Schöner Saisonabschluss.
Einen schönen letzten Spieltag erlebte die Mannschaft vom SC Hainberg mit ihren mitgreisten Fans in Hattorf. Vor dem Spiel wurde Trainer Bernd Jankowiak und Betreuer Leo Seiferling von der Mannschaft verabschiedet. Der tolle Sieg mit 5:1 passte natürlich zu dieden schönen Tag.
Zweite wird Vierter!
Foto: letztes Heimspiel gegen Blau Gelb Göttingen
Basti
F2 Staffelmeister
Mit einem 3:3 Unentschieden kehrte die F 2 von der Grätzelstraße zurück auf die Terrassen und feierte die Staffelmeisterschaft. In diesem Spiel hätte nur eine Mannschaft den Sieg verdient: Der SC Hainberg!!! Leider haben wir uns mal wieder im Auslassen von Torchancen selbst übertroffen. So dauerte es einige Zeit, bis uns Philipp mit 1:0 in Führung schoss. Cool gemacht, da er auch noch den Torwart ausspielte. Weiterhin spielte nur eine Mannschaft. Ein zweites Tor wollte aber leider nicht fallen. So befreite sich die Heimmannschaft langsam aus der Umklammerung und setzte durch lange Bälle immer wieder ihre schnellen Angreifer in Szene. Durch einen Doppelschlag (zwei super Weitschüsse) ging der Gastgeber auf einmal in Führung und der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Hainberg erspielte sich in Folge aber weiterhin gute Torchancen, von denen eine Robin kurz vor dem Seitenwechsel doch noch zum Ausgleich nutzte. Alleine in der ersten Halbzeit hätten wir mindestens drei Tore mehr machen müssen. So ging man aber nur mit einen Unentschieden in die zweiten 20 Minuten. Weiterhin das gleiche Bild. Wir erspielten uns Chancen im Minutentakt, nur wollte der Ball nicht rein. Wir leisteten uns sogar den Luxus noch einen Sieben-Meter zu verschiessen (der Schütze möchte nicht genannt werden). Dann war es aber doch endlich so weit. Philipp erzielte mit einer Kopie des ersten Tores die 3:2 Führung. Endlich dachte sich der Hainberger Anhang. Bis zur 35. Minute berannten wir weiter das gegnerische Tor, uns klebte aber wirklich das Pech an den Füssen. Anstatt die Führung aus einer sicheren Defensive locker nach Hause zu bringen, wollte nun aber jeder ein Tor schießen. So rannten auf einmal alle Hainberger am gegnerischen Strafraum rum und Rot-Weiß wurde gefährlich. Sie verwandelten eine Ecke direkt zum 3:3, eine weitere Ecke landete auf der Latte, mehrfach rannten die flinken Angreifer alleine auf Steffen im Tor zu; hier war aber das Glück auf Hainberger Seite und es blieb beim Unentschieden (bei ner Niederlage wären wir nur zweiter gewesen).
Ich kann der Mannschaft an dieser Stelle nur zur Staffelmeisterschaft gratulieren und Ihr ein Riesenkompliment aussprechen!!! Sie waren den anderen Mannschaften überlegen und haben sich deswegen diesen Erfolg verdient. Wenn man bedenkt, daß wir fast ausschließlich mit dem jungen Jahrgang angetreten sind, war es eine Riesenleistung aller Kinder!
Die Highlights des letzten Saisonspiels gibt es wieder unter http://de.youtube.com/watch?v=Y8aPscM5UUE zu sehen!
Es spielten:
Steffen Beck, Christian Helms, Simon Burkhardt, Louisa und Julian Werner, Agi Kukiotis, Philipp v. Wallmoden, Henri Hopf, Robin Lösekrug, Raphael Krystopa und Nicolas Wackermann
MfG Hendrik
A-Junioren mit toller Rückrunde
Johann Frosch und Roman Müller lösten im September Trainer Lutz Stollberg ab, der aus privaten Gründen zurück getreten war, und formten eine Mannschaft, die sieben der letzten 10 Spiele gewann. Höhepunkt waren die knappen Siege bei der JSG Bergedörfer (4:3) sowie gegen Münden (3:2) und Holtensen (3:2), die die Hainberger alle erst in den Schlussminuten für sich entschieden.
Vielleicht lag es ja auch an den neuen Trainingsanzügen und Sweats, die es Dank der Unterstützung vom GMT-Montageteam Kolb sowie des Sachverständigenbüros Gotthardt gab. Alt-Hainberger Marcel Padovan erwies sich als echter Kapitän, führte die Trainingsbeteiligung mit über 95 % an und lotste zahlreiche Spieler zum Hainberg. Beste Torschützen waren Matthias Frosch, Kosta Junakow und Nico Schlote.
Vom jetzigen Kader wechseln Matthias Frosch (Hainberg), Nico Schlote (KL. Lengden), Daniel Busch und Pablo Jones in den Herrenbereich.
im Bild: h.v.l.: Stefan Korn, Christopher Kolb, Trainer Johan Frosch, Matthias Frosch, Gerrit Gräbel, Nils Leunig, Marcel Padovan, Timo Walkowiak, Alexander Heckmann, Pablo Jones,Trainer Roman Müller
v.v.l.: Nico Schlote, Christian Essert, Aryan Ansari, Florian Gotthardt, Andre Nitsche, Jan Buhr, James Forward, Mario Siegmann; es fehlen: Konstantin Junakow, Daniel Busch, Martin Schiller
Platz Mannschaft Sp. g u v Torverh. Differenz Punkte
1. Sparta Göttingen II
16 15 1 0 126:20 106 46
2. 1. FC Werder Münden
16 12 2 2 89:18 71 38
3. JSG Dransfeld
16 12 1 3 63:29 34 37
4. SC Hainberg
16 10 1 5 66:43 23 31
5. JSG Höhbernsee
16 5 2 9 23:46 -23 17
6. TSV Holtensen
16 5 2 9 39:69 -30 17
7. JSG Bergdörfer/ Rhume II
16 5 0 11 41:59 -18 15
8. FC Grone
16 3 1 12 27:96 -69 10
9. RSV Göttingen 05 II
16 0 0 16 21:115 -94 0
SVG verliert 0:2 (0:0) in Goslar
Die SVG Göttingen hat das Endspiel beim SC Goslar 08 mit 0:2 (0:0) verloren, mit der ersten und einzigen Saisonniederlage verspielten die Schwarz-Weißen Meisterschaft und Aufstieg. Trainer Knut Nolte: „Für die Jungs tut es mir leid, aber ich bin stolz auf dieses Team, es hat nur der krönende Abschluss gefehlt.“
(Goslar / zrf / luco) Er hat der SVG Göttingen in dieser Saison zahlreiche Spiele gerettet: Torhüter Denis Kobold! Aber ausgerechnet im „Endspiel“ um den Aufstieg in die Niedersachsenliga wurde der Keeper und Kapitän zur tragischen Figur. Ein dicker Patzer in der 59. Minute leitete die Niederlage ein. Ecke von links und Kobold greift nicht richtig zu, der Ball fällt Goslars Stürmer Alexander Kluge direkt vor die Füße. Der sagt Dankeschön und schiebt zur Führung des späteren Meisters ein.
Auch beim zweiten Goslarer Treffer machte Kobold eine unglückliche Figur. Der ansonsten souveräne Marius Ehlert passte in Bedrängnis per Kopf zu seinem Keeper zurück. Wieder der Griff daneben und Boris Fischer schnappt sich den Ball und schiebt ihn in der 75. Minute ins leere Tor.
Dabei zeichnete sich der Göttinger Torhüter anfangs durch gute Strafraumbeherrschung aus, wurde aber im Verlauf der Partie immer unsicherer, verschätzte sich wiederholt beim Rauslaufen. Die SVG verlegte sich in der ersten Halbzeit aufs Kontern, ließ die Hausherren durch geschickt gestellte Abseitsfallen wiederholt ins Leere laufen. Doch Weitschüsse von Kockmann und Maffenbeier verfehlten knapp ihr Ziel.
Einen Knacks bekam das Göttinger Spiel in der 35. Minute, Käschel wurde an der Außenlinie regelrecht „aufgebügelt“ und musste verletzt ausscheiden. Trainer Knut Nolte ermahnte seine Spieler: „Ruhig bleiben, nicht so hektisch“. Die erste richtige Torchance hatten die Schwarz-Weißen in der 64. Minute. Im Anschluss an den ersten Göttinger Eckball scheiterte Carlo Leichtle zwei Mal am gut aufgelegten Goslarer Schlussmann Rubiano-Prada. Sein Gegenüber konnte sich aber in der Schlussphase auch noch auszeichnen, Kobold hielt fünf Minuten vor Schluss noch einen Foulelfmeter von Andreas Binder, den Hilleke zuvor von den Beinen geholt hatte.
Nach dem zweiten Tor für Goslar war die Partie für den SVG-Vorsitzenden Hans Kerl bereits entschieden: „Das Spiel war dann vom Frust gezeichnet.“ Das 1:0 war für ihn bereits der „Genickbruch“. Für Trainer Nolte waren die individuellen Fehler spielentscheidend: „Sonst wäre das Spiel 0:0 ausgegangen.“
Goslars Trainer Goran Barjaktaravic sah sich als glücklicher aber nicht unverdienter Sieger: „Wir mussten 90 Minuten durchziehen, das war kein Spaziergang.“ SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel resümierte positiv: „Von 32 Spielen habe wir nur eins unglücklich verloren. Insgesamt haben wir eine Riesensaison gespielt.
Die SVG hatte an einem Tag alles verloren, doch die größten Verlierer waren an diesem Tag 20 Mitglieder der „05 Supporter Crew“ mit einem Auftritt, der an Peinlichkeit nicht zu überbieten war. Heimat- und hilflos hatten sie sich auf nach Goslar gemacht, um die Göttinger Rivalen zu attackieren. Im Goslarer Osterfeldstadion skandierten sie „Wir sind Göttinger, und ihr nicht!“, da fragten selbst verwunderte Goslarer Zuschauer: „Sind die nur hohl oder betrunken?“
Mit nicht zitierfähigen Parolen grölten die 05 Supporter 90 Minuten gegen die SVG, zwischen Geismar und Goslar pendelnd waren sie wieder auf der Suche nach einem Zuhause und einer Identität, den Muff von über 100 Jahren Tradition mit sich schleppend. Wer ist 05 und wo ist 05, schienen sie immer wieder laut zu fragen. Eine Antwort fanden sie wieder nicht...
Tore: 1:0 Kluge (59.), 2:0 Fischer (75.)
Gelbrot: Akkuoyun (Goslar / 83.)
Schiri: Jovanovic (Braunschweig)
Zuschauer: 2000 (200 Götttinger)



