B-Jugend

Alle B-Jugend Mannschaften des SC-Hainberg

10.09.2014

B-Junioren bieten Landesligisten Paroli

umkämpftes Pokalaus gegen den JFV Eichsfeld

(derk) In einem körperbetonten Spiel der ersten Bezirkspokalrunde unterlagen die Hainberger B-Junioren mit 0:1 gegen die Gäste aus dem Eichsfeld, deren Einzugsbeiet alle Dörfer um Duderstadt umfasst.

Während die Gäste das Spiel machten, setzte die Hainberger Mannschaft auf Konter und war so stets gefährlich. So auch in der 63. Minute:

Nachdem die Gäste in der 43. Minute in Führung gegangen waren, lief Hainberg-Stürmer Rezai Khodabakhsh alleine auf Gästekeeper Wüstefeld zu und scheiterte nur ganz knapp. Den platzierten Nachschuss von Joshua Lützeler (im Bild) konnte ein Abwehrspieler per Kopf von der Torlinie kratzen. So blieb es bei der knappen Heimniederlage. "Der Sieg für die Eichsfelder war knapp, aber verdient. Ich bin  äußerst stolz auf meine Jungs, dass sie gegen einen Landesligisten so gut mitgehalten haben. Darauf lässt sich aufbauen", fasste Trainer Dennis Erkner zuversichtlich zusammen.

 

Es spielten: Luca Ternedde- Jasper Krebs, Kevin Hühold, Julijan Grbvac, Felix Iber- Joshua Lützeler- Ali Najafi, Hassan Lafta, Maciek Mundkowski, Semih Sas- Rezai Khodabakhsh.

Eingewechselt: Tobias Egbert, Wilken Lockemann, Mattis Holst.

28.05.2014

Saisonende mit Paukenschlag -

B-Junioren beenden die Saison mit 6:2 Sieg gegen den Meister

Staunen an der Seitenlinie

(derk)  In einem wunderschön anzusehenden Fußballspiel schlugen die B-Junioren des SC Hainberg den vor dem Spiel geehrten Meister vom MTV Wolfenbüttel mit 6:2. Die B-Junioren belegen damit feststehend den dritten Rang in der Bezirksliga. Eine tolle Platzierung für den Aufsteiger. Von Dennis Erkner:

Es  gibt Tage an denen funktioniert alles. So einen Tag erwischten unsere Jungs beim Spiel auf dem Hainberg am Dienstagabend. Nach dem Ende aller Meisterschaftsträume und drei Niederlagen in Folge hatten wir uns ein großes Ziel gesetzt: Wir wollten der tollen Saison ein noch tolleres Ende setzen. Und zwar indem wir den nahezu unbesiegbaren Meister MTV Wolfenbüttel schlagen.

Die Partie lief erst 5 Minuten und wir Trainer stellten am Spielfeldrand fest, dass heute was rausspringen wird: Die Jungs kämpften, ackerten, liefen und spielten unser System so diszipliniert, wie wir es diese Saison nur in den besten Spielen erlebt haben.  Dementsprechend fiel in Spielminute Sechs auch schon das 1:0: Ahmad Abdel Aziz, der zwei Spieler stehen ließ, schob den Ball auf Pass von Jonathan Lackermeier ins rechte untere Eck. Vor dem Spiel hatten wir Ahmad aufgefordert, sein großes Potenzial endlich mal auszuschöpfen und er kam dieser Aufforderung in extremer Weise nach. In der 12. Minute erhielten wir dann einen Freistoß an der Mittellinie. Eigentlich eine ungefährliche Situation, wäre da nicht der Hainberger Freistoßgott Cedric Goldmann. Cedric zirkelte den Freistoß gefährlich in den Sechzehnmeterraum, dieser setze einmal im umkämpften Gebiet auf und landete im Torwinkel. Auf die Frage, ob das Absicht gewesen sei, nickte Cedric trocken und ohne ein Lächeln. War ja auch nicht sein erstes Freistoßtor...und wer kann, der kann. Weiter ging es dann mit Ahmad: Kapitän Jonathan erkämpfte sich nach einem Monster von einem Sprint den Ball und legte diesen zurück auf Ahmad, der den Ball aus 30 Metern direkt per Schlenzer abnahm und ihn perfekt in den Winkel schlenzte. Tor des Jahres, da passte kein Grashalm zwischen Latte, Pfosten und Ball. Der bärenstarke Jonathan erledigte dann noch kurz vor der Pause gekonnt das 4:0. Sein zehntes Saisontor.

Die zweite Hälfte verlief etwas ruhiger: Schockierte Wolfenbüttler gaben noch mal alles und kamen auf zwei Treffer. Für uns drehte Cedric noch einen Freistoß rein und Ahmad dribbelte nochmal 4 Gegenspieler aus, um den Ball von der Torauslinie scharf Richtung Torwart und von dessen Körper ins Tor zu bugsieren. Endstand: 6:2. Verdient; auch in der Höhe.

Es glänzten: Luca Ternedde- Cedric Goldmann, Jan Salomon Schröder, Lasse Sager, Nelson Joseph- Nico Schwalm- Ahmad Abdel Aziz, Jonathan Lackermeier, Maciek Mundkowski, Felipe Sanchez- Enes Daloglu. Zudem: Ekrem Öztürk, Tobias Egbert, Tom Mönnich, Tom Greger.

Mit diesem Spiel findet eine Saison ihr Ende, die besser nicht hätte laufen können. Wir begannen mit den neuen C-Jugendlichen, den wenigen verbliebenen B-Jugendlichen, die nicht altersbedingt in die A gingen und ein paar Neuzugängen eine Bezirksligasaison, in der wir anfangs überhaupt nicht einschätzen konnten, wie konkurrenzfähig wir sein werden. Einzig Kapitän Jonathan Lackermeier wies Erfahrungen mit dieser Liga auf. Nun schließen wir die Saison als Tabellendritter ab. Aus einem ganz heterogenen Haufen von Nachwuchskickern ist eine verschworene Mannschaft geworden, die sich auch außerhalb des Sportplatzes versteht. Und so bleibt ein rundum positives Fazit: Wir waren sportlich außerordentlich erfolgreich und haben einiges dazu gelernt. Hinzu kommt aber ein großer Erfolg, der im Jugendbereich genauso wichtig ist: Wir konnten Werte vermitteln und die Jungs dazu motivieren, sich mit ihrem Hobby mehr auseinanderzusetzen. Eine über die ganze Saison gesehene Trainingsbeteiligung von im Schnitt 19,7 Spielern spricht Bände hierfür. Die kamen alle freiwillig, ob sie am Wochenende spielten oder nicht. Danke dafür Jungs. Ihr habt uns Trainern viel Freude bereitet. Zwölf Spieler gehen nun in die A-Jugend. Euch viel Erfolg weiterhin.

Großen Dank meinerseits auch an Co-Trainer Artur Helmut, der ein toller Partner war, sowie an alle Eltern und Hainberger Funktionäre, die uns blendend unterstützt haben und uns viel Arbeit abgenommen haben.  

 

20.05.2014

B-Junioren unterliegen dem JFV Rhume-Oder knapp mit 2:3

die Luft ist raus !

zwei Tore von Jonathan Lackermaier (rechts) reichten nichtl

(derk)

In einem spannenden Auswärtsspiel unterlagen die Hainberger dem JFV denkbar knapp. Bei der formstarken Heimmannschaft wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber das Team hat momentan viel mit sich selbst zu kämpfen. Von Dennis Erkner:

Nach der knappen 1:2- Niederlage beim SV Rammelsberg und dem damit einhergehenden Ende aller Meisterschaftsträume hatten wir uns für das Auswärtsspiel in Katlenburg-Lindau viel vorgenommen. Vielleicht etwas zu viel. Von Beginn an zeigten wir eine sehr hohe Fehlpassquote und gerieten folgerichtig mit 0:1 in den Rückstand. So dauerte es etwa 25 Minuten ehe wir zu unserem Spiel fanden und Jonathan Lackermeier per Kopf ausgleichen konnte. Nun beherrschten wir das Spiel und drückten auf das Tor der Gastgeber. Nachdem wir uns Chance um Chance erspielt -und leider vergeben- hatten, bekamen wir wie aus dem Nichts eine Minute vor der Halbzeit einen erneuten Gegentreffer. Erneut Jonathan konnte diesen in Hälfte zwei ausgleichen und es ergab sich ein völlig offener Schlagabtausch, bei dem die Heimmannschaft  das bessere Ende für sich hatte.

Momentan ist bei uns leider etwas der Wurm drin. Nach zunächst sechs Siegen in Folge und dem plötzlichen Eingreifen in den Meisterschaftskampf scheinen die Jungs nach der Niederlage bei Rammelsberg immer noch frustriert und mental etwas müde. Der Wille ist absolut vorhanden, aber die Sicherheit etwas abhanden gekommen. Zudem scheinen uns Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel besser zu liegen.

Um die Saison gut zu Ende zu bringen, sollten wir uns unbedingt vor Augen halten, dass wir als Aufsteiger bereits sicher Dritter in der Bezirksliga sind. Das Ziel war der  Klassenerhalt und man kann es dem Team nicht hoch genug anrechnen, wie es sich diese Saison verkauft hat. Nun gilt es die letzten beiden Spiele -eines davon gegen den Tabellenführer MTV Wolfenbüttel- mit viel Spaß und Spielfreude zu beenden. Die Jungs haben einen großen Leistungssprung gemacht in dieser Saison und haben blendende Perspektiven: Die A-Junioren geben ihnen nächste Saison die Chance in der Landesliga zu spielen und die verbleibenden B-Junioren sind nun gestandene Bezirksliga -Spieler. Diese Erfahrung hatte vor der Saison nur einer unser Akteure. Grund genug sich den Staub aus den Klamotten zu schütteln und nochmal alles zu geben.

Es spielten: Luca Ternedde- Felix Iber, Jan Salomon Schröder, Lasse Sager, Cedric Goldmann - Nico Schwalm- Maciek Mundkowski, Jonathan Lackermeier, Joshi Lützeler, Nelson Joseph- Enes Daloglu.

Eingewechselt: Ahmad Abdel Aziz, Tom Mönnich, Mattis Holst

12.12.2013

B-Junioren gewinnen nach Leistungssteigerung mit 4:2

(derk) In einem nicht immer schön anzusehenden Spiel haben die Hainberger B-Junioren ihr Heimspiel mit 4:2 gegen die JFV Rhume/Oder gewonnen. Ausschlaggebend war hierfür eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit sowie das 3:1 durch Enes Daloglu Sekunden vor der Pause. Kapitän Jonathan Lackermeier (Bildmitte) erzielte den schnellen Ausgleich.

Wir wurden ziemlich überrumpelt: Zu Beginn der Partie rollte Angriff um Angriff auf unser Tor zu und wir konnten uns durch ein gutes Pressing der Gästemannschaft nicht aus der eigenen Hälfte befreien. Folgerichtig gerieten wir in der 13. Minute absolut verdient in Rückstand. Um mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen, stellten wir Kapitän Jonathan Lackermeier ins Zentrum und der Schachzug ging sofort auf: Nur drei Minuten nach dem Gegentreffer wurde Jonathan von Nelson Joseph schön an der Außenkante des Sechszehners freigespielt und schloss wunderschön ins lange Eck ab. In der Folge blieb die JFV Rhume zwar spielbestimmend, wir setzten aber sehr schöne Konter: In der 21. Minute schickte Nelson Stürmer Enes Daloglu per Steilpass auf die Reise und dieser ließ sich nicht zweimal bitten. Erneut trifft Enes zum Halbzeitpfiff nach schöner Flanke von Nelson. Die 3:1 Halbzeit-Führung war zu diesem Zeitpunkt aber als sehr glücklich zu bezeichnen.

In der zweiten Halbzeit versuchten wir nun, den Gegner in seine Hälfte zu drängen und weiter von unserem Tor wegzuhalten. Die Neupositionierung von Zweikampfmaschine Lasse Sager in die Innenverteidigung war ein Grund, warum dies funktionierte. Nun verdienten wir uns den Sieg und waren das klar bessere Team. Enes und Felipe Sanchez erzielen zwei Treffer, die aber per Abseitspfiff leider nicht gegeben wurden. Das Team kämpfte schönerweise weiter und beherrschte nun Ball und Gegner. Aus dem Nichts kam dann der 2:3 Anschlusstreffer der Gäste in der 72. Minute, der aber nur zwei Minuten später durch Nelson per Kopfball nach Eckball egalisiert wurde.

Zusammenfassend eine sehr gute Leistung des Teams. Auf unserem Platz ist leider kein Zuckerhutfußball zu erwarten und so gibt oft der größere Wille und die nötige Kompaktheit den Ausschlag. Daher kann man unserem Team ein Kompliment aussprechen. Besonders positiv zu erwähnen sind Matchwinner Nelson Joseph, Kapitän Jonathan Lackermeier, Kämpfer Maciek Mundkowski sowie Keeper Luca Ternedde, der stets Sicherheit ausstrahlte.

Es spielten: Luca Ternedde- Cedric Goldmann, Jan Salomon Schröder (41. Justin Farshad), Nico Schwalm, Maciek Mundkowski (75. Mattis Holst) - Lasse Sager, Joshua Lützeler- Jonathan Lackermeier, Felipe Sanchez (63. Julian Goerigk), Nelson Joseph- Enes Daloglu (73. Ekrem Öztürk).

25.11.2013

Torfestival mit Balu dem Bären!

(derk) Die B-Junioren des SC Hainberg haben ihr Heimspiel gegen die JSG Schoningen/Bollensen mit 6:3 gewonnen. Ein souveräner Sieg, den sich die Jungs besonders in der zweiten Halbzeit verdienten. Das Hinspiel hatten wir noch 2:3 verloren und waren auf dem damals zu kleinen Platz besonders an den langen, hohen Bällen über unsere Viererkette gescheitert.

Da wir nun erneut auf dem etwas kleineren Kunstrasenplatz ran mussten, versuchten wir das Problem zu lösen, indem wir Lasse Sager, seines Zeichens ein technisch versierter Fußballer im Körper eines NBA-Basketballers, in die Innenverteidigung stellten. Lasse würde die Bälle schon raus köpfen. Leider machten uns die Gäste einen Strich durch die Rechnung, indem sie dann wirklich guten Fußball spielten.

Demzufolge benötigten wir in der 2. Minute einen Standard zur Führung: Cedric Goldmann überraschte uns alle, als wir bei einem Freistoß aus etwa 40 Metern mit einer Flanke rechneten, er aber genau den Kopf eines gegnerischen Verteidigers anvisierte und diesem den Ball so auf den hinteren Schädelknochen schlenzte, dass er aus 18 Metern unhaltbar ins Tor flog. Der Ball, nicht der Gegenspieler. Spätestens jetzt war uns klar, warum Cedric dann und wann mal einen zu kurz geratenen Freistoß einstreut. Reines Kalkül und kein technischer Mangel. Diese Führung verteidigten wir souveräne sechs Minuten lang. Bereits in der achten Minute bekamen wir das 1:1, um dann in der 10. Minute nach Kopfball Joshi Lützeler(im Bild), erneut nach Freistoß Cedric, mit 2:1 in Führung zu gehen. "Nochmal gut gegangen", dachten wir Trainer immer noch ärgerlich über den direkten Gegentreffer im Anschluss an das 1:0, "jetzt aber mal konzentriert verteidigen und die Führung halten."
Dieses Mal hielt unsere Führung dann ganze 50 Sekunden lang. Die Körper unserer Spieler waren noch so mit der Produktion von Glückshormonen beschäftigt, dass sie es gar nicht wahrnahmen, als die Gäste das Hainberger Glück schon wieder beendeten. So stand es nach zehn Minuten 2:2.

Den Zuschauern war die Begeisterung anzusehen, die Trainer dagegen sahen so aus als hätten sie gerade gemeinschaftlich in eine Zitrone gebissen. Zumindest fußballerisch hatten wir dann den Rest der ersten Halbzeit im Griff und Jonathan Lackermeier und Justin Farshad riefen in der 38. Minute den Tag der kreativen Standardsituationen aus: Einen Freistoß von ganz rechts außen legte Jonathan zur Überraschung aller ca. 30 Meter quer vor den Sechszehner in Richtung Justin. Dieser erschrak zunächst, nahm sich aber dann doch noch ein Herz und schlenzte den Ball zur 3:2-Führung in den Winkel. Ein Geniestreich der beiden.

In der zweiten Halbzeit boten wir dann- wie eigentlich immer- eine deutlich bessere Leistung. Enes Daloglu erhöhte zunächst auf 4:2 und dann auf 5:2. Nun hat man als Fußballmannschaft zwei Möglichkeiten: Entweder man demontiert den Gegner und spielt es brutal zu Ende, um einen hohen Heimsieg zu feiern. Oder aber man zeigt Empathie und Gastfreundschaft und stellt das Verteidigen ein, um dem Gegner zumindest noch etwas Hoffnung und Spaß am Spiel zu schenken. Unsere Spieler sind einfach zu gut erzogen und entschieden sich für Möglichkeit zwei. So überließen wir die eigene Hälfte großzügig dem Gästeteam. Diese durften dann in der 68. Minute noch auf 5:3 verkürzen. Danach fanden wir allerdings unsere Ordnung wieder und der erneut bärenstarke Nelson Joseph erzielte den Endstand zum 6:3, um uns dann mit einem Jubel zu erfreuen, der wie etwas aus Fifa 14 (Playstation) anfing, aber eher wie eine Mischung aus Schwanensee und Balu dem Bären endete. Verwirrt pfiff der sehr gute Schiedsrichter ab, um das soeben Gesehene erst einmal zu verarbeiten.

Fazit: Der Sieg war verdient und in Teilen der zweiten Halbzeit sogar sehr schön anzusehen. Allerdings muss man das Spiel höher gewinnen und darf es nicht so lange offen halten, sprich hinten so unnötige Gegentreffer bekommen. Über die defensive Anordnung müssen wir nochmal sprechen.
Es spielten: Luca Ternedde- Cedric Goldmann, Nico Schwalm, Lasse Sager, Maciek Mundkowski- Justin Farshad, Joshi Lützeler- Ahmad Abdel Aziz, Felipe Sanchez, Nelson Joseph- Enes Daloglu.
Eingewechselt: Jonathan Lackermeier, Jan Salomon Schröder, Felix Iber, Jannes Bokeloh.

Am kommenden Samstag kommt es nun zum absoluten Spitzenspiel gegen den SC Göttingen 05. Wir sind Fünfter und 05 ist Dritter, wobei 05 eigentlich Erster wäre, hätten sie weniger Spielausfälle gehabt. Gerade deswegen wird dieses Spiel wohl stattfinden; 05 hat es bereits auf dem Hartplatz am Maschpark angesetzt. Als klarer Außenseiter freuen wir uns riesig auf das Derby, da wir nur gewinnen und die 05er eigentlich nur verlieren können. Das Hinspiel hatten wir 1:2 verloren und schon damals die übermächtige Auswahlmannschaft zum Wanken gebracht. Mal sehen, wie sehr wir sie dieses Mal ärgern können.

20.11.2013

Nelson Joseph und Justin Farshad erlösen die Hainberger B-Junioren

(derk) In einem sehr spannenden Spiel haben sich die B-Junioren auf dem Kunstrasen am Jahnstadion mit 1:0 gegen die JSG Markoldendorf durchgesetzt. Der Sieg war verdient, allerdings musste das Team bis zur 68. Minute auf den Siegtreffer warten. Es gibt Spiele, bei denen sind besonders drei Dinge gefragt: Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Genaus so ein Spiel sahen die ca. 50 Zuschauer am vergangenen Samstag von unserem Team.

Die Gäste von der JSG waren zwar als klarer Außenseiter angereist, kämpften aber verbissen und verteidigten auf dem kleinen Kunstrasenplatz mit Mann und Maus das eigene Tor. So waren wir in der ersten Halbzeit zwar etwas überlegen, an die Wand spielten wir den Gegner, der immer wieder Nadelstiche setzte, aber keinesfalls. Dies sollte uns erst in der zweiten Halbzeit gelingen: Das Gästeteam zollte nun dem großen Aufwand Tribut und es rollte Angriff um Angriff auf das Tor der Gäste. Nur ein Treffer wollte einfach nicht fallen. Bezeichnend für das Spiel war, dass ein Befreiungsschlag der Markoldendorfer nach scharfer Hereingabe von Joshi Lützeler in der 60. Minute am eigenen Lattenkreuz landete und somit die größte Chance für unser Team darstellte. Nur kurze Zeit später vergab Joshi dann auch knapp, als er alleine auf den Torwart zulief, den Ball aber knapp links am Tor vorbeilegte. Den entscheidenden Impuls für das dann doch noch fallende Tor gab schließlich Justin Farshad, der nach seiner Einwechslung immer wieder gute Pässe in die Spitze spielte und so gefährliche Situationen provozierte. Nelson Joseph konnte schließlich einen solchen Pass von Justin per Lupfer aus 18 Metern in der 68. Minute schön verwerten und so für Jubel im Hainberger Lager sorgen.
In der Folge kamen die Markoldendorfer noch zu ihrer ersten Chance im zweiten Durchgang, der stets sichere Luca Ternedde konnte den Ball aber problemlos halten. Fünf Minuten vor Abpfiff lief dann Julian Goerigk, wiederum nach Superpass von Justin, alleine aufs Tor zu und konnte sich nicht entscheiden, ob ein Lupfer oder ein Schuss die richtige Lösung sei. Heraus kam ein "Schupfer", den der Gästekeeper dankend aufnahm.
Fazit: Es gibt schlimmeres für ein Trainerteam, als der eigenen Mannschaft zuzusehen, wie sie konzentriert das eigene Tor verteidigt und sich spiel-und feldüberlegen zeigt. Wenn dann kein Tor fallen will, ist es zwar ärgerlich, aber kein Beinbruch. Fällt das Tor dann aber doch noch, zeigt sich so häufig der Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Mannschaft. Am Samstag waren wir eine sehr gute Mannschaft. Kein Spieler fiel leistungsmäßig ab und das gesamte Team arbeitete geschlossen am Vorhaben Heimsieg. Den Gästen ist für den bemerkenswerten kämpferischen Einsatz ebenso ein Kompliment auszusprechen, wie für die Entwicklung seit dem Hinspiel: Damals hatten wir noch problemlos mit 5:0 gewonnen. Die Liga scheint immer mehr zusammenzuwachsen und leichte Gegner gibt es nicht mehr; für uns sowieso nicht. Weiterhin zu loben, ist die souveräne Leistung des Unparteiischen Wasilios Sideras, der das Spiel stets im Griff hatte und so für Zufriedenheit bei beiden Teams sorgte.
Es spielten: Luca Ternedde- Cedric Goldmann, Jan Salomon Schröder, Nico Schwalm, Maciek Mundkowski- Lasse Sager, Joshi Lützeler- Ahmad Abdel Aziz, Jonathan Lackermeier, Nelson Joseph- Enes Daloglu. Eingewechselt: Tobias Egbert, Justin Farshad, Julian Goerigk, Mattis Holst.

04.11.2013

B-Junioren verschenken die Punkte

(derk) Mit 2:3 verloren die Hainberger B-Junioren beim TSG Bad Harzburg. Die extrem unnötige Niederlage kostet das Team den Anschluss an die Spitzenplätze. Nun hängt man im Tabellenmittelfeld fest.

Für das Auswärtsspiel beim Tabellendrittletzten hatten wir uns viel vorgenommen und dann leider ganz wenig gezeigt. Schuld daran war, dass uns die Umsetzung einfacher taktischer Maßnahmen nicht gelungen ist und sich die Heimmannschaft nach Trainerwechsel in der Woche vor dem Spiel erstaunlich motiviert zeigte. In den ersten 40 Minuten setzten uns die Harzburger extrem unter Druck. Nur selten fanden wir einen Weg aus der eigenen Spielhälfte und fingen uns so verdientermaßen das 0:1. Uns gelangen in etwa zwei Torschüsse im ersten Durchgang. Mindestens genauso ärgerlich war aber, dass wir immer wieder gefährliche Standards durch Schubsen in Kopfballduellen gegen uns verursachten.
In der Halbzeit wurde es dementsprechend laut und wir Trainer versuchten dem Team nochmal unser Vorhaben zu erklären, den Gegner durch extremes Pressen gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Dieses Mal kam es an: In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeiten erarbeiteten wir uns etwa 10 Torabschlüsse, davon 5 hochkarätige Chancen von denen Jonathan Lackermeier zwei zum Torerfolg nutzte und Nelson Joseph sowie Enes Daloglu zwei ganz große vergaben. TSG Bad Harzburg fand in dieser Phase nicht mehr statt. Spiel gedreht, alles gut, sollte man meinen. Aber an diesem Tag war einfach der Wurm drin. Cedric Goldmann (rechts im Bild aus dem Spiel gegen Rhume) benutzte erneut die Hände bei einem Kopfballduell und den resultierenden Standard nutzte die Heimmannschaft per Kopfball zum Ausgleich. Gut, dass wir da nicht drüber gesprochen hatten. In der Folge ließ das Team wieder vom erfolgreichen Weg ab und ließ sich weit in die eigene Hälfte zurückfallen. Verdiente Folge: Das 3:2 für die Heimmannschaft.
Fazit: Dem gesamten Team war es nach Abpfiff unerklärlich, wie man dieses Spiel verlieren konnte. Zwar war man nicht das bessere Team, wie man das Spiel aber hätte gewinnen können, war nach der Halbzeit zu deutlich sichtbar. Es haperte schlichtweg an der Umsetzung. Respekt muss man der Heimmannschaft aussprechen, die den qualitativen Unterschied zu unserem Team durch extremen Einsatz und Laufbereitschaft ausglich und uns so als Vorbild für die nächsten Spiele dienen könnte. Leider sind wir momentan in der Lage gegen jede Mannschaft zu verlieren, genauso können wir aber auch gegen jede Mannschaft gewinnen. Uns fehlt also die nötige Kostanz, um aus der Wundertüte SC Hainberg eine starke Mannschaft zu machen, die unabhängig von der Tagesform agiert. Dies sollte das Ziel für die nächsten Wochen sein.
Aufgebot: Luca Ternedde- Cedric Goldmann, Jan Salomon Schröder (70. Justin Farshad), Nico Schwalm, Maciek Mundkowski- Lasse Sager, Joshi Lützeler- Justin Farshad (33. Ahmad Abdel Aziz), Jonathan Lackermeier, Nelson Joseph- Enes Daloglu.

28.10.2013

B-Junioren gewinnen nach Leistungssteigerung mit 4:2

Wir wurden ziemlich überrumpelt: Zu Beginn der Partie rollte Angriff um Angriff auf unser Tor zu und wir konnten uns durch ein gutes Pressing der Gästemannschaft nicht aus der eigenen Hälfte befreien. Folgerichtig gerieten wir in der 13. Minute absolut verdient in Rückstand. Um mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen, stellten wir Kapitän Jonathan Lackermeier ins Zentrum und der Schachzug ging sofort auf: Nur drei Minuten nach dem Gegentreffer wurde Jonathan von Nelson Joseph schön an der Außenkante des Sechszehners freigespielt und schloss wunderschön ins lange Eck ab. In der Folge blieb die JFV Rhume zwar spielbestimmend, wir setzten aber sehr schöne Konter: In der 21. Minute schickte Nelson Stürmer Enes Daloglu per Steilpass auf die Reise und dieser ließ sich nicht zweimal bitten. Erneut trifft Enes zum Halbzeitpfiff nach schöner Flanke von Nelson. Die 3:1 Halbzeit-Führung war zu diesem Zeitpunkt aber als sehr glücklich zu bezeichnen.


In der zweiten Halbzeit versuchten wir nun, den Gegner in seine Hälfte zu drängen und weiter von unserem Tor wegzuhalten. Die Neupositionierung von Zweikampfmaschine Lasse Sager in die Innenverteidigung war ein Grund, warum dies funktionierte. Nun verdienten wir uns den Sieg und waren das klar bessere Team. Enes und Felipe Sanchez erzielen zwei Treffer, die aber per Abseitspfiff leider nicht gegeben wurden. Das Team kämpfte schönerweise weiter und beherrschte nun Ball und Gegner. Aus dem Nichts kam dann der 2:3 Anschlusstreffer der Gäste in der 72. Minute, der aber nur zwei Minuten später durch Nelson per Kopfball nach Eckball egalisiert wurde.


Zusammenfassend eine sehr gute Leistung des Teams. Auf unserem Platz ist leider kein Zuckerhutfußball zu erwarten und so gibt oft der größere Wille und die nötige Kompaktheit den Ausschlag. Daher kann man unserem Team ein Kompliment aussprechen. Besonders positiv zu erwähnen sind Matchwinner Nelson Joseph, Kapitän Jonathan Lackermeier, Kämpfer Maciek Mundkowski sowie Keeper Luca Ternedde, der stets Sicherheit ausstrahlte.


Es spielten: Luca Ternedde- Cedric Goldmann, Jan Salomon Schröder (41. Justin Farshad), Nico Schwalm, Maciek Mundkowski (75. Mattis Holst) - Lasse Sager, Joshua Lützeler- Jonathan Lackermeier, Felipe Sanchez (63. Julian Goerigk), Nelson Joseph- Enes Daloglu (73. Ekrem Öztürk).