15.06.2008

3. Mannschaft mit 20 Siegen in 20 Spielen Meister!

Trotz Michael Röttcher - nach Auslandsaufenthalt wieder dabei - gelang es der von Jörg Lohse eingestellten Mannschaft gegen die Konterstarken Ballenhäuser nicht ein vernünftiges Spiel zu präsentieren. Torchancen genauso viele wie unnötige Ballverluste im Mittelfeld, so präsentierten sich die Spieler bei starkem Regen manchmal schon hilflos.

So kam was kommen musste, Ballenhausen ging mit 2:1 in Führung!

So groß die Freude bei den Gästen, so tief der Schock bei den Hainbergern? - Nein, jetzt wurden die Spieler endlich wach und erarbeiteten sich eine Chance nach der anderen. Der eingewechselte Meseke sorgte endlich für Flanken und ein Doppelpaß mit Roman Müller sorgte für den mehr als verdienten Ausgleich.

Hinten war alles dicht, Lars Heuermann übernahm zur Halbzeit die Libero Aufgabe von Martin Burkert mit einer ganz starken Leistung! Vorne jedoch mussten wir uns wiedereinmal auf Jörg Lohse verlassen, der mit einem Volleyschuss das 3:2 markierte. Fussballgott Bahlburg hingegen hatte großes Pech das keiner seiner 5 Kopfbälle im gegnerischen Netz landete...Trotzdem gehörte Bali neben Lohse, Röttcher, Hille, Müller und Heuermann zu denen, die an diesem Tage Ihre Form der Saison bestätigen konnten.

Trotz allem, eine Riesenleistung - nicht ein einzigen Punkt abzugeben, dabei noch 142 Tore zu schiessen - das ist im Bezirk einmalig! Nochmals danke an Coach Jörg Lohse und Edel-Betreuer Wolfgang "Gentile" Thiele.


Abschlusstabelle:


15.06.2008

Hainberg gewinnt 5:1 in Hattorf und Torwart Sascha Peter bleibt Hainberger!!!

Ausführlicher Bericht folgt !!!

15.06.2008

Saisonabschluss der Hainberger Reserve

Eingeladen hierzu sind alle Spieler (Altherren, Dritte, A-Jugend, Erste, Vorstand), die in der aktuellen Saison bei der Zweiten Mannschaft zum Einsatz gekommen sind.

Los gehts gegen 15.30Uhr - die Team-Auslosung findet direkt vor dem Turnier statt.

Im Anschluss soll gegrillt werden und dann bei ein paar Bierchen das EM-Viertelfinale auf Großbildleinwand geguckt werden.


Bei Fragen einfach an mich wenden.


Basti

13.06.2008

Wieder 2:2 gegen Sparta Göttingen

Mit viel Respekt und Selbstvertrauen gingen wir in das vorletzte Serienspiel. Vor dem Spiel war in der Tabelle alles drin, selbst die Staffelmeisterschaft, aber dafür mussten mindestens 4 Punkte aus den letzten 2 Spielen her.
Das Spiel war über die 40 Minuten sehr ausgeglichen, es ergaben sich kaum Torgelegenheiten, beide Mannschaften machten keine Fehler. Die Abwehr um Jason und Paul rückte etwas vor, so dass im Mittelfeld keine Lücken waren. Henry, Kevin und Jonte zeigten heute einen hohen Einsatz. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich Henry einmal auf der rechten Seite gegen 2 Gegenspieler durch und flankte mustergültig von der Grundlinie in die Mitte. Torjäger Toni (wirklicher Name Konstantin) netzte ganz gelassen ein. Das Ergebnis wurde in die Halbzeitpause gerettet.
Sparta begann etwas frischer und aufgeweckter. 2 Tore in nur 4 Minuten bedeuten den 1:2 Rückstand. Zu ballorientiert zeigten sich unsere Kinder und vernachlässigten ein wenig die Deckungsarbeit. Danach zog Sparta sich etwas zurück, sie mussten nicht mehr tun, uns gelang aber nach vorn auch nicht viel, halt ein sehr ausgeglichenes Spiel. Nachdem Henri Hopf in der ersten Halbzeit bereits die Abwehr verstärkte, kam nun Philipp für den viel gelaufenen und ausgelaugten Toni. In den letzten Minuten setzten wir alles auf eine Karte, die Abwehr wurde aufgelöst. Der Einsatz wurde belohnt, der quirlige Philipp setzte am gegnerischen 16’ er nach und der Ball landete bei Henry, der aus 10 Metern den Ball versenkte. Die Freude war riesengroß und unmittelbar danach war auch Schluss.
Tolle Moral aller Kinder, die trotz des Rückstandes nie aufgegeben haben. In 16 Stunden steht bereits das nächste Spiel an. Bei einem Sieg gegen RSV Göttingen 05 ist jetzt der Staffelsieg noch drin.
Heute spielten:
v.l.o. Toni Heppner, Kevin Hühold, Paul Helwig, Jason Siggelkow, Henry Winter-Buerke, Jonte Volkers, Omar El-Omari, Henri Hopf und Philipp v. Wallmoden

13.06.2008

Deutschland muss nach 1:2 gegen Kroaten zittern

Klagenfurt (dpa) - Schock und Ernüchterung nach Selbstüberschätzung: Nach einem herben Rückschlag muss die deutsche Nationalmannschaft um den Einzug in die K.o.-Runde der Fußball- Europameisterschaft zittern. Die DFB-Elf wurde von starken Kroaten mit 2:1 (1:0) abgestraft.




Das Team von Bundestrainer Joachim Löw konnte im zweiten Turnierspiel in Klagenfurt in keiner Phase an die Leistung zum Auftakt gegen Polen anknüpfen. «Jetzt haben wir ein Endspiel gegen Österreich vor der Brust. Da wird sich zeigen, wie gefestigt die Mannschaft ist», sagte Abwehrchef Per Mertesacker. Nach dem 1:1 (0:1) der Gastgeber gegen Polen reicht dem DFB-Team in Wien aber ein Unentschieden, um nicht wie 2000 und 2004 nach der Vorrunde nach Hause fahren zu müssen. Als vorzeitiger Sieger der Gruppe B steht nach der Punkteteilung im Ernst-Happel-Stadion Kroatien fest.




Kapitän Michael Ballack sprach Klartext und bestätigte die Einschätzung, dass die Mannschaft nach dem 2:0-Auftakt gegen Polen offensichtlich überheblich ins Duell gegen die Kroaten gegangen sei: «Ich glaube schon», sagte Ballack und sprach von einem «Problem, mit dem Lob umzugehen». Zusätzlich sauer war nicht nur der Kapitän auf den eingewechselten Bastian Schweinsteiger, der in der Nachspielzeit wegen eines Revanche-Fouls an Jerko Leko auch noch die Rote Karte sah. «Damit fehlt uns eine Option», beklagte Ballack die Folge der nun kommenden Sperre. Erst elf Minuten vor dem Ende war Lukas Podolski mit seinem 3. Turnier-Tor der Anschluss gelungen.




Die Treffer für die von Trainer Slaven Bilic taktisch hervorragend eingestellten Kroaten erzielten vor 30461 Zuschauern im Wörthersee- Stadion Darijo Srna (24.) und HSV-Profi Ivica Olic (62.). Wie Löw das Gruppen-Finale angehen will, konnte er spontan nicht sagen. «Geben Sie mir mal einen Tag Zeit, um Erkenntnisse daraus zu ziehen», sagte der 48-Jährige nach seiner bittersten Niederlage als Bundestrainer und wirkte sichtlich ratlos dabei. «Das war sicherlich ein Rückschlag. Wir sind alle tief enttäuscht über dieses Spiel», lautete LÖws erste Reaktion. Man habe die Deutschen mit ihren eigenen Waffen geschlagen, erklärte Kroatiens Spielführer Niko Kovac selbstbewusst. «Wir hatten heute den größeren Willen und das größere Herz.»




Vier Tage nach dem überzeugenden Turnierstart ließ die DFB-Auswahl alle Tugenden vermissen, die sie gegen Polen ausgezeichnet hatten. Statt auch dieses Spiel entschlossen an sich zu reißen, fand das Löw- Team gegen die tief stehenden Kroaten mit ihren zwei Vierer-Ketten kein Rezept. Bilic hatte es verstanden, die Schwachstellen im Spiel der deutschen Mannschaft zu analysieren und seine Elf darauf einzustellen.





Als Problemzone erwies sich die Defensive, in der Marcell Jansen auf der linken Seite mit schöner Regelmäßigkeit überlaufen wurde. Da auch Christoph Metzelder im Deckungszentrum Spritzigkeit und Biss fehlten, war es allein Per Mertesacker und dem fehlerlosen Jens Lehmann zu verdanken, dass das Team nicht deutlicher ins Hintertreffen geriet. Mit der Einwechslung von David Odonkor für Jansen und einer neuen Aufgabenverteilung reagierte Löw in der Halbzeit auf die Schwächen seiner Defensivabteilung. Durch die Maßnahme wurde zwar die Abwehr etwas stabiler, doch die erhoffte Initialzündung für die gesamte Mannschaft blieb aus.




Auch in der Offensive blieb der dreimalige Europameister hinter den Erwartungen zurück. In seinem 50. Länderspiel hatte Podolski zwar viele Ballkontakte, fand für seine Pässe in der Spitze aber keine Abnehmer, da die Harmonie zwischen Miroslav Klose und Mario Gomez nicht stimmte. Auch nach dem Rückstand konnte die deutsche Mannschaft das Spiel nicht an sich reißen, weil Ballack, der das Team zum 40. Mal als Kapitän aufs Feld führte, nicht der erhoffte Organisator war.




Gleich bei ihrer ersten Gelegenheit schlugen die Kroaten zu. Danijel Pranjic setzte sich auf der linken Seite gegen Lahm und Fritz durch und flankte in die Mitte, wo Jansen Torschütze Srna aus den Augen ließ. Dieser Treffer wirkte wie ein Schock für die deutsche Mannschaft, die sechs Minuten später beinahe das 0:2 durch Niko Krajncar kassiert hätte. Erst Ballack mit einem Freistoß-Knaller aus fast 30 Metern setzte das erste Achtungszeichen (33.). Dass die DFB- Elf nicht mit einem höheren Rückstand in die Kabine ging, hatte sie Lehmanns Reaktionsvermögen zu verdanken. Mit einer Parade gegen Krajncar verhinderte der Keeper das drohende 0:2.




Viel ließen die cleveren Kroaten auch im zweiten Durchgang nicht zu. Das Team zog sich geschickt zurück und ließ auch dem schnellen Odonkor keinen Raum für seine Sprints. Als Podolski eine Flanke des Schalkers Ivan Rakitic unglücklich abfälschte, prallte der Ball unerreichbar für Lehmann an den Pfosten. Olic reagierte am schnellsten und staubte zum 2:0 ab. Podolski sorgte mit seinem 28. Länderspiel-Tor zwar noch einmal für Hoffnung, doch für mehr reichte es nicht mehr.