24.11.2022

NFV in Bestbesetzung beim SC Hainberg zum Vereinsdialog

Austausch über Maßnahmen des DFB-Masterplanes und Wünsche des SC Hainberg

Vereinsdialog mit besonderer Fotolocation: Hainbergs Gastgeber und die Gäste vom NFV

Oben v.l. Thore Hachfeld, Thomas Hellmich, Stefan Voth, Jan Baßler, Andre Pfitzner, Lars Willmann, Ralph-Uwe Schaffert

Vorn v.l.: Roman Müller, Richard Jankowiak, Dieter Seliger, Gustav Bode, Ole Fröhlich

(rm) Der Schmerz der 1:2-Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft war noch ganz frisch, da trafen sich am Mittwoch Vertreter des Niedersächsischen Fußballverbandes und des SC Hainberg zu einem Meinungsaustausch über den Fußball an der Basis. Unter dem Titel „Vereinsdialog“ sucht der NFV seit fünf Jahren den Kontakt mit den Vereinen vor Ort. Jetzt kam er auch in Göttingen vorbei.

Und der NFV trat in Bestbesetzung an: Angeführt vom im Frühjahr neu gewählten Präsidenten Ralph-Uwe Schaffert waren vom NFV Vize-Präsident Stefan Voth, Direktor Jan Baßler, der Koordinator Masterplan Thore Hachfeld und Manfred Finger (Leiter Kommunikation und Marketing) dabei. Dieter Seliger (Kreisvorsitzender) und Thomas Hellmich als Beauftragter für Qualifizierung im Fußballkreis Göttingen-Osterode komplettierten das NFV-Team. Gesprächspartner auf Hainberger Seite waren Gustav Bode, Andre Pfitzner und Roman Müller vom Vorstand sowie Lars Willmann (Gemeinwesenarbeit Zietenterrassen), Richard Jankowiak (Ehrenvorsitzender), Ole Fröhlich, Jugendtrainer und Lukas Lukas, Spieler und Auszubildender. Hainbergs Vorsitzender Jörg Lohse schaltete sich per Videoschalte von einer Verbandstagung in Frankfurt zu Beginn dazu.

Über zwei Stunden dauerte das Treffen zwischen den NFV-Vertretern und Akteuren des SC Hainberg. „Der Austausch mit Euch lief anders als sonst und das war auch gut so!“ zog NFV-Direktor Jan Baßler ein Fazit am Ende des Treffens. „Normalerweise geht es um die typischen Probleme des Fußballs an der Basis: Mangel an Trainer und Schiedsrichtern und Mitgliederschwund. Hier ging vor allem auch mal andere Themen!“ Die Gäste zeigten sich dabei beeindruckt, von den baulichen Möglichkeiten, die sich der SC Hainberg in den letzten Jahrzehnten mit viel Eigenarbeit, aber auch mit starken Partnern erbaut hat.

„Wir sind unabhängig vom Fußball. Ohne Fußball ginge es uns finanziell besser, aber wir wollen ihn natürlich, denn er ist unsere Vereinswurzel!“ sagte Andre Pfitzner, der beim SCH für Vereinsentwicklung zuständig ist.

Thore Hachfeld machte deutlich, was der NFV in den letzten Jahren an Programmen zur Unterstützung seiner Mitglieder im Rahmen des DFB-Masterplans aufgelegt hat. Der Masterplan ist ein ganzes Maßnahmenpaket, das bis 2024 die Vereinsqualität verbessern und den Vereinsfußball an der Basis stärken soll, unter anderem durch eine gezielte Ergänzung der bisherigen Verbandsangebote für Vereine. Übergeordnetes Ziel ist es, das weltweit einzigartige, bundesweit flächendeckende Netz von Fußballvereinen und Klubs mit Fußballangeboten in Deutschland zu erhalten und zu stärken. Die Ausbildungen zum Juniorcoach und, Refuge-Coach, das Projekt „Anpfiff für’s Lesen“ und  der „Nachhaltigkeitspreis“ sind nur vier von über 48 Einzelmaßnahmen.

Der SC Hainberg hat diese Angebote in den letzten Jahren regelmäßig genutzt und mitgestaltet. So findet Ende November ein neuer Refuge-Coach-Lehrgang am Hainberg statt. "Da haben wir schon von profitiert" gestand Lars Willmann, nachdem der NFV vorher einige Kritik hatte einstecken müssen. Willmann ist beim SC Hainberg u.a. für die NFV-Projekte wie für den Refugee-Lehrgang verantwortlich.

Zu den Einzelmaßnahmen zählen auch die Vermarktungsmaßnahmen wie z.B. die der Spielergebnisse. „Dafür benötigen wir die Meldung des Ergebnisses innerhalb von 60 Minuten nach Spielschluss“ erläuterte Jan Baßler und schaffte dabei bei Ole Fröhlich ein neues Verständnis für den Zeitdruck, „Nur knapp ein Zehntel des NFV-Etats wird von den Mitgliedsbeiträgen der Vereine und Gebühren gedeckt. Der Rest muss über Vermarktungserlöse und Zuschüsse des DFB finanziert werden“ erklärte Ralph-Uwe Schaffert. Da spiele das Abschneiden der Nationalmannschaft natürlich eine sehr große Rolle. „Wenn hier Erlöse wegfallen, müssen wir sparen oder die Ansätze für die Vereine erhöhen“ skizzierte der NFV-Präsident ein Szenario, das sich natürlich keiner Wünsche.

Unter den Wünschen des SC Hainberg ganz oben stand die politische Lobbyarbeit des Verbandes für das Ehrenamt und den Schutz der infrastrukturellen Rahmenbedingungen im Rahmen des Baurechts. „Vereinsarbeit ist Gesellschaftsarbeit und sollte auch als solche gewürdigt und vor Einzelinteressen geschützt werden“ so Richard Jankowiak, der den SC Hainberg 1979 mit aus der Taufe gehoben hatte.

Für neue Ideen aus Reihen der Vereine wie Unterstützung der Präventionsarbeit und Projekten zu Stärkung der personellen Nachhaltigkeit im Jugendbereich zeige sich der NFV jederzeit offen. "Eine direkte Unterstützung von als flächendeckende Förderung für alle der über 2600 Vereine, z.B. bei FSJ-Stellen, sei allerdings nicht möglich.

"Erfolge werden von Menschen gemacht" und deshalb waren sich beide Seiten am Ende vor dem gemeinsamen Rundgang durch die Vereinsräume und die Funsporthalle einig, dass das persönliche Kennenlernen der handelnden Akteure an diesem Abend für die nachhaltige Zusammenarbeit besonders wichtig war. Die Niederlage der DFB-Elf war zu diesem Zeitpunkt kein Thema mehr.

 

 

DFB-Masterplan

19.11.2022

Wintereinbruch sorgt für Spielausfälle

C1-Junioren traurig über Ausfall des Spitzenspiels in Rotenberg

(rm) Der Wintereinbruch sorgt an diesem Wochenende für zahlreiche Spielausfälle. Betroffen sind auch die C1-Junioren, der beim SV Rotenberg in Pöhlde gern den Herbstmeistertitel geholt hätten.

Auch das Spiel der A2 vom JFV 37 gegen Herzberg fällt aus, Grund hierfür ist der hohe Krankenstand bei den Harzern.

Weiter Spielausfälle entnehmt bitte der offiziellen Ansetzungshomepage fussball.de

zu fussball.de

05.11.2022

Malerei Boldt und JOKA sorgen für neue Farbe bei den C-Junioren

In tiefblauen Trikots schießt sich die C1 mit einem 5:0 die Tabellenspitze

Marcel Boldt (links) und Franziska Niemczyk (rechts) bei der Übergabe Ihrer Trikots an die C1

(rm) Seit November haben auch die C1-Junioren neue Trikots. „Dunkelblau macht uns gleich etwas älter!“ so der Kommentar von Maxi Wedrins beim Auspacken der neue Textilien vor dem Heimspiel gegen den JFV Eichsfeld 2.

Zu verdanken haben die Hainberger das dem Malerbetrieb Sabine Boldt aus Rosdorf. „Für uns ist es das erste Engagement im Jugendbereich“ erzählt Junior-Chef Marcel Boldt. „Der Hainberg gefällt uns mit dem was er im Jugendbereich auf die Beine stellt.“ Der Rosdorfer, früher einmal selbst in Elliehausen als Fußballer aktiv, ist die 6. Generation des Malerbetriebes, der vor 125 Jahren gegründet wurde

Alex Köhler, Hainberger Architekt im Ehrenamt, hatte den Kontakt zu dem Handwerksbetrieb hergestellt. Als Sponsoren-Partner holte Marcel Boldt gleich den Spezialisten JOKA aus Kassel mit ins Boot bzw. auf den linken Trikotärmel. Der Spezialist für Boden- und Wandbeläge ist nicht nur international beim Biathlon oder im Fußball (Eintracht Frankfurt) im Sport unterwegs, sondern unterstützt auch den lokalen Sport.

„Ohne Jugendarbeit gibt es auch keinen Spitzensport!“ erklärt Franziska Niemcyk, Göttinger Niederlassungsleiterin des Unternehmens aus Kassel, das in diesem Jahr seinen 100 Geburtstag feiert.

Bei der Premiere der neuen Trikots  gab es für die Hainberger übrigens einen 5:0-Heimsieg gegen die Eichsfelder, durch den sich die „Blauen“ in der 1. Kreisklasse nach 6 Spieltagen Dank er besseren Tordifferenz auf Platz 1 schoben; eine schöne Momentaufnahme für das Team von Marcel Könen und Lukas Klein.

15.10.2022

KRETA spendiert neue Trainingsanzüge für die F2 und F3-Junioren

Georgios Moraitakis setzt die jahrzehntelange Kooperation mit dem SC Hainberg fort

Gruppenbild mit Sponsor: Das Trainerteam Michael Maier (li) und dennis Hitzing mit ihren Jungs bei der Übergabe vor dem KRETA

(jl) Hainbergs Jugendfußballer des Jahrgangs 2015 haben Dank des Restaurants KRETA neue Trainingsanzüge erhalten. Um sich beim Inhaber Georgios Moraitakis dafür persönlich zu bedanken, ging es letzte Woche nach dem Training vor das Traditionslokal Am Kirschberge 85 zum Fototermin.

Georgios Moraitakis hat das Kreta 2021 übernommen und hält mit der Spende auch die jahrzehntelange Verbundenheit des Restaurants mit dem SC Hainberg aufrecht.

Zustande gekommen war die Idee mit den Trainingsanzügen über den Christos Velitsianos, Mitarbeiter im KRETA und Spielervater von Giorgi.

Jugendkoordinator Roman Müller freut sich über die Eigeninitiative der Teams und die Unterstützung durch das KRETA. „Solche Spenden aus dem Umfeld eines Teams sind eine ganz wichtige Hilfe für unsere Jugendarbeit“ so Müller, der sich auch noch einmal persönlich bei Georgios Moraitakis bedankte.

Hier geht's zum KRETA