06.05.2013

Puuh - 2:1 Sieg der Hainberger A-Jugend war ein hartes Stück Arbeit

Aber von Beginn machten die JSGer deutlich, dass sie den Kampf um den Klassenerhalt keinesfalls wegschenken wollten. Mit hohem Einsatz und konzentriert gingen sie von der ersten Minute an zur Sache und hielten das Spiel trotz einer optischen Überlegenheit, die wir uns deutlich erspielt hatten, offen. Wie schon in den vorangegangenen Spielen konnten wir auch unsere Chancen, die teilweise gut herausgespielt wurden, nicht nutzen.


In der 34. Minute setzte sich Nicky Becker dann doch einmal entschlossen auf der linken Seite durch und traf mit einem satten Schuss zum verdienten 1:0. Kurz darauf eröffnete sich den Gästen die große Chance zum Ausgleich. Den Flachschuss aus kurzer Distanz konnte Keeper Fredde Pense aber mit einer guten Parade abwehren.
Leider - und auch dies mussten wir Trainer in den vergangenen Spielen wiederholt feststellen - brachte die Führung eben nicht die erwartete Sicherheit, sondern beruhigte unsere Akteure leider in der Form, dass nun die Bemühungen um einen weiteren Treffer nahezu eingestellt und die Einsatzbereitschaft und Konzentration ein bisschen runtergefahren wurde.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war das Spiel dann auch nicht auf besonders hohem oder erfreulichen Niveau. Einen groben Fehler im Spielaufbau nutzten die Gäste dann auch in der 62. Minute zur Balleroberung und zum anschließenden Ausgleichstreffer.


Es ist immer wieder schwer, nachdem man im falschen Bewusstsein, die Sache sei schon "gegessen", mit weniger Einsatz, Tempo und Konzentration gespielt hat, im Spiel "den Motor wieder anzuwerfen". Das kostet Zeit und ist angesichts der schwindenden Kondition in der Schlussphase eines Spiels ein echter Kraftakt.
Denn die Gäste hatten angesichts der Möglichkeit, zumindest einen Punkt mitzunehmen, und der Androhung ihres Trainers, bei nächsten Training "Gras fressen" zu müssen, wenn das noch schief gehen würde, natürlich ihre Bemühungen intensiviert. Aber am Ende setzte sich dann doch die spielerische und technische Überlegenheit der Hainberger A-Jugend durch. Jonas Hille dribbelte sich von links in den Strafraum und ließ dem Keeper der Gäste auch aus relativ spitzem Winkel keine Chance: 2:1.
Wir hatten dann noch mehrere Chancen, konnten diese aber nicht mehr nutzen.
Insgesamt müssen wir mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden sein. Denn es spielte dort vielleicht auch schon ein wesentlicher Teil des Kaders der nächsten Saison. Nachdem in der zweiten Halbzeit der etwas indisponierte Valentin Suchfort durch Till Bornemann ( welcome back!) ersetzt wurde, standen bis auf Alex "Capitano" Hafner und Niclas Becker vorübergehend nur Spieler des jüngeren 95er Jahrgangs auf dem Platz. Aber anders konnten wir den Ausfall mehrerer Leistungsträger nicht mehr auffangen. Von einer Stammelf kann schon lang nicht mehr die Rede sein. Schauen wir mal, wer nächste Woche dabei ist.


SC Hainberg
Frédéric Pense, Konstantin Rammert, Manuel Jerzyk, Benny Duell, Adrian Kuklinski, Valentin Suchfort, Alex Hafner, Niclas Becker, Jonas Hille, Dominik Timme, Marvin Oetzel, Sarom Siebenhaar, Stefan Goderski, Till Bornemann
Christian "Spaghetti" Dreher, Klaus Kolb, Olli Hille

06.05.2013

B-Junioren: Nach Sieg beim Tabellenführer wieder im Titelrennen

Die Gesichter der Spieler vor einem Spiel verraten oft schon mehr über das kommende Ergebnis als vieles andere. Wer nun am Samstag in die Gesichter unserer Spieler blickte, sah besonders eines: Konzentration. Von 1 bis 16 hatten alle auf die Revanche für das Hinspiel (2:5) gewartet und jeder wollte die Chance ergreifen, doch noch Meister werden zu können. Dementsprechend entwickelte sich eine schön anzusehende Dynamik: Das Warmmachen sah professionell aus, die taktischen Vorgaben wurden aufmerksam aufgenommen und das gemeinsame Motivationsgebrüll vor Anpfiff war wahrscheinlich bis in die Göttinger Innenstadt zu hören.


In der Anfangsphase legten wir dann gleich ordentlich los. Fünf Minuten waren gespielt, da wurde Laith Mugames im Sechzehnmeterraum gefoult und der Schiri zeigte auf den Punkt. Timo Krüger trat, wie immer eiskalt, an und es stand 1:0. In der Folge verhielten wir uns fünf Minuten nicht wirklich gut. Die Viererkette stand viel zu hoch und Bovenden kam nach einem langen Ball durch Mittelstürmer Arlind zu einer guten Chance, die dieser aber vergab. Nachdem sich die Abwehr dann besser stellte, wurde die totale Kontrolle über das Spiel übernommen. Bovenden kam zu keiner nennenswerten Chance in der ersten Halbzeit und wir ließen den Ball und Gegner sehr schön laufen. Besonders defensiv arbeiteten wir als Team und jeder schmiss sich für den anderen in die Zweikämpfe. Etwa 5-10 Minuten vor der Halbzeit setzte sich Timo Krüger dann schön auf linksaußen durch, dribbelte in den Strafraum und wurde gefoult. Wieder Elfmeter. Wieder richtige Entscheidung. "Der Gefoulte darf nie selbst schießen", kam es nun aus allen Richtungen. Mag sein, gilt aber nicht für Timo Krüger. Kurzer Anlauf, dieses Mal in die andere Ecke zum 2:0. Trocken und humorlos.


In der Halbzeit nahmen wir uns dann vor, kein schnelles Gegentor zu fangen und weiterhin die Kontrolle über das Spiel zu behalten. Dies klappte dann auch ganze zwei Minuten hervorragend. Nach einer unnötig zu Stande gekommenen Ecke von Bovenden bekamen wir leider den Ball nicht aus dem Strafraum und einen Schuss aus dem Getümmel konnte Keeper Marc Lehmann nur einem gegnerischen Stürmer vor die Füße klären. Dieser staubte trocken ab und plötzlich wurde es wieder eng. Es folgten unsere schwächsten 15 Minuten. Wir bekamen Unruhe ins Spiel und brachten so den Gegner wieder in die Partie. Allerdings zogen wir uns mit viel Willen auf der einen Seite selber wieder aus der Misere, auf der anderen Seite brachten die Einwechslungen von Leon Harms und Jannis Rösing neue Qualitäten ins Spiel. Leon zeigte eine hohe Passsicherheit und Ruhe am Ball und Jannis ließ den Rasen und die gegnerischen Stutzen qualmen. Wir hatten die Partie wieder im Griff. Zwanzig Minuten vor Ende brachte Jannis dann einen Zuckerpass auf Laith, der seine gesammelten Qualitäten in einer einzigen Aktion zeigte: Ballannahme in Bedrängnis aus der Luft, Ballverarbeitung im Lauf, Dribbling gegen drei Gegenspieler und trockener Abschluss ins lange Eck aus 15 Metern zum Tor. 3:1. Diese Führung ließen wir uns nun nicht mehr nehmen und hatten sogar noch einige Chancen den Sieg höher ausfallen zu lassen.


Einzelne Spieler kann man bei einer solch ausgezeichneten Leistung sicher nicht herausheben. Alle Spieler spielten ihren besten Fußball und zeigten eine tadellose Einstellung. Zudem erfüllte jeder diszipliniert seine taktischen Hausaufgaben. Die Einwechselspieler sorgten für einen weiteren Qualitätsgewinn und brachten keinerlei Unruhe in den eigenen Spielvortrag. Es bleibt zu hoffen, dass auch die Spieler bemerkt haben, was möglich ist, wenn man hochkonzentriert und gut vorbereitet in ein Spiel geht. Die seit Monaten hohe Trainingsbeteiligung und der Lernwille des Teams schlagen sich in den Ergebnissen nieder. Trotzdem gab es auch für diesen Sieg nur drei Punkte und wir dürfen nun keinen Zentimeter von unserem eingeschlagenen Weg und unseren Zielen abrücken. Dann, aber auch nur dann, ist in dieser Saison noch einiges drin. Bereits am Mittwoch geht es weiter mit dem Pokalhalbfinale bei Lindenberg-Adelebsen. Ein starker Gegner, der uns mit Sicherheit wieder alles abverlangen wird.


Ein Lob möchte ich an dieser Stelle aber doch noch verteilen: Leon Haselmeyer ist die gute Seele unseres Teams. Der Linksverteidiger rutschte zum Rückrundenstart aus der ersten Elf und nahm dies klaglos hin. Er ist weiterhin bei jeder Trainingseinheit dabei, hält die Ansprache im Spielerkreis und quittierte seine Nicht-Einwechslung gegen Bovenden mit den Worten: "Das spielt für mich keine Rolle, hauptsache die Mannschaft hat gewonnen". Dabei verzichtete er 10 Minuten vor Spielende sogar auf seine Einwechslung zu Gunsten des eher selten spielenden Tom Greger. Leon ist von der Spielstärke zwar aus der ersten Elf gerutscht, von der Einstellung her ist er aber zum absoluten Leistungsträger und Vorbild geworden. Wenn ein Team nur so stark sein kann wie sein schwächstes Mitglied sorgen unsere Spieler aus der zweiten Reihe dafür, dass wir ganz schön stark sind. Dies ist besonders der Verdienst von Leon.


Eine starke Leistung zeigten: Marc Lehmann - Cedric Goldmann, Simon Scheuchzer, Pashalis Patelouidis, Sergej Heckmann - Ugur Özcan, Lasse Sager - Timo Krüger (54. Jannis Rösing), Baban Goran (55. Leon Harms), Felipe Sanchez (70. Fadi Omayrat) - Laith Mugames (72. Tom Greger).

27.04.2013

Fussball macht Spaß - Hainberger A-Jugend nur 2:2 bei Fortuna Lebenstedt

Aus dem Büro 15.45 Uhr gehastet um bei Taxi Kulle den zweiten Bus zu holen. Woher ist der Bus? Taxi Kulle. Aha.
Hoch zu den Zietenterrassen, Spaghetti am Handy: " ... nein, nein, er muss vorher noch laden. Die Fuhre muss raus ...." Ein Speditionskaufmann als Trainer. Das ist alles viel zu früh, außer Nicky und Valle, die sind eher zu spät. Los geht's, nein, noch nicht. ".... er muss vorher die Papiere für die Ladung haben ... Wann? ....morgen um 04.30? ...das schaffe ich heut nicht mehr !" Manchmal werden wir Trainer durch unsere beruflichen Nebenverpflichtungen zu sehr in Anspruch genommen.
Zack, schon sind wir nach 70 min Fahrzeit da.


Seit wann tragen die blaue Trikots? "Habt ihr Ersatztrikots dabei? Ist, glaube ich, Sache der Gastmannschaft." Ach was, vielen Dank für die Belehrung. Seit hundert Jahren spielen die in rot und heute in blau?! Dann bieten sie uns netterweise Leibchen an, blaue! Witzig, aber was soll das?
Aber die Glücksgöttin (in Gestalt von Christian Dreher) hat uns glûcklicherweise unsere weißen Aufwärmshirts (was wir alles haben!) eingepackt. Die gehen, und wenn wir die Nummern noch draufmalen müssen. Aber nein, müssen wir nicht, der Schiri drûckt ein Auge zu. Leider nicht das letzte Mal an diesem Abend. Später hat er des öfteren nach unserem Eindruck sogar beide Augen zugedrückt. Dazu aber später mehr.


Auf dem A-Platz, auf den wir uns gefreut hatten, da er eine geschlossene Rasenfläche besitzt, können wir nicht spielen. Die 2. Herren spielt dort. Aber der Ausweichplatz - C-Platz - soll okay sein. Wir sind ja nicht verwöhnt. Und der Fortunentrainer erinnerte sich nicht ganz zu Unrecht an ein Spiel in der vergangenen Saison bei uns. Das war damals grenzwertig auf unserer Hainberger Savanne. Grenzwertig war es diesmal auf dem C-Platz nicht. Der war deutlich jenseits der Grenze. Vor meinem geistigen Auge war ich mit diversen Bänderrissen schon auf dem Weg ins Krankenhaus nach Salzgitter. Kann hier ein Hubschrauber landen?


Los gehts. Die Gastgeber kommen mit roten Stutzen, roten Hosen und ... und blauen Trikots. Hainberg mit blauen Stutzen, blauen Hosen und im weißen Hannover-Marathon Finisher Hemd ohne Nummer.
Natürlich hatten wir vor dem Spiel unsere Jungs mit einem halbherzigen "Jungs, der Platz ist völlig egal" motivieren wollen. Aber so richtig geglaubt hat uns das wohl keiner. Und aus meiner aktiven Zeit weiß ich, dass ich auf solchen Plätzen auch keine Lust hatte - und die anderen zehn um mich herum auch nicht. Egal, die anderen müssen ja auch darauf spielen. Also Anpfiff.
In der Folgezeit macht der Ball im Wesentlichen was er will. Wie der Schiri. Als Nicky Becker den Ball dann doch mal annehmen will kommt einer der Gastgeber parallel zum Boden angeflogen und landet ungebremst auf Nickys Knie. Adidas, Größe 44,5, kann man anhand der blitzsauberen Stollenabdrücke auf Nickys Knie sicher analysieren. "Ball gespielt", fällt dazu allein dem Schiedsrichter ein. Genauer nimmt er es, als Jonas Hille, etwa einen Meter vor dem Gegenspieler grätscht, um den Schuss abzufangen: "Draufgehalten". Gelb.


Viel Konstruktives kann vom Spiel nicht berichtet werden. Mehrmals sucht sich der Ball den Weg gefährlich vor unser Tor. Adrian Kuklinski verhindert wiederholt, dass er dabei einfach mal über die Torlinie springt. Wir kriegen nichts hin, aber irgendwann rollt der Ball dann doch ins Tor der Gastgeber. Jonas Hille hatte ihn zuvor als Letzter mit einem beherzten Tritt in Richtung Tor berührt.
Als dann in der zweiten Halbzeit unser Keeper Damon Mojaddad im Fünfmeterraum einfach mal weggecheckt wird und der Ball deswegen ins Tor fällt, wird von unserer Seite das "Augen zudrücken" des Schiris intensiv zur Diskussion gestellt. Augen zu und durch, denkt sich wohl der Referee.
Nach einer Ecke gelingt den Gastgebern dann auch noch der Führungstreffer. Unsere Stimmung ist unterhalb des Nullpunkts. Wie soll man hier ein Tor herausspielen? "Mault nicht rum, versucht alles" lautet die Devise von der Bank, wobei wir die Beantwortung der Frage, wie man hier ein Tor herausspielen soll, ersteinmal zurückstellen mussten.
Sarom Siebenhaar versuchte dann alles, traf aber nur den Pfosten. Fortuna für Lebenstedt. Die Antwort auf die soeben zurückgestellte Frage gab dann Marvin Oetzel: nicht herausspielen, sondern einfach reinschießen. 2:2 und noch fünf Minuten. Langer Ball vom Debütanten Dominik Timme vor das Tor. Alex Hafner kommt näher, kommt näher, kann den Kopf nehmen, nein, den Fuß, aber zu lang. Ende.


Kurze fachliche, aber intensive Diskussionen mit dem Schiri nach dem Spiel runden das uneingeschränkt unerfreuliche Bild der Veranstaltung ab. Wie immer hat es am Schiri natürlich nicht gelegen. Wir haben einfach nur schlecht .... na ja, gespielt kann man nicht sagen, wir haben schlecht ausgesehen. So lassen wir es mal stehen.
Bloß nach Hause jetzt. Zwei wichtige Punkte liegen gelassen. Gedrûckte Stimmung auf der Heimfahrt. Allein die Tatsache, dass Nicky Becker zwar eine schöne Stollentriplette am Knie hat, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nächste Woche wieder dabei sein kann und im übrigen mal keiner mit Brüchen oder Rissen vom Platz geht, meine Tagträume also nicht wahr geworden sind und der Christopherus Hubschrauber nicht kommen musste, versöhnt ein wenig. Das haben wir auch schon anders gehabt in den letzten Wochen.
Die Ladung wurde gegen 22.00 Uhr am Hainberg gelöscht. Der Bus zurück zu Taxi Kulle. Aufs Rad und ab nach Haus. 22.40 Uhr zu Haus.


Folgende Ladung wurde pünktlich in Salzgitter angeliefert und war auch für die Rückfahrt gebucht:
Damon Mojaddad, Adrian Kuklinski, Valentin Suchfort, Manuel Jerzyk, Konstantin Rammert, Dominik Timme, Alex "Capitano" Hafner, Robert Kerl, Jonas Hille, Marco Akcay, Niclas Becker, Ugur Özcan, Benni Duell, Sarom Siebenhaar, Marvin Oetzel


Fahrer: Michael Jerzyk (Express), Christian "Spaghetti" Dreher, Olli Hille

25.04.2013

B-Junioren: 3 Spiele - 6 Tage - 9 Punkte

Vor dem Spiel schien der Nikolausberger SC sowas wie unser Angstgegner zu sein. Im Hinspiel gab es gegen den Vorletzten nur ein 0:0 und auch am Montag taten wir uns extrem schwer, obwohl wir uns einiges vorgenommen hatten. Dabei fing alles gut an: Bereits nach einer Minute hatte Patelouidis seine Farben nach einer Ecke in Führung gebracht. Es roch nach einem Schützenfest, aber wir spielten in der Folge unfassbar schlecht. Kombinationen, Systemfußball oder Kurzpassspiel gab es nicht. Die Bälle wurden lang nach vorne geschlagen und dann wurde wild gedribbelt oder unsauber gepasst bis der Ball weg war. Mangelndes Engagement kann man unserem Team nicht vorwerfen, aber es war nur ganz schwer anzusehen, was wir fabrizierten. Durch einen langen Ball, den unsere Viererkette unterlief und den Jan Schröder nicht mehr erreichte, glich Nikolausberg verdient zum 1:1 aus und so ging es in die Halbzeit. Eine Analyse fiel schwer, denn warum wir uns mit dem Leichtesten so schwer taten, war nicht nachvollziehbar.


Fragen über Fragen: Lag es an dem schlechten Hainberger Platzzuständen? Daran, dass die Beine schwer waren nach nur einem Tag Pause im Anschluss an das schwere Spiel gegen Lindenberg Adelebsen? Hatten wir den vermeintlich einfachen Gegner durch das unnötige Gegentor motiviert? Oder war unsere Sturmspitze Laith Mugames zu sehr aus dem Spiel genommen, da ihm sein leicht übermotivierter Gegenspieler nach fünf Minuten die Schuhe kaputtgetreten hatte? Fehlte Baban Goran zu sehr, der im Mittelfeld unsere ordnende Hand ist? Oder war es ein zu großes Risiko, Lasse Sager zunächst auf der Bank zu lassen, damit sich dieser etwas schonte? Vieles ist möglich, aber wir entschlossen uns in der Pause dazu, dass kein Grund triftig genug war, unsere bisher so gute Saison zu zerstören!


+
In der zweiten Halbzeit gaben wir daher ein besseres Bild ab: Die Einstellung war tadellos, die Defensive stand (jetzt mit Lasse) sicherer und ein Kombinationsspiel im Angriff wurde zumindest immer wieder versucht. Nach fünf Minuten erhöhte dann Ugur Özcan nach Zuspiel von Sergej Heckmann zum 2:1. In der Folge ließen wir nicht nach: Wir erspielten uns Chance um Chance, bekamen aber den Sack nicht zu. So musste wiederum Patelouidis herhalten, der nach einem Freistoß von Cedric Goldmann auf 3:1 erhöhte. Gute Torquote für einen Abwehrspieler, aber wenn man ehrlich ist, hätte Pashalis alleine fünf Tore in diesem Spiel machen müssen. Gut, dass er sich also noch Luft nach oben ließ. In der Schlussphase hätten wir dementsprechend, das Ergebnis noch 3-4 Tore nach oben schrauben müssen, wir scheiterten aber immer wieder an dem sehr guten Nikolausberger Torhüter. In einem schwachen Spiel, das aber verzeihbar und nach den Anstrengungen des Spiels davor auch nachvollziehbar war, verdienten sich demnach nur Lasse Sager, Pashalis Patelouidis und Cedric Goldmann (im Bild) durch seine extrem starken Standards Bestnoten. Auch die eingewechselten Leon Harms, Leon Haselmeyer und Fadi Omayrat brachten Biss ins Spiel. Insgesamt aber völlig egal: Wir haben gewonnen und nach dem Wie fragt in einer Woche eh niemand mehr.



Am kommenden Samstag geht es nun gegen den RSV 05 und damit gegen einen sehr starken Gegner. Eine Leistungssteigerung unseres gesamten Teams ist dann nötig, um weiter den Anschluss nach oben zu halten.



Es spielten: Marc Lehmann - Jan Schröder (23. Leon Haselmeyer), Pashalis Patelouidis, Simon Scheuchzer, Cedric Goldmann (58. Fadi Omayrat) - Ugur Özcan, Sergej Heckmann - Jannis Rösing (40. Leon Harms), Felipe Sanchez (40. Lasse Sager), Timo Krüger - Laith Mugames (65. J. Rösing).

22.04.2013

B-Junioren gewinnen im Spitzenspiel

Die Ausgangslage war klar: Wer dieses Spiel verliert, wird Bovenden nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen können. Der Zweite traf auf den Dritten und Lindenberg Adelebsen kam mit der beeindrucken Bilanz von nur einer Saisonniederlage auf die Zietenterrassen. Die einzige Niederlage gab es allerdings im Hinspiel gegen unsere Kicker (1:2). Lindenberg Adelebsen zeichnet sich dadurch aus, dass sie nur sehr wenige Gegentreffer bekommen. Dementsprechend versauen zwar ein paar Unentschieden die Bilanz, aber als Verlierer wird der Platz (wie bereits erwähnt) selten verlassen. Wir dagegen sind uns völlig sicher, dass wir gegen jeden Gegner ein Tor erzielen werden und so war die Marschroute klar: Dieses Spiel wird in der Defensive gewonnen. Bekommen wir keinen Gegentreffer, verlassen wir den Platz als Sieger.


Von Kapitän Sergej Heckmann aufs Spielfeld geführt, begann unser Team hochmotiviert und hochkonzentriert. Unsere Defensive ließ absolut nichts anbrennen und alle Angriffe der Gäste wurden im Keim erstickt. Auf der anderen Seite sprangen ein paar gute Chancen für uns heraus: Dreimal verpasste Pashalis Patelouidis (1x Freistoß, 2x Kopfball) den Torerfolg nur knapp. Immer wieder spielten wir uns gut bis zum gegnerischen Tor durch, verpassten den Torerfolg aber nur um Haaresbreite. An dieser Stelle sei auch der ausgesprochen starke Tormann der Gäste erwähnt, bei dem sich hinsichtlich der Körpermaße zu Recht einige Zuschauer fragten, ob er auch das Tor der 1. Herren hütet. Es dauerte daher bis zur 38. Minute: Laith Mugames ging nach einem langen Ball ins Laufduell gegen zwei Gästeverteidiger. Durch die gesamte Hälfte der Gäste schaffte er es, die gegnerischen Verteidiger die entscheidenden Zentimeter auf Abstand zu halten und vollendete aus acht Metern mit einem Schuss in den Winkel. 1:0. Durchatmen. Das eigene Tor war erzielt und die Hainberger Verteidigung bärenstark. Simon Scheuchzer, Pashalis, Sergej und Cedric Goldmann spielten eine super Viererkette und Lasse Sager und Ugur Özcan räumten im Mittelfeld alles ab, was sich ihnen näherte.



Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann etwas offener: Lindenberg Adelebsen wagte sich etwas aus der Deckung und bei unseren Spielern kam langsam die Angst dazu, den einen, alles entscheidenden Fehler zu machen. Absolut verständlich und die Partie wurde zum Nervenspiel. Wenig Kombinationen, wenig schöner Fußball, dafür viel Kampf, viel Wille. Aber darauf waren wir durchaus vorbereitet. Die besseren Chancen blieben auf unserer Seite: Ugur traf per Kopf die Latte, und Laith leistete sich den Luxus einen Elfmeter samt Nachschuss zu vergeben. Der etatmäßige Schütze Timo Krüger gönnte sich da gerade seine traditionelle, kreative Pause auf der Bank. Die Gäste hatten dann nach einer Ecke auch eine große Chance per Kopfball, die Sergej aber von der Linie köpfte. Es dauerte bis fünf Minuten vor Schluss, bis der wieder eingewechselte Timo Krüger den Sack „zuköpfte“ und wir mit 2:0 in Führung gingen. Insgesamt ein völlig verdienter Sieg, da wir nicht nur entscheidend mehr Chancen hatten, sondern auch eine Einstellung an den Tag gelegt haben, die jedes Trainerherz höher schlagen lässt. Gewonnen aber hat das Spiel wie erwartet die Defensive, die an diesem Tag so sicher stand, wie die chinesische Mauer. Torhüter Marc Lehmann hatte, abgesehen von zwei Szenen, einen ruhigen Nachmittag. Dem gesamten Team ist (wieder Mal) ein großes Lob auszusprechen: Die Jungs kämpfen bis zum Umfallen, haben richtig Lust und zeigen sich als ein tolles Team. Die Reservisten akzeptieren ihre Rolle und marschieren bei der Siegesfeier vorneweg. Lange Gesichter sind Fehlanzeige. Auch haben wir uns sehr über die Zuschauerunterstützung seitens der C- und A-Junioren gefreut, die wir gerne zurückgeben werden.



Am heutigen Montag geht es schon weiter, um 18.45 Uhr gegen Nikolausberg.



Es spielten: Marc Lehmann – Sergej Heckmann, Pashalis Patelouidis, Simon Scheuchzer, Cedric Goldmann (75. Leon Haselmeyer) – Ugur Özcan, Lasse Sager – Timo Krüger (55. Jannis Rösing), Baban Goran (75. Fadi Omayrat), Felipe Sanchez (65. Timo Krüger) – Laith Mugames.

20.04.2013

B- schießt sich warm für heutiges Spitzenspiel

Rot-Weiß verteidigte geschickt mit zehn Spielern vorm eigenen 16-Meter-Raum, wir versuchten uns hindurch zu kombinieren. Gar nicht mal so einfach ein Tor zu erzielen, wenn sich 18-20 Spieler 30 Meter Raum teilen müssen. Dementsprechend verlief die erste Halbzeit eher enttäuschend. Mitte der zweiten Halbzeit stellten wir unsere Taktik dann um, und versuchten durch bewusst tiefes Stehen, den Gegner aus der eigenen Hälfte zu locken, um dann blitzschnell in die nun offenen Räume zu stoßen. Dieser Plan funktionierte einwandfrei und wir erzielten noch 6 Tore in den letzten 25 Minuten. Der Mannschaft ist für ihren Ehrgeiz und dem geduldigen Umsetzen der taktischen Vorgaben ein großes Kompliment auszusprechen.



Aufstellung: Marc Lehmann - Cedric Goldmann (60. Fadi Omayrat), Simon Scheuchzer, Pashalis Patelouidis, Sergej Heckmann - Ugur Özcan (70. David Pfander), Lasse Sager (65. Leon Haselmeyer)- Jannis Rösing (60. Timo Krüger), Timo Krüger (20. Jan Schröder), Felipe Sanchez.
Tore: Timo Krüger (3), Sanchez (2), Laith Mugames, Jannis Rösing , Sergej Heckmann (im Bild), Pashalis Patelouidis

18.04.2013

A-Jugend verliert Heimspiel auf fremdem Platz

Die Gäste aus der Gegend um Pöhlde und Rhumspringe beschränkten sich darauf, jeden Ball lang rauszuhauen und auf einen guten Moment des bekanntermaßen guten Kevin Wodarsch zu hoffen. Uns gelang es nicht das Abwehrbollwerk wirklich mal durch einen gelungenen Spielzug unter Druck zu setzen. Von Beginn an wurde deutlich, dass wir nach etwa einem halben Jahr Training auf Kunstrasen auf unserem eigenen Platz überhaupt nicht klar kamen. Ein Auswärtsspiel zu Haus.
So brauchte es dann einen Elfmeter, damit vom Spiel auch ein Tor zu vermelden ist. Aus - mindestens - abseitsverdächtiger Position läuft einer der Rotenberger Stürmer auf Keeper Damon Mojaddad zu, der sich nicht anders zu helfen weiß, als dass er die Arme beim Abtauchen ausfährt und den Stûrmer auch berûhrt, so dass dieser zu Fall kommt. Ein klarer Elfer. 0:1 in der 18.Minute.


Bleibt eigentlich noch genug Zeit, sollte man meinen. Es passierte aber in der Folgezeit nicht wirklich was besonderes. Ab und zu mal eine schwächliche Gelegenheit für eine der Mannschaften, mehr nicht. Und in der zweiten Halbzeit hatten wir zwar gefûhlte 80% Ballbesitz, nur zwingende Chancen haben wir nicht erspielt.
Letztlich hat es auch nicht an der Einsatzbereitschaft gefehlt. Wir glauben schon, dass jeder das gegeben hat, was ihm an diesem Tag möglich war. Aber das reichte nicht, um die teilweise technisch limitierten aber uneingeschränkt einsatzfreudigen Gäste zu beeindrucken.


Ein "Grottenkick", der den Ansprüchen an ein Bezirksligaspiel nicht ansatzweise genügen konnte. Ein Eldorado für Fehlpässe von Hainberger Seite und etwa 100 "ausgeputzte Bälle" über mindestens 40 Meter ( bei einer durchschnittlichen Flughöhe von 20 Metern) von Seiten der Gäste gaben dem Spiel sein ganz eigenes Gepräge. Also, langer Rede kurzer Sinn: alles Mist.
Aber an dieser Stelle sei auch die Frage erlaubt, woher es denn kommen soll? Ich will mal die Gelegenheit nutzen und das Augenmerk auf den Zustand des Jugendfussballs in der Bezirksliga lenken. Die Gäste berichten, angesprochen auf die doch eher rustikale Spielweise (obwohl auch technisch gute Spieler in den Reihen der Gäste stehen) von einer Trainingsbeteiligung von regelmäßig unter zehn Teilnehmern und niemals mehr als zwölf. Das ist bei uns doch nicht anders. Von einer gedachten Stammelf sind durchschnittlich weniger als sechs bis sieben Spieler beim Training. Die Winterzeit ist für die Jungs nicht so spannend. Aktuell laufen die Abiturprüfungen. Fast jeder brät irgendwo Burger, sitzt an der Kasse im Supermarkt oder versucht sonst irgedwie Smartphone, Auto, Savoybesuche o.ä. zu finanzieren. Die Prioritäten sind da glasklar - und liegen definitiv nicht beim Fussball. Nirgends - weder im Vorharzgebiet noch beim Hainberg - sieht man 17/18jährige in ihrer Freizeit kicken. Was wir bei den Spielen sehen ist bei den meisten das Ergebnis von maximal 90 Minuten Training pro Woche - oder weniger. Wo soll es herkommen? Bedenkt man dies, so war es vielleicht dann doch nicht so ein schlechtes Spiel. Die einen können wenigstens noch weit schießen und die anderen kriegen dann doch noch ein paar Pässe hin.
Hoffen wir auf ein paar schöne Momente und gelungene Aktionen in dieser Saison. Wir halten jedenfalls die Klasse.


Aber diesmal nahmen sich folgende Hainberger die Zeit für ein Fußballspiel :
Damon Mojaddad, Frédéric Pense, Konstantin Rammert, Valentin Suchfort, Benjamin Duell, Robert Kerl, Adrian Kuklinski, Josip Grbavac, Alex "Capitano" Hafner, Marco Akcay, Jonas Hille, Niclas Becker, Henrik Ziegner, Marvin Oetzel, Sarom Siebenhaar
Endlich komplett: Christian "Spaghetti" Dreher, Klaus Kolb, Olli Hille

15.04.2013

A-Jugend des SC Hainberg mal wieder Tabellenführer

War ja auch nötig, denn die A-Jugend musste in Osterode um 10.45 Uhr am Sonntag morgen spielen. Und obwohl Klaus nun wirklich Wichtigeres zu tun hat und ihm die Zeit überall fehlt: er lässt die Jungs nicht hängen!
Alle Spieler tauchen fit am Treffpunkt auf. Keine "toten Augen", kein Restalkohol o.ä.. Es ist ein Verantwortungsgefühl gegenüber den anderen, vielleicht auch die Vorfreude auf das anstehende Spiel. Das war für uns Trainer, die wir da ein bisschen skeptisch waren, ein schönes Zeichen.


Na ja, das Hinspiel gegen den zwischenzeitlichen Tabellenletzten hatten wir nach 2:0 Führung noch aus der Hand gegeben und am Ende mussten wir mit einem 2:2 leben. Das sollte heute anders werden.
Und das wurde es in der Tat! Nach ein paar Bananen und Knoppers ging es auf dem Kunstrasen-Quarzsandgemisch mit Schwung los. Die Gastgeber wollen natürlich mit aller Macht den drohenden Abstieg verhindern und strebten zumindest einen Punkt wie im Hinspiel an. Aber diese Vorstellung war schnell dahin. Henrik Ziegner zum 1:0, Nicky Becker mit schönem Heber nach 40 Meter Sprint zum 2:0, Benni Duell per Freistoß, den irgendwie keiner aufnehmen wollte, zum 3:0. Und das alles so schnell, dass Manuel Jerzyk, der wegen seiner gebrochenen Nase nicht mitwirken konnte, seinem Vater die Torschützen per SMS garnicht so schnell mitteilen konnte, wie die Treffer fielen.


Keine Großkotzigkeit, keine Arroganz, kein Desinteresse. Konzentriert spielte der SC Hainberg weiter und erzielte durch Jonas Hille und Marco Akcay die beiden nächsten Treffer. So komisch es klingen mag, Osterode war nicht so schlecht, aber unsere A-Jugend agierte entschlossen und vor allen Dingen auch gut. Durch frühes Stören erobern wir den Ball, Jonas passt auf den freistehenden Nicky Becker, Tor. Und der Kreis schließt sich als Henrik Ziegner noch vor dem Halbzeitpfiff zum 7:0 trifft.
Das Spiel ist durch. Wir müssen das nun noch anständig zu Ende bringen. In kurzer Abfolge werden Gidion Oware, Marvin Oetzel und Stefan Goderski eingewechselt. Die Positionen werden durchgemischt. Aber um die wieder souverän agierende Doppelsechs Alex "Capitano" Hafner und Josip Grbavac kann eigentlich jede Variante probiert werden, die beiden stehen inzwischen sehr gut im zentralen Bereich. Das gibt uns Sicherheit und Ruhe.
Ein gelungenes Punktspieldebüt gab Adrian Kuklinski für den SC Hainberg. Adrian, der aus Weende zu uns gekommen war, fügte sich gut und fehlerfrei in die Defensive ein.


Erwähnen muss man mal wieder unsere Keeper. Damon Mojaddad war leider krank, Frédéric "Fredde" Pense, der wegen Abitur und einer Fingerverletzung lange Zeit nicht im Tor trainieren konnte, war sofort einsatzbereit und machte seinen Job auf dem insbesondere für einen Torwart unangenehmen Untergrund auch richtig gut.
Den eingewechselten Marvin Oetzel und Stefan Goderski gelang dann noch das 8:0 und 9:0.
Glücklicherweise blieben alle Spieler, mit Ausnahme von blutenden Schrammen an Knien und Ellenbogen infolge des Platzes, unverletzt. Den Osterödern ist aber auch anzuerkennen, dass sie trotz der deutlichen Unterlegenheit zu keinem Zeitpunkt ihre faire Linie verlassen haben und die Partie anständig bis zum Ende gespielt haben. Wie die Verantwortlichen des VfR berichtet hatten, gab es da auch schon andere Auftritte der Heimmannschaft. Drücken wir dem Nachbarn aus dem Harz also die Daumen, dass ihnen der Klassenerhalt gelingt.


Knoppers und Bananen waren alle, als wir die Heimreise antraten. Aufgrund der vielen Tore waren wir nun wieder Tabellenführer vor dem punktgleichen ( allerdings mit einem Spiel weniger) MTV Wolfenbüttel. Natürlich waren da alle zufrieden und hatten dann auch viel zu erzählen. Zum Beispiel die Geschichte vom Strafstoß in der ersten Halbzeit, den sich unser "Capitano" Alex schnappte. Na ja, Artur bei Fortuna Lebenstedt im vergangenen Jahr, Manu Jerzyk beim Pokalknaller gegen JSG Rotenberg und nun Alex. Der Keeper ahnte die Ecke frühzeitig, tauchte nach unten und wartete am Boden liegend, bis der Ball dann endlich kam. Das ändert aber nichts: Alex Hafners Leistungen in dieser Saison sind wesentliche Grundlage unserer Erfolge. Da schauen wir über so einen Aussetzer auch mal hinweg .... aber vergessen tun wir ihn nicht. Oder Artur? Oder Manu?


Gut gespielt haben:
Frédéric Pense, Adrian Kuklinski, Valentin Suchfort, Benni Duell, Konstantin Rammert, Marco Akcay, Jonas Hille, Henrik Ziegner, Niclas Becker, Gidion Oware, Marvin Oetzel, Stefan Goderski


Coaches:
Christian "Spaghetti" Dreher u Olli Hille

15.04.2013

Liga-Start geglückt: 4:0 für die B-Junioren

Zum Spiel: Im Gegensatz zum Pokalspiel am Mittwoch war diesmal die Defensive der Schlüssel für den Sieg und das freute den Trainer umso mehr. Wir sind sehr überzeugt davon, dass wir in jedem Spiel ein Tor erzielen und wenn wir dann hinten keines bekommen, ist die Rechnung einfach. In der Partie, die wir 80 Minuten unter Kontrolle hatten, setzte Timo Krüger den ersten Höhepunkt und schlenzte einen Ball aus 20 Metern aus der Drehung in den Winkel. Ein atemberaubendes Tor. Bereits fünf Minuten später hatte Laith Mugames die Möglichkeit alleinstehend vor dem Torwart den Deckel drauf zu machen, aber der Gästekeeper parierte bärenstark. Im Anschluss taten wir uns in der Offensive lange schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Aber auf die Defensive um die beiden Sechser Ugur Özcan und Lasse Sager und das Innenverteidigerduo Simon Scheuchzer und Pashalis Patelouidis war Verlass.

Bis zur 60. Minute kamen die Bremker zu keiner gefährlichen Abschlussaktion, zu stark war die Hainberger Defensive an diesem Tag. Auch Cedric Goldmann und Jan Schröder zeigten auf den Außenverteidigerpositionen eine gute Partie. Da allerdings das Kombinationsspiel viel Luft nach oben hatte, musste Innenverteidiger Pashalis mit einem Standard selbst den Sack zu machen: Mit einem Freistoßhammer aus 20 Metern, dem weder die Mauer noch der Torwart etwas entgegen zu setzen hatten, erhöhte der kräftige Innenverteidiger auf 2:0. Die Muckibude am Vortag schien sich nun auszuzahlen. Der zuvor eingewechselte Baban Goran ordnete in der Folge gekonnt das Spiel, und der kampfstarke Sergej Heckmann sorgte für die nötige Leidenschaft. Dribbelköpnig Sanchez legte schön auf Mugames quer, der auf 3:0 erhöhte und Baban Goran setzte mit einem Dribbling a la Okocha und einem trockenem Abschluss aus 7 Metern den 4:0-Schlusspunkt.

In einem Spiel, in dem uns noch etwas die Sicherheit im Zusammenspiel fehlte, waren wir der gerechte Sieger. Die Jungs haben leidenschaftlich gefightet und gezeigt, dass sie in dieser Saison noch etwas erreichen wollen. Die Defensive stand äußerst stabil, nicht umsonst musste unser Keeper Marc Lehmann keinen einzigen gefährlichen Ball parieren. Am Mittwoch geht es nun gegen Rot-Weiß Göttingen, ehe es am nächsten Samstag ins Verfolgerduell gegen Lindenberg-Adelebsen geht. Ein richtungweisendes Spiel für den Rest der Saison.


Es spielten: Marc Lehmann – Jan Schröder (50. Baban Goran), Simon Scheuchzer, Pashalis Patelouidis, Cedric Goldmann (70. Tom Greger) – Ugur Özcan, Lasse Sager (70. Erik Thormann), Timo Krüger, Sergej Heckmann, Felipe Sanchez (60. Jannis Rösing) – Laith Mugames.

11.04.2013

B-Junioren im Pokalhalbfinale!

In den ersten 20 Minuten taten wir uns allerdings richtig schwer und ließen kaum etwas im Training erarbeitetes erkennen. Zu unruhig war der Ballvortrag, zu selten ließen wir den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren. Dazu kam ein extrem fahriges Abwehrverhalten. Dem schönen 1:0 durch Laith Mugames folgte so auch umgehend das 1:1 nach einem Distanzschuss, bei dem der Akteur den Ball 20 Meter ungestört durchs Mittelfeld tragen durfte, um ihn dann aus 16 Metern im Eck zu versenken. Es ist einzig unserer individuellen Qualität geschuldet, dass wir nach einem Tor durch Pashalis Patelouidis und Felipe Sanchez mit 3:1 in die Halbzeit gingen. Die Stimmung in der Kabine war dementsprechend nicht gut: Zu wenig Vorsätze wurden umgesetzt, zu bieder das spielerische Element.
Zur zweiten Halbzeit kam dann der angeschlagene Baban Goran auf die Spielmacherposition, um dem Spiel etwas mehr Ordnung und Kontrolle zu geben. Dies gelang sehr gut. Allerdings nicht nur durch Babans Spiel, sondern durch das verbesserte Auftreten aller Akteure. Chance um Chance wurde nun erspielt und das Spiel endlich kontrolliert. Allein der Torerfolg fehlte. Es kam, was kommen musste: In der 60. Minute kam Sösetal das erste Mal in der zweiten Hälfte vor unser Tor und es klingelte gleich unter der Latte: Anschlusstreffer, 2:3. Unbeirrt aber das Spiel unserer Spieler, die sich nicht schockieren ließen. Baban und Timo Krüger per Elfmeter sorgten für klare Verhältnisse und die letzten 15 Minuten wurden zum Schaulaufen. Für den Schlusspunkt sorgte Laith Mugames, der sehr zum Unwillen seines Trainers einen Freistoß aus 30 Metern ausführte. Es war der Überredungskunst des Co Paul Müller geschuldet, dass Laith diesen überhaupt treten durfte. Und wie es dann so ist, wenn man meint im Recht zu sein, setzte Laith den Schuss natürlich trocken in den Giebel. Traumtor, der Endstand war hergestellt. Zusammengefasst war unsere Leistung mehr als ausbaufähig. Am Wochenende kommt mit Friedland/Bremke ein anderes Kaliber in die „Zietenarena“ und wir werden eine gehörige Leistungssteigerung benötigen, um uns durchzusetzen. Allerdings ist es auch nicht einfach, nach vier Monaten Training auf Kunstrasen schönen Fußball auf einen Kartoffelacker zu zeigen und so sollten wir Trainer nach diesem Spiel Milde walten ließen. Erfreulich waren die Premieren der Neuzugänge: Pashalis und Baban knipsten gleich und auch Jan Schröder und Marc Lehmann spielten eine grundsolide Partie. Besonders stark waren Timo Krüger mit einem Tor und zwei Torvorlagen und Felipe Sanchez, der eine tadellose Partie und Einstellung zeigte. Mittelstürmer Laith Mugames ist nach zwei Toren auch zu loben.

Es spielten: Marc Lehman (65. Joaquin Löning) – Jan Schröder (55. Leon Haselmeyer), Pashalis Patelouidis, Simon Scheuchzer, Fadi Omayrat (40. Baban Goran) – Sergej Heckmann, Ugur Özcan, Timo Krüger (60. David Pfander), Cedric Goldmann, Felipe Sanchez – Laith Mugames

08.04.2013

A Auftakt gelungen!

A Jugend festigt guten Tabellenplatz!

Unser Saisonauftakt hatte sich wegen der Wittung von Woche zu Woche verschoben. Angesichts unbefriedigender Trainingsteilnahmen und teilweise katastrophaler Trainings- und Testspielleistungen bestand bei uns Trainer auch Unsicherheit über die eigene Leistungsstärke.


Das Auftaktspiel gegen die JSG Radolfshausen war dann gleich ein Spitzenspiel zwischen Tabellenzweitem und Tabellendrittem. Die Radolfshäuser hatten eine souveräne Hinrunde gespielt und hätten uns im Falle eines Erfolges auch vom zweiten Tabellenplatz verdrängen können. Im Hinspiel in Seulingen hatten wir eine unserer besten Saisonleistungen gebracht und souverän 3:0 gewonnen. Gerade diese Partie hatte der Radolfshäuser Trainer im Vorfeld zu diesem Spielaber als eine der schwächsten seiner Mannschaft beschrieben.


Was kommt also auf uns zu? Wundertüte SC Hainberg A-Jugend!
Leicht verspätet begann die Partie am Samstag auf dem Kunstrasenplatz am Jahnstadion, auf dem wir bisher eher selten gute Erfahrungen mit Punktspielen gemacht hatten. Aber am Samstag lief es von Beginn an gut. Alle Spieler waren motiviert und konzentriert bei der Sache. Insbesondere die Viererkette um Manuel Jerzyk, Valentin Suchfort, Konstantin Rammert und Robert Kerl sowie die defensiven Mittelfeldspieler Alex Hafner und Josip Grbavac gaben durch ihre taktische Disziplin unserem ganzen Spiel einen sicheren Halt.


Immer wieder gelang es durch teilweise gutes Passspiel Chancen herauszuspielen, die zunächst aber nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
Eine bemerkenswerte Einzelaktion von Hendrik Ziegner brachte dann nach 20. Minuten das 1:0. Hendrik war erst im Winter zu uns gekommen und fügte sich mit seiner sehr guten Leistung bestens ins Team ein. Nach einer sicheren Ballannahme täuschte er kurz seinen Gegenspieler und schoss aus 18 Metern unhaltbar ins Tor.
Bis dahin alles gut. Bei einer Ecke vor dem Tor der Gäste rückte Innenverteidiger Manuel Jerzyk in der 28. Minute mit auf. Im Getümmel im Sechzehner bekam er völlig unvorbeteigt am eigentlichen Geschehen von einem Gegenspieler einen Ellenbogen mitten ins Gesicht. Diagnose nach dem ersten Blick: die Nase ist nicht mehr da, wo sie vorher war. Diagnose im Krankenhaus: Nasenbeinbruch! Jetzt fällt Manuel, einer unserer absoluten Top Spieler, wahrscheinlich für ein paar Wochen aus.
Im Spiel mussten wir Benni Duell, der eigentlich wie in der Hinrunde vorn die Buden machen sollte, in die Innenverteidigung zurückziehen und Nicky Becker, der im Hinspiel zwei Tore geschossen und eines vorbereitet hatte, in den Sturm bringen. Unserer Überlegenheit hat dieser erzwungene Wechsel keinen Abbruch getan.
Den Gästen gelang es nur selten, einen Angriff abzuschließen. Ernsthaft geprüft wurde unser Keeper Damon Mojaddad dabei aber nicht nicht ein einziges Mal.


Wieder war es dann Hendrik Ziegner, der in der 58.Minute einen schwachen Rück- oder Querpass erahnte, rechtzeitig nachlief und dann nur noch den Torhüter umspielen musste, um zum 2:0 einzuschieben.
Es folgten mehrere gute Torschüsse der Hainberger A-Jugend u.a. durch Jonas Hille, Marco Akcay, Josip Grbavac und auch Hendrik Ziegner. Allein ihrem wirklich guten Torhüter hatten es die Radolfshäuser zu danken, dass nicht mehr Tore gefallen sind.
Nach einer starken Leistung des unermüdlichen Marco Akcay auf der rechten Außenbahn konnte Hendrik den nach innen gespielten Ball nur an den Pfosten knallen. In dieser Phase des Spiels hätte mit ein bisschen Glück sicherlich die Entscheidung schon erzielt werden können.


Zum unerwarteten Anschlusstor der Gäste kam es dann in der 68. Minute durch einen Elfmeter. Vorausgegangen war eine unglückliche Situation, an der der gerade eingewechselte Gidion Oware beteiligt war und die der Schiedsrichter, der mit der im übrigen bei aller Bedeutung fairen Partie keine Probleme hatte, als elfmeterreif wertete.
Zwar schöpften die Gäste in der Folge Hoffnung auf einen Ausgleichstreffer, konnten dann aber gegen die souveräne Hainberger Defensive nichts bestellen.


Wir haben drei wichtige Punkte gewonnen und haben vor allen Dingen eine ordentliche Leistung, trotz der eingangs angesprochenen Trainingsdefizite, abgeliefert. Aber wir haben mit Manuel Jerzyk auch einen ganz wichtigen Spieler für die nächsten Partien verloren. Alle drücken Manu die Daumen, dass er die Nase bald wieder vorn hat.


Für den SC Hainberg waren dabei:
Damon Mojaddad, Konstantin Rammert, Manuel Jerzyk, Valentin Suchfort, Robert Kerl, Josip Grbavac, Alex "Capitano" Hafner, Hendrik Ziegner, Jonas Hille, Marco Akcay, Benni Duell, Niclas Becker, Marvin Oetzel, Gidion Oware, Stefan Goderski, Frédéric Pense


Christian "Spaghetti" Dreher und Olli Hille

31.03.2013

B-Junioren: Neue Energie von Stefan Krüger

Neben seinem klassischen Beruf als Schornsteinfeger hat Stefan Krüger die Weiterentwicklung zum Fachmann für Gebäudeenergieberatung frühzeitig vollzogen. Dem SC Hainberg ist er schon seit über 15 Jahren als Unterstützer eng verbunden. Immer wenn Hilfe benötigt wird, ist der gebürtige Göttinger und zusammen mit seiner Frau Ulrike als Fahrer, Handwerker, Verkaufsorganisatoren oder MTB-Trainer zur Stelle. „So eine Elternunterstützung wünscht sich jeder Verein“ freut sich auch Jugendkoordinator Roman Müller über den Einsatz der Krügers seitdem sie in den Sophie-Kunert-Weg auf den Göttinger Terrassen gezogen sind.


Aktuell sind die Hainberger B-Junioren mit sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bovenden Tabellendritter. So ganz hat Trainer Dennis Erkner, der im Sommer über ein ffn-Interview über die Hainberger Jugendtrainersuche zum Zietenclub stieß, mit dem Staffelsieg noch nicht abgeschlossen. „Das Team hat Potential und ist hoch motiviert“. Falls es mit dem Titel doch noch klappt, steht ein Spender für die Feier schon parat: „Wenn die Jungs das noch schaffen, gibt es noch einen Zuschuss zur Meisterschaftsfeier“ verspricht Stefan Krüger.



Hainbergs B-Junioren im Bild: h.v.l.: Trikotpartner Stefan Krüger (Energieberatung Stefan Krüger), Timo Krüger, Fahdi Omayrat, Lasse Sager, Laith Mugames, Cedric Goldmann, Pascalis Pateloudis, Simon Scheuchzer, Ugur Özcan, Leon Haselmeyer, Co-Trainer Paul Müller, Trainer Dennis Erkner


h.v.l.: Goran Baban, Sergej Heckmann, Jannis Rösing, Tom Greger, Felipe Sanchez, Erik Thormann, Jan Schröder, Bassid Asgharzoei, David Pfander


nicht im Bild: Stefan Gloth, Joaquim Löning de Caballero, Leon Harms und Marc Lehmann

14.02.2013

B-Junioren scheiden in Kreismeisterschaftszwischenrunde aus!

Aber der Reihe nach: Leider fiel Keeper Marc Lehman krankheitsbedingt aus und wir standen wieder mal ohne Keeper da. Nicht ungewohnt, schließlich treten wir bereits die gesamte Saison ohne Keeper an, da sich Marc erst kurz vor der Winterpause angeschlossen hatte und seitdem krankheits- oder verletzungsbedingt leider passen musste. Wie in der Hinrunde musste also ein Feldspieler ins Tor und diesmal erwischte es Timo Krüger. Sicherlich ist Timo einer unser besten Feldspieler in der Halle, aber auch mit ihm als Torwart sollte es normalerweise noch zum Weiterkommen reichen. Wir starteten jedenfalls souverän ins Turnier: Trotz sehr mäßiger Leistung schlugen wir Bovenden 2:0 und legten im zweiten Spiel eine gute Leistung und ein 2:0 gegen Olympia Duderstadt nach. Es verlief also alles nach Plan. Im dritten Spiel ging es dann gegen die ebenfalls ungeschlagene JFV Rhume/Oder. Leider begann der Schiedsrichter in diesem Spiel damit, die ausgeschriebenen Hallenregeln umzusetzen. Er überspannte den Bogen dabei nur etwas: Zunächst wurde uns ein erzieltes Tor zu Unrecht aberkannt, dann bekamen für einen Wechselfehler gleich zwei Spieler von uns eine Zeitstrafe von zwei Minuten. Übrigens die einzige ausgesprochene Zeitstrafe für einen Wechselfehler an diesem Tag und mit Sicherheit keine richtige Entscheidung. Wir spielten also in der Folge 2 gegen 4 und durften nach neuem Regelwerk auch bei Gegentreffern nicht auffüllen. Am Ende blieb ein 0:3. und im kommenden Spiel gegen den RSV 05 stand dann plötzlich das Weiterkommen auf dem Spiel: Wir verloren nach deutlichem Chancenplus, einer ganz schlechten Chancenverwertung und einem haltbaren Gegentreffer mit 0:1 und waren plötzlich ausgeschieden. Das letzte Spiel gegen den SV Rhumspringe wurde dann zum Spaßspiel ausgerufen und mit 3:0 gewonnen. Weiter kamen Rhume/Oder und der RSV. Gerechnet hatte damit keiner, aber an diesem Tag war einfach der Wurm drin. Sei es drum: Da wir wissen, dass wir es besser können und dass auch nicht alles für uns lief, konzentrieren wir uns von nun an auf die Rückrunde und trauern der verpassten Endrunde nicht weiter nach. Zum Einsatz kamen: Timo Krüger - Cedric Goldmann, Simon Scheuchzer, Sergej Heckmann, Lasse Sager - Laith Mugames, Ugur Özcan, Felipe Sanchez, Jannis Rösing.

11.01.2013

Sparkasse-VGH-Cup: A-Junioren starten erfolgreich

Die Mannschaft präsentierte sich als Einheit und stand in der Defensive um Manuel Jeczyk und Torhüter Damon Majaddad (im Bild) sicher. Daher reichte gegen den Ligakonkurrenten Rhume/ Oder ein frühes Tor von Mürsel "Momo" Sakat um wichtigen Sieg.
Alle zwölf Spieler bekamen ihre Einsatzzeiten. Gegen Hannover vergaben Robert Kerl, Marvin Oetzel und Josip Grbavac den möglichen Ehrentreffer.

Heute kommt es um 16 Uhr gegen die JSG Rotenberg bereits zu einem kleinen Finale um den begehrten vierten Gruppenplatz, der zum Einzug in die Zwischenrunde berechtigt. Die Mannschaft aus dem Ostkreis um Breitenberg und Hilkerode gewann ihre beiden Partien gegen Rhume/ Oder und Nesselröden. Mit einem Sieg hätten die Hainberger alle Trümpfe in eigener Hand.

Karten für heute gibt es im Hianberger Vorverkauf nicht mehr. Für den morgigen Samstag, wenn die Blau-Weißen gegen Freiburg (11.00 Uhr), Austria Wien (14.15 Uhr) und Nesselröden (18.30 Uhr) spielen, gibt es noch sieben Tickets beim Jugenkoordinator Roman Müller (0178-3085218).

11.01.2013

SPK-Cup 2: Hainberger Jugendtrainer live dabei

(rm) Live dabei beim Auftakt der ältesten Hainberger Jugendmannschaft waren 18 der insgesamt 23 Jugendtrainer. Während sich Robert Kerl (F2/ C) und Damon Mojaddad (G/ Torwarttrainer) auf dem Kunstrasen beweisen mussten, genossen die anderen "Basisarbeiter" Dank der Unterstützung von der Hainberger Olaf Feuerstein (Hotel Freizeit In), Uwe Eichenberg (Melitta) und Frank Goldmann (Getränke Wille) freien Eintritt und Verpflegung im VIP-Bereich. "Hier bekommt man Lust, mit seinen Spielern diese Atmosphäre auch einmal zu erleben" zeigte sich Dennis Erkner, B-Jugend-Coach beeindruckt von der Anziehungskraft und dem Ambiente des A-Jugendturniers. Nicht dabei war u.a. Hainbergs Urgestein Richard Jankowiak (G-Trainer), der mit Rückenschmerzen das Bett hüten musste.

11.01.2013

SPK-Cup 3: Niederlage gegen Rotenberg

(rm) Durch eine 1:3-Niederlage im zweiten Lokalderby gegen die JSG Rotenberg haben die HainbergerA-Junioren ihre Chancen auf ein Weiterkommen in die Zwischenrunde des Sparkasse-VGH-Cups auf ein Minumum reduziert. Nun müssten noch mindestens zwei Siege her, um die Eichsfelder noch abzufangen.

Das Team von Christian Dreher und Olli Hille begann konzentriert und hätte durch Momo Sakat auch eine erstklassige Chance auf die Führung gehabt, wenn er vorher nicht durch ein Foul gebremst worden wäre. Der Freistoß brachte nichts ein, die mögliche Zwei-Minuten-Strafe blieb aus. Danach war Rotenberg die bessere, weil lombinationssicherere Mannschaft und fand schließlich die Lücken wie hier im Bild gegen Jonas Hille und Benny Duell. Zudem nutzten sie gleich ihre erste Chance zur Führung und legten zügig den zweiten Treffer nach.

Nilklas Becker gelang zwar der Anschlusstreffer, doch zwei Minuten vor dem Ende besiegelte das 1:3 das vorraussichtliche Aus der Hainberger. Nun heißt es morgen, sich mit einer ordentlichen Leistung gegen Freiburg, Wien und Nessleröden aus dem Turneir zu verabschieden oder die Käfte für eine kleine Sensation zu bündeln. "Die Jungs sollen den Tag genießen" lautet die Parole des Trainerteams.

09.01.2013

Jetzt geht es los !!! A1 startet in den SPK&VGH CUP 2013

Unsere A1 startet morgen in das wohl begehrteste Hallenturnier des gesamten Landes. Der 12köpfige Kader wird morgen alles für den SC Hainberg geben, das ist klar! So die Stimmen aus dem Team.

Die Mannschaft möchte gleich im ersten Match gg 96 gut aussehen. Und auch gegen JFV Rhume /Oder hat man eine Rehnung offen. Im letzten Aufeinandertreffen am vergangenen Wochenende beim Dransfelder Indoor Cup gab es eine schmerzliche 0:2 Niederlage.

Am Donnerstagabend wird hier ausführlich berichtet.

05.01.2013

B-Junioren verweisen höherklassige Konkurrenz auf die Plätze!

Beim anschließenden Turnier in Bovenden traten wir mit zwei Mannschaften an. Im Modus "Jeder gegen Jeden" verlor Hainberg II leider gegen Bovenden und so belegten unsere bunt durchgemischten Teams am Ende die Plätze 3 und 4.


Beim Turnier des JFV Göttingen gelang es uns zwar einige hochklassige Favoriten wie JFV Göttingen, JFV Northeim oder Hessen Kassel zu ärgern; am Ende reichte es aber leider nicht zum Weiterkommen. Ein Fortschritt im Zusammenspiel in der Halle, war aber bereits deutlich zu erkennen. Der zweite Auftritt bei der Hallenkreismeisterschaft fiel dann umso erfolgreicher aus: Bei fünf Siegen und nur einer Niederlage qualifizierte sich die "Hallen-B1" souverän als Gruppenerster für die Zwischenrunde. Ein Erreichen der Endrunde sollte das Ziel sein.


Den Höhepunkt in der Entwicklung gab es dann beim Hallenturnier in Uslar am Donnerstag zu bewundern. In einem hochklassig besetzten Turnier war unser Team eines von wenigen Kreisligisten. Unter anderem ging auch die Landesliga-B1 von Sparta an den Start, die in der Halle eigentlich in einem anderen Universum spielt. Unsere Jungs zeigten aber, was möglich ist, wenn jeder an seine Grenzen geht. Mit teilweise sehr deutlichen Siegen und ohne Verlustpunkt pflügten wir durch das Teilnehmerfeld und trafen im Finale (um 23 Uhr!!) auf den Bezirksligisten SVG Einbeck, der zuvor Sparta ausgeschaltet hatte. Auch hier gingen wir früh mit 1:0 ins Führung. Einbeck drehte aber das Spiel nach einem für uns unglücklichen Spielverlauf: Zunächst wurde ein Foul am freigespielten Sergej Heckmann nicht geahndet und statt einer 2:0-Führung stand es plötzlich 1:1. Im Anschluss rettete dann Ugur Özcan für seinen geschlagenen Keeper Marc Lehmann mit der Brust (und angelegtem Arm) auf der Linie, wurde aber unglücklicherweise wegen Handspiel zurückgepfiffen. Die Konsequenz waren eine 2-minütige Zeitstrafe und der 1:2-Rückstand. Zwei Nackenschläge, die erst mal verdaut werden müssen. Unser Team reagierte wütend: Angriff um Angriff rollte auf das Einbecker Tor und dem Gegner wurde kein Weg zurück ins Spiel gelassen. Aus fünf Minuten brutaler Dominanz wurde so ein verdienter 3:2 Finalsieg. Unter tosendem Applaus der Zuschauer wurden die Spieler dann zum ungeschlagenen Sieger gekürt. Eine Leistung, auf die sie zu Recht stolz sein können.


Teams: Bisher kamen alle Spieler zum Einsatz.
Beim Turniersieg in Uslar (siehe Foto) waren es: Marc Lehmann- Sergej Heckmann, Simon Scheuchzer, Cedric Goldmann, Ugur Özcan - Laith Mugames, Timo Krüger, Felipe Sanchez, Fadi Omayrat

28.11.2012

Hainberger A2 spielt Unentschieden gegen Lokalrivalen SVG

Bevor ich jedoch weiter auf das Spiel gegen SVG eingehe, will ich die Situation in unserer A-Jugend Staffel kurz beschreiben. Für die Punktspielrunde hatten sich zunächst 12 Mannschaften gemeldet. Schon nach wenigen Spielen hat dann die Mannschaft der JSG Speele zurückgezogen. Da waren es nur noch 11. Nun hat auch die A2 der JSG Leine/Friedland die Segel gestrichen. Kaum vorstellbar, dass es in einer Region, wie sie von der JSG abgedeckt wird, nicht möglich sein soll genug Spieler für den Spielbetrieb in der Kreisliga zu finden. Aber es ist heute schwer Jugendliche für das Spiel an sich, auch ohne übermäßig erfolgreich zu sein, zu begeistern.


Schnell stehen da andere Dinge im Vordergrund. Und wer auch immer sich ein auf 12 Jahre verkürztes Abitur und damit eine deutlich höhere zeitliche Belastung für die Jugendlichen hat einfallen lassen, der weiß nicht ansatzweise, wie wichtig Sport - und insbesondere Mannschaftssport - für die Entwicklung junger Menschen ist. Nun haben wohl wieder ein paar Jungs ihre sportliche Karriere für immer und ewig beendet. Da waren es jedenfalls in unserer Staffel nur noch 10 Mannschaften. Und weil wir gegen JSG Leine/Friedland gewonnen hatten, fehlten uns nach deren Rückzug diese drei Punkte eben. Wieder mal Tabellenende.
Aber auf der etwas schlammigen roten Erde des SVG Hartplatzes zeigte unsere A2, dass sie sich damit keinesfalls anfreunden will. Es ist jedes Mal ein Wechselbad der Gefühle, wenn man als Trainer die Spiele am Rand begleitet. Wirklich gelungene Aktionen werden jäh durch haarsträubende Fehler unterbrochen. Es passt einiges noch nicht zusammen, aber der Einsatz ist nicht zu beanstanden.
Diesmal eröffneten wir den Gegnern schon nach knappen dreißig Sekunden mit einem erschreckenden Fehlpass, den man schon fast als Assist werten musste, die erste Großchance. Fredde Pense im Hainberger Tor reagierte aber super. Ein Wechselbad der Gefühle eben.


SVG ging nach einem schön vorgetragenen Angriff mit 1:0 in Führung. Noch kurz vor der Halbzeit erzielte Harun Sakat mit einem souveränen Schuss den Ausgleich.
Nach der Halbzeit waren wir deutlich überlegen. Angetrieben insbesondere durch Fadel Ayoub und Till Bornemann erarbeiteten wir mehrere gute Chancen. B-Jugendspieler Sergej Heckmann, der für den angeschlagenen Jonas Resman gekommen war, wirbelte defensiv und offensiv auf der linken Seite. Wiederholt wurde durch gute Kombinationen über Philipp Nette, André Harms, Stefan Goderski, die schon oben erwähnten Harun, Till und Fadel der Ball nach vorn gespielt. Björn Bode, Marius Nette und Sarom Siebenhaar kamen vor dem Tor zum Abschluss, konnten aber auf dem schwer bespielbaren Platz den Ball nicht im Tor unterbringen.
Wenn du deine Chancen nicht nutzt, dann .... So ist Fussball. 2:1 für SVG nach einem Konter und Gewühl im Strafraum. Bis dahin, und auch danach, hatten unsere Innenverteidiger Laurenz Rebesky und Kai Hempel sowie Jan Schmidt-Schweda und Sergj auf der Außenbahn nicht viel zugelassen.
Fadel Ayoub war es dann einmal mehr, der sich durch seinen wirklich unermüdlichen Einsatz den Ball erkämpfte und mit einem schönen Flachschuss wieder den Ausgleich erreichte.
Am Ende 2:2. Einen Punkt mehr und nicht mehr Tabellenletzter.
Unter schwierigen äußeren Bedingungen war die Partie von beiden Seiten engagiert aber fair geführt worden. Und eigentlich hatten wohl auch alle Spaß an dem Spiel an sich. Und um viel mehr geht es auch nicht.


Lust und glücklicherweise Zeit für den SC Hainberg zu spielen hatten:
Fredde Pense, Jonas Resman, Kai Hempel, Laurenz Rebesky, Björn Bode, Fadel Ayoub, Till Bornemann, Philipp Nette, Marius Nette, Sarom Siebenhaar, André Harms, Sergej Heckmann, Jan Schmidt-Schweda, Stefan Goderski, Harun Sakat
sowie Jevgenij Kowalenko, Dominik Friedel und Tom Scherer, die auch noch da waren, aber nicht mehr mitspielen dürften.
Das Trainer Triumvirat: Spaghetti Dreher, Olli Hille u. Vitali Sidorenko

18.11.2012

A Junioren verliert gegen Glück Auf Gebhardshagen mit 0:1.

Unsere A1 Bezirksliga- Mannschaft glänzte in den letzten Wochen durchweg mit guten Leistungen. Erst vor wenigen Tagen konnte das Team um Capitano Alexander Hafner in einem Trainingsspiel gegen den Niedersachsenligisten JFV Göttingen eine aus Hainberger- Sicht gute 5:3 Niederlage verbuchen.


Der Aufsteiger GA Gebhardshagen hatte in den vergangenen Spielen nur 5 Punkte eingefahren. Die Gäste hatten alle anderen Spiele nur knapp verloren. Folglich kam kein „Kanonenfutter oder Sparringsgegner“ an den Kunstrasen am Jahnstadion. Mit einem Sieg wollten man eigentlich die Tabellenführung behaupten.


Die zahlreich erschienen Zuschauer sahen dann leider keine gute Anfangsphase der „Blauen“. Mit vielen Abspielfehlern im Spielaufbau sowie einigen Unsicherheiten in der Viererkette konnten die Gäste die ersten Chancen erspielen. Unser Keeper Fredde Pense war hier allerdings immer stets zur Stelle.
Nach ca. 15 Minuten spielten unsere Jungs dann bestimmender und spielten sich gute Tormöglichkeiten heraus. So war es Benni Duell, welcher nach Flanke von Jonas Hille sowie Momo Sakat seinen Kopfball nicht aufs Tor platzieren konnte. In der 30. Minute scheiterte der bereits genannte Momo Sakat dann im „1 gegen 1“ gegen den guten Gästekeeper kläglich.
In der 2. Halbzeit sah man ein leicht verbessertes Spiel unserer Jungs. Jedoch war die Chancenauswertung an diesem Tage einfach „katastrophal“. Erst parierte der Keeper einen perfekten Schuss von Marco Akcay, dann hatten die Gäste nach einem Hille- Freistoß Glück, da dieser an den linken Pfosten knallte.


So ist es im Fußball leider. Wenn man seine zwingenden Möglichkeiten nicht nutzt, wird dies dann oft bestraft. So war es dann auch in der 84. Spielminute. Der eingewechselte Düzgün Sengül köpft zum Keeper Fredde Pense zurück, der gegnerische Stürmer antizipiert genau diese Situation und läuft in den Passweg, nimmt den Ball direkt und erzielt per Heber das 0:1.


Unser A1 Team konnte die Trainervorgaben leider nicht auf den Platz bringen. In etlichen Szenen wurde das Spiel nicht verlagert, sowie wurde der Ball oft zu lange gehalten. Auch im läuferischen Bereich zeigte unsere A1 keine gute Partie.
Nun heißt es „Weiter machen“. Am kommenden Samstag haben wir die Möglichkeit gegen den direkten Tabellennachbarn JSG Rotenberg wieder 3-fach zu Punkten. Gegen den bevorstehenden Gegner (auch im Lokhallen- Spielfeld) haben wir ohnehin eine Rechnung offen.


Eine insgesamt schwache Partie boten:
Pense, Jerzyk-Suchfort-Hafner-Muwanga, Kerl-Grbavac-Hille-Akcay-Sakat, Duell (eingewechselt: Rammert, Sengül, Oetzel) sowie die Trainer Hille & Dreher.

18.11.2012

Torfestival im letzten Hinrundenspiel der B-Junioren

Der Spielverlauf entsprach zunächst dann dem, der letzten Spiele: 25 Minuten dominierte man den Gegner deutlich, vergab beste Chancen und lag nach der ersten Chance des Gegners 0:1 hinten. Anders aber diesmal die Reaktion: Sofort krempelte die Mannschaft die Ärmel hoch und kämpfte gegen den ungerechtfertigten Rückstand an. Zweimal Laith Mugames (im Bild Mitte), einmal Ugur Özcan (Freistoß) und Kapitän Sergej Heckmann (Glückwunsch zum 16. Geburtstag) erhöhten nach einem weiteren Gegentor auf 4:2 zur Pause.

Ein entscheidender Faktor hierfür war sicherlich die Einwechslung des ehemaligen Hainbergers und mit Zweitspielrecht vom JFV Göttingen ausgestattete Kevin Hühold, der obwohl drei Jahre jünger, der Abwehr viel Stabilität und taktische Reife verlieh. Physisch ist bei Kevin ohnehin kein Unterschied festzustellen, und zahlreiche Angriffe wurden durch seine Balleroberungen eingeleitet. In der Halbzeit schwor sich die Mannschaft dann ein, dieses Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben. Und tatsächlich: Bereits in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit erhöhten Krüger per Elfmeter und erneut Laith Mugames auf 6:2. In der Folge plätscherte das Spiel dann vor sich hin und wir vergaben Chancen um Chancen, um dann plötzlich nur noch 6:4 zu führen. Gimte raffte sich auf und schmiss nochmal alles in die Waagschale. Laith Mugames erzielte dann aber das 7:4 nach Zuckerpass von Timo Krüger und machte den Sack zu, der sich etwas unnötig wieder geöffnet hatte. In einem sehr schönen Sieg vor der Winterpause ist somit nur die schlechte Chancenverwertung und das Abwehrverhalten nach gegnerischen Standards zu bemängeln.



Einzelne Spieler sind nicht hervorzuheben, daher ein kurzer Schnelldurchlauf: Stefan Gloth stellte sich wieder für das Tor und das Team zur Verfügung. Bewundernswert. Leon Harms hatte als Rechtsverteidiger einen Sahnetag, schaltete den besten Spieler des Gegners komplett aus und spielte ein nahezu perfektes Gegenpressing. Hohe Spielintelligenz. Cedric Goldmann, Innenverteidiger, war erneut die Verlässlichkeit in Person und zeigte endlich ein körperlich starkes Zweikampfverhalten. Simon Scheuchzer, Innenverteidiger, zeigte große Führungsqualitäten. Ihm war der Siegeswille deutlich anzumerken. Leon Haselmeyer, Linksverteidiger, überinterpretierte das geforderte Gegenpressing ein wenig, stellte sich wie immer mit großem Willen in den Dienst der Mannschaft. Ugur Özcan, defensives Mittelfeld, sparte sich endlich unnötige Dribblings, übernahm Verantwortung und sorgte für ein Übergewicht im Mittelfeld. Lasse Sager, defensives Mittelfeld, gewann viele wichtige Zweikämpfe, zudem mit starkem Gegenpressing. Mit einer etwas besseren Passquote nur noch schwer aus der Stammelf zu verdrängen. Timo Krüger, Rechtsaußen, erneut starke Partie. Nach 20 ganz unglücklichen Anfangsminuten kämpfte er sich in die Partie und zeigte sich als beweglichster Offensivspieler. Sehr starkes Passpiel, sehr starkes Zusammenspiel mit den Mitspielern. Momentan eine Bank in der Offensive. Sergej Heckmann, offensives Mittelfeld, wurde eine Position nach vorne gerückt und zeigte sich erneut als Schlüsselspieler. Starke Pässe in die Schnittstellen, starkes Defensivverhalten. Wird eigentlich von Spiel zu Spiel besser und zeigt sich als unumstrittener Kapitän. Sagte sogar seine Geburtstagsparty am Vorabend ab, um ausgeschlafen antreten zu können. Felipe Sanchez, Rechtsaußen, ebenfalls sehr beweglich und mannschaftsdienlich. Wurde nach guten Laufwegen teilweise von seinen Mitspielern übersehen, hörte aber trotzdem nicht auf, sich immer wieder zu zeigen. Laith Mugames, Sturmspitze: 4 Tore, 1 Vorlage, 1 Elfer rausgeholt. Mehr muss man eigentlich nicht sagen. Vertraute mit vielen Abspielen endlich seinen Mitspielern und wurde nicht enttäuscht. Immer wieder stark in Position gebracht, hätte Laith alleine 8-9 Tore erzielen können. Bei 4 erzielten Toren kritisiert man aber keinen Stürmer und wie heißt es so schön? Man wird ja nicht in gefährliche Abschlusspositionen getragen. Daher Note 1 für den Mittelstürmer.



Von der Bank gekommen: Kevin Hühold, verlieh der Defensive zusätzliche Stabilität und war ein wichtiger Faktor für den Sieg. Jannis Rösing, nach vielen Verletzungen wieder zurück und gewillt, sich zu zeigen. Sollte er nun endlich von Krankheiten und Verletzungen verschont bleiben, ist sicherlich bald wieder mit ihm zu rechnen. David Pfander, Mr. Zuverlässig, spulte 30 souveräne Minuten ab und enttäuschte, wie eigentlich immer nach seiner Einwechslung, nicht. Fadi Omayrat half in der Abwehr den Sieg über die Zeit zu bringen. Noch neu im Team ist er bereits eine gute Alternative in der Defensive geworden.


Aufstellung: Gloth, Haselmeyer, Scheuchzer, Goldmann, Harms-Sager, Özcan- Krüger, Heckmann, Sanchez, Mugames.
Eingewechselt: Hühold, Pfander, Rösing, Omayrat.

15.11.2012

Vize Capitano Damon zieht interessante Gruppe!!!

"SC HAINBERG, der Kapitän des SC Hainberg bitte nach vorne". Damon geht mit einem grinsen im Gesicht zu dem Veranstalter Lutz Renneberg. Kein Wunder, Herr Renneberg hatte vor einer Millisekunde erwähnt, dass der SC Hainberg aktuell Tabellenführer der Bezirksliga ist.
Renneberg: Hier, das Mikrofon, stell dich kurz vor...
Damon: Hallo, ich bin Damon Mojaddad und bin Keeper des SC Hainberg. Und wie Ihr ja schon gehört habt...wir sind aktuell Spitzenreiter der Bezirksliga :-). (Das Publikum lacht).
Renneberg: Und, wieviel Gegentore hast du so kassiert?
Damon: emmm.... (10 Sekunden vergehen)... 13... (5 Sekunden vergehen)... ABER 4x zu Null :-)...


Dann zieht Damon eine Kugel aus dem Lostopf. SC Hainberg = Regional 15. Dies bedeutet den internationalen Gegner Austria Wien(Vize von der letztjährigen Auflage), Hannover 96 und SC Freiburg. Im Laufe des Auslosung folgten dann noch die regionalen Gegner TSV Nesselröden (Kreisliga), JSG Rotenberg & JFV Rhume/Oder(jeweils Bezirksliga Konkurrent).


Die A Junioren freuen sich auf 6 packende und spannende Spiele unter dem Dach der Lokhalle.


Die genaueren Infos bezügliches des Kartenvorverkaufs folgen in den nächsten Tagen. In diesem Jahr wird der dies von Robert Kerl und Paul Müller organisiert.


SPAGHETTI.

11.11.2012

B-Junioren unterliegen Sparta verdient mit 1:3

Neu-Torwart Marc Lehmann kugelte sich im Abschlusstraining den Finger aus und riss sich zudem alle Bänder. Und so stand man mal wieder ohne Torwart da. Netterweise stellten uns aber die C-Junioren ihren Keeper Lukas Klasen zur Verfügung, obwohl sie zeitgleich selbst antreten mussten. Nicht selbstverständlich und daher ein großer Dank von unserer Seite. Lukas agierte gewohnt sicher und verlässlich.
Das Spiel fing dann höchst erfreulich an. Die im Training neu einstudierte 4-3-3 Grundordnung und das damit verbundene schnelle Direktspiel zündeten sofort und Sparta hatte in den ersten 20 Minuten nicht den Hauch einer Chance. Folgerichtig kämpfte Ugur Özcan den Ball zum 1:0 liegend ins Tor. Es folgte das 2:0 durch Leon Harms nach extrem sehenswerter Kombination von Timo Krüger, Felipe Sanchez und Leon. Leider sah der selten auf Ballhöhe stehende Schiedsrichter hier eine Abseitsstellung, und das Tor wurde nicht gegeben. Sei es drum, denn der Gegner wurde gekonnt hergespielt.
In der 30. Minute dann aber die Situation, die uns seit nunmehr vier (!!) sieglosen Spielen verfolgt: Völlig unnötig bekommen wir nach einem Missverständnis zwischen Omayrat und Klasen ein Gegentor, dass in die Kategorie "Pleiten, Pech und Pannen" fällt. Und in einem überlegen geführten Spiel schwinden Selbstbewusstsein und Teamspirit blitzartig. In der Folge stellen wir das Fußballspielen ein und ergeben uns dem Gegner. Zweikämpfe werden nicht mehr gewonnen, oder gar nicht erst angenommen, das so gut laufende Zusammenspiel zwischen den Mannschaftsteilen wird einfach eingestellt und man vertraut dann wieder lieber auf sich selbst statt auf den Mitspieler. Das Ergebnis davon: Sparta war nun die deutlich bessere Mannschaft und erhöhte zu Beginn der zweiten Halbzeit relativ schnell auf 3:1. Wir geben leider ein trauriges Bild ab: Abwehr beschwert sich über Mittelfeld, Mittelfeld über Sturm und Sturm über die gesamte Mannschaft. Dies trifft natürlich nicht auf alle Spieler, sondern nur auf manche, dann aber immer wieder zu. Eine Umstellung auf die gewohnte 4-2-3-1 System in den letzten 30 Minuten verpuffte dann völlig und führte leider nur zu noch mehr Unterlegenheit.
Von Trainerseite ist der Mannschaft kein Vorwurf zu machen. 20-30 Minuten setzte man das im Training Erlernte stark um, dominierte den Gegner und zeigte das Potenzial, das in der Mannschaft steckt. Laith Mugames, Timo Krüger, Felipe Sanchez und Leon Harms kombinierten schnell und sicher. Sergej Heckmann und Ugur Özcan zeigten eine bärenstarke Leistung, und die Abwehr rund um Cedric Goldmann und Simon Scheuchzer kontrollierte den aus der Landesliga kommenden Stürmer Baran sicher. Der Einbruch kam mit dem Ausgleich und alles zuvor Positive wurde nun abgeschenkt. Die Mannschaft braucht nach vier sieglosen Spielen in Folge dringend ein Erfolgserlebnis, um wieder das Vertrauen in sich selbst und in den eigenen Mitspieler zu finden. Dies muss im letzten Saisonspiel gegen Gimte geschehen, damit wir nicht völlig den Anschluss an die Spitze verlieren. Einzig ärgerlicher Aspekt für den Trainer: 3-4 Spieler erschienen zum Treffpunkt, als hätte man sie gerade aus der Kneipe geschmissen. Aus so kleinen Augen sieht man den Mitspieler natürlich schwer und man holt vielleicht etwas Schlaf während der 80 Minuten nach.
Besonders hervorzuheben ist Sergej Heckmann (Im Bild rechts), der zeigte, warum er die Binde am Arm trägt: Er spulte Kilometer um Kilometer ab, verlor kaum einen Zweikampf und leitete viele Angriffe geschickt ein. Auch nach Rückstand steckte er nicht auf, sondern krempelte erst Recht die Ärmel hoch: Sergej ist das beste Beispiel dafür, dass man nicht mit großen Worten, sondern auch mit starker Leistung und Einstellung vorweg marschieren kann.
Es spielten: Lukas Klasen - Leon Haselmeyer, Simon Scheuchzer, Cedric Goldmann, Fadi Omayrat - Sergej Heckmann, Ugur Özcan, Felipe Sanchez- Timo Krüger, Laith Mugames, Leon Harms.
Eingewechselt: Lasse Sager, David Pfander.

04.11.2012

Hainberger A 2 verlässt nach zwei Siegen das Tabellenende

Also ist der nachfolgende Bericht weniger Ergebnismeldung als viel mehr Sachstandsbericht:


Wer also das Schicksal unserer A2 mitverfolgt hat weiß, dass der Saisonstart - vorsichtig formuliert - etwas holprig war. War gegen Sparta Göttingen erst im fünften Pflichtspiel der erste Treffer der Saison (nochmals Danke an Björn Bode) gelungen, so brachten die Spiele gegen den Nikolausberger SC und gegen die A2 der JSG Leine Friedland die ersten beiden Siege. Sechs Punkte ! Und vor allen Dingen Lust auf noch mehr, ist der aktuelle Stamd der Dinge
Seit dem Beginn der Saison hat sich noch keine feste Elf etabliert. Noch immer treten von Spiel zu Spiel recht unterschiedliche Mannschaften an. Aber inzwischen gibt es zumindest einen festen Kern, der am Traininigsbetrieb regelmäßig teilnimmt und einen Stamm von etwa sieben bis acht Spielern umfasst.
Gegen den Nikolausberger SC - vor zwei Wochen - mussten dementsprechend wieder mal Spieler der B-Jugend aushelfen. Und B-Jugend Trainer Dennis Erkner bewies bei der Wahl der Spieler mit Sachverstand ein - wie man so sagt - "gutes Händchen". Laith Mugames und Felipe Sánchez, beide als Stürmer geboren und ausgebildet, machten eindrucksvoll deutlich, dass sie auch in der älteren Altersklasse keine Angst haben und mithalten können. Beide erzielten einen Treffer und verhalfen damit der A2 mit dem 4 : 1 zum ersten Saisonsieg.
Unter Leitung von Coach Vitali Sidorenko, der angesichts der Tatsache, dass ich mit der A1 in Wendessen war, die Sache allein regelte, spielte die Mannschaft von Beginn an ohne Nervosität und entschlossen nach vorn. Fadel Ayoub war es dann, der mit den Treffern zum 1 : 0 und 2 : 0 die Führung herstellte.


Zu Fadel muss man an dieser Stelle mal folgendes sagen: Fadel hat in diesem Sommer nach einigen Jahren Pause wieder mit Fussball beim SC Hainberg begonnen. Er hat eindrucksvoll bewiesen, dass er immer mit absolutem Einsatz in den Spielen dabei ist. Ein paar Mal hat er in der A1 mitgespielt - als Wiedereinsteiger! Fadel ist dann - aus unserer Sicht: leider - nach Duderstadt gezogen. Kein Führerschein und kein Auto, Bus ist zu teuer. Zum Training abends in der Woche kann er nicht kommen. Aber bei den Spielen ist er da, und zwar 150%ig. Für eine Mannschaft, die zwischenzeitlich 0 Punkte und 0 : 28 Tore hatte, ist Fadel immer irgendwie von Duderstadt gekommen, um dabei zu sein. Und macht dann zwei Buden gegen den Nikolausberger SC. Und spielt gegen die A2 von Leine/Friedland mit einer eitrigen Wange. Hey Leute, das sind die Erfahrungen, die einen immer wieder motivieren als Trainer weiter zu machen, die Sache ernsthaft und mit vollem Einsatz zu verfolgen. Das sind wir Trainer den Jungs wie Fadel schuldig.
Also, 4 : 1 gegen den Nikolausberger SC. Zufall? Strohfeuer? Nix da! Das nächste Spiel -am letzten Wochenende - gegen die A2 der JSG Leine/Friedland gewinnen wir 4 : 0. Fadel, zwei mal Benjamin Duell und Jevgenij Kowalenko waren die Torschützen.
Und auch hier ein paar anerkennende Worte zu einem Spieler: Benjamin Duell ist im Rahmen der Kooperation mit dem JFV Göttingen zu uns gekommen. Benny hat das Potenzial in der A-Jugend Niedersachsenliga zu spielen. Nachdem er für den SC Hainberg ein Zweitspielrecht bekommen hatte und in unserer A1 noch nicht festgespielt war, wollte Benny auch in der A2 mitspielen. Keine Vorbehalte, nichts von wegen: "In so einer Truppe spiele ich doch nicht!" (Wie man es von anderen - Hainbergern - schon vernommen hat). Benny will Fussball spielen, er will gut Fussball spielen. Und das tut er. Benny soll hier auch stellvertretend für die andern Jungs vom JFV benannt werden, die alle super Fußballer sind, uns helfen und sich 100%ig für den SC Hainberg einsetzen (denn auch Paul Muwanga hatte gegen Sparta A2 in der A2 des SC H gespielt).
Wie immer: natürlich weiß niemand wie das mit der A2 weitergeht. Aber wir stehen jetzt doch ordentlich da. Wir sind nicht die chancenlosen Looser, wie einige anfangs fälschlich annahmen. Es geht weiter.


SC Hainberg A2
Frédéric Pense, Wladimir Moor, Dominik Friedel, Kai Hempel, Sarom Siebenhaar, Fadel Ayoub, Stefan Goderski, Jan Schmidt-Schweda, Jevgenij Kowalenko, Björn Bode, Jonas Resman, Till Bornemann, Andre Harms, Benjamin Duell, Laith Mugames, Felipe Sánchez


Vitali Sidorenko und Olli Hille als Trainer

04.11.2012

A1 gewinnt Spitzenspiel gegen SC Union Salzgitter - und feiert Marco Akcay

Wir hatten uns vorgenommen, die Gäste aus Salzgitter von Beginn an unter Druck zu setzen. Aber gerade in der Anfangsphase bekamen wir das Spiel nicht in den Griff. Wiederholt gelang es insbesondere dem starken "Zehner" der Gäste, sich in den Rücken unserer Abwehr zu bewegen und zum Torabschluss zu kommen. Keeper Damon Mojaddad reagierte ein ums andere Mal sehr gut und beeindruckte über das gesamte Spiel erneut mit einer souveränen Leistung.
Es dauerte einige Zeit, bis sich unser Spiel stabilisierte. Auf der rechten Abwehrseite hatten sich Düzgen Sengül und Innenverteidiger Manuel Jerzyk und Valentin Suchfort auf die Angriffsvariante über die "Zehn" eingestellt. Bis zu seiner Auswechselung in der zweiten Halbzeit erledigte "Düsi" eine schwere Aufgabe sehr gut.
Auch Robert Kerl und Alex Hafner auf der "Doppelsechs" hatten nun realisiert, dass es heute darum ging, deutlich defensiver als in den vorangegangenen Spielen zu agieren. Mit der stabilen Defensive im Rücken funktionierte nun auch unsere Offensivabteilung besser. Hatten anfangs einige Pässe ihr Ziel nicht gefunden und auch die Laufwege noch nicht gestimmt, so kamen wir nach etwa 20 Minuten Spielzeit besser ins Spiel und erarbeiteten auch einige Chancen. Benny Duell und Niclas Becker, der noch von den Spätfolgen einer Erkältung geschwächt war, bekamen nun auch mehr Bälle zugespielt, um sich in Szene zu setzen.


Jonas Hille erkannte dann in der 35. Minute, wie sich Marco Akcay von seinem Gegenspieler löste und in den Strafraum startete. Jonas präzise Flanke verwandelte Marco dann direkt mit der Brust aus etwa 13 Metern zur 1 : 0 Führung. Mit so einem Ball hatte der Gästekeeper offenbar nicht gerechnet.
Die vielen Hainberger Zuschauer waren zur Halbzeit mit der 1 : 0 Führung hoch zufrieden. Denn zu Beginn hatte es angesichts der Abstimmungsprobleme nicht danach ausgesehen, dass doch noch ein Vorteil erspielt würde. Die Gäste, die eine beschwerliche Anreise über teilweise verstopfte A7 hatten und erst kurz vor Spielbeginn eingetroffen waren, machten schnell deutlich, dass sie zu den führenden Mannschaften der Bezirksliga gehören und auch beim SC Hainberg gewinnen wollten.
Aber das wollten wir auch. Wir wollten an die Tabellenspitze. Und die Jungs hat es natürlich zusätzlich motiviert, dass so viel Zuschauer gekommen waren. Spieler der A2- und der B-Jugend, Eltern, unser "Präsident" Martin Burkert, unser Ex-Capitano Artur Helmut und noch einige mehr.


Die Ansage der Trainer in der Halbzeitpause war ganz klar: den zweiten Treffer nachschieben und das Ding souverän zu Ende spielen!


Und nach Wiederbeginn ging es dann gleich zur Sache. Union hatte nun keine großen Spielanteile mehr und musste zusehen, wie wir eine Chance nach der anderen erspielten. Einen langen Pass von Benny Duell aus der eigenen Hälfte nach vorn hielt Jonas Hille am Strafraumrand fest, spielte auf Robert Kerl, der weiter auf Alex Hafner, der seinerseits mustergültig in den Lauf von Marco Akcay spielt. Marco lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen und zirkelt den Ball mit Effet aus ca 16 Metern ins obere Eck zum 2 : 0. Ein toller Spielzug, der erfolgreich abgeschlossen wurde.
Marco war an diesem Tag in hervorragender Spiellaune.In der Defensive abgesichert durch den absolut verlässlichen Paul Muwanga konnte Marco seine Fähigkeiten im Spiel nach vorn ein ums andere Mal beweisen. So konnten seine Gegenspieler auch den dritten Treffer in Folge nicht verhindern, als sich Marco am Strafraumrand durchsetzte und am Torwart vorbei einschob.
Nach längerer Verletzungspause war dann auch Momo Sakat ins Spiel gekommen. Unbedingt wollte Momo dabei sein, hatte sich den Fuß tapen lassen und biss sichtlich die Zähne zusammen. Aber natürlich konnte noch nicht alles klappen.
Als sich dann ein Abwehrspieler der Gäste gegen eine Finte von Jonas Hille im Sechzehner nur mit einem Foulspiel retten konnte gab es Strafstoß. Den musste Momo unbedingt schießen, denn er wusste, dass er den rein macht. So sehr hatte er sich auf das Spiel nach der langen Pause gefreut. 4 : 0.


Es gab in der zweiten Halbzeit noch einige - hochkarätige - Chancen, die aber ungenutzt blieben. Daran gilt es zu arbeiten.
Natürlich kann man Marco mit drei Treffern als "Spieler des Tages" bezeichnen. Aber wer Marco kennt, weiß, dass er nicht widersprechen wird, wenn man seine Leistung als Teil einer insgesamt guten Mannschaftsleistung sieht. Hervorzuheben ist sicherlich auch Robert Kerl, der als defensiver Mittelfeldspieler eine absolut konzentrierte und engagierte Partie ablieferte. Josip Grbavac und Marvin Oetzel zeigten nach ihrer Einwechselung über welche fußballerische Qualität sie verfügen.
Wir Trainer waren nach dem Spiel zufrieden und von der Leistung unserer Mannschaft mal wieder beeindruckt. Die Mannschaft ist wirklich in der Lage die Vorgaben umzusetzen und auch selbstständig im Spiel auf sich ändernde Situationen zu reagieren.
So kann es weitergehen. Und als dann das Hainberger "Urgestein" Andi Pfitzner, der mit Niclas und Anna zum Zuschauen gekommen war, noch berichtete, dass es bei ihm nach langer Leidenszeit nach der Kur nun endlich besser geworden ist und wirklich bergauf geht, da war es ein "runder Tag" für den SC Hainberg.


Unser Team:
Damon Mojaddad, Manuel Jerzyk, Valentin Suchfort, Düzgen Sengül, Paul Muwanga, Alex Hafner, Robert Kerl, Jonas Hille, Marco Akcay, Niclas Becker, Benjamin Duell, Momo Sakat, Konstantin Rammert, Josip Grbavac, Marvin Oetzel, Frédéric Pense, und Harun Sakat


Bei den zahlreichen Zuschauern bedanken sich für das Interesse und die Unterstützung: Klaus Kolb, Christian "Spaghetti" Dreher und Olli Hille