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19.11.2013

Hainberg verliert auch das Rückspiel gegen Landolfshausen.

Artistische Einlage: Landolfshausens Oliver Platter (r.) sichert den Ball mit einem langen Bein vor Hainbergs Hauke Boss.

Nach der 0:2 Niederlage in Landolfshausen zum Saisonauftakt, verlor der SC Hainberg auch das Heimspiel zum Auftakt der Rückrunde gegen den Tabellenführer Landolfshausen. Diese zwei Niederlagen der Hainberger, sagen eigentlich schon alles über die Stärke der Landolfshäuser in dieser Saison aus.

Aus dem GT vom Montag
Hainberg gegen Landolfshausen: Tabellenzweiter gegen Spitzenreiter, jugendlicher Ungestüm gegen spielerische Abgeklärtheit – das aktuelle Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga. Am Ende hieß es 1:2 (0:2) in einer Partie, die spielerisch sehr ansehnlich war, allerdings wenig Torraumszenen aufwies.
Göttingen. Die Gäste haben damit ihren Vorsprung ausgebaut, liegen nun sechs Punkte vor den Platzherren sowie acht Zähler vor Bremke/Ischenrode, das ein Spiel weniger ausgetragen hat.

Vor dem Spiel bekundeten beide Trainer Respekt vor dem gegnerischen Team: „Die sind spielerisch sehr stark“, lobte Carsten Langar den TSV, und Ingo Müller ließ verlauten, dass er bereits mit einem Unentschieden zufrieden wäre. Und so passierte in den ersten 30 Minuten auch nicht viel. Beide Teams spielten zwar einen guten Ball, aber spätestens am Strafraum war Schluss mit den Angriffsbemühungen. Wobei der Spitzenreiter, wie später Langar auch zugab, etwas aggressiver gegen den Ball arbeitete und ein wenig mehr von der Partie hatte.

Und so war es nicht unlogisch, dass es die Gäste waren, die die erste Chance hatten und diese auch gleich nutzten: Hegeler spielte auf Platter, der das Leder kurzentschlossen mit der Pike in den Winkel knallte: 0:1 (30.).

Dieser Treffer gab den Gästen offenbar gewaltigen Auftrieb, denn nur vier Minuten später eroberten sie „in genau der Art und Weise, wie es unser Konzept vorsieht“ (Müller), den Ball und spielten in Person von Weidenbach einen tollten Steilpass auf Haas, der per Flachschuss vollendete: 0:2 (34.), „das war Weltklasse“, brüllte der TSV-Trainer seine Freude heraus.

Nach der Pause musste Hainberg gezwungenermaßen kommen – und tat das auch mit Macht. Chancen konnte sich die Elf von den Zietenterrassen allerdings keine erspielen, sieht man von den Szenen ab, als Bornmanns verunglückte Flanke gegen den Außenpfosten prallte (62.) und Kapelle an einer Lüdecke-Flanke knapp vorbeirauschte (70).

Es musste schon ein Landolfshäuser Fehler her, und der kam prompt: Völlig unnötig rannte Rudolph aus seinem Kasten und senste Sange um – nicht die erste Situation in dieser Saison, in der der TSV-Keeper, gelinde gesagt, unglücklich agierte. Pfitzner verwandelte den Elfer sicher zum 1:2 (75.), und was folgte, war ein wütender Hainberger Sturmlauf. Chancen hatte der SC jedoch keine einzige mehr, so dass es beim 1:2 bleibt.

„Eine etwas unglückliche Niederlage“, so der Kommentar von Langar, „wobei man zugeben muss, dass Landolfshausen etwas besser war“. „Ein eindeutig verdienter Sieg“, fand demgegenüber Müller, „in der ersten Hälfte haben wir super gespielt, und in der zweiten haben wir kaum noch etwas zugelassen“.

SC: Mojaddad Hosse – Kapelle, Boss, Kerl, Lüdecke – Sange, Parusel, Maas, Pfitzner, Schiller – Bornmann.
TSV: Rudolph – Eickschen, Busse, Koch, Eschholz – Köhne (55. Zöpfgen), Weidenbach, Haas, Hegeler – Platter (67.Jünemann), Wierzbowski (69. Bernheiden).
– Tore: 0:1 Platter (30.), 0:2 Haas (34.), 1:2 Pfitzner (75./FE).
Von Hauke Rudolph



05.11.2013

Unsere 2. Herren kann doch noch gewinnen !!!

Daniel Schwalm brachte den SCH mit einem Foulelfmeter in der 10. Minute in Führung. Der erste Kreisliga-Sieg wurde endlich eingefahren. Im Derby gg SVG II. konnte das Team von Capitano Cello Padovan verdient mit 3:0 gewinnen. Text: Gökick , vielen Dank an Holger Koch

SC Hainberg landet ersten Sieg
Kreisliga Süd: SC Hainberg II - SVG Göttingen II 3:0 (1:0)

Anfeuerung vergeblich: SVG-Anhänger
Im schleunigst nachgeholten Punktspiel am Montag-Abend besiegte die bisher sieglose Reserve des SC Hainberg die auf Platz acht liegende Reserve der SVG Göttingen klar, deutlich und nicht unverdient mit 3:0 (1:0). Das Team von Trainer Christian Dreher zeigte von der ersten Minute an die Aggressivität und Geradlinigkeit, das Spiel auf dem Kunstrasenplatz des Jahnstadions zu gewinnen. Viele Göttinger Fußballfreunde fanden trotz des nasskalten Wetters den Weg zum Südstadt-Derby.
Das erste Tor für die Hainberger entsprang einem umstrittenen Foulelfmeter. Schiedsrichter Ishak Yaylaki hatte, wie die meisten Zuschauer, lediglich einen von beiden Seiten hart geführten Zweikampf gesehen, sein Assistent Stefan Mildner jedoch sah ein Foul des SVG-Abwehrpielers. Daniel Schwalm verwandelte den Strafstoß sicher (20.). Anschließend ergaben sich auf dem schlecht ausgeleuchteten Kunstrasenplatz des Jahnstadions Chancen auf beiden Seiten. Aber weder Terrance Roy auf SVG-Seite, noch die Hainberger Angreifer konnten ihre Möglichkeiten nutzen.


In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Die SVG-Reserve war zu verspielt oder zu ungenau im Passspiel, die Hainberger versuchten, mit aggressivem Pressing nach Ballgewinn schnell und geradlinig in die Spitze zu spielen. So fiel das 2:0 durch Nicolas Schlote in der 72. Spielminute und das verdiente 3:0 in der 78. Minute durch Daniel Schwalm.
Die Hainberger siegten verdient und konnte damit ihren ersten Kreisliga-Erfolg feiern. Mit dem Sieg ist der SC Hainberg auf Platz dreizehn geklettert und hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, auf dem aktuell die SG GW Hagenberg steht. Die SVG II hingegen musst die vierte Pleite in Folge hinnehmen und muss sich nun nach unten orientieren.

Aus dem Gt.
Göttingen. Bei Kreisliga-Neuling SC Hainberg II ist der Knoten geplatzt. In dem auf Montag angesetzten Nachholspiel gegen Mitaufsteiger SVG II feierte die Mannschaft von Trainer Christian Dreher ihren ersten Saisonsieg. Die Hainberger Bezirksliga-Reserve hat damit Rot-Weiß Harste vom 13. Platz verdrängt und mit sechs Punkten Anschluss ans Mittelfeld gefunden. Die SVG bleibt Achter. – Tore: 1:0 Schwalm (10.; FE), 2:0 Schlote (72.), 3:0 Radschunat (78.).



28.10.2013

Team 4 zeigt sich stürmisch: 9:2 Heimsieg in der Fremde!

(baba) Die Wetterwarnung für die nächsten Tage ist unmissverständlich: „Dem Norden Deutschlands droht zum Wochenbeginn ein schwerer Herbststurm. Schon am frühen Sonntag sind die ersten Stürme zu erwarten …“

Dass die IV. Mannschaft des SC Hainberg mit dieser Ankündigung in Zusammenhang gebracht werden könnte, hatten die wenigsten gedacht, als es am Sonntagmorgen hieß, sich auf den Weg zum „Heimspiel“ gegen Lenglern zu machen, denn nach zuletzt drei Niederlagen in Folge war es nur schwer einzuschätzen, wie es um das Selbstbewusstsein der Männer um Kapitän Lutz Wegener stehen würde. Schwerer Boden auf der Zietenterrassen und die Befürchtung, den Rasen für das Match der 1. Mannschaft - ebenfalls gegen Lenglern - bis zur Unbespielbarkeit umzupflügen, hatten zum Platztausch geführt. Erneut also ein Heimspiel auf fremdem Platz - bekanntermaßen ja kein schlechtes Ohmen für Jockels Starensemble. Und obwohl Jockels Jungs zumindest in Bezug auf ihre Altersstruktur ihre Sturm und Drang - Zeit ja schon hinter sich haben, verhielten sie sich zumindest sportlich gesehen völlig anders.

Von Beginn an blies es den Gästen (also der Mannschaft aus Lenglern) schwer um die Ohren. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Tor der Lenglesen zu und so war es nur eine Frage der Zeit, wann die in blau und weiß gekleideten Kicker vom SC Hainberg das erste Mal die Hände zum Jubeln in die Höhe reißen würden. Einzig der etwas holprige Boden verhinderte mehr, so dass der verdiente 4:1 Halbzeitstand noch schmeichelhaft für Lenglern ausfiel. Dreimal Olli Gräbel, einmal Lukas Dannenberg waren die Torschützen, wobei Lukas bei seiner „Hereingabe“ von außen von einer Windböe profitierte, die den von ihm getretenen Ball länger und länger werden ließ, bevor er sich dann in den Torwinkel senkte. Der Gegentreffer zum 4:1 war eine Koproduktion des Schützen mit dem hiesigen Platzwart, der sich dafür einen Scorerpunkt notieren durfte. Für den ansonsten fehlerlosen Reinhard Penno im Tor war da wohl nichts zu machen.

Um die Stimmung in der Mannschaft hoch zu halten, wechselte Jockel - Pep - Lohse nach der Pause munter durch, was dem Ansturm seiner Mannschaft keinen Abbruch tat - im Gegenteil, diese Halbzeit wurde sogar mit 5:1 gewonnen, was nicht zuletzt dem unermüdlichem Antrieb von Christos Gouloudis, dem wohl brilliantesten Hainberger an diesem Vormittag, zu verdanken war. Auch wenn das Spiel 9:2 gewonnen wurde, bekam der Betrachter phasenweise den Eindruck, dass Jockels Jünger sich auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung wähnten, so großzügig gingen sie mit ihrer Chancenverwertung um. Zum insgesamt verdienten Endstand dieses ersten Herbststurms trugen sich in der zweiten Hälfte Olli Gräbel und Lukas - „Zauberberg“ - Dannenberg, Kirjan Krauß und mit zwei Treffern Aco Pele(sic) in die Torschützenliste ein. Ein Tor des Monats erzielte dabei Aco Pele(sic), der nach präziser Flanke von Lutz Wegener mit einem wunderschönen Flugkopfball einnetzte.
, wenn ihm auch das Aufstehen (siehe Bild) danach etwas schwer fiel.

Ebenfalls schön anzusehen war der zweite Treffer von Lenglern: Nachdem der Ball vom Winde über 50 Meter hoch in den Hainberger Strafraum verweht wurde, rettete „Katze“ Penno, indem er die Kugel gerade so über die Latte des eigenen Toren lenkte. Dumm nur, dass das Leder dann durch ein kleines Loch im Netz plötzlich doch noch im Tor der Hainberger lag. Und wie inzwischen jedes fußballinteressierte Kind weiß, zählen solche Treffer auch, was aber bei diesem Spielstand ohnehin niemanden mehr irritierte. Auch von einem Einspruch am grünen Tisch wollen die Verantwortlichen des SC absehen, denn die Entscheidungen des DFB sind diesbezüglich ja wie Naturgewalten gegen die man nun mal nichts machen kann. Also dann mal aufgepasst, wenn dann es ab Montag erneut heißt: „Dem Norden Deutschlands drohen zum Wochenbeginn weitere schwere Herbststürme.“

So heißen die Sieger: Reinhard Penno (TW), Roman Müller, Benjamin Krieft, Oliver Gräbel, Lutz Wegener, Ole Fröhlich, Christos Gouloudis, Sven Wolf, Muhidin Pelesic, Kirjan Krauss, Marco Küster, Lukas “der Zauberberg“ Dannenberg, Lars Heuermann, Hermann Fuge, Murat Bayri

In Windeseile geschrieben von: Babba Kloppmann
 



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