26.11.2013

Weihnachtsfeier beim SC Hainberg

(mb) Am 14.12. findet beim SC Hainberg wieder eine große gemeinsame Weihnachtsfeier statt. Vereinsmitglieder und Freunde sind herzlich dazu eingeladen.
Für das reichhaltige Bauernbüffet, Musik etc. wird eine Pauschale von nur 10 € erhoben.
Anmeldungen im Vereinshaus zu den Öffnungszeiten, oder bei Frank Jäger 71412.

22.11.2013

Manni Heyde sagt "Tschüss"

Von Rupert Fabig- Eine ganze Generation Göttinger Fußballer hat schon unter Manfred Heyde in der Kreisauswahl trainiert und gespielt. Spätere Profis wie Torwart Timo Ochs sind in die Schule des 72-Jährigen gegangen, der das Amt als Auswahltrainer der regionalen E-Junioren seit mittlerweile 18 Jahren ausübt. In diesem Winter wird der Göttinger aber letztmalig die von ihm gesichteten Nachwuchsakteure von der Seitenlinie aus betreuen. „Als die Fusion der Fußballkreise Göttingen und Osterode kam, ist mir aufgefallen, dass ich in dem Alter bin, in dem ich langsam mal aufhören könnte“, sagt Heyde.

Als er 1995 gefragt wurde, die Nachfolge von Arno Plumbohm als Kreisauswahltrainer anzutreten, sei für ihn gar nicht absehbar gewesen, welche überregional bekannten Akteure durch seine Hände gehen, so Heyde. Auch Eintracht Braunschweigs Jan Washausen wurde vom gebürtigen Berliner, der in Bremen aufwuchs, einst gesichtet. „Dabei war Jan gar nicht so talentiert, dafür aber klar im Kopf“, erinnert sich der zweifache Vater. Zwei weiteren Göttinger Kickern traut er ebenso den Sprung ins Profi-Lager zu: Mattis Daube und Manuel Mbom, die beide inzwischen ans Fußball-Internat zu Heydes Lieblingsklub Werder Bremen gewechselt sind. Dass er das Duo zuvor unter seinen Fittichen hatte, erklärt sich von selbst. In guter Erinnerung geblieben sind dem studierten Sozialwissenschaftler aber auch einige regionale Größen wie Björn Nolte, Spielertrainer und Torjäger des FC Lindenberg-Adelebsen, der damals noch als Rechtsverteidiger auflief, der Bovender Andreas Dellemann oder das SVG-Trio Florian Evers, Erdem Kazan und Nicola Grimaldi.

Bei den überregionalen Sichtungsturnieren hat sich Heyde über die Jahre mit seinen E-Junioren einen bösen Ruf erarbeitet: „Nämlich den, dass meine Mannschaften immer vorne dabei sind.“ Jahr ein, Jahr aus sichtete Heyde zunächst knapp 70 der besten Spieler aus den Regionen Göttingen, Hann. Münden und Duderstadt. „Es hat mir richtig Spaß gemacht, die Allerbesten raus zu suchen und daraus ein funktionierendes Team zu formen“, sagt der Fußballnarr, der in höchsten Tönen über die von ihm trainierten Spieler spricht. „Ich war immer sehr überrascht, wie gut das technische und taktische Grundgerüst der Jungs war. Über Passspiel und Ballannahme konnte ich häufig nur staunen.“

Von 1975 an ist Heyde bereits Coach im Herrenbereich gewesen, trainierte unter anderem Eintracht Northeim und stieg mit dem SC Hainberg von der Kreisliga in die Bezirksklasse auf, um nur eine Saison später den Durchmarsch in die Bezirksliga zu vollenden. In derart vielen Jahren hat Heyde ein besonderes Gespür für vermeintlich schwächere Spieler entwickelt. „Deshalb habe ich den schüchternen Auswahl-Spielern immer besonders viel Vertrauen geschenkt. Und oft haben die dann ihr Potenzial entfaltet, als das Selbstvertrauen durchkam“, betont der Rentner. Überhaupt schlug Heyde stets die ruhigeren Töne an. „Ich habe in all den Jahren nie geschimpft. Musste ich auch gar nicht, weil die Spieler ja auch von sich besser werden wollten.“

Seinem Nachfolger Daniel Otto traut der angesehene Trainer zu, seine Arbeit erfolgreiche fortzuführen. „Da bin ich zuversichtlich“, so Heyde. Zumal Otto mit Lars Kreitz ein Ex-Auswahlspieler Heydes als Co-Trainer zur Verfügung steht. Einen Assistenten benötigte Heyde übrigens nie. Sichtungen, Training und Turnierorganisation meisterte er mühelos im Alleingang. Der Grund seiner guten Organisation ist im Privaten zu finden: Während seine Frau tagsüber arbeitete, blieb er als Hausmann daheim, hütete Kinder und Haus. „Und wenn meine Frau abends kam, ging es los zum Fußball.“ Demnächst geht es für Heyde vor allem nachmittags los zum Fußball. Die interessanten Spiele im Nachwuchsbereich will er nicht verpassen. Solche Termine seien für ihn ebenso wichtig, wie jeden Sonnabend Bundesliga zu schauen.

Mit Glück und Geschick - 2:0-Heimsieg gegen die SG Lenglern

Bezirksliga-Team holt zweiten Sieg im zweiten Spiel!

Leighton Mc Galty hat nach seiner Rückkehr zum SC hainberg wieder Grund zur Freude!

(rm) Es dauerte bis zur 89. Spielminute, ehe Frieder Behrendt mit seinem platzierten Flachschuss ins linke Eck das erlösende 2:0 für den SC Hainberg gegen die SG Lenglern erzielte. Mit seinem ebenso sehenswerten wie umjubelten Treffer machte er den Deckel auf den zweiten Saisonsieg.

Leighton Mc Galty hatte die Zietenkicker mit seinem Treffer in der 10. Minute früh in Führung gebracht. Einen Steckpass von Boris Munjowa veredelte er mit seinem satten Schuss aus spitzem Winkel ins linke Torecke. Zuvor hatte Tom Brille bereits knapp verzogen.
Die Gastgeber kontrollierten in der Folge mit gutem Passpiel im Aufbau die Partie, ohne bis zur Pause jedoch zu weiteren zwingenden Möglichkeiten zu kommen. Es fehlten die Konsequenz und das gefährliche Zuspiel in die Spitze.

Die Gäste aus Lenglern kamen ihrerseits nur zu einer guten Torchance (22., Marcel Leuze rechts knapp vorbei). Das änderte sich nach der Pause. Die SG drückte die Hainberger bis weit in deren Hälfte. Diese fanden lange Zeit kein Mittel sich erfolgversprechend aus der Umklammerung zu befreien und sie hatten Glück, dass die Gäste im Abschluss mit ihren Möglichkeiten sehr fahrlässig umgingen. Zudem erwischte Hainberg-Keeper Justus Mühlhausen einmal mehr einen Sahnetag. Egal ob flach, halbhoch oder abgefälscht, Mühlhausen war zur Stelle und sicherte die Null.

„Wir waren nach 60 Minuten kaputt“ sagte Trainer Olli Hille, der zusammen mit seinem Trainerpartner Timm Wünsch auf ein gutes Dutzend Spieler verzichten musste. Einige kamen aus einer langen Trainingspause direkt zum Einsatz.

Der Dauerdruck der SG Lenglern ließ erst nach, als Boris Munjowa nach einem sehenswerten Konter über Leighton Mc Galty aus kurzer Distanz nur die Latte traf und so seinem Team neuen Offensivmut einhauchte. Zudem erhielt Mladen Drazic nach 77 Minute die Rote Karte, so dass die Gäste fortan in Unterzahl spielen mussten. Trotzdem hielten sie den Traum auf den Ausgleich bis zur Schlussminute am Leben, ehe Frieder Behrendt sich und sein Team mit dem 2:0 erlöste.

„Den Sieg nehmen wir gerne mir, auch wenn er glücklich war!“ meinte Stammzuschauer Dieter Fink auf der Tribüne. Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen und der Aussicht auf zahlreiche Rückkehrer geht Hainbergs Bezirksliga-Elf mit breiter Brust in das nächste Derby am Sonntag beim Aufsteiger SG Niedernjesa.

Details fussball.de

Meister für eine Nacht!

"Daum-Fehler" kostet der B vorerst den Staffeltitel

Hainbergs B-Junioren müssen sich ihren Titel noch einmal neu erobern!

(rm) "Als Trainer muss man bis fünf zählen können". Diese Erfahrung musste am Samstag auch Lukas Klein machen. Der Trainer der B-Junioren hatte sechs Spieler für die Bank nominiert. Sieben sind lt. dfbnet zulässig. Eingewechselt werden dürfen lt. Spielordnung des NFV aber nur fünf.

Am Ende hatten beim 5:0-Heimsieg zwar alle 17 gespielt, doch aus dem Sieg von gestern wurde über Nacht durch einen Verwaltungsentscheid ein 0:5 am grünen Tisch. Der vorzeitige Meistertitel ist damit zunächst einmal wieder futsch. Beim Eintragen in den Spielbericht am heimischen PC muss es dem Schiedsrichter aufgefallen sein. Der Staffelleiter reagiert prompt und kassierte den Sieg am grünen Tisch wieder ein.

"Beide haben alles richtig gemacht!" sagte Hainbergs Jörg Lohse, der selbst mit der Pfeife aktiv ist. Allerdings hätte es der Unparteiische beim sechsten Wechsel merken können und dem Trainer ein Zeichen geben können. Verantwortlich für die Übersicht beim Wechsel sei allerdings der Trainer.

Trotz des Missgeschicks geben sich Team und Trainer geschlossen und selbstbewusst. Dann bringen wir den Vorsprung beim Spiel in Duderstadt (Sa., 14, Juni) ins Ziel und werden dann Meister. "Fühlt sich auch besser an!" hieß es aus dem Spierlerkreis. Bei einem Unentschieden oder einem Sieg wären die Hainberger Staffelmeister der Kreisliga-Platzierungsrunde.

Übrigens passierte Christoph Daum als Trainer des VfB Stuttgart im September 1992 ein ähnliches Missgeschick. Beim Champions-League Spiel in Leeds wechselte er mit Jovica Simanic einen vierten ausländischen Spieler ein. Erlaubt waren damals nur drei. Das "Aus" kostete den VfB damals Millionen, den Hainberg kostet der VE 35 €.

Übrigens: Sportlich gesehen dominierte die Hainberger B den Gegner JSG Harztor/ Neuhof über die gesamte Spielzeit und gewann die Partie glatt mit 5:0. Florian Feist (2), Ben Wollesen, Milan Schindel und Raphael Asmus-Leon (Spieler Nummer 17!) erzielten die Tore.