27.02.2011

Sportliche Enttäuschung: Ohne Sieg auf Platz 30

In der Auftaktpartie gegen die SF Ricklingen war es ein unachtsamer Moment in der Defensive und Zaghaftigkeit im Abschluss, die ein Erfolgserlebnis verhinderten. Wer weiß, wie es gelaufen wären, hätte Andre Pfitzner die Chance zur Führung entschlossen genutzt hätte anstatt noch einmal den freien Mann zu suchen. Fast im Gegenzug fiel der Siegtreffer der Ricklinger.

Damit waren die Hainberger gegen den TV Loxstedt schon unter Zugzwang. Doch der Traum vom Achtelfinale war schon nach zwei Minuten ausgeträumt, als die Mannschaft aus dem Kreis Cuxhaven zwei Abwehrfehler zum vorentscheidenden 2:0 nutze. Uwe Marter gelang lediglich der 1:2-Anschlusstreffer. Für mehr reichten die Angriffsbemühungen der Blau-Weißen nicht. In der für Hainberg bedeutungslosen dritten Partie gegen den späteren Halbfinalisten SC Bösel geriet man erneut früh in Rückstand. Zwar traf Andre Pfitzner zum 1:1 und 2:3, doch am Ende stand erneut eine Niederlage ohne echte Siegchance.


Ganze fünf Spieler waren nach Verletzungen (Oliver Aha, Sebastian Kloppmann, Chico Budalic, Jörg Lohse, Frank Goldmann) und Urlaubsabsagen aus dem 12er-Aufgebot des Sommers übrig geblieben, als man auf dem Feld drittbestes Team Niedersachsens geworden war: Torhüter Frank Wolany, Roman Müller, Lars Heuermann, Andre Pfitzner, Uwe Marter. Mit den Neu-Vierzigern Ralf Walle, Lutz Wegener, Vjeko Resman und Jens Große kamen vier Spieler neu hinzu. Das reichte am Ende nicht, den anderen in Punkto Eingespieltheit, Entschlossenheit und Wettkampfpraxis Paroli zu bieten. Am Ende standen die Teams unter den Erstplatzierten, die diese Dinge am besten auf das Parkett der Godehardhalle brachten.


„Form schlägt Klasse“ sagte einst schon Tsckik Cajkowski. Auch vorher hoch gehandelten Favoriten Hannover 96 (0:1 im Achtelfinale gegen den Dritten Löningen), Rastede (Vorjahressieger, Aus im Achtellfinale), Fortuna Sachsenroß Hannover (VF-Aus), SF Ricklingen (Achtelfinal) machten diese Erfahrungen.

27.02.2011

Am Ende zapfte der Chef persönlich

Die eine hatte er schon vor Wochen gefällt und zwei VIP-Karten für das Spiel Bayern-BvB zurück gegeben. „Bei so einer Veranstaltung wie unserer Ü40-Meisterschaft möchte ich dabei sein!“ setzte Goldi im Gegensatz zu manch anderen Hainberger Kickern klare Prioritäten. Ebenso verfuhr er bei der Besetzung der beiden Zapferstellen in der Funsporthalle. "Ich habe 23 leute und 21 wollen zapfen" meinte der Inhaber von getränke Wille noch am morgen. Nach dem Motto „hier zapft der Chef noch selbst“ bediente er dann am Abend den rechten Hahn, während sein langjähriger Weggefährte Uwe „Bronco“ Eichenberg die linke Außenbahn bediente.

27.02.2011

Große Auswahl bei Kaffee, Kuchen und Krombacher

Große Auswahl herrschte in der Godehardhalle im Verpflegungsbereich. Die Gäste konnte nicht nur zwischen geschätzten 25 Kuchen, Bockwürsten, Brötchen, Kaffee und Krombacher wählen, sondern hatten auch bei der Wahl der Bedienung eine sehenswerte Auswahl unter einer Reihe „waschechten“ Hainbergerinnen und Hainbergern. Fast alle hörten auf den Namen Jankowiak, Burkert, Seiferling oder Lohse.

27.02.2011

Die drei von der Zahlstelle!

Dieter Denecke, Gustav Bode und Günther Wegener (v.l.) waren die „drei von der Zahlstelle“. Den ganzen Abend saßen sie im Einzugsbereich von Zugluft und ein- und austretenden Gästen in der Funsporthalle und verkauften Getränkemarken. Das war echtes Durchhaltevermögen!

27.02.2011

Doll, doller am doll(ern)sten

Stark alkoholisiert inszenierten zwei Fans vom Stader Vertreter für eine handfeste Rauferei im Publikum. Christian Dreher, Hallenleiter vor Ort, brauchte schon sein gesamtes Kampfgewicht (und das ist nicht wenig), um die Lage mit Klaus Kolb (vorn rechts) und der A-Jugend/3. Herren so lange im Griff zu behalten, bis die Polizei mit mehreren Einsatzwagen vor Ort war und die Sache mit der Aufnahme der Personalien beruhigen konnte. Vertreter des Dollernser SC entschuldigten sich noch vor Ort für das Verhalten seiner beiden Streithähne.