FC Weser, Bilshausen und Wulften steigen auf.
Mit dem FC Wulften und BW Bilshausen stehen schon seit längerer Zeit die Meister und Aufsteiger aus dem Kreis Osterode und Göttingen in die Bezirksliga fest.
Am letzten Spieltag zog der FC Weser nach, der FC gewann sein letztes Heimspiel gegen Hardegsen mit 3:0 und holte sich die Meisterschaft.
MB.
Projekt Meisterschaft
Am kommenden Samstag, um 16Uhr ist Anpfiff im Spiel um die Meisterschaft in Diemarden. Ein Punkt reicht, um sicher Meister zu werden, egal wie der Tabellenzweite Ay Yildiz spielt. Wer zum Zugucken kommen will, ist herzlich willkommen. Treffpunkt ist um 15Uhr an den Zietenterassen. Nach dem Spiel ab 18.30Uhr findet dann die Saisonabschlussfeier und hoffentlich die Meisterfeier am Vereinsheim des SC Hainbergs statt. Dazu sind alle Spieler, Fans und überhaupt alle eingeladen, mitzufeiern. Bis Samstag 15Uhr! B.Zitscher
Kloses Leine-Weser-Express "entgleist".
Am Mittwoch waren beide im Einsatz. Während der austrainierte, aber formschwache WM-Torschützenkönig Miroslav im Nationaltrikot gegen die Slowakei antrat und gewann, versuchte sich der Super RTL-Moderator Dennie im Werder Bremen-Outfit beim Sporttag der Uni Göttingen. Er sei "gut über den Winter gekommen", lautete das Fazit seiner Mitstreiter angesichts des engen Trikots. Sein "Leine-Weser-Express" schied übrigens in der Vorrunde aus. Mit seinen Kommilitonen feierte der Lehramtsstudent bis in die frühen Morgenstunden.
MB.
Bjarne Riis verliert seinen Tour-Sieg
Bjarne Riis verliert seinen Tour-Sieg
Paris (dpa).
Die Organisatoren der Tour de France haben Bjarne Riis nach seinem Dopinggeständnis aus ihrer Siegerliste gestrichen. Der Däne hatte die Frankreich-Rundfahrt 1996 vor seinem damaligen Telekom-Mannschaftskollegen Jan Ullrich gewonnen, vor kurzem aber den Missbrauch des Blutdopingmittels EPO zugegeben.
Tour-Sprecher Philippe Sudres sagte gestern in Paris allerdings, die endgültige Entscheidung, ob Riis nicht mehr als Sieger geführt werde, liege beim Rad-Weltverband UCI. UCI-Justiziar Philippe Verbiest wies darauf hin, dass Riis der Titel nicht aberkannt werden könne. „Aber es ist möglich, ihn nicht mehr zu erwähnen. Nach dem, was er zugegeben hat, ist er nicht mehr der Sieger der Tour de France“, sagte Verbiest. Ein Aufrücken Ullrichs, der damals den 2. Platz belegte, ist wegen dessen eigener Situation kein Thema. Der inzwischen zurückgetretene Ullrich durfte im Vorjahr wegen des spanischen Dopingskandals gar nicht mehr bei der Tour de France starten. Riis hatte vor zwei Wochen jahrelanges Doping mit EPO eingeräumt und angeboten, das Symbol seines Tour-Sieges abzugeben. „Mein Gelbes Trikot liegt zu Hause im Pappkarton in der Garage. Wenn ihr es holen wollt, bitte schön“, hatte er erklärt.
Weiterer Ärger könnte Riis in seiner Heimat drohen. Der frühere CSC-Geschäftsführer Asger Jensby rechnet damit, dass die Computerfirma ihr Engagement als Hauptsponsor beendet, das eigentlich noch bis 2008 vereinbart ist.
MB.
Timo Ochs holt mit Salzburg nationalen Titel
Ehemaliger SCW-Torwart mit Red Bull Salzburg österreichischer Fußballmeister
Aus dem Gt. vom 08.06.07
Timo Ochs ist schwer beschäftigt, sein Handy muss er ständig im Auge behalten. Der Stammtorwart des österreichischen Meisters Red Bull Salzburg und ehemalige Göttinger SCW-Torwart steckt allerdings nicht in schwierigen Vertragsverhandlungen mit neuen Vereinen, er unterzeichnet einen längerfristigen Kontrakt. Ochs heiratet am Wochenende Jugendfreundin Jana, und 130 Gäste kommen. Am Montag geht es dann zurück nach Salzburg, Trainingsauftakt, die Champions-League-Qualifikation wartet. Dennoch findet Ochs Zeit für ein Gespräch in seiner Heimatstadt. Er ist freundlich und offen, ein echter Sympathieträger.
Aus dem hektischen München, von Zweitligist TSV 1860, wechselte Ochs Anfang der Saison ins beschauliche Salzburg. „Was ich in zwei Jahren in München an Skandalen erlebt habe, erleben manche nicht in ihrer ganzen Karriere“, blickt Ochs zurück. In Salzburg erwartete ihn das komplette Gegenteil zur Medien- und Großstadt München. „Wenn man sieht, dass Red Bull als Sponsor zwei Formel-1-Teams unterhält und was die in den Fußball stecken, ist klar, dass die höhere Ziele haben. Wirklichen Druck gab es aber nur intern. Von der Presselandschaft und den öffentlichen Erwartungen her ist Salzburg ein Traum“, erläutert Ochs.
19 Punkte Vorsprung
Salzburg ist in der österreichischen Liga der Krösus, hat um die ehemaligen Bundesligaprofis Carsten Linke, Alexander Zickler, Niko Kovac, Vratislav Lokvenc, Aleksander Knavs und Christian Tiffert sowie das namhafte Trainergespann Giovanni Trapattoni/Lothar Matthäus eine Mannschaft aufgebaut, die national konkurrenzlos ist und mit 19 Punkten Vorsprung Meister wurde.
International hingegen lief es bei Austrias Champion nicht. Gegen den FC Valencia kam 2006 das unglückliche Aus in der Champions-League-Qualifikation, gegen die Blackburn Rovers wurde die Gruppenphase im UEFA-Cup verpasst. Timo Ochs: „Besonders das Aus gegen Blackburn war bitter, weil es so verdient war. Da hat man gesehen, was es für ein Vorteil ist, wenn man in der Liga immer auf höchstem Niveau gefordert wird.“
Gefordert wurde Ochs, der alle Spiele absolvierte, in der Liga nur unregelmäßig. „Die meisten Teams stellen sich gegen uns einfach hinten rein. Auswärts schlägt uns der blanke Hass entgegen“, beschreibt der 25-Jährige den Spießrutenlauf, der sein Team bei jedem Auswärtsspiel erwartet. Dennoch ist er mit dem Wechsel nach Salzburg, wo er noch bis 2009 Vertrag hat, zufrieden. „Die Stadt ist wunderschön. Außerdem ist es eine tolle Chance für einen jungen Torwart, international spielen zu können.“
Nach dem enttäuschenden Abschneiden auf internationaler Ebene soll es nächste Saison besser laufen. Ochs will mit Salzburg die Gruppenphase der Champions-League erreichen, auf jeden Fall aber in die des UEFA-Cups einziehen. „Das wäre für uns schon ein toller Erfolg. Mehr zu erwarten, wäre aber übertrieben.“
Von seinen berühmten Trainern kann er zudem noch viel lernen. „Trapattoni ist toll. So einem erfolgreichen Trainer nimmst du alles ab. Auch Lothar ist gut. Man merkt, dass er sehr ambitioniert ist und sicher irgendwann in der Bundesliga sein wird.“ Ochs sieht seine Karriereplanung gelassen. Erst einmal kommt der Schritt in die Ehe.



