12.09.2008

Familien-Treff beim FC Grone.

göttingen. Eigentlich sollte dies eine Geschichte werden über einen Vater, der in Südniedersachsen immer noch einen guten Namen in der Fußballszene hat, und seinen Sohn, der als aufstrebendes Talent in einem anderen Klub spielt. Doch wie es im Leben manchmal so ist, hat diese kleine Story einen neuen Dreh erhalten. Jetzt ist sie eine über einen Fußball-Vater, der seinen Filius in seiner neuen Mannschaft trainiert.






Es geht dabei um die Rustebergs. Willi, der Senior, ist inzwischen 52 Jahre alt, Sprössling Dominik 19 Jahre jung. Aktuell ist der Junior jetzt zum Senior zum FC Grone in die Bezirksliga gewechselt, wohin Willi nach vielen Jahren in vielen verschiedenen Vereinen zurückgekehrt ist.



Kein Freibrief als Sohn

Zur deutlicheren Erklärung: Dominik Rusteberg ging als Spieler des RSV Göttingen 05 in die gerade begonnene Saison. Weil der 05-Kader aber ziemlich stark besetzt ist, sah er an der Benzstraße kaum noch Chancen. So ging Rusteberg junior zu dem Klub, zu dem sein Vater gerade als neuer Trainer aus Adelebsen gewechselt ist und wo der "Herr Papa" bereits von 1980 bis '85 noch selbst gespielt hat.



Eine "Familien-Zusammenführung" auf Fußball-Art!

Rusteberg senior sieht den Wechsel seines Stammhalters entspannt: "Vielleicht ist es besser so. Bei 05 sollte es ein Lehrjahr werden, aber er hatte kaum eine Perspektive. Aber Dominik muss es über die sportliche Seite versuchen. Er hat keinen Freibrief, weil er mein Sohn ist."

Zweite Liga ohne Spiel

Jüngst urlaubte der jüngere Neu-Groner noch mit Freunden in den USA. Belohnung für das bestandene Abitur. Einen Zivildienstplatz hat Dominik Rusteberg bereits im Uni-Klinikum. Danach ist auch schon der Studienplatz (Volkswirtschaft) in Göttingen klar.

Vater Willi Rusteberg - einer der wenigen Namen, die aus den besseren Zeiten des Göttinger Fußballs übrig geblieben sind. Seinen größten Erfolg feierte er 1980, als er mit dem 1. SC Göttingen 05 durch ein 1:0 bei Preußen Berlin zusammen u.a. mit Kurt Goetz (Torwart), Harald Snater und Calle Dybowski in die 2. Liga aufstieg - dort aber nie spielte. Zwei Jahre zuvor hatte er eine neue Arbeitsstelle als Klimatechniker im Klinikum angenommen, wo der mit seiner Frau Renate in Klein Wiershausen wohnende frühere Defensivmann seit 30 Jahren arbeitet. Da war der Job halt wichtiger und Rusteberg ging zum FC Grone.

Auch am Rehbach gab es ein unvergessliches Highlight. Als Bezirkspokalsieger zogen die Grün-Weißen in den DFB-Pokal ein und spielten gegen Bundesligist Borussia Dortmund im Jahnstadion. Als Trainer pflasterte damals übrigens Helmut Latermann seinen Weg - der jetzige Sportchef des RSV 05. So schließen sich manchmal (Lebens-)Kreise. Wie jetzt mit Vater und Sohn in Grone.

12.09.2008

Zweite gewinnt 4:3 gegen Weser Gimte

Insgesamt eine fussballerisch eher durchschnittliche Leistung, gerade auch weil 6 Spieler fehlten, Moral und Kampf stimmte aber bei allen, so dass man sich die 3 Punkte verdient erkämpfte!!!

Tore durch: Geigerjan, 2x der blonde Italiener, 0,5x Bosko, 0,5x Adrian

Gespielt haben: Jan - Ollie (Basti) - Mo, Johan - Marko (Markus), Adrian, Eugen - Geigerjan, Arne - Lui (Jakob), Daniel B.(Bosko)



Interne Torschützenliste:

Lui: 5
Adrian: 4
Geigerjan, Arne, Kai, Bosko: 2

die meisten Torvorlagen: Adrian


und am Sonntag um 15Uhr trifft Hainbergs ERSTE Reserve auswärts auch schon wieder auf Benterode (derzeit 4. Platz).

Treffen für Spieler um 13.30Uhr am Vereinsheim Hainberg, bringt Autos mit!

Basti

12.09.2008

Ü40 vom SC Hainberg eine Runde weiter

Höckelheim ausgeschieden
Höckelheim. Für die Altsenioren Ü 40 des SV Höckelheim kam am Mittwoch in der zweiten Qualifikationsrunde zur 5. Fußball - Niedersachsenmeisterschaft dieser Altersklasse beim SC Hainberg mit 1:2 (1:1) das Aus.


Die Führung des Favoriten durch Bahlburg (11.) glich Frank Hansmann (14.) mit einem verwandelten Neunmeter aus. Beide Teams spielten weiter auf Sieg mit guten Höckelheimer Möglichkeiten, ehe ein abgefälschter Schuss von Pfitzner (47.) das Schicksal der Gäste besiegelte.

11.09.2008

Hainberg im Pokal gegen Sparta Göttingen.

Am 03.10 um 15.00 Uhr trifft der SC Hainberg im Pokal gegen die von Hansi Kulle trainierte Mannschaft von Sparta Göttingen.

11.09.2008

SC Hainberg wirft den RSV 05 aus dem Pokal!

Ein Pfostenschuss von SC Akteur Rust (8.) leitete die beste Phase des Gastgebers ein, die Schweiger mit der Führung krönte (25.). Aus einem Konter über Reinelt resultierte jedoch noch vor der Pause der Ausgleich durch Matezki (40.). Nachdem Karakaya für den RSV 05 einen Foulelfmeter an den Pfosten gesetzt hatte (60.), war es schließlich Abwehrmann Kapelle, der in der 70. Minute den vielumjubelten Siegtreffer für den SC markierte. „Die ersten 30 Minuten hat der SC das Spiel offen gestaltet“, resümierte ein enttäuschter RSV-Trainer Frank Krause, spätestens nach der Pause sei sein Team jedoch taktisch und spielerisch besser gewesen und habe sich in der SC-Hälfte festgesetzt. „Unser Problem ist die Durchschlagskraft nach vorn.“


Jankowiak lobte seinen Nachfolger Dösselmann: „Die Mannschaft ist toll in Schuss.“ Nur „ein paar kleine Umstellungen“ habe er vorgenommen – „schließlich kenne ich den RSV 05“. – Tore: 1:0 Schweiger (25.), 1:1 Matezki (40.), 2:1 Kapelle (70.).



Statement SC Hainberg:

Der Ex-Trainer springt für den aktuellen Trainer ein, lobt diesen für die gute Arbeit (Kommentar Göttinger Tageblatt: "Das gibt es nur beim SC Hainberg..."). Die Fans unterstützen die Mannschaft, egal ob Sie gewinnen oder verlieren. "Wir sind Hainberger und da spielt es keine Rolle ob man neben oder auf dem Platz steht"!

Die Spieler unserer super-geilen Mannschaft erwarten weder Sprit- noch Urlaubsgeld, sie verkörpern "100% Hainberg"! Darauf können wir mit Recht Stolz sein!! Diesen Zustand kann man sich nicht erkaufen, er muss langfristig erarbeitet werden.

Danke für diesen wunderschönen Tag!

Vorstand SC Hainberg 1980 e.V.