Willkommen beim SC Hainberg 1980 e.V.

Der andere Verein in Göttingen!

Wir freuen uns, dass Du dich für den SC Hainberg interessierst. ”Sport spricht alle Sprachen und führt die Menschen zusammen”, das ist die Philosophie des Vereins auf den Göttinger Terrassen. Auf unserer Homepage findest Du alles Wissenswerte über unsere Angebote, unsere Location und die Menschen, die den SC Hainberg lebendig machen. 

Vorstand des SC Hainberg 1980 e.V.
© SC Hainberg 1980 e.V.

08.12.2006

Die FIFA regelt das, egal wie !!!

Das fuehrte prompt zum vielleicht witzigsten Spiel der Fussballgeschichte: In der Vorrundengruppe A spielten Barbados, Grenada und Puerto Rico. Am 23. Januar gewannen die Puerto Ricaner mit 1:0 gegen Barbados, zwei Tage spaeter unterlagen sie Grenada, ebenfalls mit 1:0. Hier kommen schon die Regeln in Spiel, denn dieses Tor fiel in der Verlaengerung, zaehlte also doppelt, womit Puerto Rico ein Torverhaeltnis von 1:2, Grenada eines von 2:0 aufwies. Am 27. Januar trafen nun Barbados und Grenada im abschliessenden Spiel aufeinander.
Barbados konnte noch Erster werden, wenn es mit zwei Toren Unterschied siegt; Grenada reichte eine knappe Niederlage zum Weiterkommen. Barbados ging rasch 2:0 in Fuehrung, aber sieben Minuten vor dem Ende gelang Grenada das wichtige Anschlusstor. In den Reihen der Akteure aus Barbados machte sich nun nicht nur Verzweiflung breit, sondern vor allem grosse Verwirrung. Wuerde man in nur sieben Minuten noch das 3:1 schaffen? Oder waere es nicht besser, per Eigentor das 2:2 zu schiessen, das Spiel in eine 30-minuetige Verlaengerung zu schicken und auf ein Golden Goal zu hoffen, das dann ja zum Endstand von 4:2 fuehren wuerde? Als Grenada nun mitbekam, was das Team von Barbados plante, war es in der misslichen Lage, gleich beide Tore verteidigen zu muessen! Das gelang allerdings nur wenige Minuten lang, dann schoss Barbados ein absichtliches Eigentor zum 2:2. Damit aber noch nicht genug. Als die Spieler nun wieder zum Anstoss am Mittelkreis standen, ging Grenada auf, dass man - bis zur drohenden Verlaengerung - nun selbst ein Eigentor schiessen musste, denn eine 2:3-Niederlage reichte dem Team ja. Was zu dem Szenario fuehrte, dass es nun die Fussballer aus Barbados waren, die in den letzten Sekunden beide Tore - auch das von Grenada - gegen die Fussballer aus Grenada verteidigten.
Sie taten das mit grossem Erfolg, denn Barbados rettete das Spiel nicht bloss in die Verlaengerung, sondern schoss in der 94. Minute auch das entscheidende Golden Goal (diesmal ins richtige Tor) und gewann 3:2, also 4:2. (In der Zwischenrunde hielt sich Barbados achtbar, schied aber nach zwei Unentschieden aus, weil man die dritte Partie gegen den spaeteren Turniersieger Trinidad/Tobago 2:0 verlor.)

08.12.2006

Weltmeister im Wartestand...

Fabio Cannavaro jubelt. Konfettiregen. Italiens Kapitän streckt den WM-Pokal in den Berliner Abendhimmel. Dieses Bild vom grandiosen WM-Triumph hat sich den italienischen Tifosi tief ins Gedächtnis eingebrannt und wird in den Gazetten und den TV-Sendungen immer wieder zelebriert, wenn die Rede von der unerwarteten Fußballgroßtat ist. Die andere Seite der Ruhmesmedaille ist, dass die WM-Prämien der Squadra Azzurra für diesen epochalen Sieg noch immer nicht ausgezahlt werden konnten. In Bella Italia muss man sich in Geduld üben - großverdienende Fußballprofis inklusive.


Dass die famosen Weltmeister von den WM-Prämien noch immer keinen Cent gesehen haben, liegt an dem unbekannten, 1999 verstorbenen Schülerspieler Emanuele Riva. Es war der 17. November 1999: Der 14-jährige Abwehrspieler und Kapitän des lombardischen Clubs Viscontini bricht zwei Minuten vor Schluss im Spiel gegen Vigevano zusammen und verliert das Bewusstsein. Er stirbt auf der Fahrt ins Krankenhaus. Die Obduktion ergibt, dass Emanuele an einer angeborenen Herzschwäche gestorben ist.


Daraufhin verklagen Emanueles Eltern den Arzt, der seine Eignung für den Fußballsport attestiert hatte. Der Sportmediziner hatte den Jungen untersucht und für sporttauglich befunden. Außerdem verklagen die Eltern den italienischen Fußballverband, der für die Aufsicht und die Kontrollen der Gesundheit seiner Athleten zuständig ist. Es dauert sechs Jahre, bis das Gericht von Vigevano den Arzt zu einer Haftstrafe von vier Monaten auf Bewährung und den italienischen Fußballverband zu einer Schadenersatzsumme von 750.000 Euro verurteilt. Doch der Fußballverband reagiert nicht.


Eine Odyssee beginnt für die Familie, die ihr Recht auch bekommen will. Der Verband schaltet auf stur. Er behauptet, ihm sei nicht einmal eine Kopie des Urteils zugestellt worden. Also keine Zahlung. Im Mai 2006 beschließt der Anwalt der Familie Riva, die Konten des Verbandes bei der "Banca Nazionale del La Voro" zu pfänden. Aber da gibt es nichts zu pfänden: Die Konten sind leer. Der Verband sei gleichsam mittellos, heißt es. Dann kommt dem findigen Advokaten die zündende Idee. Er lässt die WM-Prämien der Sponsoren pfänden, damit der Verband zur Zahlung des zustehenden Schadenersatzes gezwungen wird.


Das Gericht stimmt dem Antrag zu. Es handelt sich um die vertraglich vereinbarten 12,2 Millionen Euro, die der deutsche Sportartikelausrüster Puma jährlich dem italienischen Verband ausschüttet. Dazu kommen noch weitere vier Millionen Euro Sonderprämie für den WM-Sieg. Am 15. Oktober hätte das Zivilgericht von Vigevano über den Pfändungsantrag der WM-Prämien befinden müssen. Dieser Termin wurde erneut verschoben. Neu verhandelt wird im kommenden Januar.


Bis dann müssen die italienischen Weltmeister auf den finanziellen Zuschlag verzichten. Andererseits ist der Verband bemüht, einen verhängnisvollen Präzedenzfall zu vermeiden und prozessiert weiter. Keine gute Aussichten also für die Prämienanliegen der Weltmeister, wenn man bedenkt, dass Zivilgerichtsklagen in Italien gewöhnlich Jahrzehnte dauern.

07.12.2006

F1 überraschend ausgeschieden!

Das erste Spiel ging knapp mit 0:1 gegen den späteren Tabellenersten verloren, wir dachten es wird zweistellig. Das 2. Spiel gewannen die Kinder mit 5:0 gegen Geismar. Auch die weiteren Spiele wurden nur knapp verloren. Kinder - habt ihr echt super gemacht.

Bei der F-1 versagten jedoch die Nerven. Dies war ein rabenschwarzer Tag fast aller Kinder. Man brauchte aus 4 Spielen nur 4 Punkte um in die nächste Runde einzuziehen, aber selbst das gelang nicht. Die Kinder haben an diesem Samstag das Fußballspielen vergessen oder verlernt. Jason war der einzige, der seine Normalform zeigte. Somit rutschten wir vom 3. auf den 5. Tabellenplatz ab. Damit hatte keiner gerechnet . . .

Für die F-3 spielten: Allesia, Lilith, Johannes, Luca M. und Konstantin (Toni)
Für die F-1 spielten: Omar, Jannes, Jason, Jonte, Henry, Julian M. und Bastian