A-Jugend (U 19, U 18)

Alle A-Jugend Mannschaften des SC-Hainberg

A-Jugend

18.11.2022

Manchester steht hoch im Kurs - „Rewe Juniorcup“ wird am Freitag ausgelost

Kapitän Kalle Gaisenhainer hofft auf attraktive Gegner

Ist heiß begehrt bei den regionalen Vertretern: das Team von Manchester United, hier beim Turniergewinn 2017.Foto: Helge Schneemann

GT vom 18.11.2022 - von Jan-Philipp Brömsen

Göttingen. Viele regionale A-Jugendfußballer warten gespannt auf ihre Gruppengegner: Der Auslosung für den „Rewe Juniorcup 2023“, die am Freitag um 17 Uhr im Forum der Sparkasse Göttingen stattfindet, fiebern die heimischen Klubs besonders entgegen – denn das Duell Klein gegen Groß, regionaler Nachwuchs gegen Profi-Nachwuchs macht den Reiz des internationalen Hallenfußballturniers in der Lokhalle aus. Wir haben uns vorab umgehört, welche Klubs sich die Regios für die nächste Auflage wünschen, die nach zweijähriger Pause Anfang Januar ausgespielt wird.

Mit guten Chancen auf die Zwischenrunde sollte der I. SC Göttingen 05, der in der Niedersachsenliga spielt, ins Turnier gehen. „Ich würde mich über Eintracht Northeim freuen. Dann hätten wir wieder ein Derby“, sagt 05-Kapitän Ali Riza Önder. Von den Profiteams wünscht sich Önder Manchester United oder FC Brügge. „Sich mit den besten Teams messen zu können, wäre ein unvergessliches Erlebnis“, ergänzt Önder. Auch Co-Trainer Yannick Broscheit würde sich über zwei internationale Klubs freuen.

Ebenfalls auf ein Südniedersachsen-Derby gegen 05 hofft Raphael Peinemann vom Eintracht Northeim: „Das wäre ein heißes Duell. Ich freue mich aber genauso über jeden anderen Gegner.“ Manchester sei aufgrund des großen Namens „besonders interessant“. Gespannt ist Peinemann auf die Premiere von Union Berlin. Der Offensivspieler der Eintracht spielt seit Saisonbeginn in der Landesliga-Herrenmannschaft der Northeimer und dürfte auch beim Cup auf Torejagd gehen.

Manchester und regionale Derbys stehen hoch im Kurs

Seine Cup-Premiere feiert der JFV 37 Göttingen. Der Klub aus dem Göttinger Süden ist aus dem RSV 05, SVG und SC Hainberg hervorgegangen und dürfte nicht nur aufgrund der Tabellenführung in der Bezirksliga zu den stärksten regionalen Klubs zählen. „Ich würde mich natürlich über 05 oder Northeim freuen. Das sind zwei Teams mit enormer Qualität, die guten Fußball spielen“, sagt Kalle Geisenhainer vom JFV 37. „Überregional wäre jedes Team cool – die internationalen Teilnehmer wie beispielsweise Manchester United wären aber besonders reizvoll für mich“, ergänzt Geisenhainer.

Die JSG Radolfshausen/Eichsfeld nimmt nach einigen Jahren wieder am Turnier teil. Bei Kapitän Hannes Kühn stehen Manchester United und Union Berlin hoch im Kurs. „Schalke wäre auch interessant, weil ich BVB-Fan bin“, sagt Kühn, der die regionalen Teams gar nicht so gut kennt. „Gegen viele haben wir noch nicht gespielt. Ob ich mir den JFV Eichsfeld wünsche, weiß ich nicht so genau, da ich in der vergangenen Saison dort gespielt habe“, ergänzt der JSG-Kapitän. Trainer Christian Nitsche würde sich bei der Auslosung über Union Berlin und Eintracht Frankfurt freuen. International könnten dem erfahrenen Lizenztrainer AZ Alkmaar und Manchester gefallen.

„Ich würde gerne gegen Radolfshausen und West spielen. Dort kennen wir viele Spieler“, sagt Elias Müller vom FC Gleichen. Zudem seien Manchester United und der FC Schalke 04 sehr lukrativ: „Manchester ist einer der größten Klubs der Welt, und Schalke überzeugt aufgrund der starken Jugendarbeit seit Jahren“, begründet Müller seinen Wunsch.

Derbys wären für Mattis Heine, Kapitän der JSG HöhBernSee, besonders interessant: „Gerade das Duell gegen Radolfshausen würde mich freuen. Aber auch Northeim wäre ein schönes Los, weil zwei aus dem aktuellen Team dort gespielt haben.“ Von den Profis sei jedes Team attraktiv. „Manchester oder Fulham wären aber ein Highlight – beide Klubs sind Aushängeschilder des Cups.“

Nach einigen Jahren nimmt die JSG Nörten wieder einmal am Turnier teil. Kapitän Justus Lohne würde sich besonders auf Teams aus dem Landkreis Northeim freuen: „Bei Northeim und Weper sind einige frühere Mitspieler dabei. Gegen Markoldendorf oder Weser/Solling wäre es sehr interessant, weil wir gegen beide Teams in der Liga spielen“, so Lohne. Von den Profiteams wünscht sich der Nörtener die englischen Klubs Manchester United oder FC Fulham. „Der Fußball in England soll sehr anspruchsvoll sein“, ergänzt Lohne.

Tobi Dietrich hofft auf Duell mit Ex-Klub Hannover 96

Mit einem bekannten Übungsleiter geht der JFV Eichsfeld den Lokhallen-Cup an. Tobias Dietrich, ehemaliger Spieler von Hannover 96 und Göttingen 05, hat einen Wunsch für die Auslosung: „05, Northeim und JFV 37 würde ich gern aus dem Weg gehen. Wir würden lieber Regios zugelost bekommen, gegen die wir bisher noch nie gespielt haben.“ Von den Profiteams nennt Dietrich seinen Ex-Klub Hannover 96. Und: „Da ich Gladbach-Fan bin, würde ich mir ein Duell wünschen. Manchester ist natürlich auch reizvoll“, so der JFV-Trainer.

Als Partnerverein des Turniers geht Kreisligist JFV West beim Turnier an den Start. Trainer Stefan Blum würde sich besonders auf ein Duell mit Schalke 04 freuen. „Ich bin dort Vereinsmitglied“, so Blum. Zudem sei Union Berlin ebenfalls reizvoll. „Von den regionalen Teams würde ich gern einmal gegen ein neues Team antreten. 05 würde mich aber auch reizen, da ich mit Jan Steiger ein gutes Verhältnis habe“, sagt Blum.

12.11.2022

A unterliegt Bovenden nach guten Start

2:6 nach 2-0-Führung

Packendes Duel vor der Hainberger Bank: Hainbergs Jeremias Klasen behauptet den Ball beobachtet von seinen Mitspielern und Trainer Pepe Huenges (oben rechts)

(rm) Hainbergs A-Junioren haben ihr letztes Spiel vor der Winterpause verloren. Gegen den Bovender SVH verlor das Team von Pepe Huenges und Alen Mehmedovic mi 2:6 Toren.

Dabei lagen die Hainberger nach einer Viertelstunde und Toren von Ben Hennemuth und Julius Jung schon mit 2:0 in Führung. Die Gäste aus Bovenden erholten sich von dem Rückstand aber von Minute zu Minute besser. Hainberg stand nun tiefer und fing sich dadurch auch viele Freisöße vor dem eigenen Strafraum.

Drei davon nutzen der Tabellenzweite zur erstmaligen Führung nach 60 Minuten. Die Gäste waren fortan das selbstbewusstere Team und erzielten durch den Ex-Hainberger Sam Morshedi nach 67 Minuten das vorentscheidende 4:2. Die Hainberger blieben bei ihrer Linie, das Spiel aus der eigenen Abwehr aufzubauen, wobei viele Angriffe über den quirligen Mahdi Amiri liefen. Doch es fehlte der gefährliche Pass in die Box. Stattdessen gelang Bovenden noch zwei weitere Treffer zu einem letztlich verdienten Sieg, der deutlich zu hoch ausfiel.

Damit überwintern Hainbergs A-Junioren in der Kreisliga auf Platz 5. Weiter geht es im April nächsten Jahres, dann wieder mit ihrem etwamäßigen Keeper Cedric Heußiger, der in den letzten Spielen von Feldspieler Felix Feuerstein verteten wurde. "Felix hat seine Sache trotz der Gegentore sehr gut gemacht. Respekt, dass er sich dieser Aufgabe gestellt hat!" gab es ein Extralob für ihn von seinen Trainern.

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27.06.2022

Später Ausgleich von Daniel Petzke findet kein Happy-End

Hainbergs A-Junioren unterliegen im Elfmeterschießen des Bezirkspokalfinals Union Salzgitter

Erinnerungsbild mit den Fans - Hainbergs A-Junioren: Letztes Bild als Kooperationsteam; ab nächster Spielzeit starten sie unter dem Dach des JFV 37 Göttingen

(GT vom 27.06.22) Die A-Junioren des SC Hainberg haben es nicht ganz geschafft: Der Bezirksliga-Vertreter unterlag am Sonnabend im Endspiel um den Bezirkspokal ebenfalls in Vorsfelde dem favorisierten Landesligameister JSG SC U SalzGitter – allerdings erst nach dramatischen 90 Minuten und Elfmeterschießen mit 4:6 (1:1, 0:1).

Die Hainberger hatten sich im Wettbewerb zum Favoritenschreck gemausert, auf dem Weg ins Finale drei Landesligisten aus dem Weg geräumt und dabei auch im Elfmeterschießen triumphiert. Im Endspiel blieb ihnen das Glück verwehrt – doch am Ende war das Göttinger Team stolz auf die Top-Leistung im Finale.

„In der ersten Halbzeit hat man keinen Unterschied gesehen. Wir haben sehr guten Fußball gespielt“, berichtete Lukas Zekas vom Trainerteam des SC Hainberg. Auch in der zweiten Hälfte sei der Göttinger Vertreter spielerisch sehr gut gewesen, aber SalzGitter habe die Partie „ein bisschen egalisiert“, weil den SC etwas die Kraft verlassen habe, so Zekas. Sein Fazit: „Das 1:1 nach 90 Minuten war gerecht.“

Im Einzelnen habe der SC vor der Pause sieben Torschüsse zu verzeichnen gehabt, der Gegner bis zum 1:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen einzigen – einen Strafstoß, der von SC-Keeper Justus Mühlhausen allerdings pariert wurde (25.). Überhaupt habe Mühlhausen „toll gehalten“, so Zekas. Wermutstropfen war in Durchgang eins der Gegentreffer zum 0:1 durch Samuel Kafelov (45.+1), der einen kleinen Fehler in der Abwehr ausgenutzt habe.

Gegen Ende der zweiten Hälfte habe der SC dann jedoch mit aller Macht auf den Ausgleich gedrängt – vor allem in Person von Stürmer Daniel Petzke: Erst scheiterte er nach einem schönen Pass in einer 1:1-Situation am SalzGitter-Torwart (80.), dann ging sein Kopfball an die Latte (87.).

Hainberg hatte mittlerweile auf Zweier-Kette umgestellt und der zuverlässige Mühlhausen „ein bis zwei Konterchancen“ des Gegners zunichte gemacht. Schließlich war es niemand anderes als Petzke, der in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:1 traf – „letztlich ein verdienter Ausgleich“, so Zekas.

Im Elfmeterschießen führte ein einziger Fehlschuss von Marcel Könen, der zuvor eine ganz starke Partie abgeliefert hatte, zur Niederlage, denn SalzGitter traf sämtliche Versuche. Bei drei Schüssen war Mühlhausen mit den Fingern sogar noch dran.

„Das Glück war beim Gegner“, konstatierte Zekas, der im Rückblick jedoch von einer „einzigartigen Stimmung“ sprach, wozu auch die in mehreren Kleinbussen mitgereisten Fans beitrugen. Am Ende begeisterten die Hainberger auch noch durch Fairplay, als sie für den neuen Bezirkspokalsieger Spalier standen und applaudierten. „Das unterstreicht einmal mehr die Moral der Mannschaft“, findet Zekas.

„Das war wirklich eines der beeindruckendsten Spiele, die ich als Fußballtrainer miterlebt habe“, sagte SC-Trainer Oliver Hille. „Die Jungs haben alles gemacht, um nicht zu verlieren. Es war nicht unser bestes Spiel – ein Finale ist fußballerisch niemals das beste Spiel. Aber die Jungs waren da.“ – Tore: 0:1 Kafelov (45.), 1:1 Petzke (90.+3).

03.06.2022

Mühlhausen: Elferkiller, Elferschütze

A1-Keeper Justus Mühlhausen ist „Held der Woche“

A-Junior Justus Mühlhausen

GT vom 03.06.

Göttingen. 44,9 Prozent Stimmenanteil hat Justus Mühlhausen, A-Junior des Fußball-Bezirksligisten SC Hainberg, bei der wöchentlichen Abstimmung zum „Helden der Woche“ auf sich vereint – und damit mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz belegt. Der SC-Keeper hatte zuerst im Bezirkspokal-Halbfinale gegen den favorisierten Landesligisten MTV Gifhorn mit guten Paraden seine Mannschaft ins Elfmeterschießen geführt, wo er dann einen Versuch hielt und einen Elfer zum Finaleinzug des SC selbst verwandelte. Spielfilmreif ist aber auch die Vorgeschichte: Weil der 18-Jährige, der die zwölfte Klasse des Hainberg-Gymnasiums besucht, eigentlich Klassenfahrt hatte, rief Mannschaftskapitän Miran Hamza zur Sammlung für die entstehenden Umbuchungskosten auf. Mühlhausen stieg dann zwar am Morgen nach dem Spiel um 4 Uhr morgens in den Zug, um nachzufahren, weiß aber auch: „Es hat sich gelohnt.“ Durch Hamzas Treffer in der 89. Minute zum 1:1 wiederum schaffte es der SC erst ins Elfmeterschießen, wo der Kapitän den entscheidenden fünften Versuch ins obere rechte Eck verwandelte. war

29.05.2022

Sieg im Elferkrimi: A1 erreicht das Finale um den Bezirkspokal

Miran Hamza macht die big points gegen Gifhorn

Im Gleichschritt und am Ende doch den entscheidenden Schritt voraus: Hainbergs Ole Jandt uns sein Team waren am Ende den Tick voraus.

(goekick) Die besten A-Jugendlichen der Vereine SVG Göttingen, SC Hainberg und RSV Göttingen 05, die  ab kommenden Saison als JFV 3 Göttingen auflaufen werden, haben als SC Hainberg am vergangenen Donnerstag Geschichte geschrieben. Das Team vom Trainerduo Maximilian Sperling und Oliver Hille besiegten im Halbfinale des Bezirkspokals auf dem eigenen Rasen auf den Zietenterrassen den Tabellenzweiten der Landesliga, MTV Gifhorn mit 6:4 (0:1, 1:1) im Elfmeterschießen. Damit stehen die Südstadt-Jungs im Finale des Wettbewerbs am 25. Juni gegen die JSG SC U SalzGitter im Vorsfelder Drömlingstadion . 

Die Gastgeber begannen hochkonzentriert. Waren sie im Viertelfinale gegen den SSV Vorsfelde in der ersten Halbzeit noch spielerisch klar unterlegen, erzielten sie diesmal fast Gleichwertigkeit. Der höherklassige Gast hatte zwar etwas mehr vom Spiel und im ersten Abschnitt auch eine Chancenplus, doch die Hainberger gefielen mit gutem Zweikampfverhalten und flüssigen Kombinationen. Zweimal konnten sich die Hausherren bei ihrem Schlussmann Justus Mühlhausen bedanken, der Großchancen der Gäste mit starken Paraden vereitelte. Doch in der 36. Spielminute war auch er machtlos, als Athanasios Palanis nach einer Ecke per Kopf die Gästeführung besorgte (Video). Mit den 0:1 wurden die Seiten gewechselt.

 

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber alles, den Rückstand aufzuholen. Dreimal wechselte Trainer Maximilian Sperling, doch ein Treffer wollte nicht fallen. Doch in der 88. Spielminute durften die Hausherren doch noch jubeln: Abwehrspieler Miran Hamza gelang der Ausgleich. Dann war Schluss und die Partie musste im Elfmeterschießen entschieden werden. 

 

Zuerst traf Marcel Könen für die Gastgeber zum 2:1. Philipp Schmidtke glich für den MTV aus. Filip Kutsche brachte den SC Hainberg wieder in Führung. Luis Grünheid traf zum erneuten Ausgleich. Torjäger Daniel Laurin Petzke brachte den Ball zum 4:3 für den SCH im Tor unter. Der nächsten Elfmeter für die Gäste wurden von Justus Mühlhausen gehalten. Er selbst versenkte aber den nächsten Elfmeter zum 5:3. Luis Martsch verkürzte auf 5:4. Der nächste Elfmeter könnte die Partie entscheiden: Miran Hamza lief an und traf zum 6:4. Groß war der Jubel bei den Spielern und Anhängern des JFV 37 Göttingen. Sie schlugen den nächsten Landesligsten und stehen zurecht im Finale des Bezirkspokals.

 

 

 

26.03.2022

Olli Hille wieder Jugendtrainer am Hainberg

Neuer Partner für Max Sperling in der A1

Gutes Verständnis und gute Laune bei Max Sperling und Olli Hille vor einer Trainingseinheit

Oliver Hille ist nach sechs Jahren zurück als Hainberger Jugendtrainer. Seit Anfang März unterstützt er Max Sperling bei den A1-Junioren. Zusammen wollen sie das älteste der JFV 37-Kooperationsteams für die neue Spielzeit bzw, den Übergang in den Herrenbereich entwickeln. Dass es mit dem erhofften Aufstieg in die Landesliga klappt, ist nach dem 1:3 beim Schlusslicht Raduatal vor drei Wochen in weite Ferne gerückt.

Die letzten beiden Ergebnisse waren jedoch eindeutig. Sowohl im Pokal gegen den JFV Eichsfeld (9:0) als auch in der Bezirksliga beim SV Rotenberg (7:1) gab es klare Siege.

Seine Tätigkeit als Co-Trainer bei der SVG Göttingen wird Olli Hille fortsetzen.