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28.10.2013

Team 4 zeigt sich stürmisch: 9:2 Heimsieg in der Fremde!

(baba) Die Wetterwarnung für die nächsten Tage ist unmissverständlich: „Dem Norden Deutschlands droht zum Wochenbeginn ein schwerer Herbststurm. Schon am frühen Sonntag sind die ersten Stürme zu erwarten …“

Dass die IV. Mannschaft des SC Hainberg mit dieser Ankündigung in Zusammenhang gebracht werden könnte, hatten die wenigsten gedacht, als es am Sonntagmorgen hieß, sich auf den Weg zum „Heimspiel“ gegen Lenglern zu machen, denn nach zuletzt drei Niederlagen in Folge war es nur schwer einzuschätzen, wie es um das Selbstbewusstsein der Männer um Kapitän Lutz Wegener stehen würde. Schwerer Boden auf der Zietenterrassen und die Befürchtung, den Rasen für das Match der 1. Mannschaft - ebenfalls gegen Lenglern - bis zur Unbespielbarkeit umzupflügen, hatten zum Platztausch geführt. Erneut also ein Heimspiel auf fremdem Platz - bekanntermaßen ja kein schlechtes Ohmen für Jockels Starensemble. Und obwohl Jockels Jungs zumindest in Bezug auf ihre Altersstruktur ihre Sturm und Drang - Zeit ja schon hinter sich haben, verhielten sie sich zumindest sportlich gesehen völlig anders.

Von Beginn an blies es den Gästen (also der Mannschaft aus Lenglern) schwer um die Ohren. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Tor der Lenglesen zu und so war es nur eine Frage der Zeit, wann die in blau und weiß gekleideten Kicker vom SC Hainberg das erste Mal die Hände zum Jubeln in die Höhe reißen würden. Einzig der etwas holprige Boden verhinderte mehr, so dass der verdiente 4:1 Halbzeitstand noch schmeichelhaft für Lenglern ausfiel. Dreimal Olli Gräbel, einmal Lukas Dannenberg waren die Torschützen, wobei Lukas bei seiner „Hereingabe“ von außen von einer Windböe profitierte, die den von ihm getretenen Ball länger und länger werden ließ, bevor er sich dann in den Torwinkel senkte. Der Gegentreffer zum 4:1 war eine Koproduktion des Schützen mit dem hiesigen Platzwart, der sich dafür einen Scorerpunkt notieren durfte. Für den ansonsten fehlerlosen Reinhard Penno im Tor war da wohl nichts zu machen.

Um die Stimmung in der Mannschaft hoch zu halten, wechselte Jockel - Pep - Lohse nach der Pause munter durch, was dem Ansturm seiner Mannschaft keinen Abbruch tat - im Gegenteil, diese Halbzeit wurde sogar mit 5:1 gewonnen, was nicht zuletzt dem unermüdlichem Antrieb von Christos Gouloudis, dem wohl brilliantesten Hainberger an diesem Vormittag, zu verdanken war. Auch wenn das Spiel 9:2 gewonnen wurde, bekam der Betrachter phasenweise den Eindruck, dass Jockels Jünger sich auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung wähnten, so großzügig gingen sie mit ihrer Chancenverwertung um. Zum insgesamt verdienten Endstand dieses ersten Herbststurms trugen sich in der zweiten Hälfte Olli Gräbel und Lukas - „Zauberberg“ - Dannenberg, Kirjan Krauß und mit zwei Treffern Aco Pele(sic) in die Torschützenliste ein. Ein Tor des Monats erzielte dabei Aco Pele(sic), der nach präziser Flanke von Lutz Wegener mit einem wunderschönen Flugkopfball einnetzte.
, wenn ihm auch das Aufstehen (siehe Bild) danach etwas schwer fiel.

Ebenfalls schön anzusehen war der zweite Treffer von Lenglern: Nachdem der Ball vom Winde über 50 Meter hoch in den Hainberger Strafraum verweht wurde, rettete „Katze“ Penno, indem er die Kugel gerade so über die Latte des eigenen Toren lenkte. Dumm nur, dass das Leder dann durch ein kleines Loch im Netz plötzlich doch noch im Tor der Hainberger lag. Und wie inzwischen jedes fußballinteressierte Kind weiß, zählen solche Treffer auch, was aber bei diesem Spielstand ohnehin niemanden mehr irritierte. Auch von einem Einspruch am grünen Tisch wollen die Verantwortlichen des SC absehen, denn die Entscheidungen des DFB sind diesbezüglich ja wie Naturgewalten gegen die man nun mal nichts machen kann. Also dann mal aufgepasst, wenn dann es ab Montag erneut heißt: „Dem Norden Deutschlands drohen zum Wochenbeginn weitere schwere Herbststürme.“

So heißen die Sieger: Reinhard Penno (TW), Roman Müller, Benjamin Krieft, Oliver Gräbel, Lutz Wegener, Ole Fröhlich, Christos Gouloudis, Sven Wolf, Muhidin Pelesic, Kirjan Krauss, Marco Küster, Lukas “der Zauberberg“ Dannenberg, Lars Heuermann, Hermann Fuge, Murat Bayri

In Windeseile geschrieben von: Babba Kloppmann
 



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