Offene Sporthalle/Sporteln
Nächster Termin am 09.05.26 von 10:00-14:00 Uhr
Habt ihr Lust auf Bewegung, Spiel und Spaß? Dann kommt vorbei und macht mit! Egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene-hier ist für alle etwas dabei.
Kommt vorbei, bringt Freunde und Familie mit und erlebt einen sportlichen Nachmittag voller Action und Spaß - natürlich alles kostenlos:)
Wir freuen uns auf euch!
Euer SC Hainberg Team
Weender beißen sich am SCH-Bollwerk die Zähne aus!
Fußball-Bezirksliga: Hainberg gewinnt Spitzenspiel beim SCW mit 3:0 / Carlos Klingebiel schwer verletzt

Statistisch gesehen macht Weendes Torjäger Ingmar Peters (li) 1,32 Tore pro Spiel. Gegen das Defensiv-Bollwerk der Hainberger um Carlos Klingebiel blieb er aber torlos. Foto: Peter Heller
GT vom 04.05. - von Eric Baumann
Wenn der beste Angriff der Bezirksliga auf die beste Verteidigung trifft, entscheidet oft die Effizienz. So ist es auch im Spiel zwischen den Fußballern des SCW Göttingen (76 Tore) und des SC Hainberg (23 Gegentore) gewesen. Der SCH entschied das Verfolgerduell mit 3:0 für sich.
„Wir verlieren hier ein Spiel, in dem der Gegner seine erste richtige Torchance in der 94. Minute hatte“, ärgerte sich der Weender Coach Steffen Claaßen nach dem Abpfiff. „Aber am Ende sind wir nun einmal selbst schuld.“ Sein Team, das im Durchschnitt drei Tore pro Spiel erzielt, fand kaum ein Mittel gegen die gut organisierte Defensive der Gäste.
Abseits oder nicht?
Das Spiel begann direkt mit einem Aufreger. Nach einem halbhoch in den Strafraum getretenen Freistoß des Hainbergers Carlos Klingebiel kam sein Kapitän Paavo-Maximilian Gundlach auf Höhe des Elfmeterpunkts frei zum Abschluss und brachte den Ball zur frühen Führung im Tor unter (4.). SCW-Keeper Enno-Bendix Behrens war bei dem präzisen Abschluss machtlos – oder doch nicht?
Statt den Ball aus dem Netz zu holen, lief er schnurstracks zum Schiedsrichter. Der Grund: Der Hainberger Boris Munyurwa soll passiv im Abseits gestanden und ihm die Sicht verdeckt haben. „Ich konnte doch gar nichts sehen“, beschwerte er sich mehrfach beim Unparteiischen, der sich darauf noch einmal mit seinem Linienrichter beriet. Kurze Zeit später fasste sich Behrens mit beiden Handschuhen fassungslos an den Kopf – es blieb beim 1:0 für den SCH.
Ob es nun Abseits war oder nicht, löst sich vielleicht in wenigen Tagen auf Tiktok oder Instagram auf. Dort lädt der Weender Schlussmann unter dem Namen enno_gk mit einer im Netz aufgehängten Kamera Highlights aus seinen Spielen hoch.
In der Folge übernahmen die Gastgeber zunehmend die Initiative und investierten mehr ins Spielgeschehen. Wirklich zwingend wurden sie jedoch erst nach rund 20 Minuten. Nach einer missglückten Kopfballabwehr von Klingebiel senkte sich der Ball in hohem Bogen auf den Kopf von Ingmar Peters. Der SCW-Angreifer, der mit beeindruckenden 33 Treffern die Torjägerliste der Bezirksliga anführt, zog gegen den glänzend parierenden Jakob Troje aber den Kürzeren.
Bis zur Halbzeitpause blieb das Spiel weitgehend ereignisarm. Lediglich ein weiterer Abschluss von Peters sorgte noch einmal für Gefahr, doch erneut behielt Troje die Oberhand.
Was einmal klappt...
Der zweite Durchgang begann ähnlich wie der erste. Standard Hainberg – Hereingabe von Klingebiel – Tor für die Gäste. Nach einer Ecke stieg diesmal Routinier Lukas Pampe am höchsten und köpfte das Leder ohne große Bedrängnis in den Kasten (57.). Von da an wurde es immer schwieriger für die Hausherren. Hainberg konzentrierte sich auf das, was es am besten kann: verteidigen. Peters setzte zwar immer wieder offensive Nadelstiche (61., 75.), viel mehr brachten die Weender aber nicht zustande. „Wir waren heute einfach nicht gierig genug“, sagte Claaßen.
Verletzung trübt Hainberger Sieg
Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Carlos Klingebiel in der 77. Minute brachte den SC Hainberg nicht aus dem Rhythmus. Der Linksverteidiger – einer der stärksten Akteure auf dem Platz – hatte nach einer Rettungstat sofort signalisiert, dass etwas nicht stimmt. Er musste unter Tränen lange am Spielfeldrand behandelt werden.
„Es ist gut möglich, dass er sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat“, erklärte SCH-Trainer Oliver Hille im Anschluss besorgt. Dann traf Finn Zapkau nach einem Konter in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 3:0-Endstand. „Am Ende waren wir das effizientere Team“, sagte Hille.
Quellenangabe: Göttinger Tageblatt vom 04.05.2026, Seite 24
Talentbericht aus der D3
E-Jahrgang 2015 misst sich schon mit den Älteren der D-Junioren

Hainbergs D3-Junioren mit ihren Trainern Tobias wagner (li) und Michael Maier
(red) Die Hainberger D3-Junioren gehören zu den talentiertesten Teams des Hainberger Nachwuchses. Für das geplante Hainberg-Magazin gibt Trainer Michael Maier einen Einblick in das Innenleben des Teams und zieht für die Redaktion des Hainberg-Magazins eine Zwischenbilanz:
„Was uns besonders macht: Wir sind nicht nur auf dem Platz ein Team, sondern auch darüber hinaus. Unser Zusammenhalt ist uns sehr wichtig. Wenn wir mal nicht kicken, feiern wir gemeinsam Geburtstage und Weihnachten, gehen zusammen zur Schule oder ins Schwimmbad und unterstützen die 1. Herren des SC Hainberg (unter anderem im Pokalspiel gegen Göttingen 05 mit dem Endstand 3:1) oder die A-Jugend des JFV 37 beim Rewe Junior Cup.
Wir sind die U11 des SC Hainberg und stehen seit fünf Jahren gemeinsam mit unseren Trainern Tobias Wagner, Dennis Hitzing und Michael Maier auf dem Platz. Seit der Saison 2021/22 sind sieben Spieler weiterhin Teil der Mannschaft, während sechs weitere schon im Laufe der Zeit zu uns gestoßen sind. Aktuell sind wir 13 Jungs aus den Jahrgängen 2015 und 2016 und spielen in der 1. Kreisklasse der D-Jugend. Zudem sind wir alle Teil der Kreisauswahl Göttingen/Osterode.
Was uns abseits des Platzes verbindet, macht uns auch auf dem Platz stark und zeigt sich in unseren Trainingseinheiten, Spielen und Turnieren. Im Training setzen wir die Trainingsphilosophie Deutschland um und folgen den Prinzipien von „Advance Football“, um möglichst viele Ballkontakte, viele Wiederholungen und eine hohe Intensität in kleinen Spielformen (1 gegen 1 bis 5 gegen 5) zu erreichen. So entwickeln wir uns mit viel Freude und unter Wettkampfbedingungen als Mannschaft kontinuierlich weiter.
Wir wollen jede freie Minute nutzen, um besser zu werden, Erfahrungen zu sammeln und als Persönlichkeiten zu wachsen. Während andere Urlaub machen, trainieren wir auch in den Ferien bei jedem Wetter und nehmen an Turnieren und Fußballcamps teil. Diese Einstellung spiegelt sich auch in unseren Spielen und Turnieren wider, in denen wir als Team immer enger zusammenwachsen und gemeinsam Erfolge feiern.
Besonders gerne blicken wir auf unsere Mannschaftsfahrt im Oktober 2025 nach Dorum an der Nordsee zurück. Dort erreichten wir den 3. Platz beim East-Mallorca-Cup-Qualifikationsturnier vor Mannschaften wie SC Staaken Berlin oder Altona 93. Auch beim alljährlichen Niedersachsencup in Westercelle, an dem viele starke Mannschaften aus ganz Niedersachsen teilnahmen, konnten wir den 3. Platz erreichen. 2024 qualifizierten wir uns zudem für das „Deutschland-Masters“ in Frankfurt und gehörten dort zu den besten Mannschaften Deutschlands.
Wir konnten uns auch mit namhaften Gegnern wie RB Leipzig, Werder Bremen, FSV Mainz 05, Eintracht Braunschweig, Rot-Weiß Erfurt und Tennis Borussia Berlin messen. Diese Spiele machen uns besonders stolz und werden wir so schnell nicht vergessen.
In diesem Jahr haben wir von Januar bis April insgesamt 12 Turniere, zwei Testspiele und zwei Ligaspiele bestritten. Die Hallenkreismeisterschaft der D-Jugend schlossen wir nach drei Runden (2 x 1. Platz, 1 x 4. Platz) unter den Top 12 von 80 Mannschaften ab – mit 39 Punkten aus 16 Spielen und einer Tordifferenz von 49:7 Toren sowie der drittbesten Offensive und Defensive. Darüber hinaus waren wir bei überregionalen Turnieren unter anderem in Hannover, Braunschweig und Kassel sowohl in der Halle im 5 gegen 5 als auch draußen im 7 gegen 7 aktiv (4 x 1. Platz, 4 x 2. Platz, 2 x 4. Platz). Besonders in Erinnerung bleiben uns der 2. Platz bei unserem eigenen Rewe Soccer Cup in Reinhausen sowie das Hallenmasters des BTSV, bei dem wir vor dem Hamburger SV und Tennis Borussia Berlin den 4. Platz belegten. Zudem haben wir Testspiele gegen BSC Acosta (9:7) und Göttingen 05 (15:4) bestritten.
Unsere wohl bedeutendsten Rivalen sind neben dem 1. SC Göttingen 05 (letztes Ergebnis: 4:3) die U11-Mannschaften des KSV Baunatal (3:0, 1:1), HSC Hannover (6:1, 3:4) und Hessen Kassel (5:3, 2:3). Gegen diese Gegner entstehen jedes Mal spannende, intensive und schnelle Spiele auf hohem spielerischem Niveau.
In der 1. Kreisklasse der D-Jugend messen wir uns mit regionalen Mannschaften aus den Jahrgängen 2013 und 2014 und stehen aktuell bei einem Sieg aus zwei Spielen gegen RSV Göttingen (2:3) und JFV West Göttingen (2:1). Weitere Gegner sind der Bovender SV und die TG Münden. Über den Ligabetrieb hinaus nehmen wir bis zum Sommer unter anderem an Turnieren in Wolfenbüttel (Deutschland-Masters-Qualifikationsturnier), Kassel (Eintracht Baunatal), Westercelle (NDS-Cup) und Wolfsburg (VfB Fallersleben) teil und wollen außerdem die Endrunde des Stützpunkt-Sichtungsturniers in der NFV-Akademie Barsinghausen erreichen.
Wir sind hochmotivierte und ehrgeizige Jungs, die sich jedes Wochenende mit starken Mannschaften messen wollen und dafür auch lange Fahrten in Kauf nehmen. Das gelingt aber nur dank unserer tollen Eltern, die uns jederzeit unterstützen und viel Mühe investieren, damit wir unserem Hobby bis zu sechs Mal pro Woche nachgehen können.
Auf das, was wir schon erreicht haben, sind wir sehr stolz. Trotzdem bleiben wir bodenständig, geduldig und vertrauen dem Weg, den wir gemeinsam gehen.“
Michael Maier
TdE mit Hainberger Gesichtern
Tobias Stange und Roman Müller für 20 Teilnahmen ausgezeichnet

Roman Müller, Tim Klingebiel und Tobias Stange (v.l.) gehörten zu den zahlreichen Startern mit Hainberg-Vita bei der diesjährigen TdE
(rm) Zum 20. Mal wurde am letzten Sonntag bei besten Bedingungen die Tour de Energy (kurz TdE) gestartet. Tobias Stange und Roman Müller bewiesen dabei eine bewundernswerte Ausdauer. Beide waren seit 2005 immer über die lange Strecke dabei.
„Die ersten Jahre wurde die TdE noch vom Hainberg aus gestartet“ erinnert sich Doc Tobi Stange an die Anfänge mit Heimspielcharakter. Ausgerechnet bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe hatte er Pech und stürzte an der Weser über einen vor ihm liegenden Fahrer. Der Hainberger bewies jedoch Nehmerqualitäten und fuhr trotz Wunden und lädierter Schulter das Rennen zu Ende. Dort warteten schon drei seiner Jungs. Der Jüngste, Enno, hatte dabei die besten Beine und wurde in der Juniorenklasse kurz nach seinem 16. Geburtstag mit 2:49 Std. Dritter. Zweiter In der Familienwertung wurde Tim vor Marian, der ein wenig mit seiner Form haderte.
Die Verletzung hielt Tobi dann aber davon ab zur Ehrung der „ewigen Teilnehmer“ auf der Bühne zu erscheinen. Roman Müller hielt die Hainberger Fahnen hoch, auch wenn er seit einigen Jahren für das Team WG Leben und Sparen fährt. „Mal sehen ob, wir im nächsten Jahr mal ein Hainberger Team hinbekommen“ schaute der Senior, der sich über ein schönen Rennerlebnis und seine gute 2:44er-Zeit freute, in die Zukunft.
Darüber hinaus fanden sich zahlreiche ehemalige Hainberger im Feld. Ben Hennemuth startete ebenso über die 100 km wie Ex-Keeper Freddy Pense, Pablo Jones oder Maxi und Arne Wedrins. Der fuhr mit der Fabelzeit von 2:21 auf einen beachtlichen 80. Platz von knapp 3000 Teilnehmern.
Über die kurze Distanz konnte sich Nordic Walking-Übungsleiterin Claudia Jördening-Kalde gegenüber dem Vorjahr um 5 Minuten verbessern. Azo Pelesic kam mit 1:34 knapp zwei Minuten vor ihr ins Ziel. Auch Simon Faust, Eike Linne, Jannis Rösing und Tabea Aha bewältigten die kurze TdE-Runde über 45 km. Den Scharfrichter „Hoher Hagen“ gab es auf beiden Strecken zu bezwingen.
Liveticker vom Pokalderby in 12.000 km Entfernung
Tom Brille und Ensley Ghariseb verfolgen das Hainberger Geschehen in Namibia

Zwei Hainberger in Swakopmund: Tom Brille und Ensley Ghariseb
(rm) Knappe 12.000 km entfernt im namibischen Swakopmund verfolgte Tom Brille per Liveticker das Pokal-Derby. „Ich bin immer noch in der Gruppe der Ersten und habe richtig mitgefiebert“ sagt der 20-jährige am Telefon. Seit Oktober weilt der Hainberger im südlichen Afrika und absolviert dort an einer Grundschule und beim FC Swakopmund, dem Heimatverein von Leighton Mc Galty, sein FSJ.
Hier stieß er durch Zufall auf Ensley Gariseb, der von 2023 bis 2024 beim Hainberg ein Freiwilliges Auslandsjahr absolvierte. „Bei einem Spiel sprach er mich auf mein Hainberg-Shirt an und nahm mich dann mal mit zum Training seines Teams, das in der 3. Namibischen Liga spielt. Jetzt spiele ich als Achter und Ensley wie beim Hainberg vorn“. erzählt Tom. Zusammen verfolgen sie nun am aus der Ferne Hainbergs aktuelle Entwicklung. "Der Erfolg am Sonntag hat uns riesig gefreut!"




