SC Hainberg will erneute Zitterpartie vermeiden
„Das Hauptaugenmerk liegt darauf, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und sich im fußballerischen Bereich weiterzuentwickeln“, sagt Fußballfachwart Jörg Lohse, der sich wünscht, dass der 19 Spieler starke Kader zukünftig nicht mehr derartig großen Leistungsschwankungen wie in der vergangenen Spielzeit unterliegt. „Da haben wir unerklärlich schwache Spiele gemacht.“ Klappt die Vorbereitung besser als in der Vorsaison, als viele Spieler verletzt waren oder studienbedingt fehlten, hält Martin Burkert, Vorsitzender des Clubs, einen Platz „unter den besten fünf bis zehn“ für möglich. Die Vorzeichen stehen gut – beim Trainingslager in Uslar am kommenden Wochenende ist das Team komplett. „Ich denke, es wird besser laufen als im vergangenen Jahr“, sagt Burkert.
Kreisjugendauschuss ehrt den SC Hainberg
Jugendkoordinator Roman Müller freute sich über die Urkunde und den Ball, hatte allerdings trotzdem viel Kritisches zur Organisation des Jugendfußballs durch den NFV zu sagen. Größter Streitpunkt war erneut die Auflage des DFB und des NFV, jedes Ergebnis ab der F-Jugend bis eine Stunde nach Spielschluss im Internet oder per SMS zu melden. „Der DFB hat die Rechte daran verkauft und zwingt den Vereinen ein System auf, das unnötige bürokratische Hürden und Kosten verursacht“ ärgert sich Roman Müller und fand dabei Unterstützung aller anwesenden Vereine.
Danke Carsten!
„Der Abschied tut weh, aber meine Familie und der Beruf gehen vor!“ nennt er zweifache Vater den Grund für das vorläufige Ende seiner Trainerkarriere. „Trainings- und Spielzeiten waren nicht mehr so zu gewährleisten, dass ich es ohne Probleme für die eine oder andere Seite hätte gewährleisten können!“
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Mit der neu gegründeten G-Jugend begann 2004 die Tätigkeit des 35-jährigen Carsten Schmidt, nachdem die Achillessehne den aktiven Herrenfußball nicht mehr zuließ. Mit seiner ruhigen und bei Kindern wie Eltern gleichermaßen beliebten Art trug der gebürtige Kasselaner maßgeblich dazu bei, dass der SC Hainberg in Kindergärten und Grundschulen als „erste Adresse“ gehandelt wird und der Verein heute im Unterbau von der G bis zur E in jeder Altersklasse über zwei Teams verfügt.
Nils Leunig neues FSJler
Der 18-jährige übernimmt zusammen mit Nils Lengemann und Artur Helmut die E-Junioren und ist darüber hinaus für die Betreuung sowie Vermietung der Funsporthalle zuständig. Ergänzt wird sein Aufgabenpaket durch Verwaltungsaufgaben des Vereins. Betreut und unterstützt wird Nils Leunig von Andre Pfitzner, Roman Müller sowie dem ASC Göttingen. Seine Karriere als A-Jugendspieler und Bezirksschiedsrichter wird Nils fortsetzen.
Nils Lengemann ein Hainberger
Der 27-jährige wohnt sozusagen einen Steinwurf vom Hainberger Gelände entfernt auf dem Guldenhagen. Als Herrenfußballer wechselt der gelernte Sparkassenkaufmann und aktuelle BWL-Student zur neuen Saison zum Kreisligisten Groß Ellershausen.



