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27.04.2015

Mini-Serie - Hainberg schlägt auch Südharz

Hauke Boss (hier in einem anderen Spiel) sorgte auch gegen Südharz in der Innenverteidigung für Ordnung.

Vor dem Spiel ist nach dem Spiel, der Ball ist rund … diese und andere Weisheiten kennen wir aus dem Fußball. Am Sonntag kam im Abstiegsduell mit dem SV Südharz eine weitere hinzu: „Wer den stärkeren Willen hat, gewinnt dieses Spiel!“ so die Worte von Trainer Dennis Erkner, der der Mannschaft auch in der Kabine verdeutlichte, dass diese Mannschaft etwas erreichen kann, was es so beim S.C. Hainberg noch nie gegeben hat. Diesen Abstieg zu verhindern ist eine unmögliche (impossible) Mission, die aber (was wir ja aus gleichnamigen Filmen wissen) trotzdem möglich ist.
Dass gestern überhaupt gespielt worden konnte, ist den fleißigen Helfern (vor allem Lothar und Klaus sein dank) zu verdanken, die nach kurzem Sturzregen und den Tipps der Rasenspezialisten den Platz so herrichteten, dass die Schiris nicht gleich wieder weggefahren sind und den Platz schließlich als bespielbar beurteilten. In dieser Zeit kamen die ersten „Wir sind ein Team“ Rufe aus der Kabine, Gänsehaut trotz Regen… das gibt es wohl nur auf den Terrassen
Auch Bruno Kassenbrock hatte ein „gutes Gefühl“, warnte aber auch vor zu viel Selbstsicherheit… Dieser jungen Mannschaft kann man aber auch nicht abverlangen, von jetzt auf gleich alles richtig zu machen, der Druck ist sehr hoch und der glänzende Auswärtssieg in Bremke kann einen jungen Spieler auch mal den Boden verlieren lassen.
So war es auch nicht zu verwundern, dass es die Südharzer waren, die dass Spielzepter übernahmen. Die ersten 10 Minuten ein Sturmlauf des Gegners, der mit Glück (Pfostenschuss aus 20 Metern) überstanden wurde. Erst dann gelang es unseren Hainbergern, sich ins Spiel zu kämpfen. Ab der 25. Minute folgte die stärkste Phase des Hainberger Spiels, gleich zweimal konnte trotz der jetzigen Überlegenheit das fast leere Tor nicht getroffen werden. Die Erlösung und der Lohn folgte in der 30. Minute, nach einem tollen Spielzug setzte sich Niklas Pfitzner auf der rechten Seite durch und bediente Gianni Weiss mit einem scharfen Flachpass, Gianni nahm den Ball geschickt auf, versetzte den sehr guten Torwart der Südharzer und schob den Ball eiskalt in die kurze Ecke. 1:0 für Hainberg …durchatmen … Bis zur Pause noch eine weitere 100% Chance, die aber auch nicht verwertet werden konnte.

So ging es in die Pause. Diese nutzte Dennis Erkner, um den Spielern nochmals zu erklären, welche Einstellung wichtig ist um dieses Spiel zu gewinnen. Es wurde laut in der Kabine. „Ein Team“ kam wieder hinaus! 

Die 2.te Halbzeit ein typischer Abstiegskampf, verlorene Bälle auf beiden Seiten, kleinere Provokationen, einfach ein zerfahrendes Spiel. Trainer Erkner belastete seine Stimmbänder immer wieder und forderte die Mannschaft auf, dagegen zu halten. Brust raus Männer! So gab es einige Aktionen der Südharzer, die mit Hainberger Aufatmen quittiert werden konnten. Unter anderem ein Kopfball der auf der Querlatte des Hainberger Tores landete. In dieser Phase zwei lobenswerte Dinge: Zum einem das Schiedsrichtergespann, welches eine sehr gute Leistung zeigte und zum anderen junge wilde Hainberger die ruhig blieben und sich nicht an Diskussionen mit dem Schiri beteiligten.
Die Schlussphase dann nochmals hektisch, der eingewechselte Laith Mugami setzte sich nach Zuspiel von Gianni Weiss auf der rechten Seite durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Der Schiri reagierte sofort und entschlossen, Rote Karte für den Südharzer. Diese Entscheidungen sind immer unglücklich, aus der Sicht der Betroffenen immer falsch (das geht auch Hainberg so). Aber man kann hier eine neutrale Sicht favorisieren, Gelb hätte es auch getan. Das sah wohl auch die Nummer 9 der Südharzer so, nur dass er wohl die falschen Worte wählte, als er es dem Schiri zu erklären versuchte. Aber auch hier ganz neutral: Die Nummer 9 hatte sich die darauf anschließende gelb-rote Karte in diesem Spiel mehr als verdient!
Anschließend dann die endgültige Entscheidung des Spiels: Nach einem weiteren Foulspiel legte sich „Henne“ Ziegner den Ball zurecht und nach dem ersten Versuch nahm er den Abraller auf und schloss zum 2:0 für Hainberg ab. Jubel bei den Hainbergern, hängende Südharzer Köpfe.

Kurz danach Abpfiff. 6 Punkte gegen den Abstieg, erleichterte Hainberger Spieler die die „Mission Nichtabstieg“ am Leben erhalten! Die Hoffnungen aller Fans!
Die nächsten Spiele werden für unsere Mannschaft entscheidend sein und wir bitten alle Fans, dieses „Team“ und Ihre Verantwortlichen zu unterstützen! Gerade auswärts sind eigene Fans sehr wichtig.

Die Mannschaft braucht euch!



20.04.2015

Lebenszeichen!!!!

Hainberg gewinnt verdient 2:0 in Bremke

Zwei "alte Recken" wollen packen bei der "Mission Klassenerhalt" mit an. (Sven Förster und "Boller" von Werder v.l.)

Wer nun einen Text erwartet, der vor Euphorie strahlt und vor Selbstverständnis trotzt, wird enttäuscht sein. Natürlich waren wir gut - sehr gut. Aber es war nur die erste, kleine Etappe auf einem langem Weg. Die Mannschaft schaffte es endlich einmal über neunzig Minuten auf den Platz zu bringen, was in der Woche mit ihnen trainiert wurde. Die Einstellung stimmte, Zweikämpfe wurden nicht nur geführt sondern auch gesucht und selbst spielerisch lief es besser als in vielen Spielen zuvor.

Aber der Reihe nach. Nach den Langzeitverletzten Filipe de Cunha, Damon Mojaddad und Adrian Kuklinski verletzten sich unter der Woche auch Jasper Krone und Steven Hühold, so dass mit einem dezimierten Kader der erste Sieg nach sechs Monaten gelingen sollte. Im Tor stand außerdem erstmal Phillip Blank (er stand sonst im Tor der 2.Herren), der seinen Kasten mit gewohnter Ruhe und Coolness sauber hielt.

Nun zum Spiel: Von Beginn an waren wir es, die das Geschehen auf dem engen und schwer zu bespielenden Boden (also fast ein Heimspiel ;-)!!) diktierten. Niklas Pfitzner hatte nach zwei Minuten auch die erste gefährliche Toraktion und verzog leider knapp über das Tor. Denecke und Dierks (die beiden gefährlichsten Bremker der letzten Wochen/Monate/Jahre) wurden von unserer kollektiv gut arbeitenden Defensive ausgeschaltet und so war es wiederrum Pfitzner, der nach tollem Zuspiel von Debütant "Henne" Ziegner am Bremker Schlußmann scheiterte. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Wer jetzt dachte, dass wir nachlassen, sah sich getäuscht. Weiterhin waren wir es die mit unbändigem Wille das erste Tor erzielten wollten. Paul Müller beispielsweise verzog zweimal aus gut zwanzig Metern knapp am Tor vorbei und hielt die Bremker Abwehr immer auf Trapp. Nach sechzig Minuten war Feierabend für ihn und der angeschlagene Sven Sange kam für ihn in den Sturm.

Als Bremke dann zu ersten Chancen kam und viele im Hainberger Rund sich schon mit einem 0:0 angefreundet hatten, schlug die Stunde von "Boller". Nachdem sich Gianni Weiss auf der linken Seite in seiner unnachahmlichen Art und Weise durchsetzte, brauchte "Boller" seinen Querpaß nur noch ins Tor einschieben. 150 Hainbeger Herzen (oder waren es mehr???) purzelten auf dern Boden und schrien ihr Freude hinaus. Jaaaaaaaaaaaaaaa (für die emotionalen Leser !) 1:0 in der 83. Minute. Und "Boller" hatte noch einen parat. In der Nachspielzeit spielte er einen gut getimten Paß auf Ziegner, der den Ball eiskalt in die lange Ecke legte. 2:0. Auswärtssieg!

ABER, dies war nur ein kleiner Baustein für uns! Am nächsten Sonntag um 15 Uhr empfangen wir zum Kellerduell den SV Südharz. Hier können wir den Sieg von gestern "vergolden", denn dann wären wir echt wieder mitten im Abstiegskampf!

Ich zitiere unseren Trainer Dennis Erkner: "Bis Dienstag können wir uns freuen, dann heißt es weiter arbeiten, arbeiten, arbeiten!!!!"

Forza SCH

Bruno Kassenbrock



23.11.2014

Der „Der kann nix“, schießt SC Hainberg IV. zum Sieg

3 Buden von Olli Gräbel beim 4:3 Sieg gegen Weende III

Strahlende Sieger: Benni Börner und Oli Gräbel

Nach dem Spiel strahlten sie alle und das, weil sie allen Grund dazu hatten. Nach einer an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Schlussphase holte Hainbergs IV. Mannschaft bei SC Weende III verdient drei Auswärtspunkte. Der Reihe nach:

Wo andere noch in den Federn lagen, wurde auf dem Sportplatz am Weender Freibad pünktlich um 10:00 angestoßen. Bei zum Sonntagsspaziergang einladendem  strahlenden Sonnenschein, rollte der Ball von Beginn an wie am Schnürchen durch die Hainberger Reihen. Hinten dirigierten sicher Guido Hübner und Marco Küster und leiteten unter Einbezug von Hermann Fuge und Lars Heuermann den Ball ins Mittelfeld weiter. Dieses bot mit Lutz Wegener, Elmar  Schulte, Muhrat Bayhri, Kevin Kahl und Benni  Börner ein Stelldichein von Kreativkräften. Kennern der 2. Kreisklasseszene, lassen diese Namen mit der Zunge schnalzen und so mancher Gegnercoach beneidet Jockel Lohse heimlich um diese Qualität im Kader. „Nomen est omen“, gibt der Lateiner da gerne mal zum Besten und vom Besten war dann auch mehrfach das, was die von Teamchef Jockel Lohse wieder einmal top eingestellte Elf mit dem Ball anstellte. Und obwohl die Weender Mannschaft im Schnitt wohl um die 15 Jahre jünger war, spielten sich die Hainberger eine Chance nach der anderen heraus.

So schien die Führung des SC zwar nur eine Frage der Zeit zu sein, allerdings dauerte es dann doch bis zur 31. Minute bis die in gelb spielenden Hainberger mit 1:0 in Führung gingen - durch – natürlich – durch Oli Gräbel.

Einfach toll, wie er den Freistoß aus 27 Metern ins obere Dreieck bugsierte. Was für ein Kunstschuss – das weckte Erinnerungen an den Treffer von Marco Küster vor zwei Wochen. Kurz vor der Pause fand sich der Ball erneut dort, wo er sich bei einem Fußballspiel am liebsten wähnt: im Netz, nachdem er, bevor er die Linie überschritt, erneut von Oli Gräbel aus kurzer Distanz den letzten Stoß erhalten hatte. Benni Börner war hier wie so oft schon Vorbereiter. 2:0 zur Pause. Die Hainberger waren also klar auf der Siegerstraße.

Nach dem Wechsel erspielten sich die Weender nach und nach Chancen. Eine davon nutzten sie zum 1:2 Anschlusstreffer. Ein Glück aber, wer einen Capitano in seinen Reihen hat, der nicht nur vor der Abwehr abräumt, das Spiel nach vorne antreibt, sondern wenn es sein muss, auch mal die Verantwortung beim Torschuss übernimmt. So geschehen in der 65. Minute. Nach rasanter Dollelpass-Kombination mit Benni Börner, ließ Lutz Wegener dem Weender Keeper aus 12 Metern keine Chance und knallte die Polyester-Kugel in die Maschen des Tores zum 3:1.

Damit war der alte Abstand wieder hergestellt. Dummerweise verletzte sich Lutz bei dieser Aktion, so dass ihn eine Zerrung zum Ausscheiden zwang.

Und sofort war spürbar, welche Sicherheit der Capitano auf dem Feld ausstrahlt, denn nun kam Weende mehr und mehr zu Chancen und auch zum Anschlusstreffer: 2:3. Auch wenn sich Hainberg bemühte, eigenen Druck aufzubauen, immer häufiger wurden sie von den Weendern in die eigene Hälfte gedrängt und nur gelegentlich konnte der Ball lang auf Oli Gräbel gespielt werden. Ungewohnt dann aber, wenn Oli den Ball hatte, dass die ansonsten als fair bekannten Weender Spieler seinen Ballbesitz lautstark mit „Der kann nix“ kommentierten … Erfahrungsgemäß rächen sich solche Sprüche.

Gegen Ende der Partie wurde es hektisch. In der 85. Minute wartete die Hainberger Abwehr auf den Abseitspfiff des Schiris, der jedoch ausblieb, so dass Weende zum 3:3 Ausgleich kam. Nun drängte nur noch eine Mannschaft und der SC konnte sich ein ums andere Mal bei Keeper Frank Wohlany bedanken, dass es dabei blieb.

Hainberg kam hinten kaum noch raus, doch ein langer Ball von Benni Börner erreichte dann doch noch „Der kann nix“ und was der mit dem Ball und vor allem mit seinem Gegner anstellte, ist auf der nächsten Tischkreiselmesse im Lehrvideo zu sehen.

Wie auf einem Bierdeckel, ging Olis mächtiger Körper nach links, dann wieder nach rechts, nach links, nach rechts und so weiter, dann ein kurzer Antritt und aus 16 Metern knallte der den Ball zu 4:3 ins Weender Tor. Man munkelt, dass der Drehschwindel seinen jungen Weender Bewacher erst wieder in der Druckkammer des Klinikums abgeklungen ist.

Wer dachte, dass es das schon war, irrte gewaltig, denn Weende versuchte alles. Ein Schuss an die Latte und in der 96. Minute gab es dann noch ein Elfmetergeschenk  vom Schiri. Und wie das so ist im Leben, manchmal ist es auch gerecht. Der Ball ging am Tor vorbei … letzte Aktion im Spiel und die Hainberger strahlten mit der Sonne um die Wette.

Babba Kloppmann



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