30.05.2007

Ferienfreizeit: Plätze frei


Ferienfreizeit: Plätze frei
Göttingen (lu). Die Sportjugend Göttingen veranstaltet in den Sommerferien mehrere Sportfreizeiten für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren.

Zwei Sommer-Surfcamps finden in der Zeit vom 19. Juli bis zum 3. August und vom 1. bis zum 16. August an der französischen Atlantikküste auf dem Zeltplatz in Moliets Plage statt. Wellenreiten und Bodyboarden stehen auf dem Programm.


Für Beachsoccer, Bodyboarden und Volleyball gibt es vom 3. bis zum 16. August an der Costa Brava Gelegenheit. Die Unterbringung erfolgt hier in Ferienhäusern. Eine Reise nach Sardinien, wo der Zeltplatz direkt am Meer liegt, bietet die Sportjugend vom 22. Juli bis zum 7. August an. Beachaktivitäten, ein Tennisjuxturnier und Ausflüge werden angeboten.

Weitere Informationen zu den Camps und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei der Sportjugend Göttingen unter Telefon 0551/70701-30, per E-Mail von sportjugend@ssb-goettingen.de oder unter der Internetaddresse www.ssb-goettingen.de.

30.05.2007

10 Tage Sport zum Staunen und Mitmachen







Eine Veranstaltung der Superlative planen der Kauf Park Göttingen und der Stadtsportbund: Vom 5.-15.9.2007 findet die "Göttinger Sportschau" im Kauf Park statt.



"Wir möchten mit der Göttinger Sportschau Sportvereinen und -verbänden die Gelegenheit geben, sich 10 Tage lang zu präsentieren und neue Mitglieder zu werben," betont Andreas Gruber. Der Kauf Park Manager und das Team vom SSB (Joachim Pförtner, Hans-Jürgen Mack, Gundel Utermöhlen und Kristian Rink) möchten nahezu jede Sportart präsentieren. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Über 42 Vereine und Verbände haben bei den ersten Vorbereitungstreffen ihr Interesse bekundet.


Wie bereits bei den Veranstaltungen in den Jahren 1999 und 2003 soll den Vereinen aus der Region die Möglichkeit geboten werden, sich den Menschen in der Region vorzustellen und die hohe Leistungsfähigkeit der Sportvereine zu dokumentieren. Zielsetzung ist, dass die Vereine durch kompetente Präsentation interessierte und neue Mitglieder für sich und die Vereinsarbeit gewinnen können.



Auf der Sportarena können über die Fachverbände Sportarten zusammengefasst und auf Themeninseln präsentiert werden. Die Sparten der Vereine können sich auf diesen Themeninseln wiederfinden. Die Vereinsarena bietet den Sportvereinen die Möglichkeit, sich insgesamt als Verein darzustellen, das heißt mit allen Sportarten komplett auf einer Präsentationsfläche.


Nähere Informationen:
Stadtsportbund Göttingen e.V.
Hans-Jürgen Mack
Tel.: (05 51) 70 701-30
E-Mail: mack@ssb-goettingen.de

30.05.2007

Hainberg II. schon am Donnerstag am Greitweg.

Fußball
In der 2. Kreisklasse II kommt es am Donnerstag zum Derby zwischen Sparta II und Hainberger SC II. Beginn ist um 19 Uhr.

MB.

29.05.2007

Frau Steinhaus pfeift in der 2. Liga

Göttingen.

Fußball-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (Bad Lauterberg) hat den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Die 28-Jährige ist in der Geschichte des deutschen Profi-Fußballs die erste Unparteiische, die für einen Einsatz in der 2. Liga vorgesehen ist. Bislang leitete die Polizeibeamtin Regionalligaspiele.

Ihre Bekanntheit steigerte die Polizeibeamtin durch einen Prozess gegen den damaligen Oberliga-Trainer der SVG Einbeck, Helmut Latermann. Das Sportgericht des NFV verurteilte Latermann 2002 wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe. Der damalige Kriminalhauptkommissar hatte der Schiedsrichterin Steinhaus nach einem Spiel mit "dienstlichen Konsequenzen" gedroht.
Ralf Walle.

29.05.2007

Neue Liga – neues Leben

„Nie mehr 3. Liga“ und „We love St. Pauli, olé“ schallte es beim Public Viewing über den Spielbudenplatz in Hamburg. Ausgelassen belagerten die Anhänger die autofreie Reeperbahn und feierten bis in die Morgenstunden ein rauschendes Fußball-Fest, das Erinnerungen an die WM-Atmosphäre vor einem Jahr weckte.

Hamburg (dpa/sid).
„Das ist der ganz normale Wahnsinn“, sagte die 51 Jahre alte St.-Pauli-Sympathisantin Evi Sasse. Knapp 20 000 Menschen hatten am Freitagabend den Aufstieg des FC St. Pauli in die 2. Fußball-Bundesliga auf einer Großbildleinwand verfolgt – einige feierten durch bis Pfingstmontag.

Nach exakt vier Jahren Drittklassigkeit weht also wieder die Totenkopffahne über dem Bundesliga-Unterhaus. Mit einem 2:2 gegen Dynamo Dresden enterten die braun-weißen Fußball-Piraten endgültig die 2. Liga. „Bis zur letzten Sekunde hatte ich Angst, dass noch was schiefgehen könnte. Dieses irre Erlebnis haben sich die Jungs erarbeitet“, sagte Trainer Holger Stanislawski, einen Aufstiegsring mit Gravur am Finger. Der 37-Jährige, 1995 und 2001 als Spieler mit St. Pauli in die 1. Liga aufgestiegen, steht kurz vor einer Vertragsverlängerung.

Stanislawski übernahm den hanseatischen Kult-Klub kurz vor Ende der Hinrunde als Nachfolger von Coach Andreas Bergmann (nächste Saison 96-Amateure) auf dem 2. Tabellenplatz und führte ihn mit 40 Punkten aus 19 Spielen nach oben. Als die Spieler ein Transparent mit der Aufschrift „Eine neue Liga ist wie ein neues Leben“ entrollten, bekam sogar Klubchef Corny Littmann feuchte Augen. „Ich bin restlos begeistert und überzeugt davon, dass diese Truppe auch in der 2. Liga bestehen wird.“ Bis zum Saisonstart soll die erste von vier neuen Tribünen des Millerntor-Stadions fertiggestellt sein. Bis 2014 wird die arg in die Jahre gekommene Arena saniert und auf eine Kapazität von 30 000 Plätzen erweitert.