1. Herren - SC Hainberg 1980

Training

Zeit:

  • Dienstag: 18:30 Uhr
  • Donnerstag: 18:30 Uhr
  • Freitag: 18:00 Uhr

Ort: 

  • Winter: Jahnstadion
  • Sommer: Sportplatz Hainberg

Abweichungen sind möglich,
bitte bei Interesse vorab den Kontakt zum Trainer aufnehmen

21.11.2022

Fußball-Landesliga: Heimniederlage bei eisigen Temperaturen

1:3 gegen Eintracht Braunschweig II

Ensley Gariseb (blau), hier gegen zwei Braunschweiger Spieler, erzielte das zwischenzeitliche 1:1 für den SC Hainberg. Am Ende verloren die Gastgeber jedoch mit 1:3. Foto: Helge Schneemann

GT vom 21.11.22, von Jan-Philipp Brömsen: Bei eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt kassierte das Team der Trainer Oliver Hille und Lars Willmann auf dem Kunstrasenplatz am Jahnstadion eine verdiente 1:3-Niederlage, schlug sich aber mehr als tapfer. Die Partie lief von Beginn an erwartungsgemäß in Richtung des Göttinger Tores. Die technisch gut ausgebildeten Gäste spielten in der 5. Minute einen Angriff konsequent zu Ende: Nach einem Steckpass war Eintracht-Angreifer Moritz Hindermann völlig allein vor dem Tor der Gastgeber und nutzte diese Chance zur frühen Führung.

Hainberg steckte in der Folge keinesfalls auf und ließ bis zur Pause nur eine weitere gefährliche Aktion zu. Ein Abschluss von Florian Ohk (32.) landete am Außenpfosten. Und die Hainberg-Offensive? Die tat sich gegen die abgezockten Gäste zunächst schwer – daher stand in der ersten Halbzeit kein einziger Torabschluss zu Buche. Mit einer verdienten Eintracht-Führung ging es in die Pause.

Stark reagierte dann SCH-Keeper Malte Kinzel (54.), der einen Abschluss vom stärksten Gästespieler Jona Renner entschärfte. Und so kam es, wie es kommen musste. Der quirlige Ensley Gariseb nutzte die erste Unachtsamkeit der Gäste und erzielte den viel umjubelten Ausgleichstreffer (60.). Kippte jetzt die Partie und Hainberg fährt den ersten Saisonsieg ein? Die Hoffnung bei den rund 75 Zuschauer war rund eine halbe Stunde vor Schluss sichtbar. Braunschweig zog allerdings das Tempo wieder an. Immer wieder leitete Ex-Profi Damir Vrancic die Angriffe ein.

Nach einem Eckstoß von Renner erzielte Kapitän Nils Gehde mit einem präzisen Kopfball das 1:2. Die Hille-Elf versuchte in der Schlussviertelstunde noch einmal alles, zwingende Ausgleichschancen gab es jedoch nicht mehr. So machte Leander Petry in der 89. Minute den Deckel drauf. Nach einer schönen Kombination konnte er zum 1:3-Endstand einschieben.

„Nach dem frühen Rückstand hat sich das Team gefangen und ein gutes Spiel gemacht. Bei der Eintracht hat Vrancic clever die Fäden gezogen. Wir haben körperlich gut dagegen gehalten und sind mit der heutigen Leistung auf jeden Fall wettbewerbsfähig“, sagte SCH-Vorsitzender Jörg Lohse. – Tore: 0:1 Hindermann (5.), 1:1 Gariseb (60.), 1:2 Gehde (69.), 1:3 Petry (89.).

15.11.2022

Wieder knappes Ergebnis für die Landesliga-Elf

0:1 gegen SV Lengede

Was kommt jetzt? Ole Jandt, Paavo Gundlach und Jonthan Oberheim (v.l.) in der Erwartung eines Freistoßes.

(rm) Erneut war es knapp, erneut war es ein 0:1, erneut gab es keinen eigenen Treffer: Durch ein Tor in der 60 Minuten unterlag die Landesliga-Elf dem SV Lengede mit 0:1.

Bei gutem Wetter gestalteten die Hainberger das Spiel in der ersten Hälfte im Mittelfeld ausglichen. Gefährliche Aktionen im Strafraum gab es hingegen selten. In Halbzeit zwei bekam der Favorit das Spiel besser in den Griff und agierte selbstbewusster als die Platzherren.

Leider war es erneut eine Kette von individuellen Fehlern, die dem Gegner das entscheidende Tor ermöglichte. Hainbergs Trainerteam Oliver Hille/ Lars Willmann war deshalb auch sichtlich geknickt nach dem Spiel, saßen lange noch auf der Ersatzbank und dann am Ende doch wieder erhobenen Hauptes aufzustehen: "Es gab wieder kleine Fortschritte, doch leider reicht es noch nicht für einen eigenen Sieg!" so das Fazit von Lars Willmann.

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07.11.2022

1. Herren- Landesliga: Zwei Elfmeter sind einer zuviel!

Tapfer kämpfende Hainberger unterliegen dem SC Göttingen 05 mit 0:1

Eine von zahlreichen Chancen: Hier ist SCH-Torwart Malte Kinzel den Bruchteil einer Sekunde eher am Ball als der 05er Janis Wenzel (rechts).Foto: Peter Heller

GT vom 07.11.22, Von Andreas Fuhrmann:

Das wäre beinahe ins Auge gegangen: Der I. SC Göttingen 05 ist in der Fußball-Landesliga knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Gegen den Stadtrivalen SC Hainberg, abgeschlagenes Schlusslicht der Liga, benötigten die Schwarz-Gelben vor 225 Zuschauern zwei Elfmeter, um als Sieger vom Platz zu gehen. Das 1:0 (0:0) war am Ende schmeichelhaft, weil den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen sogar ein Tor aberkannt wurde.

5:0, 6:0, ja sogar 8:0: Wer sich am Sonntag vor dem Stadt-Derby im Maschpark nach einem Tipp für das Spiel erkundigte, erhielt klare Antworten. Und was die Kräfteverhältnisse anbelangt, waren die Wunsch-Ergebnisse der 05-Fans auch durchaus nachvollziehbar. Allein, auch solch eine Partie muss erst mal gespielt werden. Und darin lag für die Gastgeber das Problem.

Denn der SC Hainberg entpuppte sich wahrlich nicht als Kanonenfutter, sondern spielte erfrischend mutig auf. Hinten eine Viererkette, davor ein dicht gestaffeltes Mittelfeld: Die 05er taten sich von Beginn an schwer gegen die auch kämpferisch überzeugenden Gäste.

Klar hatten die Hausherren mehr vom Spiel. Und natürlich hatten sie ihre Chancen. Doch die waren zum einen nicht so zahlreich wie gedacht, zum anderen wurden sie allesamt vergeben oder vom bärenstarken SCH-Torwart Malte Kinzel entschärft.

Ob Lennart Sieburg, der allein auf den Torwart zulief, dessen Schuss aber im letzten Moment pariert wurde (13. Minute). Oder Florian Reinke, der aus kurzer Distanz nur das Außennetz traf (23.). Das Tor der Hainberger war wie vernagelt. Mehr noch: Zur Pause lagen die Gäste sogar vorne – allerdings nur in der Eckenstatistik (4:1).

05-Trainer Jelle Brinkwerth konnte jedenfalls nicht zufrieden sein und wechselte gleich zweimal: Florian Reinke und Nico Kerbs mussten für Steven Baumgardt und Norick Florschütz Platz machen. Und Letztgenannter sollte noch eine prägende Rolle spielen in dieser verkrampften Partie.

Denn in der 54. Minute zeigte der umsichtige Schiedsrichter Benjamin Buth nach einem Foul auf den Punkt: Elfmeter für Göttingen 05. Eine vertretbare, wenn auch harte Entscheidung. SCH-Trainer Oliver Hille und seine Spieler protestierten, doch es half nichts. Dafür half den Hainbergern wenig später der Pfosten, denn der stand Florschütz bei seinem Versuch aus elf Metern im Weg.

In der 71. Minute, nach weiteren vergebenen Chancen der Gastgeber, hätte sich diese Leichtfertigkeit fast gerächt. Der quirlige Ensley Gariseb setzte sich über links stark durch, flankte den Ball zurück auf den Elfmeterpunkt, doch der hereinlaufende Lukas Lukas verzog.

Und so kam es, wie es für Underdogs dann meist kommt in solchen Spielen. Die 05er bekamen in der 76. Minute einen weiteren Foulelfmeter zugesprochen, erneut vertretbar. Und wieder legte sich Florschütz das Kunstleder zurecht, lief an und nagelte die Kugel oben links in den Knick. Das aus Sicht der Gastgeber längst überfällige 1:0.

Dabei blieb es am Ende, auch weil das vermeintliche 1:1 von Miran Hamza (83.) keine Anerkennung fand. Schiedsrichter Buth wollte zuvor ein Foulspiel von Hamza gesehen haben. Die 05er atmeten erleichtert durch. Die Hainberger allerdings fluchten – und das konnte man ihnen nach dieser famosen Leistung auch nicht verdenken.

05: Henze, Hartwig (80. Bredow), Tacke, Jannis Wenzel, Sieburg (65. Muster), Reinke (45. Florschütz), Seiger, Kerbs (45. Baumgardt), Jonah Wenzel, Bock, Nolte (75. Soltendieck).

SCH: Kinzel, Oberheim, Gariseb, Marks, Taboure, Gundlach (85. Tahiri), Jandt (54. Eckermann), Fiedler, Könen (54. Jungnitz), Hamza, Lukas.

Tor: 1:0 Florschütz (76., FE). Bes. Vorkommnisse: Florschütz verschießt FE (54.), Gariseb Gelb-Rot (89.).

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01.11.2022

SVG tut sich gegen Hainberg schwer

Fußball-Landesliga: Schwarz-Weiße siegen vor 300 Zuschauern im Göttinger Derby mit 4:0 (2:0)

Der SVGer Steffen Doll (r.) im Laufduell mit Marcel Köhnen vom SC Hainberg.

Foto: Helge Schneemann

GT, 01.11.22, von Eduard Warda

Am Ende gab es an Halloween doch noch Saures für den SC Hainberg. Allerdings tat sich der Favorit SVG Göttingen im Göttinger Derby der Fußball-Landesliga vor 300 Zuschauern im Krüger-Park am Sandweg über weite Strecken gegen eine kompakt stehende Defensive der Gäste schwer, sodass die Niederlage mit 0:4 (0:2) noch vergleichsweise glimpflich ausfiel.

Von Beginn an ging es am Sandweg im Duell zwischen dem Tabellenvierten und dem Schlusslicht nur in eine Richtung, und als der Gastgeber kurz hintereinander durch Anton Böke (7.) und Dilsad Kaplan (9.) mit 2:0 in Führung ging, schien der SC Hainberg geliefert zu sein. Doch weit gefehlt: Der SVG-Angriffsschwung erlahmte, und die Gäste präsentierten sich in der Folgezeit besser sortiert in der Abwehr.

Das hatte allerdings auch mit der Sandweg-Elf zu tun. Zwar gab es hin und wieder Chancen wie bei einer Kaplan-Hereingabe, die von Steen Zimmermann in der Mitte nur knapp verpasst wurde (17.) oder bei einem Freistoß von SVG-Supertechniker Luis Riedel, der von SC-Torhüter Malte Kinzel zur Ecke entschärft wurde (18.). Aber die Chancendichte nahm im Verlauf der ersten Hälfte ab.

Immer wenn schnell über Außen in die Mitte gespielt wurde, wurde es im SC-Strafraum gefährlich. Allerdings war das viel zu selten der Fall, um das Hainberger Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen, woran auch der umsichtige SC-Verteidiger Mohamed N’Kony Taboure seinen Anteil hatte. Die Gäste ihrerseits kombinierten zum Teil gefällig aus der Abwehr, jenseits der Mittellinie war jedoch nichts zu sehen vom SCH.

Statisches Spiel der SVG Göttingen nach der Pause

Hainberg-Trainer Lars Willmann bemängelte später fehlenden Mut, Konter auch zu Ende zu spielen. Bezeichnend war, dass der erste Abschluss der Gäste in der 75. Minute zu verzeichnen war, als Kevin Eckermann allerdings auch weit drüber schoss.

Nach der Pause wurde es noch statischer, und als sich Erkner in der 69. Minute die Jacke auszog, schien es so, als wolle er sich selbst einwechseln. Aber dem Trainer war nur zu heiß. Kurze Zeit später war es dann gegen tapfer kämpfende Hainberger aber soweit, als Riedel über links scharf hereinpasste und der eingewechselte Joker Nicolas Krenzek, von rechts kommend, stach (71.). Die Szene wiederholte sich in der Schlussminute noch mal – eine scharfe Hereingabe von links verwertete der aus der Tiefe heranstürmende Krenzek zum Endstand (90.).

„Es ist für den Kopf schwierig, wenn nur spekuliert wird, ob wir mit 7:0 oder 8:0 gewinnen, und sowieso immer schwierig, wenn der Gegner mit Mann und Maus verteidigt“, sagte SVG-Trainer Dennis Erkner. „Wir sind dann irgendwann hektisch geworden und wollten es erzwingen.“ Als „kämpferisch und spielerisch gut“ ordnete Willmann die Partie seiner Hainberger ein. „Nach den Gegentoren haben wir den Kopf oben behalten und in der zweiten Hälfte deutlich besser und mutiger gegen einen starken Gegner gespielt.“ – SVG: Tchuikwa – Möllers (46. Krenzek), Weide (57. Fischer), Hofmann, Doll – Moreno-Morales – Kaplan, Riedel, Böke (84. Mut) – Zimmermann (65. Mühlhaus), Kratzert (65. Kern). – SCH: Kinzel – Fiedler, Oberheim, Taboure, Jungnitz (90. Faust) – Eckermann (90. Tahiri), Jandt (46. Tuaandi) – Gundlach, Könen, Lukas – Marks (72. Sihle Mzimela). – Tore: 1:0 Böke (7.), 2:0 Kaplan (9.), 3:0, 4:0 Krenzek (71., 90.).

14.10.2022

SC Hainberg zu Gast bei Tabellenführer SSV Vorsfelde

Schwieriges Spiel für die Landesliga-Elf von Oliver Hille und Lars Willmann

"Wenn eine Chance kommt, dann mache ich die rein“ Hainbergs Offensivspiele Lukas Lukas

GT vom 14.10.22

Für das Tabellenschlusslicht SC Hainberg geht es am Sonntag zum Tabellenführer nach Vorsfelde. Dementsprechend geht Stürmer Lukas Lukas von einem „sehr schwierigen Spiel“ aus. Der agile Offensivakteur geht trotz der Ausgangslage mutig in die Partie gegen den SSV: „Das Spiel fängt bei 0:0 an und dann schauen wir, was passiert.“ Auch wenn der SCH vermutlich nicht zu vielen Tormöglichkeiten kommen wird, kann er sich auf seinen Torjäger verlassen. „Wenn eine Chance kommt, dann mache ich die rein“, so Lukas.

20.08.2022

Sasionstart der 1. Herren am Sonntag, 15 Uhr am Hainberg

SC Hainberg Club 100 - Unterstützung für das Team von Olliver Hille und Lars Willmann

Dem Jubel nach dem Klassenerhalt im Juni folgte der große Umbruch im Sommer. Am Sonntag startet Hainbergs-Landesliga-Elf mit einer neu formierten Elf im Heimspiel gegen Lehndorf in die neue Saison.

Liebe Freundinnen und Freunde des SC Hainberg Club 100,

nach der für alle schwierigen Coronaphase und zusätzlich dem derzeitigen Ukrainekrieg haben wir in der vergangenen Spielzeit 2021 / 2022 in allen Spielklassen mal wieder sportlich die Saison, wenn auch mit vielen coronabedingten Verlegungen und Wochenspieltagen, beenden können!

Unsere 1. Mannschaft konnte sich am letzten Spieltag durch einen 5:1 Siege gegen die TSG Bad Harzburg noch retten und spielt auch weiterhin der Landesliga Braunschweig und geht jetzt in die 6. Landesligasaison! Unser Dank allen daran beteiligten Spielern, aber auch den aus den verschiedenen Mannschaften aushelfenden Spielern, sowie dem Trainerteam um Lukas und Arunas Zekas, Lars Willmann sowie Piotr Podolzcak und den Betreuern Igor Schweitzer und Klaus Kolb!

Bedanken möchten wir uns ausdrücklich bei allen Spielern, die in den zurückliegenden Jahren für den SC Hainberg gespielt haben und den Verein aus beruflichen, studienbedingten oder sportlichen Gründen den Verein verlassen oder eine Pause einlegen! Lukas Zekas scheidet ebenfalls als Trainer aus beruflichen Gründen aus!

In der kommenden Spielzeit wird Rückkehrer Oliver Hille wieder als Trainer zusammen mit Lars Willmann und Piotr Podolzcak das Trainerteam bilden!

Derzeit befindet sich unsere 1. Herrenmannschaft im Umbruch! Bedingt durch die Abgänge werden wir die Mannschaft mit den sehr guten Jugendlichen, das aus der Jugendarbeit des SC Hainberg bzw. des neuen JFV 37 Göttingen (in Zusammenrarbeit mit der SVG Göttingen und dem RSV Göttingen 05) in den Herrenbereich wechseln, neu aufzubauen. Dieses entspricht auch unserer Philosophie der Fortführung der Jugendarbeit in den Herrenbereich!

Bedingt durch die große Staffelgröße der Landesliga mit 18 Mannschaften mit 5 (ggfs.auch 6) Absteigern ist die Aufgabe ähnlich wie den zurückliegenden Jahren sportlich sehr anspruchsvoll, aber bedingt durch die vielen lokalen Mitstreiter auch sehr reizvoll! Unser Ziel für die kommende Serie mit der jungen, neuformierten Mannschaft kann in diesem Jahr wiederum nur der Klassenerhalt sein!

Zum 1. Heimspiel empfängt das Team von Oliver Hille und Lars Willmann mit Sparta Göttingen  am Sonntag, den 14.08.2022 um 15.00 Uhr auf dem Sportplatz gleich einen Stadtrivalen. Wir hoffen zum Start dann auf eure Unterstützung vor einer sicherlich einer guten Zuschauerkulisse!

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir tun, was in unserer Macht steht, die Mannschaft auf ihrem Weg unterstützen. Dabei bleibt es bei unseren Grundsätzen. Wir unterstützen gern die Mannschaft, kein Einzelspieler bekommt bei uns aber Geld. Um diesen Weg konsequent fortsetzen zu können, bitten wir Sie und Euch erneut um Hilfe, wenn Sie und Ihr, wie im vergangenen Jahr, 100 Euro natürlich gegen Spendenquittung auf das Konto des SC Hainberg - Club 100 (DE47 5209 0000 0041 1495 15) bei der Volksbank Göttingen zahlen würdet. Auf dem Überweisungsträger sollten deutlich Ihr bzw. Euer Name mit Anschrift stehen, denn natürlich wollen wir uns bei jedem von Ihnen / Euch bedanken.

Mit sportlichem Gruß

Jörg Lohse

20.06.2022

Aufatmen beim SC Hainberg: Klasse gehalten

Fußball-Landesliga: 5:1-Sieg gegen Bad Harzburg löst beim Saisonfinale großen Jubel aus

Streicheleinheiten für Niklas Pfitzner, der zwei der fünf Hainberger Tore erzielte. Foto: Swen Pförtner

GT, 19. Juni - von Kathrin Lienig: Vier Landesligisten aus der Region sind in die Spielzeit gestartet, alle vier haben auch den Klassenverbleib geschafft. Beim Saisonfinale erreichte auch noch der SC Hainberg das rettende Ufer und kann für eine weitere Spielzeit in dieser Klasse planen.

■ SC Hainberg – TSG Bad Harzburg 5:1 (3:1). Schon in der Anfangsphase fielen Tore: Allerdings glichen die Gäste das 1:0 von Lukas Lukas im Gegenzug wieder aus. Dass seine Mannschaft, wie es Trainer Lukas Zekas beschrieb, „total fokussiert“ war, bewies sie mit dem zweiten Hainberger Treffer nach 13 Minuten durch Paul Mähner. Als Niklas Pfitzner noch vor der Pause auf 3:1 erhöhte, konnten die SCH-Anhänger schon einmal tief durchatmen. Zumal Tabellenführer FC Schöningen zu diesem Zeitpunkt gegen den „Mitbewerber“ um den Klassenverbleib, KSV Vahdet Salzgitter, bereits 4:0 führte. Mit zwei weiteren Treffern nach der Pause durch Lukas und Pfitzner war nach gut einer Stunde alles klar.

„Das war eines der schwersten Spiele in dieser Saison“, sagte Zekas anschließend. Mit den frühen Treffern sei schnell etwas Sicherheit entstanden, die Mannschaft hätte bewiesen, dass sie nichts anbrennen lassen wolle. „Alle wollten heute den Klassenerhalt“, sagte der Coach. „Wir haben unser Ziel erreicht und machen jetzt einen dicken Haken dahinter. Rückblickend sei die Saison – aus Trainersicht – „spannender als notwendig“ verlaufen. Zu oft habe man sicher geglaubte Punkte noch aus der Hand gegeben. „Jetzt können wir durchatmen. Am Dienstag gibt es noch ein Abschlusstraining und dann haben die Jungs erst einmal Pause. Die haben sie sich, so Zekas, auch verdient. „Es war schon eine anstrengende Saison mit vielen englischen Wochen am Schluss.“

Für den Trainer war die letzte Saisonpartie auch gleichzeitig das Abschiedsspiel vom SCH. Aus Studiengründen verlässt er Göttingen – wahrscheinlich in Richtung Köln. Ohne zu wissen, in welcher Liga die Hainberger in der kommenden Saison auflaufen würden, hatte Oliver Hille schon vor dieser Begegnung zugesagt, das Traineramt auf den Zietenterrassen zu übernehmen. Zuletzt war Hille Co-Trainer beim Oberliga-Absteiger SVG, er war aber auch schon bei Eintracht Northeim und beim I. SC Göttingen 05 tätig. Den SC Hainberg kennt er als Jugendtrainer, kehrt damit also zurück zu seinen Wurzeln. – Tore: 1:0 Lukas (8.), 1:1 Göppert (9.), 2:1 Mähner (13.), 3:1 Pfitzner (36.), 4:1 Lukas (53.), 5:1 Pfitzner (63.).

03.06.2022

Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga

Glattes 0:4 bei Landolfshausen-Seulingen stoppt Hainberger Erfolgsserie der letzten Wochen

Hebun Kaplan vom TSV La/Seu (vorn) im Laufduell mit Lukas Lukas vom SC Hainberg.Foto: Helge Schneemann

GT vom 03.06.22, von Eduard Warda

Seulingen. Mit einem 4:0 (0:0)-Erfolg im Derby gegen den ebenfalls gefährdeten SC Hainberg hat sich Fußball-Landesligist TSV Landolfshausen/Seulingen am Mittwochabend Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft und zunächst die Abstiegsplätze verlassen. Dabei schoss der Gastgeber den Erfolg erst in der zweiten Hälfte heraus.

„Wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht und haben den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen“, sagte TSV-Trainer Florian Jünemann. Bereits vor der Pause habe sein Team eine gute Partie gezeigt: „Wir hatten Chancenvorteile und hätten führen können.“ So hätte Julian Muster, der später mit drei Treffern zum Matchwinner wurde, in der ersten Hälfte bereits „ein, zwei Tore“ machen können. Jünemann: „Wir haben uns davon aber nicht umwerfen lassen. Wenn du an dich glaubst, funktioniert das auch.“

Jünemann war nach der Partie „super stolz“ auf sein Team, weil viele Ausfälle zu verkraften gewesen seien. „Wir hatten Spieler aus der zweiten Mannschaft dabei. Trotzdem hat die Null gestanden, was ein wichtiger Baustein war.“

Zekas: SC war sich vielleicht seiner Sache zu sicher

Der SC Hainberg fand sich demgegenüber nach einer kleinen Erfolgsserie auf dem Boden der Tatsachen wieder. „Vielleicht waren wir uns unserer Sache zu sicher und haben das Spiel ein bisschen zu einfach genommen. In jedem Fall hat es an der Einstellung gehapert“, unterstrich SCH-Trainer Lukas Zekas.

Dabei hatte der Gastgeber seiner Mannschaft einigen Spielraum gelassen, nur stand sich Hainberg teilweise selbst im Weg, beispielsweise durch Fehlpässe. „Der TSV hat mit vielen langen Bällen auf Muster operiert, der dann auf Ravindran abgelegt hat“, berichtete Zekas. „Wir haben dagegen unsere Qualität nur aufblitzen lassen. Immer wenn wir einfach gespielt haben, lief es ganz gut.“ Damit stehen nach der Partie beide Teams über dem Strich – der SCH auf Platz elf mit 31 Punkten und einem mehr absolvierten Spiel als der TSV mit 28 Zählern auf Platz zwölf. „Das wäre mein Wunsch: Dass beide Mannschaften die Klasse halten“, sagte Jünemann. „Der Sieg hilft uns jedoch nichts, wenn wir nicht nachlegen und in der Restsaison die Konzen-tration bündeln.“ Zekas hofft im Hinblick auf die letzten Partien auf einen „Hallo-Wach-Effekt“ durch die Niederlage im Derby. – Tore: 1:0, 2:0 Muster (49., 50.), 3:0 Ravindran (59.), 4:0 Muster (82./FE).

Weitere Fotos unter goettinger-tageblatt.de

29.03.2022

Punktgewinn gegen den Aufstiegsfavoriten und Tabellenführer

Landesliga Saison 21/22

Unsere Mannschaft hat ein starkes Spiel gezeigt und am Ende völlig verdient 1 Punkt im Topspiel gegen den Aufstiegsfavoriten und aktuellen Tabellenführer geholt. Dabei führte unser Team sogar bis zur 92 min. mit 1:0! Die Spieler haben mit 💙 und Leidenschaft gespielt und all ihre Kraft auf dem Platz gelassen. Trainer Lukas Zekas ist mit der Performance seines Teams sehr zufrieden. Jeder Punkt ist für das Ziel Klassenerhalt wichtig - insbesondere, wenn wir gegen klare Favoriten punkten können. Das kann am Ende den Unterschied ausmachen.

08.02.2022

Unsere 1. Herren gewinnt 7:0!

Testspiel gegen den SCW Weende

Unsere 1. Herren gewinnt das letzte Testspiel vor dem Rückrundenstart mit 7:0. Hierbei zeigte das Team eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Der Trainer Lukas Zekas ist mit der Einstellung, dem taktischen Verhalten und der Leidenschaft seiner Spieler zufrieden und freut sich auf die kommenden 14 Tage der intensiven Vorbereitung.

26.01.2022

Testspiel gegen FC Eintracht Northeim

1. Herren - SC Hainberg

© Lukas Zekas

Unsere 1. Herren bestreitet den nächsten Test gegen FC Eintracht Northeim. Anstoß ist am 30.01.2022 um 14 Uhr in Northeim.

 

Weitere Spiele

25.01.2022

Erstes Testspiel im neuen Jahr 2022

Erfolgreicher Test gegen den MTV Wolfenbüttel II

© Lukas Zekas

Das erste Testspiel der 1. Herren konnte gegen den MTV Wolfenbüttel II mit 4:2 gewonnen werden.

Tore:
1:0 Niklas Pfitzner
2:0 Lukas Lukas
3:1 Niklas Pfitzner
4:2 Mohamed Taboure

 

Tor des Spiels

22.01.2022

Nächstes Testspiel der
1. Herren am 05.02.2022

Wann: 10:00 Uhr
Wo: Jahnstadion

13.01.2022

Testspiele - Rückrundenvorbereitung 21/22

1. Herren - Landesliga

© Lukas Zekas

Unsere 1. Herren startet am 23.01.22 ihr erstes Testspiel gegen MTV Wolfenbüttel II. Am 30.01.22 ist die Mannschaft zu Gast bei FC Eintracht Northeim.

 

Unser Trainer Lukas Zekas freut sich auf die spielstarken Gegner. Die Testspiele sind wichtige Bausteine der Vorbereitungsphase.

Zudem werden alle Trainingseinheiten sowie Spiele gefilmt und im Anschluss analysiert, um einen erfolgreichen Rückrundenstart hinzulegen.

05.01.2022

1. Herren - Landesliga

Start in die Wintervorbereitung

Unsere 1. Herren fängt am 08.01. mit der intensiven Wintervorbereitung an. Es stehen schon zwei Testspielgegner fest. Hierzu werden zeitnah weitere Informationen folgen.

08.11.2021

Niklas Pfitzners Doppelschlag beschert 2:1 gegen GW Claberlah

wichtiger Heimsieg im Sechs-Punkte-Spiel der Landesliga

Lukas Lukas im Zweikampf mit Calberlahs Mittelfeldspieler Henry Wagenmann. Foto: Helge Schneemann

GT vom 08.11.21: Das 0:1 war für den SCH auf dem Kunstrasenplatz am Jahnstadion laut Lars Willmann vom SC-Trainerteam ein Weckruf: „Danach haben wir deutlich besser gespielt“, berichtete er. Die Treffer für den Gastgeber ließen im Kellerduell gegen das Schlusslicht nicht lange auf sich warten. Zweimal war Routinier Niklas Pfitzner erfolgreich: einmal per Strafstoß, der nach Angaben von Willmann berechtigt war, dann per Freistoß – „ein schönes Ding“.

In einer Partie, die von beiden Seiten phasenweise ordentlich mit vielen Torchancen hüben wie drüben geführt worden sei, wurde für den SC die zweite Hälfte zu einem Kraftakt, zumal Calberlah, das früh attackierte, immer gefährlich blieb. Hainberg habe zwar selbst noch Chancen gehabt und auch verdient gewonnen, habe laut Willmann aber auch ein „Quäntchen Glück“ gehabt, beispielsweise bei einem Pfosten-Kopfball oder in der Nachspielzeit, als Keeper Stankovic einen Freistoß „klasse pariert“ habe. „Es war nicht das schönste Fußballspiel, aber ein intensives“, resümierte Willmann – Tore: 0:1 Weidemann (12.), 1:1, 2:1 Pfitzner (21./FE, 25.).

22.09.2021

Nächster wichtiger Punkt in der Landesligasaison 21/22

1. Herren - SC Hainberg

Unsere 1. Herren konnte den nächsten Punkt in der Landesliga gegen den SC Gitter einfahren. Das kommende Spiel findet auswärts bei TSC Vahdet Braunschweig statt.

 

Weitere Infos

04.09.2021

Ein erfolgreicher Mittwochabend für unsere Teams

U19 - 2. Herren - 1. Herren

Unsere U19 gewinnt ihr Testspiel mit 7:0.

 

Unsere 2. Herren kann in Sattenhausen ein 3:2 Erfolg verbuchen.

 

Unsere 1. Herren gewinnt nach einem spannenden Elfmeterschießen mit 11:10!

 

Hier geht es zum Elfmeterschießen

18.08.2021

Erstes Punktspiel = Derby

SC HAINBERG 1980 vs I. SC Göttingen 05

Datum:               21.08.21

Uhrzeit:              17:00 Uhr

Ort:                     SC HAINBERG 1980

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27.10.2020

Franz Mertins trifft in der Nachspielzeit zum späten Glück

Fußball-Landesliga: 1. Herren siegt in Landolfshausen durch Last-Minute-Treffer mit 4:3

Der SC Hainberg bejubelt die 1:0-Führung, der TSV La/Seu hat wieder mal ein frühes Tor kassiert. Foto: Schneemann

GT vom 26.10. - Eduard Warda. Selten hat der TSV Landolfshausen/Seulingen eine schlimmere Heimniederlage erlebt als die am Sonntag: Im Derby der Fußball-Landesliga gegen den SC Hainberg lag der TSV auf eigenem Platz bereits mit 0:2 hinten, um durch drei Tore des überragenden Marius Münter das Spiel zu drehen. Doch ein Erfolgserlebnis ist dem TSV nicht vergönnt, denn der SCH schlug zurück, letztmals in der Nachspielzeit durch einen Kopfballtreffer von Franz-Maximilian Mertins zum 4:3 (2:1)-Auswärtssieg der Hainberger. Schlusslicht Landolfshausen/Seulingen ist damit das einzige Team der Landesliga-Staffel Hannover/Braunschweig, das noch ohne Punkt ist.

TSV-Trainer Florian Jünemann saß noch Minuten nach dem Abpfiff auf der Bank und konnte es nicht fassen: Seine Mannschaft hatte alles gegeben, und am Ende fehlte nach einer kräftezehrenden Aufholjagd vielleicht auch die Kraft, um sich in der entscheidenden Szene der Nachspielzeit adäquat zu wehren. Einen Freistoß aus halbrechter Position rund 35 Meter vor dem Gehäuse des Gastgebers hatte Julius Bujara hereingeschlagen – ein hoher, weiter Ball, dem landläufig gern mal attestiert wird: „Da lag Schnee drauf.“ Tatsache ist, dass TSV-Keeper Andreas Bartusch auf der Linie blieb, Mertins den Ball ohne Probleme ins Netz köpfen konnte, und der Gastgeber wieder mit leeren Händen dastand.

Jünemann: „Da fehlt dann Kraft und Aufmerksamkeit“

„Da fehlt dann Kraft und Aufmerksamkeit. Wir rennen die ganze Zeit an – da kann so etwas passieren. Aber es tut sehr weh“, sagte ein sichtlich geknickter Jünemann hinterher. In gewisser Weise hatte es sich der Gastgeber aber wieder mal selbst eingebrockt, als er erneut früh in Rückstand geriet: Der TSV brachte sich selbst in die Bredouille, als Paul Mähner völlig frei von rechts flanken konnte und Tim Krellmann beim Versuch, vor dem heranstürmenden Lukas Lukas zu klären, das Spielgerät über die eigene Linie bugsierte (10.).

Zur TSV-Situation passt, dass Münter kurz darauf den Ausgleich auf dem Fuß hatte, jedoch per Schlenzer nur das Quergebälk traf, und Jannik Meck beim Nachschuss an SC-Keeper Aleksandar Stankovic scheiterte (16.). Alles in allem war der SCH jedoch die spielbestimmende Mannschaft mit mehr Ballbesitz, und der Treffer zum 2:0 durch Lukas, der von Mähner geschickt worden war, kam nicht überraschend (28.).

Der TSV gab nie auf, und Jünemann lobte später auch „die Moral der Truppe“. Münter scheiterte zunächst im Eins gegen Eins an Stankovic (40.), wurde dann kurz vor dem Pausenpfiff vom Keeper von den Beinen geholt und verwandelte selbst links unten (45.+1). Kurios: Nur sieben Sekunden nach Wiederanpfiff wiederholte sich die Szene fast identisch, als Münter geschickt wurde und von SCH-Abwehrbeinen sowie Stankovic gelegt wurde – diesmal zielte der Angreifer nach rechts, und es hieß 2:2 (47.).

Das TSV-Herz quillt nur kurzzeitig über

Als Münter dann nach einem weiteren Pass in die Schnittstelle der SCH-Abwehr Stankovic zum dritten Mal überwand (74.), quoll das TSV-Herz über, allerdings nur für zwei Minuten, denn fast im Gegenzug gelang Maximilian Krebs der erneute Ausgleich (76.). Hainberg versuchte nun, das Spiel wieder an sich zu reißen, die besseren Möglichkeiten besaß jedoch der Gastgeber, etwa durch Weidenbach per Kopf (81.) und durch Kraus (83.), der links vorbeischoss. Schließlich entschied ein Standardtor, und es war der SCH, der überschwänglich jubelte.

„Wir haben 25 Minuten schon sehr gut gespielt, aber Landolfshausen war immer gefährlich. Konter beherrschen die“, fasste SCH-Trainer Lukas Zekas die Partie zusammen. „Es war ein Wechselbad der Gefühle“, fügte er hinzu. Das konnte Jünemann nur bestätigen – mit dem Unterschied, dass er das Wechselbad in der emotionalen Eistonne beendete. – Tore: 0:1 Krellmann (10./ET), 0:2 Lukas (28.), 1:2, 2:2, 3:2 Münter (45.+1, 47., 74.), 3:3 Krebs (76.), 3:4 Mertins (90.+1).

Sie erreichen den Autor unter E-Mail: e.warda@goettinger-tageblatt.de.

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13.10.2020

1. Herren Landesliga

SSV Nörten-Hardenberg vs SC Hainberg 1980 e.V.

11.08.2020

SC Hainberg präsentiert Neuzugänge  

Klassenerhalt als oberstes Ziel

Drei der fünf Hainberger Neuzugänge samt Trainerteam: Co-Trainer Arunas Zekas, Jona Willms, Paul Mähner und Vivakaran Paramarajah, Trainer Lukas Zekas, Co-Trainer Lars Willmann (v.l.).Foto: Heller

GT vom 08.08. von Jan-Philipp Brömsen

Fußball-Landesligist SC Hainberg hat am Donnerstagabend seinen Kader präsentiert. Mit fünf Neuzugängen und zwei Abgängen gibt es für das Team von Trainer Lukas Zekas wenige personelle Veränderungen – dennoch kommt die Mannschaft mit 32 Spielern ziemlich üppig daher. Der Klassenerhalt bleibt das erklärte Ziel.

Schmerzlich vermissen wird der SCH Kreativspieler Alexander Kern, den es zum Oberligisten SVG Göttingen zog. Zudem hat Jonas Hille den Verein studienbedingt verlassen. „Wir wünschen Alex alles Gute in der Oberliga. Er hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Lukas Zekas, der weiterhin zusammen mit seinem Vater Arunas und Lars Willmann das Trainer-Trio bildet.

Neu dabei sind Luis Kolenda (SV Groß Ellershausen/H.), Maximilian Krebs (VfB Sattenhausen), Paul Mähner (FC Eintracht Northeim), Jonathan Willms (eigene Jugend) und Rückkehrer Vivakaran Paramarajah, der zuletzt für Sparta aktiv war. „Wir haben uns gezielt verstärkt – und vor allem qualitativ gute Spieler dazubekommen. Somit können wir jede Position doppelt besetzen. Einige haben sogar Oberliga-Erfahrung“, so Lukas Zekas.

Die neue Landesliga wird in zwei Staffeln mit jeweils neun Mannschaften ausgespielt. Dass die Süd-Staffel, in der auch der SC Hainberg mit den vier anderen Klubs der Region antritt, schwächer sei, will Zekas zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen. „Das kann man noch gar nicht genau sagen. Beispielsweise hat sich Nörten sehr gut verstärkt. Zudem haben wir einige Derbys, die sicherlich wieder prickelnd werden“, so der SCH-Coach.

„Wir wollen die Liga halten. Der Start wird bei nur 16 Spielen entscheidend sein dafür, wo man sich am Ende platzieren wird“, betont Lukas Zekas. „Die generelle Planung für die Vereine war und ist schwierig. Durch die Corona-Krise hat sich eine ganz neue Situation ergeben“, sagt der Vorsitzende Jörg Lohse. Die vorgezogene Pokalrunde habe seinen Reiz und biete die Möglichkeit zu testen. „Es fangen alle Teams bei null an. Wir müssen gut aus den Startlöchern kommen. Letztlich sind wir dankbar, dass wir weiterhin Landesliga spielen können“, ergänzt Lohse.

Aufgrund der üppigen Personalauswahl in der ersten und zweiten Mannschaft meldet der SCH neben der „Oldie-Mannschaft“ noch eine dritte, um jedem Spieler eine Einsatzmöglichkeit zu bieten. Neu im Trainerteam der Zweiten, die in der 1. Kreisklasse spielt, ist Marijan Petkovic, der zuletzt beim Bovender SV aktiv war. „Unser Ziel ist es, die Philosophie aus der Landesligamannschaft nach unten weiter auszubauen“, so Lohse.

Erster Test in Dramfeld

Das erste Testspiel der Zekas-Elf findet am Mittwoch, 12. August, um 19 Uhr beim TSV Dramfeld statt. Auch wenn die heimische Sportstätte auf den Zietenterrassen derzeit einer Baustelle (Umbaumaßnahmen der GoeSF) gleicht, scheint der SCH gut vorbereitet zu sein, um am Ende nicht wieder um den Klassenerhalt bangen zu müssen. Bedingt durch die Erweiterung des Sportplatzes werden die Zuschauer allerdings nur zwei Heimspiele in der Hinserie sehen können.

Start in die Saison

10.03.2020

Erste verliert deutlich beim Tabellenführer

SVG gewinnt Derby mit 6:2

Ali Ismail jubelt nach dem 1:0. Der Stürmer war maßgeblich am Sieg der SVG Göttingen gegen den SC Hainberg beteiligt.Foto: Pförtner

GT vom 09. März - von Andreaws Fuhrmann. Die SVG Göttingen bleibt Tabellenführer der Fußball-Landesliga: Im Stadtderby gegen den SC Hainberg setzten sich die Schwarz-Weißen am Sonntag vor 350 Zuschauern mit 6:2 (2:1) durch. Allerdings machten sich die Hausherren durch eigene Fehler das Leben anfangs selbst schwer.

Im Mittelpunkt stand dabei SVG-Torwart Dennis Henze – und beide Male war Niklas Pfitzner der Nutznießer. In der 25. Minute unterlief Henze eine hohe Flanke von der rechten Seite, Benjamin Duell verlor Pfitzner aus den Augen, und der traf aus heiterem Himmel zum 1:1. Kurz zuvor hatte Ismail nach starker Vorarbeit von Krenzek das 1:0 erzielt.

Justin Taubert stellte kurz vor der Pause per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her. Die SVG brachte sich aber erneut selbst in Schwierigkeiten. Nach einem Freistoß in der 58. Minute verschätzte sich Henze, und Pfitzner bugsierte den Ball per Kopf über den herauseilenden SVG-Torhüter zum 2:2 in die Maschen. „Die beiden Gegentore haben wir hergeschenkt, ich mache Dennis aber keinen Vorwurf. Das wird ihm nicht noch mal passieren“, sagte SVG-Trainer Dennis Erkner, der seinen Vertrag am Freitag um eine Saison verlängert hatte. „Außerdem haben die Jungs vorne das wieder ausgeglichen.“

Denn nach dem unglücklichen 2:2 drehte die SVG erst so richtig auf. Erst traf Hühold nach einer Ecke per Kopf zum 3:2 (64.). Dann erhöhte Schäfer mit einem satten Schuss aus 16 Metern auf 4:2 (70.). Spätestens da war die Gegenwehr der Hainberger gebrochen. Die Gastgeber hatten jetzt viele Räume – und nutzten diese eiskalt. Vor allem der glänzend aufgelegte Ismail wirbelte die Abwehr des SCH durcheinander – und bereitete das 5:2 durch den kurz zuvor eingewechselten Moschanin mustergültig vor (80.). SVG-Kapitän Evers war es dann vorbehalten, in der 86. Minute den Schlusspunkt zu setzen.

„Die erste Halbzeit war okay, was dann in der zweiten passiert ist, ist schwer in Worte zu fassen“, sagte ein sichtlich enttäuschter SCH-Trainer Lukas Zekas. „Wir haben einige unnötige Gegentore kassiert, am Ende hat uns dann, auch bedingt durch einige unvorhersehbare Wechsel, die Power gefehlt.“ Erkner hingegen zollte seinem Team ein großes Lob. „Wir haben das Spiel kontrolliert, das freut mich besonders.“ Angesichts der Leistung vor allem in der zweiten Halbzeit könne er nicht meckern.

SVG: Henze, Evers (86. Hooge), Hühold, Linde, Taubert, Duell, Ernst (85. Nazyrov), Schäfer (78. Moschanin), Krenzek, Ismail, Huhn.

SCH: Stankovic, Pampe, Goddon, Hille (42. Drazic), Mertins, Kern, Bujara, Lukas, Fiedler (54. Oberheim), Linne, Pfitzner.

Tore: 1:0 Ismail (15.), 1:1 Pfitzner (25.), 2:1 Taubert (39., FE), 2:2 Pfitzner (58.), 3:2 Hühold (64.), 4:2 Schäfer (70.), 5:2 Moschanin (80.), 6:2 Evers (86.).

04.03.2020

SC Hainberg verpasst Überraschung

Fußball-Landesliga: 2:4-Niederlage bei Vahdet

Niklas Pfitzners zwei Treffer reichten nicht zum Punktgewinn

GT 02.03.2020:  Göttingen. Zwei Nachholspiele mit heimischer Beteiligung gab es in der Fußball-Landesliga – beide Partien gingen verloren. Der SC Hainberg hat bei Vahdet Braunschweig bis in die Schlussphase an einer Überraschung geschnuppert, verlor am Ende jedoch mit 2:4. Zu harmlos agierte der TSV La/Seu beim 0:2 bei Eintracht Braunschweig II.

Lange mitgehalten, am Ende aber ohne Punkte stand der SC Hainberg nach dem Auswärtsspiel beim Titelaspiranten Vahdet Braunschweig dar. Die Zekas-Elf ging in der ersten Halbzeit durch Niklas Pfitzer (40.) in Führung. Nur eine Minute später konnten die Gastgeber zum 1:1 ausgleichen. Mit dem Remis und einer guten Hainberger Leistung ging es in die Pause. Braunschweig ging durch Omarkhiel (57.) in Führung, ehe erneut Pfitzer nur vier Minuten später ausglich. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt – das hat man auf dem Platz auch gesehen“, sagte Trainer Lukas Zekas, der ein wenig mit dem Schiedsrichter haderte. „Wir haben das 3:2 erzielt, was wegen Abseits nicht gegeben wurde. Zudem wurde ein Handspiel im Strafraum der Eintracht nicht geahndet“, monierte der SCH-Coach. Bis in die Schlussphase hielten die Göttinger Gäste das Remis. Durch einen Doppelschlag (80./84.) entschied Vahdet die Partie noch zu seinen Gunsten. „Wir hatten heute kein Glück“, so Zekas. Der SCH bleibt nach der Niederlage auf dem letzten Tabellenplatz. Von kal und /jpb

08.12.2019

SC Hainberg setzt auf Videoanalyse und Bewegungsprofile

Fußball-Landesliga: Lukas Zekas und sein Trainerteam arbeiten mit modernster Technik

Lukas Zekas und Lars Willmann, Trainerteam der Landesliga-Mannschaft vom SC Hainberg


Göttingen - Von Eduard Warda, GT vom 03.12.2019,. Die Technik spielt im Fußball eine immer größere Rolle – und das nicht nur auf dem Platz: Der SC Hainberg gehört zu den ersten Landesligisten, die in Training und Spiel auf Videoanalyse in Verbindung mit GPS-Tracking, also Bewegungsanalyse der Spieler, setzen.

Die GPS-Tracker, deren Signale per Satellit verarbeitet werden, gehören zum Analyse-Zubehör des Unternehmens Tracktics, auf das der SC Hainberg seit Saisonbeginn zurückgreift. Den Spielern ist ein Signalgeber zugeordnet, der vor dem Einsatz per Riemen um den Bauch geschnallt wird. Wenn die App den Platz per Google Maps kartografiert hat, was nur wenige Sekunden dauert, wird das Bewegungsprofil aufgezeichnet und weitere Daten gespeichert.

In der Analyse ergibt sich dann beispielsweise für das Hainberger Landesligaspiel gegen den SC Reislingen-Neuhaus, dass die Spieler zusammengenommen eine Distanz von 104,1 Kilometern zurückgelegt und 176 Sprints absolviert haben, wobei im Landesliga-Modus der App Sprints ab einer Geschwindigkeit von 21,4 km/h als solche gewertet werden. Schnellster Hainberger Spieler ist übrigens Freddy Goddon, die meisten Kilometer spulte zumindest im Reislingen-Spiel Joschka Bettermann ab.

Parallel dazu kommt bei Spielen ein Kamerasystem zum Einsatz, über das die Partie komplett aufgezeichnet wird. An der Kamera stehen dann Co-Trainer Arunas Zekas oder Torwarttrainer Piotr Podolczak. Auch die zwei SCH-Betreuer bringen sich ein. Ligakonkurrent SVG zeichnet ebenfalls seit einiger Zeit die Spiele vollständig auf.

Nach der Partie werden die Tracking-Daten per WLAN an das Tablet von SC-Trainer Lukas Zekas übertragen, von wo aus sie mit den Basisdaten der Tracktics-App zusammengebracht werden. Nun erst wird es spannend – und hilfreich: Weil Co-Trainer Lars Willmann während des Spiels minutengenau Ereignisse wie Tore, Chancen oder Fouls erfasst hat, muss bei der Analyse die entsprechende Szene nicht lange gesucht werden. Lukas Zekas investiert in die Nachbereitung der Spiele ein bis zwei Tage.

Ziel des ganzen Aufwands ist, das Spiel der Mannschaft, aber auch das Leistungsvermögen jedes einzelnen Akteurs zu optimieren. „Wo hat sich der Spieler während der Partie am meisten aufgehalten?“ Die Antworten auf diese und andere Fragen geben Aufschluss über den Trainingsbedarf. „Das Spiel wird taktisch runtergebrochen“, sagt Zekas.

Bisher habe nur ein Spieler einmal darum gebeten, den Gurt ablegen zu dürfen – und das nicht aus Gründen des Datenschutzes, sondern weil er gekratzt habe. Grundsätzlich trage die Datenerhebung laut Willmann zur Motivation bei: „Die Spieler sagen sich: Das nächste Mal mache ich ein paar Meter mehr. Ich möchte derjenige sein, der Vollgas gibt, und mich steigern.“ Ganz wichtig sei aber: „Wir zwingen keinen.“

Zekas und Willmann nutzen für die Analyse die technische Ausstattung des SC Hainberg, unter anderem einen riesigen Touchscreen-Monitor in der oberen Etage des Vereinsheims. Für die Ausrüstung – das Tracktics-Zubehör hat 2500 Euro gekostet, das Kamerasystem noch mal 2750 Euro – wurden vor der Saison Sponsoren gefunden.

Die Bemühungen rund um das Team des SC Hainberg sind groß, zumal auch noch eine Kooperation mit dem Athleticum Junge vereinbart wurde. „Wir zahlen den Spielern kein Geld, versuchen aber, ihnen professionelle Strukturen und Rahmenbedingungen zu bieten“, sagt Willmann über die Beweggründe. „Wir sind als vierköpfiges Trainerteam gut eingespielt, und es macht trotz des ganzen Stresses Spaß“, sagt Zekas. „Wir sind halt Fußballer durch und durch, und uns macht es nichts aus, die Daten zu analysieren. Im Gegenteil“, berichtet Willmann. SCH-Trainer Zekas stellt aber auch klar: „Daten schießen keine Tore“ – und eine Überdosis an Informationen könne auch kontraproduktiv sein. Für die gemeinsame Rückschau auf die Partie plant Zekas maximal 15 bis 20 Minuten ein, wobei die Videosequenzen, die der Trainer nach seiner Analyse vorbereitet hat, um die drei Minuten lang sind. Für die Spieler werden außerdem die Aufzeichnungen der Partien im YouTube-Kanal hochgeladen, jeder erhält seine persönlichen Analysedaten.

Der SCH überwintert auf dem letzten Platz der Tabelle, „und man kann nun sagen: Was bringt das, wenn ihr ganz unten steht?“, sagt Zekas selbstkritisch. „Aber ich bin überzeugt, dass es auf lange Sicht besser wird.“

1. Mannschaft SC Hainberg 1980 e.V.

Spielklasse: Bezirksliga Staffel 4

Trainer: Dennis Erkner
Co-Trainer: Sven Förster

Erste Herren sind Herbstmeister !!

Nach einer aufregenden und wirklich guten Hinrunde belegt die erste Mannschaft des SC Hainberg Tabellenplatz 1. Trainer Dennis Erkner fasst die Geschehnisse zusammen:
Wie üblich gab es zu Beginn der Saison ein paar neue Gesichter, während ein paar alte sich verabschiedeten. Der langjährige Kapitän Hauke Boss musste leider seine Fußballkarriere verletzungsbedingt beenden, unterstützt das Team aber weiterhin in einzelnen Trainingseinheiten als Fitness-Coach. Ebenso verließen uns Max Deter und Kapitän Kevin Schaffer berufsbedingt im Verlauf der Hinrunde. Co-Trainer Sven Förster musste wegen Zeitmangel aufhören, er wurde vom spielenden Co-Trainer André Kaufmann ersetzt. André war für einige Jahre mein Mitspieler in Landolfshausen und stellt sowohl auf dem Spielfeld als auch am Spielfeldrand eine große Bereicherung für unser junges Team dar. Nach einer längeren Verletzungspause ließ er mit dem Siegtreffer gegen Bilshausen bereits sein Können aufblitzen. Zudem schlossen sich uns Nelson Joseph, Kutaiba Kassar, Lasse Sager, Felipe Sanchez (alle eigene A-Jugend), Julius Bujara, Enrico Boccaccini (beide SVG II), Aleks Stankovic (Serbien) und Leif Steinkühler (FC Hettensen) an. Alle samt junge Spieler, die uns weiterhalfen und eine Bereicherung für unsere Mannschaft sind. Zudem und ganz wichtig unterstützen uns seit dieser Saison Sebastian Matzner und Christian Gerling vom "Therapiezentrum Zietenterassen" wöchentlich und unentgeltlich mit Physiotherapie und Massagen. Das ist für unser Team etwas ganz Neues und ich möchte mich bei Sebastian und seinem Team dafür bedanken, dass sie ein so wichtiger Baustein für uns geworden sind.

Sportlich gesehen verlief die Hinrunde natürlich grandios. Nach 16 Spieltagen belegen wir den ersten Tabellenplatz und gewannen 13 Spiele bei 3 Niederlagen. Die letzten sieben Spiele der Hinrunde wurden alle gewonnen. Im Gegensatz zu den anderen Teams in der Liga müssen unsere Jungs dabei immer noch ohne finanzielle Entlohnung kämpfen, was ihre Leistung umso bemerkenswerter macht. Die Jungs spielen "zum Spaß" und leisten mittlerweile mit vier festen Terminen pro Woche mehr als man von Hobbykickern erwarten kann. Das spricht für ihren tollen Charakter und dafür, dass es neben dem Geld auch andere Dinge gibt, die einen Verein attraktiv machen. Wer uns allerdings jetzt als Aufstiegsfavoriten sieht, sollte lieber noch ein paar Spiele abwarten und die Kirche im Dorf lassen. Nachwievor stellen wir eines der jüngsten Teams der Liga und haben bei den Niederlagen gegen Dostlukspor und Südharz gezeigt, dass wir noch einiges dazu lernen müssen. Was für uns spricht, ist dass wir ein unglaublich hohes Entwicklungspotenzial haben. Nahezu alle Spieler sind unter 25 und können sich noch weiter steigern; eine extrem gute Trainingsbeteiligung in der Hinrunde hat gezeigt, was möglich sein kann.

Mein Lob gilt Jockel Lohse, der unser Team unterstützt, wo er nur kann. Sicherlich haben wir durch die Belegung der Kunstrasenplätze im Jahnstadion mit die besten Trainingsbedingungen der Liga. Weiterhin gilt mein Dank meinen beiden Betreuern Klaus Kolb und Reinhard Penno, die ebenfalls ein wichtiger Baustein des Erfolgs sind. Das Ehrenamt ist in der heutigen Zeit nicht hoch genug einzuschätzen. Für die Rückrunde wünsche ich mir, dass alle Spieler gesund bleiben und wir noch möglichst lange um die Meisterschaft mitspielen werden. Weiter würde ich mir wünschen, dass sich noch mehr Menschen finden, die die erste Mannschaft unterstützen. Wir haben es meiner Meinung nach gut hinbekommen, dass die 1. Herren wirklich ein tolles Aushängeschild für den gesamten Verein ist und es wäre wünschenswert, diesen Zustand solange es geht zu erhalten und dafür zu sorgen, dass der Verein auch langfristig attraktiv bleibt.

Auf zu den Zietenterrassen!!!

Bezirksliga-Showdown beim SC Hainberg

(Lars) André Kaufmann: So will er am Sonntag nach Apfiff erneut strahen.

Zeit der großen Finalspiele: DFB Pokal in Berlin, Relegation in Hamburg und Karlsruhe und zur Krönung der Saison Juventus Turin gegen Barcelona? Krönung? Mitnichten, denn am kommenden Sonntag, dem 7.6. kommt es zum absoluten Highlight der Saison – zum Showdown in der Bezirksliga: Die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner trifft auf den Bovender SV.

Fest steht, dass der Sieger dieser Partie die Klasse hält.

Die Ausgangssituation ist dabei für die erste Mannschaft des SC ein ganz klein wenig günstiger ist, als für die Bovender, da bereits ein Unentschieden zum Verbleib in der Liga reichen würde. Dennoch will sich Trainer Dennis Erkner nicht  auf Rechenspielchen einlassen. „Wir werden auch dieses Spiel, so wie zuvor in der ganzen Rückrunde, höchstkonzentriert angehen. Meine Mannschaft hat in den letzten Wochen Großartiges geleistet und ist nun heiß darauf, sich für ihre erbrachten Leistungen final zu belohnen,“ gibt sich Trainer Dennis Erkner höchst fokussiert und zugleich gelassen. Und auch Präsident Jockel Lohse, der sich zu dem Schritt einschlossen hat, Erkner nach der Winterpause die sportliche Verantwortung für die erste Mannschaft zu übertragen, äußert sich ähnlich: „Wenn man sich vergegenwärtigt, dass wir vor zwei Monaten noch als sicherer Abstiegskandidat gehandelt wurden, dann muss man dem Team jetzt schon großen Respekt zollen.“

Auch Teammanager Bruno Kassenbrock gibt als Ziel für das Spiel vor: „Wir alle wollen, dass die Saison für uns zu einem guten Abschluss kommt.“

Und damit das so kommt, „...braucht unsere Mannschaft in diesem Spiel die Unterstützung aller Hainberger.“, wirft Lohse den Blick auf das Spiel. „Die Mannschaft des SV Bovenden wird sicherlich mit einem großen Anhang kommen und damit wir hier ein echtes Heimspiel haben und unsere Mannschaft tatkräftig unterstützen“, hofft er, „...dass alle Spieler, Angehörige aber auch Freunde des SC sich an diesem  Sonntag aufmachen und die erste Mannschaft lauthals unterstützen.“

Also Freunde, lasst uns hier doch einen Aufruf starten: „Liebe Hainberger Spielerinnen und Spieler, Freunde, Verwandte oder Eltern von Spielerinnen und Spielern. Unterstützt am Sonntag ab 15:00 h unsere erste Mannschaft., indem ihr alle zahlreich zum Saisonhöhepunkt zum Hainberger „Fußballtempel“ auf den Zietenterrassen pilgert. Kleidet euch in den Farben des Vereins und gebt für unsere Mannschaft alles!

Zeigt, dass es der SC Hainberg verdient hat, weiter in der Bezirksliga zu spielen. Zeigt, dass nicht nur der SC der etwas andere Verein ist, sondern auch seine Fans besonders sind!“

Babba Kloppmann

SC Hainberg sichert sich vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga

Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte: Aufstieg in die Landesliga

Der sportliche Stern des SC Hainberg leuchtet hell und mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Nicolas Ficks gab es schon am 29. Spieltag für Spieler, Trainer Dennis Erkner und die zahlreichen Hainberger Fans kein Halten mehr. Denn die erste Mannschaft des SC gewann ihr Heimspiel gegen die Osteroder Mannschaft Dosluk Spor souverän mit  2:0 und sicherte sich damit vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga.

Das Spiel selbst ist schnell erzählt. Allen Hainberger Akteuren war vor Beginn der Partie klar, dass ein Sieg nicht nur zur vorzeitigen  Sicherung der Meisterschaft reichen würde, sondern zugleich zum Aufstieg in die Landesliga berechtigt. Und so zeigte die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Hinten in der Abwehr stand die Mannschaft sicher, nach vorne wurden in regelmäßigen Abständen zum Teil sehr gute Chancen herausgespielt, wobei der Osteroder Keeper Dominik Schönberger mit seinen zahlreichen Paraden über sich hinauswuchs. Die in der Abwehr sehr dicht stehenden Gäste sowie die hochsommerlichen Temperaturen schienen dennoch der Motivation der Hainberger Kicker keinen Abbruch zu tun, sich für die über die ganze Saison gezeigte starke Leistung belohnen zu wollen. Die Mannschaft hatte einen Plan und der hieß „Meisterschaft“.

Trotz deutlicher Überlegenheit ging es mit einem torlosen Remis in die Pause, wobei den Fans am Spielfeldrand klar war, dass diese souverän aufspielende Mannschaft in der zweiten Halbzeit den Sack sicher zumachen würde.

Und so kam es dann auch. In der 68. Minute erzielte der Hainberger Maretschke den verdienten Führungstreffer. Auch danach hatten die in blau-weiß spielenden Gastgeber noch weitere hochkarätige Chancen, scheiterten aber an Pfosten, Latte sowie dem starken Gästetorwart. In der Nachspielzeit gab es noch einen Foulelfmeter für den SC und Niklas Pfitzner ließ es sich nicht nehmen, das Saisonwerk zu vollenden. 2:0 und kollektiver Jubel an der Eckfahne. Dass Spiel wurde anschließend gar nicht mehr angepfiffen und so brachen schon auf dem Platz alle Dämme, fast echter und deutlich authentischer als bei den Großen der Fußballzunft: Überschwängliche Freude der Mannschaft auf dem Platz, der sich bei tropischen Temperaturen wohl auch über nicht ganz zielsicher platzierte Bier- und Sektduschen freute.  Die vom Erfolg angeschwollene Hainberger Brust, unzählige Umarmungen und Gratulationen zeugten von der ganzen sportlichen Hainberger Glückseligkeit.

„Ein Wahnsinn, was diese Mannschaft geleistet hat“, „ ... noch in der vorletzten Saison feierten wir am letzten Spieltag den Klassenerhalt und heute erreicht diese Mannschaft den sportlich größten Erfolg unserer ersten Mannschaft in der Vereinsgeschichte“, zeigte sich der Vereinsvorsitzende Jörg Lohse in seiner Ansprache nach dem Spiel euphorisch. Und Erfolgs-Trainer Dennis Erkner ergänzte sichtlich erleichtert: „Ich bin so stolz auf diese junge Mannschaft. Wie sie sich über die ganze Saison über gekämpft und gespielt hat – einfach toll. Mit unseren Mitteln aufzusteigen, das ist so, als würde Ingolstadt oder Darmstadt Deutscher Meister werden.“

Sichtlich stolz würdigte Präsident Lohes die Väter dieses Erfolges: „Dennis Erkner ist da an erster Stelle zu nennen. Er versteht es großartig, diese Mannschaft zu führen“ und ergänzte, dass „ .... viele Spieler im Kader aus der eigenen Jugend erwachsen sind. Das ist auch eine große Bestätigung für die über Jahre hervorragende Arbeit unserer Jugendtrainer.“   Nicht zuletzt ließ es sich Jockel Lohse dann nicht nehmen auch noch mal einen seiner berüchtigten 3 Euro Aussprüche zu platzieren: „Kein Geld schießt eben doch Tore!“, was eine Anspielung darauf ist, dass beim SC Hainberg keine Spielergehälter gezahlt werden.

Alles was dann noch kam, war ebenso meisterlich, wie die Leistung der Mannschaft auf dem Platz. Mit musikalischen Evergreens wie  „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und „We are the Champions“ , intoniert aus bierdunstgeschwängerten und zunehmend heiseren Kehlen der Hainberger Feiergesellschaft, wurde bei Freibier für alle Mitfeiernden der Erfolg so richtig genossen und der Hainberger Stern auch über den anbrechenden Abend noch lange zum Strahlen gebracht.

Die Meistermannschaft des SC:

Aleksander Stancovic, Leif Steinkühler, Gianni Weiss, Miron Trappmann, Jonas Hille, Joschka Bettermann, Andre kaufmann, Julius Bujara, Yannick Broscheit, M. Maretschke, Niklas Pfitzner, Philip Blank, Manuel Jerzyk, Alexander Kern, Jasper Krone, Sergeij Heckmann, Nelson Jonas, Yasin Ermisoglu.

Betreuer: Klaus Kolb, Reinhard Penno, Co-Trainer Andre Kaufmann, Trainer: Dennis Erkner

 

 

Gratuliert zu diesem Erfolg: Babba K.