Hainberg nach Auswärtssieg nun Tabellenzweiter
Bild: Moritz Bergen traf per Kopf zum 0:2 in Landolfshausen.
Heimniederlage für den TSV in der Fußball-Bezirksliga: Gegen den SC Hainberg verloren die Rot-Weißen gestern trotz einer
deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 1:2 (0:2). Die Gäste agierten nach der gelb-roten Karte für Steven Hühold über dreißig Minuten zwar nur noch mit zehn Mann, zeigten sich aber kämpferisch sehr stark und holten verdient drei Punkte.
Irgendwie ist Landolfshausen die Wundertüte der Liga. Vor zwei Wochen ging die Elf von Ingo Müller, der gestern zu einer Konfirmation war und von Walter Saueressig vertreten wurde, 0:4 gegen Nörten baden. Dann gab es zwei klare Siege: 4:0 gegen Bilshausen und 4:1 bei Petershütte II. Und jetzt wieder eine Heimniederlage. Und die war alles in allem verdient, vor allem, weil der TSV die erste Halbzeit völlig verschlief. Nicht eine Torchance hatte er, der SCH dagegen gleich mehrere. Zwei davon führten zu Treffern: In der neunten Minute attackiert Hühold Köhne, der, anstelle den Ball wegzuschlagen, vor dem
eigenen Strafraum ein Dribbling wagt. Der SCH-Stürmer nimmt ihm das Leder ab, fackelt nicht lange und überwindet Rudolph mit einem knallharten Flachschuss: 0:1. Und in der 23. Minute schlägt Schulte eine präzise Freistoß-Flanke auf Bergen, der per Kopf ins Eck trifft: 0:2.
In der zweiten Hälfte spielen die Platzherren wesentlich besser. Und werden früh belohnt: langer Pass von Fedderken auf
Eickschen, der ins lange Eck abschließt (49.). Spätestens ab der 57. Minute sieht es so aus, als ob Landolfshausen das Spiel
noch mal drehen könnte: Hühold rennt nach kurzer Verletzungspause wieder auf den Platz, wo er auf der Stelle einen
Gegenspieler umhaut: gelbe Karte. Deshalb meckert er – und sieht wieder den Karton: Gelb-Rot, Platzverweis. Aber auch wenn sie jetzt optisch überlegen sind, Torchancen können sich die Landolfshäuser kaum erspielen. Konsequent schlagen die Gäste alle Bälle, die sich ihrem Strafraum nähern, weg – einmal auch durch ein geöffnetes Fenster auf die Veranda von Ingrid Hüpsel, wo das Leder die Kaffeekanne glücklicherweise verfehlt und nur die Tischkante trifft.
Am Ende steht ein verdienter Sieg des SCH. „Schon in der Kabine hatte ich gesehen, dass den Jungs der Siegeswillen in
den Augen stand“, berichtet Hainbergs Coach Oliver Gräbel. „Wir haben zu viel Kleinklein gemacht, anstatt konsequent
nach vorn zu spielen“, resümiert Saueressig.
SCH: Deggim, Rieck, Thode, Kahl, Esseling, Walter (90. F. Grimaldi), Maas, Hühold, Schulte, Bergen (62. Kapelle),
Lengemann (52. von Werder). – Tore: 0:1 Hühold (9.), 0:2 Bergen (23.), 1:2 Eickschen (49.).
Marvin Glier am Zukunftstag beim SC Hainberg
Michael: „Hallo Marvin! Wie bist Du auf die Idee gekommen, Deinen Zukunfstag beim SC Hainberg zu verbringen?“
Marvin: „Zunächst einmal interessiere ich mich stark für das Inlinefahren und nutze hier auch regelmäßig die Angebote in der FSH. Dann interessiere ich mich für Büroarbeit.“
Michael: „Büroarbeit? Wie kommst Du denn dazu?“
Marvin: „Ich möchte vielleicht später einmal die FSH leiten und wollte einfach wissen, was da alles dran hängt an Arbeit. Auch im Büro mit der Organisation.“
Michael: „Was hast Du für Wünsche an diesen Tag gehabt?“
Marvin: „Das ich auch erklärt bekomme, wie man das organisieren kann, die ganzen Abläufe, die Belegung der Halle und wie man Verträge macht!“
Michael: „Waren Deine Lehrer von Deiner Idee den Tag beim Hainberg zu verbringen einverstanden?“
Marvin: „Meine Lehrerin fand das okay. Ich habe mich ja auch selbst drum gekümmert!“
Michael: „Wie hat Dir der Tag heute gefallen?“
Marvin: „Mir hat der Tag sehr gut gefallen. Ich freue mich auf den geplanten Reparaturtag mit meinem Freund Julian und Michael. Dann können wir einiges reparieren!“
Michael: Danke Marvin!“
Meine Einschätzung:
Marvin ist ein sehr aufgeweckter junger Mensch. Er ist im positivem Sinne neugierig, sehr hilfsbereit und für sein Alter erstaunlich verantwortungsvoll. Marvin engagiert sich stark in der FSH und übernimmt auch hier Verantwortung für ihm anvertraute Dinge und Aufgaben.
Michael Stuhr
C-Jugend: Nach guter 1. Halbzeit am Ende ohne Punkte
Dabei erwischten die Platzherrren einen Blitzstart. Nach Lattenschuss von Joshi Lützeler staubte Felipe Sanchez schon in der zweiten Minute zur Führung ab. Rosdorf, seit Beginn der Saison unter dem Dach eines Jugendfußballvereins (JFV) eine Art Gemeindeauswahl, schlug allerdings postwendend dank der körperlichen Überlegenheit seiner Stürmer zurück. Nach dem Ausgleich stellte sich die Hainberger Defensive um Lasse Sager und Leon Haselmeyer allerdings gut auf die beiden Sturmriesen ein. Im Mittelfeld wurde früh attackiert und hinten klug gedoppelt. Und im Angriff war Hainbergs Offensivabteilung mit Maciek Mundkowski (im Bild mit Rosdorfs Sturmtank) , Joshi Lützeler, Felipe Sanchez, Julian Goerigk und Cedric Goldmann stets torgefährlich aber leider nicht erfolgreich.
Innerhalb von 10 Minuten schlug „Rosdorfs Lebensversicherung“ zweimal gekonnt zu und hatte die Hainberger damit auf Distanz gebracht. Von diesem Rückstand erholten sich die Platzherren nicht mehr und hatten zudem Pech, dass bei einem Schuss von Cedric Goldmann der Pfosten den Anschluss verhinderte.
„Für die Jungs tut es mit total leid, dass sie wieder mal nicht belohnt wurden. Der Trend zeigt aber deutlich nach oben“ blickt Trainer Roman Müller zuversichtlich auf die nächste Aufgabe in Landolfshausen am Montag, 07. Mai.
Hainberg spielte in folgender Besetzung: Lukas Klasen – Felix Iber, Leon Haselmeyer, Lasse Sager, Nando Langs – Jannes Bokeloh, Cedric Goldmann – Maciek Mundkowski, Felipe Sanchez, Julian Goerigk – Joshi Lützeler; eingewechselt: Rawi Kalantari
Hainberg in Landolfshausen
Nils Lengemann sorgt immer für Gefahr beim Gegner.
Aus dem Gt. vom Samstag
TSV Landolfshausen – SC Hainberg (So., 15 Uhr).
Nicht nur weil der SC momentan sehr gut drauf ist, hat TSV-Trainer Ingo Müller Respekt vor dem Gegner. „Vor vier bis fünf Jahren gab es eine Phase, in der Hainberg keine Chance gegen uns hatte, die Punkte auch hätte per Post schicken können.
Jetzt hat sich das gedreht: Egal, wo wir spielen, es gewinnt immer Hainberg“, klagt Müller. „Kantige, robuste Abwehrspieler“ machten seiner Mannschaft das Leben schwer, trotzdem wolle man „gucken, wie sich das Spiel entwickelt“, von der Leistungsstärke her sei nämlich „alles möglich“.
Das glaubt auch SC-Trainer Gräbel. „Landolfshausen ist über Jahre hinweg ein Bezirksliga- Spitzenteam und hat in letzter Zeit einen kleinen Lauf“, warnt er. Andererseits rangiere man nach langer Zeit wieder unter den ersten sechs Mannschaften und möchte diesen Platz „ungern hergeben“. Im übrigen verfüge Landolfshausen über den schlechtesten Platz südlich von Hildesheim – neben Hainberg: „Also ist es quasi ein Heimspiel für uns.“ Gräbel fehlen Dösereck und Kowallick, Müller muss auf Jöken, Florian Jünemann, Heine, Kreitz und Koch verzichten.
Glatter 6:0 Sieg in Förste
Bild: Torben Maas trug sich in Förste in die Torschützenliste ein.
(mb)Mit dem höchsten Saisonsieg mit 6:0 (4:0), kam unsere Mannschaft vom SCH am Donnerstag aus Förste zurück. Die Hainberger waren über 90 Minuten hochüberlegen und führten nach tollen Kombinationen zur Halbzeit schon mit 4:0. Viele Torchancen wurden nicht genutzt, so dass der Sieg gegen den Tabellenletzten noch höher hätte ausfallen müssen. Der SCH scheint nach den beiden Erfolgen gegen Breitenberg (2:0) und Förste (6:0) auf einen guten Weg und will am Sonntag bei den heimstarken Landolfshäusern erneut punkten. Der SC Hainberg verbesserte sich auf Platz vier mit 50 Punkten.
Unsere erfolgreichen Törjäger in Förste waren 2x Lengemann, Grimaldi, Hühold, Maas und Bergen.



