4. Mannschaft - Berichte

 
23.11.2014

Der „Der kann nix“, schießt SC Hainberg IV. zum Sieg

3 Buden von Olli Gräbel beim 4:3 Sieg gegen Weende III

Strahlende Sieger: Benni Börner und Oli Gräbel

Nach dem Spiel strahlten sie alle und das, weil sie allen Grund dazu hatten. Nach einer an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Schlussphase holte Hainbergs IV. Mannschaft bei SC Weende III verdient drei Auswärtspunkte. Der Reihe nach:

Wo andere noch in den Federn lagen, wurde auf dem Sportplatz am Weender Freibad pünktlich um 10:00 angestoßen. Bei zum Sonntagsspaziergang einladendem  strahlenden Sonnenschein, rollte der Ball von Beginn an wie am Schnürchen durch die Hainberger Reihen. Hinten dirigierten sicher Guido Hübner und Marco Küster und leiteten unter Einbezug von Hermann Fuge und Lars Heuermann den Ball ins Mittelfeld weiter. Dieses bot mit Lutz Wegener, Elmar  Schulte, Muhrat Bayhri, Kevin Kahl und Benni  Börner ein Stelldichein von Kreativkräften. Kennern der 2. Kreisklasseszene, lassen diese Namen mit der Zunge schnalzen und so mancher Gegnercoach beneidet Jockel Lohse heimlich um diese Qualität im Kader. „Nomen est omen“, gibt der Lateiner da gerne mal zum Besten und vom Besten war dann auch mehrfach das, was die von Teamchef Jockel Lohse wieder einmal top eingestellte Elf mit dem Ball anstellte. Und obwohl die Weender Mannschaft im Schnitt wohl um die 15 Jahre jünger war, spielten sich die Hainberger eine Chance nach der anderen heraus.

So schien die Führung des SC zwar nur eine Frage der Zeit zu sein, allerdings dauerte es dann doch bis zur 31. Minute bis die in gelb spielenden Hainberger mit 1:0 in Führung gingen - durch – natürlich – durch Oli Gräbel.

Einfach toll, wie er den Freistoß aus 27 Metern ins obere Dreieck bugsierte. Was für ein Kunstschuss – das weckte Erinnerungen an den Treffer von Marco Küster vor zwei Wochen. Kurz vor der Pause fand sich der Ball erneut dort, wo er sich bei einem Fußballspiel am liebsten wähnt: im Netz, nachdem er, bevor er die Linie überschritt, erneut von Oli Gräbel aus kurzer Distanz den letzten Stoß erhalten hatte. Benni Börner war hier wie so oft schon Vorbereiter. 2:0 zur Pause. Die Hainberger waren also klar auf der Siegerstraße.

Nach dem Wechsel erspielten sich die Weender nach und nach Chancen. Eine davon nutzten sie zum 1:2 Anschlusstreffer. Ein Glück aber, wer einen Capitano in seinen Reihen hat, der nicht nur vor der Abwehr abräumt, das Spiel nach vorne antreibt, sondern wenn es sein muss, auch mal die Verantwortung beim Torschuss übernimmt. So geschehen in der 65. Minute. Nach rasanter Dollelpass-Kombination mit Benni Börner, ließ Lutz Wegener dem Weender Keeper aus 12 Metern keine Chance und knallte die Polyester-Kugel in die Maschen des Tores zum 3:1.

Damit war der alte Abstand wieder hergestellt. Dummerweise verletzte sich Lutz bei dieser Aktion, so dass ihn eine Zerrung zum Ausscheiden zwang.

Und sofort war spürbar, welche Sicherheit der Capitano auf dem Feld ausstrahlt, denn nun kam Weende mehr und mehr zu Chancen und auch zum Anschlusstreffer: 2:3. Auch wenn sich Hainberg bemühte, eigenen Druck aufzubauen, immer häufiger wurden sie von den Weendern in die eigene Hälfte gedrängt und nur gelegentlich konnte der Ball lang auf Oli Gräbel gespielt werden. Ungewohnt dann aber, wenn Oli den Ball hatte, dass die ansonsten als fair bekannten Weender Spieler seinen Ballbesitz lautstark mit „Der kann nix“ kommentierten … Erfahrungsgemäß rächen sich solche Sprüche.

Gegen Ende der Partie wurde es hektisch. In der 85. Minute wartete die Hainberger Abwehr auf den Abseitspfiff des Schiris, der jedoch ausblieb, so dass Weende zum 3:3 Ausgleich kam. Nun drängte nur noch eine Mannschaft und der SC konnte sich ein ums andere Mal bei Keeper Frank Wohlany bedanken, dass es dabei blieb.

Hainberg kam hinten kaum noch raus, doch ein langer Ball von Benni Börner erreichte dann doch noch „Der kann nix“ und was der mit dem Ball und vor allem mit seinem Gegner anstellte, ist auf der nächsten Tischkreiselmesse im Lehrvideo zu sehen.

Wie auf einem Bierdeckel, ging Olis mächtiger Körper nach links, dann wieder nach rechts, nach links, nach rechts und so weiter, dann ein kurzer Antritt und aus 16 Metern knallte der den Ball zu 4:3 ins Weender Tor. Man munkelt, dass der Drehschwindel seinen jungen Weender Bewacher erst wieder in der Druckkammer des Klinikums abgeklungen ist.

Wer dachte, dass es das schon war, irrte gewaltig, denn Weende versuchte alles. Ein Schuss an die Latte und in der 96. Minute gab es dann noch ein Elfmetergeschenk  vom Schiri. Und wie das so ist im Leben, manchmal ist es auch gerecht. Der Ball ging am Tor vorbei … letzte Aktion im Spiel und die Hainberger strahlten mit der Sonne um die Wette.

Babba Kloppmann



09.11.2014

Hainbergs IV: Marco Küster mit pha-pha-phantastischem Tor

Viermal Gräbel - zweimal Küster: 6:1 (0:0) - Sieg gegen Rosdorf II

Gräbel (rechts) und Küster (links) wirbelten die Rosdorfer Abwehr durcheinander

So kann man es sich gefallen lassen. Man kommt als Spieler von SC Hainbergs IV. vorm Spiel in die Kabine und findet alles perfekt vorbereitet. Die Trikots hängen nach Nummern geordnet, die Massagebank lädt zum Verweilen ein, Bananen als Mineralstoffspender sowie kleine Fläschchen Actimel als Aktivator fürs Immunsystem liegen griffbereit. Und – so empfangen - wähnten sich die Spieler des SC wie vor einem Spiel in den obersten Ligen vor ausverkauftem Haus. All das wurde professionell von Lothar Hädrich vorbereitet, der damit der Mannschaft einen phantastischen Start in den Morgen bescherte: Danke Lothar!!!

Aber auch für die Ohren und damit die Stimmung der Spieler war gesorgt. Aus dem Kabinenghettoblaster erschallt Neuestes - und das sehr laut - von den Fa-Fa- Fantastischen Vier und sorgte somit ebenfalls für den richtige Einstimmung. Besser kann es einem Fußballer der 2. Kreisklasse nicht ergehen.

Nicht ganz so pha-pha-phantastisch wie der Start in der Kabine, verliefen dann jedoch die ersten Minuten des Spiels. So mühsam wie sich die Strahlen der Sonne erst allmählich ihren Weg durch den herbstlichen Frühtau bahnten, so mühsam versuchten die Mannen von Teamchef Jockel Lohse Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Bei tiefem Geläuf und holprigem Boden lief zunächst nicht viel zusammen. Zwar brachten die Hainberger den Ball meist problemlos bis zum Strafraum der Gäste, doch dann trafen sie auf das Abwehrbollwerk der Rosdorfer, die sich darauf spezialisiert hatten, denn Ball unkontrolliert aus der eigenen Hälfte zu bugsieren. Und obwohl sich im Mittelfeld zentral Filigrantechniker  Christos Gouloudis und Marco Küster sowie auf den Außenpositionen Lars Heuermann und Björn Waltemathe redlich mühten, nur selten erreichte das Spielgerät die Spitzen Olli Gräbel und Lukas Dannenberg. Ein Schuss von Olli Gräbel auf das Gästetor sowie ein Pfostentreffer von Lukas Dannenberg waren dann auch die Highlights aus Hainberger Sicht. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Coach Jockel Lohse reagierte. Er tauschte auf den Seiten durch: Babba Koppmann spielte nun auf rechts, Mührat Bayri sollte auf der linken Seite für mehr Druck sorgen. Und als ob man an einem Schalter gedreht hätte. Plötzlich kam Ordnung ins Spiel. Der Spielaufbau erfolgte zunehmend strukturiert und die in blau-schwarz spielenden Gastgeber kamen nun nach flüssigen Kombinationen mehrfach zu guten Chancen. Belohnt wurde der neue Spielfluss dann auch mit einem schön herausgespielten Tor, doch Schiri Bruhl entschied – völlig unberechtigt – nach „Zuruf“ auf Abseits und erkannte den verdienten Treffer nicht an. Die Männer von den Zieten-Terrassen ließen sich dadurch jedoch nicht entmutigen. Ein Angriff nach dem anderen rollte nun auf das Tor der Rosdorfer. Und wie so oft schon war es Torjäger Olli Gräbel, der nach schöner Vorarbeit von Nils Hocke und Christos Gouloudis in der 52. Min. zum 1:0 einschob.

Auch die nächsten beiden Treffer zum 2:0 und zum 3:0 (Foulelfmeter in der 61. Min.) Treffer gingen auf den „Deckel„ von Olli Gräbel, der damit in neun Minuten einen astreinen Hattrick erzielte. An den schönen Ballstafetten, die zur diesen Treffern führten, waren Guido Hübner, Ole Fröhlich, Axel Bachmann, Muhrat Bayri, Lukas Dannenberg und Reinhard Penno beteiligt.

Der Widerstand der Gäste war nun vollends gebrochen, sie versuchten lediglich den Schaden zu begrenzen.  Dennoch schenkte – erneut nach schöner Kombination – Marko Küster nach, indem er den Ball aus 11 Metern Entfernung über den Gästetorwart zum 4:0 ins Tor hob.

Anschließend hielt Schiri Bruhl dann noch ein Gastgeschenk für die Rosdorfer bereit und krönte damit seine mi-mi-miserable Leistung.  Ein angeblicher „Abseits“-Ruf von Frank Wolahny ahndete er mit einer gelben Karte und einem indirekten Freistoß für Rosdorf von der 5-Meter Linie, der zum 4:1 Anschlusstreffer führte.

Nachdem Olli Gräbel nach schöner Vorarbeit von Lukas Dannenberg zum 5:1 getroffen hatte, kam der große Auftritt von Marco Küster. In der 83. Min. hämmerte er das Leder nach Vorlage von Olli Gräbel aus spitzem Winkel im Lothar-Emmerich-Gedächtnis-Style aus 24 Metern hammerhart zum 6:1 Endstand in den Torwinkel, so dass sich die Zuschauer verwundert die Augen rieben, dass bei diesem brachialen Kunstschuss  weder Ball, Tor noch Netz Verletzungen erlitten. Pha-pha-phantastisch: Tor des Monats November – Glückwunsch Marco!

Ein verdienter Sieg mit Anlaufschwierigkeiten, der dann in der Kabine mit Lothars Actimel, von Guido spendiertem Geburtstagsbier (Glückwunsch nachträglich) und dem Dröhnen aus der Box gefeiert wurde: „Fa-Fa-Fantastisch!“

Von der rechten Seite: Babba Kloppmann

Das Team: Frank Wolany, Lars Heuermann, Guido Hübner, Björn Waltemathe, Ole Fröhlich, Sebastian Kloppmann, Nils Hocke, Axel Bachmann, Marko Küster, Christos Gouloudis, Oliver Gräbel, Mührat Bayri, Reinhard Penno, Guido Hübner; Teamchef: Jockel Lohse, Betreuer: Wolfgang Thiele; Bereiter des Erfolgsambientes: Lothar Hädrich

 

 

 



28.09.2014

Hainbergs IV. gewinnt gegen Puma II mit 4:1

Verdienter Sieg mit vielen Vätern

Am Rande des Spiels: Den Mann müssen wir festhalten. Capitano Lutz Wegener konnte langfristig gebunden werden. Hier mit Wolfgang Thiele und Ferdi Knauf bei der Vertragsunterschrift.

Erfahrungsgemäß herrscht bei Vaterschaftserkennungen kein großes Gedrängel von Seiten der Herren der Schöpfung, wenn es um die Klärung der Verantwortlichkeit für das Ergebnis eines Zeugungsaktes geht (in Kurzform: keiner will es gewesen sein).

 Ganz anders beim Sieg von Hainbergs IV. am Sonntagmorgen nach dem 4:1 Sieg gegen die 2. Mannschaft des SV Puma Göttingen, denn dieser Sieg hat wahrlich viele Väter, die allesamt Anspruch auf  Beteiligung an der Erzeugung dieses Sieges erheben können. Zunächst einmal ist Lothar Hädrich zu nennen, der die Mannschaft des im Urlaub weilenden Jockel Lohse (Gruß an dieser Stelle) mit einem tollen Obst- und Gemüsefrühstück in der Kabine überraschte. Abgesehen davon, dass sich die Kicker willkommen geheißen fühlten, brachte der organische Snack das Säure-Basen-Verhältnis der Spieler schon vor dem Warmlaufen in die Balance. Vielen Dank dafür, Lothar.

Der zweite Schöpfer dieses Sieges ist Ferdi Knauf. In Vertretung von Jockel Lohse, stimmte er die Mannschaft vor dem Spiel zunächst mit einem Sepp Herberger Gedächtnisspruch passgenau ein: „Männer, denkt daran, der Ball ist immer schneller als der Gegner.“ ..., was bis dahin wohl keiner wusste. Und auch während des Spieles, bewies Ferdi mit seinen schlauen Auswechselungen geradezu fußballfertile Fähigkeiten, aber dazu später mehr.

Auch wenn Katja Ebstein mit ihrem Lied „Im Leben, im Leben geht mancher Schuss dane-he-ben.“ eine fast ewig währende Weisheit zum Besten gibt, so lässt der 4:1 Endstand erahnen, dass diese Gewissheit in diesem Spiel nur bedingt Gültigkeit hatte, wofür in erster Linie Dennis Steinmetz verantwortlich ist (der dritte Vater dieses Sieges), denn mit seinen beiden Treffern zum 1:0 (12. Min.) und zum 2:0 (22. Min.) zeigte er sich jeweils von seiner spritzigsten Seite. Geburtshelfer bei diesen beiden Treffern waren zunächst Benni Börner mit einer tollen Flanke von Halblinks und der ebenfalls stark aufspielende Daniel Brille, der sich zuvor auf der rechten Angriffsseite durchgetankt hatte und den Ball Dennis Steinmetz geradezu ideal vorlegte.

Wie bei jedem Geburtsakt kann es zu Phasen der Erschöpfung kommen, wobei die Mannschaft des SC diese nicht - wie Gott in der biblischen Erzählung - am Ende seines Werkes, sondern quasi mittendrin ereilte. Nur so ist der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Pumaner zum 2:1 aus stark Abseits verdächtiger Position zu erklären. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

 Aber auch nach dem Wechsel, schien Geburtsschmerz die in blau – weiß aufgelaufenen Hainberger zu beeinträchtigen; zu viele Bälle landeten aufgrund des Pressings der Pumaspieler schon im Aufbau beim Gegner. Der angestrebte Sieg schien zu einer zunehmend „schweren Geburt“ zu werden und in dieser Phase des Spiels konnte sich die Heimelf einzig bei Frank Wolany bedanken, der seine Hände wie eine Hebamme im passenden Moment schier sensationell zur Stelle hatte (der vierte Vater des Erfolgs).

Hainbergs Coach Ferdi Knauf wechselte noch einmal. Der bis dahin starke, aber gelb-rot gefährdete Björn Waltemathe musste gehen.

In der Folge besannen sich die Männer von den Zietenterrassen, spielten etwas abgeklärter nach vorne und nutzen so die sich daraus ergebenden Lücken zu zwingenden Angriffen. Diese wurden dann auch belohnt. Zum 3:1 in der 78. Minute traf Olli Gräber, nach toller Vorarbeit von Lars Kaufmann. Kurz danach traf Lars Kaufmann nach ebenso toller Vorarbeit von Olli Gräbel (Väter fünf und sechs). Das wars dann auch. Unmittelbar darauf pfiff Schiri Buss ab und die Niederkunft des 4:1 Heimsieges konnte verkündigt werden.

In der Kabine wurde dieses Ereignis dann freudig mit Apfelhäppchen à la Lothar gefeiert.

Dass Hainbergs Spieler anschließend zum Vaterschaftsnachweis gebeten wurde, erwies sich dann aber doch als ein Gruß aus der Gerüchteküche.

Alle Väter des Erfolgs: Frank Wolany,  Reinhard Penno, Benjamin Krieft, Lars Heuermann,  Björn Waltemathe, Lutz Wegener, Ole Fröhlich, Hermann Fuge, Kirjan Krauss, Daniel Brille, Lars Kaufmann, Olli Gräbel, Babba Kloppmann, Arne Labitzke, Dennis Steinmetz. Choach: Ferdi Knauf, Betreuer Wolfgang Thiele

Die Analyse zum Spiel: generiert von Babba Kloppmann

 



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