27.06.2022

Später Ausgleich von Daniel Petzke findet kein Happy-End

Hainbergs A-Junioren unterliegen im Elfmeterschießen des Bezirkspokalfinals Union Salzgitter

Erinnerungsbild mit den Fans - Hainbergs A-Junioren: Letztes Bild als Kooperationsteam; ab nächster Spielzeit starten sie unter dem Dach des JFV 37 Göttingen

(GT vom 27.06.22) Die A-Junioren des SC Hainberg haben es nicht ganz geschafft: Der Bezirksliga-Vertreter unterlag am Sonnabend im Endspiel um den Bezirkspokal ebenfalls in Vorsfelde dem favorisierten Landesligameister JSG SC U SalzGitter – allerdings erst nach dramatischen 90 Minuten und Elfmeterschießen mit 4:6 (1:1, 0:1).

Die Hainberger hatten sich im Wettbewerb zum Favoritenschreck gemausert, auf dem Weg ins Finale drei Landesligisten aus dem Weg geräumt und dabei auch im Elfmeterschießen triumphiert. Im Endspiel blieb ihnen das Glück verwehrt – doch am Ende war das Göttinger Team stolz auf die Top-Leistung im Finale.

„In der ersten Halbzeit hat man keinen Unterschied gesehen. Wir haben sehr guten Fußball gespielt“, berichtete Lukas Zekas vom Trainerteam des SC Hainberg. Auch in der zweiten Hälfte sei der Göttinger Vertreter spielerisch sehr gut gewesen, aber SalzGitter habe die Partie „ein bisschen egalisiert“, weil den SC etwas die Kraft verlassen habe, so Zekas. Sein Fazit: „Das 1:1 nach 90 Minuten war gerecht.“

Im Einzelnen habe der SC vor der Pause sieben Torschüsse zu verzeichnen gehabt, der Gegner bis zum 1:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen einzigen – einen Strafstoß, der von SC-Keeper Justus Mühlhausen allerdings pariert wurde (25.). Überhaupt habe Mühlhausen „toll gehalten“, so Zekas. Wermutstropfen war in Durchgang eins der Gegentreffer zum 0:1 durch Samuel Kafelov (45.+1), der einen kleinen Fehler in der Abwehr ausgenutzt habe.

Gegen Ende der zweiten Hälfte habe der SC dann jedoch mit aller Macht auf den Ausgleich gedrängt – vor allem in Person von Stürmer Daniel Petzke: Erst scheiterte er nach einem schönen Pass in einer 1:1-Situation am SalzGitter-Torwart (80.), dann ging sein Kopfball an die Latte (87.).

Hainberg hatte mittlerweile auf Zweier-Kette umgestellt und der zuverlässige Mühlhausen „ein bis zwei Konterchancen“ des Gegners zunichte gemacht. Schließlich war es niemand anderes als Petzke, der in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:1 traf – „letztlich ein verdienter Ausgleich“, so Zekas.

Im Elfmeterschießen führte ein einziger Fehlschuss von Marcel Könen, der zuvor eine ganz starke Partie abgeliefert hatte, zur Niederlage, denn SalzGitter traf sämtliche Versuche. Bei drei Schüssen war Mühlhausen mit den Fingern sogar noch dran.

„Das Glück war beim Gegner“, konstatierte Zekas, der im Rückblick jedoch von einer „einzigartigen Stimmung“ sprach, wozu auch die in mehreren Kleinbussen mitgereisten Fans beitrugen. Am Ende begeisterten die Hainberger auch noch durch Fairplay, als sie für den neuen Bezirkspokalsieger Spalier standen und applaudierten. „Das unterstreicht einmal mehr die Moral der Mannschaft“, findet Zekas.

„Das war wirklich eines der beeindruckendsten Spiele, die ich als Fußballtrainer miterlebt habe“, sagte SC-Trainer Oliver Hille. „Die Jungs haben alles gemacht, um nicht zu verlieren. Es war nicht unser bestes Spiel – ein Finale ist fußballerisch niemals das beste Spiel. Aber die Jungs waren da.“ – Tore: 0:1 Kafelov (45.), 1:1 Petzke (90.+3).

23.06.2022

Wohnzimmerkonzert

Am 24. Juni 2022 ab 19:30 Uhr im Raum für Menschen

Diesmal mit:

Amy & the Other(s)

Eingängige Melodien, harmonische Arrangements und musikalisches Storytelling beschreiben die Musik von Amy & the Other(s)

Uli & Lene

Lebensfrohe Musik über Sonne, Mut und Feuer erwarten euch bei den Konzerten von Uli und Lene.

Am 24. Juni 2022 ab 19:30 Uhr im Raum für Menschen. Bertha-von-Suttner-Straße 2 beim SC-Hainberg.

Eintritt Frei!

Komplette Beschreibung

20.06.2022

Aufatmen beim SC Hainberg: Klasse gehalten

Fußball-Landesliga: 5:1-Sieg gegen Bad Harzburg löst beim Saisonfinale großen Jubel aus

Streicheleinheiten für Niklas Pfitzner, der zwei der fünf Hainberger Tore erzielte. Foto: Swen Pförtner

GT, 19. Juni - von Kathrin Lienig: Vier Landesligisten aus der Region sind in die Spielzeit gestartet, alle vier haben auch den Klassenverbleib geschafft. Beim Saisonfinale erreichte auch noch der SC Hainberg das rettende Ufer und kann für eine weitere Spielzeit in dieser Klasse planen.

■ SC Hainberg – TSG Bad Harzburg 5:1 (3:1). Schon in der Anfangsphase fielen Tore: Allerdings glichen die Gäste das 1:0 von Lukas Lukas im Gegenzug wieder aus. Dass seine Mannschaft, wie es Trainer Lukas Zekas beschrieb, „total fokussiert“ war, bewies sie mit dem zweiten Hainberger Treffer nach 13 Minuten durch Paul Mähner. Als Niklas Pfitzner noch vor der Pause auf 3:1 erhöhte, konnten die SCH-Anhänger schon einmal tief durchatmen. Zumal Tabellenführer FC Schöningen zu diesem Zeitpunkt gegen den „Mitbewerber“ um den Klassenverbleib, KSV Vahdet Salzgitter, bereits 4:0 führte. Mit zwei weiteren Treffern nach der Pause durch Lukas und Pfitzner war nach gut einer Stunde alles klar.

„Das war eines der schwersten Spiele in dieser Saison“, sagte Zekas anschließend. Mit den frühen Treffern sei schnell etwas Sicherheit entstanden, die Mannschaft hätte bewiesen, dass sie nichts anbrennen lassen wolle. „Alle wollten heute den Klassenerhalt“, sagte der Coach. „Wir haben unser Ziel erreicht und machen jetzt einen dicken Haken dahinter. Rückblickend sei die Saison – aus Trainersicht – „spannender als notwendig“ verlaufen. Zu oft habe man sicher geglaubte Punkte noch aus der Hand gegeben. „Jetzt können wir durchatmen. Am Dienstag gibt es noch ein Abschlusstraining und dann haben die Jungs erst einmal Pause. Die haben sie sich, so Zekas, auch verdient. „Es war schon eine anstrengende Saison mit vielen englischen Wochen am Schluss.“

Für den Trainer war die letzte Saisonpartie auch gleichzeitig das Abschiedsspiel vom SCH. Aus Studiengründen verlässt er Göttingen – wahrscheinlich in Richtung Köln. Ohne zu wissen, in welcher Liga die Hainberger in der kommenden Saison auflaufen würden, hatte Oliver Hille schon vor dieser Begegnung zugesagt, das Traineramt auf den Zietenterrassen zu übernehmen. Zuletzt war Hille Co-Trainer beim Oberliga-Absteiger SVG, er war aber auch schon bei Eintracht Northeim und beim I. SC Göttingen 05 tätig. Den SC Hainberg kennt er als Jugendtrainer, kehrt damit also zurück zu seinen Wurzeln. – Tore: 1:0 Lukas (8.), 1:1 Göppert (9.), 2:1 Mähner (13.), 3:1 Pfitzner (36.), 4:1 Lukas (53.), 5:1 Pfitzner (63.).

17.06.2022

Der JFV 37 Göttingen veranstaltet Casting

Der neugegründete JFV 37 Göttingen mit den Stammvereinen SVG Göttingen, RSV Göttingen 05 und SC Hainberg veranstaltet in der kommenden Woche eine Sichtungswoche für seine Landesliga und Bezirksligamannschaften der Saison 2022/23. Alle Talente der Region, die Interesse haben, können sich zu den unten genannten Trainingszeiten vor Ort einfinden.

U19/U18 (A-Jugend-Bezirksliga)
21. und 23.06 / 17-18:30 Uhr / A-Platz SC Hainberg


U17 (B-Jugend-Landesliga)
21.06 / 17-18:30 Uhr / SVG Stadion "Krügerpark am Sandweg"


U16 (B-Jugend-Bezirksliga)
20. u. 22.6. / 17:30-19 Uhr / RSV Sportplatz Benzstraße Geismar


U15 (C-Jugend-Landesliga)
23.06 / 17-18:30 Uhr / SVG Sportplatz "Krügerpark am Sandweg"


U14 (C-Jugend-Bezirksliga)
20.06 / 17-18:30 / Rasenplatz im Jahnsportpark

Oder jederzeit die sportliche Leitung kontaktieren unter:
Lukas.Zekas@sc-hainberg.de

Trainingszeiten bei GöKick einsehen

12.06.2022

3:2-Auswärtssieg zum Abschluss der Bezirksliga

Verabschiedung von Trainer Robin Gröling und Spielern

Jubel bei der C1 nach dem abschließenden 3:2 beim SC Göttingen 05

(rm) Einen versöhnlichen Sasionabschluss feierten die Hainberger C1-Junioren. das Kooperationsteam 1 des neuen JFV 37 Göttingen gewann bei der Reserve vom SC Göttingen 05 mit 3:2. Die Führungstreffer von Michael Maier und Rebiin Osmani konnten die Gastgeber jeweils egalisieren. Noah von Werder machte dann mit seinem Treffer den Deckel auf den 8. Saisonsieg, der in der Endbarechnung der Bezirksliga Süd Platz 3 hinter Eintracht Northeim II und der Kooperationsteam der SVG bedeutete.

Bei der Abschlussfeier am Hainberg gab es zahlriche Verabschiedungen. Trainer Robin Gröling beendet sein Kurzzeitengagement. Nach dem kurzfristigen Rücktritt des Trainerteams im Februar, hatte er die Mannschaft übernommen und erfolgreich ins Finale der Spielzeit geführt.  Mit Joris Wollmann, Yannick Kallenberg, Towa Wolff und Eliah Koukiotis wechseln vier Hainberger Spieler in den Regionalliga-Kader des SC Göttingen 05. "Es ehrt uns natürlich, dass gleich vier Spieler den Sprung in den Kader geschafft haben. Andererseits hätten wir die Jungs gern im JFV gehalten" so Jugendleiter Roman Müller, der ihnen alles Gute wünschte. "Die Tür für eine Rückkehr steht jederzeit offen!" Torjäger und NFV-Auswahlspieler Joa Harms verkündete am Samstag seinen Wechsel zum Landesligisten Eintracht Northeim.

Dort könnte nächste Saison möglicherweise auch das erste Team des JFV 37 Göttingen spielen. Dadurch, dass Northeim 1 nicht aufsteigt, darf die Reserve nicht aufsteigen und der Zweitplatzierte SVG hat vorausichtlich das Aufstiegsrecht. "Es sieht ganz gut aus!" sagte JFV-Vorsitzender David Barie nach einem Telefonat mit dem Bezirksspielleiter. "Sicher ist es allerdings noch nicht!"

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12.06.2022

Trainer gesucht

Für die Saison 2022/23

Wir suchen:

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  • Trainer E3
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12.06.2022

Jackpot von Metallbau Senge für die Hainberger B2

In neuen Trikots Meister SVG besiegt und Zusatzprämie von Roderich Senge gewonnen

Hainbergs B-Junioren des Jahrgangs 2005 freuen sich über die neuen Trikots von Roderich Senge (rechts im Bild)

(rm) Den Jackpot hat am Samstag die Hainberger B2 gekackt. Erst gab es neue Trikots mit dem Logo von Metallbau Senge auf der Brust, dann holten sich die Jungs von Johann Kretschmar und Pepe Huenges mit dem Sieg über Tabellenführer SVG Göttingen auch noch die Superzahl in Form von neuen Trainingsshirts, die Trikotsponsor Roderich Sänge vor dem Spiel bei einem Erfolg gegen die bis dato ungeschlagenen Gäste ausgelobt hatte, Siegerkiste inklusive.

Die 2:0-Pausenführung der Hainberger war überraschend aber durchaus verdient. Aus einer sicheren Defensive fanden sie immer wieder gefährlich den Weg vor das Tor der SVGer. Zweimal war es Ex-Keeper Moritz Kurz, der diese Chancen in echter Stürmermanier nutzte.

Auch an dem 3:0 durch Lucca Burger Torres war ein ehemaliger Keeper beteiligt. Börre Fischer brachte eine Flanke so kunstvoll vor das Tor, dass Gastschüler Lucca aus Equador am zweiten Pfosten den Ball nur über die Linie drücken musste. Pech für Börre, dass er sich bei seinem Einsatz an der Hand verletzte.

Erst danach agierte die bereits als Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga feststehende SVG überlegender und kam durch den Nicolas Rode zum 3:1-Anschlusstreffer. Rode gehört wie Jonathan Köhler, Lasse Schüler, Alessio Schiliro und Franz Lockemann als Hainberger Junge zum Kooperationsteam B2, das im kommenden Jahr unter dem Namen JFV 37 Göttingen in der Bezirksliga an den Start gehen wird. Mit dem JFV 37 möchten der SC Hainberg, der RSV Geismar sowie die SVG talentierten Jungs eine gute Ausbildung auf Bezirks- und Landesliganiveau bieten.

Trotz Schlussoffensive der SVGer verteidigten die Hainberger ihre Führung bis zum Ende und dürfen sich nun zu Beginn der neuen Saison auf neue Trainingsshirts von Roderich Senge freuen. Der versprach übrigens auch, dann öfter als bisher den Weg zum Hainberg zu finden. Dann wird die Mannschaft als Hainberger A1 in der Kreisliga an den Start gehen.

Interssantes Detail am Rande: Alexander Köhler, der den Deal mit Roderich Senge eingefädelt hatte, war an diesem Tage Sieger und Verlierer. Sohn Jonathan spielte im Kooperationsteam der SVG, der um ein Jahr ältere Maximilian bei den Hainbergern.

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03.06.2022

Mühlhausen: Elferkiller, Elferschütze

A1-Keeper Justus Mühlhausen ist „Held der Woche“

A-Junior Justus Mühlhausen

GT vom 03.06.

Göttingen. 44,9 Prozent Stimmenanteil hat Justus Mühlhausen, A-Junior des Fußball-Bezirksligisten SC Hainberg, bei der wöchentlichen Abstimmung zum „Helden der Woche“ auf sich vereint – und damit mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz belegt. Der SC-Keeper hatte zuerst im Bezirkspokal-Halbfinale gegen den favorisierten Landesligisten MTV Gifhorn mit guten Paraden seine Mannschaft ins Elfmeterschießen geführt, wo er dann einen Versuch hielt und einen Elfer zum Finaleinzug des SC selbst verwandelte. Spielfilmreif ist aber auch die Vorgeschichte: Weil der 18-Jährige, der die zwölfte Klasse des Hainberg-Gymnasiums besucht, eigentlich Klassenfahrt hatte, rief Mannschaftskapitän Miran Hamza zur Sammlung für die entstehenden Umbuchungskosten auf. Mühlhausen stieg dann zwar am Morgen nach dem Spiel um 4 Uhr morgens in den Zug, um nachzufahren, weiß aber auch: „Es hat sich gelohnt.“ Durch Hamzas Treffer in der 89. Minute zum 1:1 wiederum schaffte es der SC erst ins Elfmeterschießen, wo der Kapitän den entscheidenden fünften Versuch ins obere rechte Eck verwandelte. war

03.06.2022

Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga

Glattes 0:4 bei Landolfshausen-Seulingen stoppt Hainberger Erfolgsserie der letzten Wochen

Hebun Kaplan vom TSV La/Seu (vorn) im Laufduell mit Lukas Lukas vom SC Hainberg.Foto: Helge Schneemann

GT vom 03.06.22, von Eduard Warda

Seulingen. Mit einem 4:0 (0:0)-Erfolg im Derby gegen den ebenfalls gefährdeten SC Hainberg hat sich Fußball-Landesligist TSV Landolfshausen/Seulingen am Mittwochabend Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft und zunächst die Abstiegsplätze verlassen. Dabei schoss der Gastgeber den Erfolg erst in der zweiten Hälfte heraus.

„Wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht und haben den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen“, sagte TSV-Trainer Florian Jünemann. Bereits vor der Pause habe sein Team eine gute Partie gezeigt: „Wir hatten Chancenvorteile und hätten führen können.“ So hätte Julian Muster, der später mit drei Treffern zum Matchwinner wurde, in der ersten Hälfte bereits „ein, zwei Tore“ machen können. Jünemann: „Wir haben uns davon aber nicht umwerfen lassen. Wenn du an dich glaubst, funktioniert das auch.“

Jünemann war nach der Partie „super stolz“ auf sein Team, weil viele Ausfälle zu verkraften gewesen seien. „Wir hatten Spieler aus der zweiten Mannschaft dabei. Trotzdem hat die Null gestanden, was ein wichtiger Baustein war.“

Zekas: SC war sich vielleicht seiner Sache zu sicher

Der SC Hainberg fand sich demgegenüber nach einer kleinen Erfolgsserie auf dem Boden der Tatsachen wieder. „Vielleicht waren wir uns unserer Sache zu sicher und haben das Spiel ein bisschen zu einfach genommen. In jedem Fall hat es an der Einstellung gehapert“, unterstrich SCH-Trainer Lukas Zekas.

Dabei hatte der Gastgeber seiner Mannschaft einigen Spielraum gelassen, nur stand sich Hainberg teilweise selbst im Weg, beispielsweise durch Fehlpässe. „Der TSV hat mit vielen langen Bällen auf Muster operiert, der dann auf Ravindran abgelegt hat“, berichtete Zekas. „Wir haben dagegen unsere Qualität nur aufblitzen lassen. Immer wenn wir einfach gespielt haben, lief es ganz gut.“ Damit stehen nach der Partie beide Teams über dem Strich – der SCH auf Platz elf mit 31 Punkten und einem mehr absolvierten Spiel als der TSV mit 28 Zählern auf Platz zwölf. „Das wäre mein Wunsch: Dass beide Mannschaften die Klasse halten“, sagte Jünemann. „Der Sieg hilft uns jedoch nichts, wenn wir nicht nachlegen und in der Restsaison die Konzen-tration bündeln.“ Zekas hofft im Hinblick auf die letzten Partien auf einen „Hallo-Wach-Effekt“ durch die Niederlage im Derby. – Tore: 1:0, 2:0 Muster (49., 50.), 3:0 Ravindran (59.), 4:0 Muster (82./FE).

Weitere Fotos unter goettinger-tageblatt.de

29.05.2022

Sieg im Elferkrimi: A1 erreicht das Finale um den Bezirkspokal

Miran Hamza macht die big points gegen Gifhorn

Im Gleichschritt und am Ende doch den entscheidenden Schritt voraus: Hainbergs Ole Jandt uns sein Team waren am Ende den Tick voraus.

(goekick) Die besten A-Jugendlichen der Vereine SVG Göttingen, SC Hainberg und RSV Göttingen 05, die  ab kommenden Saison als JFV 3 Göttingen auflaufen werden, haben als SC Hainberg am vergangenen Donnerstag Geschichte geschrieben. Das Team vom Trainerduo Maximilian Sperling und Oliver Hille besiegten im Halbfinale des Bezirkspokals auf dem eigenen Rasen auf den Zietenterrassen den Tabellenzweiten der Landesliga, MTV Gifhorn mit 6:4 (0:1, 1:1) im Elfmeterschießen. Damit stehen die Südstadt-Jungs im Finale des Wettbewerbs am 25. Juni gegen die JSG SC U SalzGitter im Vorsfelder Drömlingstadion . 

Die Gastgeber begannen hochkonzentriert. Waren sie im Viertelfinale gegen den SSV Vorsfelde in der ersten Halbzeit noch spielerisch klar unterlegen, erzielten sie diesmal fast Gleichwertigkeit. Der höherklassige Gast hatte zwar etwas mehr vom Spiel und im ersten Abschnitt auch eine Chancenplus, doch die Hainberger gefielen mit gutem Zweikampfverhalten und flüssigen Kombinationen. Zweimal konnten sich die Hausherren bei ihrem Schlussmann Justus Mühlhausen bedanken, der Großchancen der Gäste mit starken Paraden vereitelte. Doch in der 36. Spielminute war auch er machtlos, als Athanasios Palanis nach einer Ecke per Kopf die Gästeführung besorgte (Video). Mit den 0:1 wurden die Seiten gewechselt.

 

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber alles, den Rückstand aufzuholen. Dreimal wechselte Trainer Maximilian Sperling, doch ein Treffer wollte nicht fallen. Doch in der 88. Spielminute durften die Hausherren doch noch jubeln: Abwehrspieler Miran Hamza gelang der Ausgleich. Dann war Schluss und die Partie musste im Elfmeterschießen entschieden werden. 

 

Zuerst traf Marcel Könen für die Gastgeber zum 2:1. Philipp Schmidtke glich für den MTV aus. Filip Kutsche brachte den SC Hainberg wieder in Führung. Luis Grünheid traf zum erneuten Ausgleich. Torjäger Daniel Laurin Petzke brachte den Ball zum 4:3 für den SCH im Tor unter. Der nächsten Elfmeter für die Gäste wurden von Justus Mühlhausen gehalten. Er selbst versenkte aber den nächsten Elfmeter zum 5:3. Luis Martsch verkürzte auf 5:4. Der nächste Elfmeter könnte die Partie entscheiden: Miran Hamza lief an und traf zum 6:4. Groß war der Jubel bei den Spielern und Anhängern des JFV 37 Göttingen. Sie schlugen den nächsten Landesligsten und stehen zurecht im Finale des Bezirkspokals.

 

 

 

0:2 in Nörten - Chancen zum Punktgewinn waren vorhanden

Erkner will auf der Einstellung aufbauen

"Nörten hatte nicht mehr Chancen, hat ihre aber besser genutzt als wir." Neu-Trainer Dennis Erkner war mit der Leistung und Einstellung seiner Mannschaft zufrieden.

Nach nur drei Trainingseinheiten, die Erkner mit der Mannschaft zusammen arbeiten konnte, entschied er sich dafür mit Yannick Broscheit einen A-Jugendlichen in der Viererkette zu bringen. Eines vorweg - er machte seine Sache sehr gut. Im Mittelfeld begannen die lange angeschlagenen und verletzten Lüdecke und Sange und "Boller" spielte ganz vorne im Sturmzentrum.

Und Hainberg legte los wie die Feuerwehr. Bissig in den Zweikämpfen und selbstbewusst im Spiel nach vorne erspielte sich die Erkner-Elf die ersten Chancen. Doch weder Gianni Weiß nach einem fulminanten Schuß aus 25 Metern an den Pfosten, noch Boller im Nachschuß hatten das Quentchen Glück auf ihrer Seite (4.). Nach etwas mehr als zwanzig Minuten musste der starke Frederic Pense (er steht auf http://goettingen.sportbuzzer.de/bezirksliga-braunschweig-staffel-4/artikel/wahl-zum-helden-der-woche-14/9337/8 zum Spieler der Woche zur Wahl) dann trotzdem hinter sich greifen. Nach einem Einwurf für Hainberg erkämpften sich die Nörtener den Ball und spielten ihn in ihrer gewohnt schneller Art und Weise zwischen die Viererkette. Thiele bedankte sich und schoss, noch von Erik Parusel abgefälscht, das 1:0 (23.).

Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Keseling schoss noch einen Freistoss aus aussichtsreicher Position in die Mauer. Dann ging es in die Kabine.

Nach dem Wechsel entwickelte sich eine hitzige, aber immer faire Partie. Steven Hühold gab das Comeback für seinen Heimatverein und brachte gleich viel Schwung auf die rechte Mittelfeldseite. Zu richtigen Torchancen reichte es aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Im Gegenteil: nach einem langen Befreiungsschlag der Hausherren war unsere Viererkette einmal nicht sortiert und Julian Keseling, Ex-Oberligaspieler vön Göttingen 05, spekulierte richtig und ließ Pense aus kurzer Distanz keine Chance. 2:0 (58.).

Aber wer jetzt erwartete das die Hainberger auseinander fielen, lag falsch. Immer wieder von draußen angetrieben (Erkner war emotional so engagiert, dass der Schiedsrichter ihn verwarnte) kamen sie nun zu echten Torchancen. Doch Paul Müller (73.) und Weiß (81.) vergaben aus guten Positionen. Und auch der Schiedsrichter spielte wieder einmal nicht mit. Nach einem klaren Foul an "Boller" im Sechzehner entschied der Referee das Spiel weiter laufen zu lassen (84.). Eine, später auch von Nörtener-Seite zugegebene Fehlentscheidung.

Seis drum. "Hainberg kämpft und lebt.", "Warum ihr da unten steht, versteh ich nicht!", "Ihr wart heute echt nicht nicht schlechter." waren nur einige Aussprüche von Nörtenern, Zuschauern und Presse.

Das wir uns davon nichts kaufern können, wissen wir auch. Trotzdem glauben wir noch an uns. Bis zum letzten Spiel, bis zur letzten Sekunde. Denn wir sind???     HAINBERG!!!!!!

 

Forza SCH

Bruno Kassenbrock

Yannick Broscheit aus der A-Jugend bekam von Neu-Trainer Erkner das Vertrauen und spielte über 90 Min eine gute Partie.