04.05.2014

Hainberg erleidet Auswärtsniederlage

Germania besiegt Tabellenzweiten SC Hainberg nach Glanzvorstellung mit 4:1

Markiert das 1:1 für Breitenberg: Daniele Galluzzi (l.)

Von Christian Roeben aus dem GT.

Breitenberg.An der B-Note ihrer unter dem Jubel der Fans auf Händen und Knien durchgeführten Raupe müssen die Spieler von Fußball-Bezirksligist SV Germania Breitenberg noch ein wenig feilen. Auf dem Platz hatte die Germania davor jedoch eine umso bessere Figur abgegeben – mit  einem verdienten und vor allem stark herauskombinierten  4:1 (1:1) gegen den Zweiten SC Hainberg machten die Eichsfelder einen weiteren Riesensatz in Sachen Klassenerhalt.

„Wer heute nicht zugeguckt hat, der hat etwas verpasst“, stellte Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs nach dem Schlusspfiff freudestrahlend fest. „Das war gefühlt die beste spielerische Leistung, die ich jemals von uns erlebt habe. Es war einfach eine ganz tolle Leistung.“ 89 Minuten ließ das Friedrichs-Team die von Carsten Langar trainierten Hainberger hinterherlaufen.  Nur in den ersten 60 Sekunden waren die Gastgeber noch nicht wach, fingen sich nach wenigen Augenblicken prompt das 0:1 durch den völlig freistehenden Gianni Weiss ein (1.).  Es dauerte ein bisschen, ehe das Heimteam den Schock des Blitzrückstandes aus den Trikots geschüttelt hatte. Doch angetrieben von Friedrichs und dem diesmal etwas tiefer positionierten Daniele Galluzzi kam die Germania zunehmend besser in die Partie. Galluzzi war es auch, der Mitte der ersten Halbzeit nach Wolanski-Flanke per Kopf zum Ausgleich traf (23.). Breitenbergs Torwart-Routinier Marcus Fahlbusch, der den rotgesperrten Andreas Bartusch vertrat, konnte den Rest des sonnigen Sonnabends entspannt verbringen, denn offensiv lief bei Hainberg fortan nichts mehr zusammen. Vom SC-Stürmer Erik Parusel war ebenso wenig zu sehen wie vom bislang 19-fachen Hainberger Torschützen Niklas Pfitzner. Die bärenstarken Breitenberger Innenverteidiger Benedikt Simmert und Adrian Hobrecht entschieden alle Duelle für sich, auch das Germania-Mittelfeld zeigte sich ungemein engagiert in der Rückwärts- und Vorwärtsbewegung. „Alle haben geackert“, lobte Spielertrainer Friedrichs.

Zum kämpferischen Engagement gesellte sich in den zweiten 45 Minuten auch spielerische Finesse, die in tollen Toren für die Platzherren mündete. Bastian Vogt nagelte den Ball nach dynamischem Dribbling von halblinks mit Vollspann zum 2:1 unter die Latte (60.), und Linksverteidiger Ramon Busch drosch das Spielgerät nur drei Zeigerumdrehungen später nach Kapusniak-Rückpass mit seinem schwächeren rechten Fuß unhaltbar für Hainbers Keeper Hosseinjani in die Maschen (63.). Spätestens mit dem 3:1 war das Duell entschieden, doch die Breitenberger wollten noch mehr. Der agile Vogt zögerte nach zu kurzer Kopfball-Rückgabe von Alexander Hafner beim Abschluss noch zu lange (68.), sein Teamkollege Markus Kapusniak machte es zwölf Minuten vor dem Ende jedoch besser: Nach durchgestecktem Friedrichs-Pass spitzelte Breitenbergs Nummer neun den Ball am bedauernswerten Hosseinjani vorbei zum 4:1-Endstand ins Tor (78.).

Während die Breitenberger wenig später nach ihrem achten Sieg im elften Rückrundenspiel mit dem Anhang um die Wette jubelten, schlichen die Hainberger – immerhin das drittbeste Auswärtsteam der Liga – mit gesenkten Köpfen vom Platz. Landolfshausens Trainer Ingo Müller, der sich das Spiel aufmerksam angeschaut hatte, dürfte gleich aus zweierlei Gründen Grund zur Freude gehabt haben: Zum einen wegen der Niederlage des Verfolgers aus Hainberg, zum anderen aufgrund der Tatsache, dass er in der Rückserie nicht mehr gegen Breitenberg antreten muss. Eine Germania in dieser Form wäre nämlich auch für den Spitzenreiter eine nur schwer zu knackende Nuss.

Breitenberg: Fahlbusch  - B. Nolte, Hobrecht, B. Simmert, Busch – Friedrichs, Galluzzi – Vogt, Krukenberg (80. N. Nolte), Kapusniak (84. Dornieden) – Wolanski

Hainberg: Hosseinjani – Hafner, Kahl, Kapelle, Schaffer – Lüdecke (79. Kerl), Boss, Plitzko (72. Becker), Weiss, Pfitzner (65. Krone) – Parusel

Tore: 0:1 Weiss (1.), völlig freistehend von halblinks aus zehn Metern; 1:1 Galluzzi  (23.), per Kopf nach Wolanski-Flanke; 2:1 Vogt (60.), dribbelt von halblinks nach innen und trifft unhaltbar unter die Latte; 3:1 Busch (63.), per Rechtsschuss aus acht Metern nach Kapusniak-Rückpass; 4:1 Kapusniak (78.), spitzelt den Ball nach Friedrichs-Gassenpass in die Maschen.

28.04.2014

SCH auch gegen den Tabellenletzten erfolgreich

SCH-Torjäger Niklas Pfitzner schlug gleich dreimal zu.

SC Hainberg – VfR Osterode 5:1 (3:0).

SCH-Vorsitzender Jörg Lohse berichtete von einer einseitigen Partie, die schließlich zu einem Selbstläufer wurde – auch, weil der VfR-Keeper nach 20 Minuten die gelb-rote Karte gesehen hatte. Die Platzherren hätten auch noch höher gewinnen können, offenbarten in der Endphase allerdings einige Konzentrationsschwächen im Abschluss. Mit diesem Heimsieg gegen den Tabellenletzten bleibt die Mannschaft von Trainer Carsten Langar Tabellenzweiter.Aus dem Gt.

 

SC Hainberg - VfR Osterode 5:1 (3:0). 

Mit dem letzten Aufgebot stemmte sich der VfR beim Tabellenzweiten SC Hainberg gegen die Niederlage, ohne Erfolg jedoch. Zu allem Überfluss kassierte Keeper Marco Sukup früh einen Platzverweis. „Er hat klar den Ball gespielt, die Entscheidung war absolut unverständlich“, ärgerte sich Trainer Miroslaw Luszczek, der selbst 90 Minuten auf dem Platz aushalf. Seinem Team machte er keinen Vorwurf. „Wir haben uns nach Kräften gewehrt, Hut ab vor dem Einsatz“, so der Trainer, der in der 82. Minute den Ehrentreffer erzielte. Aus dem Harzkurier.

 

Aus dem GT.

 

21.04.2014

SC Hainberg besiegt erfolglosen FC Grone deutlich mit 4:1

aus dem GT vom 21.04.2014

Spektakuläre Abnahme: Hainbergs Niklas Pfitzner (r.) und der Groner Jan Medewitz.
© Pförtner

Mit sechs Punkten feierte der SC Hainberg ein Osterfest nach dem Maß. Dem 2:1-Sieg beim TSV Bremke/Ischenrode folgte am gestrigen Montag im Stadtduell der Bezirksliga ein auch in dieser Höhe verdienter 4:1 (2:0)-Erfolg des Tabellenzweiten gegen den gefährdeten FC Grone, der seine zehnte Saisonniederlage kassierte. Mit nunmehr 14 Siegen rückte Hainberg bis auf drei Punkte an den führenden TSV Landolfshausen heran.

[GT] „Nach dem geilen Sieg am Samstag in Bremke muss ich die Mannschaft auch für die toll herausgespielten Tore gegen Grone loben“, freute sich  Hainbergs Trainer Carsten Langar nach dem fünften Sieg in Folge. „Ausschlaggebend war der Doppelschlag in der 32. und 34. Minute. Danach konnten wir das Ding relativ ruhig runterspielen.“ 

Erst traf Erik Parusel und dann Gianni Weiss. „Wir wollten einfach gewinnen und somit oben weiter mitspielen“, freute sich der Torschütze zum 2:0. „Zwei schöne Tore, die sich die beiden Spieler durch Fleiß und kämpferischen Einsatz auch verdient hatten“, lobte Jörg Lohse, der Fußballfachwart und Vereinsvorsitzende, bereits zur Pause das Engagement beider Spieler.

50. Saisontreffer des SC Hainberg 
„Jetzt müssen wir nur noch ein Tor nachlegen, dann sind wir durch“, wusste Lohse schon zur Halbzeit. In der 62. Minute war es soweit, als Christian Bornmann zum 3:0 traf – sein siebtes Saisontor und der 50. Saisontreffer des SC Hainberg, der auch einen Pechvogel in seinen Reihen hatte.

Der hieß Robert Becker: In der 70. Minute für Kevin Schaffer ins Spiel gekommen, unterlief ihm knapp 60 Sekunden später bei einer missglückten Abwehraktion ein ärgerliches Eigentor. Ein Schönheitsfehler, den wenig später Niklas Pfitzner mit seinem 16. Saisontor zum 4:1 korrigierte.

Dennoch bleibt der SC Hainberg auf dem Teppich. „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir versuchen Platz zwei zu halten. Das wäre für uns in dieser Saison ein sehr gutes Ergebnis“, sagte SCH-Kapitän Bahne Kapelle.

Keine Disziplin in der Mannschaft 
Der Verlierer haderte unterdessen mit dem Schicksal: „Keine Disziplin in der Mannschaft, keine Ordnung. Das Zweikampfverhalten war einfach nur katastrophal“, ließ Interimstrainer Djordje Curcic seinem Frust freien Lauf. Kein Wunder, kassierte doch der Coach, der in der kommenden Saison den TSV Nesselröden trainiert, im dritten Spiel seines kurzen Engagements in Grone die dritte Niederlage.
Das Unheil ahnte Co-Trainer Thomas Jahn schon zur Pause. „Bei uns wird jeder Fehler sofort bestraft.“ Da fehlten auch dem etatmäßigen Stürmer Özkan Beyazit, der nach seiner Zerrung vom Ostersonnabend beim 1:2 gegen den SV Südharz im gestrigen Spiel ausfiel, die Worte. 
Bedanken konnte sich der FC Grone bei seinem Torwart und Mannschaftsführer Florian Borrs, der mit sehenswerten Parade eine höhere Groner Niederlage verhinderte. Er musste allerdings in der 68. Minute gehen: „Mein Knie hat mir zu sehr weh getan.“ 
Am Ende blieb dem FC Grone nur die Erkenntnis, „dass wir die noch fehlenden Punkte gegen andere Mannschaften holen müssen“, so Teammanager Sven Galinsky.

SC Hainberg: Hosseinjani – Kapelle, Kahl, Hafner, Schaffer (70. Becker) – Boss, Parusel, Weiss, Lüdecke – Pfitzner (85. Kerl), Bornmann (80. Krone) 
Grone: Borrs (68. Schneider) – Eravci, Schwarze, Jamal, Stern (74. Moisidis), - D. Huck, Zani, Sidorenko, Medewitz (74.  Soweidan) – Koch, St. Huck
Tore: 1:0 Parusel (32.), 2:0 Weiss (34.), 3:0 Bornmann (62.), 3:1 Becker (71./ET), 4:0 Pfitzner (80.).

von Ferdinand Jacksch (entnommen dem Göttinger Tageblatt)

der Artikel im GT ist hier zu finden ...