SCH tritt auf der Stelle.
Bild: Daniel von Werder trifft zum 2:3 vom Elfmeterpunkt.(FotoGB)
In der ausgeglichenen ersten Halbzeit hätte allein Junakov den SCH dreimal in Führung bringen können. Diese Fahrlässigkeit sollte sich in der zweiten Halbzeit rächen. Mit einen Hattrick brachte der Werrataler Kai Armbruster seine Mannschaft mit 3:0 in Führung. Die beiden Treffer von Daniel von Werder (65./69.) reichten nicht mehr, um die Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten abzuwenden.
SCH: da Cunha – Kapelle, Wagner, Kahl, Esseling – Parusel, Rieck (72. Kowallik), Lüdecke (82. Maas), Schiller (18. Walter) – Junakow, von Werder. – Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Armbrust (50., 55., 60.), 1:3, 2:3 von Werder (65., 69./FE).
Aus der HNA.
Eine Woche nach dem etwas überraschenden 2:0-Heimerfolg über den SCW Göttingen taten sich die Werrataler gestern zunächst schwer. „Der starke Gegenwind und die schlechten Platzverhältnisse machten uns zu schaffen“, berichtete Trainer Hellmich. Nachdem die Hainberger in der Anfangsphase zwei gute Chancen ausgelassen hatten, vergab Kai Armbrust kurz vor dem Seitenwechsel die beste Gelegenheit der gesamten ersten Halbzeit, als er den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei schob.
Nach der Pause - nun mit dem Wind im Rücken - fanden die Gäste immer besser ins Spiel und Kai Armbrust endlich seinen zuletzt häufiger vermissten Torinstinkt wieder. Mit einem lupenreinen Hattrick (49., 53., 57. jeweils nach Vorarbeit von Marc Glatter) brachte der Stürmer sein Team auf die Siegerstraße.
Zwei individuelle Fehler auf Seiten der SG brachten die Platzherren dann jedoch schnell wieder ins Spiel zurück. Zunächst wurde Daniel von Werder bei einem Solo nicht konsequent genug angegriffen und konnte zum 1:3 verkürzen (59.). Dann konnte SG-Keeper Sebastian Hellmich acht Minuten später nur durch ein Foul für seine schlafenden Vorderleute klären, was von Werder zum 2:3 nutzte. Dabei blieb es dann aber und die Hellmich-Elf durfte den ersten Auswärtssieg seit dem 23. September (4:1 in Bilshausen) bejubeln.
B-Junioren gewinnen im Spitzenspiel
Die Ausgangslage war klar: Wer dieses Spiel verliert, wird Bovenden nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen können. Der Zweite traf auf den Dritten und Lindenberg Adelebsen kam mit der beeindrucken Bilanz von nur einer Saisonniederlage auf die Zietenterrassen. Die einzige Niederlage gab es allerdings im Hinspiel gegen unsere Kicker (1:2). Lindenberg Adelebsen zeichnet sich dadurch aus, dass sie nur sehr wenige Gegentreffer bekommen. Dementsprechend versauen zwar ein paar Unentschieden die Bilanz, aber als Verlierer wird der Platz (wie bereits erwähnt) selten verlassen. Wir dagegen sind uns völlig sicher, dass wir gegen jeden Gegner ein Tor erzielen werden und so war die Marschroute klar: Dieses Spiel wird in der Defensive gewonnen. Bekommen wir keinen Gegentreffer, verlassen wir den Platz als Sieger.
Von Kapitän Sergej Heckmann aufs Spielfeld geführt, begann unser Team hochmotiviert und hochkonzentriert. Unsere Defensive ließ absolut nichts anbrennen und alle Angriffe der Gäste wurden im Keim erstickt. Auf der anderen Seite sprangen ein paar gute Chancen für uns heraus: Dreimal verpasste Pashalis Patelouidis (1x Freistoß, 2x Kopfball) den Torerfolg nur knapp. Immer wieder spielten wir uns gut bis zum gegnerischen Tor durch, verpassten den Torerfolg aber nur um Haaresbreite. An dieser Stelle sei auch der ausgesprochen starke Tormann der Gäste erwähnt, bei dem sich hinsichtlich der Körpermaße zu Recht einige Zuschauer fragten, ob er auch das Tor der 1. Herren hütet. Es dauerte daher bis zur 38. Minute: Laith Mugames ging nach einem langen Ball ins Laufduell gegen zwei Gästeverteidiger. Durch die gesamte Hälfte der Gäste schaffte er es, die gegnerischen Verteidiger die entscheidenden Zentimeter auf Abstand zu halten und vollendete aus acht Metern mit einem Schuss in den Winkel. 1:0. Durchatmen. Das eigene Tor war erzielt und die Hainberger Verteidigung bärenstark. Simon Scheuchzer, Pashalis, Sergej und Cedric Goldmann spielten eine super Viererkette und Lasse Sager und Ugur Özcan räumten im Mittelfeld alles ab, was sich ihnen näherte.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann etwas offener: Lindenberg Adelebsen wagte sich etwas aus der Deckung und bei unseren Spielern kam langsam die Angst dazu, den einen, alles entscheidenden Fehler zu machen. Absolut verständlich und die Partie wurde zum Nervenspiel. Wenig Kombinationen, wenig schöner Fußball, dafür viel Kampf, viel Wille. Aber darauf waren wir durchaus vorbereitet. Die besseren Chancen blieben auf unserer Seite: Ugur traf per Kopf die Latte, und Laith leistete sich den Luxus einen Elfmeter samt Nachschuss zu vergeben. Der etatmäßige Schütze Timo Krüger gönnte sich da gerade seine traditionelle, kreative Pause auf der Bank. Die Gäste hatten dann nach einer Ecke auch eine große Chance per Kopfball, die Sergej aber von der Linie köpfte. Es dauerte bis fünf Minuten vor Schluss, bis der wieder eingewechselte Timo Krüger den Sack „zuköpfte“ und wir mit 2:0 in Führung gingen. Insgesamt ein völlig verdienter Sieg, da wir nicht nur entscheidend mehr Chancen hatten, sondern auch eine Einstellung an den Tag gelegt haben, die jedes Trainerherz höher schlagen lässt. Gewonnen aber hat das Spiel wie erwartet die Defensive, die an diesem Tag so sicher stand, wie die chinesische Mauer. Torhüter Marc Lehmann hatte, abgesehen von zwei Szenen, einen ruhigen Nachmittag. Dem gesamten Team ist (wieder Mal) ein großes Lob auszusprechen: Die Jungs kämpfen bis zum Umfallen, haben richtig Lust und zeigen sich als ein tolles Team. Die Reservisten akzeptieren ihre Rolle und marschieren bei der Siegesfeier vorneweg. Lange Gesichter sind Fehlanzeige. Auch haben wir uns sehr über die Zuschauerunterstützung seitens der C- und A-Junioren gefreut, die wir gerne zurückgeben werden.
Am heutigen Montag geht es schon weiter, um 18.45 Uhr gegen Nikolausberg.
Es spielten: Marc Lehmann – Sergej Heckmann, Pashalis Patelouidis, Simon Scheuchzer, Cedric Goldmann (75. Leon Haselmeyer) – Ugur Özcan, Lasse Sager – Timo Krüger (55. Jannis Rösing), Baban Goran (75. Fadi Omayrat), Felipe Sanchez (65. Timo Krüger) – Laith Mugames.
B- schießt sich warm für heutiges Spitzenspiel
Rot-Weiß verteidigte geschickt mit zehn Spielern vorm eigenen 16-Meter-Raum, wir versuchten uns hindurch zu kombinieren. Gar nicht mal so einfach ein Tor zu erzielen, wenn sich 18-20 Spieler 30 Meter Raum teilen müssen. Dementsprechend verlief die erste Halbzeit eher enttäuschend. Mitte der zweiten Halbzeit stellten wir unsere Taktik dann um, und versuchten durch bewusst tiefes Stehen, den Gegner aus der eigenen Hälfte zu locken, um dann blitzschnell in die nun offenen Räume zu stoßen. Dieser Plan funktionierte einwandfrei und wir erzielten noch 6 Tore in den letzten 25 Minuten. Der Mannschaft ist für ihren Ehrgeiz und dem geduldigen Umsetzen der taktischen Vorgaben ein großes Kompliment auszusprechen.
Aufstellung: Marc Lehmann - Cedric Goldmann (60. Fadi Omayrat), Simon Scheuchzer, Pashalis Patelouidis, Sergej Heckmann - Ugur Özcan (70. David Pfander), Lasse Sager (65. Leon Haselmeyer)- Jannis Rösing (60. Timo Krüger), Timo Krüger (20. Jan Schröder), Felipe Sanchez.
Tore: Timo Krüger (3), Sanchez (2), Laith Mugames, Jannis Rösing , Sergej Heckmann (im Bild), Pashalis Patelouidis
C unterliegt dem Tabellenzweiten JFV West
Da half es auch nicht, dass die Gäste nach einer Roten Karte kurz vor der Pause fast 35 Minuten in Unterzahl spielten. Die Gegentore in der 12. und 31. Minute waren in ihrer Entstehung zwar vermeidbar weil individuell, doch die Westler waren das spielerisch reifere Team. Trotzdem war es im Vergleich zum Hinspiel in der Zweikampfbilanz ein Duell auf Augenhöhe so wie in dieser Szene zwischen Innenverteidiger Jasper Krebs und seinem Gegenspieler.
Aufgebot: Lukas Klasen - Marvin Glier, Jasper Krebs, Jannes Bokeloh, Mattis Holst - Toni Heppner, Julian Goerigk (36. Marc Minor, 50. Nick Fiedler) - Rawi Kalatare, Julijan Grbavac, Maciej Mundkowski - Joshi Lützeler; nicht eingesetzt: Tim Höbelmann
B- schießt sich warm für heutiges Spitzenspiel
Rot-Weiß verteidigte geschickt mit zehn Spielern vorm eigenen 16-Meter-Raum, wir versuchten uns hindurch zu kombinieren. Gar nicht mal so einfach ein Tor zu erzielen, wenn sich 18-20 Spieler 30 Meter Raum teilen müssen. Dementsprechend verlief die erste Halbzeit eher enttäuschend. Mitte der zweiten Halbzeit stellten wir unsere Taktik dann um, und versuchten durch bewusst tiefes Stehen, den Gegner aus der eigenen Hälfte zu locken, um dann blitzschnell in die nun offenen Räume zu stoßen. Dieser Plan funktionierte einwandfrei und wir erzielten noch 6 Tore in den letzten 25 Minuten. Der Mannschaft ist für ihren Ehrgeiz und dem geduldigen Umsetzen der taktischen Vorgaben ein großes Kompliment auszusprechen.
Aufstellung: Marc Lehmann - Cedric Goldmann (60. Fadi Omayrat), Simon Scheuchzer, Pashalis Patelouidis, Sergej Heckmann - Ugur Özcan (70. David Pfander), Lasse Sager (65. Leon Haselmeyer)- Jannis Rösing (60. Timo Krüger), Timo Krüger (20. Jan Schröder), Felipe Sanchez.
Tore: Timo Krüger (3), Sanchez (2), Laith Mugames, Jannis Rösing , Sergej Heckmann (im Bild), Pashalis Patelouidis.



