15.05.2014

Finale a casa! A Junioren können Samstag am Hainberg die Bezirksmeisterschaft perfekt machen!

Am kommenden Samstag kommt es am Hainberg zum absoluten Spitzenspiel. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten um die Meisterschaft der Bezirksliga-Süd, Union Salzgitter, könnte unser A Team vorzeitig als Meister und Aufsteiger in die Landesliga feststehen.

Das Team um Capitano Manuel Jerzyk freut sich über jeden Zuschauer.

Der Aufstieg in die Bezirksliga wäre übrigens eine absulte Sensation. Es ist noch keiner Hainberger- Jugendmannschaft gelungen, in die Landesliga aufzusteigen.

Anstoß: Samstag, 17.05.2014, um 17 Uhr, am Hainberg!

 



12.05.2014

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung - A-Jugend gewinnt 4:1 gegen JSG Radolfshausen

Wir waren gewarnt. Das Hinspiel in Seulingen hatten wir mit Müh und Not mit 2:1 gewonnen. Dass

das auch dieses Mal kein leichter Gang werden würde, war also klar.

Wegen des Regens hatten wir das Spiel auf den Kunstrasenplatz am Jahnstadion verlegen

müssen. Auf dem etwas kleineren Platz war es zunächst nicht leicht, Räume für Angriffe zu

schaffen und gute Tormöglichkeiten zu erspielen. Aber mit zunehmender Spielzeit konnten wir

unseren deutlich überwiegenden Ballbesitz auch in wiederholte Chancen umsetzen. Nur der

Torerfolg blieb aus.

So brauchte es dann einen Freistoß von der rechten Seite von Yannick Broscheit, den Ugur Özcan

in der 29. Minute per Kopf zur wichtigen 1:0 Führung "vesenkte". Ein herrlicher Kopfball unter die

Latte, unhaltbar für den ansonsten tadellosen Keeper der Gäste.

Danach dauerte es zwei Minuten, bis Laith Mugames den Ball im gegnerischen Strafraum

zunächst sichern konnte und dann auf Jonas Hille ablegte. Jonas legte sich den Ball nur kurz

zurecht und schob ihn unhaltbar in die untere linke Ecke, 2:0 in der 31. Minute.

Das Spiel war nun recht einseitig. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel. Unsere Defensive,

Yannick Broscheit, Adrian Kuklinski, Konstantin Rammert, Sergej Rammert, Leo Pomper und Ugur

Özcan, stand sicher und konnte nahezu jeden Entlastungsangriff der Gäste schnell entschärfen.

Auch nach dem Wechsel erspielten wir uns weitere Chancen, kamen aber zunächst nicht zum

erfolgreichen Torabschluss. Mal ging der Ball knapp daneben, mal retteten die Radolfshäuser

Abwehrspieler in letzter Sekunde. Bis sich in der 67. Minute erneut Jonas Hille auf der linken Seite

durchsetzte und aus spitzem Winkel zum 3:0 abschloss. Endlich war die Sache aus unserer Sicht

entschieden. Wir waren bis dahin spielerisch so überlegen gewesen, dass wir auch bei einem

eventuellen Treffer der Gäste nicht wirklich ein Kippen des Spiels befürchten mussten. Als dann

Achmed Simsek noch zum 4:0 (73. Min. ) traf, waren die wichtigen drei Punkte gesichert.

Das 4:1 der Gäste stellte nicht viel mehr als einen "Ehrentreffer" dar, Einfluss auf das Spiel nahm

der Treffer nicht mehr.

Also weiter geht's. Wir müssen nun gegen Union Salzgitter gewinnen und dann wäre die Saison

gelaufen. Auch für dieses Spiel gilt: das wird kein leichter Weg. Union will seine letzte Chance

nutzen und uns als erste Mannschaft besiegen. Aber wir sind nun gut in die Rückrunde

gekommen, haben so langsam den Spielfluss gefunden, der uns in den vorangegangenen Spielen

noch gefehlt hatte. Wird eben kein leichtes Spiel ... auch nicht für Union.

SC Hainberg: Frédéric Pense, Konstantin Rammert, Adrian Kukliinski, Sergej Heckmann, Yannick

Broscheit, Ugur Özcan, Leo Pomper, Jonas Hille, Alex Kern, Baban Goran, Laith Mugames,

Achmed Simsek, Gidion Oware, Sören Schumacher

Klaus Kolb, Christian "Spaghetti" Dreher und Olli Hille



09.05.2014

A-Jugend gewinnt 4:0 gegen JFV Rotenberg

Im Bild: Henrik von Richthofen feierte sein Debüt, nach langer Verletzungspause!

Spiele gegen den JFV Rotenberg waren immer etwas Besonderes. Vor zwei Jahren kämpften wir gemeinsam gegen den Abstieg aus der Bezirksliga und in der letzten Saison waren wir Konkurrenten um den Aufstieg. Es waren immer umkämpfte, aber faire Spiele, die letztlich auch dazu geführt hatten, dass sich die Teams und die Verantwortlichen im Umfeld mit gegenseitigem Respekt begegnet sind.
So auch in diesem Jahr. Wir hatten das Pokalspiel in Hilkerode verloren und das Hinspiel auswärts zwar 3:0 gewonnen, hatten dafür aber auch eine starke Leistung abliefern müssen. Wir waren also gewarnt.
Wir brauchten dann auch einige Zeit, um uns Torchancen gegen die junge Mannschaft der Gäste, die aus vielen Spielern des Jahrgangs 96 besteht, zu erspielen. Es war dann im Anschluss an einen Eckstoß Alex Kern, der den Ball in der 31. Minute zum 1:0 ins Tor schoss. Die Rotenberger mussten nun von ihrer defensiven Grundeinstellung etwas abrücken. Insbesondere der Rotenberger Jonathan Schäfer versuchte ein ums andere Mal, die Hainberger Abwehr zu überwinden. Aber alle Bemühungen der Gäste blieben ohne Erfolg.
Als dann erneut Alex Kern noch vor der Halbzeit das 2:0 erzielte, war unser Spiel gesichert. Die Gäste konnten sich keine wesentlichen Spielanteile mehr erarbeiten.
In der zweiten Halbzeit schossen dann Achmed Simsek und Alex Kern noch die Tore zum 4:0 Endstand. Eigentlich lief die Partie auch problemlos und ohne größere Ereignisse ab, wenn sich nicht der Trainer der Gäste einen unrühmlichen und disqualifizierenden Auftritt geleistet hätte.
In einer knappen Situation vor unserem Tor verletzte sich einer der Gästespieler so sehr, dass er zunächst liegenbleiben musste. Der Gästetrainer wollte - allerdings als Einziger - in dieser Situation ein Foul gesehen haben und ging - ohne vom Schiedsrichter aufgefordert worden zu sein - auf den Platz in Richtung des verletzten Spielers. Als ihn der Schiedsrichter des Feldes verwies wandte er sich an Gidion Oware, dessen Eltern aus Afrika stammen, und beleidigte diesen als " Bananenfresser". Aufgebracht durch diese rassistische Beleidigung wurde der Gästetrainer zur Rede gestellt und dabei angestoßen. Er nutzte die Gelegenheit zu einem spektakulären Sturz.
Ein Jugendtrainer, der Jugendspieler rassistisch beleidigt? Eine unglaubliche Aktion. Dann wollte er mit seinem bühnenreifen Sturz auch noch einen Spielabbruch provozieren.
Es ist dem besonnenen Schiedsrichter und der Tatsache, dass alle Spieler, egal ob Hainberger oder Rotenberger, sich von einem solch grotesken Auftritt distanzierten, zu verdanken, dass das Spiel weiter ereignislos zu Ende gespielt wurde.
Was auch immer das Kalkül des Gästetrainers in diesem Moment gewesen war, so hat er in jedem Fall eine Grenze überschritten, die nicht nur im Jugendfussball unverrückbar ist. Eine Vorbildfunktion kann er nicht mehr ernsthaft wahrnehmen.
Schade, aber unserem Respekt gegenüber der Rotenberger Mannschaft hat es keinen Abbruch getan. Bleibt diese junge Mannschaft zusammen, wird sie auch in der kommenden Saison ein guter Gegner sein, wie in der Vergangenheit. Aber hoffentlich mit einem anderen Verantwortlichen an der Seitenlinie.
 
SC Hainberg:

Schumacher, Kuklinski-Jerzyk-Broscheit-Heckmann, von Richthofen-Özcan-Hille- Goran-Kern, Mugammes.

Eingewechselt: Simsek, Rammert, Oware

 

Coaches: Hille/ Kolb/ Dreher



05.05.2014

Mal was Neues: Spielabbruch!

Das Spitzenspiel in der A-Jugend Bezirksliga zwischen Fortuna Lebenstedt und dem SC Hainberg schafft es nicht bis zum regulären Ende. Kurz vor Schluss, sagen wir mal etwa 87. Minute, bricht der Schiri das Spiel ab.

Gewitter? Dunkelheit? Platzsturm? Heuschrecken? Nein, nein, Rudelbildung und für den Schiri nicht mehr zuzuordnende Beleidigungen und Schubsereien sorgen für ein unrühmliches Ende der Partie beim Stand von 1:1.

Schade, denn trotz aller Rivalität und Intensität der Zweikämpfe, war das kein bösartiges, unkontrolliertes oder gar überhartes Spiel. Alle Beteiligten haben - nach unserem Eindruck - auch kühlen Kopf in der brenzligen Situation bewahrt. Na ja, fast alle. Ein, zwei Kandidaten beider Mannschaften ließen sich weder von Trainern noch von Mitspielern beruhigen. Das nun gerade diese Experten am Abend zuvor am Coolnesstraining nicht teilgenommen hatten, belegte einerseits die Effektivität der Veranstaltung, machte aber andererseits auch deutlich, dass die Teilnahme nächstes Mal doch verpflichtend sein sollte. Mal wieder "ein Schlag in die Fresse" der Trainer. Es ist zum Verzweifeln!

Und was nun? Keine Ahnung. Schade, dass Jonas Hilles sehenswerter Treffer zur 1:0 Führung wohl für die Katz war. Aber auch gut, dass der Ausgleichtreffer durch den allzeit gefährlichen Stürmer "Leo" der Fortunen bedeutungslos bleibt.

So was hatte ich auch noch nicht. Ob der Spielabbruch nun wirklich erforderlich war, kann und soll allein der Schiri beurteilen. Wenns denn sein muss fahren wir auch noch einmal nach Salzgitter. Dauert ja nur etwa sechs Stunden der Spaß!

Für alle Spieler (egal ob Hainberger oder Fortune), die das hier lesen: könnt ihr nicht einfach mal eure Schnauze halten und einfach nur Fussball spielen?! Dafür waren wir dahin gefahren. Vielen Dank für das Gespräch.

 

Klaus Kolb und Olli Hille

 

 



04.05.2014

"Coolnesstraining" für Hainberger A-Junioren

Workshop mit der Jugendgerichtshilfe

"Ey, du Sackgesicht!", ruft einer in den Raum. Er hat den kleinen blauen "Drecksauball" in der Hand. Er soll sein Gegenüber provozieren, beleidigen. "Du bist ein echt netter Kerl", erwidert ganz entspannt das "Sackgesicht". Er hat den kleinen roten Ball, den für das Positive, in der Hand.

Was ist los bei der A-Jugend des SC Hainberg? Sind die noch ganz frisch da?

Na ja, diese Frage hatten wir Trainer uns im Laufe der Saison dann doch leider mehrere Male stellen müssen, nachdem wir uns in zwei Pokalspielen mit bemerkenswerten drei Platzverweisen, in einem Freundschaftsspiel in der 89. Minute mit einer weiteren roten Karte und im Übrigen bei  belanglosen Situationen mit weiteren "Beinahe-Rot" Entscheidungen konfrontiert sahen. Unsere Versuche der Einflussnahme ("Also Leute, hört mal zu, so kann das doch nicht weitergehen ... ihr schadet doch euch und der Mannschaft ... wir schwächen uns durch solche Aktionen ... blablabla ...") waren so ergiebig, wie der Versuch Wassermelonen in der Sahara anzubauen. Allerdings ohne Bewässerung.

Die Kontrollverluste und deren Folgen, haben uns ja nicht nur aus sportlicher Sicht geschadet. So wollten wir als SC Hainberg auch nicht wahrgenommen werden. Fairness und Anstand sind zentrale Anliegen unserer Arbeit als Trainer. Eine rote Karte für einen unserer Spieler wegen einer Unsportlichkeit war für uns jedes Mal "ein Schlag in die Fresse", unerträglich.

Wir haben uns Hilfe vom Experten geholt. Herr Schubert von der Jugendgerichtshilfe in Göttingen (und leidenschaftlicher Fußballfan der (kleinen) Borussia aus Dortmund) erklärte sich bereit, eine konzentrierte Fassung eines Aggressionskontrolltrainings mit uns durchzuführen. Was sonst für wiederholt auffällige gewaltbereite Jugendliche in mehreren Sitzungen erarbeitet wird, sollte an einem Nachmittag in kompakter Form verdeutlicht werden. Es ging ja auch nicht darum, Straftäter wieder auf die richtige Spur zu bringen, sondern das Bewusstsein für die Abläufe und Mechanismen, die unkontrolliertes, aggressives Verhalten hervorbringen, zu schärfen. Wie dirigiert mich eigentlich ein anderer durch seine Beleidigung? Wie kann ich auf Beleidigungen, Grenzüberschreitungen eigentlich reagieren, ohne die eigene Kontrolle zu verlieren? Respekt, Aufmerksamkeit und Disziplin als Kernbegriffe für selbstbewusstes und konfliktvermeidendes Verhalten in "Krisensituationen".

Leider waren nicht alle Spieler dabei. Aber die, die da waren, haben viel Interessantes und Hilfreiches gehört und gesehen, haben viel gelacht und sich vielleicht auch ein bisschen besser kennengelernt. Eine sinnvolle Aktion, soviel war am Ende der etwa zweistündigen Sitzung sicher. Herrn Schubert und der Stadt Göttingen, die diese Sache unterstützt hatte, gilt unser Dank für das Engagement.

Gibt es jetzt keine roten Karten mehr? Wenn es doch so einfach wäre. Aber es ist ein weiterer - und wenn auch nur kleiner - Schritt auf dem Weg, den wir verfolgen: der Weg zum fairen, anständigen Sportsmann. Das klingt vielleicht ein bisschen blöd und veraltet, uns ist es aber ein Anliegen.

Und es ist mit Sicherheit was hängengeblieben, denn egal was passiert, so hört man doch einen in den Raum rufen: "Ich find dich schön!"

Vielen Dank an dieser Stelle an die Jugendgerichtshilfe der Stadt Göttingen sowie an herrn Schubert für die interessanten zwei Stunden.

Klaus Kolb, Christian "Spaghetti" Dreher und Olli Hille

 



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