A-Jugend mit Sensationssieg!
Nach der Demütigung unter der Woche bei Tabellenführer Sparta war nun mit dem FC Werder Münden der nächste starke Gegner zu Gast auf den Terassen. Nach toller kämpferischer Leistung gelang es dem hainberger Nachwuchs, Werder Münden die erste Saisonniederlage beizubringen.
Zum Spielverlauf:
Werder Münden begann druckvoll, doch die Hainberger Defensive stand solide. So kam es erst nach 20 Minuten zur ersten gefährlichen Torchance für Werder, wodurch Werder jedoch mit 1:0 in Führung ging. Vorausgegangen war eine präzise geschlagene Ecke. Die Hainberger ließen sich durch das Gegentor nicht verunsichern und so gelang dem Hainberger Kosta "Sniper" Junakow ein sehenswerter, unhaltbarer Winkelschlänzer aus 20 Metern zum verdienten 1:1 Ausgleich. Durch einen Annahme-Fehler des ansonsten bärenstark spielenden Liberos Martin Schiller, gelang dem Gast die unverdiente 2:1 Führung. Diese jedoch wurde wenige Minuten vor der Halbzeit durch Junakow egalisiert, nachdem er den Abpraller seines verschossenen Elfers volley in die Maschen drosch.
In der Halbzeitansprache äußerte sich Trainer Johan Frosch, der dieses Mal ohne seinen Trainerpartner Roman Müller auskommen musste, sehr erfreut. Er verlangte nun, hinten sicher zu stehen und auf Konter zu lauern. Außerdem brachte er Walkowiak für den angeschlagenen Kolb.
Die geforderte Marschroute wurde komplett umgesetzt. Werder Münden musste kommen und das taten sie auch. Jedoch scheiterten sie an der starken Hainberger Hintermannschaft oder an Torwart Andre Nitsche, der sich wieder einmal mit einigen guten Paraden auszeichnete. So ab der 60. Spielminute begannen die Werder-Spieler an, schwächer zu werden. So eröffneten sich viele Kontergelegenheiten für Hainberg,eine davon nutzte Matthias Frosch in der 75. Minute nach toller Vorarbeit von Junakow. Frosch überlupfte den herausstürmenden Torwart und der Ball trullerte ins Netz. Von diesem Zeitpunkt spielte Hainberg nur mit langen Bällen hinten raus, um vorne die spielstarken Spitzen zu bedienen. Diese hatten vorne sehr viel Platz, da die gegnerischen Abwehrspieler stets mit aufrückten. So schaukelten die Hainberger das Spiel über die Zeit und bejubelten den Schlusspfiff lautstark.
Nach dem Spiel gab Trainer Frosch noch eine Kiste Bier aus und es kam zu Bierduschen. Die Hainberger feierten ausgelassen.
An dieser Stelle auch noch einen großen Lob an die Gäste aus Hann Münden, die sich stets fair verhielten, obwohl die erlittene Niederlage gleichzeitig das Verpassen des Aufstiges bedeutete.
Abschließend muss man aber auch ein Kompliment an die Hainberger Mannschaft machen: Ging man unter der Woche noch nach lustloser Vorstellung bei Sparta unter, so war eine Verbesserung um 100 Prozent gegen Werder zu erkennen. Das mag allerdings auch dran gelegen haben, dass mit Kapitän Marcel Padovan, Martin Schiller und Nicolas Schlote gleich drei wichtige Spieler wieder mit von der Partie waren.
Hainberg spielte mit folgender Aufstellung:
Nitsche - Kolb, Schiller, Padovan - Busch, Gotthardt, Forward, Buhr - Junakow - Schlote, Frosch
Eingewechselt: Walowiak (46.) für Kolb
Zweite gewinnt gegen Sparta
Und holt so den vierten Sieg in Folge...was weiterhin den 5. Tabellenplatz bedeutet.
Tore durch Benni und Bosko
Bernd Jankowiak wird 58.
Bernd Jankowiak, Altherrenfußballer, scheidender Trainer der 1. Herren feiert am Sonntag seinen 58. Geburtstag.
Der SC Hainberg wünscht alles Gute.
SC Hainberg muss zum Aufsteiger Bilshausen ins Eichsfeld
Hainberg tritt beim heimstarken Aufsteiger aus Bilshausen an.
Nur noch vier Spiele Zeit hat die Mannschaft vom SC Hainberg den drohenden Abstieg in die Kreisliga zu verhindern. Weil man in dne letzten beiden Heimspiele gegen Bovenden und Landolfshausen nicht punkten konnten, steht unsere Mannschaft in den letzten vier Punktspielen unter enormen Druck.
Wenn wir mit so einer Einstellung wie gegen Landolfshausen auflaufen, können wir uns die Fahrt in das Eichsfeld sparen. Ohne Kampf und Laufbereitschaft wie gegen den amtierenden Meister am Pfingstsamstag wird es bei den als heimstark geltenden Aufsteiger - erst eine Heimniederlage gegen Grone - sehr schwer werden Punkte mit nach Göttingen zu nehmen.
Auswärts stärker als zu Haus.
Dieser Jahr läuft es bei den Hainbergern in den Auswärtsspielen ( Weser, Göttingen 05) deutlich besser als in den Heimspielen und vielleicht gelingt es unserer Mannschaft die im gesicherten Mittelfeld stehenden Bilshäuser am Sonntag zu bezwingen.
Am Sonntag spielt die zweite Mannschaft vom SC Hainberg gegen Sparta Göttingen III. Anstoss ist um 13.00 Uhr auf den Terrassen.
A-Jugend mit desolater Leistung
Für die Trainer Johann Frosch und Roman Müller waren es an der Seitenlinie bittere 90 Minuten. "Beim 3:7 vier Minuten vor dem Ende hatte ich noch gehofft, dass es nicht zweistellig werden würde, doch dann gab es noch einmal die Höchststrafe" war Roman Müller nach dem Spiel fassungslos.
Von Beginn hatten nur einige an eine Siegchance beim Spielstarken Gastgeber geglaubt. Vier fehlende Stammspieler und dazu ein Ersatzschiri von Sparta ließen einige schon vor dem Spiel die Köpfe hängen lassen. Vor allem die Defensive war es dann, die die Spartaner zum Toreschießen einlud. Sicherheitsabstände, Stellungsfehler und Abspielfehler gaben den Offensivkünstlern von Sparta von Beginn an die Sicherheit und Kreativität, die sie lieben.
"Auch wenn das 0:1 aus stark abseitsverdächtiger Position fiel und das 0:2 ein Elfemtergeschenk war, darf ich mich nicht so präsentieren!" ärgerte sich Roman Müller. Auch der 1:2-Anschlusstreffer von Matthias Frosch gab den Hainbergern kein Selbstvertrauen. Das 3:1 und 4:1 fiel nur kurze Zeit später als Doppelschlag. Nach 38 Minuten kam erneut Hoffnung auf, als Kosta Junakow zum 2:4 traf. Doch kurz vor dem Halbzweitpfiff halfen die Hainberger mit kollektivem Tiefschlaf den Platzherren zur Vorentscheidung.
Nach der Pause hatten es die Hainberger Torhüter Andre Nitsche und der Verspieltheit der Spartaner zu verdanken, dass es bis zu 78. nur bei einem weiteren Gegentreffer kam, ehe Junakow auf 3:7 verkürzte.
In der Offensive hatten die Schwarz-Blauen zwar einige gute Aktionen, doch in der Defensive fehlte zu oft jegliche Ordnung. So stand am Ende eine deutliche Packung. Hainbergs Trainern taten am Ende auch die leid, die wie Florian Gotthardt, Gerrit Gräbel, Andre Nitsche (Foto) oder Milan Volmer, der zusammen mit Max Walter aus der B aushalf, bis zum Ende gekämpft haben.
Am Samstag haben die A-Junioren nun die Chance zur Rehabilitation. Um 16.30 Uhr ist der Zweite Werder Münden zu Gast. Unterstützung wird es dann auch wieder von Kapitän Marcel Padovan, Nico Schlote und Martin Schiller. Die Forderung der Trainer an ihre Mannschaft ist klar: "Wir erwarten von der Mannschaft klare Signale, und die heißen Einstellung, Moral, Disziplin unf Kampf. Wenn diese Dinge da sind, können wir auch unser Potential ausnutzen und punkten!"
Hainberg spielte in folgender Aufstellung: Andre Nitsche - Christopher Kolb (55. Gerrit Gräbel), Timo Walkowiak (55. Max Walter), Florian Gotthardt - James Forward (65. Alexander Heckmann), Daniel Busch - Jan Buhr, Milan Volmer, Nils Leunig - Kosta Junakow, Matthias Frosch; ohne Einsatz Aryan Ansari



