Die Ergebnisse vom Sonntag im Pokal
Landolfsh. - Bovenden 0:3
Gieboldeh. - RSV/05 1:3
Hattorf - Sparta 1:6
Holtensen - Harste 3:1
Verlegt: FC Grone - SVG Göttingen (Mi., 8. August, 18 Uhr).
Der SC Hainberg hat in der ersten Runde im Bezirkspokal ein Freilos und macht sein erstes Pflichtspiel erst am kommenden Sonntag um 11.00 Uhr in Petershütte .
Kreis greift durch
Hann. Münden. Auf den Fußball-Staffeltagen in Gieboldehausen (Jugend) und Lödingsen (Herren) gab es reichlich Anlass, die zunehmende Brutalität auf den Fußballplätzen zu beklagen. Im abgelaufenen Spieljahr musste sich das NFV-Kreissportgericht unter Vorsitz von Jürgen Treidler (FC Brochthausen) und Detlef Bruns (Dransfelder SC) mit 75 Fälle befassen - deutlich mehr als im Jahr zuvor; darunter krasse Fälle von Beleidigung, Bedrohung und Tätlichkeit auch gegen die Schiedsrichter.
In mehreren mündlichen Verhandlungen fällte das Kreissportgericht zuletzt folgende Urteile:
Den vom TSV Groß Schneen verschuldeten Spielabbruch in Niedernjesa (der TSV verließ den Platz) und die Beledigungen und Bedrohungen des Unparteiischen durch Spieler und Fans des TSV bestrafte das Sportgericht mit zusammen 250 Euro. 100 Euro Geldstrafe und zehn Monate Sperre gab es für einen Escheröder Spieler, der in Niedernjesa nach einer Tätlichkeit den Schiedsrichter auch noch beleidigte und bedrohte. Zu eben diesen Delikten - Beleidigung, Bedrohung und Tätlichkeit - kam es auch im A-Junioren-Pokalspiel JSG Jühnde-JSG West. Das Sportgericht sperrte drei Gästespieler: einen für ein ganzes Jahr (Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter), einen für drei Monate (Schiedsrichterbeleidigung) und den dritten nach Tätlichkeit gegen einen Gegenspieler für nur einen Monat.
Die JSG West wurde wegen des Verhaltens ihrer Zuschauer (heizten die Stimmung auf und am Feld an) mit 250 Euro bestraft. Das Sportgericht wertete das Verhalten der West-Zuschauer als zutiefst unsportlich. Die ständige Kritik am Unparteiischen habe letztendlich die strafwürdigen Aktionen begünstigt.
Abgebrochen wurde - von beiden Seiten - das B-Juniorenkreisligaspiel TSV Holtensen-FC Werder Münden. Für Tätlichkeiten wurden jetzt drei Spieler für je drei Monate gesperrt; die Vereine wurden mit 50 beziehungsweise 80 Euro zur Kasse gebeten. Holtensen schließlich ist wegen der Vernachlässigung der Platzdisziplin mit weiteren 100 Euro dabei. Ein des Feldes verwiesener Rosdorfer A-Jugendlicher (Beleidigung des Schiedsrichters) stand unter falschem Namen auf dem Spielberichtsbogen. Der dort aufgeführte Spieler war zeitgleich als Austauschschüler in den USA. Die Angelegenheit kostete Rosdorf 250 Euro.
RSV / Göttingen 05 Sieger im Sparkasse-Göttingen-Cup.
Bild und Bericht aus dem Gt. vom 02.08.
2. Sparkasse-Göttingen-Cup: Schwarz-Gelb-Grüne schlagen die SVG mit 3:2 / 700 Zuschauer
Der RSV 05 hat den 2. Sparkasse-Göttingen-Cup gewonnen. Vor mehr als 700 Zuschauern im Stadion am Sandweg bezwang der Bezirksligist in einem gutklassigen Match die favorisierte SVG mit 3:2 (1:1). Der Bezirksoberligist stellt mit Uli Kockmann den besten Torschützen, er markierte im Turnier zehn Treffer. Mehr als 4000 Besucher sahen in den 31 Spielen des Cups 163 Tore.
MB.
SC Hainberg beim McClean-Cup in Holtensen ausgeschieden.
Holtensen: Nach einer 1:5 Niederlage gegen den Gastgeber aus Holtensen und einem Remis mit 2:2 gegen den Bezirksligakonkurenten TSV Seulingen ist der SC Hainberg bei dem diesjährigen McClean-Cup in Holtensen in der Vorrunde ausgeschieden.
Im letzten Gruppenspiel verpasste der SC Hainberg nur knapp die Partie um den dritten Platz. Wiederum war es der Seulinger Tobias Jung, der nach zweimaliger SC-Führung mit einem Fernschuss für den 2:2-Endstand sorgte. Zuvor hatten für Hainberg Lüdecke und erneut Treppschuh getroffen, den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich markierte Regenhardt. „Seulingen machte aus zwei Möglichkeiten zwei Tore“, resümierte Kallmeyer.
Wir haben durch Urlaub und Verletzung in dieser Woche erhebliche personelle Engpässe und können mit dem Ergebnis leben, so Hainbergs Fußballfachwart Jörg Lohse, der den zur Zeit im Urlaub befindlichen Trainer Jankowiak vertritt.
MB.
Na also, Sinkewitz gesteht Doping
Sinkewitz vor Riesen-Strafzahlung
Patrik Sinkewitz' Doping-Geständnis hat teure Folgen: Nach dem Rauswurf bei T-Mobile kündigt sein Sponsor Schadensersatzforderungen an, er muss geschätzt 500.000 Euro zurückzahlen und wird wohl gesperrt. Der 26-Jährige plant trotzdem schon, auf den Sattel zurückkehren.
Hamburg - Der Gebrauch eines Testosteron-Gels dürfte für Patrik Sinkewitz eine teure Angelegenheit werden. Der Entlassung durch Arbeitgeber T-Mobile folgte heute prompt die Kündigung durch Sponsor Förstina. Mögliche Schadenersatzforderungen würden juristisch überprüft, teilte der Mineralwasser-Produzent mit. Sinkewitz steht außerdem vor einer mehrjährigen Sperre und - laut Reglement des Weltverbandes UCI - der Rückzahlung seines kompletten Jahresgehalts, das auf 500.000 Euro geschätzt wird.



