14.09.2014

Broscheit-Show beim 5:2 Sieg von Hainbergs V. - Wende III

Voll konzentriert schon vor dem Spiel: Coach Andy Pfitzner

Wenn der Vater mit dem Sohne ... der Kinofüller aus dem Jahre 125 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle ist ein Klassiker deutscher Filmgeschichte. 

Ein Klassiker der Fußballgeschichte des SC Hainberg könnte der Vater-Sohn Auftritt von Jens und Yannick Broscheit werden, zumindest nach ihrem ersten gemeinsamen Casting beim Spiel von Hainbergs V. gegen die 3. Mannschaft des SC Weende. Aber der Reihe nach.

Früher Vogel fängt den Wurm, weiß der Volksmund und so lies Coach Andy Pfitzner seine Spieler schon um 9:30 auflaufen. „Ein wenig gleicht die Mannschaftsaufstellung einer Wundertüte“, so Andy vor dem Spiel, denn „Es bleibt gegenwärtig bis kurz vor Anpfiff spannend, wer letztendlich zur Verfügung steht.“

Und da die Mannschaft in dieser Konstellation das erste Mal zusammenspielte, war es dann auch nicht verwunderlich, dass die ersten Aktionen der Hainberger noch recht ungeordnet abliefen. Zudem hatten die Männer von der Zietenterrasse schon früh Verletzungspech. Martin Burckert und Holm Frauendorf verließen schon nach kurzer Zeit humpelnd den Platz.

In den ersten 20 Minuten wirbelten die Weedner die Hainberger mehrfach wild durcheinander; fast ein Wunder, dass es nach der ersten Druckperiode nur 1:0 für die Gäste stand. Bis dahin lief bei Hainberg auch nach vorne wenig, da viel zu viele Bälle schon im Aufbauspiel verloren gingen.

Nach kurzer Beratung mit Thomas Kopietz stellte Pfitzner um. Der schelle Yannick Broscheit wurde hinter die Spitzen gezogen, Thomas Kopietz rückte auf die Sechserposition, sicherte also nach Hinten mehr ab und unterstützte damit zugleich Bruno Kassenbrock im Aufbauspiel. Von nun an lief es deutlich besser. Ein von „Kopie“ gespielter Ball auf Yannick Broscheit nahm dieser geschickt auf und tankte sich auf der rechten Seite durch, um dann im Strafraum seinen Vater Jens zu bedienen, der zum inzwischen verdienten 1:1 Ausgleich einschoss.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Nach der Halbzeit wechselte Andy durch und erneut dauerte es 10 Minuten, bis sich die Mannschaft auf diese Situation eingestellt hatte. Und dann ging sie los, die „Broscheit“-Show. Das 2:1 markierte Yannick nach tollem Pass von Arne Labitzke in die Tiefe des Raumes. Und obwohl die Weender noch einmal den Ausgleich erzielt hatten, war der Siegeswille der in Blau angetretenen Gastgeber deutlich größer ausgeprägt als bei den Weender Kickern. In der Mitte steckte der Lenker in der Zentrale, Thomas Kopietz, einen „Uwe-Bein-Pass“ auf Jens Broscheit durch, der den Ball zum 3:2 in die Maschen des Gästetores knallt.

Nun lief die Angriffsmaschinerie der 5. Mannschaft, so dass man es sich sogar erlauben konnte, die eine oder andere Gelegenheit auszulassen. Das schien dann wohl Lothar Hädrich ein wenig zu langweilig zu sein. Seinen zweiten Ballkontakt im Spiel nutzte er, sich in die Liste der Torschützen einzutragen. Nach einer tollen flanke schraubte er sich wie ein Helikopter die Luft, netzte mit dem Kopf zum 4:2 ein und hörte sich anschließend den großen Jubel und lauten Beifall von inzwischen wohl 60 Zuschauern an.Den Schlusspunkt setze dann nochmal Yannick Broscheit, nach einer Flanke von Bruno Kassenbrock. Unter großem Applaus, durfte der Torschütze sich anschließend ausruhen. 5:2 der Endstand nach einer ansprechenden Leistung, vor allem auch im kämpferischen Bereich.

Zur Belohnung für sein tolles Spiel,  so munkelt man, habe Jens seinen Sohn dann anschließend ins Kino eingeladen: „Wenn der Vater mit dem Sohne...“

Die Mannschaft: Reinhard Penno, Martin Burckert, Arne Labitzke, Thomas Stipkugel, Christian Vöhringer, Thomas Kopietz, Babba Kloppmann, Florian Schatzler, Lothar Hädrich, Jens Broscheit, Yannick Broscheit, Vijeko Reesmann, Holm Frauendorf, Berndt Sauerland, Bruno Kassenbrock

13.09.2014

D 3 mit tollem Start in Bovenden

Jungtrainer Jan und felipe starten mit Erfolg

(rm) Die D3-Junioren haben einen Saisonauftakt nach Maß erwischt und ihrem neuen Trainer Duo Jan Schröder und Felipe Sanchez einen deutlichen Sieg beschert. Sie gewannen ihr Heimspiel auf dem Kunstraseen in Bovenden gegen die 2. Vertretung der Gastgeber mit 10:1 Toren. Die Bovender hatten  kurzfristig eine Verlegung auf den neuen Kunstrasen angeboten, sonst wäre das Spiel den Hainberger Platzverhältnissen zum Opfer gefallen.

Mattis Schneider brachte sein Team auf Vorlage von Noah Schütz bereits nach drei Minuten in Front und gab dem neu formierten Team früh Sicherheit. Falk Brandes, Miran Hamza und Falk Brandes sorgten für eine beruhigende Führung zur Halbzeit.

Trotz zahrleicher und regelmäßiger Wechsel aiuf allen Positionen bauten die Hainberger nach dem Wechsel ihr Dominanz aus und kamen zu weiteren Toren in regelmäßigen Abständen. Mattis traf zwei weitere mal, hinzu kamen Tore von Noah Schütz, zwei Treffer von Falk Brandes und eine toller Kopfball von Miran Hamza. Jan Schöder und Felipe Sanchez zeigten sich von ihren Jungs angetan. "Das Zusammenspiel klappte schon richtig gut. Toll auch, dass die Tore vor allem in der zweiten Hälfte größtenteils herausgespielt wurden" freuten sie sich über die torreiche Premiere ihrer Jungs. Unterstützt wurden in der Spielvorbereitung und beim Coaching von Jugendkoordinator Roman Müller, der sich freute so engagierte Jungs für das Team gewonnen zu haben.

Aufgebot: Marcel Penno, Michael Pfander (Tor); Florian Haertel, Benjamin Danner, Noah Schütz, Lorenz Ritzel, Falk Brandes, Mattis Schneider, Arne Stopka, Yembila Saager, Miran Hamza. Julius Agemar, Felix Hamann

13.09.2014

Heute Sambanacht in der Funsporthalle

Sambatidas feiern ihren 20. Geburstag

Heute (13. September). ist es soweit! Sambatida feiert seinen 20-jährigen Geburtstag!

Ab 20:00 gibt es in der Funsporthalle eine große Vielfalt brasilianischer Rhythmen life zu erleben. Der ein oder andere brasilianische Gassenhauer darf natürlich auch nicht fehlen.

Unterstützt wird unser Geburtstagskind von langjährigen Freunden der Familie, unter anderem aus Marburg, Kassel und Göttingen. Danach gibt es Party bis in die Nacht hinein!

Seid alle herzlichst willkommen!

Anja Rupp

12.09.2014

Hainbergs Ü 50 für Niedersachsenmeisterschaft qualifiziert.

2:0 bei BW Neuhof (Hildesheim): Helmut Hobrecht schießt Jockels Buben
mit zwei Toren zur Endrunde nach Stade.

So heißen die beteiligten Sieger vom SC Hainberg: Frank Wohlany, Hermann Fuge, Vijeko Reesmann, Frank Goldmann, Lars Heuermann, Wolla Koch, Helmut Hobrecht, Michael Röttcher, Olliver Hille, Babba Kloppmann, Berndt Sauerland, Erfolgscoach: Jockel Lohse, Betreuer: Wolfgang Thiele

 

Wer Ü 50 hört, denkt normalerweise an gemütliche Geburtstage mit selbstverfassten Gedichten, Doppelherz-Getränke, trapezförmige blaue Pillen oder an Halt spendende Corega tabs. Rein gar nichts davon lässt sich mit dem Auftreten von Hainbergs Ü 50 beim Qualifikationsspiel zur Niedersachsenmeisterschaft in Zusammenhang bringen und wenn doch, dann lediglich in einem abgrenzenden Sinn... aber der Reihe nach.

Geburtstagskinder diesen Alters lassen sich in der Regel zu Hause auf dem heimischen Sofa hochleben. Ganz anders Micha Röttcher, der es vorzog, seinen „48.“ wild und mit viel fußballerischem Rock´n Roll zu feiern. „Glückwunsch Micha“!!!

Die Gastgeber von BW Neuhof zeigten sich dabei jedoch zunächst als schlechte Gratulanten, hatten sie doch nicht vor, Micha und seiner Mannschaft Geschenke zu bereiten. Und so zogen sie von Anfang an auf dem hervorragend gepflegten Kunstrasenplatz ihr Spiel auf – ein Spiel, mit dem es die Hildesheimer vor einem Jahr noch zur sechstbesten Mannschaft Niedersachsens brachten. Geduldig – und dennoch mit hohem Tempo - wurde die Kugel in der eigenen Hälfte hin und her gepasst - geradezu stoisch ruhig abwartend,  um dann blitzschnell den Ball in die Mitte zu spielen, wo ihr kantiger, aber dennoch flinker und damit stets gefährlicher Mittelstürmer lauerte. Besonders auffallend war dabei die sichere Verteidigungsformation der Gastgeber, die jeder italienischen Catenaccio-Schule Basis für einen Lehrfilm geliefert hätte. Schnell wurde den Gästen aus Göttingen klar: „Diese Mannschaft ist eingespielt. Das wird hier ein ganz ganz schwieriges Ding.“

 

Hätten andere Herren dieses Alters die von Teamchef Lohse ausgegebene Parole „Seht zu, dass ihr nach hinten nicht durchlässig werdet!“ vermutlich schon nach wenigen Minuten vergessen, setzten die Hainberger Oldies diese Devise hervorragend um. Wo Altersgenossen von Hainbergs Ü 50 in ihrer Freizeit schon gerne einmal in aller Ruhe eine Patience legen, zeigten die Kicker von den Terrassen, dass man ein Geduldspiel auch  auf dem Fußballfeld durchführen kann.

Beide Mannschaften spielten in den ersten 30 Minuten trotz des hohen Tempos eher abwartend, ohne dass eine der beiden Teams für sich entscheidende Vorteile erspielen konnte. Die Hainberger versuchten es mehrfach mit Schüssen aus der Entfernung – vergeblich. 0:0 nach der ersten Halbzeit.

In der Pausenansprache mahnte Jockel Lohse erneut zur Geduld – die dann unmittelbar nach dem Wechsel belohnt wurde. Nach einem tollen Anspiel von Olli Hille, tankte sich Goldi Goldmann auf der rechten Seite durch, passte den Ball in die Mitte zu Helmut Hobrecht, der mit einer Körpertäuschung seinen Gegner aussteigen ließ und die Kugel zur wichtigen 1:0 Führung vorbei am starken Gästekeeper ins Tor schlenzte.

In Reaktion darauf kam die Mannschaft von BW Neuhof aus der Reserve und forderten die Hainberger immer mehr, biss sich jedoch die Zähne aus. Sicher und ohne jegliche Anzeichen von Alterstremor, zeigte sich dabei erneut Keeper Frank Wohlany, der nun so manchen scharfen Schuss klasse abwehrte. Zentral in der Abwehr dirigierte Geburtstagskind Michael Röttcher, er war an diesem Abend der Taktgeber für den Erfolg. Aber auch die anderen Mitspieler zeigten sich großartig in Form, z.B. Goldi Goldmann, dem immer noch der Ball am Fuß klebt, als hätte es sein Schuhwerk mit Haftcreme eingerieben. Oder Olli Hille, der sich für keinen Zweikampf zu schade war und mit der Kraft der zwei Herzen und unzähligen Sprints an diesem Abend ebenfalls Erfolgsgarant war und darüber hinaus nach dem Sieg strahlte, wie  man es sonst nur auf einem Apothekenumschau-Titelblatt zu sehen bekommt.

Und auch die anderen Mitstreiter, wie Wolla Koch, Berndt Sauerland, Vijeko Reesmann, Hermann Fuge, Sebastian Kloppmann und nicht zuletzt, Lars Heuermann, der durch ein geschicktes Tackling das 2:0 durch Helmut Hobrecht vorbereitete, gaben alles für den Sieg der Mannschaft.

Und so erreichte die freudige Erregung nach dem Abpfiff – auch ohne blaue Pillen – einen ausgelassenen Höhepunkt, dass selbst Teamchef Lohse zum witzeln aufgelegt war, in dem er augenzwinkernd resumierte: „Solch ein Erfolg ist ohne eine gute Frühförderung nicht möglich, das hat bei uns Tradition. Schließlich haben wir mit der Ü 32 und der U 40 einen hervorragenden Unterbau, der schon nach der gleichen Spielphilosophie trainiert.“ 

Na dann können wir ja mal auf die anstehende Meisterschaft in Stade gespannt sein...

Heute das Grau leicht getönt: Babba Kloppmann

10.09.2014

B-Junioren bieten Landesligisten Paroli

umkämpftes Pokalaus gegen den JFV Eichsfeld

(derk) In einem körperbetonten Spiel der ersten Bezirkspokalrunde unterlagen die Hainberger B-Junioren mit 0:1 gegen die Gäste aus dem Eichsfeld, deren Einzugsbeiet alle Dörfer um Duderstadt umfasst.

Während die Gäste das Spiel machten, setzte die Hainberger Mannschaft auf Konter und war so stets gefährlich. So auch in der 63. Minute:

Nachdem die Gäste in der 43. Minute in Führung gegangen waren, lief Hainberg-Stürmer Rezai Khodabakhsh alleine auf Gästekeeper Wüstefeld zu und scheiterte nur ganz knapp. Den platzierten Nachschuss von Joshua Lützeler (im Bild) konnte ein Abwehrspieler per Kopf von der Torlinie kratzen. So blieb es bei der knappen Heimniederlage. "Der Sieg für die Eichsfelder war knapp, aber verdient. Ich bin  äußerst stolz auf meine Jungs, dass sie gegen einen Landesligisten so gut mitgehalten haben. Darauf lässt sich aufbauen", fasste Trainer Dennis Erkner zuversichtlich zusammen.

 

Es spielten: Luca Ternedde- Jasper Krebs, Kevin Hühold, Julijan Grbvac, Felix Iber- Joshua Lützeler- Ali Najafi, Hassan Lafta, Maciek Mundkowski, Semih Sas- Rezai Khodabakhsh.

Eingewechselt: Tobias Egbert, Wilken Lockemann, Mattis Holst.