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11.08.2020

SC Hainberg präsentiert Neuzugänge  

Klassenerhalt als oberstes Ziel

Drei der fünf Hainberger Neuzugänge samt Trainerteam: Co-Trainer Arunas Zekas, Jona Willms, Paul Mähner und Vivakaran Paramarajah, Trainer Lukas Zekas, Co-Trainer Lars Willmann (v.l.).Foto: Heller

GT vom 08.08. von Jan-Philipp Brömsen

Fußball-Landesligist SC Hainberg hat am Donnerstagabend seinen Kader präsentiert. Mit fünf Neuzugängen und zwei Abgängen gibt es für das Team von Trainer Lukas Zekas wenige personelle Veränderungen – dennoch kommt die Mannschaft mit 32 Spielern ziemlich üppig daher. Der Klassenerhalt bleibt das erklärte Ziel.

Schmerzlich vermissen wird der SCH Kreativspieler Alexander Kern, den es zum Oberligisten SVG Göttingen zog. Zudem hat Jonas Hille den Verein studienbedingt verlassen. „Wir wünschen Alex alles Gute in der Oberliga. Er hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Lukas Zekas, der weiterhin zusammen mit seinem Vater Arunas und Lars Willmann das Trainer-Trio bildet.

Neu dabei sind Luis Kolenda (SV Groß Ellershausen/H.), Maximilian Krebs (VfB Sattenhausen), Paul Mähner (FC Eintracht Northeim), Jonathan Willms (eigene Jugend) und Rückkehrer Vivakaran Paramarajah, der zuletzt für Sparta aktiv war. „Wir haben uns gezielt verstärkt – und vor allem qualitativ gute Spieler dazubekommen. Somit können wir jede Position doppelt besetzen. Einige haben sogar Oberliga-Erfahrung“, so Lukas Zekas.

Die neue Landesliga wird in zwei Staffeln mit jeweils neun Mannschaften ausgespielt. Dass die Süd-Staffel, in der auch der SC Hainberg mit den vier anderen Klubs der Region antritt, schwächer sei, will Zekas zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen. „Das kann man noch gar nicht genau sagen. Beispielsweise hat sich Nörten sehr gut verstärkt. Zudem haben wir einige Derbys, die sicherlich wieder prickelnd werden“, so der SCH-Coach.

„Wir wollen die Liga halten. Der Start wird bei nur 16 Spielen entscheidend sein dafür, wo man sich am Ende platzieren wird“, betont Lukas Zekas. „Die generelle Planung für die Vereine war und ist schwierig. Durch die Corona-Krise hat sich eine ganz neue Situation ergeben“, sagt der Vorsitzende Jörg Lohse. Die vorgezogene Pokalrunde habe seinen Reiz und biete die Möglichkeit zu testen. „Es fangen alle Teams bei null an. Wir müssen gut aus den Startlöchern kommen. Letztlich sind wir dankbar, dass wir weiterhin Landesliga spielen können“, ergänzt Lohse.

Aufgrund der üppigen Personalauswahl in der ersten und zweiten Mannschaft meldet der SCH neben der „Oldie-Mannschaft“ noch eine dritte, um jedem Spieler eine Einsatzmöglichkeit zu bieten. Neu im Trainerteam der Zweiten, die in der 1. Kreisklasse spielt, ist Marijan Petkovic, der zuletzt beim Bovender SV aktiv war. „Unser Ziel ist es, die Philosophie aus der Landesligamannschaft nach unten weiter auszubauen“, so Lohse.

Erster Test in Dramfeld

Das erste Testspiel der Zekas-Elf findet am Mittwoch, 12. August, um 19 Uhr beim TSV Dramfeld statt. Auch wenn die heimische Sportstätte auf den Zietenterrassen derzeit einer Baustelle (Umbaumaßnahmen der GoeSF) gleicht, scheint der SCH gut vorbereitet zu sein, um am Ende nicht wieder um den Klassenerhalt bangen zu müssen. Bedingt durch die Erweiterung des Sportplatzes werden die Zuschauer allerdings nur zwei Heimspiele in der Hinserie sehen können.

Start in die Saison

10.03.2020

Erste verliert deutlich beim Tabellenführer

SVG gewinnt Derby mit 6:2

Ali Ismail jubelt nach dem 1:0. Der Stürmer war maßgeblich am Sieg der SVG Göttingen gegen den SC Hainberg beteiligt.Foto: Pförtner

GT vom 09. März - von Andreaws Fuhrmann. Die SVG Göttingen bleibt Tabellenführer der Fußball-Landesliga: Im Stadtderby gegen den SC Hainberg setzten sich die Schwarz-Weißen am Sonntag vor 350 Zuschauern mit 6:2 (2:1) durch. Allerdings machten sich die Hausherren durch eigene Fehler das Leben anfangs selbst schwer.

Im Mittelpunkt stand dabei SVG-Torwart Dennis Henze – und beide Male war Niklas Pfitzner der Nutznießer. In der 25. Minute unterlief Henze eine hohe Flanke von der rechten Seite, Benjamin Duell verlor Pfitzner aus den Augen, und der traf aus heiterem Himmel zum 1:1. Kurz zuvor hatte Ismail nach starker Vorarbeit von Krenzek das 1:0 erzielt.

Justin Taubert stellte kurz vor der Pause per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her. Die SVG brachte sich aber erneut selbst in Schwierigkeiten. Nach einem Freistoß in der 58. Minute verschätzte sich Henze, und Pfitzner bugsierte den Ball per Kopf über den herauseilenden SVG-Torhüter zum 2:2 in die Maschen. „Die beiden Gegentore haben wir hergeschenkt, ich mache Dennis aber keinen Vorwurf. Das wird ihm nicht noch mal passieren“, sagte SVG-Trainer Dennis Erkner, der seinen Vertrag am Freitag um eine Saison verlängert hatte. „Außerdem haben die Jungs vorne das wieder ausgeglichen.“

Denn nach dem unglücklichen 2:2 drehte die SVG erst so richtig auf. Erst traf Hühold nach einer Ecke per Kopf zum 3:2 (64.). Dann erhöhte Schäfer mit einem satten Schuss aus 16 Metern auf 4:2 (70.). Spätestens da war die Gegenwehr der Hainberger gebrochen. Die Gastgeber hatten jetzt viele Räume – und nutzten diese eiskalt. Vor allem der glänzend aufgelegte Ismail wirbelte die Abwehr des SCH durcheinander – und bereitete das 5:2 durch den kurz zuvor eingewechselten Moschanin mustergültig vor (80.). SVG-Kapitän Evers war es dann vorbehalten, in der 86. Minute den Schlusspunkt zu setzen.

„Die erste Halbzeit war okay, was dann in der zweiten passiert ist, ist schwer in Worte zu fassen“, sagte ein sichtlich enttäuschter SCH-Trainer Lukas Zekas. „Wir haben einige unnötige Gegentore kassiert, am Ende hat uns dann, auch bedingt durch einige unvorhersehbare Wechsel, die Power gefehlt.“ Erkner hingegen zollte seinem Team ein großes Lob. „Wir haben das Spiel kontrolliert, das freut mich besonders.“ Angesichts der Leistung vor allem in der zweiten Halbzeit könne er nicht meckern.

SVG: Henze, Evers (86. Hooge), Hühold, Linde, Taubert, Duell, Ernst (85. Nazyrov), Schäfer (78. Moschanin), Krenzek, Ismail, Huhn.

SCH: Stankovic, Pampe, Goddon, Hille (42. Drazic), Mertins, Kern, Bujara, Lukas, Fiedler (54. Oberheim), Linne, Pfitzner.

Tore: 1:0 Ismail (15.), 1:1 Pfitzner (25.), 2:1 Taubert (39., FE), 2:2 Pfitzner (58.), 3:2 Hühold (64.), 4:2 Schäfer (70.), 5:2 Moschanin (80.), 6:2 Evers (86.).

04.03.2020

SC Hainberg verpasst Überraschung

Fußball-Landesliga: 2:4-Niederlage bei Vahdet

Niklas Pfitzners zwei Treffer reichten nicht zum Punktgewinn

GT 02.03.2020:  Göttingen. Zwei Nachholspiele mit heimischer Beteiligung gab es in der Fußball-Landesliga – beide Partien gingen verloren. Der SC Hainberg hat bei Vahdet Braunschweig bis in die Schlussphase an einer Überraschung geschnuppert, verlor am Ende jedoch mit 2:4. Zu harmlos agierte der TSV La/Seu beim 0:2 bei Eintracht Braunschweig II.

Lange mitgehalten, am Ende aber ohne Punkte stand der SC Hainberg nach dem Auswärtsspiel beim Titelaspiranten Vahdet Braunschweig dar. Die Zekas-Elf ging in der ersten Halbzeit durch Niklas Pfitzer (40.) in Führung. Nur eine Minute später konnten die Gastgeber zum 1:1 ausgleichen. Mit dem Remis und einer guten Hainberger Leistung ging es in die Pause. Braunschweig ging durch Omarkhiel (57.) in Führung, ehe erneut Pfitzer nur vier Minuten später ausglich. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt – das hat man auf dem Platz auch gesehen“, sagte Trainer Lukas Zekas, der ein wenig mit dem Schiedsrichter haderte. „Wir haben das 3:2 erzielt, was wegen Abseits nicht gegeben wurde. Zudem wurde ein Handspiel im Strafraum der Eintracht nicht geahndet“, monierte der SCH-Coach. Bis in die Schlussphase hielten die Göttinger Gäste das Remis. Durch einen Doppelschlag (80./84.) entschied Vahdet die Partie noch zu seinen Gunsten. „Wir hatten heute kein Glück“, so Zekas. Der SCH bleibt nach der Niederlage auf dem letzten Tabellenplatz. Von kal und /jpb