B-Jugend - Berichte

 
21.10.2013

B-Junioren mit Totaleinbruch in zweiter Hälfte

Wir hatten uns viel vorgenommen für unser Auswärtsspiel in Wolfenbüttel: Als Tabellenfünfter hätten wir uns mit einem Sieg beim Tabellendritten unter die ersten drei Plätze mogeln können. Dementsprechend gut fingen wir auch an und waren in der ersten Halbzeit etwas besser als die Heimmannschaft, die allerdings über eine ausgesprochen gute Defensive verfügte. Mit einem Lattenschuss von Joshi Lützeler ging es dann mit 0:0 in die Kabine. In der Halbzeit stellten wir fest, dass der Gegner nicht so stark war wie vermutet und dass es durchaus im Bereich des Möglichen war, einen Dreier zu holen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit legten wir auch los wie die Feuerwehr und erspielten uns zahlreiche Chancen, die aber immer wieder gut verteidigt wurden.
In Minute 55 dann der Nackenschlag: Einen Freistoß aus ca. 40 Metern kann unsere Abwehr nicht aus dem Sechzehnmeterraum befördern und ein Spieler der Heimmannschaft netzte kalt ein. Nur drei Minuten später der selbe Vorfall nach einer Ecke und plötzlich lagen wir mit 0:2 hinten. Leider brach unser Team nun völlig ein: Die Einwechselspieler konnten keine Impulse mehr setzen und die Mehrzahl des Teams stellte frustriert das Verteidigen ein. Dementsprechend bekamen wir noch vier Gegentore und fielen komplett auseinander. Den Ehrentreffer erzielte Enes Daloglu nach starker Vorarbeit von Nelson Joseph (im Bild)
Fazit: Wir bissen uns an der Defensive der Wolfenbüttler die Zähne aus und verloren das Spiel verdient, wenn auch drei Tore zu hoch. Was uns momentan noch fehlt, ist die Konstanz in unserem System und die psychische Stärke, die eigenen Qualitäten unabhängig vom Spielverlauf einzubringen. Genau darin lag der Unterschied zwischen den beiden Teams. Nachwievor stehen wir aber auf Tabellenplatz Fünf, was für einen Aufsteiger aller Ehren wert ist. Daher lassen wir uns auch nicht unterkriegen.
Es spielten: Luca Ternedde- Leon Haselmeyer (46. Felix Iber), Nico Schwalm, Jan Schröder (60. Jannes Bokeloh), Cedric Goldmann- Justin Farshad (55. Ekrem Öztürk), Joshua Lützeler- Jonathan Lackermeier, Felipe Sanchez (70. Rawi Kalantari), Nelson Joseph- Enes Daloglu.



23.09.2013

B-Junioren mit Ausrufezeichen in der Bezirksliga!

Nach 1,5 Stunden Fahrt staunten wir nicht schlecht über die Anlage des BVG Wolfenbüttel: Ein kleines Stadion, ein Kunstrasenplatz, ein Trainingsplatz und sieben gepflegte Umkleidekabinen. Das sah alles schon extrem professionell aus. Wir durften dann auf feinstem Rasen im Stadion spielen und trafen auf einen Gegner, der bisher alle Spiele gewonnen und dabei bloß zwei Gegentore gefangen hatte. Uns war klar: Holen wir hier was, können wir überall was holen. Und wir legten los wie die Feuerwehr. Felipe Sanchez steckte auf Enes Daloglu durch, der lief 30 Meter alleine auf den Torwart zu, ließ diesen cool aussteigen und schob ein: 1:0. Die technisch schön anzusehenden Angriffe unserer Gegner verhinderte unsere starke Viererkette um Maciek, Jan, Nico und Cedric. Davor räumten Lasse und Joshi zweikampfstark auf. Kurze Zeit später schon das 2:0. Felipe setzte sich gut auf links durch, spielte den Ball zu Cedric Goldmann, der diesen aus 20 Metern über den Torwart hinweg in den Winkel schlenzte. Traumtor.


In der Folge vergab Felipe noch eine Chance, nachdem er sich stark durchgesetzt hatte und Enes lupfte, wieder frei durch, über den Torwart, aber leider auch über das Tor. Dann die Szene des Spiels: Enes lässt im Mittelfeld gleich drei Gegenspieler aussteigen und das gleich mehrfach hintereinander, nachdem diese ins Nichts gegrätscht und wieder aufgestanden waren. Das erinnerte stark an Jay Jay Okocha gegen Olli Kahn und verursachte bei allen Zuschauern und Trainern offene Münder. Anschließend steckte er den Ball stark auf Außen auf Felipe durch, der den Ball hart nach innen brachte und Ahmad versenkte diesen aus kurzer Distanz Vollspann. 3:0 und Halbzeit. Die mitgereisten Hainberger Eltern zeigten sich begeistert. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann mehr den Ball halten und kombinieren. Dies ging gleich nach zwei Minuten in die Hose. Unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, starker Diagonalball der Gäste und Gästestürmer Brandt nimmt diesen volley ab und setzt ihn ins Eck. Die Folge war Verunsicherung und wir reagierten nur noch statt zu agieren. Angriff um Angriff rollte nun auf unser Tor zu, aber unsere Defensive und der starke Keeper Luca Ternedde hielten die Führung. In der 60. Minute traf dann erneut Enes, aber der Schiedsrichter gab den Treffer nicht. Nach Aussage der sich auf Ballhöhe befindenden Zuschauer eine klare Fehlentscheidung. BVG verkürzte dann noch auf 2:3. Wir entschieden uns mit Tobi Egbert und Justin Farshad mehr Ballsicherheit einzuwechseln und unser Heil in der Offensive zu suchen. Der Plan ging auf: Erneut setzt sich Enes stark durch, wird in den Strafraum dribbelnd gefoult und Justin verwandelt den Elfer sicher. 2:4, das Spiel ist gelaufen. Der Anschlusstreffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit für BVG bleibt Ergebniskosmetik.


Fazit: Alle Spieler boten eine starke Leistung und zeigten, was man erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Das Team belohnte sich für seine starke Trainingsbeteiligung und überzeugte alle Anwesenden.


Es spielten: Luca Ternedde- Cedric Goldmann, Nico Schwalm, Jan Salomon Schröder, Maciek Mundkowski- Lasse Sager, Joshi Lützeler- Ahmad Abdel Aziz, Felipe Sanchez, Nelson Joseph- Enes Daloglu.
Eingewechselt: Justin Farshad, Tobias Egbert, Matthis Holst, Felix Iber.



07.09.2013

B-Junior und Trainer sehen bei 5:3-Sieg glatt Rot wegen Torjubel


Bereits früh erzielte Enes nach Kopfball an die Latte von Ahmad-Abdel Aziz per schöner Direktabnahme das 1:0 und nach schönem Querpass von Nelson Joseph das 2:0. Beide Treffer in eiskalter Stürmermanier. Einem Komplett-Blackout der gesamten Mannschaft war es geschuldet, dass die Heimmannschaft eine Minute vor der Halbzeit auf 1:2 verkürzen konnte. Allerdings zeigten wir bis zu diesem Zeitpunkt super Fußball und dies, obwohl sieben Spieler (unter anderem beide Torhüter) verhindert waren und weitere drei stark angeschlagen aufgelaufen waren. Wir Trainer waren sehr zufrieden. Unschöne Szene in der ersten Halbzeit: Nelson wurde von am Boden liegenden Kapitän der Heimmannschaft mit der Hand an seinem Bein umgerissen und nach Beschwerde darüber von diesem geschubst. Nelson schubste zurück und beide Spieler wurden vom Schiedsrichter Sven Begas mit einer 5-Minuten-Strafe belegt. Hätte man souveräner lösen können, aber insgesamt noch vertretbar.


In der zweiten Halbzeit erhöhten wir dann innerhalb von 15 Minuten auf 4:1. Wieder zweimal Enes, der einen echten Sahnetag erwischt hatte. Eine Superleistung mit Sternchen und Ausrufezeichen. Nun wurde das Spiel etwas härter und ruppiger, schien es doch zum Frust der Heimmannsschaft bereits entschieden. Aus dem Nichts erzielten die Radolfshäuser dann das 2:4. Allerdings standen der Torschütze und ein weiterer Teamkollege dabei 4-5 Meter im Abseits. Dies war auch allen Spielern und Zuschauern bewusst, einer der beiden drehte sogar während des Angriffs ab; der andere schoss den Ball aber noch eben ins Tor. Überraschung bei allen als der Treffer dann plötzlich zählte. Ein Katastrophenfehler des Unparteiischen. Fehler passieren aber und wir müssen das hinnehmen. Da unsere Defensive an diesem Tag alles andere als gut stand, fingen wir uns sogar noch das 3:4 und mussten plötzlich wieder zittern. Völlig unnötig hatten wir doch etwa 70-80 Prozent Ballbesitz und waren deutlich überlegen. Nelson Joseph machte schließlich 7 Minuten vorm Schluss den Deckel drauf. Erleichterung bei uns allen, besonders aber bei Nelson der sich sein Trikot auszog und zum Jubeln abdrehte.


Nun kam der große Auftritt von Schiedsrichter Begas: Schmunzelnd lief er zu Nelson und brachte folgende Worte hervor: "Tja, was jetzt kommt, weißt Du ja. Nach fünf Minuten kann ich dir keine gelbe Karte mehr zeigen und da Trikot ausziehen verboten ist, zeige ich dir hiermit die rote Karte". So wurde aus Freude schnell Entsetzen und Mitleid für Nelson, der ein tolles Spiel gezeigt hatte und sich einfach nur über seinen Treffer gefreut hatte. Nun wird er erst mal für mindestens ein Spiel gesperrt. An dieser Stelle aber immer noch kein Vorwurf an den Unparteiischen. Wenn die Regel so ist, muss er sie umsetzen. Ob sie einen Sinn ergibt, man etwas mehr Fingerspitzengefühl und pädagogisches Geschick im Jugendbereich zeigen sollte oder aber auch eine gelbe Karte bei der Kabbelei in der ersten Hälfte hätte zeigen können, sei mal dahin gestellt. Unerfreulich war aber die mangelnde Konsequenz des Schiedsrichters, denn nur 2 Minuten später trat der gegnerische Kapitän unseren Spieler Felipe Sanchez fernab vom Ball so dermaßen in die Beine, dass Felipe laut aufschrie und direkt zusammenbrach. Es folgte weder eine Entschuldigung, noch sonst ein Akt des Bedauerns. Wir erinnern uns: Der gleiche Spieler der Heimmannschaft, der ebenfalls eine Fünf-Minuten-Strafe in der ersten Halbzeit gesehen hatte, dieser sogar maßgeblich verursacht hatte. Was nach einer Fünf-Minuten-Strafe folgt, hatten wir gerade gelernt. In diesem Fall aber folgte nichts. Auf die energische Frage meinerseits, ob das sein pädagogischer Ansatz im Sport sei, einen Spieler, der sich über ein Tor freut mit einer roten Karte zu sperren und aus dem Spielbetrieb zu nehmen, auf der anderen Seite aber einen Spieler, der versucht seinen Gegenspieler zu verletzen, davon kommen zu lassen, bekam ich die rote Karte und durfte mir den Rest des Spiels von der Tribüne aus ansehen. Hier war sie dann plötzlich wieder da, die Konsequenz. Zumindest Unterstützung der Eltern beider Seiten gab es, ob dieser seltsamen und doch äußerst fragwürdigen Entscheidungen. Es gibt Spiele, da verstehen sich die Trainer. Es verstehen sich die Eltern. Es verstehen sich im Rahmen eines Wettbewerbs sogar die Spieler. Nur einer versteht das nicht: Der Schiedsrichter. Dann leidet das Fair Play unter demjenigen, der es eigentlich an erster Stelle umsetzen sollte.


Fazit: Wir haben super gespielt. Besonders Enes Daloglu, Joshi Lützeler und Jonathan Lackermeier zeigten eine tolle Leistung. Aber wir haben Nelson für einen Torjubel verloren und der Trainer muss nun eine saftige Geldstrafe bezahlen. Was mit dem humpelnden Felipe wird, muss man abwarten. Gut sah das nicht aus. Vermutlich hätte sein Gegenspieler nach dem Foul aber noch jubeln müssen, um sanktioniert zu werden. Sei es drum. Unter den Strich lernen wir aus jedem Spiel und werden immer besser. Das ist das Wichtigste.


Es spielten: Justin Farshad- Cedric Goldmann, Nico Schwalm, Jan Salomon Schröder, Felix Iber- Jonathan Lackermeier, Joshua Lützeler- Ahmad Aziz, Felipe Sanchez, Nelson Joseph- Enes Daloglu.
Eingewechselt wurden: Ekrem Öztürk, Julian Goerigk.
Nicht zum Einsatz kamen leider: Rawi Kalantari, Olcay Boruslu.



... | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | ...
Veranstaltungskalender
Mitglied werden
Clubhaus SC Hainberg

Unsere Website verwendet Cookies um eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese verwenden. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.