Hainbergs Ü 32 erneut für Endrunde der Niedersachsenmeisterschaft qualifiziert.

Mit einem verdienten 1:0 Sieg über die FT Braunschweig sicherte sich die Ü32 des SC Hainberg zum siebten Male den Einzug in die Finalrunde der 16 besten Altherrenmannschaften in Niedersachsen.

Hochkonzentriert war vor Beginn der Partie die Atmosphäre in der Kabine des SC Hainberg. Bei der Ansprache von Teamchef Lohse hätte man eine Stecknadel beim Aufprall auf den Boden hören können. Die Ausrichtung war klar; „Es geht darum, Geduld zu bewahren und hinten sicher zu stehen, mit dem festen Ziel erneut nach Barsinghausen zu fahren.“, stimmte Jockel Lohse seine Mannschaft ein. Zudem zeigte er bestens vorbereitet auf, auf welche Spieler die von Tobias Gräber (im Bild mit Jockel Lohse) auf den Rasen entsandte FT-Mannschaft besonders geachtet werden müsste, denn dieser Gegner aus Braunschweig würde den Hainbergern alles abfordern.

Und so kam es dann auch. Mit den Freien Turnern Braunschweig stellte sich die bisher wohl stärkste Altherrenmannschaft beim SC Hainberg vor: kompakt in der Abwehr, taktisch hervorragend eingestellt, kampfstark und läuferisch zum Teil überragend.

Von Beginn an entwickelte sich bei regennassem Geläuf und ohne großes Abtasten eine Partie auf höchstem Niveau mit Chancen auf beiden Seiten.  Mal drückten die Hainberger etwas intensiver, dann wiederum kamen die Freien Turner gefährlicher auf. Beide Mannschaften spielten auf absolut höchstem Ü 32 - Niveau. 

Während die Braunschweiger mit Kaspar Delahaye  einen überragenden Dirigenten in ihren Reihen hatten, der seine ebenfalls überdurchschnittlich talentierten Mitspieler Nedeljko Subotic und Sebastian Dobrowolski immer wieder gefährlich in Szene setzte, zeigte die gesamte Hainberger Mannschaft eine in sich geschlossene perfekte Mannschaftsleistung. Und vermutlich war es genau das, was an diesem Abend  in der Auseinandersetzung zweier gleichstarker Teams den kleinen entscheidenden Unterschied ausmachte.

Und wer auch immer Fußball - diesen wunderbaren Rasensport - erfunden haben mag, er hätte bei dieser Leistung beider Mannschaften vermutlich dankbar lächelnd festgestellt: „Ich fühle mich verstanden!“

Beide Teams kamen in der ersten Halbzeit immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, wobei dem SCH in der 27. Minute Entscheidendes gelang. Ein Einwurf von Hainbergs Mittelfeld-Virtuose Özgür Bilge – Kopfballverlängerung von Kristian Bauer und Daniel von Werder „Boller“ war zur Stelle. Sein wuchtiger Schuss landete im Winkel des Braunschweiger Tores – unhaltbar für den starken FT-Keeper Amin Stenzel.

Braunschweig drückte anschießend und hatte kurz darauf Pech, dass der Ball vom Innenpfosten des Hainberger Tores ins Feld zurücksprang.

Mit diesem Spielstand wurden dann auch die Seiten gewechselt.

Auch nach der Pause verlor das Partie nicht an Intensität, wobei sich die Gastgeber um Nuancen besser zeigten und alle Spieler über sich hinauswuchsen.

Der 54er WM Kommentator Herbert Zimmermann hätte es vermutlich so ausgedrückt:  „Regen prasselt auf den Zietenterrassen hernieder und Boller, immer wieder Boller“ -  und das zurecht, denn nach vorne  bollerte es gewaltig.

Daniel von Werder – „Boller“ sorgte für permanente Unruhe in der gegnerischen Hälfte. Mal ging er dem Ball entgegen und öffnete so Räume für seine Mitspieler, mal schirmte er den Ball mit seiner Körperwand unerreichbar für den Gegner ab und mal drosch er die Kugel einfach so auf das Tor. Von ihm ging immer Gefahr aus.

Benni Börner in diesem Finale klar die „Nummer 1 im Spiel ohne Ball“. Doch wie er sich anbot und in die freien Räume ging und somit immer wieder für Unruhe beim Gegner sorgte, zugleich aber wertvolle Entlastung für seine Mitspieler schuf, dass war Teamspiel par excellence. Ebenso bemerkenswert, wie „Mister zuverlässig“ Elmar Schulte nach vorne und hinten arbeitete und immer wieder glänzend mit Özgür Bilge, dem Dreh- und Angelpunkt im kreativen Mittelfeld des SC Hainberg, harmonierte.

Überragend auch die Abwehr und die nach hinten arbeitenden Mittelfeldspieler des SC: Luki Dannenberg, Christos Gouloudis, Ole Fröhlich, André Kaufmann („football is coming home“), Capitano Lutz Wegener oder Kristian Bauer: Immer warf der eine oder andere noch im letzten Moment den Kopf, das Bein oder ein anderes Körperteil dazwischen, wenn die Freien Turner ihre glänzend eingeleiteten Spielzüge zum Abschluss brachten. Und wie diese Leistung auch von den offensiver ausgerichteten SCH-Mitspielern wahrgenommen wurde, zeigte sich auch in den anerkennenden Worten von Siegtorschütze Boller: „Das Spiel haben wir heute nicht vorne, sondern hinten gewonnen.“ Und selbst wenn es schwer fällt, einen Hainberger Spieler herauszuheben, so bewahrheitet sich an diesem Abend wieder einmal der Ausspruch „nomen est omen, denn der Name „Christos“ steht übersetzt für den  biblischen Hoheitstitel „Messias“, was auf den endzeitlichen Erlöser hinweist. Und die Art, wie Christos Gouloudis in diesem Pokalkrimi spielte und die Hainberger Abwehr organisierte, trug wahrhaft messianische Züge.

Hinter der Abwehr stand mit Denis Kobold ein Keeper, der wahrlich was her macht. Präsent und bei Bedarf mit hervorragenden Reflexen, dirigierte er seine Vorderleute lautstark und vermittelte damit notwendige Sicherheit.

Aber auch Aco Pelé(sic), Marko Küster und der Torschützenkönig der letzten Niedersachsen-meisterschaft Dennis Steinmetz, beschenkten das Hainberger Spiel erneut mit ihrem Glanz.

Glänzend an diesem Abend auch die Leistung von Schiri Thorsten Rettberg und als er die Partie abpfiff, gab es auf Seiten der Hainberger kein Halten mehr. „Europapokal, Europapokal ...“ skandierten die Hainberger Helden und leiteten damit eine lange Hainberger Feiernacht ein.

Und Teamchef Lohse, dem nach diesem verdienten Sieg die Belobigungen zuflogen, zeigte sich bei aller erkennbaren Freude im Anschluss an diesen Fight augenzwinkernd bescheiden: „Ich stehe nur auf den Schultern von Riesen.“ 

Die Riesen aus der Qualifikation zur Niedersachsenmeisterschaft:

Denis Kobold, Elmar Schulte, Lutz Wegener (Capitano), Ole Fröhlich, Kristian Bauer, Benni („Börner“) Krieft, Andre Kaufmann, Özgür Bilge, Lukas Dannenberg, Daniel von Werder („Boller“), Marko Küster, Dennis Steinmetz, Aco Pelé(sic), Axel Bachmann.

In den Qualifikationsspielen zuvor: Björn Walthemate, Sven Förster, Kevin Kahl.

Betreuer: Gentile (Wolfgang Thiele).

Der Chef von das Ganze: Jockel Lohse

Am Live Ticker: Babba Kloppmann

Hainbergs Ü 32 nimmt Kurs auf Niedersachsenmeisterschaft

Nach 3:0 Sieg gegen FC Auetal in der Vorschlussrunde

Durch  einen souveränen 3:0 Erfolg am Mittwochabend gegen die Ü 32 des FC Auetal zieht die Ü 32 des SC in die nächste Runde des Niedersachsenpokals ein und macht damit einen Riesenschritt in Richtung Niedersachsenmeisterschaft.

Bei herrlichstem Fußballwetter startete die Mannschaft von Coach Jockel Lohse überaus konzentriert in die Partie. Die Ansage war klar, das Erreichen der nächsten Runde das erklärte Ziel.  Wer jedoch gedacht hatte, die Sache würde zum Selbstläufer werden, der hatte sich getäuscht. Denn obwohl der Gegner aus dem Auetal in der vergangenen Saison schon einmal klar mit 5:1 besiegt wurde, zeigten sich die Gäste deutlich bestrebt, den „Feierbiestern“ vom SCH Einhalt zu gebieten und keinen Grund für einen erneuten Besuch in der Dorfgaststätte in Wenzen zu geben.

Dennoch war nach wenigen Minuten ersichtlich, dass die in blau-weiß spielenden Hainberger  im Spielaufbau und beim Zug zum Tor Vorteile hatten. Schon nach zwei Minuten ergab sich die erste Chance, wobei Boller zunächst noch zu hoch angesetzte - sein Lupfer ging über das Tor. Aber auch die Auetaler setzten Duftmarken und kamen zu ersten Chancen.

In der 6. Minute warf „Opa“ -  Özgur Bilge einen Einwurf auf den Hinterkopf von Dennis Steinmetz, der verlängerte in Uwe Seeler Manier und Boller köpfte freistehend zur 1:0 Führung ein.

Auch wenn Auetal zu Chancen kam und Elmar Schulte zwei mal kurz nacheinander in höchster Not retten musste, ging der SC in der 14. Minute mit 2:0 in Führung. „Opa“ umkurvte im Rosi Mittermeier – Style die gegnerische Abwehr, legte den Ball halbhoch vor und fand in Elmar Schulte einen dankbaren Abnehmer. 

Das Spiel des SC lief – auch Dank des druckvollen Sturmes. Boller – Daniel von Werder – erwies dabei dem von Michail Wassiljewitsch Lomonossow formulierten Masseerhaltungsgesetz alle Ehre. Wie ein ungebremster Orkan, wie ein LEG-Traktor durch Permafrostboden, wie ein Eisbrecher durch arktisches Packeis pflügte er sich durch die gegnerische Abwehr. Wenn er am Ball war, war Alarm angesagt und so mancher Abwehrspieler aus den eigenen Reihen schickte das eine oder andere Dankgebet gen Himmel, dass dieser „Hainberg-Hulk“ in den eigenen Reihen spielt.

Natürlich braucht ein solcher Wucht-Stürmer auch Support. Als kongeniale Partner erwiesen sich dabei Dennis Steinmetz und Kristian Bauer. Wie sie die Bälle eroberten, den Gegner anliefen und so ganz vorne schon die eigene Abwehr entlasteten, das eignete sich für einen DFB-Jugend-Lehrfilm. 

Die notwendige Unterstützung nach vorne bekamen die Angreifer aus dem souverän aufspielenden Mittelfeld. Capitano Lutz Wegener hatte sich erst vor ein paar Tagen in einem Münchener Biergarten einen hartnäckigen Bierus zugezogen, den er aber rechtzeitig überwunden hatte und mit Auge, Übersicht und Baldrianruhe  souverän agierte. 

Benni Börner rannte auf der linken Seite, als ginge es um die Wurst, leider wurde sein hervorragendes Positionsspiel nicht immer gleich erkannt. Ole Fröhlich – der „Hainberger Lahm“ spielte großartig unauffällig auffällig. 

Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld war Özgür „Opa“ Bilge. Wie eine Eiskunstläuferin auf Kufen schwebte er mit der Kugel über das Grün. Dem Spielball scheint seine Nähe Freude zu bereiten und "Opas" Zusammenspiel mit dem Leder, das sich wechselvoll zwischen Streicheln und derber Behandlung vollzieht, trägt schon fast erotische Züge.

Elmar Schulte, der Dauerläufer mit Übersicht und Zug zum Tor und dabei perfektes Bindeglied zwischen den Sphären erwies sich als weitere Trumpfkarte von Teamchef Lohse.

In der zweiten Halbzeit kam mit Aco Pelé(sic) weitere Kreativität ins Spiel, wie immer tat sein Spielwitz und seine Erfahrung dem Hainberger Spiel gut, besonders als Auetal  in der zweiten Halbzeit zunehmend drückte.

Die Hainberger Abwehr erwies sich insbesondere in der ersten Halbzeit als überaus sicher. Kevin Cool - ein in sich ruhender Pol, Lukas Dannenberg, wie immer mit großartiger „Kuki -Luki“ – Übersicht und Marko Küster. Wer es nicht besser wüsste, würde meinen, die drei wären als Vertreter für Abus, Trelock oder Billy Boy unterwegs, so sehr waren sie hinten in Sachen Sicherheit verlässliche Größen.

Mit 2:0 ging es in die Pause. Nach dem Wechsel plätscherte das Spiel ein wenig  - Hainberg agierte bei Weitem nicht mehr so druckvoll und Auetal kam ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor der Hainberger. Zum Glück aber stand dort Keeper Dennis Kobold, der immer wenn es mal brenzlig wurde, schnell  reagierte und durch seine Präsenz immer wieder Ordnung herstellte. Dennoch kam nach und nach bei einigen Zuschauern am Spielfeldrand ein mulmiges Gefühl auf, denn  der Fußballsachverständige weiß,  ob der Trughaftigkeit eines 2:0 Spielstandes. Lädt er einerseits zum Sicherheitsgefühl bei der führenden Mannschaft ein, kann er zugleich aber auch ein Team lähmen, wenn die Befürchtung  sich einen Gegentreffer zu fangen, übermächtig wird. Wo andere Mannschaften an dieser psychischen Zerreißprobe scheitern, erwies sich die von Therapeut Lohse eingestellte Mannschaft  an dieser Stelle erneut als überaus resilient.

Nach 60 Minuten setzte Auetal noch mal zur Schlussoffensive an und eröffnete dadurch Hainberg zusätzliche Chancen. Ein langer Ball wurde von Boller direkt weiter geleitet auf Kristian Bauer und der fegte alle Zweifel vom Tisch. Ein Wackler, Schuss und mehr Innenpfosten geht nicht. Die Maschen hielten das Geschoss auf – 3:0.

Das wars dann auch – kurz darauf pfiff der gute Schiri die Partie ab und  der Sieg wurde beim Bier noch bis spät in den Abend gefeiert und manch einer ... so wir gemunkelt ... traf sich dann noch auf einen Abstecher in Wenzen.

Die Pokalhelden: Denis Kobold, Benjamin Krieft, Azo Pelé(sic), Marko Küster, Dennis Steinmetz, Elmar Schulte, Daniel von Werder, Lutz Wegener, Ole Fröhlich, Kevin Kahl, Özgür Bilge, Kristian Bauer, Betreuer: Wolfgang Thiele, Teamchef und Therapeut: Jörg Lohse

Artikel: Babba Kloppmann

Alternative Fakten für Hainbergs Ü 40 bei der Niedersachsenmeisterschaft

Die Oldies erleben in Winsen/Luhe Historisches

Alternative Fakten sind in aller Munde. Die einen sehen in Ihnen eine Wurzel der Bedrohung zwischenmenschlichen Miteinanders die anderen bedienen sich ihrer, wenn sie es brauchen, um sich damit vielleicht auch ein wenig besser fühlen können.

Was hat das mit Hainbergs Ü 40 und den Niedersachsenmeisterschaften zu tun?

Der Reihe nach:

Früh morgens machte sich der von Teamchef Lohse persönlich gesteuerte Bus mit der Neun-Mann Besatzung auf in das ferne Winsen/Luhe, mit dem Ziel, die Hainberger Farben ein weiteres Mal in der niedersächsischen Fußballlandschaft zum Erstrahlen zu bringen.

Eingeladen waren sie – vom niedersächsischen Fußballverband – aufgrund der von NFV geführten Bestenliste – und nachdem der letzte im Stadtgebiet aufgelesene Spieler zugestiegen war, zeigte sich Teamchef Lohse sichtlich zufrieden: „Unser erstes Ziel ist erreicht. Der Bus ist voll.“ Tatsächlich war für Teamchef Lohse das Bemühen, einen Kader für das Turnier zusammenzustellen, erheblich gewesen und Dank der Reaktivierung von Mario Lockemann und der Verpflichtung von Gastspieler Walter Saueressig hatte man zumindest die notwendigen sieben Feldspieler und zwei Auswechselspieler parat.

Bei bestem Fußballwetter ging es in Winsen dann auch gleich los. Mit dem TSV Wettbergen wartete ein starker Gegner aus dem Raum Hannover. Die Mannschaft des SC stand hinten mit Christos Gouloudis, Guido Hübner und Hermann Fuge überaus sicher. Nach schönem Zuspiel von Mario Lockemann, erzielte Walter Saueressig die 1:0 Führung und beinahe wäre Eduard Hecht mit einer schönen Direktabnahme sogar das 2:0 gelungen. In dieser Drangphase fing sich die „SC-Sieben“, einen Konter ein, der ansonsten stark parierende Frank Wolany war machtlos. 1:1 – kein schlechter Start.

Der nächste Gegner, der 1.FC Osterholz – Scharmbeck, hatte sein erstes Spiel gewonnen und konnte daher mit etwas weniger Druck in die Partie gehen. Auch hier beherrschte die Mannschaft von Teamchef Lohse den Gegner, allerdings führte ein Missverständnis in der Abwehr nach dem Motto „nimm du ihn, ich hab ihn sicher“ zur 1:0 Führung des 1. FC. Und trotz der Tatsache, dass der Hainberger Gruppengegner mit seiner harten Gangart seinem Namen („Osterholz“) alle Ehre machte, entbrannte wie schon so oft bei früheren Turnierteilnahmen ein einziger Hainberger Sturmlauf auf das gegnerische Tor. Es gab Chancen im Minutentakt, aber der Keeper aus Scharbeck fischte in Manuel Neuer Manier jeden noch so gut geschossenen Ball heraus. 

Der  letzte Gegner der Hainberger, TSV Pattensen hatte bisher beide Spiele verloren, war also sicher ausgeschieden. Ein Sieg von mindestens zwei Toren musste für Hainberg her, wenn bei allen Rechenspielchen das Achtelfinale noch erreicht werden sollte. Doch mit dem, was dann geschah, hatte niemand gerechnet:  Die Pattenser, für die es um nichts mehr ging, schufen für die Hainberger Auswahl Fakten und zwar solche, wie es noch nie eine Hainberger Mannschaft bei einem  Endrundenturnier erlebt hatte und im Vergleich zu den bisherigen Hainberger Erfolgen - wahrhaft alternative - noch nie da gewesene Fakten waren.

Als hätten sie Schaum vorm Mund wirbelten die Pattenser durch die Hainberger Abwehr. Als wollte sich das angekündigte Unwetter nicht an die zeitlichen Vorgaben der Regen-Radars halten, erwischte es die SC Kicker mit Blitz und Donnerhall.

Wie durch ein mit beiden Armen geführtes Schwert wurde die Mannschaft des SCH zerlegt und in Börner-Manier filetiert und hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen.

Die von zurückliegenden Erfolgen angeschwollene Hainberger Brust, sank in sich zusammen, wie ein anpiekster Hefeteig.

Zu allem Unglück musste die Ü 40 in der sich anschließenden Trostrunde auch noch ins Neunmeterschießen, was dann mit 1:0 verloren ging. Held dabei war Keeper Frank Wolany, der die ersten vier Elfmeter mit Superreaktionen hielt. Wer sich hier einmal als Adam Riese versuchen möchte, kann sich an dieser Stelle gerne ausrechnen, wie oft die SC-Kicker dabei scheiterten.

Das musste es einmal verarbeitet werden und da bekanntlich „in vino veritas“ liegt, versuchten es die Hainberger alternativ mit Bier und schnell hatten sich die dunklen sportlichen Wolken verzogen und man konnte sich auf das besinnen, was man an diesem Tag am besten konnte: Feiern und der Welt ihren Lauf lassen.

Zu vorangeschrittener Stunde, dann – und nach einigen „Hochs auf uns“, schielte der eine oder andere dann aber doch mal zur Urkunde rüber, auf dem der Ball - als würde er ein wenig mit den Hainbergern mitfühlen (s. Bild) -  sich freundlich über das wahre Ergebnis gelegt hatte, und manch einer dachte bei sich: „Doch gar nicht so schlecht, die alternativen Fakten.“

Die Mannschaft:

Frank Wolany, Hermann Fuge, Guido Hübner, Eduard Hecht, Babba Kloppmann, Christos Gouloudis, der überaus sympathische Gastspieler: Walter Saueressig, Mario Lockemann und

Teamchef, Organisator, Busfahrer, Präsident und einmalig: Jörg Lohse

Heute mit alternativen Fakten für euch: der „liebe“ Sebastian

Hainbergs Ü 32 gehört zu den besten Altherrenmannschaften in Niedersachsen

Vierfacherfolg bei Niedersachsenmeisterschaft

Alle guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Seit letztem Samstag kann man – zumindest für die Hainberger Ü 32 - diese Redewendung aus allen Enzyklopädien streichen, denn Hainbergs „young oldies“  erzielten bei der Altherren-Niedersachsen-meisterschaft auf mehren Ebenen großartige Erfol-ge. Aber der Reihe nach:

Nachdem der Hahn in der Frühe drei Mal gekräht hatte, ging es am Samstagmorgen los – Richtung Barsinghausen -  und keiner der mitfah-renden Frühaufsteher ahnte dabei, dass es ein so unvergesslich positives Ereignis und ein wahrhaft langer Feier-Abend werden würde.

Nachdem sich seit einigen Jahren endlich einmal wieder die Ü 32 des SC Hainberg für die Endrunde qualifiziert hat,  herrschte bei Teamchef Jockel Lohse und seinen Mannen ohnehin schon Zufrie-denheit und Stolz, dabei sein zu sein zu dürfen. Ziel war es dann auch bei aller Vorfreude über den schon errungenen Erfolg hinaus, eine gute Figur abzuge-ben, zumal in der Gruppenphase mit BW Neuhof der amtierende Niedersachsenmeister Gegner der Hainberger war.

Alles war hergerichtet: Teamchef Lohse – Vereinsvorsitzender, Trainerfuchs und Therapeut in Personalunion – sorgte durch Vorbereitung und Organisation für eine durchweg positive Stimmung bei seiner Mannschaft. Bestens gelaunt und ohne allzu großen Druck, ging es dann auch ins Turnier. Zum Auftakt gab es ein leistungsgereichtes 0:0 Unentschieden gegen die SG Borstel-Ludorf. Vielleicht wäre hier auch mehr drin gewesen, aber so blieb für die weiteren Spiele alles offen. Im zweiten Spiel deutete sich noch mehr an,

welches Potential in dieser jungen Ü 32 steckt. Die Mannschaft vom SV Grenzland Laarwald wurde klar dominiert und verdient mit 2:0 durch zwei Buden von Dennis Steinmetz geschlagen. Dabei waren herrliche Kombinationen und Ballstafetten im Spiel der Hainberger zu bewundern, die erahnen ließen, dass hier und heute noch mehr gehen könnte. Und so war es dann auch. Der Titelvertei-diger BW Neuhof wurde mit 3:2 nieder gerungen (zwei Mal Dennis Stein- metz, ein Mal Özgür Bilge), was den Gruppen-sieg und den Einzug ins Viertelfinale bedeutete.

Das war schon mehr, als man sich erhofft hatte – alles, was nun kommen würde, war das Sahnehäubchen auf einer bis dahin ohnehin schon phänomenalen Leistung der Hainberg-Kicker.

Im Viertelfinale führte der SC dann durch einen erneut direkt verwandelten Freistoß von „Opa“ (Özgür Bilge), wobei er dem Ball so schön Schnitt verlieh, dass dieser in einem schönen Bogen um die Mauer herum erst von den Maschen des Tores aufgefangen wurde. Zwei kleine Unaufmerksamkeiten in der Abwehr, führten dann jedoch zum 1:2 Rückstand und trotz eines vehementen Aufbäumens und dem Erspielen mehrerer Chancen reichte es nicht mehr, das Spiel zu Gunsten der Hainberger zu drehen. Abpfiff nach dem Viertelfinale und auch wenn mehr drin gewesen wäre, verabschiedeten sich die Hainberger Kicker dennoch mit breiter Brust und in der großartigen Gewissheit: Sportlich gehört die Ü 32 des SC Hainberg zu den besten Mannschaften in Niedersachsen.

Auch wenn es zumindest auf dem Platz für die Männer von Jockel Lohse nicht mehr weiterging, so war das Turnier noch nicht beendet. 

Neben dem Rasen bei der einen, anderen und weiteren Kiste Bier und wurden die Spiele noch einmal resumiert und die Vorbereitung auf die dritte Halbzeit am Abend konnte beginnen.

Und da erwiesen sich die Hainberger Kicker als wahre Niedersachsen-meisterschaft-Feierbiester und erst recht als hervorragende Reprä-sentanten des Fußball Kreises Göttingen-Osterode.

Mit Dennis Steinmetz stellten sie den diesjährigen Torschützenkönig des Turniers („Glückwunsch“, Dennis). Darüber hinaus wurde „die Elf“ als fairste Mannschaft  des Turniers geehrt („Glückwunsch“).

Anschließend wurde bis in die Nacht gefeiert und getanzt in dem Wissen, hier Großes bewegt zu haben. Glückwunsch und Dank aus Hainberger Sicht an die Mannschaft und ihren Teamchef Jockel Lohse.

Trotz des großartigen Erfolges wird aber zunächst wieder der sportliche Alltag Einzug erhalten. „Wir spielen nächste Woche erst einmal in Winsen bei der Ü 40 Niedersachsenmeister-schaft mit und werden dann sicherlich noch einen schönen Saisonabschluss feiern“, sagte Teamchef Lohse nach der Ankunft seiner Mannschaft – müde – und überaus zufrieden über den errungenen Vierfacherfolg.

Die Niedersachsen-Pokalhelden:

Frank Wolany, Kevin Kahl, Barne Kapelle, Lutz Wegener (C), Jan-Ole Fröhlich, Kristian Bauer, Benni Krieft, Marco Küster, Dennis Steinmetz, Elmar Schulte, Benjamin Mecke, Özgür Bilge, Denis Kobold,  Sven Förster, Lukas Dannenberg, Muhidin Pele(sic), Björn Walthemathe, Hermann Fuge

Betreuerin: Andrea Lohse, Betreuer: Wolfgang Thiele, Teamchef: Jockel Lohse

Live zugeschaltet:

Babba Kloppmann

 

Hainbergs Ü 32 qualifiziert sich für die Niedersachsenmeisterschaft

7:5 Heimsieg nach Elfmeterschießen gegen den TSV Pattensen

Nach einem Fußball-Krimi der allerersten Kategorie steht die Ü 32 Altherrenmannschaft des SC Hainberg unter den 16 besten Mannschaften Niedersachsens. In einem an Spannung und Abwechselung  nicht zu überbietenden Pokalfight hat die Mannschaft von den Zietenterrassen am Ende die Nase vorn ... aber der Reihe nach ...

Eindrucksvoll fuhr der Gegner des SC Hainberg zum Endspiel um den Einzug in die Endrunde des Niedersachsenpokals vor: Im Original-Mannschaftsbus von Hannover 96 setzten die Gäste aus Pattensen schon vor dem Anpfiff eine erste Duftmarke. Das trug schon professionelle Züge und ließ die Zuschauer ahnen, das dieses Finale für die Mannschaft von Teamchef Jockel Lohse kein Zuckerschlecken werden würde.

Um so mehr also war der Chefcoach der Ü 32 erneut als Psychologe gefragt. Wo andere Trainer ihren Spielern vorzeitige Bettruhe verordnen und – um den Teamgeist zu beschwören – vorab einen Klettergarten aufsuchen, griff Jockel Lohse bei seiner Ansprache in der Kabine auf  einzigartiges Motivations-Bildmaterial zurück: er holte das Mannschaftsbild der erfolgreichen Ü 32 aus dem Jahre 2003 hervor und beschwor damit einerseits den Geist dieser Erfolgsmannschaft und andererseits brannte sich bei jedem seiner Spieler das Bild der dritten Sieger von damals fest ins Erfolgshirn ein. Und der dazugehörige Zeitungsbericht Bericht attestierte der Mannschaft von damals: „Klasse am Ball – und Spitze beim Feiern.“ Mehr Vorbild und mehr Ansporrn geht nicht. Auf dem Platz dann wurde aus der ersten Vorahnung schnell Gewissheit. Bei Dauerregen und tiefem Geläuf präsentierte sich die Mannschaft des TSV Pattensen als der erwartet spielerisch starke Gegner.

Hinten dicht gestaffelt stehend und nach vorne mit intelligent vorgetragenen Angriffen, kamen die Gäste zunächst besser ins Spiel und zu besseren Chancen. Nur mit Gück überstand die Hainberger Abwehr eine Serie von Eckbällen und besten Einschussmöglichkeiten der in schwarz gekleideten Gäste.

Nach 15 Minuten dann aber die erste große Chance für die Gastgeber. Kristian Bauer zog ab und der Gästekeeper Sebastian Gabel musste seine ganze Klasse aufbieten um seine Mannschaft vor dem Rückstand zu bewahren. In dieser Phase des Spiels lief der Ball sehr flüssig durch die Hainberger Reihen. In der 23. Minute brachte Pattensen einen Freistoß aus ca. 30 Metern knallhart auf das Tor. Keeper Frank Wolany hielt zunächst glänzend, konnte den nassen Ball aber nicht festhalten und Lars Höfer markierte mit seinem Abstauber das 1:0 für die Gastmannschaft.

Hainberg ließ sich davon nicht einschüchtern. Schon in der 27. Minute spielte Kristian Bauer passgenau Elmar Schulte an, der die Kugel aus 14 Metern unhaltbar zum 1:1 ins obere linke Tordreieck nagelte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Nach der Halbzeitpause war zunächst Hainberg wieder am Drücker. Zwei Großschancen konnten allerdings nicht verwertet werden. Axel Bachmann hatte mit seinem Kopfball an die Latte Pech und Kevin Kahls Schuss aus zwei Metern wurde von einem Pattenser Verteidiger soeben noch von der Liene gekratzt. Damit war die Marschroute, weiter auf Angriff zu setzen, ausgegeben. Pech dann für den SC in der 34. Minute. Der bis dahin souverän agierende Capitano Lutz Wegener

musste nach einem harten Gegnertackling verletzt ausscheiden. Für ihn kam Benjamin Mecke, der seine Sache ebenfalls sehr gut machte.

Ab dieser Phase des Spiels lief fast jeder Angriff über Özgur Bilge, der vorne und hinten gleichermaßen zu finden war. Kevin Kahl ordnete die Abwehr lautstark, Sven Foerster, ließ seinem Gegenspieler Lars Höfer kaum Entfaltungsmöglichkeiten und Axel Bachmann brachte Pattensens Stürmer Stephan Bertram schier zur Verzweilfelung.

Insgesamt hatte man den Eindruck, dass die Gäste wenig Einfälle hatten, wie die stabile Hainberger Vierer-Abwehrkette zu knacken wäre.

Nach 57 Minuten dann steckte Dennis Erkner den Ball mit einem Uwe Bein- Gedächtnispass auf Kristian Bauer durch, der nicht lange fackelte und zur 2:1 Führung einschob. Kurz darauf hatte dann Elmar Schulte die Gelegenheit den Sack zuzumachen. Allerdings ging sein Schuss knapp am Gäste-Gehäuse vorbei.

In der 60. Minute  stolperte  Pattensen-Stürmer Martin Rietsch mit freundlicher Unterstützung von Kevin Kahl im Strafraum: Elfmeter. Da ließ sich Matthias Behle nicht lange bitten und knallte das Spielgerät unhaltbar für Frank Wolany zum 2:2 Ausgleich in die Maschen. Alles deutete nun auf ein Elfmeterschießen hin. Doch dann spitzelte der Neuner von Pattensen Stephan Bertram den Ball aus kurzer Distanz an Frank Wohlany zur 3:2 Führung für die Gäste vorbei. „Das wars dann wohl“, dachten auch die Zuschauer, doch einer hatte die Hoffnung an das Team von Teamchef Lohse noch nicht aufgegeben. Unmittelbar nach einem weit nach vorne geschlagenen Ball von Axel Bachmann,

 

prognostizierte das Hainberger Urgestein Andre Pfitzner am Spielfeldrand: „Elmar Schulte kriegt noch ne Chance.“ Und gerade hatte er seinen Satz ausgesprochen, verlängerte Christos Gouloudis das Leder weiter auf Elmar, der mit einem Katsche Schwarzenbeck „Verzweifelungsschuss“ in quasi letzter Minute, die Kugel aus 20 Metern an den Innenpfosten des Gästetores beförderte, von wo aus dieser dann zum 3:3 Ausgleich über die Linie rollte. Ein Wahnsinnspiel mit einer nicht mehr erwarteten Wendung.

Nun kam es zum Elfmeterschießen.

Der Pattenser Mittelfeld-Motor Stephan Knoll (s. Bild oben) konnte dabei als erster Schütze das Trikot-Motto seiner Mannschaft nicht umsetzen und schob das Spielgerät am Gehäuse vorbei.

Auch ein zweiter Pattenser Spieler verfehlte das Tor,  wohl aus Respekt vor Elfmeterkiller Frank Wolahny.

Benni Krieft, Kristian Bauer, Elmar Schulte und Özgür Bilge verwandelten sicher und brachten die Ü 32 des SC damit in die Endrunde nach Barsingheusen.

Und wie vor 13 Jahren hieß es auch nach diesem großartigen Erfolg „Klasse am Ball und Spitze im Feiern, denn dieser Sieg wurde anschließend euphorisch gefeiert.

 

Die Pokalhelden: Frank Wolany, Reinhard Penno, Kevin Kahl, Sven Foerster, Christos Gouloudis, Lutz, Wegener, Axel Bachmann, Kristian Bauer, Benjamin Krieft, Özgür Bilge, Elmar Schulte, Dennis Erkner, Marco Küster, Benjamin Mecke, Guido Hübner, Teamchef Jörg Lohse

Entscheidendes Qualifikationsspiel für Hainbergs Ü 32

Hainbergs Alte Herren mit Chance auf Doppel-Qualifikation

Hainbergs Alte Herren stehen kurz vor dem erneuten Einzug und die Runde der besten 16 Altherren-Mannschaften Niedersachsen. Am kommenden Montag, dem Tag der Deutschen Einheit ist es soweit. Ab 11:00 Uhr heißt es dann für die Spieler von Teamchef Jorg Lohse sich gegen den TSV Pattensen als Hainberger Einheit zu präsentieren, um mit der Ü 32 endlich wieder einmal die Qualifikation für die  Endrunde zu schaffen, die am 6. Mai 2017 in Barsinghausen stattfindet wird.

„Da kommen schon ein wenig warme Erinnerungen auf“, blickt Jockel Lohse zurück. Denn vor 13 Jahren war er selbst noch aktiv mit dabei, als die Ü 32 damals in Barsinghausen stark aufspielte und mit dem 3. Platz eine lange Zeit der erfolgreichen Altherren – Ära beim SC Hainberg einleitete.

„In den ersten beiden Qualifikationsrunden haben wir uns als Team stark gezeigt. Wenn wir das wieder abrufen, dann haben wir eine reelle Chance am Montag als Gewinner vom Platz zu gehen.“ gibt sich Coach Lohse zuversichtlich.

Ein besonderes Bonbon wäre die Qualifikation der Ü 32 zudem, da auch die Ü 40 schon als Starter der kommenden Niedersachsenmeisterschaft 2017 feststeht. „Zwei Mannschaften des SC Hainberg in zwei verschiedenen Altersspielklassen bei den Niedersachsenmeisterschaften, das hätte schon was,“ blickt Capitano Lutz Wegener hoffnungsvoll voraus.

Wie auch immer jedoch das Spiel ausgeht, das Erreichen des Finalspiels kann jetzt schon als Erfolg gewertet werden, insbesondere, weil die Ü 32 des SC Hainberg der einzige noch verbleibende Vertreter aus dem Kreis Göttingen-Osterode ist.

Wie in den wichtigen Pokalspielen der vergangenen Saison hofft die Mannschaft des SC an diesem Tag auf zahlreiche Unterstützung der Fans und aller Spieler aus den anderen Herrenmannschaften des SC Hainberg.

Und das Beste: Nach dem Spiel lädt die Ü 32 noch zum gemeinsamen Beisammensein mit allen Spielern, Betreuern, Frauen, Kindern sowie Freunden der Mannschaft ein, die dann nicht nur den Tag der deutschen Einheit, sondern hoffentlich auch das gemeinsame Auftreten der Altherrenmannschaften des SC Hainberg bei den nächsten Niedersachsenmeisterschaften feiern können.

Der Kader: Frank Wolany, Guido Hübner, Lars Heuermann, Lutz Wegener, Sven Förster, Christos Gouloudis, Kristian Bauer, Axel Bachmann, Özgür Bilge, Marko Küster, Elmar Schulte, Benjamin Krieft, Kevin Kahl, Andre Kaufmann, Benni Mecke, Dennis Erkner, Betreuer: Wolfgang Thiele, Teamchef: Jörg Lohse

Hält sich mit seinem besten Freund bereit fürs Endspiel: Benni ("Börner") Krieft

Ü 32 rückt Niedersachsenmeisterschaft einen Schritt näher

5:1 Auswärtssieg beim FC Auetal

Der SC Hainberg setzte sich gestern Abend in der 2. Qualifikationsrunde des Niedersachsenpokals beim FC Auetal (Kreis Northeim) völlig verdient mit 5:1 (1:1) durch und ist somit der letzte der 4 gestarteten Teilnehmer aus dem Kreis Göttingen / Osterode.

Bei hochsommerlichen Temperaturen brauchte der Motor des SC jedoch einige Zeit um voll auf Touren zu kommen.  Wie schon in der 1. Runde lagen die Hainberger früh mit (9.Minute) durch einen Treffer von Bock in Rückstand.

Das jedoch wirkte wie die notwendige kalte – erfrischende – Dusche, denn von nun an präsentierten sich die Mannen von Teamchef Jockel Lohse aufmerksam und spielten nach und nach ihre Stärken aus.

In der 17. Minute nahm sich Benni (Börner) Krieft ein Herz und nagelte die Kugel aus 25 m zum verdienten Ausgleich in die Maschen des Gastgebertores. Weitere gut herausgespielte Chancen konnten vor der Pause jedoch noch nicht genutzt werden, so dass die Mannschaft vom FC Auetal beim Stand von 1:1 durchaus noch hoffnungsvoll in die zweiten 45 Minuten startete.

Nach dem Wechsel, kam das, was kommen musste. Die Hainberger nutzen ihre spielerischen und läuferischen Vorteile entschieden aus. „Wir hatten die bessere Kondition, bei diesen schwierigen Bedingungen. Schön, dass sich unser sommerliches Trainingsprogramm schon so früh in der Saison Wirkung zeigt,“ gab sich dann auch Trainer Lohse nach dem Spiel zufrieden.

Zwei Tore, vom erneut vielfach überragend aufspielenden Elmar Schulte, sowie von Thomas Radschunat sorgten für den verdienten Vorsprung und so manch ein Zuschauer am Spielfeldrand dichtete mit „FC Auatal“, den Namen des Gastgebers spaßhaft um, denn dieser Spielstand bereitete dem Gastgeber inzwischen Schmerzen.

Außer den Torschützen glänzte vor Keeper Frank Wolany die sicher stehende Abwehr um Kevin Kahl, Sven Foerster und Marco Küster, der mehr als einmal deutlich machte, warum man ihn in Fußballfachkreisen auch den „Ballflüsterer“ nennt. Capitano Lutz Wegener vermittelte wie immer souverän zwischen Verteidigung und Abwehr. Im Mittelfeld sorgte Özgür Bilge – „Opa“ mit seinen Aktionen dafür, dass  am Spielfeldrand immer wieder mit der Zunge geschnalzt wurde. „Wir können rundherum zufrieden sein, heute hat das ganze Team überzeugt.“ hob Jockel Lohse anschließend die Leistung der ganzen Mannschaft hervor.

Am 3. Oktober geht es nun in entscheidende 3. Qualirunde  und damit um die Möglichkeit die Endrunde, die am 06.05.2017 in Barsinghausen stattfindet, zu erreichen.

Aus einiger Entfernung: Babba Kloppmann

Die Spieler des Siegerteams: F. Wolany, K.Kahl, S. Förster, M. Küster, L. Wegener, T. Radschunat, K. Bauer, B. Krieft, D. Steinmetz, E. Schulte, Ö. Bilge, L. Heuermann, H. Fuge

Zufrieden am Spielfeldrand mit der Leistung seiner Mannschaft: Teamchef Jörg Lohse

Alte Herren im SC Hainberg 1980 e.V.

Spielklasse: 2. Kreisklasse

Teambetreuer: Jörg Lohse
Telefon: 0171 - 69 22 500
E-Mail:  j.lohse@blmuf.de

Veranstaltungskalender
Mitglied werden
Clubhaus SC Hainberg