A-Jugend - Berichte

25.03.2019

A-Jugend gewinnt 5:0 gegen Nikolausberg

Späte Tore im Minutentakt gegen den Tabellenletzten

Schnürte einen Dreierpack innerhalb von 5 Minuten.

(rm) Die A-Junioren haben ihr erstes Punktspiel im neuen Jahr gewonnen. Beim Nikolausberger SC gab es einen am Ende deutlichen 5:0-Sieg. Auf dem Kunstrasen in Weende tat sich das Team von Yannick Broscheit allerdings lange sehr schwer. Erst nach 66 Minuten brach Levin Gellrich mit dem 1:0 den Damm. Es folgten vier Tore in fünf Minuten (72.- 76.) Drei davon gingen auf das Konto von Linus Döring.

Da sich die Verfolger JFV West und der SV Rotenberg beim 3:3 die Punkte teilten, bauten die Hainberger ihren Vorsprung in der Kreisliga weiter aus.

Am Samstag gastiert der "Achte" VFR Osterode um 16:30 Uhr auf dem Hainberg.

 



15.02.2019

Doppelte Chance beim Finale der Hallenkreismeisterschaft

A-Junioren startet am Sonntag mit zwei Teams

Hainbergs A-Junioren möchten auch am Sonntag so jubeln wie beim Turniersieg in Gleichen

Gleich mit zwei Teams greifen die Hainberger A-Junioren am Sonntag nach der Hallenkrone auf Kreisebene. Der Tabellenzweite der Kreisliga geht nach einer kurzen Trainingspause zu Jahresbeginn allerdings verletzungsgeplagt in das Finale. "Wir haben nur sechs Spieler pro Team" sagt Trainer Yannick Broscheit. Besonders schmerzlich ist der Ausfalll von Kapitän Fynn Stahlhut, der sich einen Mittelfußbruch zugezogen hat.

Das Turnier beginnt in der iGS-Halle am Sonntag um 14 Uhr mit der Partei Hainberg 1 gegen Hainberg 2. Die weiteren Gegner sind der JFV West 1 und 2, der SV Rotenberg /Rhumspringe sowie die JSG Hoher Hagen/ Dransfeld.

 



02.03.2017

Sparkasse & VGH Cup

Beim diesjährigen Sparkasse & VGH Cup, einem der größten A Jugend Turniere in Europa, ist unsere A Jugend bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Erstmal als JSG Hainberg/Grone angetreten, waren die Erwartungen an unsere Jungs wohl zu hoch.
Aber der Reihe nach… Aus 24 mach 5!

Ja, genau… Aus 24 Spielern aus dem Hinrundenkader sollte man die richtigen fünf Spieler für dieses Turnier finden. Zu schwer? Dann streichen wir einfach erstmal 6 Spieler, denn mehr als 18 Spieler darf man eh nicht einsetzen.

Auch schwer? Oh Mann, nach welchen Kriterien sollen wir entscheiden?
Leistung, Teamfähigkeit, Trainingsbeteiligung, Form, Potential, jüngerer/älterer Jahrgang oder gar Länge der Vereinszugehörigkeit…?

Der Kader hätte ganz verschieden aussehen können, aber eins wäre sicher, man hätte es nicht richtig gemacht. Genug geklagt, es gab auch schöne Nachrichten. Die Auslosung zum Beispiel.
Wir hatten Donnerstags Training am Jahnstadion, während in der Soccer-Arena in Weende unsere Gegner gezogen werden sollte.
Kurz vorm Ende des Trainings, gegen 19:45, wage ich einen Blick auf mein Handy.
„Geil!“ „Hammer!“ „Die Insel-Affen haut ihr weg!“ Whatts-App in Verbindung mit meinem Freundeskreis kann so schön sein. Es war also Fakt. Auftakt gegen Manchester United am Donnerstag den 5.1.17 um 20:45 Uhr. Dazu noch Mainz und den HSV. Wir waren ehrlich zueinander, dass dies nur unsere Bonus-Spiele werden sollten.
Die regionalen Gegner waren aber keine Unbekannten.
Die JSG Nieste/Staufenberg aus der Kreisliga Kassel wurde letztes Jahr knapp mit 1:0 bezwungen, die JSG Weper hatten wir erst vor kurzem in unserer Liga (2:0) geschlagen und auch bei einem Vorbereitungsturnier in Uslar waren wir gegen sie ungeschlagen geblieben (4:1 und 1:1).
Die härteste Nuss sollte wohl Sparta Göttingen werden, die eine Liga über uns in der Landesliga spielen.
So ging es dann in die Vorbereitung auf das Turnier. Zunächst auf den kleinen Kunstrasenplätzen auf dem Hainberg und dann, als selbst diese Plätze vom Frost unbespielbar waren, in die Soccerhalle nach Weende.

Hier trainierten wir täglich 1,5 Stunden, sprachen über Abläufe, einfache Dinge wie das Umschaltspiel und forderten immer wieder den Teamgedanken ein, denn aus Trainersicht war nur so ein erfolgreiches Turnier möglich.

Gott sei Dank blieben wir von größeren Verletzungen verschont und so gaben wir am am Montag vor dem Turnierstart unsere Nominierungen für den Donnerstag (Manchester, Weper, Sparta), den Freitag (HSV, Nieste) und den Samstag (Mainz) bekannt.
Natürlich gab es hier einige Härtefalle, aber im Großen und Ganzen nahm es die Mannschaft an und konzentrierte sich auf die Generalprobe: Das Abschlusstraining in der Lokhalle!
Hier war sofort zu erkennen, dass man noch so oft in der Soccer-Arena trainieren kann. Der Unterschied zur Lokhalle war immens. Größe, Platzbelag, Tribünen, man musste darauf achten, dass die Jungs nicht zu hochdrehen oder übermotiviert agieren. Nach 90 Minuten hatten wir es geschafft. Einen Tag Pause und dann sollte es losgehen.
Am Donnerstag trafen wir uns bereits am Nachmittag im Vereinshaus bei Steffi und Kerstin, die uns Spaghetti Bolognese vom Allerfeinsten servierten.
Gestärkt fuhren wir also zur Soccer Arena, um uns beim lockeren Fünf gegen Fünf Warmzumachen und Anzuschwitzen. Dies war den Jungs und uns Trainern sehr wichtig, da wir nicht wollten, dass sie ihren ersten Ballkontakt an diesem Tag auf dem Hallenboden gegen Manchester United haben.
Als es dann in die Halle ging, war der Fokus nur auf dieses Spiel gegen die „Red Devils“. Umziehen, Ansprache (die Jungs hatten eh alles vergessen, als sie die volle Halle und den Gegner sahen) und hinter den Tribünen warmmachen.

Dann ging es auf den Platz und dan 12 Sekunden stand es 0:1. Ein 16-jähriger Holländer mit einem Marktwert von 1 Million Euro sprintete in unser Aufbauspiel und erzielte mit einem Schlenzer in den Winkel die Führung. In den nächsten Minuten fanden wir besser in die Partie und verkauften uns sehr gut. Es gab sogar ab und an Abschlüsse von uns und es stand nach sechs Minuten immer noch nur 0:1.
In den nächsten sieben Minuten bekamen wir noch fünf Gegentore, zwei davon in der letzten Minute, sodass am Ende ein 0:6 stand, was aber gefühlt wie ein 1:4 wirkte. Auch die Jungs gingen allesamt positiv mit dem Erlebnis und auch mit dem Ergebnis um, denn die entscheidenden Spiele sollten noch an diesem Abend kommen.

Die JSG Weper war unser nächster Gegner. Eine Pflichtaufgabe, da machten wir uns nichts vor. Wir spielten schlecht. Die Dinge, die uns gegen Manchester stark machten, wie mannschaftliche Geschlossenheit und gemeinsames Verteidigen, vernachlässigten wir gegen Weper so sehr, dass wir knapp an einem Remis vorbeischrammten. Am Ende gewannen wir 4:3 und hatten gegen Sparta die Chance einen wichtigen Schritt in Richtung Zwischenrunde zu machen.
Klar war, dass wir mit der Leistung gegen Weper keine Chance haben würden. Eigentlich waren wir auch alle davon überzeugt Sparta schlagen zu können. Zu intensiv war unsere Vorbereitung, zu stark unsere Mannschaft.

Leider brachten wir es einmal mehr nicht auf den Platz. Nach dem frühen 0:1 schafften wir es nicht uns Chancen heraus zu spielen. Zu oft wurden unnötigen eins gegen eins Situation im Offensivspiel forciert. Dabei kam leider nichts rum.
Am Ende verloren wir verdient mit 1:3 und standen somit, sollte kein Wunder passieren, vor dem Aus.
Und dieses Wunder passierte nicht. Am Freitag verloren wir sang- und klanglos gegen den HSV mit 0:7 und blamierten uns spät am Abend (Gott die Dank war hier die Halle schon fast leer) gegen die JSG Niestetal/Staufenberg mit 2:5.

Gerade das zweite Spiel war sehr ernüchternd und beschäftigte uns Trainer noch bis tief in die Nacht.
Was wir hier alles falsch machten war nicht in Worte zu fassen. Auch die Mannschaft merkte, dass es so nicht gehen kann und zeigte am Samstag eine Reaktion.
Gegen Mainz 05 führten wir nämlich nach 5 Minuten mit 1:0 und hatten zwei 100%ige Chancen zum 2:0. Leider konnten wir diese nicht nutzen und verloren am Ende dann wieder deutlich mit 1:6. Trotzdem war diese Spiel für uns kein Muster ohne Wert.

Die Jungs haben gezeigt, dass sie es eigentlich können. Natürlich hat man gegen Mannschaften wie den HSV, Mainz oder Manchester auch dann keine Chance, aber die regionalen Vertreter, wie Sparta hätte man mit der Einstellung gegen die Bundesligisten ärgern können.
Auch für uns Trainer war es ein Lernprozess. Man kann bei diesen vielen Entscheidungen, die man treffen muss, denke ich, nicht immer richtig liegen.

Manche Dinge hätte ich beim nächsten Mal ganz anders gemacht, manche Dinge genauso.
Wichtig ist uns jetzt, dass wir in der Rückrunde im „Tagesgeschäft“ an die Leistungen der letzten Monate anknüpfen. Dann ist nämlich auch hier einiges drin.
Einfach immer vorstellen, dass der Gegner eine Million Euro wert ist, dann klappt das schon…;-)
Bruno Kassenbrock

Trainer der JSG Hainberg/Grone



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