29.05.2011

Aus die Maus: B-jugend verliert und steigt ab!

Die Gastgeber fanden gegen die körperlich und technisch guten Northeimer schnell ins Spiel. Mit hohem körperlichen Einsatz veschafften sie sich Respekt und Torchancen. Nachdem Lamine Diop und Alex Hafner am Northeimer Keeper gescheitert waren, setzte sich der starke Alex Hafner auf Pass von Jonas Hille im nächsten 1-1-Duell durch und vollstreckte per Picke ins lange lange Eck.
Mit dieser Führung ging es auch in die Pause. Im zweiten Durchgang reichten zwei Unaufmerksamkeiten in der Hainberger Hintermannschaft, um das Spiel und damit den Klassenerhalt aus der Hand zu geben. Das 1:3 kurz vor dem Ende vollendete die Niederlage. Allerdings hätte nur ein Sieg zum Verbleib in der Bezirksliga gereicht, da Pferdeberg, das selbst knapp gerettet war, beim Hainberger Komkurrenten Weende 2 nicht antrat und Bilshausen in Wolfenbüttel punktete.

29.05.2011

C-Jugend erobert Tabellenführung zurück!

Gegen die robusten Settmarshäuser brauchten die Hainberger etwas, ehe sie sich auf die Spielweise der Gäste eingestellt hatten. Gefährlich wurden die Blau-Weißen immer dann, wenn sie das Mittelfeld schnell und über außen überbrückten. So lag die Führung mehrmals ind er Luft, doch sowohl Timo Krüger, Justin Bronnert, Leon Harms und Cedric Goldmann scheiterten am glänzenden Gäste-Keeper.

In Führung gingen die Settmarshäuser, die einen Freistoß von außen und eine schlecht postierte Mauer zum Treffer aus kurzer Distanz nutzten. Die Spieler von Trainer Roman Müller blieben aber selbstbewusst und kamen kurz vor der Pause zum verdienten Ausgleich. Aus dem Gewühl heraus drückte Justin Bronnert im vierten Versuch den Ball über die Linie. Nach der Pause suchten beide Teams ihre Chance in der Offensive und diesmal waren es die Hainberger, die erfolgfreich waren, als sich Jannis Rösing im Laufduell durchsetzte und zum 2:1 einschob. Hainbergs Keeper Marvin Rhode verhinderte auf der Gegenseite zweimal den Ausgleich bevor Jannis Rösing einen Konter mit einem Heber zum entscheidenden 3:1 abschloss.

Settmarshausen warf in der Schlussviertelstunde alles nach vorn, belagerte teilweise den Hainberger Strafraum, doch fand keine Lücke in der gut sortierten Hainberger Abwehr, in der Lasse Sager, Stefan Gloth und Felix Weichert fast alle Zweikämpfe gewannen.
Auf der Gegenseite ließen die Gastgeber einige Überzahlsituationen bei Kontern ungenutzt.

Am Ende stand der vierte Saisonsieg und der errneute Sprung auf Platz 1, den es nun im nächsten Spiel beim Zweitplatzierten SVG (10 Punkte) zu verteidigen gilt. Nach der gezeigten Teamleistung aller eingesetzten 15 Akteure blickt Trainer Roman Müller optimistisch auf die diese Aufgabe am kommenden Samstag ab 13.30 Uhr im SVG-Stadion.



Folgende Spieler traten für die Blau-Weißen an: Marvin Rhode - Tobias Urnizius, Stefan Gloth, Lasse Sager, Tom Greger - Cedric Goldmann, Felix Weichert - Leon Harms, Timo Krüger, Jannis Rösing - Justin Bronnert; eingewechselt wurden Daniel Peronko, Kevin Lorke, Dogus Efeoglu und David Pfander.

26.05.2011

Insel Langeoog – der Hainberg kommt!!!



Informationen und Anreisehinweise zum Zeltlager Langeoog – Achtung: Bitte Überweisungsträger mitbringen und siehe Informationen im Text zu Fährkosten bzw. Langeoogcard!!



Bitte richtet die Anreise so ein, dass die Fähre am Anreisetag um 17.30 Uhr ab Bensersiel erreicht wird. An dieser Fähre stehen am Langeooger Hafen "Gepäckwagen" bereit, die das Gepäck in das Zeltlager transportieren. In Bensersiel darauf achten, dass das Gepäck in "mit Sportbund" gekennzeichnete Gepäckwagen gelegt wird, damit die Helfer im Hafen Langeoog auch die richtigen Wagen und somit das Gepäck finden, um es verladen zu können. "Sportbund" kann mit Kreide, die von den Gepäckleuten in Bensersiel ausgeliehen werden kann, sichtbar drauf geschrieben werden.



Das Zeltlager kann am Anreisetag ab 15 Uhr bezogen werden. Erste Mahlzeit ist das Abendessen!


Solltet ihr eine andere Anreise planen, so könnt ihr unter www.langeoog.de weitere Fährzeiten finden. Der Gepäcktransport zum Zeltlager ist dann jedem selbst überlassen. Im Ort können Handwagen gemietet werden.


Zu diesem Zeitpunkt stehen euch wieder die entsprechenden Gepäckwagen zur Verfügung. Es wird die Fähre um 11.30 Uhr empfohlen. Die Fahrzeit ab Langeoog beträgt ca. 1 Std. Die letzte Mahlzeit am Abreisetag ist das Frühstück. Lunchpakete können mitgenommen werden.


Kosten: Wir zahlen 18.50 Vollverpflegung pro Person und Tag - egal ob GROß oder klein. Dazu kommen einmalig 6.50 € Gepäcktransport pro Person. Kinder bis 5 Jahre sind frei! Ich werde im Zeltlager Überweisungsträger - die ihr mitbringen müsst - von euch ausfüllen lassen, damit ich die Gesamtrechnung schnell ausgleichen kann.
Zu den Kosten müsst ihr noch die Parkplatzgebühren (ca. 20 €), den Gepäcktransport auf der Fähre, die Fährkosten ca. 10 € und die Kurtaxe einplanen!


Fährkosten bzw. Langeoogcard: Bitte holt euch die Fahrkarten ab dem 1.Juni bei Andreas Schatzler T. 0551/76621 ab. Je Person zahlt ihr 10 € an Andreas. Ihr spart so eine Menge Geld. Unter 6 Jahre ist die Fahrt mit dem Schiff frei!!


Was müsst ihr noch bedenken bzw. mitbringen?
- Schlafsack und kleines Kissen
- Kulturbeutel mit Seife, Kamm, Zahnbürste, Sonnencreme …
- Handtücher, Bademantel
- warmen Schlafanzug
- Hemden und Unterwäsche
- Trainingsanzug
- Sportzeug und Badezeug
- Regenmantel und warme Kleidung
- Trinkbecher
- Krankenschein
- Drachen und Sportgeräte


Wenn noch Fragen offen geblieben sein sollten, dann meldet euch bitte bei mir.


Viele Grüße


André Pfitzner (apfitzner@lsb-niedersachsen.de)


PS. Denkt bitte daran, dass die Insel „Rauchfrei“ ist! Lasst daher die Zigaretten zu Hause.

25.05.2011

SC Hainberg II - eine wahre Geschichte

3500 Jahre Hainberg II



Um gleich vorweg ein weit verbreitetes Missverständnis aufzuklären: Hainberg II wurde nicht durch irische Einwanderer gegründet. Zwar ist nicht zu leugnen, dass der äußere Eindruck manchmal einen anderen Schluss nahe legt (Extreme Trinkfestigkeit; Todesmutiger Kampfeswille), doch in Wahrheit begann Hainberg II wie jede andere 2. Mannschaft eines großen Vereins – als Talentschmiede und „damit die Jungs auch mal ne warme Mahlzeit haben“ (O-Ton Vereinsgründer, möchte unerkannt bleiben).
Gegründet in den letzten Jahren der Kaiserzeit, blieb Hainberg II zwar stets hinter den Erfolgen der ersten Mannschaft zurück, wusste jedoch durch ansehnlichen und attraktiven Fußball zu glänzen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hainberg II die große erste Mannschaft nicht nur spielerisch, sondern auch in der Tabelle überholte. Der Rest ist bekannt und markiert eines der erschütterndsten Kapitel deutscher (Fußball)Geschichte: Hainberg II machte inzwischen nicht nur die Fußballwelt auf sich aufmerksam, sondern weckte auch darüber hinaus Begehrlichkeiten. Dies entging auch der Stadt Göttingen nicht, die 1963 einen spektakulären Deal einfädelte: gegen Zahlung einer Millionensumme wurde die komplette zweite Mannschaft des SC Hainberg in einer kalten Dezembernacht von Göttingen nach München transferiert. Die Stadt München hatte zuvor die Nachricht des DFB erhalten, dass der ortsansässige FC Bayern nicht in die neu geschaffene erste Bundesliga aufgenommen würde, und wollte nun mit aller Macht den Aufstieg im kommenden Jahr.
Die Hainberger Spieler erhielten im Gegenzug einen Satz Baumwollshirts und 10 D-Mark auf die Hand – wer hätte da widerstehen können? Während die Stadt Göttingen etliche Haushaltslöscher stopfen konnte, musste Hainberg II wieder von vorn anfangen. Eine sportliche Talfahrt folgte, Skandale blieben nicht aus. Spieler von Hainberg II ließen sich im Trikot der Konkurrenten Sparta und Puma ablichten, um einen Wechsel zu forcieren, flohen in der Halbzeitpause aus dem Stadion, wenn sie für das Spiel nicht berücksichtigt wurden und bewarfen nörgelnde Zuschauer mit Trinkflaschen. Wer hätte gedacht, dass diese Fälle Jahre später prominente Nachahmer finden würden?
Vielleicht hatte alles aber auch etwas Gutes, denn gerade in den Wirrungen der 70er und 80er Jahre wurde der Grundstein für die spätere Wiedererstarkung von Hainberg II gelegt: Basti Zitscher erblickte das Licht der Welt und fasste sofort den Entschluss, Hainberg II wieder zu altem Ruhm zu führen. Schon als 6 Jähriger pilgerte das „Trainer-Wunderkind“ (Göttinger Tageblatt v. 1.11.1988) zu den Spielen von Hainberg II und analysierte das Spielgeschehen. Inzwischen trainiert er Hainberg II als einer der unumstrittensten Trainer Europas, führte das Team in die 1. Kreisklasse und lehnte Angebote aus Gelsenkirchen (2009) und Hannover (2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010) ab. Zitscher gibt klare Anweisungen auf dem Platz („Ihr Fünf spielt jetzt vier gegen drei!“) und schreckt auch nicht davor zurück, sich mit den Fans anzulegen („Wer glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid? Wer finanziert euch denn die 7 Euro auf der Südtribüne??!“).
Dass Hainberg II zu alter Stärke zurückfinden wird, ist eine Frage der Zeit. Oder doch nicht? Angeblich wurde vor zwei Wochen Christian Nerlinger auf dem Vereinsgelände des SC Hainberg und Zitscher in feinem Zwirn gesichtet. Die Meldung entpuppte sich im Nachhinein jedoch als Ente: Zitscher hat gar keinen feinen Zwirn.

es erinnerte sich Alex H.

23.05.2011

SC Hainberg III mit einem erfolgreichem Wochenende!! FINALEINZUG!

Die dritte Mannschaft des SC Hainbergs hat am Freitagabend den Finaleinzug im Krombacher Pokal durch ein überragendes 6:0 gegen die zweite Mannschaft der Grün- Weißen vom Hagenberg perfekt gemacht. Dabei machte Martin Schwalm drei Tore. Martin Schiller, Ronnie Schön und James Forward trafen jeweils einmal.


Am Sonntag ging es daheim gegen den VFL aus Sichelstein. Auch dieses Spiel wurde ebenfalls gewonnen, durch Tore von Martin Schiller (2x) und Dennis Steinmetz.


Im Detail zum Pokalspiel:


Es war eine überragende erste Halbzeit der dritten Mannschaft des SC Hainberg. Martin Schiller schoss schon nach 10 Minuten das 1:0. Danach spielte der SC Hainberg wie in einem Rausch und schoss dabei das 2:0, 3:0 und 4:0. Der Torschütze der drei Tore hieß Martin Schwalm, der eigentlich um die Zeit arbeiten müsste, aber wie die Hainberger ihn kennen, hat er bei seinem Arbeitgeber sicherlich alles möglich gemacht (wer Martin kennt, weiss mit welchen Mitteln ) um spielen zu können. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft folgerichtig 2-3 Gänge zurückgeschaltet, schließlich musste die Heimmannschaft was tun. Unser prominenter Neuzugang Dennis Steinmetz(Hainberger- Ur- Gestein) brachte hierbei durch seine jahrelange Erfahrung in der ersten Mannschaft des SC Hainbergs Ruhe und Ordnung ins Spiel. Er selber hatte genug Chancen um sein gutes Spiel zu belohnen, jedoch blieb ein Torerfolg aus.
Die defensive um den wieder genesenen Spieler Pablo Jones stand bombenfest und ließ so gut wie nichts zu. Torwart Blank hatte gefühlte 0 Ballkontakte.


Kurz vor Schluss zeigte Hainberg nochmals ihre spielerische Klasse. Nach einem klasse Spielzug über Martin Schiller, lupfte Ronnie Schön den Ball wunderschön über den gegnerischen Torwart ins Tor. Kurz darauf schoss James Forward, der erstmals seit Jahren nicht in der Anfangself stand, durch einen herrlichen Lupfer/ Heber das 6:0. Eine Kopie des 5:0. James Foward zeigte somit seinem Trainer die passende Antwort auf seine nicht Berücksichtigung in der Startelf und welch ein Gefühl und spielerische Klasse er hat.


Im Deteil zum Ligaspiel:


Am Sonntag ging es vor heimischem Publikum gegen den VFL Sichelstein. Die Spieler waren hier extrem motiviert, da das Hinspiel mit einer deftigen 5:2 klatsche endete.


Mit dem ersten Torschuss des Spiels stand es 1:0. Martin Schiller war es, der aus kurzer Distanz den Ball rein schoss, nachdem er sich gegen mehrere Gegner durchsetzte.


Hainberg legte nach und sorgte somit auch für das 2:0. Wieder war es Martin Schiller. Hainberg verwaltete nun das Spiel, da der Gegner die Abwehr auch nicht in Bedrängnis bringen konnte.


Die zweite Halbzeit begann mit einem Rückschlag. Nach einer Kette von Fehler, schoss der gegnerische Gegner an der 16er-Grenze den Ball flach ins Tor. Torwart Blank war hier machtlos. Auf einmal machte der Gegner Druck und brachte unsere Abwehr immer wieder in kritische Situationen, dabei hatte sie oft die Chance den Ausgleich zu erzielen. Entweder versagten sie an Torwart Blank oder an ihren eigenen Nerven. Mitten in ihrer Drangphase schoss Hainberg das 3:1, durch einen fulminanten Freistoß von Dennis Steinmetz aus 25 Metern, der sich anscheinend vom 3. Herrenvirus infiziert hat und wieder dabei war . Zwar kontrollierte Hainberg überwiegend die zweite Halbzeit von da an, aber sie brachten sich immer wieder selber, durch unnötige Ballverluste und sonstigen Dingen, in Gefahr.
Es blieb jedoch beim 3:1.


Fazit: Nachdem Hainberg die letzten beiden Wochenenden nicht so wie gewünscht beendet hat, kann man diese Woche hochzufrieden sein. Nachdem grandiosen 6:0 im Halbfinale folgte der 3:1 Sieg in der Liga, in der man noch minimalste Aufstiegschancen hat.


Pressewart & Nummer 13, Aryan Ansari