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10.11.2014

Hainberger Ü 50 trifft bei Niedersachsenmeisterschaft auf Hannover 96

Hammer-Los beschert den Titelverteidiger

So sehen Sieger aus!

(babba) Was für ein Knaller! Bei der im Mai 2015 beim TuS Harsefeld (Landkreis Stade) stattfindenden Ü-50 Niedersachsenmeisterschaft trifft die Auswahl von Jockel Lohse auf den Topfavoriten Hannover 96.

Wer Ü 50 hört, denkt schon mal an Heizdecken, Doppelherz-Getränke, trapezförmige blaue Pillen oder an Halt spendende Corega tabs. Rein gar nichts davon trifft auf die     Ü 50 Altherrenkicker des SC Hainberg zu, denn auf sie wartet bei der im Mai

kommenden Jahres stattfindenden Niedersachsenmeisterschaft eine große sportliche  Herausforderung – und da ist von dem oben Angeführten bestenfalls die Kraft der zwei Herzen gefragt.

Dass sich die Männer von Jockel Lohse Hoffnung machen können, die Gruppenphase zu überstehen, zeigt die Art und Weise, wie sie im entscheidenden Qualifikationsspiel beim SV Neuhof aufgetreten sind. 

Zur Erinnerung: Von Beginn an zogen die Neuhofer auf dem hervorragend gepflegten Kunstrasenplatz bei Hildesheim ihr Spiel auf – ein Spiel, mit dem es die Hildesheimer vor einem Jahr immerhin noch zur sechstbesten Mannschaft Niedersachsens brachten. Geduldig wurde die Kugel in der eigenen Hälfte hin und her gepasst - geradezu stoisch ruhig abwartend, um den Ball dann blitzschnell in die Mitte zu spielen, wo ihr kantiger, aber dennoch flinker und damit stets gefährlicher Mittelstürmer lauerte. Besonders auffallend war dabei die sichere Verteidigungsformation der Gastgeber, die jeder italienischen Catenaccio-Schule Basis für einen Lehrfilm geliefert hätte. Schnell wurde den Gästen vom SC Hainberg klar: „Diese Mannschaft ist eingespielt. Das wird hier ein ganz ganz schwieriges Ding, sich für die Endrunde zu qualifizieren.“

Wo Altersgenossen von Hainbergs Ü 50 in ihrer Freizeit schon gerne einmal in aller Ruhe eine Patience legen, zeigten die Kicker von den Terrassen, dass Geduld etwas mit Tempo zu tun haben kann. Trotz Chancen auf beiden Seiten wurden torlos die Seiten gewechselt.

Während der Pause gab Teamchef Jockel Lohse taktisch versiert Hinweise, was dann unmittelbar nach Wiederanstoß belohnt wurde. Nach einem tollen Anspiel von Olli Hille, tankte sich Goldi Goldmann auf der rechten Seite durch, passte den Ball in die Mitte zu Helmut Hobrecht, der mit einer Körpertäuschung seinen Gegner aussteigen ließ und die Kugel zur wichtigen 1:0 Führung vorbei am starken Gästekeeper ins Tor schlenzte.

In Reaktion darauf kam die Mannschaft vom SV Neuhaus aus der Reserve und forderten die Hainberger immer mehr, biss sich jedoch die Zähne aus. Sicher und ohne jegliche Anzeichen von Alterstremor, zeigte sich dabei erneut Keeper Frank Wohlany, der nun so manchen scharfen Schuss klasse abwehrte. Zentral in der Abwehr dirigierte Michael Röttcher, er war an diesem Abend der Taktgeber für den Erfolg. Aber auch die anderen Mitspieler zeigten sich großartig in Form, z.B. Goldi Goldmann, dem immer noch der Ball am Fuß klebt, als hätte es sein Schuhwerk mit Haftcreme eingerieben. Oder Olli Hille, der sich für keinen Zweikampf und keinen Sprint zu schade und somit ebenfalls Erfolgsgarant war.  Darüber hinaus strahlte er nach dem Sieg, wie  man es sonst nur auf einem Apothekenumschau-Titelblatt zu sehen bekommt.

Und auch die anderen Mitstreiter, wie Wolla Koch, Berndt Sauerland, Vijeko Reesmann, Hermann Fuge, Sebastian Kloppmann und nicht zuletzt, Lars Heuermann, der durch ein geschicktes Tackling das 2:0 durch Helmut Hobrecht vorbereitete, gaben alles für den Sieg der Mannschaft.

Der Lohn ist nun die Teilnahme an der Endrunde und als besonderes Schmankerl wartet hier schon in der Vorrunde der Titelverteidiger aus Hannover.

„Natürlich sind wir nur Außenseiter, aber der Auftritt bei Neuhof lässt hoffen, dass wir uns gut verkaufen werden. Und wer weiß, mit ein wenig Glück kommen wir sogar in die K.O.-Runde“, gibt Teamchef Lohse das Ziel im Mai vor.

Bei der Auslosung fungierten Michael Koch und Oswald Meyer vom TuS Harsefeld als „Glücksfeen“. Der SC spielt in der Gruppe H gegen Hannover 96, den SV Kroge-Ehrendorf und die SG Himmelpforten/Hammah.



09.11.2014

Hainbergs IV: Marco Küster mit pha-pha-phantastischem Tor

Viermal Gräbel - zweimal Küster: 6:1 (0:0) - Sieg gegen Rosdorf II

Gräbel (rechts) und Küster (links) wirbelten die Rosdorfer Abwehr durcheinander

So kann man es sich gefallen lassen. Man kommt als Spieler von SC Hainbergs IV. vorm Spiel in die Kabine und findet alles perfekt vorbereitet. Die Trikots hängen nach Nummern geordnet, die Massagebank lädt zum Verweilen ein, Bananen als Mineralstoffspender sowie kleine Fläschchen Actimel als Aktivator fürs Immunsystem liegen griffbereit. Und – so empfangen - wähnten sich die Spieler des SC wie vor einem Spiel in den obersten Ligen vor ausverkauftem Haus. All das wurde professionell von Lothar Hädrich vorbereitet, der damit der Mannschaft einen phantastischen Start in den Morgen bescherte: Danke Lothar!!!

Aber auch für die Ohren und damit die Stimmung der Spieler war gesorgt. Aus dem Kabinenghettoblaster erschallt Neuestes - und das sehr laut - von den Fa-Fa- Fantastischen Vier und sorgte somit ebenfalls für den richtige Einstimmung. Besser kann es einem Fußballer der 2. Kreisklasse nicht ergehen.

Nicht ganz so pha-pha-phantastisch wie der Start in der Kabine, verliefen dann jedoch die ersten Minuten des Spiels. So mühsam wie sich die Strahlen der Sonne erst allmählich ihren Weg durch den herbstlichen Frühtau bahnten, so mühsam versuchten die Mannen von Teamchef Jockel Lohse Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Bei tiefem Geläuf und holprigem Boden lief zunächst nicht viel zusammen. Zwar brachten die Hainberger den Ball meist problemlos bis zum Strafraum der Gäste, doch dann trafen sie auf das Abwehrbollwerk der Rosdorfer, die sich darauf spezialisiert hatten, denn Ball unkontrolliert aus der eigenen Hälfte zu bugsieren. Und obwohl sich im Mittelfeld zentral Filigrantechniker  Christos Gouloudis und Marco Küster sowie auf den Außenpositionen Lars Heuermann und Björn Waltemathe redlich mühten, nur selten erreichte das Spielgerät die Spitzen Olli Gräbel und Lukas Dannenberg. Ein Schuss von Olli Gräbel auf das Gästetor sowie ein Pfostentreffer von Lukas Dannenberg waren dann auch die Highlights aus Hainberger Sicht. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Coach Jockel Lohse reagierte. Er tauschte auf den Seiten durch: Babba Koppmann spielte nun auf rechts, Mührat Bayri sollte auf der linken Seite für mehr Druck sorgen. Und als ob man an einem Schalter gedreht hätte. Plötzlich kam Ordnung ins Spiel. Der Spielaufbau erfolgte zunehmend strukturiert und die in blau-schwarz spielenden Gastgeber kamen nun nach flüssigen Kombinationen mehrfach zu guten Chancen. Belohnt wurde der neue Spielfluss dann auch mit einem schön herausgespielten Tor, doch Schiri Bruhl entschied – völlig unberechtigt – nach „Zuruf“ auf Abseits und erkannte den verdienten Treffer nicht an. Die Männer von den Zieten-Terrassen ließen sich dadurch jedoch nicht entmutigen. Ein Angriff nach dem anderen rollte nun auf das Tor der Rosdorfer. Und wie so oft schon war es Torjäger Olli Gräbel, der nach schöner Vorarbeit von Nils Hocke und Christos Gouloudis in der 52. Min. zum 1:0 einschob.

Auch die nächsten beiden Treffer zum 2:0 und zum 3:0 (Foulelfmeter in der 61. Min.) Treffer gingen auf den „Deckel„ von Olli Gräbel, der damit in neun Minuten einen astreinen Hattrick erzielte. An den schönen Ballstafetten, die zur diesen Treffern führten, waren Guido Hübner, Ole Fröhlich, Axel Bachmann, Muhrat Bayri, Lukas Dannenberg und Reinhard Penno beteiligt.

Der Widerstand der Gäste war nun vollends gebrochen, sie versuchten lediglich den Schaden zu begrenzen.  Dennoch schenkte – erneut nach schöner Kombination – Marko Küster nach, indem er den Ball aus 11 Metern Entfernung über den Gästetorwart zum 4:0 ins Tor hob.

Anschließend hielt Schiri Bruhl dann noch ein Gastgeschenk für die Rosdorfer bereit und krönte damit seine mi-mi-miserable Leistung.  Ein angeblicher „Abseits“-Ruf von Frank Wolahny ahndete er mit einer gelben Karte und einem indirekten Freistoß für Rosdorf von der 5-Meter Linie, der zum 4:1 Anschlusstreffer führte.

Nachdem Olli Gräbel nach schöner Vorarbeit von Lukas Dannenberg zum 5:1 getroffen hatte, kam der große Auftritt von Marco Küster. In der 83. Min. hämmerte er das Leder nach Vorlage von Olli Gräbel aus spitzem Winkel im Lothar-Emmerich-Gedächtnis-Style aus 24 Metern hammerhart zum 6:1 Endstand in den Torwinkel, so dass sich die Zuschauer verwundert die Augen rieben, dass bei diesem brachialen Kunstschuss  weder Ball, Tor noch Netz Verletzungen erlitten. Pha-pha-phantastisch: Tor des Monats November – Glückwunsch Marco!

Ein verdienter Sieg mit Anlaufschwierigkeiten, der dann in der Kabine mit Lothars Actimel, von Guido spendiertem Geburtstagsbier (Glückwunsch nachträglich) und dem Dröhnen aus der Box gefeiert wurde: „Fa-Fa-Fantastisch!“

Von der rechten Seite: Babba Kloppmann

Das Team: Frank Wolany, Lars Heuermann, Guido Hübner, Björn Waltemathe, Ole Fröhlich, Sebastian Kloppmann, Nils Hocke, Axel Bachmann, Marko Küster, Christos Gouloudis, Oliver Gräbel, Mührat Bayri, Reinhard Penno, Guido Hübner; Teamchef: Jockel Lohse, Betreuer: Wolfgang Thiele; Bereiter des Erfolgsambientes: Lothar Hädrich

 

 

 



28.09.2014

Hainbergs IV. gewinnt gegen Puma II mit 4:1

Verdienter Sieg mit vielen Vätern

Am Rande des Spiels: Den Mann müssen wir festhalten. Capitano Lutz Wegener konnte langfristig gebunden werden. Hier mit Wolfgang Thiele und Ferdi Knauf bei der Vertragsunterschrift.

Erfahrungsgemäß herrscht bei Vaterschaftserkennungen kein großes Gedrängel von Seiten der Herren der Schöpfung, wenn es um die Klärung der Verantwortlichkeit für das Ergebnis eines Zeugungsaktes geht (in Kurzform: keiner will es gewesen sein).

 Ganz anders beim Sieg von Hainbergs IV. am Sonntagmorgen nach dem 4:1 Sieg gegen die 2. Mannschaft des SV Puma Göttingen, denn dieser Sieg hat wahrlich viele Väter, die allesamt Anspruch auf  Beteiligung an der Erzeugung dieses Sieges erheben können. Zunächst einmal ist Lothar Hädrich zu nennen, der die Mannschaft des im Urlaub weilenden Jockel Lohse (Gruß an dieser Stelle) mit einem tollen Obst- und Gemüsefrühstück in der Kabine überraschte. Abgesehen davon, dass sich die Kicker willkommen geheißen fühlten, brachte der organische Snack das Säure-Basen-Verhältnis der Spieler schon vor dem Warmlaufen in die Balance. Vielen Dank dafür, Lothar.

Der zweite Schöpfer dieses Sieges ist Ferdi Knauf. In Vertretung von Jockel Lohse, stimmte er die Mannschaft vor dem Spiel zunächst mit einem Sepp Herberger Gedächtnisspruch passgenau ein: „Männer, denkt daran, der Ball ist immer schneller als der Gegner.“ ..., was bis dahin wohl keiner wusste. Und auch während des Spieles, bewies Ferdi mit seinen schlauen Auswechselungen geradezu fußballfertile Fähigkeiten, aber dazu später mehr.

Auch wenn Katja Ebstein mit ihrem Lied „Im Leben, im Leben geht mancher Schuss dane-he-ben.“ eine fast ewig währende Weisheit zum Besten gibt, so lässt der 4:1 Endstand erahnen, dass diese Gewissheit in diesem Spiel nur bedingt Gültigkeit hatte, wofür in erster Linie Dennis Steinmetz verantwortlich ist (der dritte Vater dieses Sieges), denn mit seinen beiden Treffern zum 1:0 (12. Min.) und zum 2:0 (22. Min.) zeigte er sich jeweils von seiner spritzigsten Seite. Geburtshelfer bei diesen beiden Treffern waren zunächst Benni Börner mit einer tollen Flanke von Halblinks und der ebenfalls stark aufspielende Daniel Brille, der sich zuvor auf der rechten Angriffsseite durchgetankt hatte und den Ball Dennis Steinmetz geradezu ideal vorlegte.

Wie bei jedem Geburtsakt kann es zu Phasen der Erschöpfung kommen, wobei die Mannschaft des SC diese nicht - wie Gott in der biblischen Erzählung - am Ende seines Werkes, sondern quasi mittendrin ereilte. Nur so ist der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Pumaner zum 2:1 aus stark Abseits verdächtiger Position zu erklären. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

 Aber auch nach dem Wechsel, schien Geburtsschmerz die in blau – weiß aufgelaufenen Hainberger zu beeinträchtigen; zu viele Bälle landeten aufgrund des Pressings der Pumaspieler schon im Aufbau beim Gegner. Der angestrebte Sieg schien zu einer zunehmend „schweren Geburt“ zu werden und in dieser Phase des Spiels konnte sich die Heimelf einzig bei Frank Wolany bedanken, der seine Hände wie eine Hebamme im passenden Moment schier sensationell zur Stelle hatte (der vierte Vater des Erfolgs).

Hainbergs Coach Ferdi Knauf wechselte noch einmal. Der bis dahin starke, aber gelb-rot gefährdete Björn Waltemathe musste gehen.

In der Folge besannen sich die Männer von den Zietenterrassen, spielten etwas abgeklärter nach vorne und nutzen so die sich daraus ergebenden Lücken zu zwingenden Angriffen. Diese wurden dann auch belohnt. Zum 3:1 in der 78. Minute traf Olli Gräber, nach toller Vorarbeit von Lars Kaufmann. Kurz danach traf Lars Kaufmann nach ebenso toller Vorarbeit von Olli Gräbel (Väter fünf und sechs). Das wars dann auch. Unmittelbar darauf pfiff Schiri Buss ab und die Niederkunft des 4:1 Heimsieges konnte verkündigt werden.

In der Kabine wurde dieses Ereignis dann freudig mit Apfelhäppchen à la Lothar gefeiert.

Dass Hainbergs Spieler anschließend zum Vaterschaftsnachweis gebeten wurde, erwies sich dann aber doch als ein Gruß aus der Gerüchteküche.

Alle Väter des Erfolgs: Frank Wolany,  Reinhard Penno, Benjamin Krieft, Lars Heuermann,  Björn Waltemathe, Lutz Wegener, Ole Fröhlich, Hermann Fuge, Kirjan Krauss, Daniel Brille, Lars Kaufmann, Olli Gräbel, Babba Kloppmann, Arne Labitzke, Dennis Steinmetz. Choach: Ferdi Knauf, Betreuer Wolfgang Thiele

Die Analyse zum Spiel: generiert von Babba Kloppmann

 



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