Bittere Niederlage für Hainberger C-Jugend!
So waren es die Gastgeber, die nach rund zwanzig Minuten eine Unachtsamkeit der Hainberger Hintermannschaft zum 1:0 Führungstreffer ausnutzten. Doch die Mannschaft bewies wieder einmal Moral und egalisierten den Treffer im direkten Gegenzug. Der Anstoß nach dem Torerfolg war noch nicht ganz ausgeführt, da tauchte Felipe Sanchez vor dem JFV Gehäuse auf und netzte zum Ausgleich ein.
Kurz vor der Halbzeit ging es dann ganz schnell. Innerhalb von 4 Minuten lagen die Hainberger mit 3:1 zurück. "Wir haben es in dieser Phase versäumt, den ballführenden Spieler effektiv unter Druck zusetzen so wie über die restliche Spielzeit. Ein sehr unglücklicher Zeitpunkt so kurz vor der Halbzeit.", so Nils Leunig.
In die zweite Halbzeit ging das Team nach deutlicher Ansprache aber mit erhobenem Haupt und jeder Menge Siegeswillen. Die ersten 20 Minuten plätscherte das Spiel wieder so vor sich hin. Dann War es Linksverteidiger Michel Kämpter der einen Moment schneller schaltete als alle anderen Spieler auf dem Feld. Den auf das Tor geschlagene Freistoß von Cederic Goldmann konnte der JFV Keeper nicht entschärfen und ließ ihn nach vorne prallen. Michel nutze dies zum 2:3 Anschlusstreffer.
Nach rund 50 Minuten hatte der Gegner bemerkt, dass für den noch immer verletzten Keeper Lukas Klasen ein Feldspieler im Tor stand. Aushilfsspieler Jasper Krebs erklärete sich kurzfristig bereit, das Tor der Hainberger zu hüten und machte seinen Job richtig gut. Plötzlich eröffneten die Gastgeber jedoch das Feuer aus der zweiten Reihe. Mehrer Schüsse konnten abgewehrt werden oder verfehlten ihr Ziel. Ein Schuss fand leider doch sein Ziel und zappelte hinter Jasper in den Maschen. Danach rannten die Hainberger weiter ihre Angriffe. "Wir haben uns zum Ende hin zu sehr auf lange Bälle konzentriert.
Auch wenn wir mit Felipe einen sehr schnellen und agielen Spieler im Sturm hatten, können sich die Gegner sehr schnell darauf einstellen und der strukturierte Sielaufbau ging so total verloren." Kritisierte der Trainer nach dem Spiel.
Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff gelang wieder Felipe Sanchez der Anschlusstreffer zum 3:4. Leider konnte positive Energie nicht genutzt und in den Ausgleichstreffer umgewandelt werden. Im Gegenzug dann noch einmal Pech auf Hainberger Seite; Ein Freistoß aus 25 Metern wurde direkt auf das Tor geschossen und ging an Freund und Feind vorbei und Ersatzkeeper Jasper wurde iritiert und griff kanpp vorbei. So hieß es am Ende 3:5 aus Hainberger Sicht.
"Wieder so eine kanppe Niederlage. Wir werden die Zeit im Winter nutzen und intensiv an unseren Schwächen arbeiten und unsere Stärken verbessern. Dann haben wir in der Rückrunde die Möglichkeit den Ein oder Anderen Gegner zu schlagen.", blickt Nils Leunig positiv in die Zukunft.
SCH mit Siegtor in der 89. Minute
Der Hellseher und sein Torschütze: SCH Trainer Oliver Gräbel und sein Torschütze zum 1:0 Bahne Kapelle
Nicht so richtig viel zu berichten gab es von der Bezirksligapartie vom Sonntag zwischen dem SC Hainberg und dem TSV Landolfshausen.
Beide Mannschaften erwischten am Sonntag gelinde gesagt nicht ihren besten Tag. Spielerische Elemente und ein geordneter Spielaufbau blieben über die gesamten 90 Minuten Spielzeit eher Mangelware. In der 89. Minute erinnerte sich Bahne Kapelle über die Vorgabe vom SCH Trainer Oliver Gräbel, der einen "dreckigen Sieg" in der 89. Minute forderte und verlängerte einen Freistoss per Kopf unhaltbar für den Landolfshäuser Torwart Marcel Rudolph zum 1:0 Sieg für die Hainberger.
Fußball-Bezirksliga Kapelle köpft in der 90. Minute Tor des Tages
Gemessen am Spielverlauf und an der Chancenverteilung wäre ein Unentschieden wohl das gerechtere Resultat gewesen. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, Tormöglichkeiten blieben Mangelware. Die aufregendste Aktion fand in der 17. Minute statt, als ein gewaltiger Einwurf von Florian Jünemann fast über Philip Deggim (mit rund 1,75 Meter nicht einer der Größten) hinweggesegelt wäre – aber der SCH-Schlussmann konnte das Leder dann doch noch erreichen. Nach Wiederanpfiff machte Hainberg dann kurzzeitig Druck, der jedoch nicht mehr als sieben oder acht Minuten anhielt. Florian Jünemann hatte in der 72. Minute die Riesenchance, den TSV in Führung zu bringen, doch der 36-Jährige rutschte Zentimeter an einer Vorlage seines Bruders Moritz vorbei. Zum Ende hin kam dann Hainberg noch mal mächtig auf, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Landolfshausen nur noch zu zehnt war – Schiri Niclas Langhans hatte Björn Zöpfgen wegen wiederholten Foulspiels gelb-rot gezeigt. In dieser Phase konnten sich die Gäste ein paar Mal nicht mehr richtig befreien – und prompt fiel das Tor.
„Eine bittere Niederlage“, resümierte Müller nach Spielschluss, „von den nicht vorhandenen Chancen hatten wir noch die besseren“. Gräbel dagegen fand das Ergebnis „aufgrund unseres etwas größeren Aufwands in Ordnung“. Den Sieg widmeten er und sein Team ausdrücklich ihrem Mannschaftskameraden Fabio Grimaldi, der bei einem schweren Autounfall seine Schwester verlor.
SCH: Deggim – Kapelle, Hühold, Rieck (71. Steinmetz), Tüzin (59. Schiller), Esseling, Walter, Bergen, Schulte, Dannenberg, von Werder. – TSV: Rudolph – Eschholz, Koch, L. Tups (78. Spiess), Weidenbach, F. Jünemann (72. Eickschen), Kreitz, P. Tups, Zöpfgen, M. Jünemann, Junge. – Tor: 1:0 Kapelle (90.).
Von Hauke Rudolph
DER SC HAINBERG TRAUERT UM HELMUT MÜLLER
Helmut Müller (im Bild rechts) bei der Siegerehrung der Hallenniedersachsenmeisterschaft in der Funsporthalle
Plötzlich und unerwartet verstarb am Dienstag im Alter von 73 Jahren der beim SC Hainberg und unter allen Sportlern bekannte ehemalige NDR - Sportreporter Helmut Müller, der ja bekanntlich der Vater unseres Jugendleiters Roman Müller ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie sowie der Ehefrau des Verstorbenen.
Helmut Müller war von den 60 er – Jahren bis zu seinem Tode ein steter Begleiter der Fußball – Bundesliga als allseits geschätzter Sportreporter und genoss höchstes Ansehen, auch über die Landesgrenzen hinaus.
Beim SC Hainberg hat er nicht zuletzt bei der diesjährigen Ausrichtung er Hallenniedersachsenmeisterschaft als Hallensprecher und als Moderator er Abendveranstaltung mit seinen unterhaltsamen und informativen Beiträgen aßgeblich zum Erfolg der Gesamtveranstaltung beigetragen!
In tiefer Trauer
SC Hainberg
Schiedsrichter-Dino Horst Blanke
Der Göttinger, der für Elliehausen pfeift, ist 76 und seit 1955 (in Worten seit 56 Jahren) als Schiedsrichter aktiv. „Ich muss mich immer noch bewegen und so eine Ansetzung zwingt mich dazu“ beschreibt Blanke seine Motivation. Mit seiner Altersweisheit hat er schon so manche Hitzköpfe beruhigt („Müssen Sie sich denn so aufregen?) und strittige Entscheidungen in Ruhe durchgesetzt („Sorry Jungs, hab ich so gesehen und gepfiffen“). Auch am Sonntag in Ellershausen fanden seine Entscheidungen, darunter ein Elfmeter für die Hainberger, die Zustimmung beider Teams.



