Dämpfer für Schalke
Schalke 04 hat erstmals unter Mike Büskens und Youri Mulder Federn gelassen und einen Dämpfer im Kampf um die direkte Champions-League-Qualifiaktion kassiert.
Nach zwei Siegen unter den beiden Interimstrainern kamen die Königsblauen gegen Hannover 96 nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und haben damit wieder zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Werder Bremen. Die Niedersachsen blieben zum vierten Mal in Folge ohne Niederlage und untermauerten ihre gute Form.
Die Gäste gingen schon in der achten Minute durch Spielmacher Arnold Bruggink, der sein fünftes Saisontor erzielte, in Führung. Halil Altintop (40.) sicherte den Schalkern mit seinem sechsten Treffer in dieser Spielzeit zumindest einen Punkt.
Freistoßtor durch Bruggink
Hannover war dem Vizemeister von Beginn an läuferisch und spielerisch ebenbürtig und ging nicht unverdient in Führung. Eine Freistoßflanke von Bruggink vom Strafraumeck flog an Freund und Feind vorbei ins Schalker Tor. Der Ex-Schalker Mike Hanke, der S04-Torwart Manuel Neuer die Sicht nahm, berührte den Ball nicht mehr.
Die Gastgeber konnten nicht an die Leistung der 5:0-Gala gegen Energie Cottbus anknüpfen und spielten phasenweise wie in den letzten Spielen unter Coach Mirko Slomka. Schalke hatte vor dem Ausgleich nur zwei Chancen.
Zunächst scheiterte Altintop nach einer Kopfballablage von Kevin Kuranyi aus 16 Metern am glänzend reagierenden 96-Torwart Robert Enke (17.), nur eine Minute später verfehlte Kuranyi per Kopf das Tor nur knapp.
Sehenswertes Tor durch Altintop
Dem Ausgleich ging die einzig gute Szene von Ivan Rakitic voraus. Der Kroate ließ zwei 96-Spieler aussteigen und passte sehenswert auf Altintop, der frei vor Enke auftauchte und den Nationaltorwart keine Chance ließ.
Nach der Pause verflachte das Spiel. In der 57. Minute hatte Schalke sogar Glück, dass Hannover nicht in Führung ging. Bruggink traf mit seinem Flachschuss aus zwanzig Metern nur den Pfosten. Die Schalker drängten danach zwar auf den Siegtreffer, erspielten sich aber nur wenige gefährliche Szenen.
A-Jugend schlägt 05 II mit 8:3
Am Samstag empfingen die Nachwuchskicker des SC Hainberg die Reserve der 05er A-Jugend. Anders als im Bezirksliga-Krimi der Herren war Hainberg in der Favoriten-Rolle und dieser wurde man auch sofort gerecht.
Nach anfangs vergebenen Chancen war es Pablo Jones, der von der rechten Seite hereinstürmte und einen 05er dazu zwang, den Ball ins eigene Netz zu bugsieren. Nur wenige Minuten später war es Timo Wallkowiak, der nach toller Vorarbeit von Konstantin "Kosta" Junakow auf 2:0 für die Hausherren erhöhte. Von da an ließen es die Hainberger zwar gemütlicher angehen, kamen jedoch trotzdem noch sehr oft zu tollen Gelegenheiten. Das von Trainer Roman Müller geforderte Kombintionsspiel wurde wie gefordert umgesetz.
Das 3:0 und das 4:0 besorgte Mattihas Frosch, der von der Uneigennützigkeit Junakows profitierte. Das 4:1 resultierte aus einer Uneinigkeit in der Hainberger Defensive.
Halbzeit
Da man in den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit durch Tore von Daniel Busch und Matthias Frosch in Führung ging und somit hoch genug führte,nahm das Trainergespann Roman Müller/Johann Frosch Torwart Nitsche, der sich kurz vor seiner Auswechslung noch das 6:2 fing , raus, da dieser sich unbedingt nach einem Feldeinsatz sehnte.
Das 7:2 besorgte wieder Mattias Frosch, der somit mit vier Toren bester Torschütze war. Für das 8:2 sorgte Kosta Junakow, nachdem er sich durch die gesamte Hintermannschaft der 05er tanzte und aus 14 Metern eiskalt einnetze. Das 8:3 fiel durch einen Elfer, zwar ahnte der als Torwart eingesprungene Timo Walkowiak das richtige Eck, bekam den Ball jedoch nicht zu halten.
Mit dem Sieg stellte die Mannschaft einen neuen Rekord für Trainer Müller auf. Nach Siegen gegen Höhbernsee (9:2), Holtensen (5:2), Grone (8:1) und dem o.g. Sieg hat die A-Jugend nun seit vier Spielen jedes Spiel gewonnen. Das konnte Trainer Müller noch mit keiner seiner gecoachten Mannschaften erreichen.
Hainberg spielte mit folgender Aufstellung:
Nitsche- Padovan, Heckmann, Kolb- Forward,Gotthardt- Walkowiak, Jones, Buhr- Junakow, Frosch
eingewechstelt:
Busch, Siegmann, Ansary, Korn
Der SC Hainberg braucht noch Punkte
Für Spannung in der restlichen Spielserie ist gesorgt. Da Bad Gandersheim nach dem Trainerwechsel - Rudi Mahlke kam wieder- fleißig in den letzten Wochen punktete, ist unsere Mannschaft vom SC Hainberg selbst wieder näher an die Abstiegsplätze gerutscht und braucht aus den letzten fünf Spielen gegen Bovenden, Landolfshausen, Grone, Wulften und Hattorf noch einige Punkte.
Aus dem Gt vom Samstag.
SC Hainberg – Bovender SV.
Während für die Gäste der Zug in Richtung des neu formulierten Saisonziels Platz fünf abgefahren zu sein scheint, muss Hainberg noch einen Blick auf die Abstiegszone haben – zumindest Bad Gandersheim auf dem 14. Platz könnte den Göttingern noch gefährlich werden.
Mit den Punkte sammeln anfangen will die Mannschaft von Bernd Jankowiak schon am Sonntag gegen die Mannschaft vom SV Bovenden. Anstoss ist am Sonntag um 15.00 Uhr auf den Terrassen.
Etwas früher aufstehen als sonst üblich muß die Reserve vom SCH. Anstoss in Bremke ist am Sonntag schon um 10.30 Uhr.
"Wie Jogger über den Marienplatz"
Nach der enttäuschenden 0:4-Niederlage des FC Bayern München im Halbfinal-Rückspiel des UEFA-Pokals bei Zenit St. Petersburg kritisiert Präsident Franz Beckenbauer die Spieler scharf. "Ein 0:4 in St. Petersburg auf eine solche Art und Weise kann man nicht einfach durchgehen lassen. Ich fand die Vorstellung des FC Bayern streckenweise disziplinlos. Manche Spieler liefen über den Rasen wie Jogger über den Münchner Marienplatz", kritisierte der "Kaiser" am Samstag in seiner Bild-Kolumne.
Bayern fehlen die großen Gegner
Das "böse Ergebnis" würde vielmehr schmerzen als das Ausscheiden, führte Beckenbauer weiter aus. Allerdings könne man von der Blamage nicht darauf schließen, "dass Bayern nicht tauglich für die Champions League sei. Wenn du gegen Barcelona, Real oder Manchester United antrittst, kommst du gar nicht erst auf die Idee, in Jogger-Geschwindigkeit über den Platz zu schleichen."
FC Bayern gehört in die Königsklasse
Er sei deshalb froh, meinte Beckenbauer, "dass wir in der kommenden Saison wieder in der Champions League angreifen können. Da gehört der FC Bayern im Grunde hin, ohne überheblich klingen zu wollen. Aber das muss einfach der Anspruch des Vereins sein." Es würde ihn deshalb auch nur wenig stören, so der Bayern-Präsident, "dass aus dem erhofften Triple "nur" ein Double wird. Wer die Meisterschaft und den DFB-Pokal gewinnt, hat eine sehr erfolgreiche Saison gespielt. Der Uefa-Cup wäre ohnehin nicht so mein Traum-Pokal gewesen."
"Wenn Jürgen Klinsmannn die Champions League gewinnt, ist alles in Ordnung"
Welche Erwartungen Beckenbauer nun offenbar in der kommenden Saison an den neuen Trainer Jürgen Klinsmann hat, verpackte er in den letzten Satz seiner Kolumne: "Na ja, und wenn Jürgen Klinsmann die Champions League gewinnt, ist alles in Ordnung..."
Bad Gandersheim findet Anschluss
Gandersheim findet Anschluss
Fußball-Bezirksliga 4: Wichtiger 2:0-Erfolg gegen den TSV Wulften
Northeim. Mit einem Heimsieg über den Tabellenvorletzten TSV Wulften wahrte die SVG Bad Gandersheim in den Wochentagsspielen den Anschluss an die klassenerhaltenden Tabellenplätze der Fußball-Bezirksliga 4. Der FC Weser schaffte ohne Torjäger von der Crone in Petershütte ein 3:3. Tabellenführer ist wieder der RSV Göttingen 05 nach dem 1:0 in Seulingen.
SVG Bad Gandersheim - TSV Wulften 2:0 (1:0).
Die Mannschaft von Trainer Rudi Mahlke bezahlte den wichtigen Sieg im Abstiegskampf mit dem Verlust von Nils Radke, der in der 63. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Chancen von Bendroth (60.) und Guschewski (79.) hätten das Ergebnis für die dezimierten Platzherren deutlicher gestalten können. Bobinac schied in der 80. Minute verletzt aus. Die kämpferische Einstellung der Gastgeber war vorbildlich. - Tore: 1:0 St. Müller (37.), 2:0 Guschewski (47.).
Tuspo Petershütte II - FC Weser 3:3 (1:2).
Durch einen Berufsunfall verletzte sich der FC-Torjäger Falk von der Crone in der vergangenen Woche so schwer, dass er für den Rest der Bezirksligaserie ausfällt. In einer einsatzbetonten Begegnung kämpfte die ganze FC-Mannschaft für ihren verletzten Mannschaftskameraden. Bis zur 84. Minute führten die Gäste auch verdient mit 3:1, mussten aber in den Schlussminuten noch den Ausgleich hinnehmen. Der dreifache Torschütze Jan Heine sah noch Gelb-Rot (87.). "Wir haben eine tolle Vorstellung abgeliefert", lobte FC-Pressesprecher Frank Rölke. - Tore: 0:1 Heine (2.), 1:1 Oleyniczeck (7.), 1:2/1:3 Heine (20./27.), 2:3 Denne (84.), 3:3 Fiebrich (88.).
RW Harste - BW Bilshausen 1:3 (1:3).
Der Auftakt der Harster in der ersten Viertelstunde war vielversprechend, wurde aber nicht konsequent beibehalten. Die abschlussstarken Bilshäuser drehten den Spieß um. In der 74. Minute sah der Harster Schinner Gelb-Rot und in der 90. Minute verschoss Kopp noch einen Foulelfmeter. - Tore: 1:0 Kopp (2.), 1:1 Gerke (17.), 1:2/1:3 Heinrich (33./37.).
TSV Landolfshausen - BW Adelebsen 2:3 (0:2).
Eine gut gestaffelte Adelebser Abwehr und ein gut aufgelegter Stürmer Bastian Zeibig entschieden diese Begegnung. Zwar waren es sogenannte "leichte" Tore für die Gäste, die aber in vielen Situationen cleverer wirkten als der Favorit. - Tore: 0:1/0:2/0:3 Zeibig (15./41./55.), 1:3 Sosinsky (89.), 2:3 Köhn (90./HE). (afx)
TSV Seulingen - RSV Göttingen 05 0:1 (0:0).
Wer anders als Top-Torjäger Özkan Beyazit sollte für die Göttinger treffen? Und so kam's zustande: TSV-Schlussmann Freckmann riss Sinanoglu um, Beyazit verwandelte - sein 21. Saisontreffer! In der 76. Minute war Freckmann auf der Gegenseite kein Glück vergönnt: Er scheiterte mit einem Foulelfmeter an 05-Keeper Behrens. 05-Trainer Helmut Latermann sprach von einem "harten, aber nicht unfairen Spiel nach Eichsfelder Art". Verdient sei der Sieg gewesen, weil seine Elf einfach mehr Offensivgeist bewiesen habe. - Tor: 0:1 Beyazit (67./FE).



