Hainbergs Trainer Timm Wünsch fiebert Spitzenspiel der Bezirksliga entgegen
Tabellenführer TSV La/Seu gastiert am Sonntag um 14 Uhr beim Tabellenzweiten SC Hainberg im Jahnstadion

Wer hat am Sonntag das bessere Ende für sich? Bei dieser Szene aus dem Pokalspiel war es Lino Häger vor Hainbergs Boris Munyowa
Foto Swen Pförtner
GT/ von Gunnar Lonnemann
Das Beste kommt zum Schluss: Am letzten Hinrunden-Spieltag der Fußball-Bezirksliga gastiert am Sonntag (14 Uhr, Kunstrasenplatz Jahnsportpark) der Tabellenführer TSV Landolfshausen/Seulingen beim Zweitplatzierten SC Hainberg. Lediglich ein Punkt trennt die beiden ehemaligen Landesligisten, die beide von der Rückkehr in die höhere Spielklasse träumen. „Es gibt nichts Geileres, als so ein Topspiel“, freut sich Hainbergs Trainer Timm Wünsch.
Der Kampf um die Tabellenspitze
Die beiden Teams dominieren die Bezirksliga 4 und wechselten sich wegen Nachholspielen regelmäßig an der Tabellenspitze ab. „Ich erwarte ein temporeiches Spiel auf einem hohen Bezirksliga-Niveau“, sagt TSV-Trainer Endrik Heberling.
Der SC Hainberg ist noch ungeschlagen in dieser Saison, und konnte am vergangenen Sonntag beim 1:1 gegen die SG Bergdörfer in allerletzter Minute die erste Niederlage abwenden. Zeitgleich drehte der TSV La/Seu einen 0:1-Rückstand im Heimspiel gegen die SG Werratal in einen 4:1-Sieg und setzte sich damit an die Spitze der Tabelle.
Fußballfans können sich nicht nur wegen der Tabellenkonstellation auf ein spannendes Spiel freuen. Das sollte spätestens seit der Partie in der dritten Runde des Wittinger-Bezirkspokals klar sein.
Im bisher einzigen Aufeinandertreffen der Saison lag der TSV zur Halbzeit komfortabel mit 2:0 in Führung und ließ dabei noch weitere Chancen aus. Nach dem Seitenwechsel drehten die Hainberger auf, übernahmen die Spielkontrolle und setzten sich am Ende mit 6:2 durch.
„Die Pokalpartie war einzigartig. Ich gehe nicht davon aus, dass jeweils eine Mannschaft eine Halbzeit dominieren wird“, sagt Wünsch.
Die Form spricht für den Tabellenführer
Für den TSV erscheint die Pokalpartie wie ein Ausrutscher. Denn in der Liga präsentiert sich die La/Seu von Saisonbeginn an in starker Form. „Wir haben nicht an einer besonderen Stellschraube nach dem Pokalspiel gedreht“, stellt Heberling klar. Dennoch ist seine Mannschaft seit der Niederlage beim SCH in der Liga noch besser unterwegs als zuvor.
Sechs Spiele, sechs Siege, 21:3 Tore. „Wir sind deutlich stabiler geworden im Vergleich zur Vorsaison“, sagt Heberling.
Der SC Hainberg musste sich hingegen in den vergangenen sechs Partien zweimal nur mit einem Punkt begnügen und verspielte dadurch die Tabellenführung. Dennoch konnten die Hainberger dank des späten Ausgleichstreffers von Noel-Elias Schweighardt bei der SG Bergdörfer ihre Serie als einzig ungeschlagener Bezirksligist wahren.
„Das war ein sehr wichtiges Tor für die Moral. Die Jungs haben gesehen, dass das Spiel erst vorbei ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift und sie immer für ein Tor gut sind“, sagt Wünsch.
Die Torjäger-Duelle
Es ist am Sonntag nicht nur das Aufeinandertreffen der Bezirksligisten mit den meisten Punkten, sondern La/Seu und der SCH sind auch die Mannschaften mit den besten Offensivreihen der Liga. 47 Treffer hat der TSV in 13 Spielen erzielt, die Hainberger stehen bei der gleichen Anzahl von Partien bei 44 Treffern. „La/Seu ist eine brutal effektive Mannschaft, die immer gut eingestellt ist“, sagt Wünsch.
TSV-Stürmer Jona Lippenat führt die Torjägerliste mit zwölf Saisontoren an, allerdings wartet er seit Ende September auf einen Treffer. Hainbergs bester Schütze ist Leighton Ceinwen McGalty mit zehn Toren. „Hainberg bringt viel Geschwindigkeit ins Spiel, vor allem auch ohne Ball mit ihren Tempoläufen hinter die Ketten“, sagt Heberling.
Am Sonntag wird zwar das letzte Spiel der Hinrunde für die Kontrahenten angepfiffen, allerdings ist es nicht die letzte Partie der beiden Teams, die vor der Winterpause angesetzt ist. Für die Hainberger stehen noch die Heimspiele auf dem Kunstrasenplatz des Jahnsportparks gegen den SV Rotenberg und den SCW Göttingen an sowie das Auswärtsspiel bei der SG Lenglern. Der TSV La/Seu hat vor dem Jahreswechsel noch das Auswärtsspiel bei Sparta Göttingen und ein Heimspiel gegen den SCW Göttingen vor sich.
Quellenangabe: Göttinger Tageblatt vom 14.11.2025, Seite 23
SC Hainberg holt späten Punkt in Fuhrbach bei der SG Bergedörfer
Noel-Elias Schweighardt rettet mit seinem Tor die Serie

Paavo Gundlach und sein Team feierten einen späten Punktgewinn
Foto: Helge Schneemann/ GT
GT vom 12.11.2025, von Gunnar Lonnemann
Für die Fußballer der SG Bergdörfer war die Bezirksliga-Partie gegen den bisherigen Tabellenführer SC Hainberg ein Kaltstart. Aufgrund des regnerischen Wetters der vergangenen Wochen wurden die vorangegangenen drei Pflichtspiele der Eichsfelder abgesagt. Gegen die Hainberger präsentierte sich die SG aber in starker Form. „Wir haben nach drei Wochen ohne Spiel eine richtig starke und kämpferische Mannschaftsleistung gezeigt“, lobte SG-Trainer Fabio Fröchtenicht.
Fröchtenichts Mannschaft verteidigte leidenschaftlich gegen den SCH und auch in der Offensive agierte die SG mutig. Tim Wedekin belohnte den couragierten Auftritt der Gastgeber mit dem 1:0 (31.). „Bergdörfer hat es uns super schwer gemacht. Sie waren top eingestellt und haben uns mit ihrer Spielidee die erste halbe Stunde dominiert“, sagte Hainbergs Trainer Timm Wünsch.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser in die Partie und erspielten sich mehrere Chancen. Doch erst tief in der Nachspielzeit durften die Hainberger noch jubeln. Die Gäste agierten in den Schlussminuten sogar in Überzahl, nachdem Torschütze Wedekin für ein taktisches Foul die gelb-rote-Karte gesehen hatte.
Ein Freistoß der Hainberger wurde zunächst geblockt, anschließend kam der Ball doch in den Strafraum der Gastgeber. Finn Zapkau scheiterte im ersten Versuch an SG-Keeper Jonas Schnepel, doch gegen den Nachschuss von Noel-Elias Schweighardt war der Bergdörfer Torwart dann machtlos (90.+8). „Natürlich ist der späte Ausgleich bitter, auch aufgrund der nicht nachvollziehbaren langen Nachspielzeit“, sagte Fröchtenicht. Dennoch konnten sich beide Trainer auf das Unentschieden einigen. „Es war ein leistungsgerechtes Remis. Ein Auftritt, auf den wir aufbauen können“, sagte Fröchtenicht.
Die Hainberger konnten durch den späten Treffer die erste Saisonniederlage noch abwenden, wurden allerdings vom TSV Landolfshausen/Seulingen vom ersten Tabellenplatz verdrängt. Am kommenden Sonntag (14 Uhr) treffen die beiden Spitzenteams dann im direkten Duell aufeinander. „Wir sind sehr glücklich, dass wir den Punkt noch geholt haben und freuen uns jetzt auf das Spiel gegen La/Seu“, sagte Wünsch.
Starker Auftritt in Bremerhaven
U11 des SC Hainberg holt 3. Platz beim East Mallorca Qualifikationsturnier
(mm) Am letzten Wochenende der Herbstferien 2025 unternahm die U11 des SC Hainberg
eine tolle Mannschaftsfahrt nach Bremerhaven und erreichte den 3. Platz beim 5. U11-
Qualifikationsturnier des East Mallorca Cups.
Unsere Reise begann am Freitagmorgen (24.10.25), und wir trafen zur Mittagszeit
zunächst an der Nordseeküste in Dorum ein. Nach einem kurzen und windigen
Spaziergang am Meer bereiteten wir uns in der Sporthalle am Sporthotel Dorum mit einem
letzten Training auf das Turnier am Samstag und Sonntag vor. Am Nachmittag bereiteten
uns zwei Runden Lasertag viel Freude, bevor wir schließlich in unserem Havenhostel in
Bremerhaven eintrafen.
Das Teamgefühl und den Zusammenhalt in der Mannschaft stärkten wir mit der letzten
Aktivität am Abend des ersten Tages. In vier kleinen Teams mit jeweils drei Spielern
konnten die Jungs in den sechs Disziplinen Fußballquiz, Pantomime, Puzzle,
Spielersuche, Fußball-ABC und „Wer bin ich?“ an zwei Tagen beim Kicker & Köpfchen
Cup zeigen, welches Fußballwissen, welche Aufmerksamkeit, Konzentration und
Entscheidungsfähigkeit sie haben und im Fußballspiel anwenden können. Jeder Spieler
bekam eine Urkunde und einen Preis. Am nächsten Morgen machten wir uns schließlich
zusammen mit den Eltern als Unterstützung auf den Weg zur Sportanlage des FC Sparta
Bremerhaven, mit dem Ziel ein erfolgreiches und schönes Turnier zu spielen.
20 Mannschaften aus ganz Deutschland maßen sich in zwei Gruppen mit jeweils 10
Teams. Nach neun Spielen (Spielzeit: 20 Minuten) in der Gruppenphase spielten die Erst-
und Zweitplatzierten beider Gruppen im Halbfinale um den Einzug ins Finale, das zur
Teilnahme am East Mallorca Cup berechtigt.
Unser erstes Gruppenspiel bestritten wir gegen den VfB Oldenburg. Wir konnten schon
nach wenigen Minuten mit 2:0 führen, doch der Gegner kam zum 2:2-Ausgleich. In der
Schlussphase des Spiels erzielten wir noch das 3:2 und feierten unseren ersten Sieg.
In einem ausgeglichenen Spiel gegen den Greifswalder FC brachte uns Enrik Jensen mit
einem Flachschuss aus halbrechter Position auf die Siegerstraße. Nach etwa 15 Minuten
stand es 3:0 für die U11 des SC Hainberg. Zwei unnötige Standard-Gegentore führten am
Ende zu einem 3:2.
Gegen den TSV St. Jürgen lagen wir früh mit 0:1 zurück. Da wir die beiden Partien zuvor
auf Kunstrasen gespielt hatten, brauchten die Hainberger etwa zehn Minuten, um sich auf
den tiefen Rasen bei starkem Regen und Wind einzustellen. Nach einem Dreierwechsel
konnten wir das Spiel schließlich drehen und mit 3:1 für uns entscheiden.
Im vierten Gruppenspiel blieben unsere aussichtsreichen Torchancen leider ungenutzt,
wodurch das Spiel gegen den VfB Waltrop torlos endete.
Das nächste Spiel bestritten wir gegen den Erstplatzierten HT 16. In einem hochklassigen
Spiel gegen einen technisch starken Kontrahenten konnten wir unsere beste Leistung an
diesem Tag zeigen. Einen schön herausgespielten Angriff über die rechte Seite vollendete
unser Neuzugang Friedrich Schreier in der rechten unteren Ecke. Danach wollten die
Hamburger mit wütenden Angriffen den Ausgleich erzwingen. Schließlich nutzten die
Hanseaten ihre Chancen besser als wir und gewannen mit 3:1.
Im letzten Spiel des ersten Turniertages standen uns die dribbelstarken Berliner aus dem
Ortsteil Staaken gegenüber. In einem ausgeglichenen Spiel erzielten wir in der letzten
Minute das 2:1.
Nach sechs Partien standen wir auf Platz 3 mit vier Siegen, einem Unentschieden und
einer Niederlage – bei noch drei ausstehenden Gruppenspielen.
Am Nachmittag besuchten wir das Klimahaus im alten Hafen von Bremerhaven und
durchliefen dort den 8. Längengrad der Erde durch neun Klimazonen und fünf Kontinente.
Die letzten drei Gruppenspiele gegen TuS Hordel, FC Brünninghausen und Altona 93
fanden am letzten Tag (Sonntag, 26.10.25) unserer Mannschaftsfahrt statt.
Gegen den TuS Hordel gewannen wir trotz vieler Torchancen mit 1:0. Jonas Seiferling
eroberte den Ball nach einem Pressing des gegnerischen Torwarts und versenkte ihn zum
entscheidenden Treffer des Spiels.
Die letzten beiden Spiele gegen den FC Brünninghausen und Altona 93 aus Hamburg
verloren wir leider jeweils mit 1:2.
Am Ende durften wir uns dennoch über einen tollen 3. Platz freuen. Wir haben uns als
Team sportlich stark präsentiert, gegen überragende Gegner überzeugt und uns im
Vergleich zum letzten Jahr deutlich gesteigert.
Das ganze Team erlebte eine großartige Mannschaftsfahrt mit viel Spaß und Teamgeist
und möchte sich bei allen bedanken, die zu diesem gelungenen Wochenende beigetragen
haben.
Eure U11 des SC Hainberg
Ergebnisse des SC Hainberg im Überblick:
3. Platz 15:13 Tore 16 Punkte in 9 Spielen
SC Hainberg 3:2 VfB Oldenburg
SC Hainberg 3:2 Greifswalder FC
SC Hainberg 3:1 TSV St. Jürgen
SC Hainberg 0:0 VfB Waltrop
SC Hainberg 1:3 HT 16
SC Hainberg 2:1 SC Staaken
SC Hainberg 1:0 DJK TuS Hordel
SC Hainberg 1:2 FC Brünninghausen
SC Hainberg 1:2 Altona 93
Ein gelungener Laternenumzug beim SC Hainberg 🏮
Am 08.11.25 fand unser diesjähriger Laternenumzug statt - und es war ein voller Erfolg! Zahlreiche Familien, Kinder und Begleitpersonen versammelten sich bei Einbruch der Dunkelheit mit bunt leuchtenden Laternen und guter Laune.ö
Begleitet von fröhlichem Gesang und dem warmen Licht der Laternen zog die Gruppe gemeinsam eine festgelegte Strecke durch die Umgebung. Besonders schön war die Stimmung, als die Kinder stolz ihre selbst gebastelten Laternen
prasentierten.
Zum Abschluss gab es beim SC Hainberg einen kleinen gemütlichen Ausklang. Bei Kinderpunsch und warmen Getränken konnten sich alle wieder aufwärmen. Auch kleine Snacks und süße Leckereien sorgten für gute Stimmung.
Wir danken allen Helferinnen und Helfern, die diesen Abend möglich gemacht haben - und freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Mitgliederumfrage 2025
Liebe Hainberger*innen,
"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es"
Dieses Zitat von Erich Kästner wurde von unserem Gründungsmitglied und langjährigem Vorsitzendem Richard Jankowiak vorgelebt und ist seitdem fest in der DNA des Vereins verankert.
Nicht abwarten, sondern durch Handeln etwas bewegen und zusammen Positives erreichen.
Deshalb möchten wir dich hier und heute um deine Meinung bitten, denn unser Verein lebt von Meschenen wie dir!
Nimm dir 10 Minuen Zeit und hilf uns dabei, den Verein nach deinen Wünschen weiterzuentwickeln.
Die Mitgliederumfrage findest du unter folgendem Link: https://forms.gle/RkqBpB7BknSTbUNj9
Vielen Dank für deine Teilnahme.
Einladung zum Laternenlauf mit dem SC Hainberg
Samstag 08.11 16:30
Liebe Kinder, liebe Erwachsene,
es ist wieder so weit - die dunkle Jahreszeit beginnt und wir möchten mit euch gemeinsam ein kleines Licht in die Welt tragen!
Du möchtest eine eigene SCH-Laterne haben? Wir bieten am Donnerstag, den 06.11.25 von 14-18 Uhr ein Laternenbasteln an, wir basteln gemeinsam mit euch schöne Laternen!
Am Samstag, den 08.11.25 um 16:30 Uhr treffen wir uns zum Laternelaufen. Gemeinsam ziehen wir mit bunten Laternen, fröhlichen Liedern und leuchtenden Kinderaugen durch die Umgebung.
Zum Abschluss warten warme Getränke und ein kleines gemütliches Beisammensein auf euch.
Wirt freuen uns auf einen stimmungsvollen Abend mit euch!
Euer Team vom SC Hainberg
Mit Volldampf zurück an die Tabellenspitze der Bezirksliga!
Mit einem 6:1-Heimsieg gegen Groß Ellershausen/H. stürmt Hainberg wieder auf Platz 1!

"Aufgepasst, es wird gefährlich!" Hainbergs Kapitän Paavo Gundlach beim Eckball. Wenig später traf er per Freistoß.
(rm) Mit einem überzeugenden 6:1-Heimsieg über den SV Groß Ellerhausen/ Hetjershausen hat sich der SC Hainberg die Tabellenführung in der Bezirksliga zurückgeholt.
Bei nasskalter und windiger Witterung dominierten die Hainberger in ihrem ersten Heimspiel auf dem Kunstrasen im Jahnstadion von Beginn an die Partie und gingen schon nach vier Minuten durch einen satten und platzierten Distanzschuss von Alex Tjevera in Führung. Mit variantenreichem und schnellem Kombinationsspiel erspielten sie sich in der Folge zahlreiche Torgelegenheiten. Kapitän Paavo Gundlach war der Dreh- und Angelpunkt in einer homogen starken Hainberger Elf. Die Gäste fanden offensiv kaum statt, weil die Hainberger Defensive den Aufbau der Ellershäuser oft schon im Mittelfeld unterband. Es dauerte allerdings bis zur 44. Minute, ehe Noel Schweighardt den zweiten Treffer erzielte.
Durchgang zwei Begann sofort mit einer weiteren guten Gelegenheit für Leon Pfeifer. Das vorentscheidende 3:0 erzielte Paavo Gundlach flach per platziertem Freistoß aus 18 m. Der Treffer der Gäste zum 3:1 durch einen Handelfmeter von Milo Apel war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer. Innerhalb von zwei Minuten vollendeten Viva Paramarajar und Noel Schweighardt zwei sehenswerte Kombinationen zum 5:1. Den Schlusspunkt setzte Boris Monyurwa in der 85. Minute auf Vorarbeit des eingewechselten Leo Marks, der selbst kurz vor dem Ende selbst noch hätte treffen können.
Trainer Oliver Hille freute sich nach der Partie über die gute Leistung seiner Jungs und das Comeback von Lukas Pampe. Schöne Geste des Hainberger Trainerteams Hille/ Timm Wünsch: Ersatzkeeper Cedric Heußinger bekam zum Abschied (Auslandsaufenthalt in Neuseeland) am Ende 15 Minuten Einsatzzeit.
Nächster Gegner ist am Sonntag um 14 Uhr im Jahner der Landesliga-Absteiger TuSpo Petershütte. Soweit die Zuschauer heute Hainberger waren, dürften sie dann wieder dabei sein. „Es macht richtig Spaß zuzuschauen!“ so Edel-Fan Dieter Fink, der vor dem Spiel übrigens ein 6:0 getippt hatte.
Marco nominiert für den Deutschen Engagementpreis
Noch bis zum 26.10 abstimmen

Wir freuen uns sehr, dass Marco mit dem Klapprampenprohekt und seinem ehrenamtlichen Engagement für den Deutschen Engagementpries 2025 nominiert ist. Gerne über folgenden Link für ihn abstimmen: https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/nominierte/6364-rollitraining-barriere-scouts-stadtrampe-statttreppe-goettingen-vom-sc-hainberg-1980-ev.
Sparta Göttingen ringt dem SC Hainberg im Spitzenspiel einen Punkt ab
Torloses Remis im Spitzenspiel am Greitweg

Im Spitzenspiel der Bezirksliga gab es viele enge Duelle wie hier zwischen Spartas Richmond Sam und Hainbergs Vanja Gligoric
GT, Göttingen. 14.09., von Emma Seifert
Auf vier Siege am Stück folgte ein torloses Unentschieden: Das Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga zwischen Sparta Göttingen und dem SC Hainberg endete 0:0. Sowohl Sparta als auch die Hainberger feierten zuletzt vier Erfolge in Serie. Durch das Unentschieden bleibt Sparta im siebten Spiel in Folge unbezwungen, der SCH ist in der Bezirksliga sogar noch gänzlich ungeschlagen. Dennoch mussten die Hainberger einen Rückschlag in der Tabelle hinnehmen.
■ Sparta Göttingen – SC Hainberg 0:0. Die guten Leistungen von Sparta und den Hainbergern aus den letzten Wochen hatten auf beiden Seiten scheinbar für Aufsehen gesorgt. „Wir haben von Beginn an gemerkt, dass jeder Respekt vor dem anderen hatte“, sagte SCH-Trainer Oliver Hille. Der SCH tat sich als Spitzenreiter in der Anfangsphase der Partie schwer. Sparta schien sich einiges vorgenommen zu haben und begann deutlich druckvoller. Nennenswerte Torchancen gab es in der ersten Viertelstunde allerdings auf beiden Seiten nicht.
In der 16. Minute kam Sparta-Spieler Alfred Yeboah zu einem ersten Torschuss. Doch dieser war zu unpräzise, um SCH-Torwart Cederic Heußinger ernsthaft zu gefährden. Kurz darauf sorgte ein eigentlich harmloser Schuss von Spartas Torjäger Richmond Sam für Gefahr, der von der Hainberger Abwehr im Vorfeld nicht konsequent geklärt wurde (22.). Beinahe hätten die Gastgeber zum 1:0 einschieben können, verpassten aber die Chance.
Nach einer halben Stunde zeigten sich erstmals die Gäste in der Offensive. SCH-Spieler Boris Munyurwa lief von links auf das Tor zu und schloss ab (32.). Der Schuss stellte Sparta-Torwart Moumen Naksh vor keine größeren Probleme. Kurz vor der Halbzeit fand Spartas Marvin Winkler per Freistoß Yeboah vor dem Tor, der jedoch an SCH-Torwart Heußinger scheiterte (45.+3). „In der ersten Halbzeit hatten wir ein kleines Chancenplus und zwei, drei Möglichkeiten gehabt, um in Führung zu gehen“, sagte Sparta-Trainer Esmir Muratovic. Doch der Tabellendritte ließ auf dem heimischen Kunstrasen die letzte Konsequenz vermissen.
Sparta hatte auch nach dem Seitenwechsel die Offensive der Hainberger weitgehend im Griff. Allerdings konnten sich die Gastgeber nicht entscheidend nach vorne durchsetzen. In der 58. Minute hatten die Hausherren schließlich die beste Chance des Spiels. Bezeichnend, dass diese Möglichkeit aus einem Standard entstand: Nach einer Ecke kam Sam zum Kopfball. Doch der Stürmer konnte den Ball nicht entscheidend drücken und setzte das Leder wenige Zentimeter über das Tor. Anschließend drehten die Gäste etwas auf – und der Ball lag plötzlich im Tor von Sparta. Hainbergs Sekou Sylla legte sich den Ball zurecht und schlenzte ihn nach einer Ecke ins Tor (62.). Doch der Treffer zählte nicht, da der Unparteiische auf Stürmerfoul entschied. „Der Schiedsrichter hatte heute einiges zu tun. Vor allem im Mittelfeld gab es viele Zweikämpfe“, bilanzierte Hainberg-Trainer Hille.
Trotz des aberkannten Treffers kamen die Gäste etwas besser ins Spiel. Kurz darauf dribbelte sich Munyurwa durch die Abwehr von Sparta. Der Stürmer verpasste allerdings den Moment für den Abschluss und zog am Ende aus einem ungünstigen Winkel ab. Der Ball ging am Tor vorbei (68.). Kurz vor Ende der Partie sah Hainbergs Sylla nach einem Foul die Gelb-Rote Karte (85.). „In Überzahl haben wir das Spiel dann dominiert. Aber es ist uns nicht gelungen, die Partie auf unsere Seite zu ziehen“, sagte Sparta-Trainer Muratovic.
Zunächst versuchte es Erdem Kazan mit einem Schuss aus der Distanz. Doch der Ball ging knapp am Tor der Hainberger vorbei (88.). Kurz vor dem Abpfiff hatte Sparta dann die Chance auf den späten Siegtreffer. Alfred Yeboah kam frei stehend zum Abschluss, doch er verpasste seinen dritten Saisontreffer (90.). Somit blieb es schlussendlich beim leistungsgerechten Unentschieden. „Wir sind froh, dass wir das Spiel nicht noch verloren haben, als wir in Unterzahl waren. Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung“, sagte SCH-Trainer Hille.
Auch Muratovic konnte mit dem einen Punkt im Spitzenspiel leben. „Die Mannschaft hat alles reingehauen und der Siegeswille war da. Wir freuen uns, dass wir seit so vielen Spielen ungeschlagen sind. Wir wollen oben mitspielen und das ist uns heute gelungen“, sagte der Sparta-Trainer.
Durch den verpassten Auswärtssieg musste der SC Hainberg auch die Tabellenführung abgeben. Denn im Parallelspiel setzte sich der TSV Landolfshausen/Seulingen auf eigener Anlage deutlich mit 5:0 gegen den RSV Geismar durch. Drei Tore steuerte Rolf-Hendrik Ziegner bei. Der Stürmer traf mit dem linken Fuß zum zwischenzeitlichen 2:0. Das 3:0 erzielte Ziegner mit dem rechten Fuß und seinen dritten Treffer erzielte der TSV-Stürmer mit dem Kopf. Somit führt La/Seu die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf den SCH an, doch die Hainberger haben noch ein Nachholspiel.
Furioses Pokalspiel!
Hainberg dreht in der zweiten Hälfte auf!

Es war das Spitzenspiel der Bezirksligateams in der 3. Runde des Bezirkspokals am Tag der Deutschen Einheit. Der in der Liga Erstplatzierte SC Hainberg empfing den Zweitplatzierten, den TSV Landolfshausen/ Seulingen. Dieser fand auch den besseren Start Partei. Bereits in der 7. Minute klingelte es im Hainberger-Kasten. Nach einer Flanke von TSV-Kapitän Krellmann verwertete Ex-Hainberger Ziegner per Direktabnahme zum 0:1. Knapp 20 Minuten später erhöhte Lino Häger per Kopf ebenfalls nach Hereingabe von Krellmann zum 0:2. Insgesamt waren die Hainberger in der ersten Hälfte oftmals zu spät in den Zweikämpfen und in der Offensive nicht zwingend genug, während LaSeu seine Chancen effektiv nutzte und es zwischenzeitlich verpasste, sogar auf 0:3 zu stellen. Somit blieb der Elf von den Zietenterrassen die Möglichkeit, sich in der Pause neu zu sortieren und einen Comebackplan auszutüfteln. Und dieser war kein schlechter: In der 58. Minute war es Kapitän Paavo Gundlach, der einen Freistoß zum 1:2-Anschlusstreffer verwandelte. Keine Minute später hob Boris Munyurwa mit einem technisch höchst anspruchsvollen Lupfer den Ball über TSV-Keeper Schencke zum 2:2 – das Momentum hatte sich gedreht. Landolfshausen hatte kaum noch Offensivakzente, während Hainberg das Spiel komplett drehen wollte. In der 83. Minute erlöste ausgerechnet Alex Tjivera, welcher zu Beginn der Woche sein Trainingscomeback nach knapp zwei Monaten gab, seine Mannschaft. Ein satter Distanzschuss aus über 20 Metern schlug genau unter der Latte ein, ließ Schenke keine Chance und löste euphorischen Jubel bei Spielern und Fans aus. Danach wirkte das Team von Trainerduo Olli Hille und Timm Wünsch wie entfesselt: In der 84. Minute erzwang Munyurwa ein Eigentor des TSV-Verteidigers Pohl, zwei Minuten später verwandelte Gundlach einen Foulelfmeter, ehe Luis Gräve in der 90. Minute den 6:2-Endstand herstellte. Eine tolle Teamleistung mit der perfekten Antwort auf eine schwierige erste Hälfte.
Der Achtelfinalgegner der Hainberger wird Sieger der Partie zwischen dem Bovender SV und dem 1. SC Göttingen 05. Diese ist für den 21. oder 22. Oktober geplant. Siegt Bovenden, soll das Achtelfinale am 31. Oktober stattfinden – sollte sich die Elf vom Maschpark durchsetzen, wird das Achtelfinale ins neue Jahr verlegt, da am Reformationstag bereits das Göttinger Derby zwischen SVG und 05 angesetzt ist.






