Der Tag nach Himmelfahrt : Hainbergs 4. mit ernüchterndem 3:3
Nun, ganz einfach: Während ein nicht geringer Teil der die Jungs um Teamchef Jockel Lohse in alter Tradition am Vortag des Spiels die Männerwelt hochleben ließ, munkelt man, dass die Groß Ellershäuser Mannschaft zur Vorbereitung auf ihr Gastspiel geschlossen am Himmelfahrtsgottesdienst auf der heimischen Streuobstwiese teilgenommen hat. Der Herr scheints ihnen gelohnt zu haben. „Wer feiern, kann, der kann auch spielen“, so der Volksmund und somit standen die „Feierbiester“ vom SCH auch nach dem begangenen Vatertag ihren Mann, während die Gäste anscheinend mit dem Fußball-Papst in der Tasche aufliefen. Und so gestaltete sich dann auch die Begegnung. Die Mannschaft des SC, wohl noch nicht vollständig ausgenüchtert und vereinzelt mit „Fahne“ angetreten, spielte zunächst so, dass sich die erschienenen Zuschauer die Augen rieben, denn hinten lud die Hainberger Abwehr zum Tag der offenen Tür ein. Frei nach dem Motto „Herein spaziert!“ oder „Wer will noch mal, wer hat noch nicht?“ gaben sie den gegnerischen Stürmern bis zum eigenen Strafraum freies Geleit. Und so war die schnelle 3:1 Gästeführung nur die logische Konsequenz. Einzig der zwischenzeitliche Ausgleich von Azo Pelé(sic) zum 1:1 ließ erkennen, dass die Hainberger die hohe Kunst des Fußballspielens nicht verlernt haben konnten, denn so einen wie den von Helmut Hobrecht getretenen Eckball sowie den darauf folgenden Kopfball von Azo Pelé(sic) sieht man sonst nur Samstags ab 18:00 Uhr in der Sportschau oder in Lehrvideos des DFB. Erst allmählich erspielten sich die Hainberger Chancen über Chancen, vergaßen dabei aber, dass das Ziel des Fußballspiels eben nicht darin besteht, den gegnerischen Torwart abzuschießen, sondern möglichst den Ball an ihm vorbei zu bugsieren. Zur Pause folgte rechts und links ein personeller Wechsel. Und da die Leber bekanntermaßen auch bei Bewegung dann doch vermehrt Alkohol abbaut, wurden zumindest zwei der weiteren zahlreichen Chancen durch die Gastgeber genutzt. Helmut Hobrecht, schlenzte den Ball zum 2:3 am Gäste-Keeper vorbei, Jockel Lohse traf 10 Minuten vor dem Ende mit einem Kopfball zum absolut verdienten 3:3 Ausgleich. Was in den letzten 10 Minuten folgte, war wie ein Ausschnitt aus dem Film Klassiker „Täglich grüßt das Murmeltier.“ Eine Chance nach der anderen erarbeiteten sich insbesondere unermüdlich rackernde Jockel Lohse sowie Aco Pelesic (um seine sich Tricks in Ruhe anschauen zu können, braucht man eine Hochgeschwindigkeitskamera), doch der Ball wollte nicht zum Siegtreffer im gegnerischen Netz landen. Ein toll geführter leidenschaftlicher Kampf unserer Mannschaft, mit Chancen für den Rest der Saison und dennoch war nach Spielende leichte Ernüchterung zu spüren. Damit diese dann aber doch nicht zu groß wurde, ließen sich die Herren der Schöpfung in der Kabine das von Babba Kloppmann spendierte Bier schmecken … als kleinen Vorgeschmack auf den nächsten Vatertag. Zum Abschluss noch ein kleines Rätsel fürs Wochenende: Wie nennt man einen Hainberger nach dem Vatertag? Richtig! „Fahnen-Träger“.
Für den SC spielten: Frank Wolany, Lars Fromme; Babba Kloppmann; Wolla Koch, Ole Fröhlich, Frank Goldmann, Hermann Fuge, Nils Hocke, Mürat Bayri (im Bild), Helmut Hobrecht, Jörg Lohse, Muhidin Pelesic, Lars Heuermann, Denni Luer, Holm Frauendorf.
Berlin, Berlin….! B-Junioren im Pokalfinale
Lindenberg-Adelebsen war am Mittwoch nicht der erwartet schwere Gegner. So fehlten der Heimmannschaft ein paar Spieler, unter anderem der wohl beste Keeper der Liga. Aber auch wir waren nicht ganz vollzählig und es fehlte unter anderem Lasse Sager, unsere ordnende Hand im Mittelfeld. Trotzdem spielten wir eine mehr als ordentliche erste Halbzeit. Ball und Gegner wurden schön laufen gelassen, Angriff um Angriff herausgespielt und nach dreimal Laith Mugames stand es völlig verdient 3:0.
Wenn man der Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt einen Vorwurf machen konnte, dann für die mangelhafte Chancenverwertung. Es hätte zur Halbzeit durchaus 6:0 oder 7:0 stehen müssen, aber bei so viel Überlegenheit eigentlich uninteressant. Eigentlich. Aber dazu später. In der ersten Halbzeit waren besonders der Spielaufbau und das Zusammenspiel zu loben. Auf dem guten Platz in Lödingsen boten wir feinen Kombinationsfußball und besonders Aushilfsaußenverteidiger Felipe Sanchez und Laith im Sturm drehten richtig auf. Außenverteidiger Cedric Goldmann war ebenfalls bärenstark. Aber auch Baban Goran auf der Zehn war eine ordnende Hand. Von Adelebsen kamen bis hierhin nur lange Bälle, die der gute Ugur Özcan allesamt an der Mittellinie abfing.
In der Halbzeit beschlossen wir uns dazu, so weiter zu spielen, als würde es 0:0 stehen und den Gegner weiter ernst zu nehmen. Das taten wir auch, aber wir vergaßen dabei völlig das Fußball spielen. Nach zwei Gegentreffern in der 65. und 70. Minute wurde es so noch mal unnötig spannend und selten hat man gesehen, dass ein bereits so deutlich geschlagener Gegner wiederbelebt wurde. „Nach einer Halbzeit ist im Fußball eben noch kein Gegner besiegt“, stellte Spielervater und Trikotsponsor Stefan Krüger am Rand fest. Allerdings hatte er leider die erste Halbzeit nicht gesehen, denn dieser Unterschied verschlug mir als Trainer kurz die Sprache. Ich glaube, dass in der Halbzeit etwas (zu sehr) der Druck von meinen Jungs abgefallen ist. Die Jungs bestehen seit dem Rückrundenstart die schwere Aufgabe, alle Spiele gewinnen zu müssen. Dies ist ihnen bisher ausgezeichnet gelungen, aber nach einer so deutlichen Überlegenheit und Führung fiel der Erfolgsdruck endlich mal ab und es wurde durchgeatmet. Menschlich. Nach den zwei Gegentoren wurde dann auch wieder etwas konzentrierter agiert und die Führung doch sicher ins Ziel gerettet. Leider verletzte sich dabei Ugur Özcan an der Leiste, so dass er uns in den nächsten Spielen wahrscheinlich schmerzlich fehlen wird. Sechs Spiele sind es jetzt noch inklusive des Pokalfinales. Am kommenden Samstag kommt die in der Rückrunde sehr starke Mannschaft von Weser Gimte auf die Zietenterrassen.
Es spielten: Marc Lehmann – Cedric Goldmann, Simon Scheuchzer, Pashalis Patelouidis (60. Jan Schröder), Felipe Sanchez – Ugur Özcan, Sergej Heckmann – Timo Krüger (30. Fadi Omayrat), Baban Goran, Jannis Rösing – Laith Mugames.
Nicht zum Einsatz kam leider David Pfander.
Berlin, Berlin….! B-Junioren im Pokalfinale
Lindenberg-Adelebsen war am Mittwoch nicht der erwartet schwere Gegner. So fehlten der Heimmannschaft ein paar Spieler, unter anderem der wohl beste Keeper der Liga. Aber auch wir waren nicht ganz vollzählig und es fehlte unter anderem Lasse Sager, unsere ordnende Hand im Mittelfeld. Trotzdem spielten wir eine mehr als ordentliche erste Halbzeit. Ball und Gegner wurden schön laufen gelassen, Angriff um Angriff herausgespielt und nach dreimal Laith Mugames stand es völlig verdient 3:0.
Wenn man der Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt einen Vorwurf machen konnte, dann für die mangelhafte Chancenverwertung. Es hätte zur Halbzeit durchaus 6:0 oder 7:0 stehen müssen, aber bei so viel Überlegenheit eigentlich uninteressant. Eigentlich. Aber dazu später. In der ersten Halbzeit waren besonders der Spielaufbau und das Zusammenspiel zu loben. Auf dem guten Platz in Lödingsen boten wir feinen Kombinationsfußball und besonders Aushilfsaußenverteidiger Felipe Sanchez und Laith im Sturm drehten richtig auf. Außenverteidiger Cedric Goldmann war ebenfalls bärenstark. Aber auch Baban Goran auf der Zehn war eine ordnende Hand. Von Adelebsen kamen bis hierhin nur lange Bälle, die der gute Ugur Özcan allesamt an der Mittellinie abfing.
In der Halbzeit beschlossen wir uns dazu, so weiter zu spielen, als würde es 0:0 stehen und den Gegner weiter ernst zu nehmen. Das taten wir auch, aber wir vergaßen dabei völlig das Fußball spielen. Nach zwei Gegentreffern in der 65. und 70. Minute wurde es so noch mal unnötig spannend und selten hat man gesehen, dass ein bereits so deutlich geschlagener Gegner wiederbelebt wurde. „Nach einer Halbzeit ist im Fußball eben noch kein Gegner besiegt“, stellte Spielervater und Trikotsponsor Stefan Krüger am Rand fest. Allerdings hatte er leider die erste Halbzeit nicht gesehen, denn dieser Unterschied verschlug mir als Trainer kurz die Sprache. Ich glaube, dass in der Halbzeit etwas (zu sehr) der Druck von meinen Jungs abgefallen ist. Die Jungs bestehen seit dem Rückrundenstart die schwere Aufgabe, alle Spiele gewinnen zu müssen. Dies ist ihnen bisher ausgezeichnet gelungen, aber nach einer so deutlichen Überlegenheit und Führung fiel der Erfolgsdruck endlich mal ab und es wurde durchgeatmet. Menschlich. Nach den zwei Gegentoren wurde dann auch wieder etwas konzentrierter agiert und die Führung doch sicher ins Ziel gerettet. Leider verletzte sich dabei Ugur Özcan an der Leiste, so dass er uns in den nächsten Spielen wahrscheinlich schmerzlich fehlen wird. Sechs Spiele sind es jetzt noch inklusive des Pokalfinales. Am kommenden Samstag kommt die in der Rückrunde sehr starke Mannschaft von Weser Gimte auf die Zietenterrassen.
Es spielten: Marc Lehmann – Cedric Goldmann, Simon Scheuchzer, Pashalis Patelouidis (60. Jan Schröder), Felipe Sanchez – Ugur Özcan, Sergej Heckmann – Timo Krüger (30. Fadi Omayrat), Baban Goran, Jannis Rösing – Laith Mugames.
Nicht zum Einsatz kam leider David Pfander.
C: Bittere Heimniederlage gegen Radolfshausen
Die jungen Hainberger begannen auch sehr engagiert, doch ohne die nötige taktische Disziplin in der Offensive. Gegen die tief stehenden Radolfshäuser lief zu viel durch die Mitte, während die Außenbahnen oft verweist waren. Zudem funktionierte das Umkehrspiel nach Ballverlusten in der gegnerischen Hälfte nur unzureichend. Sicher wäre es mit einem frühen Tor, das bei Chancen für Maciej Mundkowski und Julian Goerigk möglich gewesen wäre, vielleicht besser gelaufen, denn immer dann, wenn die Gästeabwehr aufgerückt war gelangen den Hainbergern die besten Spielzüge. So wie beim Ausgleich der Platzherren, als Linksverteidiger Jasper Krebs Stürmer Joshi Lützeler mit einem Diagonalpass in die Spitze mustergültig bediente und dieser vor dem Tor die Ruhe bewahrte. Schade nur, dass Radolfshausen das Gleiche 10 Minuten vorher ebenfalls gelungen war, als der Gäste-Stürmer nach einem zu kurz abgewehrten Ball am schnellsten reagierte und aus kurze Distanz einköpfte.
Trotz eindringlicher Mahnung ihrer Trainer in der Pause, das Spiel ohne Ball im Spielaufbau zu verbessern und entschlossener zu Werke zu gehen, setzten sich die Schwächen der Gastgeber an diesem Tag in der zweiten Hälfte fort. Die Strafe folgte nach 51 Minuten mit dem 1:2. Zwar schaffte Julian Goerigk auf Vorarbeit des unermüdlichen Joshua Lützeler mit einem sehenswerten Schuss in den Torwinkel den zwischenzeitlichen Ausgleich (55.), doch nur drei Minuten später sorgte Radolfshausens bester Mann mit einem Alleingang von der Mittefeldlinie durch drei Hainberger hindurch für die erneute Führung der Gäste. Und diesmal war sie spielentscheidend, denn von nun an gelangen den Hainbergern kaum noch planvolle Aktionen. Joshi Lützeler und Maciej Mundkowski hatten trotzdem die Chancen auf dem Ausgleich, doch waren ihre Schüsse zu unplatziert. Hinzu kamen drei gefährliche Standards. Stattdessen gelangen den Gästen, die Spieler aus den Ortschaften Groß Lengden, Landolfshausen, Ebergötzen, Seulingen und Sattenhausen vereinen, mit einem Konter das 2:4 vier Minuten vor dem Ende.
„Spieler und Trainer sind vom Ergebnis her sehr enttäuscht, aber ohne taktische Disziplin, Laufbereitschaft im Spiel ohne Ball und die Durchsetzungsfähigkeit in den wichtigen Zweikämpfen kann man gegen einen im Spielverlauf immer selbstbewusster werdenden Gegner nicht bestehen“ zeigte sich Trainer Roman Müller nach dem Spiel ziemlich geknickt. „Ich hoffe, dass wir in den anstehenden Trainingseinheiten und den noch ausstehenden drei Auswärtsspielen diese Fehler abstellen und so die Saison mit Erfolgserlebnissen beenden“ blickt er bereits nach vorn. Nächster Gegner ist kommenden Dienstag Olympia Duderstadt.
Aufgebot: Tim Höbelmann – Mattis Holst, Jannes Bokeloh, Felix Iber, Jasper Krebs – Toni Heppner, Julijan Grbavac – Julian Goerigk, Alex Peronko, Maciej Mundkowski – Joshi Lützeler; eingewechselt: Rawi Kalantari, ferner auf der Bank: Nick Agemar, Marc Minor, Fabio Matthias
Puuh - 2:1 Sieg der Hainberger A-Jugend war ein hartes Stück Arbeit
Aber von Beginn machten die JSGer deutlich, dass sie den Kampf um den Klassenerhalt keinesfalls wegschenken wollten. Mit hohem Einsatz und konzentriert gingen sie von der ersten Minute an zur Sache und hielten das Spiel trotz einer optischen Überlegenheit, die wir uns deutlich erspielt hatten, offen. Wie schon in den vorangegangenen Spielen konnten wir auch unsere Chancen, die teilweise gut herausgespielt wurden, nicht nutzen.
In der 34. Minute setzte sich Nicky Becker dann doch einmal entschlossen auf der linken Seite durch und traf mit einem satten Schuss zum verdienten 1:0. Kurz darauf eröffnete sich den Gästen die große Chance zum Ausgleich. Den Flachschuss aus kurzer Distanz konnte Keeper Fredde Pense aber mit einer guten Parade abwehren.
Leider - und auch dies mussten wir Trainer in den vergangenen Spielen wiederholt feststellen - brachte die Führung eben nicht die erwartete Sicherheit, sondern beruhigte unsere Akteure leider in der Form, dass nun die Bemühungen um einen weiteren Treffer nahezu eingestellt und die Einsatzbereitschaft und Konzentration ein bisschen runtergefahren wurde.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war das Spiel dann auch nicht auf besonders hohem oder erfreulichen Niveau. Einen groben Fehler im Spielaufbau nutzten die Gäste dann auch in der 62. Minute zur Balleroberung und zum anschließenden Ausgleichstreffer.
Es ist immer wieder schwer, nachdem man im falschen Bewusstsein, die Sache sei schon "gegessen", mit weniger Einsatz, Tempo und Konzentration gespielt hat, im Spiel "den Motor wieder anzuwerfen". Das kostet Zeit und ist angesichts der schwindenden Kondition in der Schlussphase eines Spiels ein echter Kraftakt.
Denn die Gäste hatten angesichts der Möglichkeit, zumindest einen Punkt mitzunehmen, und der Androhung ihres Trainers, bei nächsten Training "Gras fressen" zu müssen, wenn das noch schief gehen würde, natürlich ihre Bemühungen intensiviert. Aber am Ende setzte sich dann doch die spielerische und technische Überlegenheit der Hainberger A-Jugend durch. Jonas Hille dribbelte sich von links in den Strafraum und ließ dem Keeper der Gäste auch aus relativ spitzem Winkel keine Chance: 2:1.
Wir hatten dann noch mehrere Chancen, konnten diese aber nicht mehr nutzen.
Insgesamt müssen wir mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden sein. Denn es spielte dort vielleicht auch schon ein wesentlicher Teil des Kaders der nächsten Saison. Nachdem in der zweiten Halbzeit der etwas indisponierte Valentin Suchfort durch Till Bornemann ( welcome back!) ersetzt wurde, standen bis auf Alex "Capitano" Hafner und Niclas Becker vorübergehend nur Spieler des jüngeren 95er Jahrgangs auf dem Platz. Aber anders konnten wir den Ausfall mehrerer Leistungsträger nicht mehr auffangen. Von einer Stammelf kann schon lang nicht mehr die Rede sein. Schauen wir mal, wer nächste Woche dabei ist.
SC Hainberg
Frédéric Pense, Konstantin Rammert, Manuel Jerzyk, Benny Duell, Adrian Kuklinski, Valentin Suchfort, Alex Hafner, Niclas Becker, Jonas Hille, Dominik Timme, Marvin Oetzel, Sarom Siebenhaar, Stefan Goderski, Till Bornemann
Christian "Spaghetti" Dreher, Klaus Kolb, Olli Hille



