Werder zum Finale nach Hattorf
Werder zum Finale nach Hattorf
Fußball-Bezirksliga: Für die Kirchner-Elf ist noch alles möglich - allerdings nur mit fremder Hilfe
HANN. MÜNDEN. "Diese Situation haben wir uns selbst zuzuschreiben." Selbstkritisch, aber nicht ganz ohne Hoffnung gehen Andreas Kirchner und seine Bezirksliga-Fußballer des FC Werder Münden am Sonntag in das alles entscheidende letzte Saisonspiel beim FC Merkur Hattorf. Die Voraussetzungen könnten klarer nicht sein: Alles andere als ein Sieg, und die Mündener sind definitiv abgestiegen. Da auch die Hattorfer, derzeit mit einem Punkt Vorsprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz Tabellendreizehnter - zum sicheren Klassenerhalt drei Punkte benötigen, dürfte für Hochspannung gesorgt sein.
"Leider haben wir es durch die Niederlage gegen Hilkerode verspielt, es selbst in der Hand zu haben", kann Kirchner das 0:5 vor knapp zwei Wochen gegen das damalige Schlusslicht noch immer nicht fassen. Jetzt, als Tabellenletzter, ist man selbst bei eigenem Sieg auf einen Punktverlust eines der vor den Mündenern liegenden Teams aus Hilkerode und Bad Sachsa angewiesen. Da diese mit dem RSV Göttingen 05 (Hilkerode zuhause) und dem SC Hainberg (Bad Sachsa auswärts) nicht gerade leichte Gegner haben, scheint zumindest das nicht ganz ausgeschlossen.
Viel unwahrscheinlicher scheint dagegen nach der zuletzt gezeigten desolaten Leistung die Möglichkeit eines Mündener Sieges. Sogar die kämpferische Einstellung, welche die Mannschaft in den Wochen zuvor beim 1:0-Sieg in Hainberg und dem 0:1 gegen Landolfshausen ausgezeichnet hatte, war gegen Hilkerode wie weggeblasen. "Und unsere Abschlussschwäche zieht sich ja nun schon durch die ganze Saison", beklagt Kirchner die fehlenden Alternativen im Sturm.
Genau das könnte auch am Sonntag das größte Problem der Mündener werden. Zwar muss das Schlusslicht erneut auf seinen rot-gesperrten Käpt'n Heino Schlaßa verzichten, doch sollte die Hintermannschaft mit Libero Sven Wucherpfennig und den beiden Manndeckern Mischka und Bickmeyer durchaus in der Lage sein, dem Hattorfer Sturm Paroli zu bieten. Wer jedoch vorne für die nötigen Tore sorgen soll, da ist auch Kirchner mittlerweile ratlos. "Wir haben einfach keinen Knipser und müssen darauf hoffen, dass der Ball irgendwie den Weg ins Tor findet", sagt er.
Neben Schlaßa muss der Coach vermutlich auch wieder auf Hoffnungsträger André Trapp verzichten, der sich gleich zu Beginn des Hilkerode-Spiels einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte. Damit dürfte die gleiche Formation wie vor zwei Wochen auflaufen und damit die Chance erhalten, sich für die deprimierende 0:5-niederlage zu rehabilitieren. Und wer weiß, vielleicht gibt es für die Mündener am Ende einer Saison mit einigen Höhen und viel mehr Tiefen ja dann doch noch etwas zu feiern.
SG Hainberg III. - Lindenberg III. Sonntag um 11.00 Uhr
Am Sonntag um 11.00 Uhr spielt SC Hainbergs dritte gegen die dritte Mannschaft von Lindenberg.
Über Zuschauer würden sich die Spieler sicherlich freuen.
MB.
Schade, SC Hainberg verliert 4:3
In einem sehr guten Punktspiel der II. Kreisklasse verlor die Reserve vom SCH im Stadtderby gegen Sparta III. mit 4:3.
Der ausführliche Bericht folgt.
MB.
SVG gegen 96 im September
SVG gegen 96 im September
Göttingen. Das Testspiel zwischen der SVG Göttingen und dem Fußball-Bundesligisten Hannover 96 wird voraussichtlich erst im September dieses Jahres steigen. "Es gibt noch keinen Termin. 96 hat uns aber drei Termine im September angeboten", sagte gestern Thorsten Tunkel, Fußball-Abteilungsleiter der SVG.
Das Freundschaftsspiel, das im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag der SVG stattfinden wird, war ursprünglich für Anfang Juli vorgesehen. Doch weil der für Testspiele zuständige Sportmanager Carsten Linke bei den Roten zwischenzeitlich gefeuert wurde und der nun verantwortliche Manager Christian Hochstätter mittlerweile andere Testspiele in der Vorbereitungsphase vereinbart hat, wird nun nach einem Ausweichtermin gesucht.
Ralf Walle
Ferienfreizeit: Plätze frei
Ferienfreizeit: Plätze frei
Göttingen (lu). Die Sportjugend Göttingen veranstaltet in den Sommerferien mehrere Sportfreizeiten für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren.
Zwei Sommer-Surfcamps finden in der Zeit vom 19. Juli bis zum 3. August und vom 1. bis zum 16. August an der französischen Atlantikküste auf dem Zeltplatz in Moliets Plage statt. Wellenreiten und Bodyboarden stehen auf dem Programm.
Für Beachsoccer, Bodyboarden und Volleyball gibt es vom 3. bis zum 16. August an der Costa Brava Gelegenheit. Die Unterbringung erfolgt hier in Ferienhäusern. Eine Reise nach Sardinien, wo der Zeltplatz direkt am Meer liegt, bietet die Sportjugend vom 22. Juli bis zum 7. August an. Beachaktivitäten, ein Tennisjuxturnier und Ausflüge werden angeboten.
Weitere Informationen zu den Camps und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei der Sportjugend Göttingen unter Telefon 0551/70701-30, per E-Mail von sportjugend@ssb-goettingen.de oder unter der Internetaddresse www.ssb-goettingen.de.



