18.07.2021

Trainerabschiede

Florian Härtel, Aucan Vöhringer und Kevin Kahl verabschiedet

Jugendkoordinator Roman Müller (li) und Fußball-Abteilungsleiter Jörg Lohse verabschiedeten Aucan Vöhringer, Florian Härtel und Kevin Kahl (v.l.)

(jl) Frühsommer bedeutet für einen Sportverein auch immer Zeit für Abschiede. In diesem Jahr verließen sechs Trainer den SC Hainberg Richtung neue Herausforderung.

Florian Härtel (19) zieht es nach drei Jahren als Coach der D-Junioren in Richtung Eintracht Northeim zu den Landesliga-C-Junioren, wo er als B-Lizenzinhaber neue Erfahrungen sammeln möchte. Mit ihm verliert der Hainberg auch einen unermüdlichen Organisator.

Max Hobrecht (19) wechselt nach vier Jahren sehr erfolgreicher Aufbauarbeit im Jahrgang 2009 als Co-Trainer zu den C-Junioren des SC Göttingen 05, die ein weiteres Jahr in der Regionalliga spielen. Als Spieler der 2. Herren bleibt er dem Hainberg erhalten. Interessante Anekdote am Rande. Sein Vater Helmut übernimmt nach einjähriger Trainerpause sein Team.

Aucan Vöhringer (19) zieht es nach Stuttgart zum Studium. Sein Einsatz galt in den letzten vier Jahren dem 2010er-Jahrgang. Neben seiner ruhigen zuverlässigen Art glänzte Aucan als Nativspeaker bei der Integration junger Kicker aus spanisch-sprechenden Ländern.

Mahjar Nekuenia (16) gibt sein Traineramt bei den F-Junioren des Jahrgangs 2013 nach einem Jahr auf, um sich auf seine Karriere als Landesliga der 05-Junioren konzentrieren zu können.

Alle vier Youngster spielten seit kleinauf beim SC Hainberg

Bei den Herren zieht Kevin Kahl einen vorläufigen Schlussstrich unter seiner Trainerkarriere. Der gebürtige Salzgitteraner war vier Jahre lang Trainer der „Zwoten“ und anerkannter Experte für junge Spieler und Talente aus vielen Kulturen. Der Weg zu seinem neuen Wohnort Moringen war für ihn das ausschlaggebende Argument.

Beendet hat auch Marjan Petkovic sein Engagement als Trainer der 3. Herrenmannschaft

19.06.2021



LernRäume zur Stärkung von Bildungsgerechtigkeit – erfolgreiches Lernen im und nach dem Distanzunterricht für Schüler*innen der Arnoldi-Schule – eine Zwischenbilanz

Stephanusgemeinde, BBS 1 Arnoldi Schule, SC Hainberg als Netzwerkpartner:

Zogen gemeinsam eine erfolgreiche Zwischenbilanz des Projekts LernRäume:
stehend v.l. Hildgund Broda (Kirchenkreis Göttingen), Christian Westensee (Arnoldi-Schule Göttingen), Dr. Hans-Joachim Merrem (Stephanusgmeinde), Marcel Riethig (Kreis Göttingen, Schulträger); Rainer Wiemann (Arnoldi-Schule);
sitzend: Darja Elster (Arnoldi-Schule); Lars Willmann (SC Hainberg) und Felipe (Arnoldi-Schule)

(rm) Die Corona-Pandemie und die dadurch notwendigen großen Einschränkungen beim Unterricht in der Schule wirken sich ganz unterschiedlich auf die Schüler*innen aus. Besonders schwer haben es vor allem diejenigen, die zuhause weder den Raum noch die Technik haben, um am Distanzlernen teilzunehmen. Und auch nach dem Ende des Distanzunterrichts besteht ein hoher Bedarf, die Einschränkungen der letzten Monate aufzufangen.

Mit dem Modellprojekt LernRäume hat die evangelisch-lutherische Stephanusgemeinde in Göttingen in Kooperation mit dem Quartiersmanagement beim SC Hainberg sowie dem Stadt-Campus Hainberg dafür eine besondere Lösung entwickelt. „Es war klasse, wie die beiden Partner unsere Idee einer außerschulischen Hilfe aufgenommen und umgesetzt haben“ lobt Christian Westensee, zuständiger Koordinator der BBS1 Arnoldi-Schule Göttingen deren Engagement.

Da die Kirchengemeinde selbst nicht über geeignete Räume verfügte, kam schnell die Idee auf, mit dem SC Hainberg zu kooperieren. Der Sportverein im selben Wirkungskreis organisiert schon seit 2015 im Quartier Zietenterrassen Angebote und Unterstützung für Geflüchtete. Mit Lars Willmann als „Realisator“, Hainbergs Referenten für Stadteil- und Integrationsarbeit, gelang es ein pädagogisches Konzept zu entwickeln, das trotz der vielen „Corona-Auflagen“ ein Konzept von Menschen für Menschen ist. Seit April und bis zu den Sommerferien haben 30 Schüler*innen die Möglichkeit, mit Unterstützung in den Räumen des SC Hainberg am (Distanz-)Lernen teilnehmen zu können. Mit dem Ende des Distanzunterrichts wurde die Ausgestaltung der LernRäume weiterentwickelt in ein unterrichtsergänzendes Nachmittagsangebot, bei dem neben einer Begleitung bei den Hausaufgaben auch die Anwendung der Sprache im Rahmen von Spiel- und Sport- und Kulturangeboten geübt und vertieft wird.

Für Darja Elster, Ansprechpartnerin für die Sprach-/Integrations- (SPRINT)Klassen an der BBS 1, waren die Lernbegleiter*innen der Schlüssel zum Erfolg: „Deren Verlässlichkeit und die Zugewandtheit waren der Türöffner zu unseren Schüler*innen“ so Elster.  Die Rückmeldungen der Schüler* innen decken sich mit denen der Lernbegleiter*innen und der Lehrkräfte. Mit dem klaren, verlässlichen und begleiteten Rahmen war der Distanzunterricht viel besser und leichter zu bewältigen. Darüber hinaus wurde das Angebot der Lernräume von weiteren Schüler*innen genutzt, denen die Isolation beim Lernen besonders zusetzte. „Die LernRäume haben uns motiviert und sehr geholfen. Danke an Lars und sein Team“ fasste Felipe, 18-jähriger junger Kolumbianer stellvertretend für seine Mitschüler*innen zusammen und überreichte Lars Willmann eine selbst gestaltete Collage mit Bildern der letzten Monate.

Diesen entwickelten Schatz zu sichern ist für Willmann der nächste Schritt für die jungen Menschen, die aus 11 verschiedenen Ländern kommen und hier zueinander gefunden haben. „Es wäre ein Gewinn, wenn wir sie über die Freiwilligenarbeit an Ausbildung heranführen“ könnten!“ formuliert er das nächste Ziel. „Dafür benötigen wir Personal, vor allem einen oder eine Koordinator*in“ für die systematische Verknüpfung der schulischen und außerschulischen Lernorte, und das geht nur mit Ihrer Unterstützung“ wandte sich Christian Westensee an Marcel Riethig, Dezernent für Jugend, Bildung, Arbeit, Soziales und Kultur und als Schulträger der BBS 1 Arnoldi-Schule anwesend. Dieser verfolgte die Vorstellung des Projektes mit großem Interesse. „Gute Lösungen entstehen vor Ort durch die handelnden Menschen und das hat hier gepasst!“ lobte Riethig die Zusammenarbeit als Netzwerk. Es liege auf der Hand, dass die berufsbildenden Schulen hier Wege aufzeigen können, wie junge Menschen einen Zugang zum qualifizierten Arbeitsmarkt erlangen können, meinte auch der Schulleiter der Arnoldi-Schule, Rainer Wiemann. „Die BBSen sind die inklusivste Schulform“ ergänzte Riethig. Petra Broistedt, Sozialdezernentin der Stadt, und ebenfalls eine Unterstützerin der LernRäume, hatte kurzfristig absagen müssen.

 „Die Stephanus-Gemeinde steht mit seinen Ehrenamtlichen für den nächsten Schritte bereit!“ signalisierte Kirchenvorstandsvorsitzender Dr. Hans-Joachim Merrem sofort weitere Unterstützung. „Es wäre klasse, wenn Patenschaften entstehen, um die jungen Menschen auf ihrem Weg zu begleiten!“ Die Stephanusgemeinde ist schon langjährig engagiert und wurde dafür 2019 mit dem Inklusionspreis des Landkreises geehrt.
Sowohl vonseiten der Stephanusgemeinde, als auch vonseiten des SC Hainberg wurde darauf hingewiesen, wie wichtig das Engagement der Ehrenamtlichen für das Gelingen solcher Projekte wie die LernRäume, aber auch die vielen anderen sozialen Projekte dieser verantwortungsbewussten Einrichtungen ist. Dafür bedarf es aber auch immer eines professionellen Rahmens, um sich so als Ehrenamtlicher auf die eigentlich übernommene Aufgabe konzentrieren zu können. Hier sehen beide Institutionen die Politik in der Pflicht, verlässliche Unterstützungsstrukturen sicher zu stellen.

Finanziert wurde das Projekt durch die Förderprogramme der Hannoverschen Landeskirche und des Landes Niedersachen. Die Stephanus Kirchengemeinde und der ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen finanzierten einen Beitrag von 2000 €, genauso wie die Sparkasse Göttingen, die aus dem Reinertrag bei der Lotterie „Sparen + Gewinnen“ 2000 € spendete. Der SC Hainberg war mit seinem Quartiersmanagement, dem Stadt-Campus Hainberg, und der kostenfreien Bereitstellung seiner Räume für die organisatorische Klammer.  

13.01.2021

„Ubomi“ - EINE CHANCE FÜR KINDER

Der SC Hainberg unterstützt!

Der SC Hainberg unterstützt das Projekt „Ubomi“ (zu deutsch: „Leben“) in Kaptstadt und braucht eure Mithilfe – gemeinsam möchten wir kurzfristig eine Spendenaktion starten: Wir sammeln gut erhaltene Kleidungsstücke (auch Schuhe und Jacken) für Kinder und Jugendliche im Alter von 2 – 17 Jahren! Diese können zu folgenden Zeitpunkten beim SC Hainberg (Bertha-von-Suttner-Str. 2, 37085 Göttingen) abgegeben werden:

- 14.01.2021 | 14-18 Uhr
- 15.01.2021 | 14-18 Uhr
- 18.01.2021 | 14-18 Uhr


Mehr Infos


10 Jahre Freiwilligendienste im Sport in Niedersachsen

und der Hainberg immer aktiv dabei

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