Team 3 verabschiedet sich vorerst von der oberen Tabellenregion!
Der SC Rosdorf entwickelt sich, seit Heiko Bause das Zepter an der Seitenlinie schwingt, in der Liga zum Zünglein an der Waage im Meisterschaftskampf. Am Freitag-Abend besiegte sein Team die vor der Partie noch zum Favoritenkreis zählende dritte Mannschaft des SC Hainberg mit 5:3 (3:0). Ob es für die Rosdorfer am Ende der Saison noch für den direkten Aufstieg oder die Relegation reichen könnte, scheint fraglich.
Zumindest könnte das Team des 100-jährigen Vereins am Ende noch über den Ausgang der Meisterschaft entscheiden, denn mit der Leistung vom Freitag dürfte es jeder Gegner gegen Krech & Co. schwer haben.
In der ersten Halbzeit führte das Gastgeber-Teams schnell durch einen Doppelschlag durch die beiden starken Stürmer Stanko (6.) und Krelle (7.). Die etwa 150 Zuschauer in Rosdorf sahen ein schnelles und spielerisch hochwertiges Spiel und das trotz eines Platzes mit vielen Unebenheiten und versteckten Löchern. Hier hatten sich in der letzten Woche nach Aussagen von Trainer Heiko Bause (Foto oben, Mitte) zwei Spieler Bänderrisse zugezogen.
In der zweiten Halbzeit durften sich die Beobachter über einen offensiven Schlagabtausch freuen. Zuerst jedoch erzielte Krelle seinen zweiten Treffer (42.) zum 3:0 für den SC Rosdorf kurz vor der Pause. In der 69. Minute traf Schlote per berechtigten Foulstrafstoß zum ersten Treffer für die Gäste (siehe Video unten). Aber die durch Libero Krech (Foto unten) mit präzisen Pässen immer wieder erfolgreich in Szene gesetzte Rosdorf-Offensive schlug eiskalt zurück: Markus Stanko mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 stellte den alten Vorsprung wieder her (72.). Als in der 80. Minute Krelle mit seinem dritten Treffer das 5:1 erzielte, war für die Anwesenden die Entscheidung gefallen.
Doch das Team von Trainer Christian Dreher kämpfte nimmermüde und Siegmann erzielte per Kopf den zweiten Hainberger Treffer. Das dritte Hainberger Tor - durch einen von Pfitzner verwandelten Elfmeter - fiel erst in der Schlussminute und hatte keine Auswirkung mehr auf die Punkteverteilung.
In der Tabelle konnte der Sieger der Partie an der SG Niedernjesa vorbei auf Platz sechs klettern. Einen Rang besser platziert ist der SC Hainberg - allerdings mit einem Spiel weniger. Ob beide Mannschaften noch etwas mit der Meisterschaft oder der Relegation zu tun haben, dürften die nächsten Spiele entscheiden.
Am Samstag jedenfalls feiern die Rosdorfer auf dem Festkommers ihren 100. Geburtstag. Deshalb hatten man den SC Hainberg um eine Verlegung der Partie auf Freitag-Abend gebeten. Der SC Rosdorf bedankte sich deshalb gegenüber Gökick-Online ausdrücklich bei den Hainbergern, die der Verlegung ohne Umstände zustimmten, obwohl sie noch am Mittwoch bereits im Spitzenspiel beim SC Friedland im Einsatz waren.
Vielen Dank an Holger Koch, für die gute Berichterstattung!
Team 4 unterliegt im Spitzenspiel
Die Türken begannen mit viel Schwung und die Gastgeber hatten große Probleme ihr Spiel nach vorn zu entwickeln. Gerade als die Hainberger besser ins Spiel kamen, gelang den Gästen nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß die Führung, die Kösteroglu kurze Zeit später per Distanzzschuss ausbaute.
Lutz Wegener brachte seine Farben auf Querpass von Olli Gräbel auf 1:2 heran, ehe Torjäger Gräbel kurze Zeit später nach Foul an ihm den Strafstoß zum Ausgleich verwandelte. Ay Yildiz nutzte seine läuferische Überlegenheit aber bereits kurze Zeit später zur erneuten Führung. Einen Freistoß von Michael Röttcher klärte Keeper Cengiz auf der Gegenseite im letzten Moment und verhinderte so das 3:3.
Die zweite Hälfte sah ein besser agierendes Hainberger Team und einen auf Konter lauernden Tabellenführer. Einen davon nutzte Kösteroglou nach 65 Minuten zum 2:4. Die Platzherren versuchten alles, wie hier im Bild Lars Heuermann), kamen aber trotz zahlreicher Torchancen (u.a. Gräbel 2x, Krauß, Röttcher) zu keinem Torerfolg. Der gelang den Gästen kurz vor dem Ende zum 2:5-Endstand.
Hainberger Aufgebot:Wolany - Labitzke (85. Vöhringer), Müller, Röttcher, Murrat (46. Hocke) - Hübner (30. Heuermann), Wegener - Fröhlich, Krauß, Pelesic - Gräbel; nicht einegsetzt Lohse, Waltemate
2:0 gegen SVG: C stoppt Niederlagenserie!
Nach den Worten von Maciej fanden die Hainberger erst nach gut 10 Minuten ins Spiel und gingen verdient in Führung, als Joshi vor dem 1:0 elfmeterreif gefolut wurde. Dem 2:0 ging eine gute Vorarbeit von Julian Goerigk voraus. Unter der Regie von Artur Mundkowski, der die etatmäßigen Trainer Roman Müller und Robert Kerl vertrat, ließen die Platzherren nach dem Wechsel auch dank einer starken Defensivreihe nichts mehr anbrennen.
Bereits am Dienstag gibt der Vierter JSG Radolfshausen sein Visitenkarte auf dem Hainberg ab. Für die Gastgeber ist dies die letzte Möglichkeit im direkten Duell den Absatnd als Fünfter erfolgversprechend zu verkürzen. Das Trainergespann kann dann wahrscheinlich erstamals in diesem Jahr personell aus dem Vollen schöpfen.
Aufgebot:Lukas Klasen - Mattis Holst, Felix Iber, Jasper Krebs, Rawi Kalantari -Toni Heppner, Jakob Juergenliemk - Julian Goerigk, Maciej Mundkowski, Alex Peronko - Joshi Lützeler; eingewechselt: Marc Minor, nicht eingesetzt: Nick Agemar
Mitgliederversammlung: Positive Bilanz und aktuelle Herausforderungen
Im Herrenfußball wird es auch im kommenden Jahr vier Hainberger Teams geben. „Es wäre toll, wenn unserer Dritten der Aufstieg in die Kreisliga gelingt und die Zweite den Klassenerhalt schafft. Dann hätten wir von der Bezirksliga bis zu 2. Kreisklasse je ein Team im Wettbewerb, für jeden etwas“ blickt Fußballfachwart Jörg Lohse schon auf die neue Spielzeit, die er mit den bewährten Trainerteams angehen möchte. Dabei wartet mit der Ü 40-Niedersachsenmeisterschaft in Uelzen am 25. Mai noch ein sportliches Highlight in der laufenden Saison.
Badminton, Samba(tidas), Freizeitfußball, Volleyball, Standardtanz, Tischtennis, Dart und Gymnastik ergänzen das Angebot des SC Hainberg, dem andern Club auf den Göttinger Terrassen. Mit Blick auf die Entwicklung ihres Vereins fiel den 40 anwesenden Mitgliedern die Entlastung des Vorstandes leicht. Trotzdem bleiben die Herausforderungen hoch. Die Belastung des Heimatsportplatzes auf den Göttinger Terrassen ist nach wie vor zu stark. Trotz einiger Ausweichzeiten auf anderen Göttinger Sportstätten bleibt die Bespielung durch die Heimspiele. „Während der Sportplatz im benachbarten Klein Lengden von April bis Juni vier Heimspiele zu verkraften hat, sind es auf der Zietenanlage über 100“ rechnete Jörg Lohse vor.
„Trotzdem schicken wir derzeit noch niemanden wieder weg“ betonte Jugendkoordinator und stellvertretender Vorsitzender Roman Müller. „Wir müssen allerdings enger zusammenrücken und improvisieren.“ Zudem stellt sich in jedem Frühjahr die Frage nach Jugendtrainern für die neue Spielzeit. Hierbei setzt er neben Öffentlichkeitsarbeit nach außen auch auf Eltern, Spieler und Freunde aus den eigenen Reihen. Müllers Dank galt neben den 25 aktuellen Jugendtrainern auch den Partnern der Städtischen Wohnungsbau, Dirk Weitemeyer, Johannes Dahm, Malerbetrieb Hormann, Familie Lambrecht, Stefan Krüger und Lothar Hädrich, die durch ihre Spenden für den Jugendfußball einen wichtigen Beitrag zur Vereinsfinanzierung geleistet haben.
Auch in der Rubrik „besondere Veranstaltungen“ gab es im Jugendfußball in den vergangenen zwölf Monaten berichtenswerte Beispiele. Die Palette reicht von einer internen Trainerschulung im August, über die Teilnahme der A-Junioren am renommierten SPK-VGH-Cup in der Lokhalle Anfang Januar, den von Lars Willmann und Stefan Ische ins Leben gerufenen Indoor-Soccercup für F-Junioren in der Soccerarena bis hin zum Fußball-Abenteuercamp in den Osterferien, das von den FSJlern Robert Kerl und Paul Müller organisiert wurde.
Für Martin Burkert steht die Pflege des Ehrenamtes ganz oben auf der Agenda „Wir versuchen die Rahmenbedingungen für unsere Trainer, Betreuer und andere Unterstützer so gut wie möglich zu gestalten“ sagte der Hainberger Vorsitzende bei den diesjährigen Ehrungen. So erhielten Jahren Klaus Kolb (Teambetreuer der A-Junioren und 3 Herren), Kerstin Jäger (Gründerin und Teammanagerin der Damenmannschaft) und Frank Wolany (derzeit Co-Trainer der ersten Herrenmannschaft) die silberne Ehrennadel. Mit der bronzenen Ehrennadel wurden Jörg Löns für 20 Jahre Vereinsmitgliedschaft als Badmintonspieler sowie Dennis und Steffi Ische für ihre Verdienste im Jugend- und Mädchenfußball ausgezeichnet; im Bild: Foto v.l.n.r: Martin Burkert, Frank Wolany, Steffi Ische, Kerstin Jäger, Dennis Ische, Klaus Kolb.
Ein Augenmerk der Hainberger gilt der Verbesserung der Infrastruktur auf ihre Haussportanlage. Vorstandmitglieder Richard Jankowiak und Andre Pfitzner, stellten die aktuellen Pläne vor, die in Zusammenarbeit mit der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF) entwickelt wurden. So soll es für kleinen Kunstrasenfelder eine Beleuchtung geben, um die Trainingsmöglichkeiten im Winter zu verbessern. „Auch der Rahmen um das Spielfeld herum wird sich im Zuge der Renovierungsarbeiten verändern. Das Gelände soll als Sportmittelpunkt für das Quartier Zieten und die angrenzenden Bereiche gestärkt werden. Dazu zählen auch die Kinderspielplätze“ unterstrich Andre Pfitzner die Bedeutung der Sportanlage. Zugleich plant er für den Spätsommer einen Workshop zur Zukunft des SC Hainberg, der im kommenden Jahr 35 Jahre alt wird. Das Angebot richte sich an Mitglieder und Bewohner so Pfitzner.
Hainberg mit einer 3:1 Niederlage im Rückspiel gegen Breitenberg.
SCH: da Cunha – Kapelle, Wagner, Esseling, Dannenberg – Lüdecke, Maas (75. Schaffer), Walter, Rieck, Schiller – Parusel. Tore: 0:1, 0:2 Kühne (17., 20.), 1:2 Schiller (32.), 1:3 Jung (90.).
SCHWALM RETTET HAINBERG III WICHTIGEN PUNKT
In der 86.Minute des Topspiels der 1.Kreisklasse C zwischen Tabellenführer BW Friedland und dem Tabellenfünften, der dritten Mannschaft vom SC Hainberg, war die Zeit von Daniel Schwalm gekommen. Der sonst blass gebliebene Stürmer der Gäste zirkelte einen 23 Meter-Freistoß unhaltbar zum kaum noch für möglich gehaltenen Ausgleich in die Maschen.
Am Ende stand es 2:2 (1:0).
Das Spiel begann fahrig. Friedland hatte mehr vom Spiel ohne dabei gefährlich vors Tor der Gäste zu kommen. Diese wiederum verstanden es nicht, die sich ihnen bietenden Kontermöglichkeiten konsequent auszuspielen, sodass das Spiel in den ersten dreißig Minuten mehr vom Kampf und harten Zweikämpfen als von koordinierten Offensivaktionen geprägt war. Die erste Großchanche der Gäste dann in der 34.Minute, doch Sange traf per Kopf auf fünf Metern nicht das Tor. In der 44.Minute dann auf einmal Elfmeter für Blau-Weiß. Eine strittige Entscheidung, doch Raub war das egal. Der auffällige Außenspieler des Tabellenführers lies sich die Chance nicht nehmen und traf zum 1:0 Pausenstand.
Nach dem Wechsel waren die Friedländer weiter die aktivere Mannschaft. Über Raub und Marquardt und Stoßstürmer Theune wurde es immer wieder gefährlich, doch meist war bei Gästekeeper Blank Endstation. Nicht so in der 57.Minute, nach einer Ecke erzielte der großgewachsene Theune das 2:0.
Als dann fünft Minuten später Heißsporn Milan Vollmer noch für eine Tätlichkeit Rot sah, glaubte kaum einer der vielen mitgereisten Hainberger noch an einen Zähler.
Doch Trainer Christian Dreher dachte gar nicht daran aufzugeben. Er brachte mit mehreren Wechseln frischen Wind ins Spiel und pushte sein Team. Nach einer Ecke war es dann Heckmann, der zum 1:2 einköpfte. Von nun an rannte Hainberg an und Friedland konterte. Doch Raub und Theune konnten die vielen Chancen für BW nicht nutzen, obwohl mit Sven Förster ein gelernter Feldspieler das Tor für den verletzten Blank hütete.
So war es Daniel Schwalm der den Schlusspunkt setzte. Somit ist in der Liga noch alles möglich, sollte Hainberg ihre beiden Nachholspiele gewinnen wären sie punktgleich mit dem Spitzenreiter. Und am letzten Spieltag....., ja da kommen die Friedländer auf die Zietenterassen...
Am Freitag geht's zum schweren Auswärtsspiel nach Rosdorf... Anstoß um 19 Uhr.
C mit schmerzlicher Heimniederlage
Trainer Roman Müller hatte seine Jungs in der Besprechung gewarnt. "Die Eichsfelder sind besser als ihr Tabellenstand!" Und so begann auch die Partie. Die Gäste ließen Ball und Gegner mit gutem Direktspiel laufen, domniierten das Spiel und kamen zu guten Torchancen. Die Hainberger leisteten sich schnelle Ballverluste und trotzdem hätten sie in Führung gehen können, als sich Maciej Mundkowski über llinks durchsetzte, dann aber am guten Gästekeeper scheiterte. Im Gegenzug gelang HöBernSee mit schnellem Spiel in die Spitze die Führung (14. Minute).
Erst danach fanden die Platzherren besser ins Spiel, doch ohne zählbaren Erfolg. Die zweite Hälfte begann mit 30 Sekunden Tiefschlaf, als der Anstoß solange in der Defensive hin und her gepasst wurde, bis sich der Gästestürmer den Ball schnappte und zum vorentscheidenden 0:2 traf.
Das Positive an dem Spiel war, dass die Schützlinge von Robert Kerl und Roman Müller trotzdem kämpften und durch Kapitän Maciej Mundkowski nach 48 Minuten zum Anschlusstreffer kamen. Nun waren sie das spielbestimmende Team und der Ausgleich lag mehrmals in der Luft. Doch je weiter sich Hainbergs Offensivreihe nach vorn orientierte, desto mehr offenbarte sich die Schwäche der Hainberger an diesem Tag beim Spielaufbau aus der eigenen Abwehr. So gewannen die Gäste die letzten 10 Minuten im Mittefelfeld nahezu jeden Zweikampf und letzlich auch das Spiel. Für das Heimspiel gegen die SVG Göttingen am Samstag hofft Roman Müller nun auf die Rückkehr verletzten Stammkräfte Julijan Grbavac, Jannes Bokeloh und Alex Peronko. "Wir müssen die schnellen Ballverluste im Aufbau duch besseres Spiel ohne Ball, eine höhere Passgenauigkeit und Orientierung bei der Ballanannahme abstellen! Dann werden sich die Jungs für ihren Aufwand auch belohnen" hofft Roman Müller auf ein Erfolgserlebnis nach drei Niederlagen in Folge.
Azfgebot:Tim Höbelmann - Lukas Klasen, Felix Iber, Jasper Krebs, Mattis Holst - Toni Heppner, Julian Gioerigk - Marc Minor, Joshi Lützeler, Rawi Kalantari - Maciej Mundkowski; eingewechselt: Leon Pastler und Nick Fiedler (beide aus der D-Jugend)
1 Turnier und 2 Spiele innerhalb von 4 Tagen
. Nach dem verspäteten Anpfiff bestritten wir nun gleich das erste Spiel, der Gegner war Kreisligakonkurrent JSG Bergdörfer/Rhume. Dieses Spiel ging mit 1:1 aus. Nach diesem Unentschieden folgten zwei Siege gegen den Nikolausberger SC und den FC Lindenberg Adelebsen. 7 Punkte aus 3 Spielen!!! Nun kam der letzte Gegner die JSG Duderstadt/Breitenberg, nach 7 Minuten Spielzeit, insgesamt betrug die Spielzeit 10 Minuten, führte unsere EI mit 3:0!!! Aus unerklärlichen Gründen, natürlich kenne ich die Gründe werde sie aber in diesem Bericht nicht preisgeben, verlor man das noch mit 4:3!!! Nun stellten sich die Jungs und der Trainer die Frage wird dieses Ergebnis ausreichen oder sind wir ausgeschieden? Eigentlich würde es zu diesem Wetter passen und dem letzten Spiel, dass wir ausscheiden, jedoch kam es komplett anders. Überraschenderweise erreichten wir mit 7 Punkten den 1. Platz und fahren am 30 Mai 2013, oder war es doch der 31 Mai?, nach Bilshausen, wo sich die besten Mannschaften aus Göttingen, Northeim und Osterode messen.
Nur 14 Stunden! später trafen sich die Jungs wieder um zum Punktspiel nach Rhumspringe zu fahren. Der Gegner dort hieß die JSG Bergdörfer/Rhume, also traf man innerhalb von 18 Stunden das zweite Mal aufeinander. Jedoch war noch eine Frage offen: Wird in Rhumspringe, nach dem Dauerregen, überhaupt gespielt? Als wir dort ankamen, war uns klar, dass wir spielen werden. Die Jungs zogen sich um, machten sich warm, der Trainer füllte den Spielbericht aus, Helmut Hobrecht betreut solange die Jungs. Nun war es 11:00 Uhr und das Spiel konnte losgehen, zumindest für uns. Das Spiel wurde jedoch von dem Schiedsrichter 5 Minuten später angepfiffen, jedoch kann man ihm das nicht übel nehmen, denn einer der 3 Spiele direkt hintereinander pfeifen muss, hat sich eine längere Pause verdient. Als das Spiel losging hat man gesehen, dass die Jungs sofort wach waren und dem Gegner kaum Platz ließen um zu spielen. Somit stand es schon recht früh 2:0 für die EI durch den Doppeltorschützen Mathis Schneider. Die sichere Abwehr um Carlos Klingebiel, lief zum ersten Mal mit der Kapitänsbinde auf, und Moritz Kraeter ließ dem Gegner keine Chance und falls mal der Gegner durchkam war der Torhüter Enno Behrens zur Stelle. Das Spiel endete mit 6:0 für die EI die restlichen 4 Tore schossen Julius Agemar, Carlos Klingebiel, Moritz Kraeter und Mathis Schneider.
Nun war der Montag 29.04.2013 angebrochen und da Stand das Nachholspiel gegen den RSV Göttingen 05 I auf dem Programm. Die EI reiste mit 12 Spielern an!!! Dabei dürfen nur 11 Spieler in der E-Jugend eingesetzt werden, ist das ein Luxusproblem für den Trainer? Alle Spieler zogen sich um und machten sich warm. Immer wieder fielen die Fragen: „Spiele ich heute?“, „Wer spielt heute nicht?“ Die Antwort war klar: „Entscheiden ich während des Spiels.“ Nun kommen wir zum Spiel. Die Anfangsphase gehörte dem SC Hainberg, nach 10 Minuten ließen wir jedoch nach und der RSV Göttingen 05 übernahm das Zepter und ging somit in Führung. In der Halbzeitpause hieß es bloß nicht den Kopf hängen lassen und genauso weiter spielen. Genauso weiter spielen??? Da dachten sich die Jungs anscheinend: „ Der Trainer spinnt doch, wir spielen besser.“ In der zweiten Halbzeit war unsere EI besser als der Gegner, jedoch kassiert man nach dem 2:2 das 2:3. Doch die Jungs gaben sich nicht auf und drängten auf das Unentschieden, jedoch fehlte am Ende das Quäntchen Glück für das dritte Tor. Nichtsdestotrotz kam man mit der Leistung der Mannschaft mehr als zufrieden sein und weiter auf diese aufbauen. In diesem Spiel kämpfte und lief die ganze Mannschaft hervorragend.
Diese 4 Tage im Einsatz waren: Enno Behrens, Carlos Klingebiel, Moritz Kraeter, Mathis Schneider, Max Hobrecht, Kai- Jonas Leinhos, Lennart Schultz, Aucan Vöhringer, Jonathan Maier, Ahmed Nabi, Yembila Saager und Julius Agemar.
An der Seitenlinie: Trainer Vitali Sidorenko und die mitgereisten Eltern.
SCH siegt im Eichsfeld
Bild: Zieht an Breitenbergs indisponiertem Mannschaftskapitän Timo Friedrichs vorbei: SCH-Angreifer Daniel von Werder.Walliser
Foto und Text aus dem GT vom Montag.
Breitenberg. Der SC Hainberg ist nach zuletzt drei Niederlagen in die Erfolgsspur zurückgekehrt: Beim zuletzt zweimal in Folge siegreichen SV Germania Breitenberg gewann das Team von Trainer Oliver Gräbel mit 2:1 (1:0). Die Eichsfelder kassierten damit bereits die sechste Saisonpleite auf heimischem Platz.
Entsprechend bedient war Breitenbergs Trainer Tobias Dietrich nach dem Schlusspfiff. Kopfschüttelnd verschwand er in der Kabine, während Gräbel sich noch mit seinen Spielern auf dem Platz freute. „Heute hatten wir endlich mal das Quäntchen Glück, das uns in den letzten drei Spielen gefehlt hat. Die Jungs sind über ihre Grenzen gegangen“, sagte Gräbel nach dem kampfbetonten Spiel im Dauerregen. Für die Hainberger war es ein wichtiger Erfolg im Kampf um den Liga-Verbleib. Damit haben sie den Abstand zu den kritischen Plätzen wieder vergrößert.
Der SCH ging bereits nach sechs Minuten in Führung, und die Art und Weise, wie das Tor fiel, versinnbildlichte den Gesamteindruck, den die Breitenberger an diesem Tag hinterließen: Germania-Libero Timo Friedrichs, der in der zweiten Halbzeit ins Mittelfeld aufrückte, spielte einen zu kurzen Rückpass auf seinen Torwart Philipp Habeck, der den Ball nicht richtig traf. Erik Parusel, der die Abwehr der Gastgeber ordentlich beschäftigte, hatte dann keine Mühe, das Leder aus kürzester Distanz über die Linie zu schieben. „Schießt den Ball doch gleich selber rein“, brüllte Dietrich entrüstet. Auch in der Folge ließ seine Abwehr, die katastrophale Fehler im Aufbau machte, den Blutdruck des Trainers in ungesunde Höhen schnellen.
Nach dem Seitenwechsel schafften es die Germanen zumindest kurzfristig, etwas dynamischer und genauer zu agieren. Simon Schneegans gelang nach energischem Kühne-Antritt der Ausgleich (62.), doch die Hainberger antworteten prompt: Maximilan Walter nahm Maß und schoss das Leder nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff unbedrängt von halbrechts in den linken Winkel (63.). Es war das Siegtor in einer Partie, in der es die Breitenberger bis zum Schluss nicht mehr verstanden, Hainberg auch nur annähernd in Gefahr zu bringen.
SCH: Schnitzker – Dannenberg, Kahl, Wagner, Rieck – Esseling, Lüdecke (65. Schaffer), Maas (90. Kowallick), Walter – von Werder, Parusel. – Tore: 0:1 Parusel (6.), 1:1 Schneegans (62.), 1:2 Walter (63.).
Aus der HNA
SV Breitenberg - SC Hainberg 1:2 (0:1).
Nach zuletzt drei Niederlagen war es ein wichtiger Sieg für die Mannschaft von Trainer Oliver Gräbel. Beide Teams lieferten sich ein kampfbetontes Match, in dem der SCH seine Chancen besser nutzte. Parusel sprintete in einen Rückpass auf SVB-Torwart Habeck und traf zum 1:0 ins leere Tor. Kurz nach dem Ausgleich schoss Walter volley in die lange Ecke. - Tore: 0:1 Parusel (5.), 1:1 Schneegans (62.), 1:2 Walter (63.)
Hainbergs 4. Mannschaft dreimal kalt erwischt… 0:5 im Kreispokal
Nichts zu holen gab es in der Runde der letzten 16 des Kreispokals der 2. und 3. Kreisklasse für die 4. Mannschaft des SC Hainberg, die auch in dieser Höhe verdient beim TSV Holzerode mit 0:5 unterlag.
Wer gedacht hatte, die Gastgeber würden ihrem Namen spielerisch alle Ehre erweisen, der hatte sich getäuscht. Im Gegenteil, die ganz in Rot aufgelaufenen Holzeroder ließen nach Belieben den Ball und auch die Männer von den Zietenterrassen laufen. Holzerode war gleich mit 4 pfeilschnellen Samba-Kickern aus Ghana angetreten, die dem Spiel der Heimmannschaft immer wieder überraschende Impulse verliehen und somit auf ihre Art Farbe ins Spiel der Gastgeber brachten. Dazu kam, dass Petrus seine Schleusen weit geöffnet hatte und die Mannen von Teamchef Jockel Lohse somit bei kalter Himmelsberieselung nicht nur spielerisch im Regen standen. Und so eilten die Spieler der unterlegenen Mannschaft nach dem Spiel wie begossene Pudel in die Kabine und bekamen dort zu allem Überfluss ihre zweite kalte Dusche an diesem Abend … da das aus der Leitung kommende Wasser noch niedrigere Temperaturen aufwies, als der Dauerregen vor Ort (s. Bild). Das kalte Bier in der Umkleide, sorgte dann allerdings doch noch für freundliche Gemüter.



