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20.04.2015

Lebenszeichen!!!!

Hainberg gewinnt verdient 2:0 in Bremke

Zwei "alte Recken" wollen packen bei der "Mission Klassenerhalt" mit an. (Sven Förster und "Boller" von Werder v.l.)

Wer nun einen Text erwartet, der vor Euphorie strahlt und vor Selbstverständnis trotzt, wird enttäuscht sein. Natürlich waren wir gut - sehr gut. Aber es war nur die erste, kleine Etappe auf einem langem Weg. Die Mannschaft schaffte es endlich einmal über neunzig Minuten auf den Platz zu bringen, was in der Woche mit ihnen trainiert wurde. Die Einstellung stimmte, Zweikämpfe wurden nicht nur geführt sondern auch gesucht und selbst spielerisch lief es besser als in vielen Spielen zuvor.

Aber der Reihe nach. Nach den Langzeitverletzten Filipe de Cunha, Damon Mojaddad und Adrian Kuklinski verletzten sich unter der Woche auch Jasper Krone und Steven Hühold, so dass mit einem dezimierten Kader der erste Sieg nach sechs Monaten gelingen sollte. Im Tor stand außerdem erstmal Phillip Blank (er stand sonst im Tor der 2.Herren), der seinen Kasten mit gewohnter Ruhe und Coolness sauber hielt.

Nun zum Spiel: Von Beginn an waren wir es, die das Geschehen auf dem engen und schwer zu bespielenden Boden (also fast ein Heimspiel ;-)!!) diktierten. Niklas Pfitzner hatte nach zwei Minuten auch die erste gefährliche Toraktion und verzog leider knapp über das Tor. Denecke und Dierks (die beiden gefährlichsten Bremker der letzten Wochen/Monate/Jahre) wurden von unserer kollektiv gut arbeitenden Defensive ausgeschaltet und so war es wiederrum Pfitzner, der nach tollem Zuspiel von Debütant "Henne" Ziegner am Bremker Schlußmann scheiterte. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Wer jetzt dachte, dass wir nachlassen, sah sich getäuscht. Weiterhin waren wir es die mit unbändigem Wille das erste Tor erzielten wollten. Paul Müller beispielsweise verzog zweimal aus gut zwanzig Metern knapp am Tor vorbei und hielt die Bremker Abwehr immer auf Trapp. Nach sechzig Minuten war Feierabend für ihn und der angeschlagene Sven Sange kam für ihn in den Sturm.

Als Bremke dann zu ersten Chancen kam und viele im Hainberger Rund sich schon mit einem 0:0 angefreundet hatten, schlug die Stunde von "Boller". Nachdem sich Gianni Weiss auf der linken Seite in seiner unnachahmlichen Art und Weise durchsetzte, brauchte "Boller" seinen Querpaß nur noch ins Tor einschieben. 150 Hainbeger Herzen (oder waren es mehr???) purzelten auf dern Boden und schrien ihr Freude hinaus. Jaaaaaaaaaaaaaaa (für die emotionalen Leser !) 1:0 in der 83. Minute. Und "Boller" hatte noch einen parat. In der Nachspielzeit spielte er einen gut getimten Paß auf Ziegner, der den Ball eiskalt in die lange Ecke legte. 2:0. Auswärtssieg!

ABER, dies war nur ein kleiner Baustein für uns! Am nächsten Sonntag um 15 Uhr empfangen wir zum Kellerduell den SV Südharz. Hier können wir den Sieg von gestern "vergolden", denn dann wären wir echt wieder mitten im Abstiegskampf!

Ich zitiere unseren Trainer Dennis Erkner: "Bis Dienstag können wir uns freuen, dann heißt es weiter arbeiten, arbeiten, arbeiten!!!!"

Forza SCH

Bruno Kassenbrock



23.11.2014

Der „Der kann nix“, schießt SC Hainberg IV. zum Sieg

3 Buden von Olli Gräbel beim 4:3 Sieg gegen Weende III

Strahlende Sieger: Benni Börner und Oli Gräbel

Nach dem Spiel strahlten sie alle und das, weil sie allen Grund dazu hatten. Nach einer an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Schlussphase holte Hainbergs IV. Mannschaft bei SC Weende III verdient drei Auswärtspunkte. Der Reihe nach:

Wo andere noch in den Federn lagen, wurde auf dem Sportplatz am Weender Freibad pünktlich um 10:00 angestoßen. Bei zum Sonntagsspaziergang einladendem  strahlenden Sonnenschein, rollte der Ball von Beginn an wie am Schnürchen durch die Hainberger Reihen. Hinten dirigierten sicher Guido Hübner und Marco Küster und leiteten unter Einbezug von Hermann Fuge und Lars Heuermann den Ball ins Mittelfeld weiter. Dieses bot mit Lutz Wegener, Elmar  Schulte, Muhrat Bayhri, Kevin Kahl und Benni  Börner ein Stelldichein von Kreativkräften. Kennern der 2. Kreisklasseszene, lassen diese Namen mit der Zunge schnalzen und so mancher Gegnercoach beneidet Jockel Lohse heimlich um diese Qualität im Kader. „Nomen est omen“, gibt der Lateiner da gerne mal zum Besten und vom Besten war dann auch mehrfach das, was die von Teamchef Jockel Lohse wieder einmal top eingestellte Elf mit dem Ball anstellte. Und obwohl die Weender Mannschaft im Schnitt wohl um die 15 Jahre jünger war, spielten sich die Hainberger eine Chance nach der anderen heraus.

So schien die Führung des SC zwar nur eine Frage der Zeit zu sein, allerdings dauerte es dann doch bis zur 31. Minute bis die in gelb spielenden Hainberger mit 1:0 in Führung gingen - durch – natürlich – durch Oli Gräbel.

Einfach toll, wie er den Freistoß aus 27 Metern ins obere Dreieck bugsierte. Was für ein Kunstschuss – das weckte Erinnerungen an den Treffer von Marco Küster vor zwei Wochen. Kurz vor der Pause fand sich der Ball erneut dort, wo er sich bei einem Fußballspiel am liebsten wähnt: im Netz, nachdem er, bevor er die Linie überschritt, erneut von Oli Gräbel aus kurzer Distanz den letzten Stoß erhalten hatte. Benni Börner war hier wie so oft schon Vorbereiter. 2:0 zur Pause. Die Hainberger waren also klar auf der Siegerstraße.

Nach dem Wechsel erspielten sich die Weender nach und nach Chancen. Eine davon nutzten sie zum 1:2 Anschlusstreffer. Ein Glück aber, wer einen Capitano in seinen Reihen hat, der nicht nur vor der Abwehr abräumt, das Spiel nach vorne antreibt, sondern wenn es sein muss, auch mal die Verantwortung beim Torschuss übernimmt. So geschehen in der 65. Minute. Nach rasanter Dollelpass-Kombination mit Benni Börner, ließ Lutz Wegener dem Weender Keeper aus 12 Metern keine Chance und knallte die Polyester-Kugel in die Maschen des Tores zum 3:1.

Damit war der alte Abstand wieder hergestellt. Dummerweise verletzte sich Lutz bei dieser Aktion, so dass ihn eine Zerrung zum Ausscheiden zwang.

Und sofort war spürbar, welche Sicherheit der Capitano auf dem Feld ausstrahlt, denn nun kam Weende mehr und mehr zu Chancen und auch zum Anschlusstreffer: 2:3. Auch wenn sich Hainberg bemühte, eigenen Druck aufzubauen, immer häufiger wurden sie von den Weendern in die eigene Hälfte gedrängt und nur gelegentlich konnte der Ball lang auf Oli Gräbel gespielt werden. Ungewohnt dann aber, wenn Oli den Ball hatte, dass die ansonsten als fair bekannten Weender Spieler seinen Ballbesitz lautstark mit „Der kann nix“ kommentierten … Erfahrungsgemäß rächen sich solche Sprüche.

Gegen Ende der Partie wurde es hektisch. In der 85. Minute wartete die Hainberger Abwehr auf den Abseitspfiff des Schiris, der jedoch ausblieb, so dass Weende zum 3:3 Ausgleich kam. Nun drängte nur noch eine Mannschaft und der SC konnte sich ein ums andere Mal bei Keeper Frank Wohlany bedanken, dass es dabei blieb.

Hainberg kam hinten kaum noch raus, doch ein langer Ball von Benni Börner erreichte dann doch noch „Der kann nix“ und was der mit dem Ball und vor allem mit seinem Gegner anstellte, ist auf der nächsten Tischkreiselmesse im Lehrvideo zu sehen.

Wie auf einem Bierdeckel, ging Olis mächtiger Körper nach links, dann wieder nach rechts, nach links, nach rechts und so weiter, dann ein kurzer Antritt und aus 16 Metern knallte der den Ball zu 4:3 ins Weender Tor. Man munkelt, dass der Drehschwindel seinen jungen Weender Bewacher erst wieder in der Druckkammer des Klinikums abgeklungen ist.

Wer dachte, dass es das schon war, irrte gewaltig, denn Weende versuchte alles. Ein Schuss an die Latte und in der 96. Minute gab es dann noch ein Elfmetergeschenk  vom Schiri. Und wie das so ist im Leben, manchmal ist es auch gerecht. Der Ball ging am Tor vorbei … letzte Aktion im Spiel und die Hainberger strahlten mit der Sonne um die Wette.

Babba Kloppmann



10.11.2014

Hainberger Ü 50 trifft bei Niedersachsenmeisterschaft auf Hannover 96

Hammer-Los beschert den Titelverteidiger

So sehen Sieger aus!

(babba) Was für ein Knaller! Bei der im Mai 2015 beim TuS Harsefeld (Landkreis Stade) stattfindenden Ü-50 Niedersachsenmeisterschaft trifft die Auswahl von Jockel Lohse auf den Topfavoriten Hannover 96.

Wer Ü 50 hört, denkt schon mal an Heizdecken, Doppelherz-Getränke, trapezförmige blaue Pillen oder an Halt spendende Corega tabs. Rein gar nichts davon trifft auf die     Ü 50 Altherrenkicker des SC Hainberg zu, denn auf sie wartet bei der im Mai

kommenden Jahres stattfindenden Niedersachsenmeisterschaft eine große sportliche  Herausforderung – und da ist von dem oben Angeführten bestenfalls die Kraft der zwei Herzen gefragt.

Dass sich die Männer von Jockel Lohse Hoffnung machen können, die Gruppenphase zu überstehen, zeigt die Art und Weise, wie sie im entscheidenden Qualifikationsspiel beim SV Neuhof aufgetreten sind. 

Zur Erinnerung: Von Beginn an zogen die Neuhofer auf dem hervorragend gepflegten Kunstrasenplatz bei Hildesheim ihr Spiel auf – ein Spiel, mit dem es die Hildesheimer vor einem Jahr immerhin noch zur sechstbesten Mannschaft Niedersachsens brachten. Geduldig wurde die Kugel in der eigenen Hälfte hin und her gepasst - geradezu stoisch ruhig abwartend, um den Ball dann blitzschnell in die Mitte zu spielen, wo ihr kantiger, aber dennoch flinker und damit stets gefährlicher Mittelstürmer lauerte. Besonders auffallend war dabei die sichere Verteidigungsformation der Gastgeber, die jeder italienischen Catenaccio-Schule Basis für einen Lehrfilm geliefert hätte. Schnell wurde den Gästen vom SC Hainberg klar: „Diese Mannschaft ist eingespielt. Das wird hier ein ganz ganz schwieriges Ding, sich für die Endrunde zu qualifizieren.“

Wo Altersgenossen von Hainbergs Ü 50 in ihrer Freizeit schon gerne einmal in aller Ruhe eine Patience legen, zeigten die Kicker von den Terrassen, dass Geduld etwas mit Tempo zu tun haben kann. Trotz Chancen auf beiden Seiten wurden torlos die Seiten gewechselt.

Während der Pause gab Teamchef Jockel Lohse taktisch versiert Hinweise, was dann unmittelbar nach Wiederanstoß belohnt wurde. Nach einem tollen Anspiel von Olli Hille, tankte sich Goldi Goldmann auf der rechten Seite durch, passte den Ball in die Mitte zu Helmut Hobrecht, der mit einer Körpertäuschung seinen Gegner aussteigen ließ und die Kugel zur wichtigen 1:0 Führung vorbei am starken Gästekeeper ins Tor schlenzte.

In Reaktion darauf kam die Mannschaft vom SV Neuhaus aus der Reserve und forderten die Hainberger immer mehr, biss sich jedoch die Zähne aus. Sicher und ohne jegliche Anzeichen von Alterstremor, zeigte sich dabei erneut Keeper Frank Wohlany, der nun so manchen scharfen Schuss klasse abwehrte. Zentral in der Abwehr dirigierte Michael Röttcher, er war an diesem Abend der Taktgeber für den Erfolg. Aber auch die anderen Mitspieler zeigten sich großartig in Form, z.B. Goldi Goldmann, dem immer noch der Ball am Fuß klebt, als hätte es sein Schuhwerk mit Haftcreme eingerieben. Oder Olli Hille, der sich für keinen Zweikampf und keinen Sprint zu schade und somit ebenfalls Erfolgsgarant war.  Darüber hinaus strahlte er nach dem Sieg, wie  man es sonst nur auf einem Apothekenumschau-Titelblatt zu sehen bekommt.

Und auch die anderen Mitstreiter, wie Wolla Koch, Berndt Sauerland, Vijeko Reesmann, Hermann Fuge, Sebastian Kloppmann und nicht zuletzt, Lars Heuermann, der durch ein geschicktes Tackling das 2:0 durch Helmut Hobrecht vorbereitete, gaben alles für den Sieg der Mannschaft.

Der Lohn ist nun die Teilnahme an der Endrunde und als besonderes Schmankerl wartet hier schon in der Vorrunde der Titelverteidiger aus Hannover.

„Natürlich sind wir nur Außenseiter, aber der Auftritt bei Neuhof lässt hoffen, dass wir uns gut verkaufen werden. Und wer weiß, mit ein wenig Glück kommen wir sogar in die K.O.-Runde“, gibt Teamchef Lohse das Ziel im Mai vor.

Bei der Auslosung fungierten Michael Koch und Oswald Meyer vom TuS Harsefeld als „Glücksfeen“. Der SC spielt in der Gruppe H gegen Hannover 96, den SV Kroge-Ehrendorf und die SG Himmelpforten/Hammah.



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