Willkommen beim SC Hainberg 1980 e.V.

Der andere Verein in Göttingen!

Wir freuen uns, dass Du dich für den SC Hainberg interessierst. ”Sport spricht alle Sprachen und führt die Menschen zusammen”, das ist die Philosophie des Vereins auf den Göttinger Terrassen. Auf unserer Homepage findest Du alles Wissenswerte über unsere Angebote, unsere Location und die Menschen, die den SC Hainberg lebendig machen. 

Vorstand des SC Hainberg 1980 e.V.
© SC Hainberg 1980 e.V.

12.07.2021

Fünf Spieler des Jahrgangs 2012 schaffen den Sprung in der Kreisauswahl

Gleich fünf Hainberger Spieler aus der E1-Jugend spielen in der kommenden Saison in der Kreisauswahl des Jahrgangs 2012. Nach zwei anstrengenden Sichtungsrunden für die Nachwuchskicker aus dem Landkreis Göttingen-Osterode schafften es von links Matteo Watzl, Janno Wollmann, Len Harms, Paul Bürgers und Benjamin Schulze (mit Trainer Steffen Schulze) in die Mannschaft der beiden Kreisauswahltrainer Alexander Ludwig und Andreas Quinque.

Janno Wollmann und Mateo Watzl wurden zudem als Torhüter nominiert. Die fünf Hainberger trainieren ab sofort alle zwei Wochen mit der Kreisauswahl in Seeburg und werden sich in der kommenden Saison gelegentlich mit Teams anderer Auswahlmannschaften messen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg und Danke auch an Miran Hamza und Thorben Linne, die zusammen mit Steffen Schulze das Team seit drei Jahren trainieren.

21.06.2021

Erster Testspieltag der U-Teams

26.06.21

Endlich ist es wieder soweit! Unsere Kooperationsteams der U15, U17 und U19 empfangen am 26.06.2021 den JFV Calenberger Land! Es werden spannende und interessante Leistungsvergleiche beim SC Hainberg! Seid dabei und unterstützt unsere Mannschaften.

Zogen gemeinsam eine erfolgreiche Zwischenbilanz des Projekts LernRäume:
stehend v.l. Hildgund Broda (Kirchenkreis Göttingen), Christian Westensee (Arnoldi-Schule Göttingen), Dr. Hans-Joachim Merrem (Stephanusgmeinde), Marcel Riethig (Kreis Göttingen, Schulträger); Rainer Wiemann (Arnoldi-Schule);
sitzend: Darja Elster (Arnoldi-Schule); Lars Willmann (SC Hainberg) und Felipe (Arnoldi-Schule)

19.06.2021



LernRäume zur Stärkung von Bildungsgerechtigkeit – erfolgreiches Lernen im und nach dem Distanzunterricht für Schüler*innen der Arnoldi-Schule – eine Zwischenbilanz

Stephanusgemeinde, BBS 1 Arnoldi Schule, SC Hainberg als Netzwerkpartner:

(rm) Die Corona-Pandemie und die dadurch notwendigen großen Einschränkungen beim Unterricht in der Schule wirken sich ganz unterschiedlich auf die Schüler*innen aus. Besonders schwer haben es vor allem diejenigen, die zuhause weder den Raum noch die Technik haben, um am Distanzlernen teilzunehmen. Und auch nach dem Ende des Distanzunterrichts besteht ein hoher Bedarf, die Einschränkungen der letzten Monate aufzufangen.

Mit dem Modellprojekt LernRäume hat die evangelisch-lutherische Stephanusgemeinde in Göttingen in Kooperation mit dem Quartiersmanagement beim SC Hainberg sowie dem Stadt-Campus Hainberg dafür eine besondere Lösung entwickelt. „Es war klasse, wie die beiden Partner unsere Idee einer außerschulischen Hilfe aufgenommen und umgesetzt haben“ lobt Christian Westensee, zuständiger Koordinator der BBS1 Arnoldi-Schule Göttingen deren Engagement.

Da die Kirchengemeinde selbst nicht über geeignete Räume verfügte, kam schnell die Idee auf, mit dem SC Hainberg zu kooperieren. Der Sportverein im selben Wirkungskreis organisiert schon seit 2015 im Quartier Zietenterrassen Angebote und Unterstützung für Geflüchtete. Mit Lars Willmann als „Realisator“, Hainbergs Referenten für Stadteil- und Integrationsarbeit, gelang es ein pädagogisches Konzept zu entwickeln, das trotz der vielen „Corona-Auflagen“ ein Konzept von Menschen für Menschen ist. Seit April und bis zu den Sommerferien haben 30 Schüler*innen die Möglichkeit, mit Unterstützung in den Räumen des SC Hainberg am (Distanz-)Lernen teilnehmen zu können. Mit dem Ende des Distanzunterrichts wurde die Ausgestaltung der LernRäume weiterentwickelt in ein unterrichtsergänzendes Nachmittagsangebot, bei dem neben einer Begleitung bei den Hausaufgaben auch die Anwendung der Sprache im Rahmen von Spiel- und Sport- und Kulturangeboten geübt und vertieft wird.

Für Darja Elster, Ansprechpartnerin für die Sprach-/Integrations- (SPRINT)Klassen an der BBS 1, waren die Lernbegleiter*innen der Schlüssel zum Erfolg: „Deren Verlässlichkeit und die Zugewandtheit waren der Türöffner zu unseren Schüler*innen“ so Elster.  Die Rückmeldungen der Schüler* innen decken sich mit denen der Lernbegleiter*innen und der Lehrkräfte. Mit dem klaren, verlässlichen und begleiteten Rahmen war der Distanzunterricht viel besser und leichter zu bewältigen. Darüber hinaus wurde das Angebot der Lernräume von weiteren Schüler*innen genutzt, denen die Isolation beim Lernen besonders zusetzte. „Die LernRäume haben uns motiviert und sehr geholfen. Danke an Lars und sein Team“ fasste Felipe, 18-jähriger junger Kolumbianer stellvertretend für seine Mitschüler*innen zusammen und überreichte Lars Willmann eine selbst gestaltete Collage mit Bildern der letzten Monate.

Diesen entwickelten Schatz zu sichern ist für Willmann der nächste Schritt für die jungen Menschen, die aus 11 verschiedenen Ländern kommen und hier zueinander gefunden haben. „Es wäre ein Gewinn, wenn wir sie über die Freiwilligenarbeit an Ausbildung heranführen“ könnten!“ formuliert er das nächste Ziel. „Dafür benötigen wir Personal, vor allem einen oder eine Koordinator*in“ für die systematische Verknüpfung der schulischen und außerschulischen Lernorte, und das geht nur mit Ihrer Unterstützung“ wandte sich Christian Westensee an Marcel Riethig, Dezernent für Jugend, Bildung, Arbeit, Soziales und Kultur und als Schulträger der BBS 1 Arnoldi-Schule anwesend. Dieser verfolgte die Vorstellung des Projektes mit großem Interesse. „Gute Lösungen entstehen vor Ort durch die handelnden Menschen und das hat hier gepasst!“ lobte Riethig die Zusammenarbeit als Netzwerk. Es liege auf der Hand, dass die berufsbildenden Schulen hier Wege aufzeigen können, wie junge Menschen einen Zugang zum qualifizierten Arbeitsmarkt erlangen können, meinte auch der Schulleiter der Arnoldi-Schule, Rainer Wiemann. „Die BBSen sind die inklusivste Schulform“ ergänzte Riethig. Petra Broistedt, Sozialdezernentin der Stadt, und ebenfalls eine Unterstützerin der LernRäume, hatte kurzfristig absagen müssen.

 „Die Stephanus-Gemeinde steht mit seinen Ehrenamtlichen für den nächsten Schritte bereit!“ signalisierte Kirchenvorstandsvorsitzender Dr. Hans-Joachim Merrem sofort weitere Unterstützung. „Es wäre klasse, wenn Patenschaften entstehen, um die jungen Menschen auf ihrem Weg zu begleiten!“ Die Stephanusgemeinde ist schon langjährig engagiert und wurde dafür 2019 mit dem Inklusionspreis des Landkreises geehrt.
Sowohl vonseiten der Stephanusgemeinde, als auch vonseiten des SC Hainberg wurde darauf hingewiesen, wie wichtig das Engagement der Ehrenamtlichen für das Gelingen solcher Projekte wie die LernRäume, aber auch die vielen anderen sozialen Projekte dieser verantwortungsbewussten Einrichtungen ist. Dafür bedarf es aber auch immer eines professionellen Rahmens, um sich so als Ehrenamtlicher auf die eigentlich übernommene Aufgabe konzentrieren zu können. Hier sehen beide Institutionen die Politik in der Pflicht, verlässliche Unterstützungsstrukturen sicher zu stellen.

Finanziert wurde das Projekt durch die Förderprogramme der Hannoverschen Landeskirche und des Landes Niedersachen. Die Stephanus Kirchengemeinde und der ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen finanzierten einen Beitrag von 2000 €, genauso wie die Sparkasse Göttingen, die aus dem Reinertrag bei der Lotterie „Sparen + Gewinnen“ 2000 € spendete. Der SC Hainberg war mit seinem Quartiersmanagement, dem Stadt-Campus Hainberg, und der kostenfreien Bereitstellung seiner Räume für die organisatorische Klammer.