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08.10.2015

Weltauswahl auf dem Hainberg

You are Welcome!

Thomas Oppermann (in der Mitte9 und Andy Pfitzner (ganz rechts) sind nur zwei der vielen Initiatoren dieser tollen Geschichte.

Bruno Kassenbrock vom SC Hainberg begrüßte die vielen Sportler,
Sportlerinnen und Zuschauer, die sich am späten Dienstagnachmittag auf
dem Hainberger Fußballplatz zusammenfanden, um dem Spektakel der
"Göttinger Weltauswahl" beizuwohnen und übergab das Mikrofon dann an
Jörg Lohse. Hainbergs 1. Vorsitzender bedankte sich bei allen, die
gekommen waren, um an dem Event teilzunehmen, das Hainbergs Andy
Pfitzner mit seinem Team von vielen weiteren Helfenden ins Leben gerufen
hatte. "Beim SC Hainberg sind bereits in der gesamten 35-jährigen
Historie des Sportclubs alle Menschen willkommen - völlig unabhängig von
ihrer Herkunft. So natürlich auch heute!", so Lohse.

Thomas Oppermann (Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion), der
anschließend das Mikrofon übernahm, bedankte sich beim SC Hainberg für
das seit Jahren große Engagement im Bereich der gelebten Integration und
lobte die Hainberger für ihre seit Jahren gute Arbeit, die sich schon
immer nicht nur auf den bloßen sportlichen Erfolg beschränkte. Parellel
zu dem Event, zu dem neben sehr vielen Flüchtlingen auch viele
Unterstützer aus den Bereichen Politik und Sport erschienen, trainierten
wie an jedem Wochentag etwa 50 Kinder (viele davon mit
Migrationshintergrund) des SC Hainbergs mit ihren Jugendtrainern. Bevor
Oppermann das Mikro wieder abgab und sich während der
Mannschaftseinteilung für die anstehenden Partien dehnte bemerkte er
abschließend: "Es ist immer wieder eine tolle Atmosphäre hier oben beim
SC Hainberg; zu sehen, was hier bewegt und ermöglicht wird, ist großartig".

Zeitgleich zu den anfänglichen Grußworten trafen immer mehr Flüchtlinge
ein, die u.a. aus Syrien, dem Sudan und dem Irak stammten und sich dann
gemeinsam mit den Hainbergern, den Politikern sowie allen anderen
aktiven Unterstützern die Fußballschuhe schnürten. Die Anzahl der
Teilnehmer/innen überraschte das Orga-Team positiv und so wurden
kurzerhand 6 Teams auf drei Kleinfeldspielfelder verteilt. Jedes Team
hatte etwa 8 Fußballer/innen in ihren Reihen - es waren also etwa 50
Aktive, die sich um das Event auf dem Sportplatz der Zietenterassen
tummelten.

Bevor es dann auf die Plätze ging entstand das gemeinsame Gruppenfoto
der "Göttinger Weltauswahl".

Nach dem ersten kurzen Einspielen harmonierten die Multi-Kulti-Truppen
immer besser und die Spiele wurden für die vielen Zuschauer auf einem
ansehnlichen Niveau geführt - ohne, dass jemand die jeweiligen
Ergebnisse der Turnierspiele allzu ernst nahm.

Das Multi-Kulti-Kicken findet beim SC Hainberg regelmäßig statt und ist
offen für alle, die Lust haben, die "Göttinger Weltauswahl" zu bereichern.



15.09.2015

Derbysieg gegen Sparta

Pfitzner mit Dreierpack

Familienduell: Gianni Weiß gegen Enrico Weiß. Am Ende traf zwar der Spartaner zweimal, der Hainberger gewann dafür das Spiel.

Wenn man Freitags gegen 2 Uhr durch die Göttinger Partyszene streift, dann trifft man sie. Matezki, Saciri und Co auf Spartaner und Pfitzner, Broscheit, Kaufmann und Co auf Hainberger Seite. Nicht selten wird dann auch gemeinsam gefeiert und über den täglichen Fussball gesprochen.

Am Sonntag war nun Funkstille. Wie immer vor Derbys dieser beiden Mannschaften war die Anspannung auf beiden Seiten spürbar. Allerdings nur bis zum Anpfiff. Denn was beide Mannschaften in der ersten Halbzeit auf den Platz brachten, hatte mit Bezirksliga nicht viel zu tun. Ausser einer kläglich vergebenen Maretschke Chance und einem Önder-Kopfball auf der anderen Seite war nicht viel los auf den Zietenterrassen.

Das änderte sich aber nach dem Seitenwechsel. Nach einem Traumpass von Gianni Weiss über dreßig Meter war Niklas Pfitzner auf einmal frei im Sechzehner und verwertete den Ball technisch gekonnt zum 1:0 (49.). Freuen konnte man sich aber nur kurz, denn Routinier Enrico Weiss verwertete in Stürmermanier einen Flachpass zum 1:1 (53.). Wiederrum nur fünf Minuten später war aber wieder Jubel angesagt. Vorlage Weiss, Traum-Abschluss Pfitzner in den Winkel, keine Chance für, den ansonsten guten, Patti Feddern im Tor der Spartaner. Und nur kurze Zeit später klingelte es wieder im Kasten der Muratovic-Elf. Ein sauber gespielter Konter über Maretschke und Pfitzner landete bei Jonas Hille, der, in seiner gewohnt ruhigen Art, zum 3:1 einschob. Wow. Und jetzt spielten sie sich kurzzeitig in einen Rausch. Alex Kern mit punktgenauer Flanke auf Niklas Pfitzner zum 4:1 (69.). Vor der Hainberger Gaststätte fing man kurzzeitig von den guten alten Hainberger Zeiten an zu träumen. Zuletzt hatten Röttcher, Dösselmann und Co solche Hainberger Offensivfussball gezeigt und gezaubert.

Aber alle wurden ganz schnell wach. Enrico Weiss erzeilte per Kopf sein zweites Tor für Sparta und es begann so langsam das Zittern (75.). Denn als Taha Önder in der 87.Minute das 4:3 erzielte, war die nahe Vergangenheit mit Abstiegskampf, engen Spielen und späten Punktverlusten wieder so nah. Es wurde bis zu 94.Minute gefightet und am Ende blieben die drei Punkte auf dem Hainberg und der Derbysieger stand fest.

Trainer Dennis Erkner verwies im Anschluß der Partie wie häufig in letzter Zeit auf den jugendlichen Stil seiner Mannschaft, welcher auch nach einem 4:1 noch von Nervösität geprägt sei, war aber vor allem auf die zwanzig Minuten nach dem Wechsel sehr stolz. Und das kann er auch sein! Hainberg macht wieder Spass und demnächst hoffentlich mehr als zwanzig Minuten!

 

Bruno Kassenbrock

Teammanager + Derbysieger



01.09.2015

Erwartet schwerer Saisonauftakt

Hainberg steht nach vier Spielen auf Rang 12

Das Auftaktspiel ging mächtig in die Hose. Lenglern gewann auf den Zietenterrassen mit 3:0.

Vier Punkte aus vier Spielen. Ist das zu wenig? Nein! Dieser jungen Mannschaft und dem jungen Trainerteam um Dennis Erkner und Sven Förster muss man Zeit geben.

Gegen Lenglern und Werratal zu verlieren ist da keine Schande, schließlich sind dies zwei ambitionierte Bezirksligisten, die mit Ex-Oberligaspielern ganz andere Ziele verfolgen als wir.

Ähnlich spät gerettet letzte Saison hat sich Germania Breitenberg. Am 3.Spieltag traten wir bei den Eichsfeldern an und brannten ein Offensiv-Feuerwerk ab. 5:3 hieß es am Ende nach Toren von Neuzugang Maxi Maretschke (2), Jonas Hille (2) und Routinier Daniel Schwalm.

Mit drei Punkten aus drei Spielen standen wir gegen die SG Werratal, im vorgezogenen Rückspiel, unter Zugzwang. Doch den Jungs war zu Beginn keinerlei Nervosität anzumerken. Niklas Pfitzner erzielte nach tollem Paß von Landolfshausen-Neuzugang Marek Kaufmann (Bruder vom Top-Stürmer Andre Kaufmann) früh das 1:0. Und hätte Schwalm nach Zuspiel von Maretschke den Ball richtig getroffen, hätte es nach 20 Minuten schon 2:0 gestanden.

Doch wenn man sie vorne nicht macht, dann... Genau! Ruslan Wagner, einer der besten Stürmer der Liga, erzielte gekonnt aus dem Nichts das 1:1. Kurze Zeit später fiel sogar das 1;2 und die Werratäler verdienten sich die Führung im Laufe des Spiels.

Als Trainer Erkner dann 30 Minuten vor Schluß Henne Ziegner einwechselte, änderte sich das Spiel prompt. Die Jungs merkten, dass mehr drin war und erzilten 20 Minuten vor Schluß das 2:2 durch Maretschke. Ziegner hatte in seiner unnachahmlichen Art vorgelegt.

Jetzt wurde es ein heißer Tanz. Beide spielten auf Sieg und es gab Chancen Hüben wie Drüben. Kurz vor Schluß rettete Rechtsverteidiger Erik Parusel für den geschlagen Frederic Pense einen Wagner-Schuß auf der Linie. So konnten wir am Ende  mit dem Punkt gut leben.

Am kommenden Sonntag spielen unsere jungen Hüpfer um 15 Uhr bei der SG Bergdörfer, dem Tabellenzweiten! Gespielt wird in Fuhrbach. Wir würden uns über viel Unterstützung freuen!

 

Bruno Kassenbrock

Teammanager

 



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