SC Hainberg entführt einen Punkt aus Hilkerode
Dass das Eichsfeldteam den Titel „erfolglosester Sturm der Liga“ auch beim Aufeinandertreffen mit dem SC beibehalten sollte, war weniger den Hilkeröder Angreifern selbst, als dem Mittelfeld des Gastgebers zu verdanken. „Unsere Probleme liegen im Mittelfeld. Es kommen kaum Bälle vorne an“, nahm Mikulec seine beiden Stürmer Marvin Krukenberg und Manuel Beseke in Schutz, die vor allem in der ersten Hälfte blass geblieben waren. So hatten die Eichsfelder in den ersten 45 Minuten nicht mehr und nicht weniger als eine Torchance zu verbuchen, die David Monecke aus kurzer Distanz vergab (30.). Aber auch die Gäste zeigten offensiv wenig Ansehnliches, hatten ihre größte Möglichkeit begünstigt durch den Hilkeröder Keeper Marc Etschmann gleich in der zweiten Minute: Ein Weitschuss der Gäste rutschte durch die Handschuhe des Schlussmannes und knallte an den Pfosten. Hilkerode mit Übergewicht Unverändert startete die Mikulec-Elf in Hälfte zwei, sorgte plötzlich für Gefahr vor dem Hainberger Kasten. Im Alleingang machte sich Beseke nach einem Konter auf in Richtung Strafraum, schaffte es jedoch nicht, das Leder aus spitzem Winkel unterzubringen (50.). Zudem parierte SC-Keeper Frank Wolany einen sauber geschossenen Freistoß von Rainer Jung mit Bravour. Die Gastgeber, die nun sichtlich entschlossener in die Zweikämpfe gingen, besaßen in der Folge ein leichtes Übergewicht, kamen durch Beseke zur nächsten Einschussmöglichkeit, doch wiederum stand Wolany goldrichtig. Die wohl größte Torgelegenheit der Hausherren wurde am Ende aber nicht vom gut aufgelgten SC-Keeper Wolany vereitelt, sondern von Defensiv-Akteur André Pfitzner. Dieser „streckte“ Herthas Beseke als letzter Mann nieder und musste folgerichtig mit der Roten Karte den Platz verlassen. Den daraus resultierenden Freistoß aus 20 Metern vergab Rainer Jung klar und auch in Überzahl blieb das Eichsfeldteam in der Schlussviertelstunde ohne Torerfolg. SCH: Wolany – Suhr, Förster, Pfitzner – Lüdecke, Kapelle, Steinmetz, Schweiger, Kramer – Lohse (65. B. Jankowiak), Manns. Hertha Hilkerode: Etschmann – Conrady – Hundeshagen, Teichert – Diederich, Nolte (77. Franke), Monecke, Schlote, Jung – Krukenberg (68. Krause), Beseke. Hainberg II gewinnt 8:2 gegen Grone/Gr. Ellershausen SG Grone/Gr. Ellershausen – SC Hainberg II 2:8 (1:4). – Tore SG: Geffers, Wahle; SCH: Schwalm (4), Hosseinzadeh, Sander, Hein, Seifferling.
SC Hainberg – TSV Adelebsen 0:0.
Seine Aktionen klärte die Adelebser Defensive jedoch auf der Linie. In der zweiten Halbzeit, die SCH-Trainer Bernd Jankowiak als „absolut ausgeglichen“ bezeichnete, blieben Tore auch Mangelware. Mit dem inzwischen fünften Unentschieden der Saison steht der SCH weiter für Ausgeglichenheit. SC: Wolany – Kapelle, Förster, Suhr, Jansen – M. Lüdecke, Ahasserezaden, Kramer, Steinmetz, – Benj. Jankowiak (46. Manns), Schweiger (72. P. Jankowiak). – TSV: n. gem.
Hainberg - Kollektion 2006/2007
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Café Wollknäuel
Bittere Finalniederlage für den Landesligisten 05
Hainberg gewinnt Finale beim Brauhaus-Cup

GT vom 21. JULI
Bittere Finalniederlage für den Favoriten 1. SC Göttingen 05: Der Fußball-Landesligist unterlag dem Bezirksligisten SC Hainberg im Finale des Einbecker-Lager-Cups mit 0:1. Die Schwarz-Gelben dominierten das Spiel, vergaben aber zu viele Chancen. Hainberg feierte den dritten Sieg in Folge gegen 05.
Göttingen 05 trat in Bestbesetzung beim Vorbereitungsturnier in Grone an. Mit dabei waren Neuzugang und Bezirksliga-Toptorjäger der vergangenen Saison Ingmar Peters, Kapitän Jannis Wenzel sowie die meisten Stammspieler.
Die ersten Akzente des Spiels setzte Hainberg. Boris Munyurwa nutzte seinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Richard Hehn vor dem Tor aus, schoss den Ball jedoch rechts daneben (22.). Neuzugang Peters zeigte sich erstmals in der 26. Minute, als er zentral den Ball ins Tor hämmerte. Der Treffer zählte aufgrund einer Abseitsposition jedoch nicht.
Fortan bestimmten die 05er das Spiel, schafften es jedoch nicht, den Ball im Tor unterzubringen. „Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit und sechs hochkarätige Chancen. Daraus müssen wir mehr machen“, sagte 05-Trainer Jan Baruschka.
Göttingen 05 vergibt zu viele Chancen
In der 30. Minute schickte Linus Nolte eine sehenswerte Flanke auf Maximilian Herwig, der jedoch nur Hainberg-Torwart Justus Mühlhausen anköpfte. Kurz darauf kam Nolte erneut an den Ball, setzte ihn aber an den Pfosten (35.).
„05 war die bessere Mannschaft, hatte aber vor allem die vielen Chancen in der ersten Halbzeit nicht genutzt“, sagte Hainberg-Trainer Oliver Hille. Im zweiten Spielabschnitt änderte sich daran wenig. Zu viele Schüsse des Landesligisten gingen direkt in die Arme von Mühlhausen, wie in der 54. Minute, als Laurin Böll die Kugel zu zentral platzierte. Dazu kamen einige Ballverluste in der zweiten Halbzeit.
Allerdings taten sich auch die Blau-Weißen schwer und wirkten offensiv ideenlos. Gegen Ende der Partie nahm die spielerische Qualität immer weiter ab.
Als schon alles nach Elfmeterschießen aussah, gelang dem Bezirksligisten der Lucky Punch. In der letzten regulären Spielminute stand 05-Torwart Fabian Sündram weit vor seinem Tor. Die Hainberger schalteten schnell um, der eingewechselte Mohamed Camara sah das leere Tor und schob zum 1:0-Siegtreffer ein (90.).
„Wir haben auf Konter gewartet. Die Innenverteidiger von 05 sind nicht draufgegangen, so ist Mohamed der Treffer gelungen“, sagte Hille. Für den Erfolg seiner Mannschaft sieht er vor allem einen Grund. „Wenn alle da sind, können wir gut spielen. Wir sind aber eine Studententruppe, da klappt das nicht immer.“
05-Trainer Baruschka war der Frust nach der Partie anzusehen. „So ein Spiel darf man nicht verlieren. Hainberg macht aus zwei Chancen ein Tor. Da werden die Jungs noch etwas daran zu knabbern haben, wenn man als Landesligist gegen einen Bezirksligisten verliert“, sagte er.
In der jüngsten Vergangenheit ärgerte der SCH die Schwarz-Gelben gleich zweimal. Das erste Mal in der Vorbereitung für die vergangene Spielzeit. Beim Cup der Kreis-Sparkasse Northeim setzte sich Hainberg im Halbfinale mit 3:1 nach Elfmeterschießen gegen 05 durch.
Im weiteren Verlauf der Saison trafen sich der SCH und 05 dann erneut – dieses Mal in einem Pflichtspiel. Im Achtelfinale des Bezirkspokals war Göttingen 05 erneut der Favorit und erneut triumphierte der Bezirksligist. Hainberg schlug die Schwarz-Gelben auf eigener Anlage auf den Zietenterrassen mit 3:1.




