23.06.2019

Jörg Lohse - der einarmige Fahnenmann

Trotz Bruch als Antreiber und Linesman an der Line

(rm) Das wollte sich Jörg "Jockel" Lohse nicht nehmen lassen. Trotz eines Arbeitsunfalls und anstehender Armoperation stand er an der Linie und gab Anweisungen an seine Jungs. Die Fahne war zwar am Mann, kam aber eher selten zum Einsatz.



23.06.2019

"Börner" Benni schießt Team 4 zur Meisterschaft

3:1 im "Endspiel" gegen Sparta 3 um den Staffeltitel

Oldies but Goldies - Hainbergs Team vier nach vollbrachten Titelgewinn

(rm) Dieses Spiel wird Benni "Börner" so schnell nicht vergessen. Mit seinen drei Toren sicherte er dem Team 4 nicht nur den 3:1-Sieg gegen Sparta Göttingen III, sondern auch die Meisterschaft in der Staffel B der 3. Kreisklasse.

Sein erster Treffer brachte sein Team früh in Führung. Tor Nr. 2 erzielte er vom Punkt aus, nachdem Daniel "Boller" von Werder in der Box gefoult worden war.

Tor drei fiel 15 Minuten vor dem Ende, als nach einem Lattentreffer von Özgür "Opa" Bilge den dritten Nachschuss verwandelte.

Hainberg 4, Durschnittsalter 47, dominierte die Partie durch die individuelle Klasse gegen eine junge und engagiert kämpfende Sparta-Truppe, die erst kurz vor Ende zum Ehrentreffer kam.

Die Hainbergs Oldies traditionell (schon zum drittenmal) auf edn Aufstieg verzichteten, dürfen nun die Weststädter im kommenden Jahr in der 2. Kreisklasse spielen.

Ein ausführlichen Saisonrückblick des Erfolgsteams gibt es demnächst von Sebastian "Baba" Kloppmann.

 



23.11.2014

Der „Der kann nix“, schießt SC Hainberg IV. zum Sieg

3 Buden von Olli Gräbel beim 4:3 Sieg gegen Weende III

Strahlende Sieger: Benni Börner und Oli Gräbel

Nach dem Spiel strahlten sie alle und das, weil sie allen Grund dazu hatten. Nach einer an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Schlussphase holte Hainbergs IV. Mannschaft bei SC Weende III verdient drei Auswärtspunkte. Der Reihe nach:

Wo andere noch in den Federn lagen, wurde auf dem Sportplatz am Weender Freibad pünktlich um 10:00 angestoßen. Bei zum Sonntagsspaziergang einladendem  strahlenden Sonnenschein, rollte der Ball von Beginn an wie am Schnürchen durch die Hainberger Reihen. Hinten dirigierten sicher Guido Hübner und Marco Küster und leiteten unter Einbezug von Hermann Fuge und Lars Heuermann den Ball ins Mittelfeld weiter. Dieses bot mit Lutz Wegener, Elmar  Schulte, Muhrat Bayhri, Kevin Kahl und Benni  Börner ein Stelldichein von Kreativkräften. Kennern der 2. Kreisklasseszene, lassen diese Namen mit der Zunge schnalzen und so mancher Gegnercoach beneidet Jockel Lohse heimlich um diese Qualität im Kader. „Nomen est omen“, gibt der Lateiner da gerne mal zum Besten und vom Besten war dann auch mehrfach das, was die von Teamchef Jockel Lohse wieder einmal top eingestellte Elf mit dem Ball anstellte. Und obwohl die Weender Mannschaft im Schnitt wohl um die 15 Jahre jünger war, spielten sich die Hainberger eine Chance nach der anderen heraus.

So schien die Führung des SC zwar nur eine Frage der Zeit zu sein, allerdings dauerte es dann doch bis zur 31. Minute bis die in gelb spielenden Hainberger mit 1:0 in Führung gingen - durch – natürlich – durch Oli Gräbel.

Einfach toll, wie er den Freistoß aus 27 Metern ins obere Dreieck bugsierte. Was für ein Kunstschuss – das weckte Erinnerungen an den Treffer von Marco Küster vor zwei Wochen. Kurz vor der Pause fand sich der Ball erneut dort, wo er sich bei einem Fußballspiel am liebsten wähnt: im Netz, nachdem er, bevor er die Linie überschritt, erneut von Oli Gräbel aus kurzer Distanz den letzten Stoß erhalten hatte. Benni Börner war hier wie so oft schon Vorbereiter. 2:0 zur Pause. Die Hainberger waren also klar auf der Siegerstraße.

Nach dem Wechsel erspielten sich die Weender nach und nach Chancen. Eine davon nutzten sie zum 1:2 Anschlusstreffer. Ein Glück aber, wer einen Capitano in seinen Reihen hat, der nicht nur vor der Abwehr abräumt, das Spiel nach vorne antreibt, sondern wenn es sein muss, auch mal die Verantwortung beim Torschuss übernimmt. So geschehen in der 65. Minute. Nach rasanter Dollelpass-Kombination mit Benni Börner, ließ Lutz Wegener dem Weender Keeper aus 12 Metern keine Chance und knallte die Polyester-Kugel in die Maschen des Tores zum 3:1.

Damit war der alte Abstand wieder hergestellt. Dummerweise verletzte sich Lutz bei dieser Aktion, so dass ihn eine Zerrung zum Ausscheiden zwang.

Und sofort war spürbar, welche Sicherheit der Capitano auf dem Feld ausstrahlt, denn nun kam Weende mehr und mehr zu Chancen und auch zum Anschlusstreffer: 2:3. Auch wenn sich Hainberg bemühte, eigenen Druck aufzubauen, immer häufiger wurden sie von den Weendern in die eigene Hälfte gedrängt und nur gelegentlich konnte der Ball lang auf Oli Gräbel gespielt werden. Ungewohnt dann aber, wenn Oli den Ball hatte, dass die ansonsten als fair bekannten Weender Spieler seinen Ballbesitz lautstark mit „Der kann nix“ kommentierten … Erfahrungsgemäß rächen sich solche Sprüche.

Gegen Ende der Partie wurde es hektisch. In der 85. Minute wartete die Hainberger Abwehr auf den Abseitspfiff des Schiris, der jedoch ausblieb, so dass Weende zum 3:3 Ausgleich kam. Nun drängte nur noch eine Mannschaft und der SC konnte sich ein ums andere Mal bei Keeper Frank Wohlany bedanken, dass es dabei blieb.

Hainberg kam hinten kaum noch raus, doch ein langer Ball von Benni Börner erreichte dann doch noch „Der kann nix“ und was der mit dem Ball und vor allem mit seinem Gegner anstellte, ist auf der nächsten Tischkreiselmesse im Lehrvideo zu sehen.

Wie auf einem Bierdeckel, ging Olis mächtiger Körper nach links, dann wieder nach rechts, nach links, nach rechts und so weiter, dann ein kurzer Antritt und aus 16 Metern knallte der den Ball zu 4:3 ins Weender Tor. Man munkelt, dass der Drehschwindel seinen jungen Weender Bewacher erst wieder in der Druckkammer des Klinikums abgeklungen ist.

Wer dachte, dass es das schon war, irrte gewaltig, denn Weende versuchte alles. Ein Schuss an die Latte und in der 96. Minute gab es dann noch ein Elfmetergeschenk  vom Schiri. Und wie das so ist im Leben, manchmal ist es auch gerecht. Der Ball ging am Tor vorbei … letzte Aktion im Spiel und die Hainberger strahlten mit der Sonne um die Wette.

Babba Kloppmann



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