B-Jugend - Berichte

 
06.05.2013

B-Junioren: Nach Sieg beim Tabellenführer wieder im Titelrennen

Die Gesichter der Spieler vor einem Spiel verraten oft schon mehr über das kommende Ergebnis als vieles andere. Wer nun am Samstag in die Gesichter unserer Spieler blickte, sah besonders eines: Konzentration. Von 1 bis 16 hatten alle auf die Revanche für das Hinspiel (2:5) gewartet und jeder wollte die Chance ergreifen, doch noch Meister werden zu können. Dementsprechend entwickelte sich eine schön anzusehende Dynamik: Das Warmmachen sah professionell aus, die taktischen Vorgaben wurden aufmerksam aufgenommen und das gemeinsame Motivationsgebrüll vor Anpfiff war wahrscheinlich bis in die Göttinger Innenstadt zu hören.


In der Anfangsphase legten wir dann gleich ordentlich los. Fünf Minuten waren gespielt, da wurde Laith Mugames im Sechzehnmeterraum gefoult und der Schiri zeigte auf den Punkt. Timo Krüger trat, wie immer eiskalt, an und es stand 1:0. In der Folge verhielten wir uns fünf Minuten nicht wirklich gut. Die Viererkette stand viel zu hoch und Bovenden kam nach einem langen Ball durch Mittelstürmer Arlind zu einer guten Chance, die dieser aber vergab. Nachdem sich die Abwehr dann besser stellte, wurde die totale Kontrolle über das Spiel übernommen. Bovenden kam zu keiner nennenswerten Chance in der ersten Halbzeit und wir ließen den Ball und Gegner sehr schön laufen. Besonders defensiv arbeiteten wir als Team und jeder schmiss sich für den anderen in die Zweikämpfe. Etwa 5-10 Minuten vor der Halbzeit setzte sich Timo Krüger dann schön auf linksaußen durch, dribbelte in den Strafraum und wurde gefoult. Wieder Elfmeter. Wieder richtige Entscheidung. "Der Gefoulte darf nie selbst schießen", kam es nun aus allen Richtungen. Mag sein, gilt aber nicht für Timo Krüger. Kurzer Anlauf, dieses Mal in die andere Ecke zum 2:0. Trocken und humorlos.


In der Halbzeit nahmen wir uns dann vor, kein schnelles Gegentor zu fangen und weiterhin die Kontrolle über das Spiel zu behalten. Dies klappte dann auch ganze zwei Minuten hervorragend. Nach einer unnötig zu Stande gekommenen Ecke von Bovenden bekamen wir leider den Ball nicht aus dem Strafraum und einen Schuss aus dem Getümmel konnte Keeper Marc Lehmann nur einem gegnerischen Stürmer vor die Füße klären. Dieser staubte trocken ab und plötzlich wurde es wieder eng. Es folgten unsere schwächsten 15 Minuten. Wir bekamen Unruhe ins Spiel und brachten so den Gegner wieder in die Partie. Allerdings zogen wir uns mit viel Willen auf der einen Seite selber wieder aus der Misere, auf der anderen Seite brachten die Einwechslungen von Leon Harms und Jannis Rösing neue Qualitäten ins Spiel. Leon zeigte eine hohe Passsicherheit und Ruhe am Ball und Jannis ließ den Rasen und die gegnerischen Stutzen qualmen. Wir hatten die Partie wieder im Griff. Zwanzig Minuten vor Ende brachte Jannis dann einen Zuckerpass auf Laith, der seine gesammelten Qualitäten in einer einzigen Aktion zeigte: Ballannahme in Bedrängnis aus der Luft, Ballverarbeitung im Lauf, Dribbling gegen drei Gegenspieler und trockener Abschluss ins lange Eck aus 15 Metern zum Tor. 3:1. Diese Führung ließen wir uns nun nicht mehr nehmen und hatten sogar noch einige Chancen den Sieg höher ausfallen zu lassen.


Einzelne Spieler kann man bei einer solch ausgezeichneten Leistung sicher nicht herausheben. Alle Spieler spielten ihren besten Fußball und zeigten eine tadellose Einstellung. Zudem erfüllte jeder diszipliniert seine taktischen Hausaufgaben. Die Einwechselspieler sorgten für einen weiteren Qualitätsgewinn und brachten keinerlei Unruhe in den eigenen Spielvortrag. Es bleibt zu hoffen, dass auch die Spieler bemerkt haben, was möglich ist, wenn man hochkonzentriert und gut vorbereitet in ein Spiel geht. Die seit Monaten hohe Trainingsbeteiligung und der Lernwille des Teams schlagen sich in den Ergebnissen nieder. Trotzdem gab es auch für diesen Sieg nur drei Punkte und wir dürfen nun keinen Zentimeter von unserem eingeschlagenen Weg und unseren Zielen abrücken. Dann, aber auch nur dann, ist in dieser Saison noch einiges drin. Bereits am Mittwoch geht es weiter mit dem Pokalhalbfinale bei Lindenberg-Adelebsen. Ein starker Gegner, der uns mit Sicherheit wieder alles abverlangen wird.


Ein Lob möchte ich an dieser Stelle aber doch noch verteilen: Leon Haselmeyer ist die gute Seele unseres Teams. Der Linksverteidiger rutschte zum Rückrundenstart aus der ersten Elf und nahm dies klaglos hin. Er ist weiterhin bei jeder Trainingseinheit dabei, hält die Ansprache im Spielerkreis und quittierte seine Nicht-Einwechslung gegen Bovenden mit den Worten: "Das spielt für mich keine Rolle, hauptsache die Mannschaft hat gewonnen". Dabei verzichtete er 10 Minuten vor Spielende sogar auf seine Einwechslung zu Gunsten des eher selten spielenden Tom Greger. Leon ist von der Spielstärke zwar aus der ersten Elf gerutscht, von der Einstellung her ist er aber zum absoluten Leistungsträger und Vorbild geworden. Wenn ein Team nur so stark sein kann wie sein schwächstes Mitglied sorgen unsere Spieler aus der zweiten Reihe dafür, dass wir ganz schön stark sind. Dies ist besonders der Verdienst von Leon.


Eine starke Leistung zeigten: Marc Lehmann - Cedric Goldmann, Simon Scheuchzer, Pashalis Patelouidis, Sergej Heckmann - Ugur Özcan, Lasse Sager - Timo Krüger (54. Jannis Rösing), Baban Goran (55. Leon Harms), Felipe Sanchez (70. Fadi Omayrat) - Laith Mugames (72. Tom Greger).



25.04.2013

B-Junioren: 3 Spiele - 6 Tage - 9 Punkte

Vor dem Spiel schien der Nikolausberger SC sowas wie unser Angstgegner zu sein. Im Hinspiel gab es gegen den Vorletzten nur ein 0:0 und auch am Montag taten wir uns extrem schwer, obwohl wir uns einiges vorgenommen hatten. Dabei fing alles gut an: Bereits nach einer Minute hatte Patelouidis seine Farben nach einer Ecke in Führung gebracht. Es roch nach einem Schützenfest, aber wir spielten in der Folge unfassbar schlecht. Kombinationen, Systemfußball oder Kurzpassspiel gab es nicht. Die Bälle wurden lang nach vorne geschlagen und dann wurde wild gedribbelt oder unsauber gepasst bis der Ball weg war. Mangelndes Engagement kann man unserem Team nicht vorwerfen, aber es war nur ganz schwer anzusehen, was wir fabrizierten. Durch einen langen Ball, den unsere Viererkette unterlief und den Jan Schröder nicht mehr erreichte, glich Nikolausberg verdient zum 1:1 aus und so ging es in die Halbzeit. Eine Analyse fiel schwer, denn warum wir uns mit dem Leichtesten so schwer taten, war nicht nachvollziehbar.


Fragen über Fragen: Lag es an dem schlechten Hainberger Platzzuständen? Daran, dass die Beine schwer waren nach nur einem Tag Pause im Anschluss an das schwere Spiel gegen Lindenberg Adelebsen? Hatten wir den vermeintlich einfachen Gegner durch das unnötige Gegentor motiviert? Oder war unsere Sturmspitze Laith Mugames zu sehr aus dem Spiel genommen, da ihm sein leicht übermotivierter Gegenspieler nach fünf Minuten die Schuhe kaputtgetreten hatte? Fehlte Baban Goran zu sehr, der im Mittelfeld unsere ordnende Hand ist? Oder war es ein zu großes Risiko, Lasse Sager zunächst auf der Bank zu lassen, damit sich dieser etwas schonte? Vieles ist möglich, aber wir entschlossen uns in der Pause dazu, dass kein Grund triftig genug war, unsere bisher so gute Saison zu zerstören!


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In der zweiten Halbzeit gaben wir daher ein besseres Bild ab: Die Einstellung war tadellos, die Defensive stand (jetzt mit Lasse) sicherer und ein Kombinationsspiel im Angriff wurde zumindest immer wieder versucht. Nach fünf Minuten erhöhte dann Ugur Özcan nach Zuspiel von Sergej Heckmann zum 2:1. In der Folge ließen wir nicht nach: Wir erspielten uns Chance um Chance, bekamen aber den Sack nicht zu. So musste wiederum Patelouidis herhalten, der nach einem Freistoß von Cedric Goldmann auf 3:1 erhöhte. Gute Torquote für einen Abwehrspieler, aber wenn man ehrlich ist, hätte Pashalis alleine fünf Tore in diesem Spiel machen müssen. Gut, dass er sich also noch Luft nach oben ließ. In der Schlussphase hätten wir dementsprechend, das Ergebnis noch 3-4 Tore nach oben schrauben müssen, wir scheiterten aber immer wieder an dem sehr guten Nikolausberger Torhüter. In einem schwachen Spiel, das aber verzeihbar und nach den Anstrengungen des Spiels davor auch nachvollziehbar war, verdienten sich demnach nur Lasse Sager, Pashalis Patelouidis und Cedric Goldmann (im Bild) durch seine extrem starken Standards Bestnoten. Auch die eingewechselten Leon Harms, Leon Haselmeyer und Fadi Omayrat brachten Biss ins Spiel. Insgesamt aber völlig egal: Wir haben gewonnen und nach dem Wie fragt in einer Woche eh niemand mehr.



Am kommenden Samstag geht es nun gegen den RSV 05 und damit gegen einen sehr starken Gegner. Eine Leistungssteigerung unseres gesamten Teams ist dann nötig, um weiter den Anschluss nach oben zu halten.



Es spielten: Marc Lehmann - Jan Schröder (23. Leon Haselmeyer), Pashalis Patelouidis, Simon Scheuchzer, Cedric Goldmann (58. Fadi Omayrat) - Ugur Özcan, Sergej Heckmann - Jannis Rösing (40. Leon Harms), Felipe Sanchez (40. Lasse Sager), Timo Krüger - Laith Mugames (65. J. Rösing).



22.04.2013

B-Junioren gewinnen im Spitzenspiel

Die Ausgangslage war klar: Wer dieses Spiel verliert, wird Bovenden nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen können. Der Zweite traf auf den Dritten und Lindenberg Adelebsen kam mit der beeindrucken Bilanz von nur einer Saisonniederlage auf die Zietenterrassen. Die einzige Niederlage gab es allerdings im Hinspiel gegen unsere Kicker (1:2). Lindenberg Adelebsen zeichnet sich dadurch aus, dass sie nur sehr wenige Gegentreffer bekommen. Dementsprechend versauen zwar ein paar Unentschieden die Bilanz, aber als Verlierer wird der Platz (wie bereits erwähnt) selten verlassen. Wir dagegen sind uns völlig sicher, dass wir gegen jeden Gegner ein Tor erzielen werden und so war die Marschroute klar: Dieses Spiel wird in der Defensive gewonnen. Bekommen wir keinen Gegentreffer, verlassen wir den Platz als Sieger.


Von Kapitän Sergej Heckmann aufs Spielfeld geführt, begann unser Team hochmotiviert und hochkonzentriert. Unsere Defensive ließ absolut nichts anbrennen und alle Angriffe der Gäste wurden im Keim erstickt. Auf der anderen Seite sprangen ein paar gute Chancen für uns heraus: Dreimal verpasste Pashalis Patelouidis (1x Freistoß, 2x Kopfball) den Torerfolg nur knapp. Immer wieder spielten wir uns gut bis zum gegnerischen Tor durch, verpassten den Torerfolg aber nur um Haaresbreite. An dieser Stelle sei auch der ausgesprochen starke Tormann der Gäste erwähnt, bei dem sich hinsichtlich der Körpermaße zu Recht einige Zuschauer fragten, ob er auch das Tor der 1. Herren hütet. Es dauerte daher bis zur 38. Minute: Laith Mugames ging nach einem langen Ball ins Laufduell gegen zwei Gästeverteidiger. Durch die gesamte Hälfte der Gäste schaffte er es, die gegnerischen Verteidiger die entscheidenden Zentimeter auf Abstand zu halten und vollendete aus acht Metern mit einem Schuss in den Winkel. 1:0. Durchatmen. Das eigene Tor war erzielt und die Hainberger Verteidigung bärenstark. Simon Scheuchzer, Pashalis, Sergej und Cedric Goldmann spielten eine super Viererkette und Lasse Sager und Ugur Özcan räumten im Mittelfeld alles ab, was sich ihnen näherte.



Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann etwas offener: Lindenberg Adelebsen wagte sich etwas aus der Deckung und bei unseren Spielern kam langsam die Angst dazu, den einen, alles entscheidenden Fehler zu machen. Absolut verständlich und die Partie wurde zum Nervenspiel. Wenig Kombinationen, wenig schöner Fußball, dafür viel Kampf, viel Wille. Aber darauf waren wir durchaus vorbereitet. Die besseren Chancen blieben auf unserer Seite: Ugur traf per Kopf die Latte, und Laith leistete sich den Luxus einen Elfmeter samt Nachschuss zu vergeben. Der etatmäßige Schütze Timo Krüger gönnte sich da gerade seine traditionelle, kreative Pause auf der Bank. Die Gäste hatten dann nach einer Ecke auch eine große Chance per Kopfball, die Sergej aber von der Linie köpfte. Es dauerte bis fünf Minuten vor Schluss, bis der wieder eingewechselte Timo Krüger den Sack „zuköpfte“ und wir mit 2:0 in Führung gingen. Insgesamt ein völlig verdienter Sieg, da wir nicht nur entscheidend mehr Chancen hatten, sondern auch eine Einstellung an den Tag gelegt haben, die jedes Trainerherz höher schlagen lässt. Gewonnen aber hat das Spiel wie erwartet die Defensive, die an diesem Tag so sicher stand, wie die chinesische Mauer. Torhüter Marc Lehmann hatte, abgesehen von zwei Szenen, einen ruhigen Nachmittag. Dem gesamten Team ist (wieder Mal) ein großes Lob auszusprechen: Die Jungs kämpfen bis zum Umfallen, haben richtig Lust und zeigen sich als ein tolles Team. Die Reservisten akzeptieren ihre Rolle und marschieren bei der Siegesfeier vorneweg. Lange Gesichter sind Fehlanzeige. Auch haben wir uns sehr über die Zuschauerunterstützung seitens der C- und A-Junioren gefreut, die wir gerne zurückgeben werden.



Am heutigen Montag geht es schon weiter, um 18.45 Uhr gegen Nikolausberg.



Es spielten: Marc Lehmann – Sergej Heckmann, Pashalis Patelouidis, Simon Scheuchzer, Cedric Goldmann (75. Leon Haselmeyer) – Ugur Özcan, Lasse Sager – Timo Krüger (55. Jannis Rösing), Baban Goran (75. Fadi Omayrat), Felipe Sanchez (65. Timo Krüger) – Laith Mugames.



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