18.07.2021

Saisonabschluss der F1

Miran Hamza und Thorben Linne bekommen von den Eltern Taktiktafel

Steffen Schulze, Thorben Linne und MIran Hamza (.l.) wurden für ihren Einsatz von ihren Spieler*innen und den Eltern gelobt und beschenkt

(rm) Eine Taktiktafel und einen großen Applaus gab es für Thorben Linne und Miran Hamza von den Spielern und Eltern ihrer F1-Junioren des Jahrgangs 2012, die die beiden A-Jugendspieler seit drei Jahren trainiert haben.

Während Miran künftig als Co-Trainer die C1 der Hainberger in der Bezirksliga begleitet, setzt Thorben seine erfolgreiche Arbeit in der neuen E1 mit seiner Schwester Enna fort. Spielervater Steffen Schulze bliebt Teamkoordinator und unterstützender Trainer des Teams, von dem es gleich fünf Kicker in die neue Kreisauswahl geschafft haben.

Eines hat er seinen beiden Jungtrainern schon voraus. Er besitzt seit heute die Trainer-C-Lizenz. Mit der Taktiktafel dürfte für Thorben und Miran der nächste Schritt ihrer Trainerkarriere damit vorgezeichnet sein.

Der Dank der Eltern galt insbesondere auch dem Engagement der beiden in Zeiten des Lockdowns, wo sie mit vielfältigen Aufgaben ihre Spieler*innen am Laufen und bei Laune hielten.

 

18.07.2021

Trainerabschiede

Florian Härtel, Aucan Vöhringer und Kevin Kahl verabschiedet

Jugendkoordinator Roman Müller (li) und Fußball-Abteilungsleiter Jörg Lohse verabschiedeten Aucan Vöhringer, Florian Härtel und Kevin Kahl (v.l.)

(jl) Frühsommer bedeutet für einen Sportverein auch immer Zeit für Abschiede. In diesem Jahr verließen sechs Trainer den SC Hainberg Richtung neue Herausforderung.

Florian Härtel (19) zieht es nach drei Jahren als Coach der D-Junioren in Richtung Eintracht Northeim zu den Landesliga-C-Junioren, wo er als B-Lizenzinhaber neue Erfahrungen sammeln möchte. Mit ihm verliert der Hainberg auch einen unermüdlichen Organisator.

Max Hobrecht (19) wechselt nach vier Jahren sehr erfolgreicher Aufbauarbeit im Jahrgang 2009 als Co-Trainer zu den C-Junioren des SC Göttingen 05, die ein weiteres Jahr in der Regionalliga spielen. Als Spieler der 2. Herren bleibt er dem Hainberg erhalten. Interessante Anekdote am Rande. Sein Vater Helmut übernimmt nach einjähriger Trainerpause sein Team.

Aucan Vöhringer (19) zieht es nach Stuttgart zum Studium. Sein Einsatz galt in den letzten vier Jahren dem 2010er-Jahrgang. Neben seiner ruhigen zuverlässigen Art glänzte Aucan als Nativspeaker bei der Integration junger Kicker aus spanisch-sprechenden Ländern.

Mahjar Nekuenia (16) gibt sein Traineramt bei den F-Junioren des Jahrgangs 2013 nach einem Jahr auf, um sich auf seine Karriere als Landesliga der 05-Junioren konzentrieren zu können.

Alle vier Youngster spielten seit kleinauf beim SC Hainberg

Bei den Herren zieht Kevin Kahl einen vorläufigen Schlussstrich unter seiner Trainerkarriere. Der gebürtige Salzgitteraner war vier Jahre lang Trainer der „Zwoten“ und anerkannter Experte für junge Spieler und Talente aus vielen Kulturen. Der Weg zu seinem neuen Wohnort Moringen war für ihn das ausschlaggebende Argument.

Beendet hat auch Marjan Petkovic sein Engagement als Trainer der 3. Herrenmannschaft

12.07.2021

E1 gewinnt Turnier in Bremke

Großer Erfolg für die E1-Kicker des SC Hainberg: Bei ihrem ersten Turnier in der neuen Altersklasse setzte sich das Team gegen starke Konkurrenz durch und sicherte sich am Ende den Titel. Insgesamt zehn Mannschaften spielten in zwei Gruppen den Sieger des Turniers aus, zu dem der TSV Bremke/Ischenrode eingeladen hatte.

 

In ihrem ersten Spiel gewannen die Hainberger 6:0 gegen die erste Mannschaft des FC Gleichen. Im zweiten Spiel entwickelte sich gegen den FC Eintracht Northeim eine packende Partie mit Chancen auf beiden Seiten – am Ende hieß es leistungsgerecht 2:2. Durch einen 2:1-Erfolg über die JSG Hoher Hagen II und das abschließende 3:0 gegen die SVG Göttingen sicherte sich die Mannschaft von Steffen Schulze, Thorben Linne und Miran Hamza den Gruppensieg.

 

Nach einem 3:0-Sieg im Halbfinale gegen den RSV Göttingen 05 warteten im Finale erneut die starken Northeimer. Nach Chancen auf beiden Seiten hieß es am Ende der regulären Spielzeit 1:1, die Entscheidung musste in einem nervenaufreibenden 8-Meter-Schießen fallen. Hier avancierte Hainbergs Torwart Janno Wollmann mit zwei gehaltenen Bällen zum Matchwinner – sehr zur Freude seiner Mannschaft, die nach dem letzten Schuss jubelnd auf ihren Keeper zustürmte.

 

„Wir sind sehr stolz auf das ganze Team, das heute tolle Spiele gezeigt hat“, freute sich Steffen Schulze nach dem Turnier. „Am Ende hatten wir etwas mehr Glück als die Northeimer, die den Titel ebenso verdient hatten wie wir.“ In der neuen Spielzeit wird die E1 als jüngerer Jahrgang in der Kreisliga antreten.

12.07.2021

Fünf Spieler des Jahrgangs 2012 schaffen den Sprung in der Kreisauswahl

Gleich fünf Hainberger Spieler aus der E1-Jugend spielen in der kommenden Saison in der Kreisauswahl des Jahrgangs 2012. Nach zwei anstrengenden Sichtungsrunden für die Nachwuchskicker aus dem Landkreis Göttingen-Osterode schafften es von links Matteo Watzl, Janno Wollmann, Len Harms, Paul Bürgers und Benjamin Schulze (mit Trainer Steffen Schulze) in die Mannschaft der beiden Kreisauswahltrainer Alexander Ludwig und Andreas Quinque.

Janno Wollmann und Mateo Watzl wurden zudem als Torhüter nominiert. Die fünf Hainberger trainieren ab sofort alle zwei Wochen mit der Kreisauswahl in Seeburg und werden sich in der kommenden Saison gelegentlich mit Teams anderer Auswahlmannschaften messen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg und Danke auch an Miran Hamza und Thorben Linne, die zusammen mit Steffen Schulze das Team seit drei Jahren trainieren.

21.06.2021

Erster Testspieltag der U-Teams

26.06.21

Endlich ist es wieder soweit! Unsere Kooperationsteams der U15, U17 und U19 empfangen am 26.06.2021 den JFV Calenberger Land! Es werden spannende und interessante Leistungsvergleiche beim SC Hainberg! Seid dabei und unterstützt unsere Mannschaften.

19.06.2021



LernRäume zur Stärkung von Bildungsgerechtigkeit – erfolgreiches Lernen im und nach dem Distanzunterricht für Schüler*innen der Arnoldi-Schule – eine Zwischenbilanz

Stephanusgemeinde, BBS 1 Arnoldi Schule, SC Hainberg als Netzwerkpartner:

Zogen gemeinsam eine erfolgreiche Zwischenbilanz des Projekts LernRäume:
stehend v.l. Hildgund Broda (Kirchenkreis Göttingen), Christian Westensee (Arnoldi-Schule Göttingen), Dr. Hans-Joachim Merrem (Stephanusgmeinde), Marcel Riethig (Kreis Göttingen, Schulträger); Rainer Wiemann (Arnoldi-Schule);
sitzend: Darja Elster (Arnoldi-Schule); Lars Willmann (SC Hainberg) und Felipe (Arnoldi-Schule)

(rm) Die Corona-Pandemie und die dadurch notwendigen großen Einschränkungen beim Unterricht in der Schule wirken sich ganz unterschiedlich auf die Schüler*innen aus. Besonders schwer haben es vor allem diejenigen, die zuhause weder den Raum noch die Technik haben, um am Distanzlernen teilzunehmen. Und auch nach dem Ende des Distanzunterrichts besteht ein hoher Bedarf, die Einschränkungen der letzten Monate aufzufangen.

Mit dem Modellprojekt LernRäume hat die evangelisch-lutherische Stephanusgemeinde in Göttingen in Kooperation mit dem Quartiersmanagement beim SC Hainberg sowie dem Stadt-Campus Hainberg dafür eine besondere Lösung entwickelt. „Es war klasse, wie die beiden Partner unsere Idee einer außerschulischen Hilfe aufgenommen und umgesetzt haben“ lobt Christian Westensee, zuständiger Koordinator der BBS1 Arnoldi-Schule Göttingen deren Engagement.

Da die Kirchengemeinde selbst nicht über geeignete Räume verfügte, kam schnell die Idee auf, mit dem SC Hainberg zu kooperieren. Der Sportverein im selben Wirkungskreis organisiert schon seit 2015 im Quartier Zietenterrassen Angebote und Unterstützung für Geflüchtete. Mit Lars Willmann als „Realisator“, Hainbergs Referenten für Stadteil- und Integrationsarbeit, gelang es ein pädagogisches Konzept zu entwickeln, das trotz der vielen „Corona-Auflagen“ ein Konzept von Menschen für Menschen ist. Seit April und bis zu den Sommerferien haben 30 Schüler*innen die Möglichkeit, mit Unterstützung in den Räumen des SC Hainberg am (Distanz-)Lernen teilnehmen zu können. Mit dem Ende des Distanzunterrichts wurde die Ausgestaltung der LernRäume weiterentwickelt in ein unterrichtsergänzendes Nachmittagsangebot, bei dem neben einer Begleitung bei den Hausaufgaben auch die Anwendung der Sprache im Rahmen von Spiel- und Sport- und Kulturangeboten geübt und vertieft wird.

Für Darja Elster, Ansprechpartnerin für die Sprach-/Integrations- (SPRINT)Klassen an der BBS 1, waren die Lernbegleiter*innen der Schlüssel zum Erfolg: „Deren Verlässlichkeit und die Zugewandtheit waren der Türöffner zu unseren Schüler*innen“ so Elster.  Die Rückmeldungen der Schüler* innen decken sich mit denen der Lernbegleiter*innen und der Lehrkräfte. Mit dem klaren, verlässlichen und begleiteten Rahmen war der Distanzunterricht viel besser und leichter zu bewältigen. Darüber hinaus wurde das Angebot der Lernräume von weiteren Schüler*innen genutzt, denen die Isolation beim Lernen besonders zusetzte. „Die LernRäume haben uns motiviert und sehr geholfen. Danke an Lars und sein Team“ fasste Felipe, 18-jähriger junger Kolumbianer stellvertretend für seine Mitschüler*innen zusammen und überreichte Lars Willmann eine selbst gestaltete Collage mit Bildern der letzten Monate.

Diesen entwickelten Schatz zu sichern ist für Willmann der nächste Schritt für die jungen Menschen, die aus 11 verschiedenen Ländern kommen und hier zueinander gefunden haben. „Es wäre ein Gewinn, wenn wir sie über die Freiwilligenarbeit an Ausbildung heranführen“ könnten!“ formuliert er das nächste Ziel. „Dafür benötigen wir Personal, vor allem einen oder eine Koordinator*in“ für die systematische Verknüpfung der schulischen und außerschulischen Lernorte, und das geht nur mit Ihrer Unterstützung“ wandte sich Christian Westensee an Marcel Riethig, Dezernent für Jugend, Bildung, Arbeit, Soziales und Kultur und als Schulträger der BBS 1 Arnoldi-Schule anwesend. Dieser verfolgte die Vorstellung des Projektes mit großem Interesse. „Gute Lösungen entstehen vor Ort durch die handelnden Menschen und das hat hier gepasst!“ lobte Riethig die Zusammenarbeit als Netzwerk. Es liege auf der Hand, dass die berufsbildenden Schulen hier Wege aufzeigen können, wie junge Menschen einen Zugang zum qualifizierten Arbeitsmarkt erlangen können, meinte auch der Schulleiter der Arnoldi-Schule, Rainer Wiemann. „Die BBSen sind die inklusivste Schulform“ ergänzte Riethig. Petra Broistedt, Sozialdezernentin der Stadt, und ebenfalls eine Unterstützerin der LernRäume, hatte kurzfristig absagen müssen.

 „Die Stephanus-Gemeinde steht mit seinen Ehrenamtlichen für den nächsten Schritte bereit!“ signalisierte Kirchenvorstandsvorsitzender Dr. Hans-Joachim Merrem sofort weitere Unterstützung. „Es wäre klasse, wenn Patenschaften entstehen, um die jungen Menschen auf ihrem Weg zu begleiten!“ Die Stephanusgemeinde ist schon langjährig engagiert und wurde dafür 2019 mit dem Inklusionspreis des Landkreises geehrt.
Sowohl vonseiten der Stephanusgemeinde, als auch vonseiten des SC Hainberg wurde darauf hingewiesen, wie wichtig das Engagement der Ehrenamtlichen für das Gelingen solcher Projekte wie die LernRäume, aber auch die vielen anderen sozialen Projekte dieser verantwortungsbewussten Einrichtungen ist. Dafür bedarf es aber auch immer eines professionellen Rahmens, um sich so als Ehrenamtlicher auf die eigentlich übernommene Aufgabe konzentrieren zu können. Hier sehen beide Institutionen die Politik in der Pflicht, verlässliche Unterstützungsstrukturen sicher zu stellen.

Finanziert wurde das Projekt durch die Förderprogramme der Hannoverschen Landeskirche und des Landes Niedersachen. Die Stephanus Kirchengemeinde und der ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen finanzierten einen Beitrag von 2000 €, genauso wie die Sparkasse Göttingen, die aus dem Reinertrag bei der Lotterie „Sparen + Gewinnen“ 2000 € spendete. Der SC Hainberg war mit seinem Quartiersmanagement, dem Stadt-Campus Hainberg, und der kostenfreien Bereitstellung seiner Räume für die organisatorische Klammer.  

06.06.2021

D2 verabschiedet Trainer Max mit einem 6:3-Heimsieg

Max Hobrecht verlässt den Hainberg nach vier Jahren als Jugendtrainer

(jk) Mit einem 6:3-Heimsieg über die D1 von Eintracht Northeim und einem großen Banner haben sich Hainbergs U12-Junioren von ihrem Trainer Max Hobrecht verabschiedet. Nach vier Jahren sehr erfolgreicher Aufbauarbeit verlässt Max als Trainer den Hainberg und wechselt als Co-Trainer zu den U14-Junioren des SC 05 Göttingen.

„Es hat Spaß gemacht, die Jungs heute mal wieder in einem echten Spiel kicken zu sehen“ freute sich Teammanager Benni Krieft über das Spiel an sich. Das Ergebnis der drei „Drittel“ war für ihn jedoch zweitrangig, auch mit Blick auf den Abschied von Max. „Er hat hier eine tolle Mannschaft geformt, die Jungs werden ihn vermissen“ so Benni Krieft. Allerdings müssen sich die Spieler des Jahrgangs 2009 nur auf einen neuen Vornamen einstellen. Für Max übernimmt nämlich sein Vater Helmut die Trainingsleitung. Luc Dettmar, der mit Max 2017 zusammen anfing, bleibt Co-Trainer. „Dass der Vater seinem Sohn folgt, ist eher ungewöhnlich“ so Jugendkoordinator Roman Müller. „Da hier die Qualität gleich bleibt, ist das eine tolle Lösung“.

Max, der sich früh mit Blick auf seine klare und fordernde Ansprache den Spitznamen „der kleine General“ verdiente, geht damit den nächsten Schritt in seiner Trainerkarriere. „Die Position des Co-Trainers in der Regionalliga-Mannschaft konnte ich nicht ausschlagen“ sagte Max, dem der Abschied beim Gang durch das Spalier seiner Spieler und deren Eltern sichtlich schwer fiel.

Roman Müller wünschte ihm für seine neue Trainerstelle alles Gute und hofft, dass Max irgendwann ab jetzt dann am Hainberg wieder als Trainer an der Seitenlinie steht. „Leute wie Max braucht der Hainberg!“. Als Spieler bleibt er der 2. Herren erhalten.

04.06.2021

Nächstes Bauprojekt "HOLZHAUS" kann beginnen!

Weitere Informationen

Kaum steht das eine Bauprojekt vor der Vollendung… schon beginnt das nächste große Vorhaben. Gestern kam unsere große Holzlieferung mit 13 Meter Hölzern an!

Seid gespannt auf die Umsetzung. Es wird großartig 🤩😎

03.06.2021

Weltfahrradtag 2021

Am 03.06. ist der alljährliche Weltfahrradtag

Die Sieger*innen der Aktion "Radfahren vereint":

Sieger der Kategorie 1:

ausgefallenste/kreativste Umsetzung:
Lukas Lukas und Lars Willmann
vom SC Hainberg

Siegerin der Kategorie 2:

emotionalste/persönlichste Aussage:
Rieke Scholle
vom TSV Osnabrück

Herzlichen Glückwunsch!

Zum Video der Aktion

26.05.2021

Zur Abholung bereit

Der Hainberg läuft

Liebe Läufer:innen die Lauf T-Shirts sind angekommen und stehen ab sofort zur Abholung bereit. Diese können während der offiziellen Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle abgeholt werden.

Dienstag: 9-13 Uhr
Donnerstag: 9-13 Uhr
Freitag: 16-18 Uhr

Telefon: 0551/7702788
 

0:2 in Nörten - Chancen zum Punktgewinn waren vorhanden

Erkner will auf der Einstellung aufbauen

"Nörten hatte nicht mehr Chancen, hat ihre aber besser genutzt als wir." Neu-Trainer Dennis Erkner war mit der Leistung und Einstellung seiner Mannschaft zufrieden.

Nach nur drei Trainingseinheiten, die Erkner mit der Mannschaft zusammen arbeiten konnte, entschied er sich dafür mit Yannick Broscheit einen A-Jugendlichen in der Viererkette zu bringen. Eines vorweg - er machte seine Sache sehr gut. Im Mittelfeld begannen die lange angeschlagenen und verletzten Lüdecke und Sange und "Boller" spielte ganz vorne im Sturmzentrum.

Und Hainberg legte los wie die Feuerwehr. Bissig in den Zweikämpfen und selbstbewusst im Spiel nach vorne erspielte sich die Erkner-Elf die ersten Chancen. Doch weder Gianni Weiß nach einem fulminanten Schuß aus 25 Metern an den Pfosten, noch Boller im Nachschuß hatten das Quentchen Glück auf ihrer Seite (4.). Nach etwas mehr als zwanzig Minuten musste der starke Frederic Pense (er steht auf http://goettingen.sportbuzzer.de/bezirksliga-braunschweig-staffel-4/artikel/wahl-zum-helden-der-woche-14/9337/8 zum Spieler der Woche zur Wahl) dann trotzdem hinter sich greifen. Nach einem Einwurf für Hainberg erkämpften sich die Nörtener den Ball und spielten ihn in ihrer gewohnt schneller Art und Weise zwischen die Viererkette. Thiele bedankte sich und schoss, noch von Erik Parusel abgefälscht, das 1:0 (23.).

Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Keseling schoss noch einen Freistoss aus aussichtsreicher Position in die Mauer. Dann ging es in die Kabine.

Nach dem Wechsel entwickelte sich eine hitzige, aber immer faire Partie. Steven Hühold gab das Comeback für seinen Heimatverein und brachte gleich viel Schwung auf die rechte Mittelfeldseite. Zu richtigen Torchancen reichte es aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Im Gegenteil: nach einem langen Befreiungsschlag der Hausherren war unsere Viererkette einmal nicht sortiert und Julian Keseling, Ex-Oberligaspieler vön Göttingen 05, spekulierte richtig und ließ Pense aus kurzer Distanz keine Chance. 2:0 (58.).

Aber wer jetzt erwartete das die Hainberger auseinander fielen, lag falsch. Immer wieder von draußen angetrieben (Erkner war emotional so engagiert, dass der Schiedsrichter ihn verwarnte) kamen sie nun zu echten Torchancen. Doch Paul Müller (73.) und Weiß (81.) vergaben aus guten Positionen. Und auch der Schiedsrichter spielte wieder einmal nicht mit. Nach einem klaren Foul an "Boller" im Sechzehner entschied der Referee das Spiel weiter laufen zu lassen (84.). Eine, später auch von Nörtener-Seite zugegebene Fehlentscheidung.

Seis drum. "Hainberg kämpft und lebt.", "Warum ihr da unten steht, versteh ich nicht!", "Ihr wart heute echt nicht nicht schlechter." waren nur einige Aussprüche von Nörtenern, Zuschauern und Presse.

Das wir uns davon nichts kaufern können, wissen wir auch. Trotzdem glauben wir noch an uns. Bis zum letzten Spiel, bis zur letzten Sekunde. Denn wir sind???     HAINBERG!!!!!!

 

Forza SCH

Bruno Kassenbrock

Yannick Broscheit aus der A-Jugend bekam von Neu-Trainer Erkner das Vertrauen und spielte über 90 Min eine gute Partie.