4. Mannschaft - Berichte

 
09.05.2014

Hainbergs IV. nicht zu bremsen

5:1 Auswärtssieg am Herrenacker bei GW Elliehausen

Wolfgang Thiele und Ferdi Knauf im Gespräch mit der Presse (Holger Koch)

Mit Riesenschritten geht die IV. Mannschaft des SC der Vizemeisterschaft der 2. Kreisklasse entgegen. Nachdem am vorausgegangenen Spieltag schon die Reserve vom RSV Göttingen 05 mit 3:2 geschlagen und damit die eigentlichen Kräfteverhältnisse in der Liga klargestellt wurden, stand  am vergangenen Freitag das Auswärtsspiel bei GW Elliehausen an. Bei Glühweinwetter  unter Flutlicht ließ die in Bestbesetzung angetretene Elf von Teamchef Jockel Lohses von Anfang an keinen Zweifel daran, wer hier als Sieger vom Platz gehen würde. Schon nach 5 Minuten war Oli Gräbel  nach schöner Vorarbeit von Aco Pelesic  zur Stelle und vollstreckte zum 1:0. Drei Minuten später entwickelte sich erneut ein toller Spielzug: der Ball lief wie im Training von Aco Pelesic über Oli Gräbel, der den Ball zur Überraschung der Elliehäuser Abwehr zu Christos Gouloudis durchließ und der markierte zum schönen 2:0. Auch beim 3:0 muss der Ball selbst Freude daran empfunden haben, am Spiel beteiligt gewesen zu sein. Gestreichelt von Lutz Wegener, nahm er (der Ball) seine Flugbahn Richtung Strafraum und hinweg über die Köpfe staunender Verteidiger auf,  wo der hereinsprintende Oli Gräbel dem Ball den Gefallen tat, seine Flugrichtung in Richtung Tor zu verändern, um dann anschließend wieder am Mittelkreis ins Rollen gebracht zu werden: 3:0 nach 25 Minuten. Weitere Großchancen wurden quasi im Minutentakt herausgespielt und vergeben.

Da von den Gästen  nicht viel kam,  blieb nebenbei genug Zeit zum fachlichen Austausch zwischen den Betreuern Ferdi Knauf (neu im Professionsteam der IV. ) und  Wolfgang Thiele (s. auch Foto).

In der 43. Minute schienen die Gastgeber dann ein weiteres Mal auf dem kalten Rasen festgefroren zu sein.  Gräbel –Flanke auf  Kirjan Kraus, der zum 4:0 und damit zum hochverdienten Pausenstand einschob.  Etwas enttäuschend war die Vorstellung der Gelb-Weißen schon, aber wie drückt es der anerkannte Fußballfachmann aus, wenn er  anmerkt: „Die Mannschaft ist eben immer nur so stark, wie es der Gegner zulässt.“  Bei  all der darin enthaltenen Trivialität passt diese Aussage dennoch gut zu der Leistung der Hainberger Hintermannschaft, dann Sven Wolf, Marco Küster, Lutz Wegener  und Ole Fröhlich, ließen hinten rein gar nichts anbrennen.  Da brannten schon eher die Hainberger Ergänzungsspieler auf ihren Einsatz und nach der Pause wechselte Jockel Lohse dann auch munter durch. Reinhard Penno, Guido Hübner, Björn Walthemathe und Arne Labitzke kamen ins Spiel, was dem Kombinationsfluss der Hainberger zunächst keinen Abbruch tat. Bennie Börner tankte sich auf der rechten Außenseite durch, seinen strammen Schuss konnte der an diesem Abend beste Ellihäuser, Torwart Renner, nicht festhalten und Elmar Schulte war zur Stelle und markierte das 5:0.

Nun schaltete die Hainberger Elf bewusst zwei Gänge runter, was den Gastgebern noch den 1:5 Anschlusstreffer ermöglichte. Hochverdienter Sieg der Elf von den Zietenterrassen. Anschließend wurde gefeiert und in der Elliehäuser Kabine auf Ole`s  Geburtstag und Bennie Börners neuen kleinen – großen Schatz „Mats“ angestoßen. Glückwunsch Männer!!!

Die Feier verlagerte sich anschließend in die heimische Kabine auf den Zietenterrassen und auch hier – so hört man - waren die IV. des SC bei dem einen oder anderen zurückgelegten „Meter“ wieder mal nicht zu bremsen.

Der Kader: Frank Wolany, Reinhard Penno, Benjamin Krieft, Guido Hübner, Elmar Schulte, Oliver Gräbel, Björn Waltemathe, Lutz Wegener, Ole Fröhlich, Arne Labitzke, Hermann Fuge, Nils Hocke, Mürat Bayri, Christos Gouloudis, Muhidin Pelesic, Kirjan Krauss, Marko Küster, Sven Wolf

Heute aus der Quarantäne:  Babba Kloppmann



01.04.2014

Lohse kündigt Fußfesseln für Spieler der 4. Mannschaft an.

Erste Amtshandlung des neuen Präsidenten

(bb) Eigentlich ist mit dieser Überschrift alles gesagt, aber wie so vieles im Leben, hat auch die von Jockel Lohse geplante Maßnahme natürlich eine Vorgeschichte, wenn auch mit einem aktuellen Anlass. Am vergangenen Sonntag war für die von Jockel Lohse betreute 4. Mannschaft des SC ein Testspiel beim TSV Klein Lengden angesetzt - für 10:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Aber wie es nun mal so ist: in der Nacht des letzten Samstags im März wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt. Und so manchem Morgenmuffel klingt nach Aufwachen erinnernd das Lied von Paulchen Panther „Wer hat an der Uhr gedreht?“ im Ohr.

So auch einem nicht unerheblichen Teil der Spieler von Hainbergs IV. Mannschaft. Zugegeben - ein wenig auch zur Freude derer, die pünktlich vor Ort waren, denn sie konnten sich eines der 16 begehrten Trikots überstreifen. Leider rückte so das Sportliche ein wenig in den Hintergrund und sei an dieser Stelle daher auch nur kurz erwähnt: Die angetretenen „Frühaufsteher“ ließen den Gastgebern keine wirkliche Chance. Souverän zogen sie auf dem holprigen Grün im „Stadion am Felde“ ihr Kombinationsspiel auf. Nach 3 Minuten hatte Christos Gouloudis auf schöne Vorarbeit von Lars Mierdel zum ersten Mal eingenetzt. Es folgten weitere Treffer von Tobi Wagner und Lukas Dannenberg - wofür Oli Gräbel jeweils einen Assist zugeschrieben werden konnte. Mit 3:0 ging es in die Pause und auch nach dem Wechsel, lief das Spiel des SC wie das Laufwerk eines Schweizer Chronographen. Einzig die mangelnde Chancenverwertung war dem wohl auf alle Beteiligten sich auswirkenden „Mini-Jetlag“ zuzuschreiben. Das 4:0 markierte Oli Gräbel, das 5:0 war ein fußballerisches Schmankerl mit Hackentrick von Lars Mierdel auf Jockel Lohse, der das 5:0 markierte. Dass die Gastgeber dann noch zwei Mal zum 5:2 Endstand trafen, war der Höflichkeit der SC Abwehr zu verdanken - schließlich fühlt man sich mit der TSV freundschaftlich verbunden.

Trotz dieses sportlichen Erfolges seiner Mannschaft, war Trainer Lohse die Unpässlichkeit einiger Spieler ein Ärgernis, schließlich hatte er sich vorgenommen, alle Spieler einem intensiven Test zu unterziehen, um einen Einblick in die aktuelle Verfassung seiner Mannschaft zu erhalten und Ableitungen für das Ende des Saison vornehmen zu können.

Seine Konsequenz aus diesem Verhalten der Spieler ist unmissverständlich: „Ich werde mir zukünftig vorbehalten, am Donnerstag nach dem Abschlusstraining einzelnen Spielern eine Fußfessel zu verpassen“. Entstanden sei die Idee in Anbetracht der seit Oktober 2013 laufenden Kooperation des Vereins mit der JVA Rosdorf. So hatte der JVA Vorstand E. Lektro angefragt, ob sich im Verein Freiwillige finden, eine neu entwickelte Fußfessel zu testen. „Diese Anfrage kommt wie gerufen.“, so der sichtlich verärgerte Lohse. „Wir werden das jetzt ausprobieren!.“ Lohse, der sich schon längere Zeit mit diesem Gedanken angefreundet hat, erklärt die Funktion dieses Hightech-Geräts. „Die elektronische Fußfessel ist mit einem Sender ausgestattet, der mit einem stationären Empfänger per Telefon- oder per Mobilfunknetz mit einer zuständigen überwachenden Behörde verbunden ist. Bei Verwendung einer dem Mobilfunk angebundenen elektronischen Fußfessel kann der Standort der betroffenen Person rund um die Uhr überwacht und kontrolliert werden. Die Behörde leitet die Daten dann an mich weiter“. „Neu an dieser Fußfessel“, so Lohse sichtlich begeistert, sei der „automatische Weckmechanismus“. „Sofern sich ein Spieler nicht rechtzeitig zum vereinbarten Treffen einfinde, ertönt automatisch der neue WM Song von Babba Kloppmann “Da ist das Ding“. „Das wird den Spielern Beine machen.“, so die Hoffnung des neuen Präsidenten.

Den Hinweis auf juristische Bedenken (s. u.a. § 68 des Strafgesetzbuches) wiegelt Lohse entschieden ab, denn schließlich sei das mit der Änderung der Satzung des SC Hainberg vom 2.5. 2013 klar geregelt und somit kein Eingriff in die Persönlichkeitsrechtsrechte, also durchaus vertretbar. „Schließlich haben unsere Spieler hier einen Vertrag unterschrieben,  alle kennen die Satzung des Vereins und außerdem verdienen sie hier gutes Geld“, zeigt sich Lohse entschlossen. Den Hinweis auf entstehende Kosten wiegelte Lohse ebenfalls ab, denn der JVA - Vorstand habe für den Fall eines erfolgreichen Tests durch die SC Spieler das dauerhafte kostenlose Leihen der Geräte in Aussicht gestellt, sofern sich Lohse dazu bereit erklärt, einige Inhaftierte im Rahmen von Resozialisierungsmaßnahmen in der 4. Mannschaft spielen zu lassen. „Die sind zumindest pünktlich“, scherzte Lohse und „außerdem, kann sich von denen niemand auf dem Platz verstecken“, fügte er augenzwinkernd hinzu.

Eine sehr mutige Entscheidung unseres neuen Präsidenten und zugleich ein großer Schritt in die Richtung, zukünftig noch mehr Spieler an den SC Hainberg binden zu wollen.

Gutes Gelingen, Jockel!

 

 



19.01.2014

Hainbergs IV. Mannschaft noch im Winterschlaf:
Aus in der Vorrunde bei Hallenkreismeisterschaft

Am Start für ihren neuen Sponsor „Betten Heller“: 
Reinhard Penno, Björn Waltemathe, Lars Mierdel, Murat Bayri, Azo Pelesic, Elmar Schulte, Sebastian Kloppmann, Benni Krieft, Kirjan Krauss,  Christos Gouloudis, Marco Küster

[BABA] Fledermäuse tun es, Siebenschläfer auch, Haselmäuse ebenfalls … was eigentlich? Richtig, sie verfallen in den Winterschlaf - unter Biologen auch als „Hibernation“ bekannt. In den kalten und somit für sie bedrohlichen Wintermonaten verfallen sie unter Senkung der Körpertemperatur sowie der Verlangsamung von Atmung und Herzschlag in einen schlafähnlichen Zustand; ihre Energie beziehen sie aus den im Sommer angefressenen Fettdepots.

Taxonomisch sind die Spieler von Hainbergs IV. ebenfalls den gleichwarmen Säugetieren zuzuordnen und seit Sonntag scheint es wohl sicher: sie haben einiges mit ihren tierischen Verwandten gemeinsam, denn auch sie halten - zumindest sportlich gesehen - einen Winterschlaf.

Trotz der bei einigen Spielern gegenwärtig noch erkennbaren rundlichen Ausformungen um die Hüfte, die als Fettreserven für die kalte Jahreszeit in der Weihnachtsmarktzeit hart erarbeitet wurden, war das Vorhaben klar: Mit dieser geladenen Portion „Energie“ wollten sie ans Werk gehen, doch leider zeigten sie sich dabei noch nicht so ganz hellwach und (fußballerisch) auch ganz und gar nicht ausgeschlafen. Aber der Reihe nach:

Der Start ins Turnier war denkbar ungünstig: 1:2 gegen Adelebsen-Lindenberg, einzig Elmar Schulte konnte sich in die Torschützenliste eintragen - mehr ging zum Auftakt nicht, obwohl sich die Mannschaft des SC im Strafraum der Lindenberger regelrecht eingegraben hatte. Gegen Croatia, sprang anschließend nur ein 1:1 heraus. Die überaus hart spielenden Gegner des SC, traten zunächst Christos Gouludis aus dem Turnier (Fleischwunde) und standen dann nur noch im eigenen Strafraum, um die 1:0 Führung über die Zeit zu bringen. Trainer Murat Bayri reagierte und änderte in seinem ersten Turnier als Chefcoach die Taktik, indem er mit Azo Pelesic einen fliegenden Torwart ins Spiel brachte, der bei Ballbesitz Keeper Reinhard Penno ablöste. Dadurch konnte mehr Druck aufgebaut werden, das 1:1 von Azo gab dem Trainer recht.

[Textfeld:] Der nächste Gegner hieß Holtensen II und auch hier wurde der Start verpennt, schnell hieß es  0:1. Nach einem Foul an Babba Kloppmann im Strafraum, verwandelte Azo den fälligen Strafstoß zum verdienten Ausgleich, Elmar Schulte und Bennie (Börner) Krieft legten jeweils noch einen drauf: 3:1. Eine erneut von  Müdigkeit geprägte Phase führte dann noch zum Anschlusstreffer der Holtensenesen, dennoch sprang ein wichtiger Sieg heraus: 3:2.

Gegen den SC Weende III kam es erneut zu einem Krimi. Auf und ab ging das Spiel. Treffer von Elmar Schulte und Bennie Krift (Kopfballtor) führten zum zwischenzeitlichen 2:2, und dann kam der große Auftritt von Kirjan Kraus. Gleich zweimal bugsierte er die Kugel ins gegnerische Netz, wunderschön dabei sein Heber aus dem eigenen Strafraum über das ganze Feld und den staunenden Torwart der Weender. 4:2 lautete das Endergebnis, so langsam bekam man den Eindruck, dass doch noch was gehen könnte.

Dann aber kam erneut große Müdigkeit bei den Jungs um Mannschaftskapitän Azo Pelesic auf. Gegen die vermeintlich schwächsten Gegner Bremke / Ischenrode und Klein Lenden sprang nur ein 2:2 bzw. 1:3 heraus - Torschützen: Elmar und Marco (2) - und damit war der Traum vom Weiterkommen ausgeträumt.

In der Kabine wurde das Ausscheiden dann beim Bier reflektiert: Die Frage, ob der Trainer nach seinem Debut, die Mannschaft noch erreicht, konnte schnell abgetan werden - an ihm lag es ganz gewiss nicht - dennoch wird er sich weiter professionalisieren und in den nächsten Tagen ein Praktikum bei Hansi Ehrlich beginnen. Auch der überaus rutschige Hallenboden reicht nicht als Entschuldigung für das Ausscheiden, denn damit hatten alle Mannschaften zu kämpfen. Dennoch muss man sich allen Ernstes fragen, warum ein Turnier auf einem solchen Belag überhaupt angepfiffen wird und warum der Veranstalter keine Schlittschuhe ausgegeben hat.

Fazit: Ein verschlafener sportlicher Auftakt von Hainbergs IV. aber möglicherweise folgten die Spieler nur ihrer inneren biologischen Uhr, denn der wahre Winter steht ja erst noch vor der Tür.

Heute live aus dem Schlafstudie: Babba Kloppmann



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