09.05.2020

Techniktraining für Groß und Klein von Till

Hainbergs jüngster Juniorcoach organisiert Online - Training

Live aus dem Wohnzimmer - Till Krieft zeigt seinen Kickern Übungen mit dem Ball, Bruder Mats ist konzentriert dabei.

(of) Die G-Jugend des SC Hainberg bleibt trotz gesperrter Trainingsplätze am Ball. Co-Trainer Till leitet das Training über Tablet und bringt die Übungen virtuell in die Kinderzimmer der Spieler. Die begeisterten Kinder entwickeln ihre Technik am Ball weiter, die Eltern bekommen ein Techniktraining in Mediennutzung. 

Bis zu 15 Teilnehmer sind bei den Trainingssessions eingeloggt und trainieren fleißig. Dass noch nicht alles perfekt beherrscht wird, merkt vor allem die Zimmereinrichtung. Da können Volltreffer schon mal teuer werden. 

29.03.2020

E1 jongliert mit dem in Deutschland aktuell wichtigsten Artikel

Die E1 hat nicht nur eine bemerkenswerte Trikotfarbe, sondern stellt sich auch den innovativen Trainingsideen ihrer Trainer Max und Luc in Zeiten des Corona-shut-downs

(rm) Auch die E1 mit ihren Trainer Max Hobrecht und Luc Dettmar nutzt digitale Wege, ob am gemeinsamen Fußballprojekt Hainberg zu arbeiten. Was Profis können, haben auch sie mit einer Rolle Toliettenpapier unter Beweis gestellt und ihre Videos an Teamchef Benni Krieft geschickt. der machte daraus ein kleines Videos. Weitere sollen folgen.

29.03.2020

D1 lässt sich vom Virus nicht unterkriegen

gemeinsame Trainingseinheit per Video-Chat

Ob in Küche, Garten, Schlafzimmer oder Flur - Ballhochhalten geht überall!

Die D1 des SC Hainbergs trainiert trotz Corona Krise! Nicht etwa alle nah beisammen, sondern alle bei sich zu Hause über einen Videochat. Laut Trainer Florian Härtel hat die erste digitale Trainingseinheit super funktioniert und den Jungs viel Spaß gemacht. Man hat nach 2 Wochen ohne persönlichen Kontakt wieder ein Bild der Jungs vor Augen gehabt und dabei noch viele Aufgaben mit dem Ball gelöst. Die Jungs haben alle Lust, der Fußball fehlt ihnen, genauso wie uns Trainern. Härtel nutzte dabei eine App, die auch in seiner Schule, dem THG eingesetzt wird.

In den nächsten Wochen werden pro Woche 2-3 Trainingseinheiten digital stattfinden. Wir sind gespannt und gleichzeitig voller Vorfreude auf den Wiederanfang der ,,Fußballnormalität“! 

 

27.03.2020

A-Kicker Felix Rohde infizierte sich als Ski-Lehrer in Ischgl - seitdem ist er in Quarantäne in einem Haus in Kappl.

HNA vom 26.03.

Im Hainberger-Hoodie in österreichischer Quarantäne

Sonst ein Top-Wintersportort in Österreich ist Ischgl nun vor allem als eines der europäischen Corona-Zentren bekannt. Der Spiegel bezeichnete den Ort im Paznauntal gar als „Brutstätte“. Viele Touristen und Mitarbeiter haben sich dort mit dem Coronavirus infiziert und ihn in Heimatländer weiter getragen, so auch nach Göttingen. Aus Göttingen stammt auch der 18-jährige Felix Rohde. Er arbeitete als Ski-Lehrer, infizierte sich und ist seit knapp zwei Wochen in Quarantäne. Wir haben mit ihm gesprochen.

Wie ist Deine Lage?

Ich bin in Kappl, einem Dorf vor Ischgl, und dort in Quarantäne. Ich hatte Husten, Schnupfen, leichte Kopfschmerzen und Atembeschwerden beim Treppensteigen. Jetzt aber nicht mehr.

Kannst Du sagen, wie Du Dich infiziert hast?

Ich habe in der Skischule Ischgl als Ski-Lehrer gearbeitet, und ein Kollege wurde positiv getestet, der nebenbei in einer Bar gejobbt hat. In dieser Bar hat ein Barkeeper 23 Leute infiziert, auch meinen Kollegen (Red.: Die Bar heißt „Kitzloch“). Wir gehen davon aus, dass er uns angesteckt hat, aber es könnte auch ein anderer Gast gewesen sein.

Corona-Quarantäne - Felix Rohde aus Niedersachsen: Stimmung kippte schnell

Gab es frühe Hinweise darauf, dass das Virus in Ischgl umgeht?

Innerhalb von drei Tagen ist die Stimmung gekippt. Der erste Corona-Fall wurde bekannt – und dann ging alles super schnell. Erst waren es besagte 23 Menschen, dann mehr, plötzlich waren Menschen in unserer Skischule infiziert, Bluttests wurden gemacht und alle gingen in Quarantäne.

Beschreibe das aktuelle Leben in Ischgl.

Niemand ist auf den Straßen unterwegs. Mit ebenfalls positiv getesteten Kollegen lebe ich zu zehnt in einem Skihaus in Quarantäne. Wir dürfen das Haus nicht verlassen und bekommen Nahrung und wichtige Dinge von unseren Chefs oder Freunden geliefert. Das Leben selbst ist entspannt, es ist nichts los. Wir sitzen im Haus oder auf der Terrasse. Wir sind seit fast zwei Wochen in der Situation und wissen nicht, ob wir noch das Virus haben. In Österreich ist das System so überlastet, dass wir im Moment keine Tests bekommen. Aber die meisten haben keine Symptome mehr, allen geht es gut. Theoretisch können wir am 26. März wieder raus, und wir hoffen, dass wir dann einen Test bekommen.

Gab es die Möglichkeit auf Ausreise?

Es war sofort klar, dass wir bleiben und in Quarantäne gehen, nachdem wir positiv getestet wurden. Jeden Tag kommt die Polizei bei uns vorbei. Wir müssen auf dem Balkon stehen, damit sie kontrollieren können, ob wir da sind. Sie wollen sicherstellen, dass wir im Haus bleiben.

Ski-Lehrer aus Niedersachsen über die Corona-Quarantäne

Wie empfindet Ihr die Quarantäne-Situation?

Es ist entspannt. Mit Freunden in Quarantäne zu sein, ist für uns gut. Man sitzt nicht allein zuhause. Zu Beginn, als die Nachricht kam, dass man das Virus hat, war es aber ein komisches Gefühl. Das war erst mal psychischer Stress, ging aber schnell vorbei.

Merkst Du einen Unterschied, wie Österreich und Deutschland damit umgeht?

Österreich geht damit weniger ernst um, obwohl sich das Virus wie in Italien sehr schnell verbreitet hat. Die Nachrichtenlage ist da zu locker. Aber es reicht auf jeden Fall, um das Wichtigste herauszufinden.

Kriegt man etwas von der Kritik an Ischgl mit?

Eigentlich nicht. Wenn es nicht in Ischgl angefangen hätte, hätte es das woanders. Das Coronavirus ist ja auch in anderen Skigebieten.

Spürst Du Ängste, wie um die finanzielle Existenz?

Nein, wir werden noch bezahlt von der Skischule, da wir wegen Krankheit in Urlaub sind. Allen anderen wurden sofort gekündigt, über 1000 Leute haben ihre Jobs verloren, aber viele waren nicht darauf angewiesen, weil sie es hobbymäßig machen.

Wie haben Deine Familie und Freunde reagiert?

Meine enge Familie habe ich sofort benachrichtigt. Die waren natürlich erschrocken, weil es zu dem Zeitpunkt erst wenige Fälle von Corona in Deutschland gab. Auch Freunde haben so reagiert. Für sie wurde das Thema ernster, weil plötzlich jemand im direkten Umfeld erkrankte. Aber das hat sich gelegt.

Als Corona-Infizierter: Machst Du Dir Sorgen?

Ich mache mir Sorgen um meine Großeltern, aber nicht um meine Freunde oder meine Geschwister. Wenn die Großeltern sich anstecken, kann es ernst werden. Da sollte man sehr aufpassen.

Nach der Corona-Quarantäne geht es nicht direkt nach Niedersachsen

Wenn die Quarantäne aufgehoben wird, reist Du dann nach Göttingen?

Der Plan ist bislang zu meiner Mutter nach NRW zu fahren, weil da auch meine Schwester ist. Das ist aber offen, da wir aufgrund der Ausgangssperre nicht aus Ischgl rauskommen. Die Polizei kontrolliert das. Viele Kollegen sind in der vergangenen Woche sofort abgehauen, da um 14 Uhr Ischgl dichtgemacht wurde. Das war die letzte Möglichkeit rauszukommen.

Viele aber wurden wieder zurückgeschickt, auch wenn sie keine Symptome hatten. Deshalb wohnen Kollegen, die kein Corona haben, hier ebenfalls in Ischgl in Quarantäne. Es könnte also sein, dass wir bleiben müssen, bis sich die Situation entspannt.

Von Anna-Katharina Ahnefeld, HNA

Zum Bericht in der HNA

10.03.2020

E1 kämpft als Mitfavorit um die Hallenkreismeisterschaft

Sonntag ab 14:30 Uhr in der IGS Geismar

Hainbergs E1-Junioren wollen ihren Kontrahenten am Sonntag immer einen Schritt voraus sein.

(BK) Am kommenden Sonntag, 15.03.2020 kommt es - traditionell in der IGS Halle in Geismar - ab 14:30 Uhr zur HKM-Endrunde der E-Jugendmannschaften des Fußballkreises Göttingen/Osterode. Auch wenn viele Beobachter der bisherigen Hallensaison ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem Vorjahrssieger SC Eichsfeld und unserer Hainberger Mannschaft erwarten, ist nahezu jedes Endrunden-Team an einem guten Tag in der Lage den vermeintlichen Favoriten ein Bein zu stellen.

Nach den bisherigen 3 Runden - in denen sich unsere Jungs nach 16 Partien ( 15 Siege, 1 Unentschieden ) mit einem beeindruckendem Torverhältnis von 96:3 Toren souverän für die Endrunde qualifizieren konnten, erwartet das Team vom Trainer-Duo Max Hobrecht & Luc Dettmar am Sonntag ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld mit folgenden Mannschaften:

  • Bonaforther SV 1
  • Bonaforther SV 2
  • SC Eichsfeld
  • SCW Göttingen
  • JSG HarzTor/Neuhof
  • SC Hainberg

Neben hochklassigem E - Jugendfußball, erwartet Team-Verantwortlicher Krieft "Spannung bis zum Schluss". Dafür müsse man sich nur die Tabelle der letztjährigen Endrunde ansehen, da mit dem Drittplatzierten SCW Göttingen, unseren Hainbergern auf Platz 2, sowie dem Sieger SC Eichsfeld, bereits 2019 die Treppchenplätze belegt wurden.

Wohlgemerkt, jeweils mit fast identischem Kader und zu dem Zeitpunkt sogar noch 'jüngerer Jahrgang'.  

"Wenn wir und auch die Eltern locker bleiben und die Jungs die Aufgaben spielerisch lösen, dann ist absolut was zu holen" sagt Coach Luc Dettmar mit einem Augenzwinkern. "Aber" ergänzt Max Hobrecht "sollten alle Beteiligten die Wichtigkeit der HKM nicht überbewerten. Natürlich freuen wir Trainer uns auch über einen Titel & die Jungs wollen es packen, keine Frage. Messen lassen, sollten die Jungs sich daran aber nicht.

Sie sollen Bock auf ein cooles Turnier und Spaß am Fußball haben! Es sind alles tolle Fußballer, tolle Jungs, mit oder ohne HKM-Krone."

Der SCH-Kader für Sonntag:

Leevi, Jacob, Ferdi, Jorin, Enver, Till, Oskar