27.04.2008

Steinmetz’ spätes Tor lässt SC Hainberg jubeln

Geismar. 410 Zuschauer sahen auf dem Platz an der Benzstraße nach 20 ausgeglichenen Minuten eine spielerisch überlegene Heimelf, die es allerdings nicht verstand, ihre Vielzahl glasklarer Tormöglichkeiten in zählbare Erfolge umzumünzen. „Spielerisch und kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aufgrund der vielen vergebenen Großchancen haben wir allerdings schon zwei Punkte verschenkt“, gestand Latermann ein.

Die Anfangsphase gehörte indes dem SC Hainberg. So sprang in der sechsten Minute ein Direktschuss von Daniel Rust vom Innenpfosten an die Latte und von dort zurück ins feld, und acht Minuten später zischte ein Freistoß von David Kramer Zentimeter über das Tor der Platzherren. „Wir haben offensiv und druckvoll begonnen, doch dann hat 05 das Kommando übernommen undsich einige gute Chancen herausgespielt“, beschrieb Hainbergs Trainer Bernd Jankowiak das weitere Geschehen.

Nachdem der Unparteiische einen Treffer von Özkan Beyazit wegen Abseits nicht anerkannt hatte (22.), vergab Dani El Eid freistehend vor SCH-Keeper Sascha Peter (26.). Dem hoch verdienten 1:0 (40.), das El Eid nach Beyazit-Flanke per Kopf erzielte, folgten zwischen der 62. und 65. Minute drei Großchancen des RSV 05, die Beyazit jeweils frei vor Peter kläglich versiebte.

Gäste schöpfen neuen Mut

Durch das Unvermögen der Platzherren, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen und so die Vorentscheidung herbeizuführen, schöpften die Hainberger, die nach gelb-roter Karte gegen Sven Förster ab der 82. Minute in Unterzahl spielen mussten, neuen Mut. Sie machten nochmals Druck und kamen in der 85. Minute zum umjubelten Ausgleich, als der beste Hainberger, Libero Dennis Steinmetz, einen abgefälschten weiten Einwurf von Daniel Rust zum 1:1 ins 05-Tor bugsierte.
„Irgendwie ist das Ergebnis ausgleichende Gerechtigkeit. Bei unserem 2:1-Sieg im Hinspiel vor zweieinhalb Wochen hatten wir das Glück, das Hainberg heute hatte“, gestand Latermann ein. „Wir brauchten den Punkt nötiger als die 05er den Sieg – die werden auch so Meister“, meinte Kollege Jankowiak. „Das 1:1 ist gut für unsere Moral und wichtig im Kampf gegen den Abstieg“, fügte der Coach hinzu, der stolz darauf ist, dass seine Hainberger in der Rückserie schon doppelt so viele Punkte geholt haben wie in der Hinrunde.

RSV 05: Behrens – Dierks, Schneemann, Hänfling, Sitte – Kordbacheh (85. Maletzki), Sinanoglu (76. Fischer), Hasani (59. Thüne), Karakaya, Beyazit – El Eid.


Hainberg: Peter – Steinmetz – Förster, Suhr – Kramer (46. Thiele), Lüdecke, Kapelle, Rust, Dannenberg – Schweiger (85. Jankowiak), Schwalm (82. Öztuerk).

Tore: 1:0 El Eid (40.) mit dem Kopf, 1:1 Steinmetz (85.) nach Einwurf Rust.

27.04.2008

Hainberger holen Punkt beim RSV !!!

Unsere Abwehr mit Tim Suhr, Sven Förster und Bahne Kapelle um den saustarken Dennis Steinmetz (der heute zur Hainberger Legende wurde, dazu später mehr) und das devensive Mittelfeld mit David Kramer und Lukas Dannenberg stand mehr als gut. Die Spielvorteile in den ersten 40 Minuten lagen klar auf Seiten der Hainberger auch wenn sich Daniel Schwalm und Johannes Schweiger zu selten richtig durchsetzen konnten. Nach 20 Minuten die zweite Großchance für Hainberg, David traf den Ball aber leider nicht richtig.


Dann das, was man nicht glauben wollte - El Eid köpft auf Flanke von Bayazit das 1:0 für den RSV. Gut das jetzt erstmal Halbzeit war. Nach der Halbzeit gewannen die RSVer immer mehr Spielanteile, gut das sich der "Superstürmer" Bayazit gleich mehrmals als "Chancentot" seiner Mannschaft präsentierte.

Die Hainbeger Fans sahen nun das bei einigen die Kräfte weniger wurden und man dachte schon daran, dass es wieder nicht reicht. Bernd Jankowiak stellte nun um, Daniel Rust nach vorn und auch Bahne Kapelle wurde offensiv eingestellt. Einige sehr gute Ansätze liessen die Hainberger nun wieder hoffen.

85 Minute: Dennis Steinmetz beschloss nun zur "Hainberger Legende" zu werden. Den fälligen Freistoss schoss er nun nicht selbst, sondern überliess dies Daniel Rust. Der Ball wurde nun vom Fussbalgott Boller direkt vor die Füsse von Dennis gelegt, der sich in Torjägermanier um die eigene Achse drehte und den Ball in den Winkel zirkelte. Die Hainberger lagen sich in den Armen, was den Fans vom RSV wohl ganz schön "stank".

Noch 5 Minuten und die Hainberger zeigten, dass Sie sich nicht noch einmal die Punkte kurz vor Schluss nehmen lassen. Der sehr gute Schiedsrichter lies diesmal auch nicht beeinflussen und beendete das Spiel ohne die geforderten 5 Minuten Nachspielzeit.

Wir sind stolz Hainberger zu sein, das 1:1 haben wir uns alle verdient!

26.04.2008

Der SC Hainberg hat es am Sonntag nicht weit

Eine kurze Anfahrt hat der SC Hainberg am Sonntag beim Auswärtsspiel in Geismar gegegn Göttingen 05. Die Mannschaft vom SC Hainberg hofft, dass sie das Spiel lange offen gestalten kann wie schon das Heimspiel gegen den RSV/05 vor drei Wochen.






Aus dem Gt.

RSV 05 – SC Hainberg.


Erst vor zweieinhalb Wochen standen sich die Teams im Hinspiel gegenüber, der neue Spitzenreiter siegte erst durch ein Tor in der letzten Minute mit 2:1. „Gegen uns gibt jede Mannschaft 100 Prozent“, unterstreicht 05-Coach Helmut Latermann. Die Tabellenführung nimmt der Trainer gleichmütig zur Kenntnis: „Davon können wir uns nichts kaufen. Ich bin froh, dass die Mannschaft mitzieht und nur von Spiel zu Spiel denkt.“ Sadlowski fällt mit Bänderdehnung aus, zudem sind einige Spieler angeschlagen.


Am Sonntag spielt um 13 Uhr die zweite Mannschaft vom SC Hainberg gegen Ay Yildiz Göttingen.

26.04.2008

Hainbergs "Dritte" 16:0 !

Lohse, Bahlburg, Röttcher waren die Goalgetter der Anfangsminuten. Tolle Kombinationen gegen den chancenlosen Gegner. Nach dem Durchwechseln zur Halbzeit musste man eigentlich mit dem Nachlassen der Torbemühungen rechnen, doch weit gefehlt - Baba Kloppmann profitierte gleich mehrfach von den genialenen Zuspielen von Michael Röttcher, am Ende konnte selbst das Comeback von Michael Meseke mit seinem ersten Hattrick gefeiert werden.


Frank Goldmann und Wolfgang Koch animierten diese Vorstösse ebenfalls zu einigen sehr sehenswerten Vorstössen. Bester Vorbereiter im Spiel jedoch Oliver Hille, leider konnten (sehr) viele seiner tödlichen Pässe nicht in Tore umgemünzt werden (Michael Meseke, Sascha Bordiehn). Letzterer verletzte sich leider am Knie, so dass er wohl in den nächsten Spielen nicht zur Verfügung stehen wird.


Bereits am Mittwoch (18.30 Uhr in Herberhausen) wartet der nächste Gegner. Die Herberhäuser werden uns das Toreschiessen mit Sicherheit nicht so leicht machen, aber der Ex Verein von Torwartlegende Jojo Ahrens muss trotzdem mit sehr motivierten Hainbergern rechnen!

25.04.2008

Fifaschiedsrichter Michael Weiner besuchte den SC Hainberg.









„Gewisser Abstand muss sein“



Bundesliga-Schiedsrichter Michael Weiner in Göttingen



Von Eduard Warda - Göttinger Tageblatt-.
Göttingen. Er ist Polizeibeamter und sorgt auch auf dem Fußballplatz für Ruhe und Ordnung: Michael Weiner zählt zu den profiliertesten Bundesliga-Schiedsrichtern. Als Botschafter eines Integrationsprojekts des niedersächsischen Innenministeriums besuchte er gestern den ASC 46 und den SC Hainberg, in dessen Vereinsheim er im Anschluss Schiedsrichtern der Region Rede und Antwort stand.



Sichtlich angetan war der 39-Jährige von den Integrations-Bemühungen der Göttinger Vereine. „Das hat mich sehr beeindruckt, hier wird viel für Integration getan“, sagte Weiner im Anschluss an einen Rundgang auf den Zietenterrassen, auf dem er unter anderem die Funsporthalle besichtigte. 500000 Euro lässt sich das Land Niedersachsen das Projekt kosten, bei seinen Vereinsbesuchen möchte sich der Schiedsrichter einen Überblick verschaffen.




„Die Spieler werden gesiezt“
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Unparteiischen stand Weiners Einsatz im Rampenlicht der großen Fußball-Bühne Bundesliga. Ob er Profis duze, wollte ein Schiedsrichter wissen. „Nein, die Spieler werden gesiezt“, unterstrich der Gast, „das ist eine Frage des Anstands und des Respekts. Ich gehe ja auch nicht durch die Göttinger Fußgängerzone und duze Leute. Ein gewisser Abstand muss sein.“ Versteht er sich als Hochleistungssportler? „Als Schiedsrichter trainieren wir drei- bis viermal pro Woche und legen in Spielen zehn bis 14 Kilometer. zurück. Das muss professionell ablaufen.“
Geduldig nahm sich der Referee, der im Landkreis Hildesheim wohnt und sich laut eigener Aussage gern im Göttinger Tageblatt über den südniedersächsischen Sport informiert, der Fragen seiner Kollegen an. Häufig werde er in solchen Runden nach Profi-Schiedsrichtern gefragt, wie es sie in England gibt. „Auf Premiere ist das immer wieder schön zu sehen“, unterstrich Weiner, der sich seine Fußball-Einsätze durch Überstunden bei der Polizei erarbeitet: „Die deutschen Schiedsrichter sind besser.“