12.05.2014

Hainberg - Bilshausen 0:0

Manchmal muss man auch mit einem 0:0 zufrieden sein.

Oft war beim guten Bilshäuser Torwart Dennis Laule Endstation.
(Bild aus dem GT vom 12.05)

SCH-Trainer Carsten Langar bescheinigte den abstiegsbedrohten Eichsfeldern eine vor allem kämpferisch tadellose Leistung. Auch wenn er seine Elf in der Pause wach gerüttelt habe, zu Toren reichte es nicht, da die Abwehrreihen das Geschehen beherrschten.
Die Hainberger machten besonders in den zweiten 45 Minuten im Spielaufbau zu viele Abspielfehler und kamen dadurch nicht einmal gefährlich vor das Bilshäuser Tor, so dass herausgespielte Torchancen an diesem Tag Mangelware waren.

SC Hainberg – SV BW Bilshausen 0:0
Der Gastgeber hat nach einem Remis den SCW vorbeiziehen lassen müssen und ist auf den vierten Platz zurückgefallen. Der SC-Vorsitzende Jörg Lohse sprach von einem Kampfspiel auf einem durch Regenfälle tiefen Platz. Den kämpferisch starken Gästen sei anzumerken gewesen, dass es um den Klassenverbleib geht. Alles in allem sei es ein „typisches 0:0-Spiel“ gewesen. Aus dem GT vom 12.05.

Am Mittwoch kommt um 18:30 Uhr der Aufsteiger und Tabellenzweite Lenglern zum SC Hainberg.

 

04.05.2014

Hainberg erleidet Auswärtsniederlage

Germania besiegt Tabellenzweiten SC Hainberg nach Glanzvorstellung mit 4:1

Markiert das 1:1 für Breitenberg: Daniele Galluzzi (l.)

Von Christian Roeben aus dem GT.

Breitenberg.An der B-Note ihrer unter dem Jubel der Fans auf Händen und Knien durchgeführten Raupe müssen die Spieler von Fußball-Bezirksligist SV Germania Breitenberg noch ein wenig feilen. Auf dem Platz hatte die Germania davor jedoch eine umso bessere Figur abgegeben – mit  einem verdienten und vor allem stark herauskombinierten  4:1 (1:1) gegen den Zweiten SC Hainberg machten die Eichsfelder einen weiteren Riesensatz in Sachen Klassenerhalt.

„Wer heute nicht zugeguckt hat, der hat etwas verpasst“, stellte Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs nach dem Schlusspfiff freudestrahlend fest. „Das war gefühlt die beste spielerische Leistung, die ich jemals von uns erlebt habe. Es war einfach eine ganz tolle Leistung.“ 89 Minuten ließ das Friedrichs-Team die von Carsten Langar trainierten Hainberger hinterherlaufen.  Nur in den ersten 60 Sekunden waren die Gastgeber noch nicht wach, fingen sich nach wenigen Augenblicken prompt das 0:1 durch den völlig freistehenden Gianni Weiss ein (1.).  Es dauerte ein bisschen, ehe das Heimteam den Schock des Blitzrückstandes aus den Trikots geschüttelt hatte. Doch angetrieben von Friedrichs und dem diesmal etwas tiefer positionierten Daniele Galluzzi kam die Germania zunehmend besser in die Partie. Galluzzi war es auch, der Mitte der ersten Halbzeit nach Wolanski-Flanke per Kopf zum Ausgleich traf (23.). Breitenbergs Torwart-Routinier Marcus Fahlbusch, der den rotgesperrten Andreas Bartusch vertrat, konnte den Rest des sonnigen Sonnabends entspannt verbringen, denn offensiv lief bei Hainberg fortan nichts mehr zusammen. Vom SC-Stürmer Erik Parusel war ebenso wenig zu sehen wie vom bislang 19-fachen Hainberger Torschützen Niklas Pfitzner. Die bärenstarken Breitenberger Innenverteidiger Benedikt Simmert und Adrian Hobrecht entschieden alle Duelle für sich, auch das Germania-Mittelfeld zeigte sich ungemein engagiert in der Rückwärts- und Vorwärtsbewegung. „Alle haben geackert“, lobte Spielertrainer Friedrichs.

Zum kämpferischen Engagement gesellte sich in den zweiten 45 Minuten auch spielerische Finesse, die in tollen Toren für die Platzherren mündete. Bastian Vogt nagelte den Ball nach dynamischem Dribbling von halblinks mit Vollspann zum 2:1 unter die Latte (60.), und Linksverteidiger Ramon Busch drosch das Spielgerät nur drei Zeigerumdrehungen später nach Kapusniak-Rückpass mit seinem schwächeren rechten Fuß unhaltbar für Hainbers Keeper Hosseinjani in die Maschen (63.). Spätestens mit dem 3:1 war das Duell entschieden, doch die Breitenberger wollten noch mehr. Der agile Vogt zögerte nach zu kurzer Kopfball-Rückgabe von Alexander Hafner beim Abschluss noch zu lange (68.), sein Teamkollege Markus Kapusniak machte es zwölf Minuten vor dem Ende jedoch besser: Nach durchgestecktem Friedrichs-Pass spitzelte Breitenbergs Nummer neun den Ball am bedauernswerten Hosseinjani vorbei zum 4:1-Endstand ins Tor (78.).

Während die Breitenberger wenig später nach ihrem achten Sieg im elften Rückrundenspiel mit dem Anhang um die Wette jubelten, schlichen die Hainberger – immerhin das drittbeste Auswärtsteam der Liga – mit gesenkten Köpfen vom Platz. Landolfshausens Trainer Ingo Müller, der sich das Spiel aufmerksam angeschaut hatte, dürfte gleich aus zweierlei Gründen Grund zur Freude gehabt haben: Zum einen wegen der Niederlage des Verfolgers aus Hainberg, zum anderen aufgrund der Tatsache, dass er in der Rückserie nicht mehr gegen Breitenberg antreten muss. Eine Germania in dieser Form wäre nämlich auch für den Spitzenreiter eine nur schwer zu knackende Nuss.

Breitenberg: Fahlbusch  - B. Nolte, Hobrecht, B. Simmert, Busch – Friedrichs, Galluzzi – Vogt, Krukenberg (80. N. Nolte), Kapusniak (84. Dornieden) – Wolanski

Hainberg: Hosseinjani – Hafner, Kahl, Kapelle, Schaffer – Lüdecke (79. Kerl), Boss, Plitzko (72. Becker), Weiss, Pfitzner (65. Krone) – Parusel

Tore: 0:1 Weiss (1.), völlig freistehend von halblinks aus zehn Metern; 1:1 Galluzzi  (23.), per Kopf nach Wolanski-Flanke; 2:1 Vogt (60.), dribbelt von halblinks nach innen und trifft unhaltbar unter die Latte; 3:1 Busch (63.), per Rechtsschuss aus acht Metern nach Kapusniak-Rückpass; 4:1 Kapusniak (78.), spitzelt den Ball nach Friedrichs-Gassenpass in die Maschen.

28.04.2014

SCH auch gegen den Tabellenletzten erfolgreich

SCH-Torjäger Niklas Pfitzner schlug gleich dreimal zu.

SC Hainberg – VfR Osterode 5:1 (3:0).

SCH-Vorsitzender Jörg Lohse berichtete von einer einseitigen Partie, die schließlich zu einem Selbstläufer wurde – auch, weil der VfR-Keeper nach 20 Minuten die gelb-rote Karte gesehen hatte. Die Platzherren hätten auch noch höher gewinnen können, offenbarten in der Endphase allerdings einige Konzentrationsschwächen im Abschluss. Mit diesem Heimsieg gegen den Tabellenletzten bleibt die Mannschaft von Trainer Carsten Langar Tabellenzweiter.Aus dem Gt.

 

SC Hainberg - VfR Osterode 5:1 (3:0). 

Mit dem letzten Aufgebot stemmte sich der VfR beim Tabellenzweiten SC Hainberg gegen die Niederlage, ohne Erfolg jedoch. Zu allem Überfluss kassierte Keeper Marco Sukup früh einen Platzverweis. „Er hat klar den Ball gespielt, die Entscheidung war absolut unverständlich“, ärgerte sich Trainer Miroslaw Luszczek, der selbst 90 Minuten auf dem Platz aushalf. Seinem Team machte er keinen Vorwurf. „Wir haben uns nach Kräften gewehrt, Hut ab vor dem Einsatz“, so der Trainer, der in der 82. Minute den Ehrentreffer erzielte. Aus dem Harzkurier.

 

Aus dem GT.