SC Hainberg sichert sich vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga

Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte: Aufstieg in die Landesliga

Der sportliche Stern des SC Hainberg leuchtet hell und mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Nicolas Ficks gab es schon am 29. Spieltag für Spieler, Trainer Dennis Erkner und die zahlreichen Hainberger Fans kein Halten mehr. Denn die erste Mannschaft des SC gewann ihr Heimspiel gegen die Osteroder Mannschaft Dosluk Spor souverän mit  2:0 und sicherte sich damit vorzeitig die Meisterschaft in der Bezirksliga.

Das Spiel selbst ist schnell erzählt. Allen Hainberger Akteuren war vor Beginn der Partie klar, dass ein Sieg nicht nur zur vorzeitigen  Sicherung der Meisterschaft reichen würde, sondern zugleich zum Aufstieg in die Landesliga berechtigt. Und so zeigte die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Hinten in der Abwehr stand die Mannschaft sicher, nach vorne wurden in regelmäßigen Abständen zum Teil sehr gute Chancen herausgespielt, wobei der Osteroder Keeper Dominik Schönberger mit seinen zahlreichen Paraden über sich hinauswuchs. Die in der Abwehr sehr dicht stehenden Gäste sowie die hochsommerlichen Temperaturen schienen dennoch der Motivation der Hainberger Kicker keinen Abbruch zu tun, sich für die über die ganze Saison gezeigte starke Leistung belohnen zu wollen. Die Mannschaft hatte einen Plan und der hieß „Meisterschaft“.

Trotz deutlicher Überlegenheit ging es mit einem torlosen Remis in die Pause, wobei den Fans am Spielfeldrand klar war, dass diese souverän aufspielende Mannschaft in der zweiten Halbzeit den Sack sicher zumachen würde.

Und so kam es dann auch. In der 68. Minute erzielte der Hainberger Maretschke den verdienten Führungstreffer. Auch danach hatten die in blau-weiß spielenden Gastgeber noch weitere hochkarätige Chancen, scheiterten aber an Pfosten, Latte sowie dem starken Gästetorwart. In der Nachspielzeit gab es noch einen Foulelfmeter für den SC und Niklas Pfitzner ließ es sich nicht nehmen, das Saisonwerk zu vollenden. 2:0 und kollektiver Jubel an der Eckfahne. Dass Spiel wurde anschließend gar nicht mehr angepfiffen und so brachen schon auf dem Platz alle Dämme, fast echter und deutlich authentischer als bei den Großen der Fußballzunft: Überschwängliche Freude der Mannschaft auf dem Platz, der sich bei tropischen Temperaturen wohl auch über nicht ganz zielsicher platzierte Bier- und Sektduschen freute.  Die vom Erfolg angeschwollene Hainberger Brust, unzählige Umarmungen und Gratulationen zeugten von der ganzen sportlichen Hainberger Glückseligkeit.

„Ein Wahnsinn, was diese Mannschaft geleistet hat“, „ ... noch in der vorletzten Saison feierten wir am letzten Spieltag den Klassenerhalt und heute erreicht diese Mannschaft den sportlich größten Erfolg unserer ersten Mannschaft in der Vereinsgeschichte“, zeigte sich der Vereinsvorsitzende Jörg Lohse in seiner Ansprache nach dem Spiel euphorisch. Und Erfolgs-Trainer Dennis Erkner ergänzte sichtlich erleichtert: „Ich bin so stolz auf diese junge Mannschaft. Wie sie sich über die ganze Saison über gekämpft und gespielt hat – einfach toll. Mit unseren Mitteln aufzusteigen, das ist so, als würde Ingolstadt oder Darmstadt Deutscher Meister werden.“

Sichtlich stolz würdigte Präsident Lohes die Väter dieses Erfolges: „Dennis Erkner ist da an erster Stelle zu nennen. Er versteht es großartig, diese Mannschaft zu führen“ und ergänzte, dass „ .... viele Spieler im Kader aus der eigenen Jugend erwachsen sind. Das ist auch eine große Bestätigung für die über Jahre hervorragende Arbeit unserer Jugendtrainer.“   Nicht zuletzt ließ es sich Jockel Lohse dann nicht nehmen auch noch mal einen seiner berüchtigten 3 Euro Aussprüche zu platzieren: „Kein Geld schießt eben doch Tore!“, was eine Anspielung darauf ist, dass beim SC Hainberg keine Spielergehälter gezahlt werden.

Alles was dann noch kam, war ebenso meisterlich, wie die Leistung der Mannschaft auf dem Platz. Mit musikalischen Evergreens wie  „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und „We are the Champions“ , intoniert aus bierdunstgeschwängerten und zunehmend heiseren Kehlen der Hainberger Feiergesellschaft, wurde bei Freibier für alle Mitfeiernden der Erfolg so richtig genossen und der Hainberger Stern auch über den anbrechenden Abend noch lange zum Strahlen gebracht.

Die Meistermannschaft des SC:

Aleksander Stancovic, Leif Steinkühler, Gianni Weiss, Miron Trappmann, Jonas Hille, Joschka Bettermann, Andre kaufmann, Julius Bujara, Yannick Broscheit, M. Maretschke, Niklas Pfitzner, Philip Blank, Manuel Jerzyk, Alexander Kern, Jasper Krone, Sergeij Heckmann, Nelson Jonas, Yasin Ermisoglu.

Betreuer: Klaus Kolb, Reinhard Penno, Co-Trainer Andre Kaufmann, Trainer: Dennis Erkner

 

 

Gratuliert zu diesem Erfolg: Babba K.

1. Mannschaft SC Hainberg 1980 e.V.

Spielklasse: Bezirksliga Staffel 4

Trainer: Dennis Erkner
Co-Trainer: Sven Förster

Erste Herren sind Herbstmeister !!

Nach einer aufregenden und wirklich guten Hinrunde belegt die erste Mannschaft des SC Hainberg Tabellenplatz 1. Trainer Dennis Erkner fasst die Geschehnisse zusammen:
Wie üblich gab es zu Beginn der Saison ein paar neue Gesichter, während ein paar alte sich verabschiedeten. Der langjährige Kapitän Hauke Boss musste leider seine Fußballkarriere verletzungsbedingt beenden, unterstützt das Team aber weiterhin in einzelnen Trainingseinheiten als Fitness-Coach. Ebenso verließen uns Max Deter und Kapitän Kevin Schaffer berufsbedingt im Verlauf der Hinrunde. Co-Trainer Sven Förster musste wegen Zeitmangel aufhören, er wurde vom spielenden Co-Trainer André Kaufmann ersetzt. André war für einige Jahre mein Mitspieler in Landolfshausen und stellt sowohl auf dem Spielfeld als auch am Spielfeldrand eine große Bereicherung für unser junges Team dar. Nach einer längeren Verletzungspause ließ er mit dem Siegtreffer gegen Bilshausen bereits sein Können aufblitzen. Zudem schlossen sich uns Nelson Joseph, Kutaiba Kassar, Lasse Sager, Felipe Sanchez (alle eigene A-Jugend), Julius Bujara, Enrico Boccaccini (beide SVG II), Aleks Stankovic (Serbien) und Leif Steinkühler (FC Hettensen) an. Alle samt junge Spieler, die uns weiterhalfen und eine Bereicherung für unsere Mannschaft sind. Zudem und ganz wichtig unterstützen uns seit dieser Saison Sebastian Matzner und Christian Gerling vom "Therapiezentrum Zietenterassen" wöchentlich und unentgeltlich mit Physiotherapie und Massagen. Das ist für unser Team etwas ganz Neues und ich möchte mich bei Sebastian und seinem Team dafür bedanken, dass sie ein so wichtiger Baustein für uns geworden sind.

Sportlich gesehen verlief die Hinrunde natürlich grandios. Nach 16 Spieltagen belegen wir den ersten Tabellenplatz und gewannen 13 Spiele bei 3 Niederlagen. Die letzten sieben Spiele der Hinrunde wurden alle gewonnen. Im Gegensatz zu den anderen Teams in der Liga müssen unsere Jungs dabei immer noch ohne finanzielle Entlohnung kämpfen, was ihre Leistung umso bemerkenswerter macht. Die Jungs spielen "zum Spaß" und leisten mittlerweile mit vier festen Terminen pro Woche mehr als man von Hobbykickern erwarten kann. Das spricht für ihren tollen Charakter und dafür, dass es neben dem Geld auch andere Dinge gibt, die einen Verein attraktiv machen. Wer uns allerdings jetzt als Aufstiegsfavoriten sieht, sollte lieber noch ein paar Spiele abwarten und die Kirche im Dorf lassen. Nachwievor stellen wir eines der jüngsten Teams der Liga und haben bei den Niederlagen gegen Dostlukspor und Südharz gezeigt, dass wir noch einiges dazu lernen müssen. Was für uns spricht, ist dass wir ein unglaublich hohes Entwicklungspotenzial haben. Nahezu alle Spieler sind unter 25 und können sich noch weiter steigern; eine extrem gute Trainingsbeteiligung in der Hinrunde hat gezeigt, was möglich sein kann.

Mein Lob gilt Jockel Lohse, der unser Team unterstützt, wo er nur kann. Sicherlich haben wir durch die Belegung der Kunstrasenplätze im Jahnstadion mit die besten Trainingsbedingungen der Liga. Weiterhin gilt mein Dank meinen beiden Betreuern Klaus Kolb und Reinhard Penno, die ebenfalls ein wichtiger Baustein des Erfolgs sind. Das Ehrenamt ist in der heutigen Zeit nicht hoch genug einzuschätzen. Für die Rückrunde wünsche ich mir, dass alle Spieler gesund bleiben und wir noch möglichst lange um die Meisterschaft mitspielen werden. Weiter würde ich mir wünschen, dass sich noch mehr Menschen finden, die die erste Mannschaft unterstützen. Wir haben es meiner Meinung nach gut hinbekommen, dass die 1. Herren wirklich ein tolles Aushängeschild für den gesamten Verein ist und es wäre wünschenswert, diesen Zustand solange es geht zu erhalten und dafür zu sorgen, dass der Verein auch langfristig attraktiv bleibt.

Auf zu den Zietenterrassen!!!

Bezirksliga-Showdown beim SC Hainberg

(Lars) André Kaufmann: So will er am Sonntag nach Apfiff erneut strahen.

Zeit der großen Finalspiele: DFB Pokal in Berlin, Relegation in Hamburg und Karlsruhe und zur Krönung der Saison Juventus Turin gegen Barcelona? Krönung? Mitnichten, denn am kommenden Sonntag, dem 7.6. kommt es zum absoluten Highlight der Saison – zum Showdown in der Bezirksliga: Die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner trifft auf den Bovender SV.

Fest steht, dass der Sieger dieser Partie die Klasse hält.

Die Ausgangssituation ist dabei für die erste Mannschaft des SC ein ganz klein wenig günstiger ist, als für die Bovender, da bereits ein Unentschieden zum Verbleib in der Liga reichen würde. Dennoch will sich Trainer Dennis Erkner nicht  auf Rechenspielchen einlassen. „Wir werden auch dieses Spiel, so wie zuvor in der ganzen Rückrunde, höchstkonzentriert angehen. Meine Mannschaft hat in den letzten Wochen Großartiges geleistet und ist nun heiß darauf, sich für ihre erbrachten Leistungen final zu belohnen,“ gibt sich Trainer Dennis Erkner höchst fokussiert und zugleich gelassen. Und auch Präsident Jockel Lohse, der sich zu dem Schritt einschlossen hat, Erkner nach der Winterpause die sportliche Verantwortung für die erste Mannschaft zu übertragen, äußert sich ähnlich: „Wenn man sich vergegenwärtigt, dass wir vor zwei Monaten noch als sicherer Abstiegskandidat gehandelt wurden, dann muss man dem Team jetzt schon großen Respekt zollen.“

Auch Teammanager Bruno Kassenbrock gibt als Ziel für das Spiel vor: „Wir alle wollen, dass die Saison für uns zu einem guten Abschluss kommt.“

Und damit das so kommt, „...braucht unsere Mannschaft in diesem Spiel die Unterstützung aller Hainberger.“, wirft Lohse den Blick auf das Spiel. „Die Mannschaft des SV Bovenden wird sicherlich mit einem großen Anhang kommen und damit wir hier ein echtes Heimspiel haben und unsere Mannschaft tatkräftig unterstützen“, hofft er, „...dass alle Spieler, Angehörige aber auch Freunde des SC sich an diesem  Sonntag aufmachen und die erste Mannschaft lauthals unterstützen.“

Also Freunde, lasst uns hier doch einen Aufruf starten: „Liebe Hainberger Spielerinnen und Spieler, Freunde, Verwandte oder Eltern von Spielerinnen und Spielern. Unterstützt am Sonntag ab 15:00 h unsere erste Mannschaft., indem ihr alle zahlreich zum Saisonhöhepunkt zum Hainberger „Fußballtempel“ auf den Zietenterrassen pilgert. Kleidet euch in den Farben des Vereins und gebt für unsere Mannschaft alles!

Zeigt, dass es der SC Hainberg verdient hat, weiter in der Bezirksliga zu spielen. Zeigt, dass nicht nur der SC der etwas andere Verein ist, sondern auch seine Fans besonders sind!“

Babba Kloppmann

17.06.2017

"Ich bin sehr akribisch"

Meistertrainer Dennis Erkner im GT-Interview mit Eduard Warda

Foto Mischke

Wann haben Sie zum ersten Mal an die Meisterschaft geglaubt?

Teamintern hatten wir uns als Ziel gesetzt, um die ersten drei Plätze mitzuspielen. Öffentlich durften wir das aber natürlich nicht sagen, da uns dann alle für verrückt erklärt hätten. In realistische Reichweite kam der Titel, als wir vor der Winterpause acht Spiele in Folge gewonnen haben. Uns wurde immer mal wieder von anderen Vereinen bescheinigt, dass wir den besten Fußball der Liga spielen, und wir begannen, uns zu fragen: Können wir es wirklich schaffen?

Was zeichnet das Team aus?

Der Teamzusammenhalt ist gut, aber der ist immer gut, solange man gewinnt. Ich würde sagen, ausschlaggebend war die Disziplin und der Charakter der Spieler. Wir hatten eine super Trainingsbeteiligung, und ich als Trainer habe mir während der Spiele gedacht: Super, die setzen 1 zu 1 um, was wir vor dem Spiel besprochen und trainiert haben. Es gab wirklich niemanden, der eine Ego-Show abgezogen hat.

Wie wurde gefeiert?

Freitag und Samstag wurde gefeiert, am Sonntag haben wir gegen Bilshausen verloren, und danach wurde wieder gefeiert. Die Jungs sind am Abend immer wieder mit dem Vereinsbus im Kreis durch die Göttinger Innenstadt gefahren (den Teil mit der Gruppe und den Bildern kann man auch weglassen) und haben Bilder davon in unserer Gruppe gepostet. Auch die älteren Hainberger haben sich sehr gefreut, auch wenn sie nun in der Vereinskneipe nicht mehr erzählen können, dass sie die erfolgreichsten Spieler in der Geschichte des SC Hainberg sind. Aber damit können sie, denke ich, gut leben.

In welchen Bereichen wird nun Unterstützung benötigt?

Momentan bleibt sehr viel Arbeit an mir und am Präsidenten Jörg Lohse hängen. Da würde ich mich über mehr helfende Hände natürlich freuen. Roman Müller beginnt nach seiner Reise wieder damit, sich zu engagieren, was super ist. Auch Jugendleiter Denis Ische packt mit an. Da wir kein Geld an die Spieler zahlen und nur begrenzte Möglichkeiten haben, hilft uns natürlich auch jeder Sponsor weiter. Wir müssen es zwangsläufig und langfristig schaffen, die Rahmenbedingungen so attraktiv wie möglich zu halten, damit Geld für die Spieler weiterhin keine Rolle spielt. In puncto Trainingsbedingungen schaffen wir dies durch die ganzjährige Buchung des Kunstrasens im Jahnstadion schon heute, in anderen Punkten können wir uns aber noch verbessern. Geldzahlungen an Spieler wird es aber weiterhin nicht geben.

Auch so kann man Meister werden?

Wir sind Meister geworden, weil die Jungs so einen guten Charakter haben und das Geld ihnen nicht so wichtig ist. Ich selbst habe das als Spieler nicht geschafft, habe für Geld beim RSV 05, in Weende und bei Landolfshausen gespielt. Aber das hat mir irgendwann keinen Spaß mehr gemacht. Wenn ich in der zweiten Halbzeit denke "Wir brauchen unbedingt noch ein Tor, sonst bekomme ich nicht die volle Prämie", sollte ich mit Fußball aufhören oder was anderes machen. Dabei sind Geldzahlungen und Prämiensysteme absolut nicht zu verteufeln, wenn sie richtig durchdacht sind. Blöd wird es nur, wenn im Amateurbereich ein Spieler 500 Euro bekommt und sein Nebenmann 100 Euro. Das führt langfristig stets zu Problemen, meiner Erfahrung nach.

Wer hat sich in der Meistersaison in den Mittelpunkt gespielt?

Jonas Hille, Julius Bujara und Gianni Weiß als Kapitän haben eine tolle Entwicklung genommen. Keeper Aleks Stankovic ist bärenstark und André Kaufmann durch seine Erfahrung immer ein entscheidender Faktor. Aber eigentlich das gesamte Team, da darf man keinen rausnehmen. Zu kurz kommen immer die Ersatzspieler, die trotzdem voll durchziehen, auch wenn sie nicht im Mittelpunkt stehen. Sie sind die wahren Helden.

Bleibt das Team zusammen?

Bis auf Manuel Jerzyk, der aus beruflichen Gründen kürzer treten will und nach Bovenden geht, bleiben alle an Bord. Demnächst wird ein Bild vom Landesliga-Team im Vereinsheim aufgehängt. Ich habe gesagt: Wer nicht auf dem Foto drauf sein will und für 150 Euro woanders hingeht, ist selbst Schuld.

Auf welchen Positionen besteht Handlungsbedarf?

Mit Benna Mielenhausen vom DSC Dransfeld haben wir schon einen sehr guten Stürmer verpflichtet, Nico Bitzer vom FC Lindenberg-Adelebsen sehe ich auf der Außenverteidigerposition. Wenn das mit Viva Paramarajah vom 1. SC 05 klappt, haben wir einen offensiven Allrounder dazugewonnen. Dann brauchen wir nur noch einen zentralen Mittelfeldspieler, aber auch da sind wir bereits mit jemanden einig.

Sie gelten momentan als begehrtester Trainer der Region. Woran liegt das? Sind Sie schon öfter von anderen Klubs angesprochen worden?

Wir erreichen momentan mit wenigen Mitteln ein maximales Ergebnis, das weckt natürlich Begehrlichkeiten. Ich selbst würde meinen Erfolg darauf zurückführen, dass ich sehr, sehr akribisch bin. Es gibt meines Erachtens kaum Literatur über Fußball, die ich nicht gelesen habe. Ich bereite Spiele und Training langwierig vor. Ich hab mich sehr lange, sehr intensiv mit der Sportart auseinander gesetzt, eigene Ideen entwickelt, und nun lasse ich das alles raus. Glücklicherweise mit Erfolg. Anfragen anderer Klubs halten sich aber interessanterweise in Grenzen. Ich bekomme aus der Fußballszene ein tolles Feedback für meine Arbeit, Anfragen aber nur ganz wenige und auch nur lose formuliert. Solange meine Jungs aber den Sportplatz verlassen und sagen "Trainer, das war heute geil", bin ich ein glücklicher Mensch.



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